Asthma und Allergien – Ein Erfahrungsbericht einer Betroffenen

13. Januar 2009 | Von | Kategorie: Krankheit

Folgenden Erfahrungsbericht bezüglich Asthma & Allergien erhielt ich von einer Betroffenen:

Als ich 11 war, hat man bei mir eine Hausstaub-Allergie festgestellt. 1,5 Jahre bekam ich Spritzen zur Desensibilisierung. Danach ging es mir viele Jahre gut. 1989 wurde bei mir Asthma festgestellt. In meiner Familie ist diese Krankheit genetisch bedingt.

In den ersten Jahren habe ich nur nachts gehustet (zwischen 3 – 4 Uhr). Als ich 1990 nach Diepholz gezogen war, gingen die Probleme erst richtig los. Der erste Anfall war so schlimm: aufwachen, im Bett hochkommen, keine Luft mehr kriegen – wie zugeschnürt, Panik, Notarzt kam und fuhr mich mit seinem Auto ins Kranken-Haus – Blutsauerstoffgehalt 50 % …

Diese Situation häufte sich dermaßen, daß ich meine Arbeit verlor. Dazu kam eine Schimmelpilzbelastung im Badezimmer, Wasser-Adern unter dem Haus.

Das Haus wurde verkauft, Umzug 1993. Inzwischen hatte ich ein elektrisches Beatmungsgerät, war teilweise täglich 2 Std. am Tropf. Medikamente: Berotec 3 Flaschen pro Woche, Kortison, Theophyllin, Loftan,  – etc. Dauerzittern der Hände – wie beim Alkoholiker.

Teilweise konnte ich bei feuchtem Wetter nur 3 Schritte gehen, die Luft war weg, ich mußte mich an der Hauswand festhalten, mit den Armen weit nach vorne gestreckt, um die Lunge freizuhalten. So habe ich auch oft geschlafen: auf mein Kissen gestützt mit den Armen und in der Hocke sitzend. Liegen auf  dem Rücken war undenkbar – nur wenn ich in der Klinik mal wieder 2 Wochen unter Kortison war.

Um mir selber helfen zu können, lernte ich Reiki und besuchte div. medizinische Seminare bei einem bekannten Immunologen.

Inzwischen hatte sich die Zahl der Allergien gehäuft. 2005 habe ich eine Entgiftung gemacht (mit aktiviertem Klinoptilolit) und hatte guten Erfolg. Die allergischen Probleme wurden weniger. Nahrungsergänzung nahm ich schon einige Jahre, nur sie halfen nicht. Gesund gelebt habe ich schon immer, wenig/selten Fleisch, Milchprodukte viel, Gemüse und Salate viel. Eine Lebensmittelempfindlichkeit hatte ich nur bei Nüssen (sog. Kreuzallergie)
2007 lernte ich ein Zellenergieprogramm kennen und nahm zusätzlich  ein nanomicelliertes Q10.

Geglaubt habe ich nicht daran, bis es mir gegen Anfang 2008 ganz gut ging und mein Lungenvolumen wieder im Normalwert  war – mein Arzt empfahl mir, die Medikamente am Tag auszusetzen.  Vor 3 Monaten habe ich alles weggelassen, nur noch einen Hub Inhalator mit Pulver morgens zur Erweiterung der Bronchien.

Ich schlafe durch, habe überhaupt keine Symptome mehr, kein Völlegefühl durch Übersäuerung, Haut viel besser, leistungsfähig – völlig neu. Mein Immunsystem hat sich super erholt. Alle „Fach“-Ärzte, bei denen ich war, konnten mir nicht helfen!

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2 Kommentare
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  1. Ihre Geschichte versinnbildlicht zum tausendsten Mal das schlimme Asthmadilemma: einerseits darf man nicht ohne Unterstellung eines Denkfehlers an der Integrität der Ärzte zweifeln aber andererseits kann das Absetzen der üblichen Behandlung oft zur Heilung führen.

    Als Beispiel einer erfolgreichen Außenseiterbehandlung dient die Buteykomethode. Prinzip ist die Eindämmung der Mehratmung (Hyperventilation) bei Asthma. Sie entsteht durch falsche Verteilung von Blut und Atemluft in der Lunge.

    Der Grund ist für Ärzte unbekannt. Bei der Methode nach Buteyko wird durch Verlangsamung der Atmung der Patient zur Aufgabe der Mehratmung gezwungen. Da es aber hier an einer unterstützenden Theorie fehlt und auch weil die herkömmlichen Medikamente zu einer so eindrucksvollen Wirkung führen, wird nicht in eine andere Richtung geforscht. Anders ausgedrückt, das Symptom der Mehratmung wäre nach medizinischer aber nicht nach krankengymnastischer Logik unbehandelbar.

    Mit der Tradition der Behandlung durch Medikamente kommt auch die Bindung an die spezielle arzneimittelgerechten Erprobung an vielen Patienten. Dabei wird eine Gruppe einer wirkungslosen Pseudobehandlung (Placebo) und eine andere Gruppe der echten Behandlung zugeführt werden. Dass ein solches Vorgehen bei der Erprobung einer Pille viel wenig aufwändig wäre als bei der Krankengymnastik, leuchtet ein.

    Es wird aber auch gemeinhin in der Praxis übersehen, dass zur Einatmung nicht nur ein Saugdruck in der Lunge sondern auch ein positiver Druck im Bauchraum gehört, siehe in dieser Beziehung per Google die vielen Webtexte über die Atmungspumpe und insbesondere die “respiratory pump”.

    Wenn man das weiß, liegt die Vermutung nahe, dass Druck auf dem Bauchraum durch Anspannen der Bauchwand die Einatmung fördert. Verschiedenen japanischen Atemmethoden liegt diese Bauchdrucktechnik zugrunde (Dr. N. Shioya: Die Kraft der strahlenden Gesundheit; Dr. med. Takashi Nakamura: Das große Buch von richtigem Atmen; „Hara – Erdmitte des Menschen“, Graf Karlfried von Dürckheim, siehe insbesondere „Worte des Meisters Okada“ mit Erklärung des Tanden).

    Weil eben bei Asthma die Einatmung mit Spray oder Kortison erleichtert werden muss, wäre die wissenschaftliche Untersuchung dieser Technik innerhalb der Disziplin der Krankengymnastik und ohne Bindung an die Pharma von höchster Priorität.

    Mit freundlichen Grüßen, Richard Friedel s3e0101@mailin.lrz-muenchen.de

  2. Man hört so oft „Da die genaue Ursache für das Asthma bronchiale noch unbekannt ist, ist es bis heute nicht möglich, Asthma zu heilen.“

    Andererseits steigt die Anzahl der Erkrankungen ständig seit etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts, d. h. seit der Einführung der modernen Medikamente mit dem eingeschränkten Ziel der Behandlung der angeblich nicht durch falsche Atmung verursachten Schädigung der Lungenatemwege.

    Weiterhin müssen Asthmatiker immer noch mit dem Konservatismus heutiger Mediziner leben bezüglich der Einatmung gegen Widerstand, die fast widersprüchlich oder paradoxerweise tatsächlich die Belüftung der Lunge fördert und keineswegs behindert. Sprichwörtlich will der Engländer eine „stiff upper lip“ bewahren, um sich zusammenzureißen. Dadurch wird beim Atmungsgesunden die den Widerstand erhöhende Nasenatmung ins Spiel gebracht.

    Die Rettung aus dieser einmaligen Situation in der Medizin könnte durch das Anwenden der Geräte zum „inspiratorischen Muskeltraining“ (siehe Forschung durch Frau Prof. Alison McConnell in England und viele Andere) kommen. Vordergründig werden die sowieso trainierte Einatmungsmuskeln gestärkt, aber wahrscheinlicher liegen der wissenschaftlich belegten Heilwirkung beim Asthma die richtige Koordinierung des Brustkorbes und die Überwindung der dynamischen Hyperventilation zugrunde.

    Durch Googlen auf Videos mit „inspiratory muscle training“ sieht man die Nasenatmung und die Bauchatmung. Die Ergebnisse müssen imponieren.

    Die Geräte haben als wesentliches Merkmal eine für das Muskelkrafttraining gedachte Meßskala. Zum Glück lässt sich die Wirkung aber genau so gut erzielen ohne Gerät, wenn man die Drossel mit einem zwischen den Lippen gehaltenen Finger
    definiert. Die Wirkung ist sogar effektiver als mit einem Gerät, da man
    den Spalt z. B. gegen Ende einer Einatmung jeweils bewusst verkleinern kann, so
    dass die Bauchatmung besser „hochgeschaukelt“ und das Lungenvolumen mit
    der Zeit vergrößert werden kann. Dann wird ein reell und nicht nur in der Pharmawelt existierendes Hauptmerkmal des Asthmas nämlich die Kurzatmigkeit überwunden. Der als Leidender und nicht als leicht manipulierbare Geldquelle verstandene Kranke kann langsam und wirkungsvoll und nicht nur kurz einatmen. Als Trainingschema wird bei einem Gerätehersteller zweimal täglich für jeweils 15 Minuten vorgeschlagen. RF

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