Mehr Unabhängigkeit mit einem Gehwagen oder Rollator

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Viele Menschen sind aufgrund einer Erkrankung oder schlicht ihres Alters wegen gehbehindert und deshalb in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.

Diese Immobilität macht die Betreffenden unselbständig, sie führt nicht selten zu gesellschaftlicher Isolation und viele leiden unter dieser Einsamkeit.

Ein Gehwagen bzw. ein Rollator verschafft den betreffenden Personen ein gewisses Quentchen an Unabhängigkeit und Freiheit. Die Gehhilfen helfen diesen Menschen, wieder selbständiger und unabhängiger agieren zu können. Auch das Mehr an Bewegung ist der allgemeinen Gesundheit nur förderlich.

Gehhilfen werden in der Regel über die Krankenkassen von Sanitätshäusern ausgeliehen. Natürlich kann sie der Betreffende auch käuflich erwerben.

Für den Innenbereich: ein Gehwagen

Bei einem Gehwagen handelt es sich um ein Fahrgestell leichterer Bauart. Er wird von den Patienten meistens im Innen- und Wohnbereich genutzt. In der Regel haben sie verstellbare Lenkrollen und komfortabel gepolsterte Armauflagen, so dass der Gehbehinderte sich gut und bequem abstützen kann.

Dabei lässt sich der Gehwagen individuell auf jede Person und deren Körpergröße und -umfang verstellen. Er ist mit zwei Haltegriffen versehen, die so über der Polsterauflage angebracht sind, dass sie dem Nutzer nicht nur sicheren Halt geben, sondern gleichzeitig auch leichter zu lenken sind. In ihrer Konstruktionsweise sind Gehwagen nicht ganz so robust, dafür aber leichter in der Handhabung. Sie eignen sich deshalb besonders gut für Steh- und Gehübungen.

Für den Außenbereich: ein Rollator

Ein Rollator ist eine Gehilfe, die selbstverständlich im Innen- bzw. Wohnbereich genutzt werden kann. Vor allem ist er aber für den Außenbereich gedacht. Mit seiner Hilfe ist es der gehbehinderten Person möglich, auch längere Strecken zurückzulegen, sei es, um Einkäufe zu erledigen oder einfach nur um spazieren zu gehen.

In ihrer Bauweise sind Rollatoren viel robuster als normale Gehwagen. Die Handgriffe befinden sich in der Regel am oberen Ende der beiden vorderen Rahmenteile. Die Räder stehen in Form eines Vierecks zueinander bzw. bilden ein Trapez, was ihre größere Stabilität ausmacht.

Gut ausgestattete Rollatoren verfügen über feststellbare Bremsen, die ihnen eine optimale Sicherheit verleihen. Die meisten Typen sind zusätzlich mit Ablage- und/oder Einkaufskörben versehen, so dass die Nutzer selbständig kleinere Besorgungen erledigen können.

Des Weiteren gehören bei vielen noch Tabletts, Gehstockhalter, Sitzflächen u.a. zur Standardausrüstung. Der gehbehinderten Person steht mittlerweile eine riesige Auswahl an Rollatoren zur Verfügung - vom schlichten Modell (Indoor-Rollator) bis hin zur motorisierten Luxusausstattung (Aluminiumgestell, Elektromotor).

Viele von ihnen sind trotz ihrer robusten Bauweise besonders leicht an Gewicht. Dies erleichtert besonders ihre Handhabung. Manche sind sogar zusammenfaltbar und somit gut zu transportieren. Gehbehinderte Personen müssen also nicht mehr auf das Reisen verzichten.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2012 aktualisiert