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	<title>Yamedo BLOG&#187; Heilverfahren</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Oxidiertes Albumin als Biomarker für Leberversagen</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Albumin]]></category>
		<category><![CDATA[Lebererkrankung]]></category>

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		<description><![CDATA[Freie Radikale, ROS (Reactive Oxygen Species), oxidativer Stress etc. sind im Wesentlichen die verschiedenen Begriffe für ein und den selben pathologischen Vorgang: Die biochemische Zerstörung von organischen Molekülen durch Sauerstoff und seine Verbindungen. Es ist inzwischen bekannt, dass Krebserkrankungen mit oxidativem Stress in einem engen Zusammenhang stehen. Bei diesem oxidativen Stress kommt es zu einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freie Radikale, ROS (Reactive Oxygen Species), oxidativer Stress etc. sind im Wesentlichen die verschiedenen Begriffe für ein und den selben pathologischen Vorgang: Die biochemische Zerstörung von organischen Molekülen durch Sauerstoff und seine Verbindungen.</p>
<p>Es ist inzwischen bekannt, dass <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebserkrankungen</a> mit oxidativem Stress in einem engen Zusammenhang stehen. Bei diesem oxidativen Stress kommt es zu einer Oxidierung von Teilen der DNA, diese mutiert und schafft damit die Grundlage für eine „entartete“ Zelle. Aber oxidativer Stress macht nicht nur vor der DNA Halt. Lipide und Lipidbestandteile in Zellmembranen werden genauso angegriffen. Und auch Proteine sind nicht vor Angriffen geschützt.</p>
<p>Ein wichtiges Protein ist das Albumin, das in oxidierter Form eine zentrale Rolle bei der Krankheitsgeschichte des <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/leberversagen.html">Leberversagens</a> zu spielen scheint. Diese Botschaft kommt aus der Universität Graz. Denn mit zunehmendem Schweregrad der Erkrankung beobachteten die Autoren auch einen vermehrten Anstieg an irreversibel oxidiertem Albumin (HNA2) im Blut der Patienten. Albumin ist ein Protein im Blut, dass einen Eiweißspeicher für den Organismus darstellt. Da es relativ viel Wasser binden kann, sorgt es auch über die Pufferung des Flüssigkeitsvolumens im Blut für die Aufrechterhaltung des Blutdrucks (kolloidosmotischer Druck). Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Transport von wasserunlöslichen Substanzen.</p>
<p>Eine weniger bekannte Aufgabe ist die eines <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/" target="_blank">Antioxidans</a>. Albumin besitzt einen hohen Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren (wie Cystein), die seine Eigenschaft als Antioxidans bewirken. Die reduzierte Form HMA (human mercaptalbumin) hat diese anti-oxidativen Eigenschaften. Daneben tritt im Blut auch die reversibel oxidierte Form auf (HNA1: nonmercaptalbumin-1), die durch den Reduktions-Oxidationsvorgang gebildet wird. Bei einer hohen oxidativen Belastung dagegen wird aus HNA1, der reversiblen Form, vermehrt HNA2 gebildet. Dieses irreversibel oxidierte Albumin steht dann seiner eigentlichen physiologischen Funktion nicht mehr zur Verfügung. Das heißt ebenfalls, dass das anti-oxidative Potential im Blut herabgesetzt ist, was zu einer weiteren Verschlechterung der durch den oxidativen Stress verursachten <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/">Lebererkrankung</a> führt.</p>
<p>Die Grazer Mediziner führten dazu eine Studie mit 29 Patienten durch, wovon 20 Patienten eine stabile <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/leberzirrhose.html">Zirrhose</a> aufwiesen und 9 eine stabile Lebererkrankung und eine gleichzeitige akute Leberschädigung. 15 gesunde Probanden dienten als Kontrollgruppe. In der Patientengruppe stellten die Autoren dann fest, dass mit dem Schweregrad der Lebererkrankung auch die HNA2-Konzentrationen zunahmen. Bei den Gesunden betrug die Konzentration durchschnittlich nur 4 Prozent des Gesamtalbumins. Bei den stabilen Zirrhotikern lag er schon bei 8 Prozent, bei den Patienten mit einer gleichzeitig akuten Phase bei 15 Prozent. Da bislang noch keine Daten  für einen Zusammenhang zwischen oxidiertem Albumin und anderen Erkrankungen vorliegen, und dies nur für das Leberversagen zuzutreffen scheint, vermuten die Autoren, dass HNA2 Aufschluss über den Schweregrad einer Lebererkrankung geben kann. Die Konzentrationen von HNA2 scheinen auch eine zuverlässigere Kurzzeitprognose für das Überleben eines Patienten abzuliefern als dies die bislang gängigen Parameter tun.</p>
<p><strong>Therapie der Antikörper</strong></p>
<p>Um das anti-oxidative Potential zu erhöhen, wird bislang N-Acetylcystein gegeben. Da aber HNA2 eine Belastung für den Organismus zu sein scheint, wäre es nützlich, diesen gezielt zu eliminieren. Hier entsteht die Schwierigkeit, dass die Unterscheidung zwischen HNA1 und HNA2 problematisch ist. Durch die Entwicklung eines Antikörpers, der sich selektiv mit HNA2 verbindet, wäre eine leichtere und schnellere Eliminierung von „kaputtem“ Albumin möglich.</p>
<p>Dies war bislang über die Leberdialyse nicht möglich, was auch die Vermutung zulässt, dass dies der Grund war, warum diese Behandlungsform keine wirklich lebensverlängernde Wirkung bei den betroffenen Patienten gezeigt hatte. Darüber hinaus würde der Antikörper auch eine große Hilfe sein, den HNA2-Spiegel schnell und zuverlässig zu bestimmen, was dann wiederum Aussagen über den Schweregrad der Lebererkrankung eines Patienten zulässt. Nach Entfernen des irreversibel oxidierten Albumins würden dann zusätzlich frisches Albumin zugeführt, um die Leberfunktion zu unterstützen und das anti-oxidative Potential zu erhöhen.</p>
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		<title>USA: Stopp für Prostatatest</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/usa-stopp-fur-prostatatest-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die USA wollen die umstrittene Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung (PSA-Test) abschaffen. Das zuständige Gesundheitsministerium hat entschieden, gesunde Männer künftig nicht mehr an der Prostata zu testen – und dies, obgleich die Untersuchung nach den eigenen Schätzungen des Hauses immer beliebter wird. Demnach haben 33 Millionen der mehr als 44 Millionen Amerikaner, die älter als 50 Jahre sind, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA wollen die umstrittene <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/prostatakrebs.html">Prostatakrebs</a>-Vorsorgeuntersuchung (PSA-Test) abschaffen. Das zuständige Gesundheitsministerium hat entschieden, gesunde Männer künftig nicht mehr an der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Prostata.html">Prostata </a>zu testen – und dies, obgleich die Untersuchung nach den eigenen Schätzungen des Hauses immer beliebter wird. Demnach haben 33 Millionen der mehr als 44 Millionen Amerikaner, die älter als 50 Jahre sind, den Test bereits durchführen lassen. Doch mittlerweile sind die Zweifel an der Wirksamkeit der Untersuchung sehr groß geworden.</p>
<p><strong>PSA-Test „zuverlässig wie ein Münzwurf“</strong></p>
<p>Immer mehr Mediziner sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die Untersuchung keine zuverlässigen Ergebnisse ans Tageslicht bringt und zu falsch positiven Befunden tendiert. Das Gesundheitsministerium schätzt, dass zwischen 1986 und 2005 etwa eine Millionen Menschen operiert und/ oder bestrahlt wurden, bei denen dies ohne PSA-Test niemals geschehen wäre. 5.000 Menschen sind anschließend gestorben, zwischen 10.000 und 70.000 Personen litten kurz nach der OP unter schwerwiegenden Komplikationen und bei 20.000 bis 30.000 Patienten kam es im Laufe der Jahre zu Nebenwirkungen wie <a href="http://www.yamedo.de/symptome/impotenz.html">Impotenz</a> und Inkontinenz. Ein US-Immunologe erklärte, der Bluttest sei kaum zuverlässiger als ein Münzwurf.</p>
<p>Das Gesundheitsministerium der USA stützt sich auf fünf Studien, die den Wert des Tests bezweifeln. Die jüngste Untersuchung stammt aus dem Jahr 2009. Die britische Studie rechnete vor, dass, damit auch nur ein Prostatakrebs-Toter durch den PSA-Test verhindert werden könnte, 1.400 Menschen zum Screening gehen und 48 an Krebs erkrankte Patienten behandelt werden müssten. Das zuständige Gremium des Hauses – die U.S. Preventive Services Task Force – empfiehlt deshalb, die routinemäßigen Untersuchungen vollständig einzustellen. Damit einher dürfte auch ein Ende der Kostenübernahme des Staates für den PSA-Test gehen.</p>
<p><strong>Kritik aus Europa und Amerika</strong></p>
<p>Die komplette Abkehr stößt auf beiden Seiten des Atlantiks auf scharfe Kritik. So bezeichnete Oliver Hakenberg vom Universitätsklinikum Rostock auf Nachfrage des „Spiegel“ die Behauptung, keine der Untersuchungen, die im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt würden (Bluttest, Abtasten, Ultraschall), sei für eine Früherkennung wirklich geeignet, als „Unsinn“. Auch in den USA gibt es Kritik. Fünf Patienten, die den Prostatakrebs besiegen konnten, klagen in der New York Times, die Vorsorgeuntersuchung sei der beste Test, den man habe und dieser werde nun gestrichen.</p>
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		<title>Neurostimulator gegen Tinnitus</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/neurostimulator-gegen-tinnitus/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Neurostimmulation]]></category>
		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diagnose Tinnitus ist nach wie vor eine schwer tragbare Situation für die Patienten. Noch immer sind nicht alle Faktoren klar, die letztendlich zu einem Tinnitus führen und ebenso schwer ist auch eine Therapie. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, dem Pfeifen im Ohr wenigstens versuchsweise zu Leibe zu rücken. Die sogenannte Neurostimulation ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diagnose <a href="http://www.yamedo.de/symptome/ohrgeraeusche.html">Tinnitus</a> ist nach wie vor eine schwer tragbare Situation für die Patienten. Noch immer sind nicht alle Faktoren klar, die letztendlich zu einem Tinnitus führen und ebenso schwer ist auch eine Therapie. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, dem Pfeifen im Ohr wenigstens versuchsweise zu Leibe zu rücken. Die sogenannte Neurostimulation ist eine davon.</p>
<ul>
<li>Doch wie genau sieht eine Therapie mittelst Neurostimulator gegen einen Tinnitus aus?</li>
<li>Wie hoch sind die tatsächlichen Erfolgschancen?</li>
<li>Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?</li>
<li>Und welche Risiken und Nebenwirkungen bringt eine Behandlung mit dem Neurostimulator mit sich?</li>
</ul>
<p><strong>Neurostimulation als Therapie beim Tinnitus</strong></p>
<p>Bei der Neurostimulation werden dem Patienten mehrere Stunden am Tag genauestens berechnete Tonfolgen und Tonmuster vorgespielt. Das individuell notwendige Tonmuster wird vom Speziallisten anhand der vorliegenden Schwere und Erscheinung des Tinnitus berechnet und genau auf den Patienten angepasst.</p>
<p>Da dabei unter positiven Umständen die Frequenz des chronischen Tinnitus herausgefiltert, und die Hörrinde im Gehirn damit sozusagen zurückgepolt werden kann, lässt sich der störende Ton mit diesem Verfahren nicht selten in seiner Erscheinung verändern. Viele Patienten berichteten nach der Behandlung über einen leiseren, tieferen oder weniger aufdringlichen Ton. In einigen Fällen verschwand das dauerhafte Störgeräusch nach einer längeren Behandlung sogar annähernd bis gänzlich.</p>
<p>Streckenweise traten die Symptome nach einer längeren, unbehandelten Weile aber wieder auf. In diesem Fall musste die Behandlung mit dem Neurostimulator wieder aufgenommen werden. Während der Therapie muss sich der Betroffene durchschnittlich etwa vier bis sechs Stunden dauerhaft der Tonfolge unterziehen – zu Beginn zwingend täglich. Später können sich die Intervalle und auch die Behandlungsdauer verkürzen.</p>
<p>Da man jedoch nur für die erstmalige Frequenzeinstellung des Tonmusters einen Spezialisten aufsuchen muss, stellt auch eine längere Therapienotwendigkeit mit einem Neurostimulator kein Problem dar. Die Tonfolge kann in Einzel- und Sonderfällen auch auf einen MP3-Player aufgespielt werden. Zudem gibt es spezielle Gerätschaften, die gezielter auf den Tinnitus einwirken sollen, aber auch kostspieliger sind. So oder so kann der Patient die Sitzungen aber sehr frei gestalten – sowohl zuhause, als auch im Schlaf. Die Behandlung zeigte allerdings bessere und schnellere Erfolge, wenn sie überwiegend im Wachzustand und mit einem tatsächlichen Neurostimulator durchgeführt wurde.</p>
<p><strong>Die verschiedenen Arten und Erfolge der Neurostimulation</strong></p>
<p>Nachweisliche Erfolge bietet die Neurostimulation als Mittel gegen den Tinnitus allerdings momentan ebensowenig an, wie sie als Wundermittel gegen das Störgeräusch betitelt werden kann. Ein Großteil der Patienten konnte nur eine Veränderung des Tones bestätigen. Nur den wenigsten Fällen ließen die Beschwerden laut der Betroffenen mit der Zeit fast gänzlich oder gar komplett nach. Hier lagen aber deutlich längere Behandlungszeiträume vor, als nur ein paar Wochen oder Monate. Studien, die das Gegenteil behaupten, sorgen in den Medien zwar immer wieder für viel Furore, jedoch sind diese bisher meistens nur zum Teil oder gar nicht belegt.</p>
<p>Zudem gibt es starke Unterschiede im Bereich der Neurostimulation. Es gibt kostspielige Geräte, die sich Neurostimulator nennen, aber auch vorgefertigte Musik-CDs, die dem Störton zu Leibe rücken wollen und sich der Bezeichnung „Neurostimulation“ bedienen. Auch hier scheiden sich bei den nachweislichen Erfolgen die Geister. Allerdings wird die Neurostimulation bisher nur in Einzelfällen, und dann meistens nur zum Teil, von der Krankenkasse übernommen. Der Patient muss die Kosten für die entsprechende Therapie also gegebenenfalls zum Teil oder komplett selber tragen.</p>
<p>Alternative Heilmethoden gegen das Krankheitsbild &#8220;Tinnitus&#8221; sind die Bewegungstherapie <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Zilgrei.html">Zilgrei</a>, die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Biofeedback.html">Biofeedback-Therapie</a> oder die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/low-level-laser-therapie.html">Low-Level-Lasertherapie</a>.</p>
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		<item>
		<title>Durchbrüche in der Krebsmedizin – Näher betrachtet</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/durchbrueche-krebsmedizin-betrachtet-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/durchbrueche-krebsmedizin-betrachtet-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 12:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulmedizin rettet Leben, keine Frage. Dafür darf sie sich gern mal feiern &#8211; und das tun sie auch gern und oft. Nur wenn ich den Eindruck habe, dass wir für dumm verkauft werden, schaue ich doch mal genauer hin. Es ist nun fast drei Jahre her, dass die ASCO (American Society for Clinical Oncology) 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schulmedizin rettet Leben, keine Frage. Dafür darf sie sich gern mal feiern &#8211; und das tun sie auch gern und oft. Nur wenn ich den Eindruck habe, dass wir für dumm verkauft werden, schaue ich doch mal genauer hin.</p>
<p>Es ist nun fast drei Jahre her, dass die ASCO (American Society for Clinical Oncology) 12 der wichtigsten Fortschritte in der Behandlung und Prävention von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebserkrankungen</a> vorstellte. Diese Erfolge wurden dann auch von der Presse als imposante Beispiele ärztlicher Kunst aufgenommen.</p>
<p>Aber dann kam auch schon sofort der Rückzieher: Bei etwa 1,4 Millionen Amerikanern wurde im Jahr 2008 eine Krebserkrankung diagnostiziert. Im gleichen Jahr sind eine halbe Millionen Menschen an Krebs verstorben. Ich bin jedoch überzeugt, dass diese Katastrophen-Statistik nur deshalb veröffentlicht wurde, um die Dringlichkeit des medizinischen Fortschritts zu unterstreichen und nicht etwa, um zu dokumentieren, dass man weit davon entfernt ist, auch nur ansatzweise den Krebserkrankungen beizukommen.</p>
<p>Aber wenn man diese beiden Veröffentlichungen nebeneinander sieht, erscheint es doch eigenartig, dass man bei 500.000 Krebstoten in einem Jahr noch stolz ist auf Fortschritte, die diese Unzahl an Toten zuließ. Oder sollte es vielleicht bei dieser fortschrittlichen Angelegenheit vielleicht gar nicht um die Patienten gehen? Dienen die hier nur dazu, Argumente zu erfinden und Belege zu fabrizieren?</p>
<p><strong>Schauen wir mal die 12 „Fortschritte“ der Krebsmedizin genauer an.</strong></p>
<p>Es waren 21 Krebsexperten, die die Auswahl trafen. Und es wurden nur Studien berücksichtigt, „die signifikant (<em>Lieblingswort der Schulmedizin</em>) die Art und Weise änderten, wie Krebserkrankungen verstanden werden (<em>die Erkrankungen sprechen einen Krebsdialekt, den niemand versteht</em>) oder die einen wichtigen Einfluss auf die Patientenfürsorge hatten.“</p>
<p>Und hier sind die krebssprache-verstehenden, patientenfürsorglichen Errungenschaften der Schulmedizin:</p>
<p>Erbitux für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/lungenkrebs.html">Lungenkrebs</a>: Ein Chemotherapeutikum, dass alleine oder in Kombination mit anderen Chemotherapeutika gegeben wird. Man zitiert eine (1!) Studie, die zeigen konnte, dass eine Kombinationstherapie mit Standardchemotherapeutika die Überlebensrate bis zu (!) 21 Prozent erhöhen konnte, aber nur bei Patienten, deren Tumore ein Molekül aufwiesen, das epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor oder EGFR heißt.</p>
<p>Prima! Eine Studie hat was zeigen können, bei einem superselektiven Patientenklientel und das nur bis zu, nicht um 21 Prozent. Geht man der Substanz einmal auf den Grund, dann wird man merken, dass Erbitux keine Substanz ist, sondern ein Handelsname. Der generische Name lautet Cetuximab und wird von Bristol-Myers und Merck vertrieben. Die Substanz scheint so hilfreich zu sein, dass in den Informationen für Fachpersonal auf Drugs.com folgender Warnhinweis gleich zu Beginn zu lesen ist (aus dem Englischen übersetzt): &#8220;<em>Schwerwiegende und teilweise tödliche Reaktionen sind bei Patienten unter einer Erbitux-Therapie vorgekommen. Viele der Reaktionen erfolgten gleich nach der ersten Verabreichung. Falls Sie Symptome entwickeln, wie plötzliche Beschwerden beim Atmen oder <a href="http://www.yamedo.de/symptome/atemnot-luftnot.html">Atemnot</a>, Heiserkeit, Lungenpfeifen, Ausschläge, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/juckreiz.html">Juckreiz</a>, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/fieber.html">Fieber</a>, schwerer <a href="http://www.yamedo.de/symptome/schwindel.html">Schwindel</a>, Ohnmacht, Schwellungen von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/brustschmerzen.html">Brustschmerzen</a> oder Beklemmungen, Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen, dann ist sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen.</em></p>
<p><em>Das Risiko eines <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkts</a> oder eines plötzlichen Herztods sind erhöht bei Patienten, die Erbitux erhalten in Verbindung mit einer Strahlenbehandlung zur Behandlung von bestimmten Krebsarten von Kopf und Nacken bzw. Hals. Es ist wichtig, den behandelnden Arzt zu informieren über Probleme in den Blutgefäßen, Herzinsuffizienz oder unregelmäßigen Herzrhythmus. Labortests, inklusive Elektrolyte des Bluts, sollten durchgeführt werden während einer Behandlung mit Erbitux und eine geraume Zeit nach abgeschlossener Behandlung</em>.&#8221;<br />
Könnte es sein, dass der Warnhinweis mindestens genau so beeindruckend ist, wie das positive „bis-zu“ Ergebnis einer einzigen Studie bei einem kleinen Teil der Probanden? Während der Warnhinweis keiner statistischen Verrenkungen bedurfte, um glaubhaft zu wirken, müssen die Krebsexperten in ihrer Hitliste der besten Erfolge eine Menge Artistik an den Tag legen. Und nicht vergessen: Der Handelsname muss her, denn es geht mal wiederum ums Geschäft. Da sind generische Namen eher lästig.</p>
<p>Gemzar für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/bauchspeicheldruesenkrebs.html">Pankreaskrebs</a> (generisch: Gemcitabine): Es gibt zwar keinen expliziten Warnhinweis eingangs der Patienteninformation, aber die Liste der Nebenwirkungen und Dos-and-Donts ist ellenlang. Auch hier wird wieder eine (1!) „große“ Studie bemüht, die Effekte hat zeigen können.</p>
<p>Treanda für chronische lymphozytische <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Leukämie</a> (generisch: Bendamustine): Treanda gibt es in den USA erst seit März 2008, in Europa dagegen schon seit 30 Jahren. Es war mal wieder eine einzige Studie, die den Amerikanern zeigen konnte, dass die Europäer Recht hatten, denn die Substanz eliminierte den Krebs bei 30 Prozent der Patienten. Nebenwirkungen: Die Liste ist deutlich länger als die der Wirkungen.</p>
<p>Avastin für metastatischen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> (Bevacizumab): Der Warnhinweis in der Drugs.com Patienteninformation gleich zu Anfang der Beschreibung ist fast beispiellos. Wenn man diesem Hinweis Glauben schenkt, dann ist die Substanz eher geeignet, tödlichen Schaden anzurichten als Überlebensraten zu verdoppeln. Ich selbst habe Avastin schon mal unter die Lupe genommen: &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/bekanntes-krebsmedikament-mehr-schaden-als-nutzen/" target="_blank">Bekanntes Krebsmedikament &#8211; mehr Schaden als Nutzen?</a>&#8221;<br />
An dieser Stelle nenn ich nur einfach die weiteren Preisträger, ohne auf sie im Einzelnen näher einzugehen, denn das Muster der Lobhudelei ist immer das Gleiche: Es gab eine Studie, die den Herren in Weiß gefallen hatte, weil die Ergebnisse den Leuten ganz gut in den Kram passte. Die Nebenwirkungen und Warnhinweise in Drugs.com sprechen eine andere, dafür aber deutliche Sprache, dass es mit den Fortschritten nicht sonderlich viel auf sich hat:</p>
<ul>
<li>Langzeit-Hormontherapie bei Brustkrebs</li>
<li>Zometa bei Brustkrebs</li>
<li>PEGyliertes Interferon für Melanome</li>
<li>Zielgerichtetes Erbitux für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/darmkrebs.html">Darmkrebs</a> (eine besonders zynische Beschreibung des Präparats. Sein Vorteil besteht darin, dass die Patienten, die mit KRAS-Mutationen für eine Behandlung mit dem Präparat nicht in Frage kommen, nicht unnötigerweise an den Nebenwirkungen leiden! Das Präparat ist also ein voller Erfolg, weil man es nicht einsetzen kann.)</li>
<li>Die Erkenntnis, dass die Anti-Baby-Pille das Risiko von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/eierstockkrebs.html">Eierstockkrebs</a> senkt.</li>
<li>HPV Impfseren senken möglicherweise Krebsformen im Mundbereich.</li>
<li>Zu wenig Onkologen in der Zukunft (Man ist sich des Schwachsinns der gefeierten Erfolge doch bewusst, konstatiert man immerhin, dass die Krebsrate sich in 10 Jahren um 55 Prozent erhöhen wird. Da die Nachrückgeneration von neuen Onkologen zu dürftig ausfällt, entsteht ein Onkologenmangel. Unglaubliche Fortschritte im Verbund mit unglaublichen Erkrankungsraten. Das nennt man auf schulmedizinisch: „Erfolg“.)</li>
<li>Fürsorge für Kinderkrebsüberlebende: Auch hier tobt der Zynismus der Schulmedizin. Man feiert die gestiegene Überlebensrate krebskranker Kinder, nur um dann festzustellen, dass diese Kinder in ein paar Jahrzehnten ein 10-fach höheres Risiko haben, an Herzerkrankungen zu sterben. So konstatiert man die Nebenwirkungen der Krebstherapie, die offensichtlich so gewaltig zu sein scheinen, dass sie noch Jahrzehnte später Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen haben.</li>
</ul>
<p>Dies also sind die 12 wichtigsten Errungenschaften in der Behandlung und Prävention von Krebserkrankungen aus dem Jahr 2008&#8230; einen Moment mal&#8230; Prävention? Die Verabreichung von Anti-Baby-Pillen als Prävention anzusehen, halte ich für einen weiteren sehr fragwürdigen Beleg. Das gleiche gilt für die <a href="http://www.yamedo.de/blog/impfung-gegen-gebaermutterhalskrebs/">Gebärmutterhalskrebsimpfung</a>. Diese Empfehlung richt verdächtig nach Werbung für eine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung gemäß „tödliches H1N1 Virus“ mit epidemischen Ausmaßen, die nie stattgefunden haben.</p>
<p>Beide Formen der hier gefeierten „Prävention“ sind ein Schuss ins Blaue, denn keiner scheint zu wissen, auf welcher Basis die präventive Wirksamkeit beruht. Wenn man allerdings immer nur mit einer Studie argumentiert, dann ist es so gut wie unmöglich, die Mechanismen, die eine effektive Prävention ausmachen, zu erkennen.</p>
<p>Aber Prävention scheint hier wieder einmal dann in den Vordergrund gestellt zu werden, wenn damit eine Produktabnahme, also ein Verkauf von Medikamenten verbunden ist. Na, dann können die Pharmahersteller doch froh sein, dass sie Medikamente verkaufen dürfen, die die Patienten langfristig krank machen, und die dann damit der Pharmaindustrie auch langfristig als (leidende) Kunden erhalten bleiben.</p>
<p>Wenn das nicht zynisch ist, dann muss eine neue Definition von Zynismus her!</p>
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		<title>Telomere – Jungbrunnen der Genetik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Telomerase]]></category>
		<category><![CDATA[Telomere]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind die &#8211; angeblich von der Medizin erst frisch entdeckte &#8211; neue &#8220;Wunderwaffe&#8221; gegen das Altern und den Tod: Telomere. Ein Grund für mich, mir dieses Phänomen einmal genauer anzusehen. Aber was sind eigentlich Telomere? Telomere sind die Endteile eines Chromosoms und bestehen aus DNA und mit der DNA verbundenen Proteinen. Die DNA besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind die &#8211; angeblich von der Medizin erst frisch entdeckte &#8211; neue &#8220;Wunderwaffe&#8221; gegen das Altern und den Tod: Telomere. Ein Grund für mich, mir dieses Phänomen einmal genauer anzusehen.</p>
<p><strong>Aber was sind eigentlich Telomere?</strong></p>
<p>Telomere sind die Endteile eines Chromosoms und bestehen aus DNA und mit der DNA verbundenen Proteinen. Die DNA besteht bei Telomeren typischerweise aus sich wiederholenden Sequenzen, deren Länge bei den verschiedenen Organismen verschieden lang und vom Inhalt der Sequenz unterschiedlich ausfallen. Die meisten Wirbeltiere, inklusive dem Menschen, haben eine Sequenz, die &#8220;TTAGGG&#8221; lautet und die sich mehrere tausend Mal wiederholt. Telomere stabilisieren auch Chromosomen.</p>
<p><strong>Doch nicht so neu</strong></p>
<p>Obwohl Telomere eine brandneue Zugabe in der schulmedizinischen Wissenschaft zu sein scheinen, kennt die Naturwissenschaft sie schon seit den späten 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Doch erst 1973 entdeckte Alexey Olovnikov, dass Telomere sich mit jeder Zellteilung ein wenig verkürzen und damit in den Tochterzellen kleiner sind als zuvor in der Mutterzelle. Damit werden die Chromosomen-Endstücke mit zunehmenden Alter kürzer und kürzer. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, an dem die Zellteilung bzw. DNA-Replikation zum Erliegen kommt, da die Telomere verschwunden oder zu kurz geworden sind. Dies ist der Zeitpunkt, an dem der Tod eintritt.</p>
<p>So entstand dann die Idee, dass eine Verhinderung der Verkürzung der Telomere den Alterungsprozess verhindert oder zumindest verlangsamt. Theoretisch müsste es sogar möglich sein, den gesamten Alterungsprozess umzudrehen. Auf diese Art müsste es also möglich sein, 150 Jahre und älter zu werden.</p>
<p>1984 war es Elisabeth Blackburn, die entdeckte, dass das Enzym Telomerase die Fähigkeit besitzt, die Telomere zu verlängern &#8211; durch die Synthese von DNA aus einer RNA-Startersequenz. Für die Entdeckung, wie Telomere und die Telomerase Chromosomen schützen, bekam sie mit den Nobelpreis für Medizin 2009. Heute wird diese Entdeckung gerade in der Anti-Aging Gemeinde mit Interesse verfolgt. Aber auch in alternativen Kreisen ist man teilweise nicht abgeneigt, sich in dieser Richtung weit aus dem Fenster zu lehnen.</p>
<p><strong>Eine neue Einnahmequelle</strong></p>
<p>Für die Pharmaindustrie wäre diese Entdeckung eine riesige Goldgrube. Denn ein Medikament, dass man prophylaktisch ein Leben lang einnehmen müsste, damit sich die Telomerasen so benehmen, wie man es für wünschenswert hält, nämlich telomere- und damit lebensverlängernd, wird so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Und so ein Medikament wird dann besonders teuer werden, wegen des Forschungsaufwands und so&#8230; Sie verstehen&#8230;</p>
<p>Zurück zu unseren Telomeren. Die sind nicht nur Risikofaktor für ein Dahinscheiden, sondern stehen offensichtlich auch in einem Zusammenhang mit einer Reihe von Erkrankungen. Die Verkürzung der Telomere ist assoziiert mit einer verminderten Immunabwehr bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/infektionen/">Infektionen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/bauchspeicheldruesenerkrankung/diabetes-mellitus-die-zuckerkrankheit.html">Typ 2 Diabetes</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arteriosklerose-arterienverkalkung.html">Atherosklerose</a>, neurodegenerative Erkrankungen, Hoden-, Milz- und Darmatrophien, DNA Schäden etc. Die aufgezählten Erkrankungen konnten im <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-294X.2004.02291.x/abstract;jsessionid=8E571BE078AFD0F9074D5E96FED34D84.d03t04" target="_blank">Tierexperiment</a> durch eine „Reparatur“ der Telomere rückgängig gemacht werden.</p>
<p>Laut wissenschaftlichen Untersuchungen besteht ein Telomer aus 15000 Baseneinheiten. Diese Zahl zeigt sich aber nur zu Beginn des Lebens bei der Befruchtung im Mutterleib. Sofort nach der Befruchtung kommt es zu einer anhaltenden Zellteilung, wobei die Telomere schon beginnen, sich zu verkürzen. Wenn die Telomere sich auf weniger als 5000 Basenpaare reduziert haben, dann ist die Zelle zu alt und stirbt ab.</p>
<p><strong>Jung bleiben, alt werden durch die Genetik?</strong></p>
<p>Wenn es also stimmen sollte, dass die Telomerase die Telomere so verlängern kann, dass diese uns „ewiges Leben“ bescheren, dann bleibt nur zu hoffen, dass es der Pharmaindustrie baldigst gelingt, den richtigen Telomerase-Kitzler zu erfinden und uns alle unsterblich zu machen. Oder doch nicht?</p>
<p>Wieder einmal scheinen die Offiziellen die gesamte Genetik als einen einfachen Selbstbedienungsladen anzusehen. Denn, so verführerisch die Idee auch ist, so unbestätigt und vage ist sie. Es gibt in diesem Zusammenhang einen Berg an unbeantworteten Fragen und Widersprüchen. Auf diesen Unwägbarkeiten und scheinbarer Logik ein Konzept erstellen zu wollen, liefe in Richtung <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/monsanto/">Monsanto</a>-Genetik, diesem Genkonzern, der ja auch nicht wissen was sie tun, zum Wohle des eigenen Profits.</p>
<p><strong>Was ist denn in diesem Zusammenhang noch unklar?</strong></p>
<p>Als erstes ist es überhaupt noch nicht klar, ob der Zusammenhang zwischen den Telomeren und dem Altern kausal ist. Die wechselnde Länge von Telomeren ist zwar in der Regel mit dem Wechsel in der Alterungsgeschwindigkeit assoziiert. Aber dieses Sich-Verkürzen der Telomere kann genauso gut eine Konsequenz und nicht die Ursache des Alterns sein. Oder kurz ausgedrückt: Man weiß nicht genau, ob man hier nicht Ursache und Wirkung vertauscht diskutiert.</p>
<p>Desweiteren ist die Rolle der Telomere bislang überhaupt nicht klar. Dies wurde in einigen <a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1642/0004-8038%282006%29123%5B775%3ATSIALM%5D2.0.CO%3B2" target="_blank">Studien</a> deutlich, die mit langlebigen Seevögeln durchgeführt wurden: Der Wellenläufer (Oceanodroma leucorhoa) wird in freier Natur fast 25 Jahre alt. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass bei diesem Vogel mit zunehmendem Alter die Telomere sich verlängern. Der Bindenfregattvogel (Fregata minor) wird ebenfalls ca. 25 Jahre alt und gilt somit als eine langlebige Vogelart. Untersuchungen bei dieser Vogelart zeigten, dass deren Telomere sich zwar mit zunehmenden Alter verkürzten, dass aber die Verkürzungsrate mit zunehmendem Alter abnahm. Des Weiteren waren die Verkürzungsraten bei den verschiedenen Individuen höchst unterschiedlich. Somit folgerten die Wissenschaftler, dass bei diesen Vögeln die Länge der Telomere keine zuverlässigen Aussagen über den Alterungsprozess zuließ.</p>
<p>Wie es scheint, gibt es Parameter und Einflüsse unbekannter Natur, die das Verhalten der Telomere und ihre Länge mehr als ursprünglich angenommen beeinflussen. Ein anderer wichtiger Punkt ist die Beobachtung, dass bei geklonten Tieren selten die gleichen Telomerlängen erzeugt werden, was eigentlich bei einer identischen Replikation der Fall sein müsste. Kürzere, aber auch längere Telomere im Vergleich zum Original sind beobachtet worden.</p>
<p>Was wollen diese Daten uns nun sagen? Wer jetzt schon auf eine Lebensverlängerung durch Telomerverlängerung hofft, dem sei geraten, dass er sich gleich Klonen lassen kann. Beide Verfahren sind in etwa gleich zuverlässig in Sachen Lebensverlängerung.</p>
<p><strong>Chancenlos?</strong></p>
<p>Es wird wohl noch ein wenig dauern, bis dass in diesem Bereich alle Fragen zufriedenstellend gelöst sein werden. Und dann wird auch die Frage beantwortet sein, in welchem Verhältnis die Telomerlänge und die Lebenserwartung stehen. Auf der anderen Seite kann man es allerdings als fast sicher ansehen, dass es einen Zusammenhang gibt. Um diesen Zusammenhang nochmals zu relativieren, wiederhole ich nochmals die Frage, die hier unklar ist: Man weiß heute nicht, ob die Telomerlänge die Lebenserwartung beeinflusst oder ob die Telomerlänge nur das Resultat anderer Prozesse ist, die einen Einfluss auf die Telomerlänge UND die Lebenserwartung haben.</p>
<p>In diesem Fall wäre die Telomerlänge bestenfalls ein Indikator, aber kein Ansatz für eine lebensverlängernde pharmazeutische Maßnahme. Ein Vergleich mit einem Auto mag dies verdeutlichen: Am Zustand der Reifen lässt sich nur sehr bedingt das Alter eines Autos feststellen. Ein Reifen wird nicht durch das Alter des Autos abgenutzt, sondern nur durch seine Nutzung. Ein Auto kann uralt sein. Wenn es aber nicht genutzt worden ist, erscheinen die Reifen in fast ungebrauchtem Zustand. Hier sind die Reifen die Telomere, das Auto der Organismus und die (Ab)Nutzung die Lebensweise bzw. andere Prozesse, die einen Einfluss auf den physiologischen Zustand des Individuums haben. Dies würde aber andere Türen öffnen, die einen positiven Einfluss auf Lebenserwartung und Telomerlänge in Aussicht stellen.</p>
<p>Es ist bekannt, dass bestimmte Lebensstile in der Lage sind, die Lebenserwartung signifikant zu verkürzen. So gibt es Untersuchungen zu <a href="http://www.yamedo.de/symptome/uebergewicht.html">Übergewicht</a>, Mangel an körperlicher Bewegung, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Erschoepfung-Muedigkeit.html">Stress</a> mental und physisch, und Rauchen, die gezeigt haben, dass diese negativen Gegebenheiten in der Lage sind, Telomere aufzuspalten und den Verkürzungsprozess zu beschleunigen. Resultat davon ist ein vorzeitiges Altern und eine deutlich höhere Anfälligkeit für eine Reihe von Erkrankungen.</p>
<p>Inzwischen gibt es eine Reihe von <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20520771" target="_blank">Studien</a>, die chronisch mentalen Stress mit einer beschleunigten Telomerverkürzung assoziieren. Dies würde die negativen Auswirkungen von Dauerstress erklären, die ja bestens bekannt sind.</p>
<p><strong>Kümmern Sie sich doch selbst um Ihre Telomere &#8211; ganz einfach</strong></p>
<p>Wenn es also Prozesse gibt, die die Telomere verkürzen, dann erhebt sich die spannende Frage: Gibt es Prozesse, die das verhindern oder sogar selbige verlängern oder zumindest die alte Länge wieder herstellen können? Und da scheint die Antwort „ja“ zu lauten. Dazu gab es letztes Jahr eine <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20520771" target="_blank">Studie</a> mit 63 gesunden postmenopausalen Frauen. Ausgiebiges körperliches Training bewirkte bei diesen Frauen eine Stabilisierung der Telomerlänge auch bei hohem Stresslevel. Die Frauen, die nicht trainierten, zeigten ein 15-fach höheres Risiko für eine Telomerverkürzung.</p>
<p>Aber auch die Ernährung könnte ein wichtiger positiver Faktor sein, denn das Aufkommen von freien Radikalen ist ebenfalls mit einer Störung der Telomere assoziiert. Eine brandneue Arbeit weist auf diesen Zusammenhang hin (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21429730" target="_blank">Diet, nutrition and telomere length. Paul L.</a>).<br />
Der Autor fasst nochmals zusammen, dass die Länge der Telomere ein Indikator ist für das biologische Alter. Er betont auch nochmals, dass eine Dysfunktion der Telomere verbunden ist mit altersbedingten Erkrankungen, wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/morbus-parkinson.html">Parkinson</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/alzheimer.html">Alzheimer</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebserkrankungen</a>.</p>
<p>Er fährt weiter fort, dass die Länge der Telomere eine positive Korrelation zu verschiedenen Ernährungsformen hat. Die dort enthaltenen Nährstoffe sind in der Lage, die Telomerlänge zu beeinflussen. Dies geschieht durch Mechanismen, über die die Nährstoffe Zellfunktionen beeinflussen, wie z.B. Entzündungen, oxidativer Stress, DNA Integrität, DNA Methylierung und die Aktivitäten der Telomerase.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wir brauchen nicht auf &#8220;Telomerase-Booster&#8221; zu warten, denn Mutter Natur hat uns gesunde Ernährung und einen ausgezeichneten Bewegungsapparat gegeben, die beide, wenn gut genutzt, alle Gene blank geputzt halten. Und die Telomere und deren -rase bleiben so lang wie Pinocchios Nase. Als Abfallprodukt erhalten wir nebenbei ein gesundes, langes Leben.</p>
<p>Interessiert sich eigentlich jemand von der Schulmedizin für so was?</p>
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		<title>Klinische Relevanz der Homöopathie geht weit über Placebowirkung hinaus</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/klinische-relevanz-homoeopathie-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 09:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritiker haben die Homöopathie immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;Streit um homöopathischen Bockmist&#8220;. Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker haben die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;<a title="Der Chefkritiker vom Dienst: Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann" href="http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/">Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann</a>&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;<a title="Streit um “homöopathischen Bockmist”" href="http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/">Streit um homöopathischen Bockmist</a>&#8220;.</p>
<p>Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen Nachweis der Homöopathie erbringen, können. Neben der noch jungen Wissenschaft der Nanotechnologie (wie ich in &#8220;<a title="Nanowissenschaften und Homöopathie" href="http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/">Nanowissenschaften und Homöopathie</a>&#8221; berichten konnte) weist nun <a href="http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19" target="_blank">eine neue Studie</a> darauf hin, dass die Kritik am reinen &#8220;Plazeboeffekt&#8221; überholt ist.</p>
<p>Die klassische Homöopathie hat klare Vorteile für Patienten mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a>, sagen Forscher und Experten. Die in einem Vergleich herausgestellten, &#8220;klinisch relevanten und statistisch signifikanten&#8221;, Ergebnisse sprechen eine Sprache für sich.</p>
<p>Die in der Studie getesteten Mittel hatten einen dramatischen Effekt auf die Lebensqualität von 259 Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen mussten.<br />
Diese Verbesserungen wurden verglichen mit 380 anderen Krebspatienten,die keine homöopathische Mittel bekamen.</p>
<p>Positive Veränderungen stellten sich ein:</p>
<ul>
<li>Im Bereich Müdigkeit</li>
<li>Im Bereich Angst und Depression</li>
</ul>
<p>Die Wirkung der homöopathischen Mittel hielt länger als 12 Monate an, dies kann durchaus als Riesenschritt in der Begleitung von Krebspatienten benannt werden.</p>
<p>Die Forscher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Deutschland begleiteten beide Gruppen so nah und intensiv wie möglich, um die Gesundheitsprofile der Patienten schnell und zeitnah vergleichen zu können.</p>
<p><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung" href="http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/">Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Fibromyalgie: Operation als Ausweg?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/fibromyalgie-operation-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Fibromyalgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war denke ich Mitte der 90-er Jahre, als ich zum ersten Mal in Kontakt mit dem Begriff &#8220;Fibromyalgie&#8221; kam. Die Krankheit selbst gab es auch zu diesem Zeitpunkt schon sehr lange, aber keiner hatte bis dahin &#8220;dem Kind einen Namen&#8221; gegeben. Es war aber auch schwer, denn was man nicht heilen kann, mag man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war denke ich Mitte der 90-er Jahre, als ich zum ersten Mal in Kontakt mit dem Begriff &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/fibromyalgie.html">Fibromyalgie</a>&#8221; kam. Die Krankheit selbst gab es auch zu diesem Zeitpunkt schon sehr lange, aber keiner hatte bis dahin &#8220;dem Kind einen Namen&#8221; gegeben. Es war aber auch schwer, denn was man nicht heilen kann, mag man ungern als Krankheit benennen. Es sei denn, es läßt sich Geld damit verdienen.</p>
<p>Die Fibromyalgie, auf Deutsch “Faser-Muskel-Schmerz”, ist eine Erkrankung, die für die Schulmedizin und die Pharmaindustrie interessant ist, gilt sie doch als unheilbar. Und unheilbare Erkrankungen, verbunden mit großen <a href="http://www.yamedo.de/symptome/schmerzen.html">Schmerzen</a>, sind Ab- und Umsatzträger, strömen die Betroffenen doch dauernd in die Arztpraxen und Apotheken. Die Fibromyalgie ist eine von vielen Erkrankungen, die die Schulmedizin evidenzbasiert nicht heilen und auch nicht erklären kann.</p>
<p>Die Frage nach den Ursachen wird mit einem evidenzbasierten Schulterzucken beantwortet. Und was hat die Schulmedizin als Alternative zum “Geht nicht” und “Weiß nicht”? Symptom-Management.</p>
<p>Natürlich ist das keine Alternative, denn die Schulmedizin will alles andere sein als <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/">alternativ</a>. Sie bietet dem Leidenden eine Art von &#8220;Verwaltung&#8221; der Schmerzen verbunden mit einer psychologische &#8220;Klatsche&#8221;, die ihm hilft, mit seiner Erkrankung zurecht zu kommen und sie zu akzeptieren. Wenn das geschafft ist, dann hat man einen pflegeleichten Patienten, dem man nur sein monatliches Rezept in die Hand zu drücken braucht. Arzt und Apotheker sind mit solchen anwenderfreundlichen Kunden mehr als zufrieden.</p>
<p><strong>Was aber ist die Fibromyalgie jetzt genau? Und was passiert, wenn die Alternativen mit Alternativen auf den Plan treten?</strong></p>
<p>Die Definition in der deutschen Ausgabe von Wikipedia beschreibt die Fibromyalgie als <em>“… eine schwere chronische, nicht heilbare Erkrankung, die durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die <a href="http://www.yamedo.de/symptome/gelenkschmerzen.html">Gelenke</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/rueckenschmerzen.html">Rückenschmerzen</a> und auch Druckschmerzempfindlichkeit … sowie Begleitsymptomen wie u. a. <a href="http://www.yamedo.de/symptome/muedigkeit.html">Müdigkeit</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/Schlafstoerungen-Schlafprobleme.html">Schlafstörungen</a>, Morgensteifigkeit, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Erschoepfung-Muedigkeit.html">Konzentrations- und Antriebsschwäche</a>, Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und Gesicht und vielen weiteren Symptomen charakterisiert sind…”</em></p>
<p>Diese Schmerzen bzw. der gesamte Symptomenkomplex kann eine ganze Litanei an weiteren Störungen nach sich ziehen. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität des Betroffenen stark und führt auch häufig zu der Ausbildung von <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/depression/">Depressionen</a>.</p>
<p>Wichtig für die Schulmedizin ist in diesem Zusammenhang, dass Organ- und Gewebeschäden nicht die Ursache des Leidens sind bzw. sein sollen, trotz der deutlichen Störungen in der Organfunktion einiger innerer Organe. Dieses Fehlen oder Nicht-Sichtbar-Sein von organischen Schäden ist mit ein Grund, warum ein Patient mit Fibromyalgie oft als Simulant eingestuft wird, oder schlimmer noch, als psychisch vorbelasteter Hypochonder. Und da diese “Diagnose” nicht selten von den Haus- und Fachärzten abgegeben wird, passiert es dann auch im gleichen Maße häufig, dass die Betroffenen eine Odyssee durch die Praxen der verschiedensten Ärzte antreten, bis dass einer darunter ist, der sie nicht als Psycho-Fall einstuft.</p>
<p>Der Grund dafür liegt in der schwierigen Diagnose der Erkrankung, denn Laborparameter und Röntgenbilder sind wenig geeignet, krankhaft bedingte Veränderungen aufzuzeigen. Anhaltspunkte sind die “Tender-Points” oder empfindliche Stellen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Sollte ein Patient 11 und mehr Tender-Points aufweisen, die eine erhöhte Druckschmerzempfindlichkeit aufweisen, dann liegt der Verdacht einer Fibromyalgie nahe.</p>
<p>Wegen des psychopathischen Potentials der Erkrankung und der darauf einsetzenden Ärztewanderung seitens der Patienten wird die Erkrankung oft nach langer Zeit, manchmal in 10 und mehr Jahren richtig diagnostiziert. Zu diesem Zeitpunkt steht die Krankheit natürlich in voller Blüte, mit noch weniger Aussicht auf Verbesserung oder gar Heilung.</p>
<p><strong>Gibt es denn Alternativen zur Schulmedizin und deren evidenzbasierter Ratlosigkeit?</strong></p>
<p>Schmerztherapie mit <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/schmerzmittel/">Schmerzmitteln</a> ist eine häufige Antwort auf die Leiden der Patienten. Dieses Vorgehen öffnet natürlich einer Medikamentenabhängigkeit Tür und Tor, zumal die Möglichkeit besteht, dass die Schmerzmittel durch Wirkverlust immer höher dosiert werden müssen. Leber, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/nierenkrankheiten/">Nieren</a> oder Magen sind langfristig all zu oft die Leidtragenden.</p>
<p>Schmerztherapie seitens der traditionellen chinesischen Medizin per <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/akupunktur/">Akupunktur</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/yoga/">Meditation</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Schattenboxen-ThaiChi-Chuan.html">Tai Chi</a> und verwandte Körperübungen haben sich aber als ebenso wirksam erwiesen wie die pharmazeutischen Schmerzkiller. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel: &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/meditation-lindert-schmerzen-2011/" target="_blank">Meditation lindert Schmerzen so gut wie Medikamente</a>&#8220;.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Pillen und alternativen Heilmethoden? Ganz einfach: Hier sind mit hoher Wahrscheinlichkeit keine negativen Wirkungen oder gar langfristige Schäden für den Organismus zu erwarten. Nachteil dieser Methode ist halt, dass man nicht die berühmte schulmedizinische Formel “man nehme morgens, mittags und abends eine Tablette” einsetzen kann. Es wird vielmehr in vielen Bereichen die aktive Teilnahme des Betroffenen gefordert; eine andere Form des &#8220;Krankheitsmanagements&#8221;.</p>
<p><strong>Auch in der Schulmedizin setzt ein Umdenken ein &#8230;</strong></p>
<p>Jetzt tritt ein Mediziner auf den Plan, der die nicht neue, aber selten praktizierte Idee hatte, die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Traditionelle-Chinesische-Medizin.html">traditionelle chinesische Medizin</a> und Schulmedizin zu kombinieren und so mit einem neuen Behandlungskonzept die Fibromyalgie anzugehen. Prof. Bauer aus München sieht in dem Synergismus von alternativer und schulmedizinischer Therapie eine Möglichkeit, die Krankheit nicht nur zu verwalten, sondern sogar zu heilen.</p>
<p>Prof. Bauer stellte bei der Analyse der o.g. Tender-Points fest, dass diese 18 Punkte den Akupunkturpunkten aus der traditionellen chinesischen Medizin entsprachen. &#8220;Diese Punkte sind nichts als kleine Löcher, aus denen Gefäß- und Nervenbündel austreten, die die Haut und Unterhaut versorgen&#8221;, sagt Professor Bauer. &#8220;Sind die Löcher verklebt, so verursachen sie bei Fibromyalgie-Patienten Schmerzen.&#8221; Um diese Verklebungen zu beseitigen, wird der Patient dann operiert.</p>
<p>Wie es scheint, sind besonders viele der Punkte an den Armen lokalisiert. Professor Bauer bezeichnet sie als eine Art “Schaltkästen”, die Einfluss auf Körperquadranten haben. Durch Befragung und Akupressur an den fraglichen Tender-Points kann er dann die richtigen “Schaltkästen” identifizieren, die dann durch eine Operation “gesäubert”, also die Verklebung beseitigt werden. Mit dieser Therapie sollen angeblich 70 bis 80 Prozent der Patienten “geheilt” werden.</p>
<p><strong>Kann es wirklich so einfach sein?</strong></p>
<p>Und schon sind die professionellen Zweifler auf dem Plan. Nicht, dass Skepsis eine negative Eigenschaft wäre, denn nicht alles, was alternativ ist oder nicht dem schulmedizinischen Konzept entspricht, ist auch automatisch heilig zu sprechen. Aber hier zeigt sich wieder das gleiche Kritikmuster, dass für andere alternative Konzepte ebenfalls Anwendung findet. Denn zumindest die Befürworter der Schulmedizin betonen gleich wieder,  dass nicht-schulmedizinische Ansätze alle auf den Scheiterhaufen gehören und die schulmedizinische Welt im Mittelpunkt des Universums steht (und sehr wahrscheinlich auch eine Scheibe ist). Denn was nicht wissenschaftlich belegt ist, ist auch ganz simpel einfach nicht wahr. Dass es gerade im chirurgischen Bereich der Schulmedizin haufenweise nicht wissenschaftlich belegte Behandlungsmethoden gibt, interessiert die Kritiker von Professor Bauer indes weniger. Wer mehr dazu lesen möchte, dem lege ich meinen kostenlosen Report bereit: <a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf" target="_blank">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a></p>
<p>Aber Kritik kommt nicht nur von Seiten der Pharmafirmen und Schulmediziner. Man sollte doch meinen, die &#8220;Fibromyalgie-Gesellschaft&#8221; habe ein besonderes Interesse an Heilungschancen - schon im Interesse ihrer Mitglieder. Aber auch hier wird standesgemäß gemauert und gezweifelt. Natürlich kommt sofort die Argumentation mit der evidenzbasierten wissenschaftlichen Untermauerung: denn die fehlt. Kann es denn sein, dass die Gesellschaft es lieber sieht, wenn die Patienten ihre Krankheit akzeptieren und lernen damit umzugehen… und der Fibromyalgie-Gesellschaft auf diese Weise erhalten bleiben? Jedenfalls bekommen Betroffene immer noch all zu oft zu hören: &#8220;Damit müssen Sie leben.&#8221;</p>
<p>Kommen wir zum nächsten Aspekt:</p>
<p><strong>Das liebe Geld.</strong></p>
<p>Behandlungen kosten Geld, keine Frage. Wissen Sie, was eine Konsultation bei Ihrem Arzt kostet? Am besten noch mit Benutzung des Röntgengerätes und des Labors? Der Preis für Ihre Medikamente? Nichts davon ist kostenlos. Behalten Sie diese Summe im Hinterkopf, wenn sie erfahren, dass Professor Bauer für eine OP, wie sie oben ausgeführt wird, 2.000 Euro verlangt. Diese deutlich kommunizierte Summe ist ebenfalls Stein des Anstoßes, besonders in den einschlägigen Foren. Diese Form der Argumentation versucht zu leugnen, dass Medikamente, Krankenhausaufenthalte und Arztbesuche niemandem ins Budget fallen. Dabei ist die Pharmaindustrie z.B. kein Armenhaus und die Ärzte sind auch noch nicht Hartz-4-reif.</p>
<p>Ob der Wert, den Professor Bauer veranschlagt, berechtigt ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen, denn das Honorar hat nichts mit der (alternativen) Medizin und der dahinter stehenden Wissenschaft zu tun und sollte hier nicht diskutiert werden. Die Grenzen zu verwischen und dem Renegaten unlautere Absichten zu unterstellen, ist in meinen Augen nur eine weitere Masche, die Sache zu verurteilen, ohne sich damit auseinander setzen zu müssen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Neue Behandlungsformen provozieren alte Verhaltensweisen der Schulmedizin. Wer nicht mit deren Strom schwimmt, wird mit verschiedenen Mitteln unter Wasser gedrückt, bis ihm die Luft ausgeht.</p>
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		<item>
		<title>Kniegelenkspiegelung &#8211; eine unnötige Operation?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/kniegelenkspiegelung-unnoetig-operation-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Kniegelenkspiegelung, Arthroskopie oder Endoskopie des Knies wird durch einen kleinen Schnitt eine Kamera ins Kniegelenk eingeführt. Bei dem Eingriff wird das Kniegelenk gespült und oft auch noch der Knorpel geglättet. Rund eine halbe Millionen Mal pro Jahr wird dieser operative Eingriff in Deutschland durchgeführt. Umgerechnet auf die Bevölkerung ist das doppelt so häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Kniegelenkspiegelung, Arthroskopie oder Endoskopie des <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/">Knies</a> wird durch einen kleinen Schnitt eine Kamera ins <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/Knie_Aufbau_Funktion.html">Kniegelenk</a> eingeführt. Bei dem Eingriff wird das Kniegelenk gespült und oft auch noch der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/knie-gelenk-knorpel-und-knorpelaufbau.html">Knorpel</a> geglättet. Rund eine halbe Millionen Mal pro Jahr wird dieser operative Eingriff in Deutschland durchgeführt.</p>
<p>Umgerechnet auf die Bevölkerung ist das doppelt so häufig wie zum Beispiel in Schweden. Zudem nimmt die Zahl der Operationen stetig zu (Kim et al., 2011, in The Journal of Bone and Joint Surgery). Doch am Nutzen der Operation bestehen inzwischen Zweifel. Meistens helfen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/reha-mtt-trainingstherapie-und-aufbautraining.html">Reha-Gymnastik</a> oder eine <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/akupunktur-bei-kniearthrose.html">Akupunktur des Knies</a> ebenso gut. Medikamente helfen zwar auch, beseitigen meiner Erfahrung nach nicht die Ursache.</p>
<p>Bei traumatischen Knieverletzungen (in Folge von Verletzungen) kann die Knie-Endoskopie ein effektives Mittel zur Linderung von Beschwerden sein (Ibrahim et al., 2008, in Arthroscopy). Patienten mit chronischen Knieverletzungen können mit dem Eingriff mehr Lebensqualität, Gesundheit und eine Verbesserung der Gelenkfunktion erreichen (Bryant, 2008, in The Journal of Bone and Joint Surgery). Aber auch hier rate ich zur Vorsicht. Es kommt nicht nur darauf an, was auf einem MRT oder CT zu sehen ist. Wesentlich für mich sind dabei die Beschwerden und Schmerzen die der Patient beschreibt. Und ich stelle fest, dass Patienten oftmals gar nicht richtig befragt werden wann genau die Beschwerden auftreten, wobei die Einschränkung auftritt, was der Patient nicht machen kann.</p>
<p>Während eine Kniegelenkspiegelung bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kniescheibenbruch-bruch-der-kniescheibe.html">Knochenverletzungen</a> (vor allem bei sogenannten freien Gelenkkörpern und einer <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kniegelenkblockierung-blockierung-des-kniegelenk.html">Blockierung des Kniegelenks</a>) oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kreuzbandriss.html">Verletzungen des Bänderapparats</a> durchaus sinnvoll sein kann, halten einige Mediziner den Gewinn einer Operation bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/kniearthrose-die-arthrose-im-kniegelenk.html">Kniearthrosen</a> dagegen für kein bißchen größer als den von Gymnastik und Medikamenten.Und das sehe ich genauso, denn: als erstes dazu sollte man wissen, dass der Knorpel und die Menisken im Knie dar keine Schmerzrezeptoren haben. Schmerzrezeptoren bdefinden sich vor allem im Knochen, in den Muskeln und in den Faszien, sowie auch in der Gelenkkapsel. Selbst wenn auch einem Bild eine Arthrose zu sehen ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass diese für die Schmerzen verantwortlich ist. Aus der Praxis kann ich sagen: 90% aller Patienten mit einer <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/arthrose.html">Arthrose</a> und Schmerzen im Knie sind nach einer &#8220;Muskel-Faszien-Behandlung&#8221; und Trainingstherapie wieder schmerzfrei. Geeignete Therapien sind zum Beispiel: <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Osteopathie.html">Osteopathie</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Schmerztherapie-Liebscher-Bracht.html">Liebscher-Bracht-Therapie</a>, Manuelle Therapie und allgemein <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Bewegungstherapie.html">Bewegungstherapien</a>, die aber unbedingt ein <a href="http://www.der-fitnessberater.de/beweglichkeit-stretching.html">Beweglichkeitstraining</a> beinhalten sollten, welches heutzutage extrem vernachlässigt wird &#8211; vor allem weil es dazu zu viele widersprüchliche Studien und Untersuchungen gibt. (Dies ist ein Thema, auf das ich in weiteren Beiträgen noch ausführlicher eingehen werde).</p>
<p><strong>Schauen wir uns mal weitere Studien zu diesem Thema an:</strong></p>
<p>Auch die &#8220;operative Reinigung des Gelenks&#8221;, die sogenannte &#8220;Gelenktoilette&#8221; gilt als überflüssig. Eine <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19534013" target="_blank">Untersuchung der Universtitätsklinik Oslo</a> an 168 Patienten kam zu dem Ergebnis, dass eine Kniegelenkspiegelung bei mittleren bis schweren Kniearthrosen keine zusätzliche Verbesserung der Schmerzen, Gelenkfunktion oder Lebensqualität der Patienten im Vergleich zum Einsatz von Physiotherapie und Medikamenten allein erreicht (Risberg, 2009, in The Australian Journal of Physiotherapy).</p>
<p>Zu demselben, ernüchternden Ergebnis kam bereits eine <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18784099" target="_blank">Studie</a> der Fowler Kennedy Klinik für Sportmedizin in Kanada, an der 92 Patienten mit Kniearthrose teilnahmen (Kirkley et al., 2008, in The New England Journal of Medicine). Die kanadischen Mediziner sprachen der Kniegelenkspiegelung &#8220;no additional benefit&#8221;, keinen zusätzlichen Nutzen bei Einsatz von Physiotherapie und Arzneimitteln zu. In 2009 titeln daher die Mediziner Anne Mounsey von der University of North Carolina und Bernard Ewigman, University of Chicago, klar und deutlich im <a href="http://www.jfponline.com/pages.asp?id=7419" target="_blank">Journal of Family Practice</a>: &#8220;Arthroscopic surgery for knee osteoarthritis? Just say no.&#8221; <strong></strong></p>
<p><strong>Zu deutsch: Kniegelenkspiegelung bei Kniearthrose? Sagen Sie einfach nein. Dieser Aussage kann ich mich nur deutlich anschließen. Vor allem weil ich weiß, dass bessere Alternativen zur Verfügung stehen.<br />
</strong></p>
<p>Patienten mit Kniearthrose kann ich daher nur raten vor einer eventuellen Operation zu versuchen, die Beschwerden im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung sowie mit Bewegung und Medikamenten (da gibt es auch Möglichkeiten aus der Alternativen Medizin) zu lindern und die Entscheidung für oder gegen eine Kniegelenkspiegelung wohlüberlegt zu treffen.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge von mir zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://der-fitnessberater.de/blog/knieprobleme-bewegungsuebungen-oder-knieoperation/">Was ist besser: Bewegungsübungen oder Knieoperation bei Knieproblemen?</a></p>
<p>Interessantes in diesem Zusammenhang:</p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/fehldiagnosen-roentgen-notaufnahme/">Röntgenologische Fehldiagnosen in der Notaufnahme</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/in-deutschland-wird-zuviel-geroentgt/">In Deutschland wird zuviel geröntgt</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Wird das Naturheilmittel Cannabis als Hilfe gegen Krebs unterdrückt?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/cannabis-naturheilmittel-krebs-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Studie der Zeitschrift Nature Reviews-Cancer von 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein Wirkstoff im Cannabis das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. behindern kann. Anzeichen für diese Wirkung wurden schon in den 70er Jahren entdeckt &#8211; doch irgendwie ist diese Entdeckung bis heute nicht so publik geworden. Die „Nebenwirkung“ von Cannabis In den Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Cannabis-Pflanze.jpg"><img class="size-medium wp-image-1062 alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 8px 12px;" title="Cannabis Pflanze" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Cannabis-Pflanze-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a>In einer Studie der Zeitschrift Nature Reviews-Cancer von 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein Wirkstoff im Cannabis das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. behindern kann. Anzeichen für diese Wirkung wurden schon in den 70er Jahren entdeckt &#8211; doch irgendwie ist diese Entdeckung bis heute nicht so publik geworden.</p>
<p><strong>Die „Nebenwirkung“ von Cannabis</strong></p>
<p>In den <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14570037" target="_blank">Studien aus Madrid von Manuel Guzmán</a> wurde heraus gefunden, dass die aktiven Bestandteile des Cannabis das Wachstum von Krebszellen unterdrücken können. Zudem unterbinden sie das Wachstum von Blutgefäßen in den Tumoren, was wiederum deren Versorgung verschlechtert. <strong></strong>Diese Gefäßneubildung wird auch &#8220;Angiogenese&#8221; genannt &#8211; und die spielt im Krebsgeschehen eine bedeutende Rolle. In meinem Beitrag: <a href="http://naturheilt.com/blog/angiogenese-oder-essen-gegen-krebs/">Angiogenese, oder: Wie esse ich gegen Krebs?</a> gehe ich ausführlicher darauf ein.</p>
<p><strong>Bei Cannabis scheint es so zu sein, dass das Wachstum gestoppt wird, indem die aktiven Komponenten so genannte &#8220;Schlüsselpositionen&#8221; zwischen den Übertragungswegen der Zellen bilden und dann die Verbindung zu Krebszellen auflösen.</strong></p>
<p>Nach Dr. Ethan Russo kann das Cannabis somit eine natürliche Funktion als Wachstumshemmer einnehmen, der den entarteten Krebszellen normalerweise fehlt. Der enthaltene Wirkstoff THC kann somit Gliome, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Melanome</a> und andere Zelltypen zum Abstoßen verleiten. Zudem sendet er Signale an das Gehirn, welche bewirken, dass die Tumorzellen nicht mehr mit Blut versorgt werden. Cannabis bezeihungsweise der daraus extrahierte Stoff Cannabidiol könnte somit ein sehr wirksames Krebs-Bekämpfungsmittel sein, da es zudem vom Körper gut vertragen wird und nicht die bekannten Nebenwirkung der chemischen Therapien aufweist.</p>
<p><strong>Die Erkenntnisse werden unterdrückt</strong></p>
<p>Dass Cannabis solch positive Wirkungen bei der Krebsbekämpfung haben kann, ist bereits seit 1974 bekannt. Im Medical College in Virginia fanden Forscher damals heraus, dass <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/lungenkrebs.html">Lungenkrebs</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Leukämie</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> bei Mäusen durch THC verlangsamt werden kann. Besonders ironisch ist die Tatsache, dass diese Studie von der amerikanischen Gesundheitsbehörde in Auftrag gegeben wurde, um die schädliche Wirkung von Cannabis auf das Immunsystem beweisen zu können.</p>
<p>Im selben Jahr berichtete lediglich die Washington Post über diese Studie, doch großes Aufsehen schien die Meldung nicht zu machen. Erst 2001 erschien ein sehr fundierter Artikel in einer texanischen Zeitung &#8211; doch auch da gab es kein Aufsehen in den Medien.</p>
<p>Die o.g. Studie aus Madrid von 2003 bekam bisher ebenfalls kaum Beachtung. Anscheinend wollen die Medien ungern, das Marihuana in der Öffentlichkeit als etwas Positives dargestellt wird. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Droge. Eine Legalisierung und die damit verbundenen Gefahren sind vor allem der &#8220;Wirtschaftselite&#8221; wohl zu hoch. Denn auf &#8220;legale&#8221; Rauschmittel wie Alkohol und Zigaretten werden schließlich Steuern erhoben, die für Einnahmen sorgen. Und wer kauft der Pharmaindustrie noch teuere Medikamente ab, wenn es so einfach gehen könnte?</p>
<p>Für mich wären die Hinweise in dieser Studie Grund genug weiter zu suchen. Nur wer gibt Geld für etwas, dass man möglicherweise nicht patentieren kann?</p>
<p><object width="425" height="349" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EkwzATvc-A0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="349" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/EkwzATvc-A0?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<item>
		<title>Chinesisches Heilkraut reduziert Allergie-Symptome</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 11:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[TCM]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühling und Sommer sind die klassischen Jahreszeiten, die den Allergikern unter uns das Leben schwer machen. Allerdings scheint auch gegen hartnäckige Allergien ein natürliches Kraut gewachsen zu sein, denn in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gibt es ein pflanzliches Heilmittel, das die meisten typischen Allergiesymptome nachweislich lindert. Das pflanzliche Heilmittel Xin-yi-san (XYS), das aus getrockneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Frühling und Sommer sind die klassischen Jahreszeiten, die den Allergikern unter uns das Leben schwer machen. Allerdings scheint auch gegen hartnäckige <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/">Allergien</a> ein natürliches Kraut gewachsen zu sein, denn in der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Traditionelle-Chinesische-Medizin.html">Traditionellen Chinesischen Medizin</a> (TCM) gibt es ein pflanzliches Heilmittel, das die meisten typischen Allergiesymptome nachweislich lindert. <span id="more-1052"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das pflanzliche Heilmittel Xin-yi-san (XYS), das aus getrockneten Magnolienblüten hergestellt wird, reduziert bei Menschen, die an Hausstauballergie, Tierhaarallergie sowie an Sporenallergien leiden, die typischen Allergiesymptome.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer Studie, an der 100 Allergiker beteiligt waren, bekamen 56 Teilnehmer für die Dauer von drei Monaten ein XYS-Präparat, dem Rest der Teilnehmer wurde ein Placebo verabreicht.<br />
<strong>Erscheinungen wie häufiges Niesen und das Anschwellen der Nasenschleimhäute haben nach Einsatz des Mittels XYS bei der Versuchsgruppe dramatisch nachgelassen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird XYS oft in Kombination mit anderen Kräutern verabreicht, Forscher der Chang Gung Universität in Taiwan haben allerdings bewiesen, dass es auch völlig eigenständig wirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">XYS-Präparate werden derzeit in der EU noch frei gehandelt. Allerdings nur noch, bis die Bestände erschöpft sind. Danach wird XYS ausschließlich nach dem Besuch eines Heilpraktikers der Traditionellen Chinesischen Medizin erhältlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der „Richtlinie für traditionelle pflanzliche Arzneimittel“ ist innerhalb der EU der Verkauf von nicht-zugelassenen Naturheilmitteln verboten, die nicht bereits seit mindestens 30 Jahren auf dem Markt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings besitzt keines der chinesischen Naturheilmittel eine Zulassung oder ist länger als 30 Jahre im Handel erhältlich. Das bedeutet im Klartext: Wenn die noch vorhandene Lagerbestände aufgebraucht sind, werden nach aktueller Gesetzeslage die traditionellen Naturheilmittel europaweit verschwinden.</p>
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