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	<title>Yamedo BLOG&#187; René Gräber</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Mehr Bewegung und gesundes Essen erhöhen die Überlebenschance für Brustkrebs-Patientinnen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 23:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Brustkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Gesunde Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man fragt, was gesundes Essen mit Brustkrebs zu tun hat, dann fällt es nicht allzu schwer, hier mögliche Verbindungen zu vermuten. Zumindest könnte man sich vorstellen, dass ungesundes Essen irgendwie zur Krankheit beigetragen haben könnte. Wenn die gleiche Frage nach Bewegung und Brustkrebs gestellt würde, dann fällt die Suche nach einer Verbindung schon deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man fragt, was gesundes Essen mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> zu tun hat, dann fällt es nicht allzu schwer, hier mögliche Verbindungen zu vermuten. Zumindest könnte man sich vorstellen, dass ungesundes Essen irgendwie zur Krankheit beigetragen haben könnte.</p>
<p>Wenn die gleiche Frage nach Bewegung und Brustkrebs gestellt würde, dann fällt die Suche nach einer Verbindung schon deutlich schwerer. Aber die Amerikaner machen es mal wieder möglich. In einer Studie gingen sie genau dieser Fragestellung nach. Sie führten eine Studie mit 1.490 Frauen durch, die zwischen 1991 und 2000 an einem Mammakarzinom erkrankten und behandelt wurden. Diese Frauen wurden bis Ende 2005 beobachtet.</p>
<p><strong>Was wurde genau beobachtet? Im Prinzip wurde eine Lebensstilveränderung bei diesen Frauen veranlasst. Diese Veränderung sah so aus, dass eine Umstellung der Ernährung erfolgte und mehr aktive Bewegung in das Leben der Patientinnen einzog.</strong> Bis zu diesem Zeitpunkt gab es genügend Hinweise, dass ein erhöhter Obst- und Gemüsekonsum „gesund“ ist im Hinblick auf einen physiologischen Hormonspiegel. Das Gleiche gilt für die Bewegung und einen „normalen“ Body-Mass-Index. So war es Ziel dieser Studie zu zeigen, ob die Kombination beider Faktoren synergistische Effekte haben könnte.</p>
<p>Das Ergebnis war dann auch nicht sonderlich überraschend. <strong>Die Lebensstiländerung in Sachen Ernährung und Bewegung zeigte eine Reduktion eines Rückfallrisikos um 50 Prozent.</strong> Selbst übergewichtige Frauen profitierten von dieser Maßnahme. Damit lässt sich feststellen, dass eine gesunde Diät nicht nur die eine Seite der Gesundheitsmedaille ist und Bewegung halt die andere, sondern dass Bewegung ein viel größeres Gewicht zu haben scheint, als man bislang angenommen hat. <strong>Besonders profitiert haben in diesem Zusammenhang die Frauen, die unter einem hormonempfindlichen Brustkrebs-Typ litten. </strong></p>
<p>Die Studie hat damit deutlich gemacht, dass eine Genesung von einer Erkrankung wie Brustkrebs nicht alleine Sache der Medizin und ihrer Medikamente ist. Ohne die notwendige optimale außerklinische Nachbehandlung durch die Lebensstilveränderungen sind die Chancen doppelt so hoch, dass der Patient Patient bleibt und nicht gesundet.</p>
<p>Und damit scheint sich der Kreis zu schließen: Nach dem Klinikaufenthalt werden die oben geschilderten Lebensstilveränderung zum Beginn einer Lebensweise, die darauf abzielt, Krankheiten zu vermeiden und die alte Krankheit zu besiegen. „Aber…“, so hör ich den Prophylaktiker fragen: „Warum nicht gleich so?“</p>
<p><strong>Hier erhalten Sie weitere interessante Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/brustkrebs-ernaehrung-sport/">Naturheilkunde bei Brustkrebs</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Homöopathie-Ausstellung in Ingolstadt</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-ausstellung-in/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Hahnemann]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt findet derzeit eine Ausstellung mit dem Namen &#8220;Homöopathie. 200 Jahre Organon&#8221; statt. In der Geburtshilfe und der Kinderheilkunde, in vielen Hausarztpraxen und Haushalten haben sich die „Globuli“ einen festen Platz erobert. 1810 veröffentlichte Samuel Hahnemann sein „Organon der rationalen Heilkunde“, das zur „Bibel“ der Homöopathie wurde. Die Ausstellung nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt findet derzeit eine Ausstellung mit dem Namen &#8220;Homöopathie. 200 Jahre Organon&#8221; statt.  In der Geburtshilfe und der Kinderheilkunde, in vielen Hausarztpraxen und Haushalten haben sich die „Globuli“ einen festen Platz erobert. 1810 veröffentlichte <a href="http://www.yamedo.de/naturheiler/Samuel-Hahnemann.html">Samuel Hahnemann</a> sein „<a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/organon.html">Organon der rationalen Heilkunde</a>“, das zur „Bibel“ der Homöopathie wurde.</p>
<p><strong>Die Ausstellung nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um Hahnemann und die medizinische Welt um 1800 vorzustellen und die Rezeptionsgeschichte des Organon nachzuzeichnen.</strong> Im Zentrum der Ausstellung steht das Original der Erstausgabe aus der Museumsbibliothek. Eine Leseecke mit modernen Organon-Ausgaben in mehreren Sprachen lädt dazu ein, das „Geburtstagskind“ näher kennen zu lernen. Daneben geben Originalbriefe aus der Korrespondenz Hahnemanns mit seinen Patienten Einblick in die Frühzeit der homöopathischen Behandlung.</p>
<p><strong>Neben Führungen durch die Ausstellung gibt es auch Führungen durch den Arzneipflanzengarten,</strong> in dem Apotheker, Ärzte und Homöopathen in den Abendstunden homöopathisch genutzte Heilpflanzen vorstellen. Abgerundet wird die Ausstellung durch ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.</p>
<p>Dabei geht es sowohl um die Geschichte der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a>, wie &#8220;Szenische Lesung mit Texten aus den 1830er Jahren&#8221; zeigen, als auch um die praktische Anwendung am Beispiel der Fußballweltmeisterschaft &#8211; zumindest, wenn es nach Prof. Dr. Christa Habrich und ihrem Vortrag &#8220;Verstaucht, gezerrt und abgeschürft: Homöopathische Gartenführung zum WM-Finale&#8221; geht. Aber auch &#8220;Homöopathische Haus- und Reiseapotheken und ihre Besitzer&#8221; sind für sie ein Vortragsthema. Zum Abschluß der Ausstellung wird Prof. Dr. Martin Dinges in einem Vortrag über die &#8220;Weltgeschichte der Homöopathie&#8221; sprechen.</p>
<p><strong>In enger Kooperation mit dem Ausstellungsprojekt richtet die Hahnemann-Gesellschaft vom 1.-3.10.2010 eine internationale Homöopathie-Tagung mit dem Titel &#8220;Inspiration Organon – Praktische Anwendung im Wandel der Zeit&#8221; im Theater in Ingolstadt aus.</strong> Angesprochen sind alle praktizierenden Homöopathen und Homöopathinnen, die Anmeldung ist aber auch für interessierte Laien möglich.</p>
<p>Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 17. Oktober 2010 geöffnet, das ausführliche Programm findet man hier: <a href="https://www.ingolstadt.de/dmm/">Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt </a></p>
<p><strong>Interessantes zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homooepathie-an-uni-magdeburg/">Wahlfach Homöopathie an der Uni Magdeburg</a></li>
<li> <a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/">Politiker fordern: &#8220;Homöopathie sofort streichen!&#8221;</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Treppenlifte &#8211; alles andere als günstig</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/treppenlifte-nicht-guenstig/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/treppenlifte-nicht-guenstig/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 06:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Treppenlifte]]></category>

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		<description><![CDATA[Treppen sollen Hindernisse überwinden helfen. Hat man aber schmerzende Beine oder ist vielleicht sogar an den Rollstuhl gefesselt, wird die Treppe selbst zum Hindernis. Ein Treppenlift kann da helfen. Leider sind die nicht gerade billig. Da es sich meist um einzelne Anfertigungen handelt, ist der Käufer schnell mal den Geldbetrag für einen Kleinwagen los. Elisabeth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Treppen sollen Hindernisse überwinden helfen. Hat man aber schmerzende Beine oder ist vielleicht sogar an den Rollstuhl gefesselt, wird die Treppe selbst zum Hindernis. Ein Treppenlift kann da helfen. Leider sind die nicht gerade billig. Da es sich meist um einzelne Anfertigungen handelt, ist der Käufer schnell mal den Geldbetrag für einen Kleinwagen los.</p>
<p>Elisabeth Mertens von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf kennt das Problem vieler älterer Menschen beim Treppensteigen. Sie weiß aber, dass auch junge Menschen, z.B. nach Unfällen damit große Probleme haben können. Mertens rät beim Kauf eines Treppenlifts genau darauf zu achten, welches Modell für einen gut ist und welches nicht.<strong> Fußgängern mit Bewegungsschwierigkeiten empfiehlt sie einen Sitzlift, Rollstuhlfahrern einen Lift mit Plattform – natürlich nur, wenn der nötige Platz da ist.</strong></p>
<p>Wer sich für einen Treppenlift interessiert, sollte sich vorher bei der städtischen Wohnberatungsstelle erkundigen. Dort gibt es Leute die gut Bescheid wissen und sich mit den Treppenlift-Firmen in der Umgebung auskennen. Sie helfen auch beim Thema Geld. Ina Semmel von der Wohnberatungsstelle Duisburg schätzt die Kosten für einen Treppenlift auf 10000 Euro pro Etage. Bei besonderem Aufwand beim Einbau sei es entsprechend teurer.</p>
<p>Semmel empfiehlt Menschen mit einer Pflegestufe, bei der Pflegekasse nachzufragen. Dort gibt es Zuschüsse bis 2557 Euro. In Bayern kann man ein zins-und tilgungsfreies Darlehen von bis zu 10000 Euro bekommen. Semmel warnt davor, zu schnell mit dem Treppenliftbau zu beginnen, weil man nur dann Unterstützung erhalten kann, wenn der Einbau noch nicht begonnen hat. Am besten lässt man sich vorher Kostenvoranschläge geben und reicht die dann zur Bewilligung ein.</p>
<p><strong>Ein Treppenlift ist dann gut aufgebaut, wenn es beim Einsteigen und Aussteigen keine Schwierigkeiten gibt. Bevor man kauft, sollte man eine Probefahrt machen</strong>. Frank Ehlert vom TÜV Rheinland in Köln rät, auf das TUV oder das CE-Zeichen am Treppenlift zu achten, und den Lift am besten noch von einem Dritten überprüfen zu lassen. Auf dem Lift muss zu lesen sein, wie viel Gewicht er tragen kann. Für die Beine und die Füße muss Platz sein. <strong>Laut Ehlert braucht ein guter Treppenlift auch einen Notknopf und eine Kindersicherung. </strong>Beim Kauf sollte man auch fragen, ob es einen Notdienst gibt, der bei Problemen helfen kann.</p>
<p><strong>Man muss einen Treppenlift nicht unbedingt kaufen sondern kann sich auch für bestimmte Zeit einen leihen.</strong> Empfehlung: Um Geld zu sparen, kann man auch im Internet nach einem gebrauchten Treppenlift suchen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/behoerdenwillkur-beim-treppenlifteinbau/">Behördenwillkür beim Treppenlifteinbau</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenexplosion durch zu viele Hüft- und Knieprothesen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/kostenexplosion-durch-zu-viele-huft-und-knieprothesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 09:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kosten im Gesundheitssystem explodieren. Kostensenkung heißt daher das Gebot der Stunde. Dabei konzentriert man sich zur Zeit auf die hohen Kosten, die allein durch Hüft- und Kniegelenkersatz entstehen. Die Zahl der Hüft- und Knieoperationen steigt stetig an 2009 wurden 209.000 künstliche Hüftgelenke und 175.000 Knieprothesen eingesetzt. Das lässt die Barmer GEK verlauten. Das bedeutet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kosten im Gesundheitssystem explodieren. Kostensenkung heißt daher das Gebot der Stunde. Dabei konzentriert man sich zur Zeit auf die hohen Kosten, die allein durch Hüft- und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kniegelenkersatz-und-knieoperation.html">Kniegelenkersatz</a> entstehen.</p>
<p><strong>Die Zahl der Hüft- und Knieoperationen steigt stetig an</strong></p>
<p>2009 wurden 209.000 künstliche Hüftgelenke und 175.000 Knieprothesen eingesetzt. Das lässt die Barmer GEK verlauten. Das bedeutet verglichen mit 2003 eine Steigerung um 18 Prozent bei den Hüftoperationen. Die Zahl der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kniegelenkersatz-und-knieoperation.html">Knieoperationen</a> stieg im gleichen Zeitraum sogar um 52 Prozent. Steigende Operationszahlen führen zu steigenden Ausgaben. Seit 2003 musste das Gesundheitssystem rund 3,5 Milliarden Euro allein Knie- und Hüftprothesen aufbringen. In den Kosten sind die Operationen und die notwendigen Nachbehandlungen enthalten.</p>
<p><strong>Kostenexplosion durch unnötige Operationen an Knie und Hüfte?</strong><br />
Diesen gewaltigen Anstieg an Operationen beklagt auch Rolf-Ulrich Schlenker. Er ist stellvertretender Vorstand der Barmer GEK. Schlenker weist auf die hohen Mehrkosten für die Krankenkassen hin, die Folge dieser Entwicklung sind. Das Einsetzen eines Hüftgelenks kostete im Jahr 2009 EUR 7.600,00. Für ein neues <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/Knie_Aufbau_Funktion.html">Kniegelenk</a> musste mit fast EUR 7.400,00 fast ebensoviel bezahlt werden. Hüft- und Knieoperationen verschlingen zusammen rund zwei Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen.</p>
<p>Das ist für Schlenker Grund genug, die Frage zu stellen, ob bei uns eine Überversorgung mit Hüft- und Kniegelenken besteht. Der stellvertretende Barmer-Vorstand gibt die Möglichkeit zu bedenken, dass viele Ärzte vielleicht vorschnell die Einsetzung eines neuen Gelenks empfehlen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Öffentliche Verkehrsmittel statt Auto &#8211; Pendeln mit Verstand</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/statt-auto-pendeln-mit-verstand/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 12:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufspendler]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[US-amerikanische Berufspendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, anstatt das eigene Auto zu nutzen, leben gesünder. Der regelmäßige Weg zum Bus oder zur Bahn hält fit und reduziert das Gewicht. Dies bestätigte eine wissenschaftliche Studie von Forschern der Universität von Pennsylvania in Philadelphia, USA. Die Ergebnisse der einjährigen Untersuchung erscheinen im „American Journal of Preventive Medicine“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>US-amerikanische Berufspendler, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, anstatt das eigene Auto zu nutzen, leben gesünder. Der regelmäßige Weg zum Bus oder zur Bahn hält fit und reduziert das Gewicht. </p>
<p>Dies bestätigte eine wissenschaftliche Studie von Forschern der Universität von Pennsylvania in Philadelphia, USA. Die Ergebnisse der einjährigen Untersuchung erscheinen im „American Journal of Preventive Medicine“.</p>
<p>Die Wissenschaftler um John MacDonald untersuchten eine Gruppe von Berufspendlern, die mit dem Auto zur Arbeit fahren und eine Gruppe, die öffentliche Verkehrsmittel nutzt. Drei Kilogramm, so das Ergebnis, nimmt der Pendler, der öffentliche Mittel nutzt, durchschnittlich im Jahr ab. Nebenbei schont er die Umwelt und tut etwas für seine Fitness. <strong>Nicht nur der Gang zum Verkehrsmittel, sondern auch eventuelle Sprints zum Erreichen des Busses sorgen für die Gewichtsreduktion. </strong></p>
<p>Fazit der Forscher: Je mehr Busse und Bahnen in einer Stadt verkehren, desto schlanker sind seine Einwohner. Die politisch Verantwortlichen sollen deshalb den öffentlichen Personennahverkehr ausbauen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ärztebetrug bei Abrechnungen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/arztbetrug-bei-abrechnungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 09:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abrechnungsbetrug]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesversicherungsamt möchte erneut gegen Ärztebetrug vorgehen, weil Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen und Diagnosedaten die Krankenkassen und Staatsbürger im Jahr mehrere Milliarden Euro kosten. Die Strafen sollen finanziell hoch ausfallen, neben Bußgeldern soll in extremen Fällen jedoch auch die Kassenzulassung entzogen werden können. Die Vorgehensweise von Kassen und Ärzten Die Betrugsvorwürfe basieren auf den harten Anschuldigungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesversicherungsamt möchte erneut gegen Ärztebetrug vorgehen, weil Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen und Diagnosedaten die Krankenkassen und Staatsbürger im Jahr mehrere Milliarden Euro kosten. Die Strafen sollen finanziell hoch ausfallen, neben Bußgeldern soll in extremen Fällen jedoch auch die Kassenzulassung entzogen werden können.<br />
<span id="more-491"></span><br />
<strong>Die Vorgehensweise von Kassen und Ärzten</strong></p>
<p>Die Betrugsvorwürfe basieren auf den harten Anschuldigungen, deutsche Ärzte sollen Kassen- und Privatpatienten &#8220;stets kränker machen als diese sind&#8221;. Auf dem Papier würden falsche Angaben gemacht, damit Ärzte mehr Zuschüsse aus den Gesundheitsfonds erhalten.</p>
<p>Seit dem 1. Januar werden Zuschüsse nach Alter und Krankheitsgrad der Patienten verteilt, 80 Krankheitsbilder werden dabei berücksichtigt. Während Bluthochdruck mit 38 Euro pro Monat &#8220;belohnt&#8221; wird, werden bei einer Dialyse monatlich bis zu 4.081 Euro fällig. In einigen deutschen Bundesländern wurden Ärzte von Kassenvertretern unter Druck gesetzt, damit durch gefälschte Diagnosen mehr Zuschüsse vergeben werden.</p>
<p>Der Hausärzteverband empfahl hingegen die Diagnosen niedrig zu halten, damit die Kassen durch weniger Geld unter Druck gesetzt werden.<strong> Bei auffälligen Steigerungen der Krankheitsbilder gehen die Länder mittlerweile von Betrug aus und setzen die Zuschüsse auf den Landesdurchschnitt. </strong>Die Kassenärztliche Bundesvereinigung will ebenfalls gegen verfälschte Diagnosen vorgehen, die Ärzte sollten Druckmittel der Kassen sofort weiterleiten und dadurch gegebenenfalls Sanktionen in die Gänge leiten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Grüne Smoothies</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/grune-smoothies/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Grüne Smoothie ist ein Smoothie. Ein Smoothie ist ein so genanntes Ganzfruchtgetränk, das im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften die ganze Frucht ohne Schale und Kerne beinhaltet. Das Fruchtmark kann püriert und mit Säften versehen werden, je nach Rezept oder Geschmacksrichtung. Das Ergebnis ist ein cremiges oder sämiges Getränk mit hohem Gesundheitsanspruch. Die grüne Smoothie-Variante [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Grüne Smoothie ist ein Smoothie. Ein Smoothie ist ein so genanntes Ganzfruchtgetränk, das im Gegensatz zu herkömmlichen Fruchtsäften die ganze Frucht ohne Schale und Kerne beinhaltet. Das Fruchtmark kann püriert und mit Säften versehen werden, je nach Rezept oder Geschmacksrichtung. Das Ergebnis ist ein cremiges oder sämiges Getränk mit hohem Gesundheitsanspruch.</p>
<p><strong>Die grüne Smoothie-Variante indes basiert auf grünem Blattgemüse, wo z.B. Spinat, Salat und/oder Grünkohl und Früchte kombiniert werden können.</strong> Als Zutaten dienen Wasser oder Eis. Um Geschmack und Nährwerte in Einklang zu bringen, wird empfohlen, 60 Prozent Früchte und 40 Prozent Blattgemüse für den Grünen Smoothie zu benutzen. So ist der Grüne Smoothie eine Variante des normalen Frucht-Smoothies, also ein Frucht-Smoothie mit Blattgemüsezusätzen. Als Früchte kommen Äpfel, Birnen, Kiwis, Bananen, Ananas etc. in Frage.</p>
<p>Das alles wird in einem Standmixer verarbeitet, der nach wenigen Minuten den gewünschten Grünen Smoothie produziert. Als kreative Erweiterung kann statt Wasser auch Milch, Joghurt, Magermilch oder grüner Tee genommen werden.</p>
<p>Grüne Smoothies sind &#8220;in&#8221;. In den Staaten gibt es schon eine Bewegung, die “raw foodism movement” (rohe Nährmittel&#8221;ismus&#8221; Bewegung), die den Grünen Smoothie propagiert. Auch bekannte Persönlichkeiten und Fitness-Professionals schwören auf den Trank.</p>
<p>Grüne Smoothies werden inzwischen sogar in Büchern empfohlen, wie Green For Life (2005) von Victoria Boutenko. Sie vergleicht hier die Gemeinsamkeiten von Menschen und Schimpansen und bezieht sich auf deren hauptsächlich vegetarische Ernährungsweise. So begründet sie das geringere Krebsvorkommen bei Schimpansen mit der vegetarischen Rohkost der Tiere. <strong>Ob das die einzig richtige Erklärung ist für den zweifellos richtigen Sachverhalt im unterschiedlichen Krebsvorkommen zwischen Affen und Menschen, bleibt dennoch fraglich. </strong></p>
<p>Was zweifellos richtig ist, dass diese Form der Rohkost eine Menge an Ballaststoffen zu bieten hat. Dazu kommen <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Vitamine.htm">Vitamine</a> der verschiedensten Art, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/spurenelemente/">Spurenelemente</a> und Mineralstoffe. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Überlegung, dass ein Hochgeschwindigkeitsmixer in der Lage sein kann, die nützlichen Ballaststoffe so zu verarbeiten, dass die pflanzlichen Zellwandstrukturen aufgelöst werden. Die Partikelgröße wird deutlich reduziert, was eine Verbesserung der Bioverfügbarkeit von essentiellen <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/45_Naehrstoffe_taeglich.html">Nährstoffen</a> im Smoothie bedeuten kann.</p>
<p>Lesen Sie dazu auch mein Interview zum Thema: <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/">&#8220;Auf den Spuren einer gesunden und richtigen Ernährung&#8221;.</a></p>
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		</item>
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		<title>Arzneimittel Gilenia gegen MS vor der Zulassung?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/gilenia-gegen-ms-vor-zulassung/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/gilenia-gegen-ms-vor-zulassung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Myriocin]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gilenia oder Fingolimod ist ein Medikament, das von dem Schweizer Unternehmen Novartis entwickelt wurde und für die Behandlung von Multipler Sklerose (MS) vorgesehen ist. Dabei ist die Substanz eine synthetische Nachbildung von Myriocin, das in natürlicher Form in einem Pilz, Isaria sinclarii, vorkommt, der von der traditionellen chinesischen Medizin genutzt wird. Gilenia steht kurz davor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gilenia oder Fingolimod ist ein Medikament, das von dem Schweizer Unternehmen Novartis entwickelt wurde und für die Behandlung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multipler Sklerose</a> (MS) vorgesehen ist. Dabei ist die Substanz eine synthetische Nachbildung von Myriocin, das in natürlicher Form in einem Pilz, Isaria sinclarii, vorkommt, der von der traditionellen chinesischen Medizin genutzt wird.</p>
<p>Gilenia steht kurz davor, eine Zulassung in den USA zu erlangen, denn der FDA Beraterausschuss sprach sich vor Kurzem für eine Zulassung aus. <strong>Das Medikament bietet den MS-Patienten den großen Vorteil, dass es oral verfügbar ist, während die bislang auf dem Markt befindlichen Präparate nur als Injektion angeboten werden. </strong></p>
<p>Gilenia wird als Basismedikation bei MS empfohlen und nicht als ein Mittel der zweiten oder dritten Wahl, wenn andere Therapiemöglichkeiten unbefriedigende Ergebnisse gezeigt haben. Während die Experten kaum Sicherheitsprobleme bei dem neuen Medikament sehen, gibt es doch kritische Stimmen.</p>
<p><strong>So liegen keine Langzeitbeobachtungen vor, die umso interessanter werden angesichts der Tatsache, dass in den klinischen Studien zum Teil ernste Nebenwirkungen zu beobachten waren.</strong> So waren die Nebenwirkungsraten von Gilenia mit 8,5 Prozent deutlich höher als die 5,8 Prozent etablierter MS-Medikamente. In den klinischen Studien wurden <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Hauterkrankungen</a> wie Hautkrebs, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Herzkrankheiten-Herzprobleme.htm">Herzprobleme</a>, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Augen.htm">Augenprobleme</a>, herabgesetzte Lungenfunktion und <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Infektionen.htm">Infektionen</a> beobachtet, die mit der Substanz in Verbindung gebracht wurden. Während die klinischen Studien mit 1,25 mg und 5 mg durchgeführt wurden, zeigten Follow-up Studien mit 0,125 und 0,5 mg ebenfalls bessere Ergebnisse als die etablierte Interferon-Behandlung bei verringertem Nebenwirkungsspektrum.</p>
<p><strong>Von daher sehen die Experten, trotz Restrisiko, die Zulassung der Substanz als so gut wie gesichert.</strong> Die offizielle Zulassung soll im September erfolgen.</p>
<p>Diese Aussichten hatten dann auch prompt einen ersten Einfluss auf das Aktiengeschehen, bei dem die Novartis-Aktien spontan um 3,3 Prozent stiegen. Die der direkten Konkurrenz, Merck, fielen um 0,5 Prozent. Merck hat ebenfalls ein orales MS-Präparat in der Entwicklung, welches beim ersten Zulassungsantrag im November von der FDA abgelehnt wurde.</p>
<p>Man erwartet bei Novartis einen 3,5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr.</p>
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		<title>Privatpatienten als Versuchsobjekt?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamententests]]></category>
		<category><![CDATA[Privatversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich im ersten Moment völlig absurd anhört, ist jedoch Tatsache. Privatversicherte ermöglichen den medizinischen Fortschritt, da bei der Behandlung häufig ein drastischer Unterschied zwischen Privatpatient und Kassenpatient gemacht wird. Oft haben beide dasselbe Problem, werden beim Arzt jedoch völlig unterschiedlich behandelt. Während der Kassenpatient oft nur kurz untersucht und schnell abgespeist wird, werden beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sich im ersten Moment völlig absurd anhört, ist jedoch Tatsache. Privatversicherte ermöglichen den medizinischen Fortschritt, da bei der Behandlung häufig ein drastischer Unterschied zwischen Privatpatient und Kassenpatient gemacht wird.<br />
Oft haben beide dasselbe Problem, werden beim Arzt jedoch völlig unterschiedlich behandelt. Während der Kassenpatient oft nur kurz untersucht und schnell abgespeist wird, werden beim Privatversicherten sofort alle möglichen Tests und Untersuchungen angesetzt. </p>
<p>Der Kassenpatient (der am Vortag noch Bauchschmerzen hatte), gönnt sich etwas Ruhe und siehe da, am nächsten Tag sind die Bauchschmerzen verschwunden, der Arzt hatte mit seiner Diagnose (&#8220;das wird schon wieder&#8221;) völlig recht.<br />
Der Privatpatient hingegen, der am Vortag einige Untersuchungen über sich ergehen ließ und auch in den nächsten Tagen einige Tests machen muss, wird mit der Diagnose konfrontiert, dass man zwar nichts Gefährliches gefunden hätte, jedoch dieses und jenes, das man unbedingt im Auge behalten müsse. </p>
<p>Fest steht, dass Privatversicherte uns anderen den medizinischen Fortschritt ermöglichen, da sie ohne nachzufragen häufig neue Therapien mitmachen, sowie neue Medikamente nehmen und Tests über sich ergehen lassen. Dafür zahlen sie auch noch höhere Versicherungsbeiträge. </p>
<p>Die Zeit der Selbstversuche in der Medizin (es sei an löbliche Menschen wie Max Pettenkofer, der Cholera-Bakterien schluckte, um sie zu erproben und Werner Forßmann erinnert, der die Herzkatheterisierung an sich selbst ausprobierte) sind ein für allemal vorbei.<br />
Heutzutage werden Privatpatienten für Versuche aller Art herangezogen &#8211; natürlich ohne ihr Wissen.</p>
<p>Einige Vorteile haben aber auch Privatversicherte: Sie werden ausführlicher untersucht, warten kürzer auf Operationen und andere medizinische Untersuchungen.</p>
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		<title>Homöopathie sofort streichen!</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinskandale]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neueste Vorschlag zur Gesundheitsreform kommt aus Berlin. Genauer gesagt von der SPD. Diese fordert, die Homöopathie sofort aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Und die CDU ist nicht abgeneigt. In einer Pressemeldung der Nachrichtenagentur dts ließt sich das so: Der SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, Karl Lauterbach, sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Man sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neueste Vorschlag zur Gesundheitsreform kommt aus Berlin. Genauer gesagt von der SPD. Diese fordert, die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> sofort aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Und die CDU ist nicht abgeneigt.</p>
<p>In einer Pressemeldung der Nachrichtenagentur dts ließt sich das so:</p>
<blockquote><p><em>Der SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, Karl Lauterbach, sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen.&#8221; Hintergrund ist, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen von Homöopathen erstatten. Das kritisiert Lauterbach scharf: &#8220;Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie.&#8221; Auch der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Ärzten und Krankenkassen, Rainer Hess, hält die jetzige Situation für &#8220;extrem unbefriedigend&#8221;. Es gebe nach Hunderten von medizinischen Studien bisher keinen klaren Nutzennachweis für die Homöopathie, dennoch müssen die Krankenkassen sie bezahlen. &#8220;Es hat schon viele Anläufe gegeben, die Schutzvorschrift für derartige Mittel zu streichen, aber einflussreiche Politiker haben dies immer wieder verhindert&#8221;, sagt Hess. Jürgen Windeler, der zum 1. September seinen Job als Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen antritt, äußert im &#8220;Spiegel&#8221; die Überzeugung: &#8220;Die Homöopathie ist ein spekulatives, widerlegtes Konzept.&#8221; Bis heute sei nicht erwiesen, dass die Methode einen medizinischen Nutzen habe. &#8220;Dazu muss man auch gar nicht mehr weiterforschen, die Sache ist erledigt&#8221;, sagt der künftige oberste Medizinprüfer im Land.<br />
(Quelle u.a.: </em>spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,705718,00.html)</p></blockquote>
<p>Gleich vorweg: von dem &#8220;künftigen obersten Medizinprüfer&#8221; habe ich nichts anderes erwartet. Denn der &#8220;alte oberste Medizinprüfer&#8221; wurde ja &#8220;unangenehm&#8221;. Warum? Lesen Sie mal hier: <a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/">Das Bundesgesundheitsministerium als Freund der Pharmaindustrie?</a></p>
<p>Tja. Da wird ja wieder die mir seit Jahrzehnten bekannte Diskussion losgetreten.</p>
<p>Von den Gegnern wird &#8220;Placebo!&#8221; gerufen. Von der Gegenseite: &#8220;Mir hilfts!&#8221;, oder &#8220;Wer heilt hat Recht!&#8221;.</p>
<p>Ich beteilige mich an solchen Diskussionen gar nicht mehr, denn ich habe längst entschieden: Es wirkt &#8211; jenseits des Placebos.</p>
<p>Und das es keine postiven Studien zur Homöopathie gäbe, ist schlicht und ergreifend so nicht haltbar.</p>
<p>Überhaupt: <a href="http://renegraeber.de/blog/pharmastudien-wessen-brot-ich-ess/">das mit den Studien in der Medizin: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing</a>.</p>
<p>Und so gibt es <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathie-leipzig-klinische-forschung.htm">Studien, die die Homöopathie widerlegen</a>. Und es gibt Studien, die die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm">Wirkung der Homöopathie</a> bestätigen.</p>
<p>Wenn Sie einen interessanten Artikel dazu lesen möchten, empfehle ich Ihnen auch diesen &#8220;Grundsatzartikel&#8221;: <a href="http://www.wiane.de/Homoeopathie.html" target="_blank">Homöopathie &#8211; Was Ihnen Ihr Arzt nicht erzählt</a>.</p>
<p>Und dann ist zu fragen:</p>
<p><strong>Wieviel Sparpotential brächte denn das Verbot der Homöopathie? </strong></p>
<p>Glauben die Herren und Damen in Berlin wirklich, dass der <a href="http://renegraeber.de/blog/starker-ausgabenanstieg-bei-arzneimitteln/">starke Ausgabenanstieg bei den Arzneimitteln</a> bei der Homöopathie liegt?</p>
<p>Mit Verlaub: Ich lache mich tot!</p>
<p><strong>Darf ich mal folgende Fragen stellen?</strong></p>
<p>Wie kann es sein, dass Homöopathie wegen angeblich fehlender Nachweise nicht mehr erstattet werden soll &#8211; aber trotzdem:</p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/grippeschutzimpfung/">Grippeschutzimpfungen</a> bezahlt werden, die Studien zufolge einen Placebo-Effekt haben?</p>
<p>In diesem Zusammenhang denke ich auch an die letzte Schweinegrippe-Hysterie. Lesen Sie hierzu mal: <a href="http://renegraeber.de/blog/schweinegrippe-skandal-danach/">Schweinegrippe &#8211; der Skandal danach</a>.</p>
<p>Weitere Dinge, die mir sofort einfallen:</p>
<p><a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm">Das Märchen vom bösen Cholesterin</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/krebsbehandlung-nebenwirkungsreiche-chemotherapie/">Anwendung nebenwirkungsreicher Chemotherapien</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/geschaeft-mit-wertlosen-studien/">Das Geschäft mit wertlosen und gekauften Medizinstudien</a></p>
<p>Die absolute Frechheit: <a href="http://www.naturheilt.com/medikamentenskandal/erfundene-arzneimittelstudien.html">Erfundene Arzneimittelstudien</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/pfizer-verweigert-studienergebnisse/">Verweigerte Studienergebnisse von Pharmaherstellern</a> (hier am Beispiel Pfizer)</p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/wurde-ihr-arzt-selbst-nehmen-was-er-ihnen-verschreibt/">Medikamente, die selbst die Ärzte nicht nehmen würden</a></p>
<p><strong>Wußten Sie, dass für die meisten Operationsverfahren KEINE Studien vorliegen, wie diese bezüglich der Homöopathie gefordert werden?</strong></p>
<p>Mit welchem Recht werden denn dann solche Operationen von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt? Doch nicht etwa nach dem Motto: “Wer heilt hat Recht!”</p>
<p>Als Beleg für den Placebo-Effekt von Operationen empfehle ich unter anderem die größte je durchgeführte Studie zu Scheinoperationen, bei denen 180 Patienten mit mittelschwerer Arthrose am Knie wirklich operiert  oder nur “schein-operiert” wurden.</p>
<p>Keiner der Patienten erfuhr je, was wirklich mit seinem Knie gemacht wurde. Noch zwei Jahre nach der “Operation”, waren nahezu alle Patienten mit dem Eingriff zufrieden und in den allermeisten Fällen froh darüber, weniger Schmerzen zu haben; (Quelle: Modeley, Bruce: A controlled trial of arthroscopic surgery for osteoarthritis of the knee; in: New England Journal of Medicine 347, 2002, S. 81-88).</p>
<p>Weitere Gedanken dazu habe ich im Beitrag: <a href="http://naturheilt.com/blog/vioxx-skandal-merck/">Der Skandal um die Vioxx-Studien</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Wie weit soll das noch gehen?</strong></p>
<p>Meine Meinung:</p>
<p>Da hat die Lobby bestimmter Gruppierungen in Berlin wieder ganze Arbeit geleistet!</p>
<p>Glauben Sie nicht?</p>
<p>Dann schauen Sie sich doch mal folgende Beiträge an:</p>
<ul>
<li><a href="http://renegraeber.de/blog/pharamfirmen-verdienen-auf-kosten-der-allgemeinheit/">Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Allgemeinheit</a></li>
<li>und:  <a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/">Das Bundesgesundheitsministerium als Freund der Pharmaindustrie?</a></li>
<li>und: <a href="http://naturheilt.com/medikamentenskandal/strategien-der-pharmafirmen.html">Pharmafirmen &#8211; Scheininnovationen zur Sicherung der Gewinnmarge?</a></li>
<li>und: <a href="http://www.yamedo.de/blog/abkassierer-pharmakonzerne-beispiel-altersblindheit-von-avastin-zu-lucentis-das-millionengeschaft/">Abkassierer Pharmakonzerne?</a></li>
</ul>
<p>Sie glauben das mit der Pharmaindustrie nicht?</p>
<p>Dann schauen Sie sich diesen Bericht einmal an: <a href="http://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/">Das Pharmakartell</a>.</p>
<p><strong>Wenn Sie meine Meinung hören wollen:</strong></p>
<p>Das ist etwas faul im Staate Deutschland &#8211; und zwar gewaltig. Warum sehe ich bereits in der Praxis Vierzigjährige (!), die Cholesterinsenker, Betablocker und Protonenpumpenhemmer &#8220;brauchen&#8221; &#8211; und gegen die weiteren Folgen gleich noch Viagra und Antidepressiva? Die wöchentlichen Aspirin und Paracetamol natürlich auch&#8230;</p>
<p>Das ist durchaus kein Einzelfall.</p>
<p>Ich halte das für nicht mehr normal.</p>
<p>Und bitte kommen Sie mir nicht mit: &#8220;Unsere Lebenserwartung steigt doch!&#8221;. Eine Frage ist: Was haben denn viele von dieser Lebenserwartung? Eine andere: Warum zeigen manche Studien sogar schon wieder eine sinkende Lebenserwartung?</p>
<p>Übrigens: eigentlich müsste ich FÜR die Herausnahme der Homöopathie als Kassenleistung sein. Denn dann wäre es eine Selbstzahler-Leistung, von der &#8220;selbstverständlich&#8221; Heilpraktiker profitieren würden&#8230;</p>
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