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	<title>Yamedo BLOG&#187; Krankheit</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Depression und Herzinfarkte</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 08:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Niemand bezweifelt, dass psychische und physische Verfassung zusammenhängen und aufeinander Einfluss nehmen. Nicht nur die ganzheitliche Medizin, auch die konventionelle hat längst erkannt, dass man Symptome nicht isoliert betrachten kann. Viele Studien haben sich dem Thema gewidmet und der Einfluss der psychischen Verfassung auf die Gesundheit des Herzens gehört dabei zu den am meisten untersuchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand bezweifelt, dass psychische und physische Verfassung zusammenhängen und aufeinander Einfluss nehmen. Nicht nur die ganzheitliche Medizin, auch die konventionelle hat längst erkannt, dass man Symptome nicht isoliert betrachten kann.</p>
<p>Viele Studien haben sich dem Thema gewidmet und der Einfluss der psychischen Verfassung auf die Gesundheit des <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herzens</a> gehört dabei zu den am meisten untersuchten Aspekten. Dennoch zeigt sich, dass bei Arztbesuchen häufig nicht das ganze Spektrum einer Krankheit erkannt wird. Zudem sind viele Leiden komplex und betreffen verschiedene Bereiche. Daher erhält, wer mit psychischen Beschwerden den Arzt aufsucht, oft Psychopharmaka, während der Körper nicht genauer untersucht wird. Dabei hat sich längst gezeigt, dass Depressionen ein wichtiger Risikofaktor für Herzleiden sind und die Mortalität von Herzpatienten deutlich erhöhen.</p>
<p>Im Dezember 2010 wurde ein umfassender Bericht über den Stand der Forschung zum Zusammenhang zwischen Depressionen und Herzinfarkt publiziert (<a href="http://www.springerlink.com/content/f78t855652m02136/" target="_blank">Ladwig, 2010, Bundesgesundheitsblatt</a>). Seit in den 1990er Jahren der Zusammenhang zwischen Depressionen und der Sterblichkeitsrate nach einem <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkt</a> nachgewiesen und später in Folgestudien bestätigt wurde, ist das Thema intensiv erforscht worden. Auch das Risiko eines Folgeinfarktes wird durch Depressionen deutlich begünstigt.</p>
<p>Die Erkenntnis, dass Depressionen bereits vor einem Infarkt als Risikofaktor und Vorzeichen gelten, hat sich erst später voll durchgesetzt, da sich die Depression, die einem Herzinfarkt vorausgeht, in einigen Punkten von der Depression ohne Herzerkrankung unterscheidet. Ende der 1980er Jahre war die Prä-Infarkt-Depression jedoch bereits erkannt und als &#8220;vitale Erschöpfung (excess fatigue)&#8221; beschrieben worden (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3169045" target="_blank">Appels, Mulder, 1988, European Heart Journal</a>). Dabei tritt eine starke, psychische Erschöpfung auf, nicht jedoch mangelndes Selbstwertgefühl oder Schuldgefühle &#8211; wie für schwere Depressionen typisch wären.</p>
<p>Depressive Patienten mit einem Risiko für Herzkrankheiten fühlen sich nach körperlicher oder geistiger Anstrengung schnell erschöpft und ihre Leistungsfähigkeit nimmt deutlich ab, teilweise so stark, dass sie selbst alltägliche Arbeiten nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr verrichten können. Die Pflege sozialer Beziehungen fällt dem Patienten immer schwerer. Dieses Krankheitsbild wurde vor einigen Jahren konkret als Typ-D-Persönlichkeit zusammengefasst (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15673629" target="_blank">Denollet, 2005, Psychosomatic Medicine</a>). In vielen Studien konnte dieses Konzept als Risikofaktor sowie als Vorzeichen einer Herzerkrankung bestätigt werden, das üblichen Fragebögen überlegen ist (Denollet, 2000, in Ciculation; Hausteiner, 2010, in Psychosomatic Medicine; Rugulies, 2002, in American Journal of Preventive Medicine).</p>
<p><strong>Trotz intensiver Forschung ist der Mechanismus, der dem Zusammenhang von Depressionen und Herzinfarkt zugrunde liegt, noch unbekannt.</strong> Klar ist bislang nur, dass kein einfacher Grund besteht, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren verantwortlich sein muss. Dabei steigt auch das Mortalitätsrisiko anderer Faktoren wie Übergewicht signifikant an, wenn gleichzeitig eine Depression vorliegt (Ladwig, 2006, in International Journal of Obesity). Dazu kommt, dass Menschen, die an Depressionen leiden, einen ungesunden Lebensstil pflegen und weniger auf ihre Gesundheit achten. So erhöht sich das Risiko von Herz-Krankheiten durch eine Depression. (Bonnet, 2005, in Artherosclerosis) Menschen mit Depressionen können kaum motiviert werden, sich regelmäßig sportlich zu betätigen, exzessives Rauchen aufzugeben oder Herzmedikamente regelmäßig einzunehmen. Außerdem kommen schwere Nebenwirkungen von Antidepressiva als Risikofaktor dazu. Diskutiert werden als Ursache auch Störungen der normalen Funktion des zentralen Nervensystems sowie des Immunsystems. Studien belegten bereits, dass die Körpersysteme intensiv kommunizieren und interagieren. (Pizzl, 2008, European Heart Journal)</p>
<p>Doch Depressionen erwiesen sich nicht nur als Belastung für das Herz-Kreislaufsystem, sondern erhöhen daneben das Risiko an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/bauchspeicheldruesenerkrankung/diabetes-mellitus-die-zuckerkrankheit.html">Diabetes mellitus</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arteriosklerose-arterienverkalkung.html">Atherosklerose</a> zu erkranken (zum Beispiel Knol, 2006, in Diabetologia). Ärzte müssen sich daher der Herausforderung stellen, die Depression als eigenes Krankheitsbild und als Vorzeichen schwerer Folgekrankheiten zu erkennen und dementsprechend nicht nur die Symptome der Depression behandeln.</p>
<p>Außerdem gehört die Depression neben altbekannten Gesundheitsrisiken wie Rauchen oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Bluthochdruck.html">Bluthochdruck</a> in die Liste der Risikofaktoren für die Neuentstehung oder einen schweren Verlauf einer Herzkrankheit. Ob und wie eine Anti-Depressions-Therapie zur Vorbeugung oder Behandlung der Folgekrankheiten erfolgreich durchgeführt werden kann, wird derzeit noch erforscht.</p>
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		<title>Herzinfarkte rückläufig</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/herzinfarkte-ruecklaufig-2011/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzkreislauferkrankungen sind in den Industrienationen neben Krebs die häufigsten Todesursachen. Doch die Zahl der Herzinfarkte ist seit rund zwei Jahrzehnten rückläufig. Während Menschen in Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen wie Russland oder Brasilien immer häufiger erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck oder Übergewicht haben und in der Folge auch immer häufiger Herzinfarkte erleiden, geht die Herzinfarktrate in den Industrieländern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Herzkreislauferkrankungen</a> sind in den Industrienationen neben <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> die häufigsten Todesursachen. Doch die Zahl der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkte</a> ist seit rund zwei Jahrzehnten rückläufig. Während Menschen in Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen wie Russland oder Brasilien immer häufiger erhöhte <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/blutfettwerte.html">Blutfettwerte</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Bluthochdruck.html">Bluthochdruck</a> oder Übergewicht haben und in der Folge auch immer häufiger Herzinfarkte erleiden, geht die Herzinfarktrate in den Industrieländern nachweislich stetig zurück.</p>
<p>Warum dies so ist, wollen Forscher nicht nur theoretisch diskutieren. Eine Gruppe der Londoner UCL Medical School um Sarah Hardoon hat über den Zeitraum von fast 20 Jahren über 10.000 britische Beamte beobachtet, um dem Phänomen weiter auf den Grund zu gehen. Ziel der Untersuchung war, den Einfluss der unterschiedlichen bekannten Risikofaktoren für Herzinfarkte auf die rückläufige Infarktrate zu beurteilen. Während der Versuchslaufzeit von rund 20 Jahren ging die Herzinfarktrate jährlich um durchschnittlich 6,5 Prozent zurück.</p>
<p>Insgesamt ist das Risiko dabei um 74 Prozent gefallen. Erschienen ist die Studie im Juni 2011 im European Heart Journal (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21653562" target="_blank">Hardoon et al., 2011, European Heart Journal</a>) und bestätigt viele Vermutungen über das verbreitete Herzleiden.</p>
<p>Betrachtet wurden fünf typische Risikofaktoren für Herzkreislauferkrankungen: Rauchen, <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/cholesterinspiegel.html">Cholesterinwerte</a>, Übergewicht, Blutdruck und Ernährung, sowie das geschlechts- und altersspezifische Risiko. Dabei zeigte sich deutlich, dass das Aufgeben des Rauchens, ein gesunder systolischer Blutdruck, weniger Nicht-HDL-Cholesterin und mehr HDL-Cholesterin im Blut die Herzinfarktrate senken. <strong>Der positive Einfluss des Verzehrs von frischem Obst und Gemüse war im Versuch ebenfalls messbar.</strong></p>
<p>Den wichtigsten Beitrag von rund einem Drittel des beobachteten Rückgangs des Herzinfarktrisikos soll allerdings der niedrige Level an Nicht-HDL-Cholesterin leisten. Das mit den Cholesterinwerten ist allerdings so eine Sache. Die Studienlage ist dort &#8220;schwierig&#8221;. Mehr dazu lesen Sie auch in meinem Report: <a href="http://renegraeber.de/Cholesterin-Report.html">Die Cholesterin-Lüge</a>. Auf jeden Fall würde ich nicht den Schluß ziehen wollen wegen (angeblich) zu hoher Cholesterinwerte sogenannte <a href="http://www.yamedo.de/blog/cholesterinsenker-gesundheitsnutzen-fraglich-2011/">Cholesterinsenker</a> einzunehmen.</p>
<p><a href="http://renegraeber.de/Cholesterin-Report.html"><img class="alignnone size-full wp-image-171" src="http://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2009/08/cholesterin_blog_mainpanel_470px.jpg" alt="cholesterin_blog_mainpanel_470px" width="470" height="198" /></a></p>
<p>Die Reduzierung des Rauchens und Ernährung üben gemäß der Hardoon-Studie den kleinsten Einfluss aus (sechs und sieben Prozent). Dem widersprechen andere <a href="http://circ.ahajournals.org/content/120/14/1373.abstract?searchid=1&amp;HITS=10&amp;hits=10&amp;resourcetype=HWCIT&amp;maxtoshow=&amp;RESULTFORMAT=&amp;FIRSTINDEX=0&amp;fulltext=lightwood" target="_blank">Studien</a>, die zum Beispiel zeigen, dass die Zahl der Infarkte ein Jahr nach Einführung von Rauchverboten zunächst um 17 Prozent, nach drei Jahren sogar 36 Prozent sanken.</p>
<p>Wenig überraschend steht ein erhöhter Body Mass Index (BMI) der Abnahme des Herzinfarktrisikos entgegen. Daher könnte mit der Bekämpfung von Übergewicht das Herzinfarktrisiko noch weiter zurückgehen.</p>
<p>Insgesamt konnte anhand der in der Studie betrachteten Faktoren mehr als die Hälfte (56%) des Rückgangs der Herzinfarkte erklärt werden. Dabei fiel der Einfluss der Risikofaktoren bei Männern wie Frauen gleich stark aus.</p>
<p>Untersucht wurden die klassischen Risikofaktoren des Herzinfarkts. Allein die drei altbekannten Faktoren Bluthochdruck, niedriges HDL-Cholesterin und Rauchen machen 65 Prozent des gesamten Risikos aus und verstärken sich gegenseitig. (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9740341" target="_blank">Keil et al., 1998, European Heart Jornal</a>).</p>
<p><strong>Psychische Probleme wurden außen vor gelassen</strong></p>
<p>Andere Faktoren, die in den letzten Jahren immer häufiger für Herzkrankheiten verantwortlich gemacht werden, wie Leistungsdruck, Stress oder Depressionen, wurden in der Studie nicht beurteilt.</p>
<p>So kann zum Beispiel laut wissenschaftlichen Untersuchungen eine Depression nicht nur einen Herzinfarkt begünstigen, sondern auch das Risiko eines Folgeinfarktes deutlich erhöhen oder dafür sorgen, dass die Krankheit einen schwereren oder sogar tödlichen Verlauf nimmt. Aus diesem Grund gilt die Depression inzwischen als Risikofaktor für Herzleiden, wie der Kardiologe Karl-Heinz Ladwig der Technischen Universität München in einer Veröffentlichung von Dezember 2010 ausführlich berichtet (<a href="http://www.springerlink.com/content/f78t855652m02136/" target="_blank">Ladwig, 2010, Bundesgesundheitsblatt</a>).</p>
<p>Generell würden negative Gefühle ähnlich schwerwiegend für die Herzgesundheit sein wie Bluthochdruck. Andere Mediziner sehen den Einfluss von Stress und emotionalen Problemen sogar noch stärker.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit der aktuellen Veröffentlichung der Londoner Forscher ist nun einmal mehr gezeigt, dass die Prävention gegen Herzleiden ein enormes Potential hat und jeder für seine Herzgesundheit selbst einiges tun kann. Menschen müssen weiterhin darüber aufgeklärt werden, welchen Einfluss ihr Verhalten auf die Gesundheit ihres Körpers hat und wie sie ihre Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten können.</p>
<p><strong>Mehr Information zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/herzschwaeche-mehr-menschen-betroffen-2011/">Herzschwäche: Immer mehr Menschen betroffen</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/cholesterinsenker-forscher-warnen/">Cholesterinsenker: Forscher warnen</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/aepfel-verbessern-cholesterinwerte-2011/">Äpfel verbessern Cholesterinwerte</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die alten Ägypter hatten Herzleiden, jedoch keinen Krebs</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/aegypter-hatten-herzleiden-keinen-krebs-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/aegypter-hatten-herzleiden-keinen-krebs-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 10:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arteriosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein wenig neugierig auf die Welt und ihre Geschichte ist, möchte auch gern wissen, wie die Menschen in anderen Zeitaltern gelebt haben. Wie war es mit der Hygiene mit Mittelalter? Welche Krankheiten hatte man in der Antike? Und ich bin nicht der Einzige, den soetwas interessiert, denn dafür gibt es die medizinisch-historische Forschung. Forscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein wenig neugierig auf die Welt und ihre Geschichte ist, möchte auch gern wissen, wie die Menschen in anderen Zeitaltern gelebt haben. Wie war es mit der Hygiene mit Mittelalter? Welche Krankheiten hatte man in der Antike? Und ich bin nicht der Einzige, den soetwas interessiert, denn dafür gibt es die medizinisch-historische Forschung. Forscher aus Kalifornien und Ägypten haben die heute erhältlichen technischen Gerätschaften genutzt, um mal in ägyptische Mumien &#8220;hineinzuschauen&#8221;.</p>
<p>Die computertomografische Untersuchung von 52 ägyptischen Mumien im Antikenmuseum in Kairo brachte eine Überraschung: Ein unerwartet hoher Anteil der alten Ägypter litt an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arteriosklerose-arterienverkalkung.html">Arterienverkalkung</a>.</p>
<p>Eine Pharaonentochter, die vor rund 3.500 Jahren verstorbene Prinzessin Ahmose-Meryet-Amun, war extrem betroffen. Fast alle ihrer in der Computertomografie sichtbaren Arterien wiesen sklerotische Veränderungen auf. An zwei von ihren drei Hauptkoronararterien ließ sich Arteriosklerose diagnostizieren. Heutzutage wäre sie aufgrund der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arterielle-verschlusskrankheit.html">arteriellen Verschlußkrankheit</a> (AVK) eine klare Kandidatin für eine Bypass-Operation. Es ist möglich, dass ihr Tod im Alter von etwa vierzig Jahren infolge eines <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarktes</a> eintrat.</p>
<p>Von den 52 untersuchten Mumien besaßen 44 noch erhaltene Arterien. Von diesen 44 Mumien litten zu Lebzeiten 20 an Arterienverkalkung. Bei drei Mumien lag eine Verkalkung der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herzkranzgefäße</a> vor. Während die von Arteriosklerose betroffenen Mumien mit durchschnittlich 45 Jahren verstorben waren, betrug das Sterbealter der Mumien ohne Gefäßverkalkungen nur 34,5 Jahre. Selbst wenn die durchschnittliche Lebenserwartung damals deutlich unter der heutigen lag, erstaunt es die Forscher, dass bei den alten Ägyptern bereits in einem Alter von Mitte Vierzig Arteriosklerose so häufig auftrat. <strong>Arteriosklerose gilt heute zum einen als Erkrankung vorwiegend älterer Menschen, zum anderen als Zivilisationskrankheit.</strong></p>
<p>Da es sich bei Mumien um einst recht wohlhabende Menschen handelt, kann davon ausgegangen werden, dass sie sich abwechslungsreich ernährt haben. Neben Getreideprodukten, darunter Brot und auch Bier, dürfte es sich dabei vorrangig um Obst und Gemüse sowie gelegentlich Fleisch und Fisch gehandelt haben. Die Ernährung war also fettarm und eine Arteriosklerose nicht begünstigend. Als Prinzessin war Ahmose-Meryet-Amun wahrscheinlich auch häufiger aktiv.</p>
<p><strong>Warum trotz einer gesunden Ernährung Arteriosklerose im alten Ägypten so häufig auftrat, wird nun lebhaft diskutiert.</strong> Gregory Thomas, Universität von Kalifornien in Irvine, und Adel Allam, sein Kolleg von der Al Azhar Universität in Kairo, stellen hierzu drei Theorien in den Raum:</p>
<ul>
<li>Erstens könnte eine genetische Veranlagung der alten Ägypter für die Entwicklung einer Arteriosklerose bestanden haben. Wie bekannt ist, sind auch heute Personen genetisch dafür prädestiniert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zweitens könnten damals häufigere Parasiteninfektionen verantwortlich gewesen sein, welche im Körper chronische Entzündungen auslösten, die ihrerseits Arteriosklerose begünstigten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Drittens ist im Fall der besonders stark betroffenen Prinzessin Ahmose-Meryet-Amun ihr privilegierter Status heranzuziehen, der ihr regelmäßigen Zugang zu fettreichen Luxus-Lebensmitteln wie Butter, Käse sowie deutlich mehr Fleisch ließ. Das Konservieren von Nahrung mit Salz bedeutete einen weiteren Risikofaktor.</li>
</ul>
<p><strong>Verkalkung &#8211; aber keine Krebserkrankungen</strong></p>
<p>Untersuchungen an Mumien ergaben noch einen auffälligen Befund: Die alten Ägypter erkrankten nicht an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a>. Unter letztendlich mehreren Hundert untersuchten Mumien wies lediglich eine Krebsanzeichen auf. Professor R. David von der Universität Manchester folgert daraus, dass Krebs eine Zivilisationskrankheit ist, verursacht von Luftverschmutzung, industriell bearbeiteten Lebensmitteln und modernem Lebensstil. Nach seiner Überzeugung existiert in einer natürlichen Umgebung nichts Krebserregendes.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzschwäche: Immer mehr Menschen sind betroffen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/herzschwaeche-mehr-menschen-betroffen-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzinsuffizienz, das Leiden des zu schwachen Herzens, nimmt in Deutschland offenbar zu. Die ernsthafte Erkrankung mit oft tödlichem Ausgang wird dabei sehr eingehend untersucht, neue Therapiemethoden setzen auf Bewegung und auch Yoga statt der früher verordneten strikten Bettruhe. Fast drei Millionen Deutsche betroffen Herzinsuffizienz könnte bald den Status einer Volkskrankheit erlangen, so konstatieren es jedenfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinsuffizienz-herzschwaeche.html">Herzinsuffizienz</a>, das Leiden des zu schwachen Herzens, nimmt in Deutschland offenbar zu. Die ernsthafte Erkrankung mit oft tödlichem Ausgang wird dabei sehr eingehend untersucht, neue Therapiemethoden setzen auf Bewegung und auch <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/yoga/">Yoga</a> statt der früher verordneten strikten Bettruhe.</p>
<p><strong>Fast drei Millionen Deutsche betroffen</strong></p>
<p>Herzinsuffizienz könnte bald den Status einer Volkskrankheit erlangen, so konstatieren es jedenfalls führende deutsche Kardiologen. Dabei ist die Erkrankung sehr ernst zu nehmen. Etwa die Hälfte aller Patienten sterben innerhalb von vier Jahren nach der Erstdiagnose. In Europa sind wahrscheinlich etwa 28 Millionen Menschen betroffen, in Deutschland rund 2 &#8211; 3 Millionen. Und die Zahlen werden mit zunehmendem Altersdurchschnitt der Bevölkerung voraussichtlich steigen.</p>
<p>Eine gute Nachricht in puncto <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herzerkrankungen</a> gibt es jedoch auch: Die Todesfälle durch <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkte</a> sinken, die Rate sank in den Jahren von 2000 &#8211; 2009 um mehr als 15 Prozent. Das ist vor allem der Arbeit von Katheter-Labors geschuldet.<br />
Die Herzinsuffizienz ist durch Betroffene selbst schlecht zu diagnostizieren, denn die Symptome können vielfältige Ursachen haben. Geringe Belastbarkeit und Atemnot gehören dazu, die man auf alles Mögliche schieben kann. Beim Arzt wird die Herzschwäche hingegen mit Ultraschalluntersuchungen festgestellt. In schweren Fällen sind leider etwa die Hälfte der Betroffenen innerhalb eines Jahres verstorben, auch bei leichteren Fällen liegt die Mortalitätsrate immer noch bei 50 Prozent innerhalb von vier Jahren nach der Diagnose.</p>
<p><strong>Welche Therapien sind möglich?</strong></p>
<p>Es werden sowohl <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/medikamente/">Medikamente</a> als auch Schrittmacher eingesetzt, eine große Bedeutung kommt der körperlichen Bewegung zu. In früheren Jahrzehnten wurde strikte Bettruhe verordnet, heute geht man eher vom gegenteiligen Ansatz aus. Auch Yoga könnte helfen. &#8220;Cardio News&#8221;, die Fachzeitschrift der Kardiologen, veröffentlichte unlängst eine entsprechende Studie, die belegte, dass Vorhof-Flimmern fast halbiert werden konnte, wenn Patienten sich zweimal wöchentlich der fernöstlichen Kombination aus Meditation und Sport widmeten. Der Mechanismus wird noch nicht völlig verstanden, dazu sind weitere Untersuchungen nötig.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema Herz:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/bessere-herzdruckmassage-mit-bee-gees-201/">Bessere Herzdruckmassage mit den BeeGees</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Venöse Insuffizienz im Gehirn bei MS entdeckt</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/venoese-insuffizienz-gehirn-multiple-sklerose-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/venoese-insuffizienz-gehirn-multiple-sklerose-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 22:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neuesten Ergebnisse in der MS-Forschung (Multiple Sklerose) geben Hinweise auf die nicht unerhebliche Beteiligung eines abnormen Blutflusses im Gehirn. Danach weisen extra- wie auch intrakranielle Venen der MS-Kranken starke Veränderungen auf. Dies konnte jetzt mit neuesten bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden. Für die Aufsehen erregende Entdeckung zeichnen sich zwei Forschergruppen aus Italien und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuesten Ergebnisse in der MS-Forschung (<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.htmlhttp://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a>) geben Hinweise auf die nicht unerhebliche Beteiligung eines abnormen Blutflusses im Gehirn. Danach weisen extra- wie auch intrakranielle Venen der MS-Kranken starke Veränderungen auf. Dies konnte jetzt mit neuesten bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Für die Aufsehen erregende Entdeckung zeichnen sich zwei Forschergruppen aus Italien und den USA verantwortlich und gaben ihr die Bezeichnung &#8220;Chronische zerebrospinale venöse Insuffizienz&#8221; (CCSVI). Auf dem Kongress der US-Neurolgengesellschaft (AAN) in Toronto stießen sie damit auf großes Interesse.</p>
<p>Besonders signifikant ist das merklich reduzierte Gesamtvolumen der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Venenleiden-Venenprobleme.html">Venen</a> im Gehirn von MS-Patienten. Dieses geringe Venenvolumen verursacht eine durch Stenosen (Verengungen) bedingte, chronisch venöse Abflussstörung. Das gestörte Abfließen des Blutes ist seinerseits die Ursache für eine Perfusion des Hirnparenchyms in Begleitung eines Reflux in den zerebralen Venen. Die Folge sind erhöhte Eisenablagerungen im Gehirn. Ebenso ist der zerebrospinale Liquorfluss im Sylvius-Aquädukt gestört.</p>
<p>Mittels der MRT-Variante Susceptibility-Weihted Imaging (SWI) lassen sich zerebrale Venen darstellen. Das Forscherteam um Dr. Guy U. Poloni aus Buffalo wies damit nach, dass das Gesamtvolumen der Hirnvenen bei MS-Kranken im Schnitt um 20 Prozent geringer ist als bei Gesunden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Arbeitsgruppe um Professor Paolo Zabonis aus Ferrara in Italien. Bei Messungen der venösen Hämodynamik fand man bei MS-Patienten eine venöse Insuffizienz mit venösem Rückstau.</p>
<p>Je ausgeprägter die venöse Insuffizienz war, umso stärker war die intrazerebrale Perfusion (Durchströmung) gestört und umso mehr Eisen war in den Läsionen. Das bestätigt auch bisherige Forschungsergebnisse, die besagen, dass hohe Eisenkonzentrationen im Gehirn einhergehen mit einem ausgeprägten Behinderungsgrad.</p>
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		<title>Mehr Fälle von Leberkrebs</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/mehr-faelle-von-leberkrebs/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatitis]]></category>
		<category><![CDATA[Leber]]></category>
		<category><![CDATA[Leberkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Leberprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Ultraschalluntersuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anzahl der Leberkrebs Fälle hat sich in den letzten Jahren erhöht. Nicht nur Lebererkrankungen, sondern auch Übergewicht, Hepatitis und Alkoholkonsum sollen schuld an dem immer schlechteren Zustand der Leber sein. Medizinern fordern nun im Zuge der Vorsorgeuntersuchung die Berücksichtigung der Leber. Entstehung durch Schädigung Markus Schuchmann, von der Universität Mainz, sieht einen Zusammenhang mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anzahl der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/leberkrebs.html">Leberkrebs</a> Fälle hat sich in den letzten Jahren erhöht. Nicht nur <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/">Lebererkrankungen</a>, sondern auch <a href="http://www.yamedo.de/symptome/uebergewicht.html">Übergewicht</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/hepatitis-leberentzuendung.html">Hepatitis</a> und Alkoholkonsum sollen schuld an dem immer schlechteren Zustand der Leber sein. Medizinern fordern nun im Zuge der Vorsorgeuntersuchung die Berücksichtigung der Leber.</p>
<p><strong>Entstehung durch Schädigung</strong></p>
<p>Markus Schuchmann, von der Universität Mainz, sieht einen Zusammenhang mit der Infektionskrankheit Hepatitis. Vor Jahrzehnten hätten sich viele Menschen damit angesteckt und würden dann Probleme mit einer <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/leberzirrhose.html">Leberzirrhose</a> bekommen. Auf dem zerstören und vernarbten Gewebe der Leber könnten nun erste Tumore entstehen, aus denen sich <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> entwickeln könnte.</p>
<p>Doch auch die schlechte Lebensweise der westlichen Welt fördert die Entstehung. <strong>Ungesunde Ernährung, Übergewicht und Alkohol belasten die Leber, welche sich nicht durch Schmerzäußerung bemerkbar machen kann.</strong> Experten bezeichnen die Entstehung von Leberkrebs oft auch als schleichende Gefahr. Schuhmann rät, die Leber regelmäßig untersuchen zu lassen, falls sie bereits durch eine Erkrankung belastet ist.</p>
<p><strong>Früherkennung ist wichtig</strong></p>
<p>Josef Fangmann, der Leiter eines Leber-Galle-Zentrums in Stuttgart, empfiehlt allen Patienten eine Ultraschall Untersuchung. Veränderung an der Leber könnten dadurch schnell und zuverlässig entdeckt werden. <strong>Leider ist das Wissen um die Bekämpfung von Leberkrebs bei vielen Hausärzten sehr mangelhaft. Wer bereits gefährdet ist, sollte deshalb zwei mal im Jahr solch eine Untersuchung durchführen lassen.</strong></p>
<p>Da Leberkrebs in der Regel eine Vielzahl von Krankheiten zum Vorboten hat, ist eine Vorsorgeuntersuchung nicht so einfach. Die Ermittlung des <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/gpt-glutamat-pyruvat-transaminase.html">GPT-Wertes</a> ist im Zuge einer umfangreichen Untersuchung ebenfalls hilfreich, kostet den Versicherten allerdings 40 Euro. Dies sollte gründlich mit dem Arzt besprochen werden. Die allgemeinen Gesundheits-Checks, welche von vielen Krankenkassen bezahlt werden, helfen ebenfalls weiter. Ab dem 35. Lebensjahr kann jeder so eine Untersuchung inklusive <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/grosses-blutbild.html">großem Blutbild</a> durchführen lassen. Hier können erste Blutveränderung Hinweise auf Krankheiten geben.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema Leber und Leberkrebs</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/naturheilmittel-fuer-die-leber/">Naturheilmittel für die Leber</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/kaffee-schuetzt-leber/">Schützt Kaffee die Leber?</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Krebszellen schlagen zurück</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/krebszellen-schlagen-zurueck/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 20:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder kommt es vor, dass Chemotherapien bei einer Krebserkrankung zunächst sehr erfolgsversprechend anschlagen, es aber plötzlich bei den Patienten zu einem unerwartet heftigen Rückfall kommt. Forscher der Universität Heidelberg deckten nun einen Rückkopplungsmechanismus auf, der für dieses Phänomen bei der Diagnose Krebs verantwortlich sein könnte. Die Biologen Dominik Fuchs und Carsten Berges beobachteten bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es vor, dass Chemotherapien bei einer Krebserkrankung zunächst sehr erfolgsversprechend anschlagen, es aber plötzlich bei den Patienten zu einem unerwartet heftigen Rückfall kommt. <strong>Forscher der Universität Heidelberg deckten nun einen Rückkopplungsmechanismus auf, der für dieses Phänomen bei der Diagnose <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> verantwortlich sein könnte.</strong></p>
<p>Die Biologen Dominik Fuchs und Carsten Berges beobachteten bei bestimmten Blutkrebszellen (Multiples Myelom), dass sich diese durch den Chemotherapie-Wirkstoff Bortezomib etwa vier bis sechs Wochen lang effektiv abtöten lassen.<strong> Doch dann kommt es plötzlich, durch Teilung der wenigen überlebenden Zellen, zu einem explosionsartigen Anstieg.</strong> Doch nicht nur gegen das Bortezomib sind die Zellen anschließend resistent. Laut Arbeitsgruppenleiter Cord Naujokat sind die bösartigen Zellen praktisch unsterblich. „Weder starke Zellgifte noch eine Bestrahlung können sie abtöten“, so der Heidelberger Immunologe.</p>
<p><strong>Chemotherapie-Wirkstoff Bortezomib stört Stoffwechsel der Krebszellen</strong></p>
<p>Bortezomib ist der bisher erste Chemotherapie-Wirkstoff der das Proteasom hemmt und dadurch den Stoffwechsel nachhaltig stört. Das Proteasom ist ein Protein-Komplex, der entscheidend bei der Regulation der Zelle mitwirkt. Er schneidet fehlerhafte und nicht mehr benötigte Proteine in kleine Fragmente und baut sie dadurch ab.</p>
<p><strong>Auf diese Weise werden in jeder Zelle unter anderem beschädigte Proteine beseitigt, die sonst möglicherweise die normalen Zellfunktionen stören würden. Andererseits zerstört das Proteasom aber auch Proteine, die während des Zellzyklus nur zu einem bestimmten Zeitpunkt für die Zellteilung benötigt werden und anschließend den Ablauf durcheinanderbringen würden.</strong></p>
<p>Da Proteasomen so zentrale Regulatoren sind, zerstört das Chemotherapie-Medikament Bortezomib nicht nur die entarteten, sondern ebenso gesunde menschliche Zellen. Allerdings scheinen die schnell wachsenden Krebszellen stärker auf das Proteasom angewiesen zu sein und deshalb (erst einmal) sensibler auf dessen Hemmung zu reagieren.</p>
<p><strong>Rückkopplungsmechanismus führt zu noch stärkerer Effektivität</strong></p>
<p>Doch wie beschrieben, kommt es dann plötzlich zu einer explosionsartigen Vermehrung der Krebszellen. <strong>Die Forscher um Cord Naujokat gehen davon deshalb aus, dass einige Krebszellen über einen bisher unbekannten Sensor verfügen. Dieser Sensor scheint zu bemerken, dass die Proteasomen gehemmt werden.</strong> Über einen Signalweg bringt er daraufhin das Erbgut der Zellen dazu, zum Ausgleich massenhaft Proteasomen herzustellen, die noch dazu wesentlich effektiver arbeiten und die störenden Proteine zerschneiden.</p>
<p><strong>Damit konnten Forscher erstmals zeigen, dass ein Enzym (das Proteasom)  sich gegen seine Hemmung zur Wehr setzt, um in der Folge noch aktiver  zu werden.</strong><strong></strong> Bisher war ausschließlich bekannt, dass ein Enzym-System durch ein Überangebot des umzusetzenden Stoffes verstärkt wird, nicht aber durch die zum Zelltod führende Hemmung des Enzyms.</p>
<p>Doch was für die zellbiologische Grundlagenforschung eine spektakuläre neue Erkenntnis ist, wirft die Krebstherapeuten möglicherweise einen Schritt zurück. Schließlich untersuchen verschiedene Forschergruppen gerade, ob der Proteasom-Hemmer Bortezomib auch bei anderen Krebsarten eingesetzt werden kann. Bisher wird ausschließlich die seltene Blutkrebsart Multiples Myelom mit dem Medikament behandelt.</p>
<p><strong>Weitere Untersuchungen stehen aus<br />
</strong></p>
<p>In einem weiteren Schritt wird die Heidelberger Forschergruppe in Zusammenarbeit mit Onkologen einige Krebspatienten untersuchen, die nach einer Bortezomib-Therapie einen Rückfall erlitten haben. Ist das Proteasom-System in den Krebszellen dieser Patienten überaktiv, wäre dies eine gute Bestätigung der bisherigen Ergebnisse.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema Krebs:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/diagnose-krebs-und-die-angst/">Diagnose Krebs und die Angst</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/bekanntes-krebsmedikament-mehr-schaden-als-nutzen/">Bekanntes Krebsmedikament &#8211; mehr Schaden als Nutzen?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/fasten-gegen-krebs/">Fasten gegen Krebs</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Zellbiologische Entgiftungsstörung bei Parkinson</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/entgiftungsstoerung-bei-parkinson/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 00:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Parkinson]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der wichtige Nervenzellen im Mittelhirn absterben, was letztendlich zum Tode des Patienten führt. Die Ursache für das Absterben der Nervenzellen war lange Zeit unklar. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass die zelleneigene Müllabfuhr dieser Nervenzellen gestört ist. Genetisch gesehen ist die Parkinson eine heterogene Erkrankung, bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/morbus-parkinson.html">Morbus Parkinson</a> ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der wichtige Nervenzellen im Mittelhirn absterben, was letztendlich zum Tode des Patienten führt. Die Ursache für das Absterben der Nervenzellen war lange Zeit unklar. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass die zelleneigene Müllabfuhr dieser Nervenzellen gestört ist.</p>
<p><strong>Genetisch gesehen ist die Parkinson eine heterogene Erkrankung, bei der der genetischen Ausprägung eines Eiweißmoleküls eine besondere Rolle zuzukommen scheint.</strong> Das Protein ist keine Neuentdeckung für die Forschung und nennt sich Alpha-Synuclein. Es wird auch mit der Entstehung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/alzheimer.html">Alzheimer</a> in Verbindung gebracht.</p>
<p><strong>Die Rolle von Alpha-Synuclein ist nicht bekannt.</strong> Man vermutet, dass das Protein dabei hilft, die Dopamin-Ausschüttung regulieren. Bei einer Anreicherung kommt es zu degenerativen neurologischen Erkrankungen wie dem Morbus Parkinson. <strong>Diese Anreicherung hat zur Folge, dass die natürlichen Entgiftungsfunktionen der Zellen im Mittelhirnbereich von Alpha-Synuclein blockiert werden.</strong> Wenn somit die giftigen Stoffwechselprodukte der Zellen nicht entsorgt werden können, kommt es zu einer Akkumulation dieser Zellgifte und dem Untergang der betroffenen Zellen.</p>
<p><strong>Das Absterben der Nervenzellen in der Substantia nigra (schwarze Substanz) im Mittelhirn bewirkt einen für Parkinson typischen Dopaminmangel, denn genau diese Zellen produzieren den Botenstoff</strong>. Außerdem helfen sie bei der Kontrolle der körperlichen Bewegungsabläufe. Von daher äußert sich die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium durch eine typische Körperhaltung und dem typischen Zittern in den peripheren Gliedmaßen.</p>
<p>Alpha-Synuclein ist bekannt dafür, dass es eine gewisse Affinität zu Zellmembranen hat, mit deren Phopholipiden es sich verbindet. <strong>Dies führt zu einer Deformierung der Membranstruktur, so dass die Zellen kleine Einschlüsse ausbilden.</strong> Die für die Zellreinigung notwendige Autophagozytose wird durch diese Formation unterbunden, was zu einem deletären Anstieg an Zellgiften innerhalb der Zelle führt, bis sie abstirbt. Es ist nicht klar, ob das Alpha-Synuclein selbst die Autophagozytose inhibiert oder ob die veränderte Zellmembranstruktur ein Ausleiten der Phagozytoseprodukte unterbindet.</p>
<p><strong>Es kann aber als sicher angesehen werden, dass eine hohe Konzentration an Alpha-Synuclein das hemmende Element für die Autophagozytose ist.</strong> Die britischen Forscher warteten dann auch schon mit einem potentiellen Gegenmittel auf. Wenn das Protein Rab1a ebenfalls in hohen Konzentrationen vorhanden ist, dann ist es in der Lage, den Alpha-Synuclein-Effekt zu eliminieren und die Autophagozytose ablaufen zu lassen.</p>
<p><strong>Die Forscher räumten aber ein, dass eine gestörte Autophagozytose ein gutes Erklärungsmodell für die Parkinson Erkrankung abgibt, aber aufgrund der Vielfältigkeit dieser Erkrankung nicht alle Fragen beantworten kann. </strong></p>
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		<title>Einfluss der Ernährung auf Eierstockkrebs</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/einfluss-ernaehrung-auf-eierstockkrebs/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 12:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Eierstockkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eierstockkrebs ist eine Krebsform mit einer vergleichsweisen hohen Mortalitätsrate, da die frühe Verlaufsform weitestgehend ohne Symptome erfolgt. Treten die ersten Symptome auf, dann befindet sich die Erkrankung schon in einem fortgeschrittenem Stadium. Von daher liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei nur 45 Prozent. Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Gedanken, ob diätetische Gründe einen Einfluss auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/eierstockkrebs.html">Eierstockkrebs</a> ist eine Krebsform mit einer vergleichsweisen hohen Mortalitätsrate, da die frühe Verlaufsform weitestgehend ohne <a href="http://www.yamedo.de/symptome/">Symptome </a>erfolgt. Treten die ersten Symptome auf, dann befindet sich die Erkrankung schon in einem fortgeschrittenem Stadium. Von daher liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei nur 45 Prozent.</p>
<p><strong>Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Gedanken, ob diätetische Gründe einen Einfluss auf die Überlebensfähigkeit bei Eierstockkrebs haben.</strong> Die Forscher der Universität von Illinois gehen davon aus, dass eine gesunde Diät gepaart ist mit einer längeren Überlebenszeit.</p>
<p>Die Probanden waren 351 Frauen, bei denen Eierstockkrebs diagnostiziert worden war und die an einer vorausgehenden Fallstudie beteiligt waren. Die vorhergehende Studie sammelte demografische, klinisch-pathologische Daten und Daten zum Lebensstil, einschließlich der Diät. Jede der Frauen gab ein genaues Bild zu den Essgewohnheiten der letzten drei bis fünf Jahre vor der Diagnose.</p>
<p><strong>Die Autoren konnten feststellen, dass ein höherer Obst- und Gemüsekonsum und ein höherer Gemüsekonsum alleine zu einem Überlebensvorteil führte.</strong> Ebenso konnte eine statistisch signifikante Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit für die gesünderen körnerbasierten Nahrungsmittel dokumentiert werden. Ein höherer Konsum von weniger gesundem Fleisch war mit einem Nachteil in der Überlebenszeit verbunden.</p>
<p><strong>Die Autoren resumieren, dass die Studie zeigen konnte, dass die Ernährungsweise drei bis fünf Jahre vor der Diagnose von Eierstockkrebs das Potential hat, die Überlebenszeit zu beeinflussen</strong>. Dabei zeigen die pflanzenbezogenen Diäten mit niedrigem Fettgehalt einen Überlebensvorteil. Diese Diäten enthalten in der Regel hohe Konzentrationen von Bestandteilen, die im Ruf stehen, gegen Krebserkrankung zu schützen und die Aufnahme von karzinogenen Stoffen zu minimieren.</p>
<p>Die Resultate dieser Studie stehen im Einklang mit den wenigen Studien, die zu der Fragegestellung „Krebsrisiko und Ernährung“ im Zusammenhang mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Ovarialkarzinom</a> bislang gemacht worden sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Burn-out &#8211; eine häufige aber schwierige Diagnose</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/burn-out-eine-haufige-aber-schwierige-diagnose/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Betriebskrankenkassen schätzen, dass in Deutschland ca. 9 Millionen Menschen unter dem sog. Burnout-Syndrom leiden. Nach neuesten Erkenntnissen, die in einem neuen HTA- Bericht (Health Technology Assessment) veröffentlicht wurden, gibt es bei der Differenzial-Diagnose der Erkrankung große Probleme. Die unabhängigen Wissenschaftler kamen bei der Auswertung der Studienergebnisse zu dem Schluss, dass. das Burnout-Syndrom nur schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Betriebskrankenkassen schätzen, dass in Deutschland ca. 9 Millionen Menschen unter dem sog. <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Erschoepfung-Muedigkeit.html">Burnout-Syndrom</a> leiden. Nach neuesten Erkenntnissen, die in einem neuen HTA- Bericht (Health Technology Assessment) veröffentlicht wurden, gibt es bei der Differenzial-Diagnose der Erkrankung große Probleme. <strong>Die unabhängigen Wissenschaftler kamen bei der Auswertung der Studienergebnisse zu dem Schluss, dass. das Burnout-Syndrom nur schwer gegen andere Erkrankungen abgegrenzt werden kann. </strong></p>
<p>Zur Zeit gibt es weder eine einheitliche Definition des Krankheitsbildes, noch verbindliche Kriterien, um die Diagnose sicher stellen zu können. Die beiden wichtigsten Verzeichnis der Diagnosen und Diagnosekriterien, der sog. ICD-10 und das DSM-IV, führen das Burnout-Syndrom noch nicht einmal als eigenständiges Krankheitsbild.</p>
<p><strong>Dennoch erfolgt die Diagnose anhand von bestimmten <a href="http://www.yamedo.de/symptome/">Symptomen</a>, die allerdings auch bei anderen Erkrankungen, z.B. der Depression auftauchen.</strong></p>
<p>Die zentrale Aussage des Berichtes lautet, dass momentan die Stellung der Diagnose ebenso im Ermessen des jeweiligen Arztes liegt wie die Behandlung.<br />
Von der medizinischen Wissenschaft wird in der Regel ein Zusammenhang zu sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen hergestellt.</p>
<p>Das Krankheitsbild ist u.a. geprägt von verminderter Leistungsfähigkeit, psychischer Erschöpfung, Anspannung und innere Unruhe bei gleichzeitiger Motivations- und Antriebslosigkeit. <strong>Die Störung entwickelt sich schleichend und bleibt so selbst vom Betroffenen lange unbemerkt.</strong> Dennoch besteht ein hoher Leidensdruck.</p>
<p>Die Auswirkungen des Burnout-Syndroms sind sowohl für den Betroffenen, seine Umgebung aber auch unter gesamtwirtschaftlichen Aspekten beträchtlich.<br />
<strong>Die Zahl der Krankschreibungen und die Verordnung von Psychopharmaka haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.</strong> Dabei ist nicht sicher, ob die Erkrankung wirklich häufiger auftritt oder ob sie nur häufiger wahrgenommen wird.</p>
<p>Auch viele weitere Fragen über die Entstehung und die Zusammenhänge der Erkrankung sind noch wenig erforscht. Es gibt zwar mehrere wissenschaftliche Studien über Entstehung und Verlauf des Burnout-Syndroms, die aber zu recht unterschiedlichen Ergebnissen kommen.</p>
<p>Daher fordern die Autoren des HTA-Berichtes weitere hochwertige Studien, durch die</p>
<li>eine international gültige, einheitliche Definition</li>
<li>einheitliche Kriterien zur Abgrenzung von anderen Krankheitsbildern</li>
<li>ein Diagnose-Instrument zur Fremdbeurteilung, also zur Beurteilung durch außen stehende Personen und nicht den Patienten selbst</li>
<p>erarbeitet werden sollen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/Schwaeche-Erschoepfung.html">Homöopathie gegen Allgemeine Schwäche &#8211; Erschöpfung &#8211; Burn-out</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/erschoepfung-durch-retrovirus/">Chronische Erschöpfung durch Retro-Virus</a></li>
</ul>
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