Badelifter: Wenn Sie einen Badelift oder Wannenlift brauchen finden Sie hier Informationen und Tipps zum Kauf von einem Badewannenlift

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Badelifter unterteilen sich in verschiedene Gruppen und haben meist eine Tragkraft von 120 bis 160 Kilogramm.

Es gibt Modelle, bei denen der Badelift neben der Wanne montiert wird. Dabei schwenkt ein Tragarm die Sitzfläche mit der Person über den Rand der Badewanne und führt dann die Auf- oder Abwärtsbewegung aus. Diese Modelle eignen sich für Menschen, die schon beim Einsteigen in die Wanne Probleme haben.

Andere Badelifter sind zum Einsatz in der Wanne gedacht. Sie haben teilweise eine Rahmenkonstruktion zum Einbau in die Wanne. Bei diesen Modellen wird die Hubbewegung ausschließlich innerhalb der Wanne ausgeführt.

Als Tragevorrichtung hat ein Badewannenlift entweder einen festen Sitz mit Lehne oder eine andere Sitzvorrichtung, die einem Sitz gleicht.

Zum Antrieb für einen Badelifter dienen elektromotorische-, wasserhydraulische- oder pneumatische Anlagen.

Ein Badewannenlift, der in der Wanne direkt zum Einsatz kommt ist eine große Hilfe, wenn man zwar alleine in die Badewanne hineinkommt, aber Schwierigkeiten beim Ausstieg hat.

Wer schon Schwierigkeiten beim Einstieg in die Wanne hat, sollte sich um den schwenkbaren Badewannenlift oder eine andere Alternative bemühen, wie eine Badewannentür. Badewannenlifte passen größenmäßig in alle Standardwannen.

Gab es früher meist wasserdruckbetriebene Badelifter, sind heute überwiegend akkubetriebene Wannenlifter im Einsatz.

Es gibt die unterschiedlichsten Modelle und Preisklassen von einem Badewannenlift oder Badelifter

Eine sehr beliebte Variante ist heute die Ausstiegshilfe in Form eines aufblasbaren Luftkissens, zum Beispiel das englische Modell Aquaflex. Hierbei braucht nichts an den Wänden befestigt werden.

Es wird per Fernbedienung bis zum Wannenrand hochgefahren und man kann aufsitzen. Per Knopfdruck entweicht die Luft langsam wieder, und man landet sanft in der Wanne, wobei im Rücken ein wenig Luft bleibt und man sich sicher fühlen kann. Nach dem Bad lässt man per Knopfdruck wieder Luft in das Kissen einströmen und gelangt so zum Aussteigen sicher zum Wannenrand.

Eine andere Variante des Wannenlifters ist ein so genannter Bade Butler, bei dem auf der Wandseite ein Mechanismus mit Aufrollung ein breites Trageband in der Wanne nach oben befördert, auf das man sich draufsetzt und dann per Knopfdruck sanft in die Wanne hineingleitet. Dabei wird kein Platz verschenkt und man kann die gesamte Tiefe der Wanne ausnutzen.

Das Rollband hat den Nachteil, dass es an der Wand und am Boden vor der Wanne befestigt werden muss. Man muss auf dem Band mitrutschen beim Absenken und es fehlt eine Rückenstütze.

Es gibt auch den Badelifter nach Art von Scherengitterliften wie zum Beispiel den Wannenlifter von AquaTec. Er hat eine Rückenlehne, wird mit Saugnäpfen am Wannenboden befestigt und lässt sich stabil ohne zu wackeln heben und senken. Hochgefahren schließt er mit dem Wannenrand ab und ermöglicht ein einfaches Aufsitzen.

Beim täglichen Gebrauch werden die mechanischen Teile von Scherenliftern von Badezusätzen und Körperflüssigkeiten in Mitleidenschaft gezogen und benötigen spezielle Pflege, um dauerhaft nutzbar zu bleiben. Zudem sind Scherenlifter immer eine Sache, die auf dem Wannenboden zusätzlich aufträgt und kein komplettes Absenken ermöglicht.

Egal für welches Modell man sich auch entscheidet:

Wird ein Badelift vom Arzt verordnet, erhält man über die Krankenkasse eine Zuzahlung. Nochmals sparen kann man unter Umständen, wenn man ein Vorführgerät erwirbt. Einige Modelle erhält man auf Hausarztverordnung schon mit Kassengenehmigung für 10 Euro Zuzahlung in allen Sanitätshäusern.

In Deutschland gefertigte Geräte unterliegen als Medizinprodukte den strengen Normen der Europäischen Union und müssen Zertifiziert sein. Ohne CE-Kennzeichung dürfen sie bei uns nicht in den Verkehr gebracht werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2012 aktualisiert