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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>USA: Stopp für Prostatatest</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die USA wollen die umstrittene Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchung (PSA-Test) abschaffen. Das zuständige Gesundheitsministerium hat entschieden, gesunde Männer künftig nicht mehr an der Prostata zu testen – und dies, obgleich die Untersuchung nach den eigenen Schätzungen des Hauses immer beliebter wird. Demnach haben 33 Millionen der mehr als 44 Millionen Amerikaner, die älter als 50 Jahre sind, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA wollen die umstrittene <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/prostatakrebs.html">Prostatakrebs</a>-Vorsorgeuntersuchung (PSA-Test) abschaffen. Das zuständige Gesundheitsministerium hat entschieden, gesunde Männer künftig nicht mehr an der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Prostata.html">Prostata </a>zu testen – und dies, obgleich die Untersuchung nach den eigenen Schätzungen des Hauses immer beliebter wird. Demnach haben 33 Millionen der mehr als 44 Millionen Amerikaner, die älter als 50 Jahre sind, den Test bereits durchführen lassen. Doch mittlerweile sind die Zweifel an der Wirksamkeit der Untersuchung sehr groß geworden.</p>
<p><strong>PSA-Test „zuverlässig wie ein Münzwurf“</strong></p>
<p>Immer mehr Mediziner sind zu der Erkenntnis gekommen, dass die Untersuchung keine zuverlässigen Ergebnisse ans Tageslicht bringt und zu falsch positiven Befunden tendiert. Das Gesundheitsministerium schätzt, dass zwischen 1986 und 2005 etwa eine Millionen Menschen operiert und/ oder bestrahlt wurden, bei denen dies ohne PSA-Test niemals geschehen wäre. 5.000 Menschen sind anschließend gestorben, zwischen 10.000 und 70.000 Personen litten kurz nach der OP unter schwerwiegenden Komplikationen und bei 20.000 bis 30.000 Patienten kam es im Laufe der Jahre zu Nebenwirkungen wie <a href="http://www.yamedo.de/symptome/impotenz.html">Impotenz</a> und Inkontinenz. Ein US-Immunologe erklärte, der Bluttest sei kaum zuverlässiger als ein Münzwurf.</p>
<p>Das Gesundheitsministerium der USA stützt sich auf fünf Studien, die den Wert des Tests bezweifeln. Die jüngste Untersuchung stammt aus dem Jahr 2009. Die britische Studie rechnete vor, dass, damit auch nur ein Prostatakrebs-Toter durch den PSA-Test verhindert werden könnte, 1.400 Menschen zum Screening gehen und 48 an Krebs erkrankte Patienten behandelt werden müssten. Das zuständige Gremium des Hauses – die U.S. Preventive Services Task Force – empfiehlt deshalb, die routinemäßigen Untersuchungen vollständig einzustellen. Damit einher dürfte auch ein Ende der Kostenübernahme des Staates für den PSA-Test gehen.</p>
<p><strong>Kritik aus Europa und Amerika</strong></p>
<p>Die komplette Abkehr stößt auf beiden Seiten des Atlantiks auf scharfe Kritik. So bezeichnete Oliver Hakenberg vom Universitätsklinikum Rostock auf Nachfrage des „Spiegel“ die Behauptung, keine der Untersuchungen, die im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt würden (Bluttest, Abtasten, Ultraschall), sei für eine Früherkennung wirklich geeignet, als „Unsinn“. Auch in den USA gibt es Kritik. Fünf Patienten, die den Prostatakrebs besiegen konnten, klagen in der New York Times, die Vorsorgeuntersuchung sei der beste Test, den man habe und dieser werde nun gestrichen.</p>
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		<title>Die Heilslehre der Genetik – Oder: das vertrackte Genom</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/heilslehre-genetik-genom-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Genetik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal… vor 10 Jahren, da begab es sich, dass ein paar tollkühne Genetiker vor die Welt traten und verkündeten, dass das Himmelreich nahe sei. Denn mit der Entzifferung des menschlichen Erbguts werde alles gut. Die Welt bräuchte fortan nicht mehr zu leiden unter den &#8220;großen Geißeln&#8221; der Menschheit, denn die Genetik wäre nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal… vor 10 Jahren, da begab es sich, dass ein paar tollkühne Genetiker vor die Welt traten und verkündeten, dass das Himmelreich nahe sei. Denn mit der Entzifferung des menschlichen Erbguts werde alles gut. Die Welt bräuchte fortan nicht mehr zu leiden unter den &#8220;großen Geißeln&#8221; der Menschheit, denn die Genetik wäre nun in der Lage, alle diese schlimmen Krankheiten zu besiegen. Und da viele dieser tollkühnen Überflieger noch nicht gestorben sind, behaupten sie diesen Schwachsinn auch heute noch.</p>
<p>Heute zeigt die Realität, dass die Ideen von damals mehr utopischen Charakter hatten und besser in ein Drehbuch für einen Science-Fiction-Film passen. Denn wenn noch nicht einmal die genaue Genzahl des Menschen bekannt ist, wie kann man dann entschlüsseln und entziffern?</p>
<p><span id="more-1224"></span></p>
<p>Wenn man die Literatur durchstöbert, auf der Suche nach Quellen über die genaue oder auch nur ungefähre Anzahl der Gene beim Menschen, dann kommt man sich vor wie in einem Großkaufhaus. Es wird eine Unzahl an Zahlen gehandelt, von 20.000 bis 35.000 ist alles dabei. In früheren Zeiten, also im Jahre 0 der Genetik oder 2001 A.D., war man noch überzeugt, dass mit Größe und Komplexität einer Gattung auch deren Genzahl zunahm. Natürlich waren wir Menschen, als Krone der Schöpfung, auch mit den meisten Genen ausgestattet. Leider war bzw. ist dem nicht so. Es stimmt zwar, dass die Zahl der Basenpaare, also die Genomgröße, beim Menschen deutlich größer ist als zum Beispiel beim Regenwurm. Aber die Anzahl der Gene scheint mit der Anzahl der Basenpaare nur indirekt etwas zu tun zu haben.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Wenn Bierhefe (Prost!) 12,1 Millionen Basenpaare hat und 6034 Gene, dann müssten der Mensch mit seinen 3,2 Milliarden Basenpaaren etwa 1,6 Millionen Gene besitzen. Der höchste Wert, den ich finden konnte, lag aber bei nur 35.000 Genen. Wer also hat da die restlichen 1,5 Millionen und mehr Gene unterschlagen? Oder gibt es die wirklich nicht? Man könnte jetzt meinen, dass 35.000 Gene leichter zu erforschen seien als 1,6 Millionen, und dass alles übersichtlicher wäre aufgrund der deutlich kleineren Zahl. Ist es aber nicht. Es wird deutlich komplizierter, nicht zuletzt weil die Basenpaare eine unbekannte Korrelation zu den tatsächlich aktiven Genen haben. Und dieses Zusammenspiel scheint derartig komplex und &#8220;verwirrwarrt&#8221; zu sein, dass eine schnelle und saubere Entwirrung und Erklärung des gesamten Sachverhalts Zukunftsmusik ist.</p>
<p><strong>Alles doch nicht ganz so einfach &#8230;</strong></p>
<p>Und so ist es dann auch gekommen, wie es kommen musste: Statt zügiger Veröffentlichung von genetischen Landkarten, Genomen und medizinischen Lösungen, die auf dem neu gewonnenen Wissen basierten, gab es nur langsame und mühsame Erkenntnisse. Die einzige Erkenntnis, die schnell gewonnen wurde, war, dass alles viel komplizierter ist, als man zuvor gedacht hatte. Denn ursprünglich hegten die Wissenschaftler die irrige Meinung, dass man nur das gesamte Erbgut zu entziffern brauchte &#8211; wie man einen Geheimcode knackt &#8211; und schon hatte man schwarz auf weiß das Geheimnis des Lebens in der Hand. Krankheiten könnten aufgrund der Abweichungen von der Norm ausgemacht werden.</p>
<p>Und die dazugehörigen Therapien? Sollten diese Leute wirklich so blauäugig gewesen sein, zu glauben, dass genetisch bedingte Erkrankungen durch ein einfaches Reparieren oder Austauschen des beschädigten Gens zu heilen sind? Wie in der Autoreperaturwerkstatt? Falsch gedacht.  Abgesehen davon, dass der menschliche Organismus &#8220;lebt&#8221; und man nur schlecht eingreifen kann. Be einem lebenden Menschen ist es auch dann unmöglich, selbst wenn es diese Option geben würde. Denn es ist nicht nur ein zu lokalisierendes Teil, das ausgetauscht werden müsste. Dann müsste man etliche Milliarden Körperzellen reparieren, weil eine genetische Erkrankung in jeder Körperzelle vorliegt.</p>
<p><strong>Das falsche Yin-Yang westlicher Wissenschaft</strong></p>
<p>Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Wo viel falsche Begeisterung ist, ist auch viel falsche Angst. Genauso wie die verrückten Allmachtsträume der Wissenschaft nichts mit der Realität zu tun haben, hat auch die Angst vor der Wissenschaft und die damit gekoppelte Wissenschaftsfeindlichkeit der Nicht-Wissenschaftler nichts mit der Realität zu tun. Es gibt überhaupt keinen Grund, sich vor der Wissenschaft zu fürchten. Denn die Wissenschaft ist, wenn sie ordentlich betrieben wird, nichts als ein Instrument, ganz wie Messer und Gabel. Und wer hat schon Angst vor Messer und Gabel? Wenn Sie mal jemanden sehen, der mit den Fingern isst, das muss dann jemand sein, der sich vor dem Esswerkzeug fürchtet. Oder ist es nur eine andere Sichtweise auf die Dinge? Eine Furcht vor der Wissenschaft und ein ewiges, langweiliges Kritisieren der Wissenschaft als solche nimmt nur die in Schutz, vor denen wir wirklich Angst haben sollten: Die Machtmenschen. Sie nutzen die Ergebnisse der Wissenschaft für ihre eigenen Bedürfnisse aus. Das ist aber eine ganz andere Kiste als über die Wissenschaft neues Wissen zu erlangen.</p>
<p>Dieser ganze Kritikrummel um die “Allmacht der Wissenschaftler”, den “gläsernen Menschen” usw. ist nichts als die andere Seite der Medaille von Übermut und Überschätzung der Wissenschaft. Denn einer Ablehnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse müsste konsequenterweise auch eine Abschaffung längst eingeführter Ergebnisse der Wissenschaft folgen. Wenn Wissenschaft etwas so Schreckliches ist, das in Grund und Boden verdammt werden muss &#8211; weil so fürchterlich gefährlich und unberechenbar &#8211; dann müssen wir alles Fluggerät, Autos, Medizin, Computer usw. auch mit abschaffen. Denn das alles ist Resultat wissenschaftlicher Bemühungen. Aber wer will schon wieder zurück ins Mittelalter?</p>
<p><strong>Keine Furcht, sondern gesunde Kritikfähigkeit ist gefragt</strong></p>
<p>Es gibt also keinen Grund, die Wissenschaft oder in diesem Fall die Genetik zu verdammen oder zu fürchten. Man hat vielmehr allen Grund, die Leute zu fürchten, die mit zu viel oder zu wenig Wissen diese Wissenschaft hoch leben lassen oder zutiefst verdammen wollen. Und dies ist kein spezifisches Problem der Genetik. Dies ist ein Vorgang, der bei praktisch jeder Form von Wissenschaft vorgekommen ist und immer wieder vorkommt: Auf der einen Seite überzogene und oft völlig falsche Erwartungen (Beispiel: &#8220;genetisch manipulierte Nahrungsmittel beseitigen den Welthunger&#8221;), auf der anderen Seite irrationale Ängste (&#8220;die Genetik macht aus uns allen Klone, die nur noch eine bestimmte Handbewegung machen können&#8221;).</p>
<p>Die Realität scheint eher zu sein, dass die Genetik im Essen den Welthunger nicht beseitigen kann, weil dessen Ursache mit Genetik nichts zu tun hat. Und das Wissen um die Grundlagen der Vererbung immer noch hauchdünn ist, dass man überhaupt nicht weiß, welche Konsequenzen ein Eingriff in die Genetik von Pflanzen mit sich bringt. Immerhin wurde versucht, Getreidesorten genetisch so zu verändern, dass sie mehr Ertrag abwarfen. Das taten sie dann auch, aber nur im Gewächshaus. Einmal auf die natürliche Scholle ausgesät, lieferten sie nicht mehr oder sogar weniger als „normales“ Getreide ab. Es traten auch noch andere Probleme auf, z.B. als Konkurrenten zum normalen Getreide, Erkrankungen etc. Wenn die Genetik also den Schlüssel des Wissens mit der Entzifferung des genetischen Codes in der Hand hält, dann bleibt unverständlich, warum das genmanipulierte Getreide sich nicht wissenschaftlich verhält. Und wer hier das “Ende des Unwissens” verkündet, der zeigt entweder wie unwissend er wirklich ist oder er macht Marketing für Gen-Produkte, mit denen man viel Geld machen kann, wenn nur genug Leute an die falsche Allmacht der Genetik glauben.</p>
<p><strong>Zellkern-DNA &#8211; die eine Hälfte der Miete</strong></p>
<p>Die Konzentration auf die Zellkern-DNA scheint nicht nur den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt zu fördern, sondern zugleich auch zu hemmen. Es ist nicht zu leugnen, dass eine Entschlüsselung des menschlichen Genoms ein wissenschaftlicher Fortschritt wäre. Die ersten Schritte dazu sind ja dann auch unternommen worden. Aber bis heute sind die 20.000 oder 35.000 oder wie viel Gene des Menschen nicht vollständig erschlossen worden. Man weiß nicht einmal, wie viele Gene der Mensch denn nun wirklich hat. Sachen, die ich nicht kenne, kann ich auch nicht analysieren. Aber dass, was man zwischenzeitlich hat entschlüsseln können, ist eine Bereicherung für die Grundlagenforschung. Eine praktische Anwendung im medizinischen Bereich gibt es kaum bzw. gar nicht. Denn die Arbeit der Gene scheint nicht mit dieser Gradlinigkeit abzulaufen, die zuvor als Modell angenommen worden ist. Das mag vielleicht bei Einzellern so gegeben sein, die oft mit einem reduzierten Satz an Genen auskommen müssen. Aber beim Menschen können Gene komplett verschiedene Aufgaben übernehmen, sich gegenseitig kontrollieren, stumm sein etc. Diese Eigenschaften kann man leider nicht unter einem Mikroskop erkennen. Somit ist es schon ein großes Rätselraten, welche der 3,2 Milliarden Basenpaare für die 20.000 bis 35.000 Gene zuständig sind. Aber die richtige Beantwortung all dieser Fragen ist nur die Hälfte der Miete.</p>
<p>Für die Strukturierung des Lebens ist die Zellkern-DNA nicht hauptsächlich, aber mit verantwortlich. Denn es gibt andere Faktoren, ohne die Leben nicht möglich wäre. Denn es gibt nicht nur DNA im Zellkern, sondern auch außerhalb des Kerns. Es gibt DNA in den Mitochondrien, die allerdings anders strukturiert ist. Sie liegt nicht als Strang, sondern als Ring vor. Des Weiteren gibt es die Epigenetik: <em></em></p>
<p><em>“Die Epigenetik ist ein Spezialgebiet der Biologie. Sie befasst sich mit Zelleigenschaften (Phänotyp), die auf Tochterzellen vererbt werden und nicht in der DNA-Sequenz (dem Genotyp) festgelegt sind. Hierbei erfolgen Veränderungen an den Chromosomen, wodurch Abschnitte oder ganze Chromosomen in ihrer Aktivität beeinflusst werden. Man spricht infolgedessen auch von epigenetischer Veränderung bzw. epigenetischer Prägung. Die DNA-Sequenz wird dabei jedoch nicht verändert.”</em> (Wikipedia)</p>
<p>Das heißt doch letztendlich, dass die Zell-DNA eben nicht die alleinige Kontrolle über Zellvorgänge hat, sondern dass hier ein ganzes Orchester von Komponenten gut eingestimmt und harmonisch miteinander kooperiert, um das zu erzeugen, was wir &#8220;Leben&#8221; nennen. Damit wäre die Entschlüsselung des genetischen Codes nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wäre dies geschehen, dann fing die eigentliche Arbeit erst an: Die Beschreibung der Wechselwirkungen mit mitochondrialer DNA, Epigenetik und allem, was dazu gehört. Und wer kann garantieren (oder auch nicht), ob epigenetische Faktoren für Erkrankungen von größerer Bedeutung sind als eine verrutschte Zellkern-DNA? Vieles lässt diese Vermutung zu, denn eine Mutation der Zellkern-DNA ist meist mit dem Leben nicht vereinbar. Solche Mutationen, die nicht tödlich enden, bescheren dem Kranken oft eine stark verkürzte Lebensdauer, die ihn selten das fortpflanzungsfähige Alter erreichen lässt.</p>
<p>Aber unsere Erkrankungen häufen sich nicht mit Einsetzen der Volljährigkeit, sondern mit Einsetzen der Rente. Das lässt doch die Vermutung aufkommen, dass die Zellkern-DNA weniger mit den üblichen Erkrankungen zu tun hat. Vielmehr können hier Umweltfaktoren auf epigenetische Faktoren Einfluss nehmen und diese mit der Zeit so verändern, dass daraus eine erhöhte Bereitschaft zur Erkrankung wird. Denn bislang hat noch niemand <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/bauchspeicheldruesenerkrankung/diabetes-mellitus-die-zuckerkrankheit.html">Diabetes</a>, die ja als Typ-2 vererblich sein soll, als Gen rumlaufen sehen. Und nicht jeder, dessen Eltern beide Diabetiker waren, wird selbst zum Diabetiker. Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, das ist richtig. Aber bei den Genen geht es nicht um Wahrscheinlichkeiten. Die feuern oder feuern nicht. Wenn jemand Blutgruppe 0 hat und dessen Lebenspartner ebenso, dann haben alle Kinder 100-prozentig Blutgruppe 0, jenseits jeder Wahrscheinlichkeit. Wenn nicht, dann gibt es ausreichend Gründe für ein Vaterschaftsgutachten. Denn in diesem Fall haben andere Faktoren, wie immer sie auch aussehen mögen, keinen Einfluss auf die Ausprägung der Blutgruppen.</p>
<p><strong>Wie viel ist die Genetik wert?</strong></p>
<p>Ich erwähnte es schon. Aber bei so viel falscher Euphorie und falscher Kritik von und für die Genetik kommt immer der Verdacht auf, dass es um etwas ganz anderes geht: ums Geschäft. Aber wie komm ich in ein Geschäft, das keine Grundlage hat, wo keiner nichts weiß und alles noch in den Sternen steht? Genau das ist das Geschäft! Das ist die Milliarden-Dollar-Frage und jeder will hier auf Nummer Sicher gehen. Es gibt inzwischen eine Art Wettrennen in der Entschlüsselung des menschlichen Genoms. Dabei haben Firmen begonnen, Patente auf neu gefundene Gene anzumelden . Es gibt sogar Anträge auf Gene, die man noch gar nicht gefunden hat. Beim US Patentamt liegen inzwischen um die 1800 Patentanträge für vollständige Gensequenzierungen vor. Die meisten sind bei Pflanzen gemacht worden, aber in den letzten Jahren gab es einen enormen Anstieg an Patentanträgen für menschliche Gene. Das US Patentamt erlaubt inzwischen Patentierungen von Genfragmenten, auch wenn die Beschreibung des entsprechenden Gens dabei unvollständig bleibt. Jetzt rennen die Forscher in der ganzen Welt zu den Patentämtern bevor sie eigentlich wissen, was das gerade untersuchte Gen eigentlich macht und wofür es gut oder schlecht ist. Millennium Pharmceuticals, eine amerikanische Biopharmafirma, unterhält inzwischen massive Datenbanken, um Gene zu finden und die Funktionen der von diesen Genen produzierten Proteine vorauszusagen, welches ein schnelleres Vorgehen ermöglicht als mit den sonst üblichen, konventionellen Methoden. Damit wird man Millennium Manager deutlich früher auf den Patentämtern antreffen als die der Konkurrenz.</p>
<p>Und jetzt kommt die Gretchen-Frage: Wer darf ein Gen besitzen? Der Wissenschaftler, der es entdeckt hat? Oder die Firma, die das notwendige Kapital in die Erforschung investierte? Oder die gesamte Menschheit? Kann man wirklich einen Teil des menschlichen Körpers patentieren? Langsam fängt die Sache an, übel zu riechen. Nicht die Wissenschaft sondern die Genetik ist der Stein des Anstoßes. Hier werden nur zu offensichtlich wieder einmal wissenschaftliche Ergebnisse zur Ware degradiert. Und dabei kommt es gar nicht auf die Ergebnisse an. Die sind zweitrangig. Es kommt scheinbar darauf an, ob sie sich verkaufen lassen. Und wie erhöht man die Kauflust von potentiellen Kunden? Durch Marketing und Werbung! Und wie bereitet man dies alles vor? Durch Pre-Marketing.</p>
<p>Was ist Pre-Marketing? Pre-Marketing ist, wenn man hingeht und allen erzählt, dass man in 10 Jahren alles über den Menschen weiß, dank der Genetik. Und Pre-Marketing ist, wenn man dem kleinen Mann von der Straße Angst macht, denn das stellt sicher, dass die Diskussion über dieses Thema lange in aller Munde ist.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Die Zukunft hat begonnen. Es wird keine genetisch manipulierten Robotermenschen geben. Doch dafür werden die Menschen keine Wahl mehr haben, wie sie leben, was sie essen etc. Und wenn ich ein Gen trage, was mir patentrechtlich gar nicht gehört, dann bin ich aus Sicht der Rechtssprechung nicht berechtigt, dieses Gen per Zeugungsakt an meine Nachkommen weiterzugeben. Es sei denn, ich bezahle diese Weitergabe als Gen-Miete oder Gen-Leasing, jedes Jahr oder monatlich, bar cash, versteht sich. Und wenn ich mit den falschen Genen auf die Welt komme, dann bin ich ein dauerzahlender Gen-Sklave. Es wird eine schöne neue Welt werden. Amen.</p>
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		<item>
		<title>Die besten Medikamente zum Krankwerden?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/medikamente-zum-krankwerden-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 13:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 war ein Jahr der “Fallrückzieher”. In den USA wurden etliche evidenzbasierte und zuverlässig wissenschaftlich erprobte Präparate vom Markt genommen bzw. mit Indikationseinschränkungen versehen alldieweil sie schwere zuverlässige Nebenwirkungen, (inklusive Tod) mit sich brachten. &#8220;Meridia&#8221; (hieß &#8220;Reductil&#8221; in Deutschland) war ein “Abspeckmittel”, das erhöhte Herzinfarktraten auslöste. In den USA gab es Todesfälle, 29 seit 1998, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010 war ein Jahr der “Fallrückzieher”. In den USA wurden etliche evidenzbasierte und zuverlässig wissenschaftlich erprobte Präparate vom Markt genommen bzw. mit Indikationseinschränkungen versehen alldieweil sie schwere zuverlässige Nebenwirkungen, (inklusive Tod) mit sich brachten.</p>
<p>&#8220;Meridia&#8221; (hieß &#8220;Reductil&#8221; in Deutschland) war ein “Abspeckmittel”, das erhöhte Herzinfarktraten auslöste. In den USA gab es Todesfälle, 29 seit 1998, und über 400 schwere Nebenwirkungen. Der lapidare Kommentar vom Hersteller Abbott: “Public Citizen (eine US Verbraucherschutzorganisation) schadet Hunderttausenden Amerikanern, die ihre <a href="http://www.yamedo.de/symptome/uebergewicht.html">Adipositas</a> sicher und erfolgreich kontrollieren.”</p>
<p><span id="more-1210"></span></p>
<p>&#8220;Darvon&#8221;, ein Schmerzmittel von Eli Lilly, wurde wegen lebensbedrohlicher <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzrhythmusstoerungen.html">Arrhythmien</a> in den USA und Europa vom Markt genommen. Das gleiche erfolgte mit <a href="http://www.yamedo.de/blog/avandia-evidenzbasiertes-desaster-2011/">Avandia</a>, einer Diabetestablette, die es schon über 10 Jahre im Markt gibt. Erst letztes Jahr erfuhr die Öffentlichkeit was der Hersteller Glaxo schon lange wusste: Das Zeugs kann lebensgefährlich sein, denn es kann plötzliche Todesfälle und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> verursachen. Die Wahrscheinlichkeit unter Avandia war um über 40 Prozent erhöht. Dies wusste die Firma schon seit Markteinführung Ende der 1990er Jahre.</p>
<p>In den USA ist sie allerdings nicht, im Gegensatz zu Europa, vollständig vom Markt genommen, sondern mit drastischen Indikationseinschränkungen belegt worden. Die FDA wollte anscheinend der armen Firma Glaxo nicht zu kräftig auf die Füße treten und das Milliardenprodukt vollends zerlegen.</p>
<p>Und dann gibt es da noch die wissenschaftlichen Medizinmänner, die evidenzerprobt und höchst wissenschaftlich im Auftrage der Industrie wissenschaftliche Marketingartikel, sprich Lehrbücher und Veröffentlichungen im Sinne der Pharmaindustrie verfertigten: Die prominenten Psychiater Charles Nemeroff und Alan Schatzberg hatten für Glaxo ein komplettes Lehrbuch geschrieben (<em>Recognition and Treatment of Psychiatric Disorders: A Psychopharmacology Handbook for Primary Care</em>). Ein weiterer Fall von vertrauensfördernden Maßnahmen seitens der Ärzteschaft im Verbund mit der Pharmaindustrie.</p>
<p>Wenn man also so tolle ärztliche Verbündete hat, dann muss man sofort hellhörig werden und mal schauen, was einem noch so als Segen verkauft wird.</p>
<p><strong>Nur die Spitze des Eisbergs?</strong></p>
<p>Hier also eine kleine Auswahl an Ergebnissen evidenzbasierter medizinischer Wissenschaft, wie sie typischer kaum sein könnten. Während der Lektüre der folgenden Zeilen möchte ich den Leser inständig bitten, immer im geistigen Auge oder dem physischen Hinterkopf gegenwärtig zu haben, dass die meisten alternativen Heilmethoden und Heilpflanzen für die Schulmedizin nicht evidenzbasiert sind (sondern seit Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden erprobt und benutzt) und somit “äußerst gefährlich”. Das, was Sie gleich zu lesen bekommen, ist dagegen nicht gefährlich, sondern einfach nur traurig.</p>
<p><strong>Yaz and Yasmin</strong></p>
<p>Dies ist eine “Anti-Baby-Pille” oder Ovulationshemmer von der Firma Bayer. Die Pille ist seit 2006 auf dem Markt und hat seitdem unter Beweis stellen können, dass sie in der Lage ist, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/thrombose.html">Thrombosen</a> aufzubauen, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gallenblasenerkrankung/">Gallenerkrankungen</a> zu provozieren, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkte</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/apoplex-schlaganfall.html">Schlaganfälle</a> dazu.</p>
<p>Dies passierte allerdings nicht bei älteren Damen, die sehr wahrscheinlich eine solche Medikation nicht anvisieren. Nein, diese Wirkungen (von Nebenwirkung hier zu reden wäre eine Beleidigung des pharmakologischen Profils der Substanz) wurden bei 18-jährigen Mädchen beobachtet. Aber es kommt noch dicker. Inzwischen wird die Firma Bayer in den USA beschuldigt, das Präparat nicht ausreichend genug erforscht zu haben. Ja, aber die machen doch evidenzbasierte Wissenschaft! Wie kann denn so etwas passieren? Dann wird die Firma noch beschuldigt, das Präparat nicht schnell genug zurückgezogen zu haben, nachdem all diese lebensbedrohlichen Wirkungen offensichtlich wurden.</p>
<p>Wollte vielleicht Bayer auf Kosten der Gesundheit der Mädels noch einen schnellen Dollar verdienen? Zuzutrauen wäre es ja einer Firma, die HIV-verseuchte Gerinnungsfaktoren für Bluter nach Asien verscherbelt. Da entblödet man sich auch nicht in der Wahl der Argumentation seitens Bayer: Im September 2009 monierte die FDA, dass Bayer eine Charge mit “low-quality” (von herabgesetzter Qualität oder Gammelmedikamente) Medikamenten im Markt abgesetzt hatte.</p>
<p>Bayer rechtfertigte sich und erklärte, dass sie nur die “durchschnittliche” Qualität ihrer Lieferungen kontrolliert, nicht aber die Qualität einer jeden einzelnen Charge. Ist klar&#8230;</p>
<p><strong>Lyrica, Topamax and Lamictal</strong></p>
<p>&#8220;Lyrica&#8221; von Pfizer, &#8220;Topamax&#8221; von Janssen-Cilag und &#8220;Lamictal&#8221; von Glaxo. &#8220;Lamictal&#8221; ist ein Epilepsiemedikament, das sogar seit neuestem für Kinder zugelassen worden ist. Die FDA allerdings warnte noch letztes Jahr vor häufig auftretenden Hirnhautentzündungen im Zusammenhang mit dem Medikament. Alle drei Medikamente erhöhen das Selbstmordrisiko und -verhalten. Das ist aber noch nicht genug: Sie bewirken ebenso Gedächtnisverlust und <a href="http://www.yamedo.de/symptome/haarausfall.html" target="_blank">Haarausfall</a>. Kein Problem. Gegen den Verlust von Gedächtnis und Haaren gibt es ja evidenzerprobte Medikamente, die den Umsatz dazu verbessern helfen.</p>
<p><strong>Humira, Prolia &#8211; TNF-Antagonisten</strong></p>
<p>&#8220;Humira&#8221; von Abbott ist ein TNF-Antagonist (Tumor Nekrose Faktor Blocker), der eine Zulassung hat für die &#8220;polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis&#8221; (schau mal, ich kann Latein). Und &#8220;Prolia&#8221; von Glaxo will <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/osteoporose/">Osteoporose</a> verhindern, als monoklonaler Antikörper. Diese Medikamente stammen aus genetisch veränderten Hamsterzellen und unterdrücken im Wesentlichen das Immunsystem. Dies kommt einer Einladung für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lungenkrankheiten/tuberkulose.html">Tuberkulose</a> und einer Reihe von <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Krebs.htm">Krebserkrankungen</a> gleich. Man will´s nicht glauben, aber &#8220;Humira&#8221; wird für absolut gesunde Zeitgenossen als ein Weg zu einer “klareren Haut” vermarktet. Und &#8220;Prolia&#8221; lässt sich nicht lumpen und will gesunden Frauen weis machen, dass ein vorzeitiger Einsatz Osteoporose verhindern wird.</p>
<p><strong>Champix</strong></p>
<p>Dieses Präparat von Pfizer dient der Raucherentwöhnung. Jetzt denkt man, dass eine Raucherentwöhnung schon problematisch genug ist. Aber unter &#8220;Champix&#8221; treten dazu noch Psychosen auf, die Selbstmordraten steigen an und das Allgemeinverhalten wird so verändert, dass das Führen von Kraftfahrzeugen, Flugzeugen etc. lebensbedrohlich wird. Fluglotsen, Piloten, Bus- und LKW-Fahrer dürfen in den USA dieses Medikament nicht einnehmen. Das Mitglied der US-Musikgruppe “New Bohemians”, Carter Albrecht, wurde 2007 von seinem Nachbarn erschossen, nachdem er unter &#8220;Champix&#8221;-Einfluss aggressiv wurde, ein Verhalten, dass er bis dahin nie gezeigt hatte.</p>
<p><strong>Bikalm</strong></p>
<p>Dies ist ein Schlafmittel von Sanofi. Es ist nicht nur ein Schlafmittel, sondern das am häufigsten verordnete Schlafmittel schlechthin. Kein Wunder also, wenn die Leute manchmal nicht mehr wissen, wie sie heißen, wo sie sind und woher sie kommen. Verkehrsunfälle unter dem Medikament häufen sich dramatisch und die Betroffenen können nicht einmal Polizisten als solche erkennen. Unsterblich wurde die Substanz als Tiger Woods unter &#8220;Bikalm&#8221;-Einfluss mit seinen Kumpanen rumtobte und der Ex-Senator Kennedy mit seinem Wagen auf dem Weg nach Capitol Hill verunglückte. Er war mitten in der Nacht auf dem Weg zur Wahl &#8211; nur 2006 gab es keine Wahlen und schon gar nicht mitten in der Nacht.</p>
<p><strong>Tamoxifen</strong></p>
<p>Ist es eigentlich als Zufall zu bezeichnen, dass der Hersteller von &#8220;Tamoxifen&#8221;, AstraZeneca, den “Brustkrebsbewusstseinsmonat” gründete und gleichzeitig brustkrebserzeugende Agrochemikalien (Düngemittel etc.) produziert? Eine Studie in dem American Journal of Medicine fand dann zum Wohlgefallen des Herstellers heraus, dass &#8220;Tamoxifen&#8221; im präventiven Einsatz gegen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> die Lebenserwartung um gewaltige 9 Tage erhöhte. Dies lässt dann ausreichend Zeit, um das Testament zu revidieren, dank AstraZeneca.</p>
<p>Public Citizen in den USA aber stellten fest, dass auf jeden Fall von vermeindlicher Brustkrebsverhinderung durch &#8220;Tamoxifen&#8221; ein Fall von lebensbedrohlichen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/thrombose.html">Blutgerinnseln</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/apoplex-schlaganfall.html">Schlaganfällen</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/gebaermutterhalskrebs.html">Gebärmutterkrebs</a> kommt.</p>
<p><strong>Sortis und Crestor</strong></p>
<p>&#8220;Sortis&#8221;, der Cholesterinsenker von Pfizer, ist das meist verkaufte Medikament der Welt. &#8220;Crestor&#8221; von AstraZeneca ist nur ein Cholesterinsenker. Was haben beide gemeinsam? Sie sind mehr oder weniger gute Verkaufsschlager, weil jeder Angst vor´m Cholesterin hat. Nicht nur die Patienten haben Angst, die behandelnden Ärzte ebenso und verschreiben was das Fett hält. Es werden sogar Millionen von Kindern zwischenzeitlich damit behandelt!</p>
<p>Aber alle <a href="http://www.yamedo.de/blog/cholesterinsenker-gesundheitsnutzen-fraglich-2011/">Statine</a> sind dafür bekannt, dass sie einen Muskelabbau einleiten können, die Rhabdomyelyse. Und besonders &#8220;Crestor&#8221; scheint gerade diese Nebenwirkung so häufig aufzuzeigen, dass diese Substanz in den Staaten als eine der fünf gefährlichsten Medikamente gekürt worden ist.</p>
<p>Mehr zu den Cholesterinsenkern auch in meinen Beiträgen: <a href="http://www.yamedo.de/blog/cholesterinsenker-forscher-warnen/" target="_blank">Cholesterinsenker &#8211; Forscher warnen</a> und <a href="http://www.yamedo.de/blog/cholesterinsenker-gesundheitsnutzen-fraglich-2011/" target="_blank">Cholesterinsenker &#8211; Fette Gewinne, Gesundheitsnutzen fraglich</a>. Ausführlicher lesen Sie dazu auch in meinem Report: <a href="http://renegraeber.de/Cholesterin-Report.html" target="_blank">Das Märchen vom bösen Cholesterin</a>.</p>
<p><strong>Bonviva</strong></p>
<p>&#8220;Bonviva&#8221; von Roche gehört zur Gruppe der <a href="http://www.naturheilt.com/medikamente/bisphosphonate.html" target="_blank">Bisphosphonate</a> und dem Indikationsbereich der Osteoporose. Sie gelten bei den Kritikern der etablierten Krankheits- und Medizinverwaltung als typisches Beispiel, wie die Zulassungsbehörden mit gefährlichen Substanzen umgehen.</p>
<p>Anstatt sie zu verbieten und nach besseren Alternativen zu suchen, wird das Risiko, das mit der Einnahme dieser Medikamente verbunden ist, auf den ohnehin schon durch Krankheit geplagten Patienten geschoben. Daher muss der Patient auch erst einmal ein kleines Pharmakologie-Seminar über sich ergehen lassen, bevor er in der Lage ist, die Substanz “ordnungsgemäß” einzunehmen. Denn die Liste der nicht erlaubten Vorgehensweisen ist ellenlang: Nach Einnahme darf man 1 Stunde nichts essen oder trinken, außer reinem Wasser. Man darf auf keinen Fall Mineralwasser trinken, kein kohlesäurehaltiges Wasser, Kaffee, Tee, Milch, Säfte jeglicher Art, andere oral verabreichte Medikamente, einschließlich Kalziumpräparate, Antazida, Vitamine. Auch darf der Patient sich nach der Einnahme nicht hinlegen.</p>
<p>Wenn ich jetzt sage, dass Osteoporose mehr Spaß macht als diese Medikation, dann werden Sie mich wohl für zynisch halten. Kommen wir zum nächsten &#8220;Highlight&#8221;&#8230;</p>
<p><strong>Hormonersatztherapie</strong></p>
<p>Pfizers &#8220;Prempo&#8221; steht in Verbindung mit einer ca. 26-prozentigen Erhöhung von Brustkrebs, 41 Prozent mehr Schlaganfälle, 29 Prozent mehr Herzinfarkte, 22 Prozent mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine verdoppelte Rate an Blutgerinnselbildung. Momentan wird an einigen Universitäten “getestet”, ob nicht doch die kardiovaskulären und andere “Vorteile” überwiegen, um eine “leichte” Hormontherapie durchzusetzen. Vielleicht setzt man auch auf die Hoffnung, dass die Bevölkerung ein unzureichendes Langzeitgedächtnis hat.</p>
<p><strong>Prozac, Seroxat, Zoloft, SSRIs</strong></p>
<p>Hier tummeln sich wieder alte Bekannte, wie Pfizer, Eli Lilly, Glaxo etc. Die “selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer” sind Medikamente gegen Depressionen. So wie es heute aussieht, haben diese so wenig Wirkung auf den menschlichen Organismus, dass ihre eigentliche Wirkung sich nur auf das Aufblasen der Verkaufszahlen und Profite auf Seiten der Pharmafirmen beschränkt. Andere behaupten, dass diese “Medikamente” auch die Überstunden der Polizeikräfte aufgeblasen hat. Unter der Medikation sind vermehrt gewalttätige Verhaltensweisen von Patienten gegen sich und andere beobachtet worden. In den USA geht man von mehr als 4200 Gewalttaten aus, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Konsum eines der Antidepressiva zu tun hatten.</p>
<p>Diese Art der <a href="http://www.naturheilt.com/medikamente/antidepressiva.html" target="_blank">Antidepressiva</a> ist auch bekannt dafür, dass sie zusammen mit bestimmten anderen Medikamenten das sogenannte Serotoninsyndrom und Blutungen im Gastrointestinaltrakt auslösen können. &#8220;Seroxat&#8221; steht darüber hinaus im Verdacht, Geburtsdefekte auszulösen.</p>
<p><strong>Trevilor, Cymbalta, SNRIs</strong></p>
<p>&#8220;Trevilor&#8221; von Wyeth (jetzt Teil von Pfizer) und &#8220;Cymbalta&#8221; von Eli Lilly sind “selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer”. Sie sind biochemisch mit den SSRIs verwandt. Allerdings ist ihr Norepinephrin-Effekt in der Lage, Schmerzzustände zu beeinflussen. Dies machte sich das medizinische Marketing zu Nutze und kam mit Slogans wie: “Depression schmerzt” und “Schmerz deprimiert”. SNRIs allerdings kann man nicht so schnell absetzen wie SSRIs. Es gibt fast 740.000 Webseiten unter dem Suchwort “Effexor” und “withdrawal” (Entzug). Dies macht deutlich, welches Gewöhnungspotential die SNRIs haben, zum Wohle der pharmazeutischen Kassen, versteht sich.</p>
<p><strong>Ritalin, Concerta, Strattera, Adderall &#8211; ADHS Medikamente</strong></p>
<p>Ritalin und ähnliche Substanzen dienen zur “Behandlung” des <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kinderkrankheiten/ads.html" target="_blank">Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungsyndroms (ADHS)</a>. Allerdings “rauben diese Arzneimittel den Kindern das Recht, Kinder zu sein, ihr Recht zu wachsen, ihr Recht auf die komplette Palette von Emotionen und ihr Recht, die Welt in all ihren Farben zu erleben”, beschreibt Robert Whitaker, der Autor von “Anatomy of an Epidemic”. Diese Medikamente sind eine weitere Goldmine der Pharmaindustrie. Die Börsenbranche jubelte dann auch, dass der ADHS-Markt “sich sehr dynamisch zeigte”. Gleiches galt auch für den “Ko-Administrationsmarkt”, wo Kinder nicht nur ein, sondern gleich mehrere Medikamente verpasst bekommen. Na, wenn das kein heißer Börsentipp ist…</p>
<p><strong>Gardasil and Cervarix Impfstoffe</strong></p>
<p>Merck baut &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/gebarmutterhalskrebs-impfung-endlich-vor-dem-aus/" target="_blank">Gardasil</a>&#8221; und Glaxo produziert &#8220;Cervarix&#8221;. Letzteres kommt nicht aus den Asterix und Obelix-Heften, obwohl man meinen könnte, dass es sich hier um einen gallischen Frauenarzt aus römischen Zeiten handeln könnte. Nein, dies sind Impfstoffe, die die weibliche Bevölkerung vor einem krebserregenden Virus schützen sollen. Heute weiß man, dass das Impfserum nur gegen 2 von 16 Unterarten des Virus wirksam sein könnte. Aber auch dann wird eine Auffrischimpfung benötigt. Aber laut <a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf" target="_blank">Schulmedizin</a> soll doch eine Impfung dafür gut sein, dass der Geimpfte ein Leben lang vor den fiesen Viechern geschützt ist, denn sein Immunsystem hat sich die Bösewichter gemerkt und schlägt unbarmherzig zu, wenn es eins zu fassen bekommt.</p>
<p>Warum kommt jetzt die Notwendigkeit einer Auffrischung auf die Geimpften zu? Stimmt wohl nicht mit der lebenslangen Immunität, oder? Dann hapert es wohl auch mit dem gesamten Konzept der Immunisierung durch <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/impfung/" target="_blank">Impfungen</a>. Aber so eine Auffrischimpfung ist ja eine zusätzliche Einnahmequelle für die Pharmaindustrie. Dafür wurde extra das englische Alphabet umgeschrieben: Booster wird in diesem Zusammenhang “boo$ter” buchstabiert. Da macht es dann auch nichts, wenn man bis September 2010 in den USA alleine 56 tote Mädchen durch die Impfung &#8220;produzierte&#8221;.</p>
<p><strong>&#8230; und das wars jetzt?</strong></p>
<p>Die Liste ist noch deutlich länger, aber irgendwann muss ja mal Schluss sein. Dennoch sollte zu diesem Zeitpunkt deutlich geworden sein, dass die evidenzbasierte schulmedizinische Wissenschaft und deren lateinisches Gesäusel mit äußerster Vorsicht zu genießen ist, mit der man aber dem Ottonormalverbraucher imponieren kann, damit der wortwörtlich alles schluckt, was man ihm vorsetzt.</p>
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		<title>Zu viel Hygiene schadet dem Immunsystem</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/zu-viel-hygiene-schadet-immunsystem-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Allergien]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den USA kommt die Kunde, dass ein zu intensiver Gebrauch von Putzmitteln mit dem Wirkstoff Triclosan die Entwicklung von Allergien bei Jugendlichen begünstigt. Herausgefunden haben dies Wissenschaftler von der Universität Michigan School of Public Health, erschienen in der Online Fachzeitschrift &#8220;Environmental Health Perspectives&#8221; (Link zur Studie). Triclosan ist eine chemische Verbindung, die gegen Bakterien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den USA kommt die Kunde, dass ein zu intensiver Gebrauch von Putzmitteln mit dem Wirkstoff Triclosan die Entwicklung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/">Allergien</a> bei Jugendlichen begünstigt. Herausgefunden haben dies Wissenschaftler von der Universität Michigan School of Public Health, erschienen in der Online Fachzeitschrift &#8220;Environmental Health Perspectives&#8221; (<a href="http://ehp03.niehs.nih.gov/article/fetchArticle.action?articleURI=info%3Adoi%2F10.1289%2Fehp.1002883" target="_blank">Link zur Studie</a>).</p>
<p>Triclosan ist eine chemische Verbindung, die gegen Bakterien und Pilzbefall wirksam ist. Es wird in den USA in einer Reihe von Produkten verwandt, z.B. in Putzmitteln, Seifen, Mundwassern, Spülmitteln, Zahnpasta, Deodorant, Handwaschmittel etc.</p>
<p>In der Studie wurden Daten von früheren Studien zwischen 2003 und 2006 ausgewertet. Man verglich die Triclosan-Anteile im Urin mit dem Antikörpergehalt gegen das Zytomegalovirus und die Häufigkeit einer Allergie-Diagnose bzw. eines <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/allergischer-schnupfen.htm">Heuschnupfens</a>. Sie dienen als Indikator für Veränderungen im Immunsystem. Als Ergebnis konnten die Forscher festhalten, dass die Probanden, die 18 Jahre und jünger waren und hohe Triclosan-Konzentrationen im Urin zeigten, auch deutlich mehr an Allergien bzw. Heuschnupfen litten.</p>
<p><strong>Es gibt schon seit längerer Zeit eine Hypothese &#8211; die Hygiene-Hypothese &#8211; die besagt, dass eine zu saubere, fast sterile Umgebung dem Immunsystem nicht genügend Anreiz gibt, sich auszubilden.</strong> Dadurch kommt es zu Fehlreaktionen in Form von Allergien.</p>
<p>Diese Studie ist die erste ihrer Art, die Triclosan mit dem Allergieaufkommen beim Menschen in Verbindung bringen konnte. Dass die Substanz einen Einfluss auf das Immunsystem hat, konnte schon früher in Tiermodellen gezeigt werden.</p>
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		<title>Zitronenmelisse und Rosmarin gegen Winterdepression</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/zitronenmelisse-und-rosmarin-gegen-winterdepression/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Heilkräuter]]></category>

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		<description><![CDATA[Depressionen und depressive Verstimmungen im Winter sind nicht selten, da die Zahl der Sonnentage oft gegen Null tendiert. Man wird antriebslos und fühlt sich niedergeschlagen. Es gibt aber eine herbale Antwort auf das Fehlen der Sonne und die heißt &#8220;Rosmarin und Zitronenmelisse&#8221;. Heilkräuter wie Rosmarin-Nadeln sind reich an Kampfer, Gerb- und Bitterstoffen. Diese bewirken eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Depressionen und depressive Verstimmungen im Winter sind nicht selten, da die Zahl der Sonnentage oft gegen Null tendiert. Man wird antriebslos und fühlt sich niedergeschlagen. Es gibt aber eine herbale Antwort auf das Fehlen der Sonne und die heißt &#8220;Rosmarin und Zitronenmelisse&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/heilkraeuter-heilpflanzen/">Heilkräuter</a> wie Rosmarin-Nadeln sind reich an Kampfer, Gerb- und Bitterstoffen. Diese bewirken eine Förderung der Durchblutung bei äußerlicher Anwendung, was anregt und munter macht. Als Getränk fördert es die Gelassenheit und Ausgeglichenheit des Anwenders. Rosmarin ist ein immergrüner Strauch, der auch Ihre Laune und Ihren Drang zu Aktivitäten “immergrün” positiv beeinflusst. Man kann mit Rosmarin auch kochen. So kann man die Nadeln vor dem Servieren an die Speisen geben, was den enthaltenen ätherischen Ölen die Gelegenheit gibt, sich optimal zu entfalten.</p>
<p>Diese Öle oder getrocknete Nadeln zum Zubereiten von Tee sind in jeder Apotheke erhältlich. Es existieren ebenso Rosmarin-Badezusätze, die gerade in der kalten Jahreszeit ein Stimmungsaufheller sind.</p>
<p>Aber auch die Zitronenmelisse kann mit ätherischen Ölen aufwarten, die entspannend und beruhigend wirken. Citronellal und Citral sind für diesen Effekt verantwortlich, neben dem Duft und Geschmack nach Zitrone. Eine Reihe weiterer sekundärer Pflanzenstoffe in der Zitronenmelisse sind in der Lage, Stresssymptome, depressive Verstimmungen und Reizbarkeit positiv zu beeinflussen.</p>
<p>Die Blätter der Zitronenmelisse frisch benutzt ergeben zusammen mit anderen Wildkräutern einen leckeren Salat. Möchten Sie aber die Zitronenmelisse als Tee, so können Sie in der Apotheke getrocknete Blätter bekommen.</p>
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		<title>Fehlgeburt nach Schmerzmitteln</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/fehlgeburt-nach-schmerzmitteln-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten, ist für viele Frauen eines der schönsten Erlebnisse. Leider endet nicht jeder positive Test mit einer Geburt. Eine Fehlgeburt kann ein äußerst traumatisches Erlebnis für das betroffene Paar sein, besonders dann, wenn eine Frau mehrere Fehlgeburten verkraften muss. In vielen Fällen bleibt die Ursache für die Fehlgeburt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten, ist für viele Frauen eines der schönsten Erlebnisse. Leider endet nicht jeder positive Test mit einer Geburt.</p>
<p>Eine Fehlgeburt kann ein äußerst traumatisches Erlebnis für das betroffene Paar sein, besonders dann, wenn eine Frau mehrere Fehlgeburten verkraften muss. In vielen Fällen bleibt die Ursache für die Fehlgeburt unklar: Häufig sind embryonale Schäden für den Abort verantwortlich, auch eine Muttermundschäwche oder aufsteigende Infektionen können eine Fehlgeburt auslösen. Neue Studien haben nun erwiesen, dass auch bestimmte <a href="http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/">Schmerzmittel</a> das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen können.</p>
<p>Generell sollten Schwangere mit der Einnahme von Medikamenten vorsichtig sein. Keinesfalls sollten Tabletten ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, zudem sollte man bei moderaten Schmerzen wie <a href="http://www.yamedo.de/symptome/kopfschmerzen.html">Kopfschmerzen</a> immer erst versuchen, diese durch Ruhe und Flüssigkeitszufuhr zu lindern.</p>
<p>Eine Studie der Universität Montreal hat nun gezeigt, dass Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen im Verdacht stehen, unter Umständen Fehlgeburten auszulösen. Im Rahmen dieser Studie wurden problemlose Schwangerschaftsverläufe mit solchen, die in einer Fehlgeburt endeten, miteinander verglichen. Untersucht wurden 4700 Schwangere mit Fehlgeburten sowie 47.000 Frauen mit problemlosen Schwangerschaften. Bisher galt die Meinung, dass bis zur 20. Schwangerschaftswoche problemlos Schmerzmittel eingenommen werden könnten. Die Studie kommt allerdings zu ganz anderen Ergebnissen:</p>
<p>Von den Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten, hatten 352 Schmerzmittel innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen verschrieben bekommen, das entsprach 7,5 Prozent. Bei den Frauen ohne Fehlgeburt hatten 1213 (2,6 Prozent) ein entsprechendes Rezept erhalten. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Einnahme von Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen das Risko eines Aborts begünstigen kann. Diese Schmerzmittel sollten also keinesfalls ohne ärztliche Absprache in Sachen Risikoabwägung eingenommen werden.</p>
<p>Bei moderaten Schmerzen gilt Paracetamol als Mittel der Wahl. Starke Schmerzen in der Schwangerschaft, die auch unter Paracetamol nicht besser werden, sollten generell ärztlich abgeklärt werden.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/eisenversorgung-in-der-schwangerschaft/">Eisenversorgung in der Schwangerschaft</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Ffehlgeburt-nach-schmerzmitteln-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konfusion in der Schulmedizin &#8211; Allergien und Nahrungsmittelallergien</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/nahrungsmittelallergien-konfusion-schulmedizin/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/nahrungsmittelallergien-konfusion-schulmedizin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 01:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Allergietest]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsmittelallergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Allergien &#8211; habe ich sie, und wenn ja: Welche? Dies erfährt man nur durch verschiedene Tests. Doch immer wieder werden Artikel veröffentlicht, im Ärzteblatt oder der Ärzte-Zeitung, in der Allergologen sich teils abfällig, teils beklagend über eine spezifische Sorte von Allergie-Tests äußern, die sie als nutzlos oder potentiell gefährlich betrachten. Gemeint sind IgG-Tests, die man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/">Allergien</a> &#8211; habe ich sie, und wenn ja: Welche? Dies erfährt man nur durch verschiedene Tests. Doch immer wieder werden Artikel veröffentlicht, im Ärzteblatt oder der Ärzte-Zeitung, in der Allergologen sich teils abfällig, teils beklagend über eine spezifische Sorte von Allergie-Tests äußern, die sie als nutzlos oder potentiell gefährlich betrachten.</p>
<p>Gemeint sind IgG-Tests, die man prinzipiell zur Testung auf <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/nahrungsmittelallergie.html">Nahrungsmittelallergien</a> für untauglich erachtet. Die Allergologen argumentieren, dass IgG-Titer nach Nahrungsmittelaufnahme bei vielen Menschen ansteigen &#8211; als natürliche Antwort auf Proteine und andere immunstimulierende Stoffe in der Nahrung. Damit wird diesem spezifischen Phänomen jeder Krankheitswert abgesprochen.</p>
<p>Als allergologische Erkrankungen werden nur solche Phänomene gewertet, die eine mehr oder weniger unmittelbare IgE-Antwort auslösen. Diese gelten dann als allergische Erkrankungen und sind dementsprechend zu diagnostizieren und zu therapieren.</p>
<p><strong>IgE gegen IgG – 1:3</strong></p>
<p>Interessant ist es zu beobachten, dass diese Interpretation immunologischer Vorgänge fast ausschließlich aus eine Fachärztegruppe kommt, die sich Allergologen nennen. Diese Ärzte aber verstehen unter einer Allergie zumeist die klassische Typ-I-Allergie mit den klassischen Symptomen wie juckende Ausschläge, <a href="www.yamedo.de/symptome/oedeme.html">Ödemen</a> oder anaphylaktische Ereignisse. Diese werden allerdings nicht von IgG-Antikörpern, sondern von IgE-Antikörpern ausgelöst.</p>
<p>IgG-basierende Nahrungsmittelallergien nehmen oft Verlaufsformen an, die mit einer klassischen Allergie kaum etwas gemeinsam haben. Von daher ist es auch eher unwahrscheinlich, dass solche Beschwerden den Betroffenen zum Allergologen gehen lassen. Der Betroffene wird eher seinen Hausarzt, einen Allgemeinmediziner, aufsuchen, der aber auch meist nur symptomatisch den Patienten behandeln wird. <a href="www.yamedo.de/krankheiten/Neurodermitis.html">Neurodermitis</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/.../morbus-crohn.html">Morbus Crohn</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/.../Kopfschmerzen_Migraene.html">Migräne</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/">rheumatische Erkrankungen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/.../arthritis-gelenkentzuendung.html">Gelenkentzündungen</a>, Depression, Müdigkeit, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/fibromyalgie.html">Fibromyalgie</a> usw. sind in diesem Zusammenhang als mögliche Kandidaten für eine Typ-III-Allergie zu nennen, deren Ursprung in einer Lebensmittelunverträglichkeit liegt. Und hier spielen die immer wieder unterschätzten IgG-Antikörper die zentral vermittelnde Rolle bei der Ausbildung der Erkrankungen.</p>
<p>Mit anderen Worten: IgG-Tests wollen und können keine IgE-Antikörper nachweisen. Sie können aber gute Dienste leisten bei der Beurteilung einer möglichen Entstehung einer Lebensmittelallergie.</p>
<p><strong>Typ-I gegen Typ-III – selten : häufig</strong></p>
<p>Typ-I-Allergien scheinen aus noch nicht geklärten Gründen immer häufiger zu werden, aber im Vergleich zu Typ-III-Allergien geraten sie deutlich ins Hintertreffen. Heute weiß man, dass in Europa und den USA bis zu 45 % der Bevölkerung unter Lebenmittelallergien oder –unverträglichkeiten leidet, die nicht in einer klassischen IgE-basierten Immunreaktion ausarten. Von daher werden <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Blaehung-Blaehungen.html">Blähungen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/.../Kopfschmerzen_Migraene.html">Kopfschmerzen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/verstopfung.html">Verstopfungen</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/symptome/durchfall.html">Durchfälle</a> nicht mit einer Allergie in Verbindung gebracht. Dementsprechend sieht auch die Therapie dieser Symptome aus: Kopfschmerztabletten, Abführmittel, Anti-Flatulenz-Medikamente, Anti-Durchfall-Medikamente, alles symptomatische Versuche, die Symptome einer Allergie, aber nicht die Allergie selbst zu „therapieren“.</p>
<p><strong>Wie bekomme ich eine Typ-III-Allergie?</strong></p>
<p>Eine gesunde Darmflora mit einer intakten Darmschleimhaut wird keine „unerwünschten“ Substanzen in den Resorptionsprozess einbinden. Eine durch Medikamente z.B. Antibiotika vorgeschädigte Darmmucosa wird deutlich durchlässiger und weniger selektiv für das, was es zu resorbieren gilt. So kann es passieren, dass zusammen mit den eigentlich zu resorbierenden Substanzen auch Fremdpartikel Einlass finden in den Blutkreislauf, was das Immunsystem dazu treibt, diese als „unerwünscht“ zu markieren.</p>
<p>Diese Partikel sind zumeist nicht vollkommen verdaute Komplexe, die neben der eigentlichen Nahrung noch Substrate enthalten, die bei einer ausreichenden Verdauung und einer intakten Mucosa keinen Einzug in den Blutkreislauf gefunden hätten. Diese Substrate veranlassen nun das Immunsystem eine entsprechende Antwort auf alle Komponenten auszubilden, also auch auf die eigentlich erwünschten Nahrungsbestandteile. Da die Nahrungsaufnahme ein alltägliches Ereignis ist, wird der Betroffene kaum in der Lage sein, diesen pathophysiologischen Prozess zu umgehen. Er wird also permanent mit seiner Allergie konfrontiert werden, ein weiterer wichtiger Unterschied zur Typ-I-Allergie, die nur unter sehr spezifischen Umständen ablaufen wird.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong></p>
<p>Aus dem eben beschriebenen Teil wird deutlich, wie sinnvoll und notwendig eine gesunde Darmflora und –mucosa ist. Diese ist nicht nur in der Lage, schädliche Mikroorganismen und Substanzen am Eindringen in den Organismus zu hindern, sondern auch allergische Prozesse zu unterbinden. Prophylaktische Maßnahmen, um den Darm zu sanieren, sind probiotische Nahrungsmittel, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/heilfasten-fasten.html">Fastenkuren</a>, Zeolite-Anwendungen, die Einnahme von <a href="http://www.yamedo.de/blog/heilpilze-gegen-reizdarm-und-reizmagen-2011/">Heilpilzen</a>, die eine starke regulierende Wirkung auf die Darmflora haben usw.</p>
<p><strong>Ergo</strong></p>
<p>IgG-Tests scheinen einen Sinn zu geben, wenn man die physiologischen Gegebenheiten und den Unterschied zwischen Typ-I- und Typ-III-Allergien beachtet. In der naturwissenschaftlichen Immunologie hat sich diese Betrachtungsweise schon seit langem durchgesetzt.</p>
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		<title>Neurostimulator gegen Tinnitus</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/neurostimulator-gegen-tinnitus/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 17:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Neurostimmulation]]></category>
		<category><![CDATA[Tinnitus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diagnose Tinnitus ist nach wie vor eine schwer tragbare Situation für die Patienten. Noch immer sind nicht alle Faktoren klar, die letztendlich zu einem Tinnitus führen und ebenso schwer ist auch eine Therapie. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, dem Pfeifen im Ohr wenigstens versuchsweise zu Leibe zu rücken. Die sogenannte Neurostimulation ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diagnose <a href="http://www.yamedo.de/symptome/ohrgeraeusche.html">Tinnitus</a> ist nach wie vor eine schwer tragbare Situation für die Patienten. Noch immer sind nicht alle Faktoren klar, die letztendlich zu einem Tinnitus führen und ebenso schwer ist auch eine Therapie. Mittlerweile gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten, dem Pfeifen im Ohr wenigstens versuchsweise zu Leibe zu rücken. Die sogenannte Neurostimulation ist eine davon.</p>
<ul>
<li>Doch wie genau sieht eine Therapie mittelst Neurostimulator gegen einen Tinnitus aus?</li>
<li>Wie hoch sind die tatsächlichen Erfolgschancen?</li>
<li>Wird die Behandlung von der Krankenkasse bezahlt?</li>
<li>Und welche Risiken und Nebenwirkungen bringt eine Behandlung mit dem Neurostimulator mit sich?</li>
</ul>
<p><strong>Neurostimulation als Therapie beim Tinnitus</strong></p>
<p>Bei der Neurostimulation werden dem Patienten mehrere Stunden am Tag genauestens berechnete Tonfolgen und Tonmuster vorgespielt. Das individuell notwendige Tonmuster wird vom Speziallisten anhand der vorliegenden Schwere und Erscheinung des Tinnitus berechnet und genau auf den Patienten angepasst.</p>
<p>Da dabei unter positiven Umständen die Frequenz des chronischen Tinnitus herausgefiltert, und die Hörrinde im Gehirn damit sozusagen zurückgepolt werden kann, lässt sich der störende Ton mit diesem Verfahren nicht selten in seiner Erscheinung verändern. Viele Patienten berichteten nach der Behandlung über einen leiseren, tieferen oder weniger aufdringlichen Ton. In einigen Fällen verschwand das dauerhafte Störgeräusch nach einer längeren Behandlung sogar annähernd bis gänzlich.</p>
<p>Streckenweise traten die Symptome nach einer längeren, unbehandelten Weile aber wieder auf. In diesem Fall musste die Behandlung mit dem Neurostimulator wieder aufgenommen werden. Während der Therapie muss sich der Betroffene durchschnittlich etwa vier bis sechs Stunden dauerhaft der Tonfolge unterziehen – zu Beginn zwingend täglich. Später können sich die Intervalle und auch die Behandlungsdauer verkürzen.</p>
<p>Da man jedoch nur für die erstmalige Frequenzeinstellung des Tonmusters einen Spezialisten aufsuchen muss, stellt auch eine längere Therapienotwendigkeit mit einem Neurostimulator kein Problem dar. Die Tonfolge kann in Einzel- und Sonderfällen auch auf einen MP3-Player aufgespielt werden. Zudem gibt es spezielle Gerätschaften, die gezielter auf den Tinnitus einwirken sollen, aber auch kostspieliger sind. So oder so kann der Patient die Sitzungen aber sehr frei gestalten – sowohl zuhause, als auch im Schlaf. Die Behandlung zeigte allerdings bessere und schnellere Erfolge, wenn sie überwiegend im Wachzustand und mit einem tatsächlichen Neurostimulator durchgeführt wurde.</p>
<p><strong>Die verschiedenen Arten und Erfolge der Neurostimulation</strong></p>
<p>Nachweisliche Erfolge bietet die Neurostimulation als Mittel gegen den Tinnitus allerdings momentan ebensowenig an, wie sie als Wundermittel gegen das Störgeräusch betitelt werden kann. Ein Großteil der Patienten konnte nur eine Veränderung des Tones bestätigen. Nur den wenigsten Fällen ließen die Beschwerden laut der Betroffenen mit der Zeit fast gänzlich oder gar komplett nach. Hier lagen aber deutlich längere Behandlungszeiträume vor, als nur ein paar Wochen oder Monate. Studien, die das Gegenteil behaupten, sorgen in den Medien zwar immer wieder für viel Furore, jedoch sind diese bisher meistens nur zum Teil oder gar nicht belegt.</p>
<p>Zudem gibt es starke Unterschiede im Bereich der Neurostimulation. Es gibt kostspielige Geräte, die sich Neurostimulator nennen, aber auch vorgefertigte Musik-CDs, die dem Störton zu Leibe rücken wollen und sich der Bezeichnung „Neurostimulation“ bedienen. Auch hier scheiden sich bei den nachweislichen Erfolgen die Geister. Allerdings wird die Neurostimulation bisher nur in Einzelfällen, und dann meistens nur zum Teil, von der Krankenkasse übernommen. Der Patient muss die Kosten für die entsprechende Therapie also gegebenenfalls zum Teil oder komplett selber tragen.</p>
<p>Alternative Heilmethoden gegen das Krankheitsbild &#8220;Tinnitus&#8221; sind die Bewegungstherapie <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Zilgrei.html">Zilgrei</a>, die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Biofeedback.html">Biofeedback-Therapie</a> oder die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/low-level-laser-therapie.html">Low-Level-Lasertherapie</a>.</p>
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		<title>Sucralose &#8211; Gefahren und Nebenwirkungen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/sucralose-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 00:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sucralose]]></category>
		<category><![CDATA[Süßstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Sucralose ist ein Süßstoff. Er ist ungefähr 600-mal süßer als der übliche Haushaltszucker, und er ist kalorienfrei. Die Wirkungsweise im Mund ist anders bei Kristallzucker. Man schmeckt die Süße erst später, sie hält länger an, das heißt, der süße Nachgeschmack ist noch lange nach dem Herunterschlucken festzustellen. Da Sucralose keine Kalorien hat, kann sie auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sucralose ist ein Süßstoff. Er ist ungefähr 600-mal süßer als der übliche Haushaltszucker, und er ist kalorienfrei. Die Wirkungsweise im Mund ist anders bei Kristallzucker. Man schmeckt die Süße erst später, sie hält länger an, das heißt, der süße Nachgeschmack ist noch lange nach dem Herunterschlucken festzustellen.</p>
<p>Da Sucralose keine Kalorien hat, kann sie auch keine Karies verursachen. Die Löslichkeit von Sucralose ist hervorragend. Der Stoff lässt sich gut mit anderen Nahrungsmittelkomponenten mischen. Er ist außergewöhnlich hitzestabil und kann somit bei Backen oder Braten verwendet werden. In saueren Produkten beweist er, im Gegensatz zu anderen Süßstoffen, eine hohe Stabilität.</p>
<p><strong>Klingt ja bisher alles ganz gut. Und wo kommt diese wundersame Neuerung her?</strong></p>
<p>Entwickelt wurde der Stoff in Großbritannien, wird aber überwiegend in den USA hergestellt. Es gibt eine Tafelsüße in Pulver und in Tablettenform unter dem Namen &#8220;Splenda&#8221;, sowie eine flüssige Süße unter dem Namen &#8220;Candys&#8221;. Seit 2005 ist Sucralose auch in Europa als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. In Deutschland wird sie unter dem Namen &#8220;Nevella&#8221; vertrieben.</p>
<p>Sucralose wird zwar aus Zucker hergestellt, jedoch während des Herstellungsprozesses mit ein paar Chloratomen versehen, so dass eine organische Chlorverbindung entsteht. Einige Vertreter dieser &#8221;Chlorverbindungsklassen&#8221; haben in der Vergangenheit nette Schlagzeilen gemacht, wie etwa die Pflanzenschutzmittel DDT oder das Lindan.</p>
<p><strong>Ist das gesund? Und gibts dazu Studien?</strong></p>
<p>Sucralose gilt dennoch als unbedenklich. Es gibt entsprechende Studien über einen Zeitraum von 20 Jahren, die die Sicherheit dieses Stoffes anhand sorgfältiger Tests nachgewiesen haben wollen. Diese Nachweise sind &#8220;weltweit von verschiedenen Institutionen durchgeführt worden&#8221; versichern die Hersteller. Auch Kinder, Schwangere oder Stillende, sowie Diabetiker sollen Sucralose unbedenklich konsumieren können. Sucralose hat demnach keine Nebenwirkungen und soll auch nicht toxisch (giftig) sein.</p>
<p>Es beeinflusst weder den Kohlehydratstoffwechsel noch wirkt es sich auf die Blutzuckerkontrolle oder den Seruminsulinspiegel aus. Der menschliche Körper erkennt Sucralose nicht als Kohlenhydrat, verstoffwechselt es nicht (weil er keine Enzyme dafür hat) und kann es damit nicht zur Energiegewinnung abbauen.</p>
<p>Langzeitstudien bei Diabetikern, denen eine hohe Dosierung verabreicht wurde, zeigten, dass Sucralose keinen Effekt auf die Blutglukosekontrolle oder die Insulinausschüttung hat. Der kalorienfreie Stoff kann bei der Gewichtsreduzierung eingesetzt werden &#8211; so jedenfalls wieder die Hersteller.</p>
<p>Im Rahmen der oben genannten Studien (durch die Hersteller) wurden auch Umweltstudien durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass Sucralose für die Tier- und Pflanzenwelt unschädlich sei. Sucralose sei biologisch abbaubar. Im Boden wird der Stoff zu Wasser, Salz und Kohlendioxid abgebaut.</p>
<p>Fest steht jedenfalls, dass die Süßstoffe von uns Menschen (und Tieren) wieder ausgeschieden werden, weil wir diese ja nicht abbauen können. und so gelangen diese Süßstoffe auch in die Umwelt. Norwegische Wissenschaftler konnten bereits im Jahr 2007 zeigen, dass die Sucralose doch nicht von Kläranlagen vollständig abgebaut wird und auch Tieren und Pflanzen schaden kann. </p>
<p><strong>Gefahren und Nebenwirkungen der Sucralose</strong></p>
<p>Und Wissenschaftler in den USA haben auch noch herausgefunden, dass Sucralose sehr wohl verstoffwechselt werden kann. Ihrer Ansicht nach kann damit Sucralose nicht als kalorienfreier Stoff beworben werden. Die Studien haben weiterhin gezeigt, dass 15 Prozent des Stoffes im Verdauungssystem absorbiert und gespeichert werden. Der <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?orig_db=PubMed&amp;db=pubmed&amp;cmd=Search&amp;TransSchema=title&amp;term=Journal%20of%20toxicology%20and%20environmental%20health.%20Part%20A%5BJour%5D%20AND%202008%5Bpdat%5D%20AND%20splenda" target="_blank">Studie</a> zufolge kann kein Konsument wissen, wie sein Stoffwechselsystem auf Sucralose reagiert. Es besteht sogar die Gefahr, dass Sucralose die <a href="http://www.yamedo.de/blog/drei-verschiedene-darmfloratypen-gefunden-2011/">Darmflora</a> (um bis zu 50%!) beschädigt und den pH-Level im Darm ansteigen lässt.</p>
<p>Menschen, die gerade eine Chemotherapie machen, AIDS- oder Herzmedikamente nehmen, sollten auf den Konsum von Sucralose auf jeden Fall verzichten. Aber hat Ihnen das Ihr Arzt jemals gesagt? Ich empfehle dringend jeden Süßstoff unbedingt zu meiden! Wenn Süßstoffe wie Sucralose in der Lage sind bis zu 50% ihrer Darmbakterien zu schädigen, dann wird dies nicht ohne gravierende Auswirkungen auf Ihre Gesundheit bleiben.</p>
<p>Zusätzlich kann der Süßstoff den Appetit anregen, das Verlangen nach Kohlenhydraten verstärken und den Körper dazu verleiten, mehr Fett zu speichern. Die Studie weist darauf hin, dass die meisten Versuche mit Sucralose an Tieren erfolgten. Diese reagierten häufig mit einer Verminderung der roten Blutzellen. Die Fruchtbarkeit der männlichen Tiere nahm ab, bei den weiblichen Tieren kam es häufiger zu spontanen Fehlgeburten. Warum Süßstoffe wie Sucralose dennoch als &#8220;Diät&#8221;-Produkte angepriesen werden? Das nenne ich doch mal gutes &#8220;Marketing&#8221;&#8230;</p>
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		<title>Eisenversorgung in der Schwangerschaft</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/eisenversorgung-in-der-schwangerschaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Anämie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenmangel]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Während einer Schwangerschaft ist die Versorgung mit Eisen besonders wichtig, um einen stabilen Bluteisenwert zu gewährleisten. Es dient zur besseren Durchblutung der Gebärmutter sowie zur Versorgung des ungeborenen Kindes. Auch produziert der Körper während dieser Zeit ca. 30% mehr Blut. Aufgrund des geringen zur Verfügung stehenden Eisenspeichers kommt es daher bei Schwangeren sehr häufig zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während einer Schwangerschaft ist die Versorgung mit Eisen besonders wichtig, um einen stabilen <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/bluteisenwerte.html">Bluteisenwert</a> zu gewährleisten. Es dient zur besseren Durchblutung der Gebärmutter sowie zur Versorgung des ungeborenen Kindes. Auch produziert der Körper während dieser Zeit ca. 30% mehr Blut. Aufgrund des geringen zur Verfügung stehenden Eisenspeichers kommt es daher bei Schwangeren sehr häufig zum Eisenmangel. Um diesen auszugleichen benötigt der Körper ungefähr 30 mg Eisen zusätzlich, um einer möglichen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/anaemie-blutarmut.html">Blutarmut</a> vorzubeugen.</p>
<p>Typische Symptome von Eisenmangel sind <a href="http://www.yamedo.de/symptome/muedigkeit.html">Müdigkeit</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Erschoepfung-Muedigkeit.html">Erschöpfung</a>, Blässe als auch brüchige Haare und Nägel. Die regelmäßige Kontrolle der Eisenwerte sollte daher stets vom betreuenden Arzt erfolgen, sodass eventuellen Mängelerscheinungen rechtzeitig entgegengewirkt werden kann.</p>
<p>Eine Möglichkeit der zusätzlichen Eisenzufuhr besteht darin, ein Eisenpräparat in Tablettenform einzunehmen. Dies gilt als effektivste Maßnahme, kann jedoch zu Verstopfungen führen, welche aber wiederum mit der Einnahme von Milchzucker gelindert werden können.</p>
<p>Zudem ist eine ausgewogene Ernährung mit eisenreichen Produkten empfehlenswert. Unterschieden wird hier in die Aufnahme von pflanzlichem oder tierischen Eisen, wobei das tierische leichter vom Körper verwertet werden kann. Rotes Fleisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte als auch rote Früchte oder Fruchtsäfte zählen hier zu den effizientesten Nahrungsmitteln.</p>
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