Zuschüsse und Kostenübernahmen

Zuschüsse für Treppenlifte und Kostenübernahme durch Krankenkassen

Förderung und Zuschüsse durch Krankenkassen und Berufsgenossenschaften

Treppenlifte im allgemeinen (und auch Plattformlifte), können von den Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Landschaftsverbänden oder anderen Kostenträgern mitfinanziert oder bezuschusst werden.

Bei einer entsprechenden Einstufung in die entsprechende Pflegestufe kann ein Arzt einen Treppenlift oder auch Plattformlift verordnen.

Ihre Krankenkasse wird den Antrag auf einen Lift in jedem Fall prüfen.

Bislang konnte man davon ausgehen, das die Krankenkassen einen Anteil von ca. 2.500 € übernehmen.

Bei einem Arbeitsunfall sind die Berufsgenossenschaften für solche Dinge und die Übernahme der Kosten zuständig. Bei Unfällen die durch Dritte verursacht wurden, derjenige, der den Unfall verursacht hat.

Für Bundeswehr-Angehörige (Soldaten) ist das Versorgungsamt oder das WBGA zuständig. Fragen Sie auf jeden Fall beim Sozialberater nach.

Hier gelten dann etwas andere Regelungen. 

Lassen Sie sich in diesem Fall von einem Treppenlift Hersteller und der Berufsgenossenschaft beraten. Sie sollten vorher aber die Unterstützung Ihres Arztes haben.

Förderung und Zuschüsse durch die Pflegekasse

Für Pflegebedürftige können die Pflegekassen nach §40 Sozialgesetzbuch Abs 4 SGB XI "Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes" fördern, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht oder erleichtert wird oder eine selbständige Lebensführung wieder ermöglicht wird.

Der Höchstbetrag lag meines Wissens bei ca. 2500.-€ für solche Massnahmen. Das reicht natürlich nicht für einen Treppenlift, aber es kann ein Zuschuss sein. Wichtig ist, dass für den Liftnutzer bereits ein Antrag auf Pflegestufe gestellt wurde.

Staatliche Förderung und Zuschüsse für Treppenlifte

Hier sind vor allem die staatlichen und regionalen Wohnungsbauförderungsprogramme zu nennen, die zwar nicht mehr so üppig wie im letzten Jahundert sind, aber immer noch existieren.

Es gibt in den Ländern die unterschiedlichsten Programme zum Umbau oder zur Neuanschaffung von Wohnraum.

Fragen Sie mal in erster Linie bei Ihrer Gemeinde und / oder Kreisverwaltung nach. Dann auch bei den Kreditanstalten für Wohnungsbau, Bausparkassen.

Auch das Finanzamt und Ihr Steuerberater haben manchmal gute Tipps über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

Mehr zum Thema unter:

 

 


Chefredaktion: R. Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge (SKA)

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung