Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D

12. Juli 2012 | Von | Kategorie: Leads

Früher hieß es immer, dass ohne Sonne kein Leben auf unserem Erdball vorstellbar sei. Die Sonne galt als Lebensspender, der die für alles Leben notwendige Energie bereit stellt. Heute scheint die Sonne auf der Schattenseite der Popularitätsskala: Sie sei verantwortlich für Hautkrebs, besonders dann, wenn ihre Opfer sich in der prallen Sonne zur Mittagszeit erwischen lassen. Aber gegen diese Gemeinheiten der Natur hat sich eine ganze Industrie erfolgreich zur Wehr setzen können: Der Sonneneinstrahlung kann mit der Hilfe von chemischen Produkten, sprich Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor, ein Schnippchen geschlagen werden. Aber tun sie das wirklich?

Man kann den Statistiken und den üblichen Mutmaßungen von Presse und angehängter Schulmedizin entnehmen, dass Hautkrebs, vor allem das maligne Melanom deutlich zugenommen hat. Unter http://www.dtoday.de/regionen/marktplatz/gesundheit_artikel,-Hautkrebs-Alarmierende-Entwicklung-_arid,3397.html (jetzt Bundesfachverband Besonnung e.V.) ist zu lesen: „Hautkrebs nimmt in Deutschland immer mehr zu. Mehr als 120.000 Menschen erkranken jährlich an einem Hauttumor. In den meisten Fällen ist zu intensive Sonnenbestrahlung die Ursache der Erkrankung.“ Am Schluss dieses Kurzartikels findet sich die obligatorische Aufforderung, ordentlich viel Chemie in die Visage zu schmieren mit extrem hohem Lichtschutztraktor… öhh… -faktor – und alles wird gut.

Mir stellt sich da eine Frage: Diese Sonnencremes werden doch nun nicht erst seit gestern eingesetzt – warum sind die offensichtlich nicht in der Lage, die Zunahme der Erkrankungsfälle einzudämmen?

Unter http://edoc.rki.de/documents/rki_fv/re2vZ21t28Ir8Y/PDF/22aJOdYnmXV0I.pdf (es öffnet sich ein pdf-Dokument) erhalten wir genauere Zahlen: „Seit den 1980er-Jahren haben sich die altersstandardisierten Erkrankungsraten (von Melanomerkrankungen) von Frauen und Männern mehr als verdreifacht.“ Und unter http://www.photomed.de/Hautkrebs-Daten.hautkrebs-melanom-daten.0.html (jetzt Bundesfachverband Besonnung e.V.) wird diese Beobachtung bestätigt. Allerdings kommt man auf dieser Webseite zu deutlich differenzierteren Erklärungen für diese Beobachtung: „Ein direkter Zusammenhang zwischen UV-Strahlen und Melanom ist nicht nachweisbar. Es werden eine Reihe von Faktoren als Gründe für die Entwicklung eines Melanoms genannt: Erbliche Belastung, Anzahl der Pigmentmale (Nävi), Umweltbelastungen etc. Lediglich eine indirekte, verstärkende Wirkung übermäßiger UV-Bestrahlung (vor allem in der Kindheit) können vermutet werden.

Ich hatte vor einigen Wochen ja bereits in „Die (überraschende) Ursache von Hautkrebs“ darüber berichtet, dass ein Zusammenhang von Sonnenbaden und Hautkrebs nicht gegeben ist. An dieser Stelle sei mir noch der Hinweis auf mein „kleines“ Buch zur Vitamin D Therapie gestattet, in dem ich auf (fast alle Aspekte) eingehe. Mehr dazu finden Sie in meinem „Bücher-Shop“ unter: http://renegraeber.de/vitamin-d-therapie.html

Die Vitamin D Therapie

Mit der Sonne gegen Hautkrebs?

Es ist also das Gegenteil der Fall: Die kollektive Sonnenscheu, die keinesfalls die Hautkrebsproblematik in den Griff bekommen hat, birgt eine nicht zu unterschätzende Gefahr in sich, denn Sonne ist wichtig für die Produktion von Vitamin D. Wie dies geht und welchen Stellenwert die Sonne bei diesem Prozedere hat, habe ich unter http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-d.html beschrieben. So sind nur etwa 10 Minuten intensive Sonnenbestrahlung für einen verhältnismäßig hellhäutigen Menschen notwendig, um eine mehr als ausreichende Menge an Vitamin D zu produzieren. Dunkelhäutige benötigen dagegen fast 2 Stunden, um die gleichen Mengen zu produzieren. 10 Minuten nur? Können die schädlich sein?

Wenn man sich ins „Sonnenvergnügen“ stürzen möchte, dann sollte man schon einige Vorkehrungen treffen, um ein „Sonnenverderben“ zu verhindern. Sonnenbrände sind nicht nur schmerzhaft, sondern gelten bisher als mögliche Verursacher von Hautkrebs, vorausgesetzt sie treten häufiger auf. Also sollte man in den ersten sonnigen Tagen des Jahrs nur vorsichtig die Sonne genießen. Dieses Vorgehen aktiviert die Melanozyten des Organismus, was zu einer vermehrten Pigmentproduktion führt, die wiederum die erste Bräunung bewirkt. Diese Bräunung ist der natürliche und beste Schutz gegen die Sonnenstrahlung.

Wenn man aber ein eher heller Hauttyp mit der Tendenz zu Sonnenbränden ist, dann sollte das erste Sonnenbad nur von sehr kurzer Dauer sein, einige wenige Minuten. Wenn die Haut sich bräunt, dann kann die Verweildauer in der Sonne auch länger werden, bzw. sollte bis zu einem gewissen Grad länger werden. Denn die Vitamin-D-Produktion benötigt wie gesagt bei dunkler Haut mehr Zeit als bei heller Haut. Im Frühjahr und Herbst ist die Sonnenstrahlung nicht mehr so intensiv, so dass die Sonnenbäder deutlich länger genossen werden können. Hier liegen 30 Minuten noch auf der sicheren Seite.

Sollten Sie aber einen von Natur aus tiefbraunen Teint besitzen, da Ihre Vorfahren z.B. aus Afrika, Indien, dem Mittleren Osten oder Südostasien kamen, dann brauchen Sie sich über keinen dieser Punkte Gedanken zu machen. Ihre Haut ist auf natürlichem Wege bestens gegen die Sonnenbestrahlung geschützt.

Zum guten Schluss muss jeder Sonnenhungrige in der Lage sein, seinen Teint richtig einzuschätzen und seine Toleranzzeiten herauszufinden, ohne dass er sich einen Sonnenbrand holt. Eine Sonnenschutzcreme dabei zu verwenden macht absolut keinen Sinn. Nicht nur, dass diese Cremes voller Chemie sind, die in die Haut und damit in den Organismus eindringt. Sie unterbinden gleichzeitig die notwendige Vitamin-D-Produktion, da sie den Teil der ultravioletten Strahlung abblocken, der für diese Produktion notwendig ist. Den Rest des Tages sollte man dann allerdings im Schatten verbringen und/oder Kleidung tragen. Wer dennoch mehr von der Sonne haben möchte, der sollte dann eine nicht toxische Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 15 benutzen (wenn es so etwas gibt). Wie immer man auch sich schützen möchte, wichtig ist die Vermeidung des Sonnenbrands und die Anregung der Vitamin-D-Produktion.

Da die Haut im Gesicht, um die Augen, Nase usw. viel dünner ist, trägt sie auch nicht sonderlich viel zur Vitamin-D-Produktion bei. Von daher sollte das Gesicht besonders geschützt werden, da die Dünne gleichzeitig auch zu einer höheren Anfälligkeit für Strahlenschäden führen kann. Auch hier wären nicht toxische Cremes anzuraten. Viel einfacher und sicherer ist das Tragen einer Kappe oder eines Huts, der das Gesicht im Schatten liegen lässt.

Bevor man auf die große Reise in die Sonnenländer geht, ist es nicht verkehrt, sich schon einmal „sonnenmäßig“ vorzubereiten. Hier bieten sich ein- oder zweimal pro Woche Besuche in einem Solarium an, dass mit UV-Lampen arbeitet, die ein ausreichendes Maß an UVB-Strahlen produzieren. Mit solchen Besuchen würde auch gleichzeitig die erste ernstzunehmende Vitamin-D-Produktion einsetzen. Wie lange man sich im Solarium aufhalten sollte, hängt von der Stärke der eingesetzten Strahlen ab. In Ländern, die der EU-Norm folgen, sind dies weniger als 20 Minuten. Ansonsten sollten 5 oder maximal 10 Minuten nicht überschritten werden. Aber hier sind die „Beratungskünste“ der Solarien-Betreiber gefragt.

Wie viel Vitamin D kann ich erwarten? Eine praktische Berechnung.

Sonnenlicht besteht aus mehr als 1500 Wellenlängen. Aber nur eine Wellenlänge veranlasst den Körper zur Vitamin-D-Produktion, und das sind die UVB-Strahlen auf der unbedeckten Haut. Diese UVB-Strahlen fallen jedoch im Winter zu schwach aus bzw. sind gar nicht vorhanden. Dies liegt nicht nur an den dichten Wolken, sondern eher an dem Einfallswinkel der Sonne auf den Teil der Erde, den wir bewohnen. Denn beträgt dieser Einfallswinkel weniger als 50 Grad, dann werden die UVB-Strahlen von der Erdatmosphäre abgelenkt. Hier kommt dann nur die längere UVA-Strahlung durch.

Um zu sehen, ab welcher Jahreszeit ich mit einem Einfallswinkel von über 50 Grad rechnen kann – und damit zu einer ausreichend hohen UVB-Strahlung – muss ich erst einmal die Längen- und Breitengrade meiner Lokalität ermitteln. Das kann man relativ leicht mit Hilfe von Google Earth durchführen. Z.B Kiel liegt auf dem Längengrad von 10 Grad Ost und 7 Minuten und dem Breitengrad von 54 Grad Nord 19 Minuten. Auf der Webseite http://aa.usno.navy.mil/data/docs/AltAz.php kann ich unter „Form B“ diese Daten und ein bestimmtes Datum eingeben, z.B. 2. April 2012. Die dann berechnete Tabelle zeigt mir unter der Rubrik „Altitude“ um 12 Uhr mittags einen Einfallswinkel von deutlich weniger als 50 Grad (40,7 Grad an diesem Tag). Das heißt, dass selbst bei Sonnenschein keine Vitamin-D-Produktion einsetzen kann, da keine UVB-Strahlen im Sonnenlicht enthalten sind. Die gleiche Berechnung für Kiel am 1. August 2012 ergibt einen Einfallswinkel von 50 und mehr Grad für die Tageszeit von 11 Uhr morgens bis 13:50 Uhr mit einem maximalen Einfallswinkel von 53,5 Grad um 12:20 Uhr. Zu dieser Jahreszeit wäre es leicht möglich, seine tägliche Dosis an Vitamin D einzufahren, da ja für viele Landsleute nur 10 bis 15 Minuten ausreichend sind, um die entsprechende Menge zu synthetisieren.

Für die meiste Zeit des Jahres jedoch sieht es „düster“ aus mit der sonnenbedingten Vitamin-D-Produktion. Irgendwann im September gibt es keine 50-Grad-Sonne mehr. Und das hält an bis zum April des folgenden Jahres. Sollte es dann auch noch bewölkt und regnerisch sein, dann kann man sicher sein, das kein Vitamin D produziert werden kann. Hier hat man 2 Optionen als Kompensation für die fehlende UVB-Strahlung: Entweder der Besuch des Sonnenstudio oder orale eingenommenes Vitamin D3.

Gefährliche Sonne

Aus gesundheitlicher Sicht macht es wenig Sinn, sich in die Sonne zu legen, wenn deren Einfallswinkel unter 50 Grad liegt. Denn dann enthält das Sonnenlicht kein UVB. Statt dessen setzt man sich der gefährlicheren UVA-Strahlung aus. Diese Strahlen haben eine längere Wellenlänge als UVB-Strahlen und durchdringen Ozonschichten und Wolken daher besser als diese. Wenn es einen Zusammenhang von Sonnenstrahlung, Hautschäden und Hautkrebs gibt, dann wäre der bei der UVA-Strahlung zu suchen.

Es macht also keinen Sinn, sich ein Sonnenbad zugute kommen zu lassen, zwecks Bräunung, wenn dies zu einer Tageszeit erfolgt, wo die UVB-Strahlung bereits ausgesetzt bzw. noch nicht eingesetzt hat. Es ist zu erwarten, dass der Schaden größer ist als der Nutzen. Von daher sollte während dieser Tageszeit die Sonne vermieden werden.

Abwaschbares Vitamin D

Vitamin D3 ist ein fettlösliches Steroidhormon. Wenn es auf der Hautoberfläche gebildet wird, dann dauert es bis zu 48 Stunden, bis dass das Vitamin durch die Haut in den Blutkreislauf vorgedrungen ist. Oder mit anderen Worten: Eine gründliche Dusche unter Einsatz von Seife sofort nach dem Sonnenbaden sorgt dafür, dass das Vitamin in den Ausguss geht. Es wird einfach abgewaschen und geht verloren. Das heißt in der Praxis, dass man sich 2 Tage nicht waschen sollte … au weia! Wenn man es richtig machen will, dann wäre diese Praxis angesagt. Aber aus hygienischen Gründen kann man die „Problemzonen“ des Körpers schon einer gründlichen Reinigung unterziehen, da hier keine signifikanten Mengen an Vitamin D abgewaschen werden.

Viele, mich eingeschlossen, denken bzw. haben gedacht, dass Vitamin D in und nicht auf der Haut gebildet wird. Denn wenn es in der Haut gebildet würde, dann wäre die Dusche kein Problem. Doch neuere Studien zeigen, dass die konventionelle Ansicht der Vitamin D-Bildung nicht ganz den Tatsachen entspricht. Es spricht vieles dafür, dass die Vorstufen für das Vitamin D im Sebum enthalten sind, einem Öl, dass die Haut geschmeidig hält. Wenn es mit dem Sebum auf die Hautoberfläche gerät, wird es über die UVB-Strahlen zu Vitamin D umgewandelt, muss dann aber durch die Haut in die Blutgefäße diffundieren.

Dies würde zumindest die Beobachtung erklären, warum Surfer in Hawaii und anderen sonnigen Orten einen vergleichsweise bescheidenen Vitamin-D-Spiegel haben im Gegensatz zu den Rettungsschwimmern und Strandwächtern, die nur im Bedarfsfall ins Wasser gehen. Surfer haben einen Vitamin-D-Level von 70. Der der Lifeguards liegt bei 100. Von daher empfiehlt es sich, nicht das Sebum vom gesamten Körper abzuwaschen, sondern nur die Körperzonen mit Seife zu behandeln, wo die Gefahr einer bakteriellen Überbesiedlung gegeben ist, also die Achselhöhlen und der Genitalbereich.

Natürlich grenzt diese Empfehlung an eine Zumutung, denn wir sind aufgrund unserer Erziehung an gewisse hygienische Standards gewöhnt worden. Aber biologisch gesehen ist unser Körper kein „Seifenobjekt“. Das Sebum hat für die Haut eine vitale und wichtige Funktion, so dass sauberes Wasser alleine oft vollkommen ausreichend ist für die Hygiene.

Fazit

Sonne ist gut und unbedingt erforderlich, aber unter gewissen Bedingungen und zeitlichen Begrenzungen. Und das gleiche scheint auch für die Hygiene zu gelten. Wie relativ der Nutzen der Hygiene ist, zeigte auch die Beobachtung, dass ein Zuviel davon bei Kindern die Anfälligkeit für allergische Erkrankungen erhöht – und die Vitamin-D-Level senkt. Umfassend berichte ich im Vitamin D Buch dazu…

Die Vitamin D Therapie

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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68 Kommentare
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  1. Danke für diese Info und für diesen unvergleichlichen Service! Was ist eigentlich mit Nanopartikeln in Sun-blockern?

    Antwort René Gräber:

    Die Nanopartikel sehe ich sehr kritisch. Meiner Meinung nach haben die nichts im oder am Körper zu suchen. Mehr dazu in meinen Beiträgen:
    http://www.yamedo.de/umweltgifte/Nanopartikel.html
    http://www.yamedo.de/blog/gefaehrden-nanopartikel-unsere-gesundheit-2011/

  2. Eine wichtige Information und praechtige Gelegenheit zum Vitamin D- Sammeln fuer Segler, die oft tagelang unterwegs sind! 😉 Dass Segler bei Ankunft nach tagelangen Fahrten tagelang nur auf Katzenwäsche-level gelebt bzw. nur zur Abkühlung zwischendurch ‚geduscht‘ haben, duerfte nicht nur den 48h ausgesprochen zutraeglich sein. Es ist auch problemlos akzeptiert als ‚part of the game‘. Und in der Tat, waere der Zusammenhang Sonne = Hautkrebs tatsaechlich so simpel, dann muessten soooo viele Wassersportler geradezu ‚dahingemaeht‘ werden, es haette Ausmasse wie die Spanische Grippe.

    Danke fuer den klasse Artikel. Nur weiter so, bitte.

  3. Danke für den tollen Artikel, ich werde künftig mehr an die Sonne gehen u. weniger lössliches Vitamin D3 einnehmen.

  4. Sogar in Brasilien, ein Tropenland das sehr sonnig ist, gibt es viel Vitamin D Unterversorgung. In meiner Klinik hat die Mehrzahl der Patienten Blut-Vitamin-D-Werte von unter 60 nanog/mL. Wir empfehlen 7000 UI Vitamin D3 täglich für Weisshäutige und 10.000 UI täglich für Dunkelhäetige.

  5. Ich genieße es sehr, hier in der Toskana zu sein. Sonnencreme benutze ich nur, wenn ich gezwungenermaßen mehrere Stunden in der Sonne verbringen muss. Sonst schaue ich einfach, dass ich nach einer gewissen Zeit wieder im Schatten verbringe. Und ich fühle mich wohl dabei – vor allem habe ich seither keine Problem mehr mit Sonnenallergie. Ich vermute, es war eher durch die Sonnenschutzmittel ausgelöst?

  6. Also welche Körperstellen sollen täglich 10 Minuten in die Sonne ?
    Was ist zur Zeit, wenn es trotz Sommer kühl ist und die Sonne nur selten und kurz raus kommt?

    Antwort René Gräber:

    Welche Körperstellen? Alle. Sogenanntes Nacktsonnen. Aber das ist natürlich nicht immer möglich, schon gar nicht, wenn die Sonne nicht rauskommt. Ich ziehe z.B. in der Mittagspause mein T-Shirt aus und ziehe meine Hosenbeine hoch. Das sieht zwar komisch aus, ist aber meine Art des „Tankens“.

  7. Fantastisch dass “ das Leben “ genug hat der verkorksten Lebenslügen/Märchen. Tja, die Wahrheit bringt weniger Milliarden ein u. Dank all den Menschen, die den Mut besitzen – uns verträumte Schafe aufzuklären. Merci

  8. vor einem Jahr habe ich die SET UP Therapie nach Dr. Raimund von Helden gemacht und nehme nun laufend 1 -2 mal die Woche Vit D 3 (Dekristol 20 000 IE) ein.

    Meine ständigen Wadenkrämpfe bin ich damit innerhalb von Tagen losgeworden. Zusetzlich nehme ich jetzt noch Magnesium dazu und so bin ich hoffentlich auf einem guten Weg.

  9. Danke für den tollen Artikel!!!

  10. wieder einmal ein super guter aufschlussreicher Artikel – vielen Dank – ich werde ihn meinem Freudeskreis weitergeben.
    Der augenblickliche Sonnenmangel (hier in NL) läßt mich – so oft es geht (und es geht oft ..ich habe einen Hund) nach draußen gehen um Sonne (wenn sie sich dann mal blicken läßt) zu tanken. Ist eigentlich eine gute Gesichtscreme (yves rocher z.B.) nicht ausreichend als Schutz. Ich verwende ganz selten Sonnencreme, denn ich denke mir schon lange, dass damit mehr negatives auf meine Haut kommt als ohne??
    Bester Herr Gräber, ich danke ihnen für die Mühe um Aufklärung und Information. Bleiben Sie gesund
    herzlich Doris Schmidt aus NL

  11. Ich freue mich jedesmal über die guten Beiträge und mache mir so meine Gedanken dabei . Es werfen sich folgende Fragen auf : Wenn Solarien so gut für die Vitamin-D Produktion sind , warum wird dann überall die Schädlichkeit propagiert und erst ab 18 Jahre erlaubt ?
    Wenn die Cremes nicht mit der Haut und der Sonne harmonieren , würde ein gutes Öl (Sesam-Wallnuss-Hanf-oder Olivenöl) die bessere Variante sein ? Was hat es nun mit der schwarzen Hautkrebs auf sich ? Die Hautärztin hat beim Vorsorge-Check 8x schwarzen Hautkrebs an meinem Körper gefunden . Daraufhin wollte sie gleich (OP-Termin) mit mir ausmachen , welchen ich bis jetzt nicht wahrgenommen habe . Ich habe im Internet gelesen , daß es nicht gut sei zu operieren und das für alles ein Kraut gewachsen sei , man muß es nur finden. Können Sie mir bei der Beantwortung meiner Fragen behilflich sein ? Vielen Dank und liebe Grüße von Frau Weyh .

  12. hallo.
    ich freue mich über diesen Artikel, besagt er doch das Gleiche, was ich seit Jahren predige und keiner für ernst nimmt.
    Ich benutze weder Sonnencreme noch Körperlotion wenn ich Sonnenbaden gehe wg Allergien
    Ich creme mich aber anschliesend gut ein, damit die Feuchtigkeit der Haut erhalten bleibt.
    Liebe Grüße Marion

  13. Eigentlich nix neues – irgendwie geht mir das auf den Geist mit den ewig schlauen Veröffentlichungen und tollen Entdeckungen.

    Ich werd nach wie vor die Sonne sehr Schätzen, wenn sie denn mal zu uns runter guckt, aber meinen Kopf und den Rest des Körpers werde ich mit Kleidung schützen – so wie es den Australiern empfohlen wird. Sonnencreme ist Mist, da man meist zu wenig drauf kleistert und es dann vom Schweiss und dem Badewasser wieder abgewaschen wird. Und werd ich blöd sein und mich in der prallen Sonne bratend entspannen ??? Nein! Wie kommt man dazu, stundenlang in der Sonne zu braten??? Die Untersuchungen, dass das Entstehen der Melanome mit zunehmender Sonnenbestrahlung zunimmt ist seriös – die Zahlen aus den Sonnen-„belasteten “ Ländern bestätigen dies. Und werde ich wirklich so blöd sein ausprobieren zu wollen, ob pralle Sonne nicht doch gut für mich ist ???? NEIN

    Manchmal weiss ich nicht, was dieses Beschäftigen mit diesen Kleinlichkeiten überhaupt soll, aber wahrscheinlich wirken da die Nano-Partikel aus den Sonnenschutzmitteln, die über den Blutkreislauf aber auch über all hin kommen, sich ungut aus.

    Wahrscheinlich haben „wir“ nicht genügend wirkliche Probleme oder wir wollen sie nicht sehen.

  14. Vielen Dank für dem tollen Bericht, bei dem ja kaum noch Fragen ofen bleiben.
    Aber wie sieht es denn mit Lichttherapiegeräten wie zum Beispiel dem Philips go lite aus?
    Können solche Geräte helfen Vitamin D zu produzieren?

    Antwort René Gräber:

    Nein, diese Geräte produzieren nur Licht, keine UV-Strahlung. Dazu braucht man andere Röhren, so wie in einem Solarium.
    Aber diese Lichtgeräte haben auch einen Sinn! Mehr dazu in meinem Beitrag Lichttherapie:
    http://www.yamedo.de/heilverfahren/Lichttherapie.html

  15. Mit welch´ großartigen Dingen beschäftigst Du Dich denn, Helmut Wagner? Die Sonne ist immerhin die wichtigste Quelle unseres Lebens und da ist es doch sehr dankenswert, wenn hier gut recherchierte Informationen leicht verständlich aufbereitet serviert werden.
    Danke, René – ich bin immer wieder beeindruckt!!

  16. Es ist immer wieder schön, auf der Internetseite von René Gräber und im Blog Artikel zu lesen, die inhaltlich logisch und nachvollziehbar sind und dadurch gewisse Verhaltensweisen hinterfragen, die mittlerweile schon zur Norm (leider) geworden sind. Danke René Gräber, danke auch allen anderen hier. Weiter so!
    Die im Artikel hinterfragte „Logik“ Sonne = Hautkrebs kommt auf ähnlich „ausgetretenen „geistigen“ Pfaden“ daher; wie CO2 = Klimakiller, radioaktive Strahlung und Chemotherapie heilen Krebs, Schweinegrippe = Impfen, ESM = Stabilität…
    So wie wir die Sonne brauchen, so brauchen die Pflanzen das CO2, um u.a. für uns Nahrung und O2 zu produzieren! Die damit im Zusammenhang stehenden Prozesse sind evolutionär erprobt und damit tauglich, es gibt Toleranzbereiche, ein „Überstrapazieren“ nutzt nicht mehr, sondern schadet eher. Das wußten viele Generationen vor uns, hier wie in anderen Gegenden, und das sogar ohne Schule/Uni, extrem teure Hochtechnologieforschung, etc.
    Ohne Sonne kein Leben und ohne CO2 auch nicht!
    Wohl aber ohne Chemotherapie und Imfpung gegen Schweinegrippe & Co.

  17. Ganz herzlichen Dank für Ihren heutigen Artikel.
    Bei mir taucht die Frage auf : Kann reines Olivenöl zur Sonnenpflege verwendet werden ?

    Herzliche Grüsse
    Heidi Bitzer

  18. ich kann hier sehr die Bücher von Thomas Klein (hygeia-verlag) zur Sonne empfehlen – da stehts ganz deutlich drin – Sonne ist wichtig, Hautkrebs kommt oft vom Sonnenschutzmittel und dessen falscher Anwendung und z.B Menschen, die z.B. berufsbedingt oft in der Sonne arbeiten (Bauarbeiter) haben nur ganz ganz selten Hautkrebs..
    ich leg mich so oft ich kann in die Sonne, hab seit zwei Jahren auch keinen Sonnenbrand mehr gehabt, zum Nachcremen nach dem Sonnenbad nehm ich pure Karitebutter – sehr zu empfehlen – und fühl mich rundum pudelwohl….

  19. Sonnencreme brauchen wir bei unserem manipulierten Wetter sowieso nicht mehr, weil wir durch das Geoengineering (Wettermanipulation durch Chemtrails und Haarp) und das Zukleistern des Himmels mit künstlichen Wolken sowieso nicht mehr das volle Farbspektrum der Sonne ab bekommen. Man stiehlt uns die Sonne und den Sommer, wieder einmal!!
    Und falls man doch noch eine Stunde Sonne erhaschen sollte, dann wollen gewisse Kreise, dass wir uns auch noch fett zukleistern, damit bloß nichts der „bösen“ Sonne an uns heran kommt. Sonne war früher ein Heilmittel. Heutzutage wird dieses Heilmittel geraubt, genauso, wie immer mehr Phytotherapeutika in der Versenkung verschwinden (wegen teurer Nachzulassungen)… Seien Sie wachsam. Lassen Sie sich nichts vormachen….

  20. Danke für diesen Artikel! Obwohl ich mich gerade ausgiebig mit dem Thema beschäftigt habe, hab ich doch wieder was gelernt!

    Ansonsten möchte ich Interessierten noch die Seite vitamindelta.de für weitere Informationen empfehlen.

  21. Sehr schöner Artikel, lieber Réné!

    Auch für das Gemüt ist die Sonne wichtig, was sich vor allem im Herbst und Winter bei relativem Sonnenmangel bemerkbar macht. Ein ständiges Leben als Stubenhocker kann zu Depressionen führen.

    Die Spanier, Italiener und Lateinamerikaner machen es übrigens richtig: Wenn die Strahlung zu stark wird, im Sommer in der Mittagszeit, wird halt Siesta gehalten. Bewegung in der Sonne ist ebenfalls gesünder als sich am Strand stundenlang in der Sonne zu „Aalen“.

    Übrigens wurde Olivenöl in der Antike nicht nur als begehrtes Schönheitsmittel, sondern auch als Sonnenschutz eingesetzt.

    Sonnige Grüße

    Ellen Oberste Berghaus

  22. Hallo,

    BUCH-TIPP

    „Gesund in sieben Tagen“ Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie
    Dr. med. Raimund von der Helden – Ein Leitfaden für die Praxis.

    Dieses Buch zeigt, wie mit Hilfe eines ersten orientierenden Laborwertes von Vitamin D 25 der Mangel festgestellt wird, welche Anfangstherapie sofort erfolgen sollte und welche Dauertherapie notwendig ist, um in unseren Breitengraden im grünen Bereich zu bleiben.

    Es wird systematisch bei der Bevölkerung ein Vitamin D Mangel erzeugt, vor allem durch Nichtinformation.
    Lipidsenker – machen massiven Vit-D-Mangel. „Sonnen“creme verursacht Vitamin D-Mangel . . .

    Krebsrisiko wenn der Vit-D-Wert unter 50 liegt. . . .

    Früher bekam ein Säugling ein Spritze mit 200.000 Einheiten Vitamin D 3, heute ist das höchstdosierte – verschreibungspflichtige – Medikament Dekristol: pro Kapsel 20.000 Einheiten. . . Was sagt uns das?

    Wer nach Frankreich oder USA reist, sollte sich mit höchst preiswerten nicht verschreibungspflichten hochdosierten Vit-D-Präparaten versorgen und seine Freunde gleich mit.

  23. Die Sonne – ein Lebensspender, gesund – man kann nicht genug davon kriegen.

    Leute, die Australier sind alle blöd, weil sie Statistiken haben, die belegen, dass vermehrte Sonnenbestrahlung auch vermehrt zu Hautkreb führen kann.

    Was ist dies her denn für ein Haufen von Ignoranten – einfach nur peinlich.

  24. […]  Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D […]

  25. Lieber Rene,
    Ich bin Tagesmutter von Beruf und habe selbst 4 Kinder groß gezogen, wodurch ich jetzt auch schon 7 fache Oma bin. Schon immer hatte ich das natürliche empfinden, das Sonnencremes nur Die Hersteller und deren weiter Verkäufern, die Geldbörsen füllen. Auch in den Kindertagesstätten wird von den Eltern immer erwartet das Sie für Ihre Kinder Sonnenschutzcremes mit einpacken.Ich habe es bei meinen Kindern verboten diese zu benutzen. Denn wenn man das ganze Jahr genug mit den Kindern draußen ist, haben Sie einen ganz natürlichen Selbstschutz der Haut aufgebaut. Für lange sehr starke Sonnenbestrahlung, kann man sich ja auch durch richtige Kleidung gut schützen, sprich langarmige dünne Shirts und Hüte mit breiter Krempe, oder Mützen mit langem Hinterteil, was auch den Nacken mit schützt, oder diese Zeiten halt meiden. Ich glaube auch, das Hautkrebs erst durch die ganzen Cremes und Kosmetika, so drastisch zu genommen hat. Und das zu vieles waschen wohl auch mit daran Schult ist, denn um sauber zu sein braucht man nicht immer den ganzen Körper mit Seife zu waschen.Ich freue mich über Ihre ganz natürliche Einstellung und vor allen, dass Sie sich die Mühe machen das auch anderen Zu kommen zu lassen. Und dabei nicht an das große Geld schäffeln zu denken. Ich bin einfach nur begeistert, wie Sachlich Sie die Dinge erklären ohne dabei Ihre Meinung auf zu swengen und jeder die Möglichkeit hat sich auch noch selbst schlau zu machen. Vielen Dank für Ihre guten Beiträge! Das gute setzt sich letztlich doch immer durch, man braucht nur genug Geduld. MfG. Barbara

  26. […] http://www.yamedo.de/blog/boese-sonne-gute-sonne-vitamin-d-2012/ […]

  27. […] vor einigen Monaten über dieses Thema berichtet: Die (überraschende) Ursache für Hautkrebs und Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D […]

  28. […] Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D […]

  29. Nach einem großen Blutbild wollte mein Doc doch gleich mit mir die Blutwerte tauschen, mit einer Ausnahme: Vitamin D sei bei mir so was von im Keller, bei 7,4 und 20 sei die Untergrenze – ??? – Da ich im Sommer stets bei uns im Teegarten Langenhagen im Gange bin, keine „Sonnenbäder oder Sonnenschutzmittel “ nehme, kann ich dieses nicht nachvollziehen. Es gibt wahrscheinlich auch Vitamin D Räuber, welche ich noch nicht entlarvt habe.
    Nun nehme ich Vitamin D 20 000 alle 2 Wochen und nutze jedes Sonnenlicht und halte meine Handinnenflächen gen Sonne – diese fangen nach ca. 5 Min. an zu gribbeln und es wird mir warm. Vitamin D wird über die Netzhaut und die Hände auch aufgenommen. Bei mir sind keine Anzeichen für Hautkrebs, lt. Doc und ich habe niiieee, auch nicht in der Karibik, Sonnencreme benutzt – ich war so braun wie Kakao – wann und wie viel Sonne brauchen wir denn?

  30. Kokosöl soll LSF 10-15 haben. Natürlich Bio und aus nachhaltigem Anbau.

  31. […] Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D […]

  32. Da die Hautkrebsrate in den Nördlichen Länder (Schweden, Finnland) steil hochschnellte zu einer Zeit da diese Menschen dort noch nicht in Massen Ihre Ferien in den Südlichen Ländern verbrachten, wurde nach eine andere Ursache gesucht. Das einzige was sich dort in der Zeit verändert hatte wat die mobil telefonie. Überall standen Sendmasten und jeder hatte ein Mobiltelefon. Es ist diese Mikrowellen Strahlung die auf unser Biosystem einfluss nimmt und den Hautkrebs verursacht. Das will aber niemand wissen und wer es weiss und sehr viel Geld damit verdient will es nicht veröffentlichen.
    Also bekommt die Sonne die Schuld. Tatsache ist dass es kaum einen Krebs gibt wenn der Vitamin D spielgel in unserem Körper ausreichend hoch ist. Also die Sonne schÜtzt uns vor Krebs und verursacht sie nicht.
    Sonnenbaden in voller Sonne zwischen 12-14 Uhr und so viel Haut wie möglich zeigen. Halbe Stunde reicht schon. Spät nachmittags und im Herbst und Winter macht unser Körper kaum Vitamin D.

  33. Danke für den aufschlussreichen Bericht.
    Da ich schon einige Zeit Vitamin D3-Kapseln (2x 1000 I.E./Tag) einnehme, kann ich sie nur
    jedem empfehlen. Vitamin D aber nicht mit Vitamin C zugleich, verträgt sich nicht (führt
    zu Verkalkung der Niere); daher keine Kombipräparate kaufen! Vitamin D ist besonders
    auch Herzpatienten zu empfehlen. Bei allen Koronaren Herzerkrankungen wurde ein
    eklatanter D-Mangel festgestellt!

  34. […] Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D […]

  35. Ich bin etwas irritiert, dass sie die Empfehlung für ein Sonnenbad im Solarium aussprechen.
    Nach meinen Informationen ist gerade das Solarium sehr krebserregend und ungesund.
    Das habe ich kürzlich noch in einem Infoprospekt bei meinem Hautarzt gelesen.
    Ich gehe aufgrund meiner Vorgeschichte (viele Sonnenbrände in der Kindheit und Solariumbesuche) regelmäßig zum Hautscreening, es war bereits ein Muttermal laut Laborergebnisse „kritisch“ und viele weitere Muttermale wurden bereits entfernt.

    Antwort René Gräber:

    Da kann ich nur sagen: Die Dosis macht das Gift. Ich sehe die Solarium-Branche schon sehr kritisch. Da wurden jahrzehntelang viel zu starke Dosierungen / Röhren verbaut. Das Personal, bzw. die Beratung war quasi nicht existent. Aber deswegen sind die Geräte nicht schlecht. Diese werden auch in der Therapie eingesetzt (u.a. Psoriasis). Und mit Verlaub: Was die meisten Hautärzte zur Sonne (pauschal) erzählen, dazu sage ich lieber nichts. Hier noch mein Beitrag zu den Sonnenstudios / Solarien: http://naturheilt.com/blog/sind-sonnenstudios-wirklich-schaedlich/

  36. […] Tendenz, dass wir in den Wintermonaten hier an einem Defizit leiden. Ein regelmäßiger Besuch von Sonnenstudios kann hier Abhilfe schaffen und in gewissen Grenzen auch der Verzehr von Nahrungsmitteln, die […]

  37. Ja leider hat das Sonnenbaden bei mir nicht funktioniert. Ich war letzten Sommer von Mai bis September extra jeden Tag um die Mittagszeit eine halbe Stunde nur in den Badehosen im Garten, und im Herbst war der Vitaminin-D-Spiegel immer noch genau gleich tief (zu tief) wie im Frühling, auf die Kommastelle… Seife benutze ich nur in den Problemzonen, dusche nur mit Wasser und bin der helle Hauttyp. Seltsam, nicht? Jetzt nehme ich täglich 5000 IE plus 100 mikrogramm K2 und messe dann im Frühling wieder. mal schauen, ob das besser wirkt

  38. […] kann in Bezug auf Vitamin D und seinen gesundheitlichen Vorzügen, das habe ich hier beschrieben: Böse Sonne, gute Sonne – neue Erkenntnisse zum Vitamin D. Dennoch warnt man uns vor einem Naturheilmittel erster Klasse! Mittlerweile (so scheint es mir), […]

  39. Hallo,
    ich bin über 70 Jahre alt und habe 50 Jahre im Freien gearbeitet und war in dieser Zeit ständig der Sonne ausgesetzt. Der einzige Schutz war eine Kopfbedeckung. Zur Vermeidung von Sonnenbrand habe ich ein Hemd getragen. Das Problem Hautkrebs hat für mich nie gestanden.
    Ich finde es gut, dass sich jemand findet, der die Machenschaften der Pharmaindustrie offenlegt.
    Für Ihre weitere Arbeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg und verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Herbert

  40. Hierzu ein entsprechender Link:
    wahrheitssuche.org/hautkrebs.html
    Herr Gräber,
    danke für Ihre Arbeit.Machen sie bitte weiter so.
    liebe Grüße

  41. Sehr geehrter Herr Gräber vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Artikel,
    endlich mal wieder eine veröffentliche Betrachtung über Vitamin D, die für die gesamte Volksgesundheit von ganz entscheidender Bedeutung ist.
    Seit über 30 Jahren hat sich die Zahl der Hautärzte verfünffacht, Sie alle raten davon, sich der Sonne bzw. der UVB-Strahlung ungeschützt auszusetzen. Das Problem Hautkrebs müsste sich dank dieser Ratschläge verringert haben. Mitnichten diese Ratschläge verkennen das Problem bzw. die auslösenden Mechanismen. Asthma und Autismus stiegen danach sprunghaft an.
    Dem stelle ich gegenüber die wissenschaftlichen Arbeiten und Veröffentlichungen von:
    Prof. Dr. Michael Holick – Die Sonne ist nicht das Problem sondern die Lösung –
    Prof. Dr. Jörg Spitz
    Dr. Raimund von Helden
    Jeff T. Bowles
    Nach laufenden Statistiken ist davon auszugehen, dass 70% der Deutschen Bevölkerung an akuten Vitamin-D Mangel leiden. Wollte man das ändern, würde folgendes passieren. Errechnet an der UNI-Leipzig vor ein paar Jahren. Es würde ein Einsparpotential von 34,5 Milliarden Euro pro Jahr im Gesundheitshaushalt ermöglichen, für nutzlos verschriebene Medikamente. Warum nichts unternommen wird, hat zwei triftige Gründe:
    1. In diesen 34,5 Milliarden Euro nutzloser Medikamente stecken auch gut 5,5 Milliarden gezahlter Steuern, auf die wollen weder Pharmaindustrie noch Staat verzichten.
    2. Durch die Nichteinnahme von diesen nutzlosen Medikamenten, würden die Menschen erheblich länger leben. Dies würde das jetzige Rentensystem sofort aus allen angeln heben.
    In unserem Gesundheitssystem hat der Bürger so gut wie kein Mitspracherecht. Das erledigen Pharmaindustrie, Lobbyisten und Politiker.
    Mit freundlichen Grüßen
    Friedrich

  42. Hallo Herr Gräber,
    das Vitamin D3-Thema beschäftigt mich seit einigen Jahren recht intensiv. Offenbar hat die Pharmaindustrie erkannt, dass sie aus dieser Ecke eine Konkurrenz zu fürchten hat, der sie nichts entgegenzusetzen hat. Die entsprechende Indoktrinierung der Ärzteschaft scheint zu wirken: Vit. D3 25 -Level ab 20 werden als z. T. als ausreichend bezeichnet. Erst beim Nachhaken werden es 70 Mikrogramm/Liter Blut… Es fehlt auch nicht an Warnhinweisen auf eine potentielle Hypercalciämie bei der Einnahme von zuviel Vit. D3.
    Die übliche Therapie bei Unterversorgung besteht in Substitutionen von 25000 I.E. alle zwei Wochen, macht 1787 I.E. auf den Tag umgerechnet, dies bei Krebspatienten! Andererseits werden „neuartige“ Krebsmedikamente eingesetzt mit u.a. einer Substitution von 50000 I.E D3 pro Tag. Die Wechselwirkung von Vit. D3 und Vit K2 zwecks Verhinderung eines zu hohen Blutkalziumspiegels ist anscheinend ein wohlgehüteter Geheimtip unter Ärzten.
    Nein, ich bin kein approbierter Arzt. Ich meine aber, dass die Sonne das Problem der ausreichenden Zufuhr an Vit. D3 nicht lösen kann, außer im Äquatornähe und bei permanenter minimaler Bekleidung. In unseren Breiten bleibt nur eine regelmäßige Zufuhr von Vit. D3 plus Vit. K2. Pro Tag 2000 I.E. D3 plus 100 my K2, als Erhaltungsdosis, ganzjährig, sofern der Blutlevel bereits über 60 liegt. Wenn nicht: kurzfristig mehr. Meine Meinung.
    Ich bin genealogisch bedingt Darmkrebsrisikopatient. Eine kürzliche Krise konnte ich über hochdosiertes Vit. D3 und einige andere Substanzen in kurzer Zeit befriedigend lösen. Sorry, das wurde etwas länger…
    Mit freundlichen Grüßen
    Lorenz

  43. Danke für diese vielen Infos zum Thema. Ich habe selber gute Erfahrungen mit frischem Karottensaft gemacht und das unter tropischen Bedingungen. Ich habe mich dort für eine begrenzte Zeit bewusst der Sonne ausgesetzt. Meine Haut hat, auf Dauer mehr Sonne vertragen, mit nativem Olivenöl habe ich leichte Hautreizungen schnell in den Griff bekommen, etwas massivere (kleinflächigere) mit Vit E ( Kapseln aufgestochen und Inhalt verrieben).
    Industrielle Sonnenschutzmittel verwende ich schon lange nicht mehr ( weil ich die Parfüme darin „nicht mehr riechen konnte“, lange bevor das mit dem Vit D bekannt war).

    Eine Frage zum Waschen: wie verhält sich das bei einer Kurzdusche ( ca. 60 – 90 Sec.) mit purem Wasser ohne Seife ? Geht da auch das Vit D „den Bach hinunter“ oder ist/wäre das eine erfrischende Lösung dafür?
    Besten Dank!

  44. Läßt sich eine Näherungs- Aussage treffen, wie viel D3 der Körper bei einem ganzen Sonnentag in Badehosen produzieren könnte ?
    „Offiziell“ wird ja eine D3-Tabletten-Tagesdosis von 800 i.E. von der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ empfohlen.
    Wenn ich gezielte Therapie mache im Winter nehme ich aber problemlos 2x 20.000 iE am Tag.
    Was wäre denn – analog zu einer Paelo-Diät – der biologisch „normale“ Wert eines Steinzeitmenschen im Sommer ?
    Gibt es dazu Abschätzungen oder Berechnungen ?
    Irgendwo habe ich mal was ca. 10.000 iE gelesen, was ja ein krasser Widerspruch zur „offiziellen Empfehlung“ wäre. Ich weiss aber nicht mehr, wer das wo geschrieben hat und ob meine Erinnerung stimmt.

  45. Hallo zusammen…

    (eines vorweg; die Arbeit von Herrn Gräber will ich und steht nicht in meiner macht, es zu kritisieren, oder irgendwelche Schleichwerbung zu machen, geschweige ihn bloß zu stellen, sondern es gibt viele Wege, die nach ROM führen.-) .-))))
    Der Sommer ist unterwegs. In den letzen Wochen hat es er sich sichtlich platziert und jedes Jahr kommt die Frage, welches der Sonnenschutzmittel soll ich denn nehmen? Fragte ich mich auch, bis das Buch von MARION SCHIMMELPFENNIG / GIFTCOCKTAIL KÖRPERPFLEGE; der schleichende Tod aus dem Badezimmer) gelesen hatte.
    Ihr werdet verstehen warum man nicht im geringsten eines kaufen sollte, denn unser Erde, gibt so viele Sachen her, dass man brauchen kann auch ohne die Multis..die einem viel GIFT verkaufen.
    Ich selbst, teste seit diesem Jahr, eine ayurvedische Methode. Wer sich schon mal auseinander gesetzt hat, mit dieser Jahrtausend alten Heilmethode, dass es andere Wege gibt um an der Sonne zu sein, ohne Chemie zu sprühen oder streichen.
    Sesamöl. lauwarm in den Körper einmassieren..nicht an der prallen sonne liegen und sie werden sehen, dass man nicht viel braucht, um gesunden,braunen Teint zu haben.
    Es ist eine Sucht, dieses Buch zu lesen und ihr werdet mal in das Badezimmer gehen und aufkämen, wie ich es dazumal gemacht habe…und spart noch Geld. Ist das nicht geil….-)))
    sparen? gesunde haut haben? und selbst noch verantwortlich zu sein und nicht abhähing, von den multis.-))))))

    herzliche Grüsse aus der Schweiz

    Andrea ( ich bin ein mann.-)

  46. Ich freue mich immer wieder, diese aufklärenden Berichte lesen zu dürfen. Vor vier Jahren erkrankte ich an Schwarzem Hautkrebs. Ich bin extrem hellhäutig, und meine Eltern haben mich stets mit Sonnencreme eingecremt, wenn es in den Urlaub ging. Nie hatte ich einen Sonnenbrand etc. Ich vermute, dass sich dieser Krebs bei mir entwickelte, da ich die Haut nicht ungeschützt der Sonne aussetzen konnte, was ja eigentlich das normalste der Welt sein sollte. Trotz düsterer Prognose der Ärzte, denn ich war nicht bereit, mich einer Chemo etc. zu unterziehen, geht es mir bestens, und ich bin gesünder denn je. Und das habe ich solchen Berichten wie die von Herrn Gräber zu verdanken, ich habe meine Gesundheit nicht einem Arzt in die Hände gelegt, denn der ist nur daran interessiert, eine Menge Geld an mir zu verdienen, und Panik zu erzeugen, sondern ich habe innerhalb von kürzester Zeit fast 200 Bücher verschlungen, die sich mit dieser Thematik befasst haben. Ich fand sehr interessante Behandlungsansätze, die allesamt in der Naturheilkunde zu finden sind, und wende diese teilweise heute noch an. Ebenso habe ich meine Ernährung extrem umgestellt, ich habe abgenommen, treibe Sport und bin absolut fit. Es geht mir besser als je zuvor und ich genieße das Leben. Und natürlich nehme ich auch Vitamin D ein, um gesund zu bleiben. Ebenso gehe ich in die Sonne, aber natürlich entspricht die Sonnendauer meinem Hauttyp. Bitte machen Sie weiter so, Ihre Berichte öffnen vielen Menschen die Augen, und helfen ihnen, kritisch mit der modernen Medizin umzugehen. Herzliche Grüße

  47. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag!
    Betreffend welche Körperstellen gut sind zum Tanken:
    Ich habe es (noch) nicht nachrecherchiert, aber ich habe schon mehrheitlich gehört, dass man über die Augen viel VitD3 aufnehmen kann. Ich benutze seit Jahren nur beim Autofahren eine Sonnenbrille und hab das Gefühl, so auch tanken zu können. Beste Grüsse

  48. Lieber Herr Graeber,

    sehr gut mehr Menschen aufmerksam zu machen selbst zu lernen wie man gesund mit der Sonne umgeht. Ich bin beruflich das ganze Jahr der extremen Sonne ausgesetzt oft auch in den Tropen und fand vor ein paar Jahren die Hawaiian Alge Astaxanthin sehr hilfreich meine inner Abwehr zu steigern auf natürlicher basis. Was halten Sie davon? Ich kann schon nach wenigen Tagen den Beitrag feststellen und einen erheblich besseren Unterschied von Sonnencremes die äußerlich angewendet werden, was oft auch sehr unpraktisch ist und dazu die Chemie.
    Danke für ihre guten Beiträge und offene Meinung

  49. Bin an der See aufgewachsen, gleich im 1.Lebensjahr, mit ins Watt. Natürlich verbunden mit einem Sonnenbrand, ein gerieben mit Buttermilch. Es folgte jedes Jahr ein Sonnenbrand, das seit 70 Jahren. Keine Cremes oder Lichtschutz Faktoren ect, haben sich jemals auf meinem Körper platzieren können ! Denke überhaupt nicht an Hautkrebs, erfreue mich an meinen braunen Körper und das es mir gut geht. Die Lobbyisten der Industrie, schreiben uns alles vor. Pillepalle !
    Grüße Udo
    PS. Der Körper stinkt auch nicht, wenn wir nur Wasser oder die gute Kernseife benutzen.

  50. Ich schätze viele ihrer Beiträge, aber dieser hier strotzt in meinen Augen vor falschen Informationen, Pseudo-Logik und willkürlichen Schlussfolgerungen. Aber man kann den Leuten nun mal viel Falsches mit Pseudo-Logik weißmachen wollen, funktioniert bestens.

    Einigermaßen vernünftigen Sonnenschutz gibt es seit noch nicht mal 10 Jahren.
    Die Schutzfaktoren von vorher mit sowas wie LSF 15, nicht photostabilen UV-Filtern und kaum vorhandenem UVA-Schutz zum UVB sind nicht der Rede wert.
    So gut wie alle tragen ohnehin viel zu wenig auf, und Sonnenschutz nimmt mit geringerer Menge als vorgesehen exponentiell ab, nicht linear. So kann auch aus einem SPF50+ schnell ein realer SPF7 und 0 Schutz gegen UVA-Strahlung werden. Weiß leider kaum jemand.

    Die meisten von Hautkrebs betroffenen haben mehrere Lebensjahrzehnte gänzlich OHNE Sonnenschutz (oder in den letzten Jahren hin und wieder mal und viel zu dünn aufgetragen) hinter sich, und Sonnenschäden akkumulieren sich bekanntlich im Laufe des Lebens.
    Die meisten an Hautkrebs erkrankten sind nicht TROTZ (oder gar wegen) Sonnenschutz krank geworden!

    Sämtliche der unzähligen Sonnenschutzfilter- und Marken ala „toxisch“ und „Chemie“ zu bezeichnen finde ich unseriös und fällt für mich unter Fearmongering. „Chemie“ ist ohnehin alles um uns herum. H20 (wer’s nicht kennt – Wasser) ist auch Chemie.

    Und gerade weil Sie sehr gut die Vitamin D – Problematik beschrieben haben und jeder daraus ableiten kann, dass es in unseren Breitengraden quasi unmöglich ist nur durch Sonne auf einen guten Vitamin D Wert zu kommen, sage ich: Warum z.B. das sonnenempfindliche Gesicht ohne Schutz in der Sonne quälen? Es trägt wegen der kleinen Fläche eh so gut wie nichts zur Vitamin D Bildung bei.
    Belegter Fakt ist, dass ein Großteil der sichtbaren Hautalterung von UV-Strahlung verursacht wird.
    Ich persönlich schütze lieber die Stellen, an denen sich Sonnenschäden am störendaten zeigen (Gesicht, Hals, Hände.), lasse andere Stellen öfter mal Sonne tanken und supplementiere Vitamin D da man das für einen guten Wert sowieso „muss“.
    Für mich die bessere Lösung, als auf Teufel komm raus radikal keinen Sonnenschutz anwenden zu wollen und später ein schrumpeliges, grobes, faltiges, mit Altersflecken übersähtes Gesicht zu haben.

    Und weil immer wieder mal Leute auf einen „supernatürlichen“ Sonnenschutz setzen:
    Pflanzliche Öle sind als Sonnenschutz gänzlich ungeeignet. Einige haben zwar einen geringen SPF (eher im einstelligen Bereich), haben aber ausschließlich UVB- aber keinerlei UVA-Schutz, verstärken mit ihrer Reflexion die Wirkung der Sonnentrahlen („Lupen-Effekt“) und werden noch dünner aufgetragen als konventionelle Sonnenschutzmittel, sonst würde man triefen und glitschig wie eine Schnecke sein müssen. Bestenfalls sind sie also wirkungslos als Schutz, im blödesten Fall verstärken sie den Sonnenschaden.
    Viele Grüße,
    Lena

  51. Seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, ob nicht gerade die so gepriesenen Sonnenschutzmittel, den Hautkrebs (mit)verursachen! ?Damit meine ich: Chemie, Nanotechnologie und Parfüme, als Inhaltsstoffe!

  52. Vielleicht kommt der Hautkrebs ja durch die ganzen chemischen Sonnenschutzmittel.
    Sonnenschutz ist ja mittlerweile in fast allen Hautcremes drin.
    Nicht in die Sonne gehen, dafür aber ein paar chem. Vitamin D Pillen schlucken.

  53. Hallo Rene,
    ich habe mir vor 2 Jahren eine Infrarot-Wärmekabine gekauft und nehme ca. 2 mal wöchentlich eine Sitzung von ca. 20 Min. Soll laut Hersteller gut sein für Muskeln, Entspannung und Entschlackung. Ich nehme vorsorglich eine Sonnenbrille; ist die Kabine aus deiner Sicht unbedenklich was die UV-Strahlung betrifft? Danke

  54. Nun würde mich interessieren wie das denn in den Bergen aussieht in den Wintermonaten – in hohen Höhen. Bei schönem Wetter ist ja da volle Sonne und man fühlt sich am Abend wie nach einem Tag am Strand. Und man muss doch sehr aufpassen sich nicht zu verbrennen in der Sonne, selbst bei diffusem Licht kann man sich einen ordentlichen Sonnenbrand holen. Alles ohne Vitamin D da oben???

  55. Also meine Haut ist sehr sensibel (viele Sonnenbrände in der Kindheit), aber seit Jahren verwende ich keine Sonnencreme mehr. Rotes Kokosöl hat einen natürlichen Sonnenschutz und natürlich eine schöne Färbung. Wurde die Haut zu sehr strapaziert, pflege ich immer mit Aloe Vera und über die Nacht mit einer guten Johanniskrautölcreme. So war ich gerade ein halbes Jahr unterwegs in Australien und Asien mit nur 2 Sonnenbränden – und unterwegs am Tag geschützt durch Langarmhemd und -hose, auf dem Motorbike auch mit Gesichtsmaske. Hat alles bestens gereicht.

  56. Danke Rene all für die viele Aufklärungen, die Du mir gibst. Danke, dass es Dich gibt.

  57. Normalerweise creme ich mich jedes Mal, bevor ich das Haus verlasse, mit Sonnencreme ein. Heute früh hatte ich mich zur Probe mal nicht eingecremt, zumal es eher bewölkt war und sich der Sonnenschein in Grenzen hielt. Spätestens nach 15 bis 20 Minuten fing meine Haut an zu brennen.
    Mein persönliches Fazit: Ich werde mich weiterhin vor Verlassen des Hauses mit Sonnenschutzmittel eincremen, insbesondere dann, wenn die Verweildauer im Freien mit Sicherheit länger als 10 Minuten betragen wird.
    Lieber nehme ich zusätzlich Vitamin D Präparate, zumal ja die durch die Sonneneinstrahlung erzielbare Vitamin D Produktion in unseren Breitengraden eh‘ auf die Monate Juli bis August beschränkt sein dürften.

  58. Lieber Rene,

    toller Beitrag und schön erklärt. Ich nehme seit Jahren an den ersten Sonnentagen Kokosöl als Schutz, ansonsten nutze ich jede Möglichkeit der Mittagssonne im Garten. Später brauche ich für den Rest des Sommers keinen Schutz mehr. Mein Hautarzt hat mir mal verraten, dass ich lieber keine Sonnencreme verwenden soll, da war er gerade bei einem Kongress und dort wurde veröffentlicht, dass die chemischen Hautcremes auf Platz 1 stehen unter den Krebsverursachern für u.a. Hautkrebs, er darf mir das eigentlich nicht sagen, aber weil er weiß, dass ich eh keine Medikamente und synth. Salben verwende und anders ticke…deshalb der Tipp von ihm an mich.

    Es ist also nicht so, dass es nicht bekannt wäre in Fachkreisen, nur darf es nicht durchsickern.

    Ansonsten nehme ich seit Jahren mind. 5.000 bis 20.000 I.E. täglich mit K2 und reibe mich ab und an mit Magol ein…mein Wert lag bei 100 beim letzten Test…und da fühle ich mich am wohlsten.

    Mach weiter so und beste Gesundheit. LG Maria

  59. Danke für den Tip mit dem Kokosöl. Werde ich auch mal probieren, da wir ja eh‘ schon Kokosöl als Bratfett verwenden. 😉

  60. Hallo Callum, gern geschehen, muss aber wirklich Kokosöl sein, kein Kokosfett, Sesamöl eignet sich auch sehr gut als Sonnenschutzmittel…lg

  61. Ich liebe die Sonne und geniesse es, sie auf meinen Körper scheinen zu lassen. Ich benutze nur Sonnencreme, wenn ich bei meiner Tochter in den Tropen bin, und das nur im dortigen Sommer. Nach einem Sonnenbad fühle ich mich so energiegeladen und wache morgens ausgeschlafen und frisch auf, denn die Sonne hat mir gut getan. Ich kann Jedem nur raten, sie zu geniessen und natürlich keine Stunden dort zu verbringen, denn ein Sonnenbrand ist auch nicht der Hit. Menschen, die in einem sonnenreichen Land leben, sind von Natur aus lebendiger, besser gelaunt, also jeden Sonnenstrahl geniessen!

  62. Hallo Namensvetter,
    wieder mal eine sehr aufschlussreiche Abhandlung. Um es einfacher zu berechnen, welcher Einfallswinkel passt, habe ich eine Faustformel:
    Sollte dein Schatten länger sein als du groß bist, ist der Winkel zu gering. (in diesem Fall weniger als 45°…
    Passt doch etwa, oder?
    Gruß Rene

    Antwort René Gräber:
    Ja, das kommt hin! 🙂

  63. Danke für die Infos.
    Ich hab´s sowieso gut, werde schnell braun, bekomme selten einen Sonnenbrand und creme mich auch nie ein. Ich glaube nicht, dass die Sonne für mich schädlich ist, eher sind in ihr wichtige Informationen. Das merkt man, wenn man Gemüse aus der Sonne, im Gegensatz zum Gewächshaus isst, dass es anders schmeckt. Ich glaube auch, dass die die sonne auch uns Menschen solche informationen gibt

  64. Hallo lieber Herr Gräber,
    zunächst einmal vielen herzlichen Dank für Ihren tollen, so ausführlichen Artikel.
    Ich habe neulich meinen Vitamin D3 Spiegel in einem Labor messen lassen. Er war auf 100 ng/ml, was ich nicht als zu hoch ansehe. Später bekam ich von dem Labor eine E-mail, dass der Wert zu hoch sei und sie schickten mir kostenlos einen neuen Test – fand ich sehr großzügig – , da evtl. auf dem Postweg die Werte verfälscht worden seien. Noch habe ich den neuen Test nicht gemacht. Nehme bei dem besch…… Norddeutschen Sommer, aber hin und wieder eine Dosis von 10.000 i.E. Fühle mich topfitt und mit 74 Jahren jung, ohne Schulmedizin, habe nicht einmal einen Hausarzt, wie böse ist das denn. Gerade habe ich einer Freundin Vitamin D 3 und K 2 besorgt, weil sie sich immer nur schlapp fühlt. Hoffentlich kann ich ihr helfen und sie wieder ins „Leben“ holen, wie Robert Franz immer so schön sagt. Ich supplementiere seit nunmehr 3 1/5 Jahren Vitamin D 3 u.a. und es geht mir saugut, ohne jegliche Erkältung. Ich frische meinen Spiegel im Winter immer mit einem 5- wöchigen Besuch meiner Tochter in Neuseeland auf. Welch ein Luxus; den weiss ich zu schätzen.

  65. Ich habe 20 Jahre in Italien gelebt, jeden Tag mindestens 8 Stunden in der Sonne gearbeitet.
    Demnach müsste ich nach aussagen vieler Mediziner eigentlich schon Hautkrebs haben.
    Ich bin der Meinung dass unser Körper sehr gut in der Lage ist sich selbst zu schützen.
    Habe in den 20 Jahren nie irgend eine Hautcreme benutzt und werde sie auch weiterhin nicht
    benutzen.

  66. Ich creme mich fast nie und wenn, dann auch nur mit Kokosöl ein.
    Nötig ist es aber auch nicht, denn wenn im Hochsommer über Mittag praller Sonnenschein mit 35°C sind, haue ich instinktiv ab. Wenn man die Äquatorialvölker beobachtet ist das auch gesund und berechtigt: Die schütteln nur den Kopf über die unvernünftigen Weissen, die sich in die pralle Sonne legen, während die sich in Tücher hüllen….Überall in Südeuropa gibt es die Siesta immer noch, zwischen 11 und 15 Uhr geht möglichst keiner in die Sonne, gearbeitet und draussen gesessen wird abends oder am frühen Morgen. Hierzulande sitzen viele 330 Tage im klimatisierten Büro, vor dem TV oder in der künstlich beleuchteten, klimatisierten Muckibude (!!).
    Und legen sich dann im Juli, in der Karibik oder sonstwo, drei Wochen lang über Mittag in die pralle Sonne. Und wenn sie dabei verkohlen, predigen sie anschliessend die Gefährlichkeit unserer Lebensspenderin, was an Dummheit und Degeneration nicht mehr zu überbieten ist.
    Lt den jüngsten Vorsorgefilmen der der ARD und dem Journalisten F.Wittig („Die weisse Mafia“) ist die Sterblichkeit völlig gleich geblieben! Na sowas! Und es wird viel mehr geschnippelt, als nötig wäre.
    Oberstes Gebot: Keine Rötung !Ein bisschen Vitamin D jeden Tag als NEM und fertig ist die Laube. Ich bin seit Jahren das ganze Jahr über 5-6x/Woche bis zu 2 Stunden draussen.

  67. Ich habe sehr helle Haut voller Sommersprossen und seit Kind an unzählige Sonnenbrände, trotz Sonnencrémes und möglichst kurzem Aufenthalt in der Sonne. Ich bekam Sonnenbrand auch im Schatten und sogar mit T-Shirt!
    Vor vier Jahren sagte mir mein Energetiker, dass meine Zellen völlig ausgehungert nach Sonnenlicht sind und dass ich dringend in die Sonne gehen solle. Ich fragte ihn ob er mich auf die Hautklinik bringen wolle, Sonne und ich das gehe gar nicht zusammen. Seine Antwort war :“ich sage was ich sehe, was du damit machst, ist deine Sache.“ Also beschloss ich ihm zu vertrauen und setzte mich dem Sonnenlicht aus und das ohne Sonnencréme – und siehe da; nicht ein einziges rotes Fleckchen auf der Haut. Seither habe ich keine Sonnencréme mehr verwendet und ich genieße die Sonne (in Maßen natürlich, meinem Empfinden angepasst) und ich hatte keinen Sonnenbrand mehr – ich habe übrigens auch die Sonnenbrille abgelegt 😉

    Liebe Grüße und Danke für die vielen Denkanstöße
    Ursula

  68. Hallo Herr Gräber, Ihr Artikel zur Sonne ist wirklich beeindruckend, sehr ausführlich und lehrreich, danke sehr

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