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	<title>Yamedo BLOG</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Aktuelles zur Morgellons-Krankheit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 09:21:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Faserkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Morgellons]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag von Gregor Weiße
Ich möchte heute eine kurze Mitteilung hier hinein stellen:
Sehr häufig werden im Zusammenhang mit der Faserkrankheit die Bakterien Pseudomonas aeruginosa oder Pseudom. putida erwähnt. Man vermutet, dass sie eventuell an der Ursache für die Krankheit mit beteiligt sind.
Nun fand ich in der SZ vom Freitag den 19.02.10 (S. 16) einen kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Beitrag von Gregor Weiße</strong></p>
<p>Ich möchte heute eine kurze Mitteilung hier hinein stellen:</p>
<p>Sehr häufig werden im Zusammenhang mit der Faserkrankheit die Bakterien Pseudomonas aeruginosa oder Pseudom. putida erwähnt. Man vermutet, dass sie eventuell an der Ursache für die Krankheit mit beteiligt sind.</p>
<p>Nun fand ich in der SZ vom Freitag den 19.02.10 (S. 16) einen kurzen Artikel mit der Über-schrift „Tod den Superbakterien – Neues Antibiotikum gegen resistente Krankenhauskeime“.<br />
Es lohnt sich, ihn durchzulesen.</p>
<p>Dort wird berichtet, dass es Schweizer Wissenschaftlern gelungen ist,  ein neues Antibiotikum zu entwickeln, welches das in den Krankenhäusern gefürchtete Bakterium Pseudomonas aeruginosa tötet. Es soll dort ca. 10% der tödlichen Infektionen verursachen. Allerdings wurde noch keine im Handel erhältliche Medizin hergestellt, denn das Mittel wurde bisher nur an Mäusen getestet. Es wirkt, indem es eine Substanz  blockiert, mit deren Hilfe die Bakterien eine Schutzhülle aufbauen. Ohne diese Schutzhülle sind sie nicht lebensfähig. Man vermutet, dass es bisher noch keine Resistenzen gegen das neue Mittel gibt.</p>
<p>Vielleicht ist also die Wissenschaft auch wieder einen kleinen Schritt der Lösung näher gekommen, die wir zu einer wirksamen Bekämpfung der Faserkrankheit benötigen?</p>
<p>Wir können es hoffen.</p>
<p>Noch ein Wort zu den ziemlich marktschreierischen, schlagwortartig zusammengefassten Beiträgen, die man im Internet häufig über die Faserkrankheit liest. Eine gewisse Skepsis ist hier wohl angebracht. Vieles wirkt eher irreführend. Ich glaube an diese Erfolgsmeldungen erst dann, wenn Tausende bestätigen, dass es wirklich so ist. Aber in einem so kurzen, beinahe unscheinbaren Artikel kann viel drin stecken, denke ich.</p>
<p>Bis demnächst.<br />
Ihr<br />
Gregor Weiße</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Morgellons-Krankheit:</strong></p>
<ul>
<li><a href="../morgellons-faserkrankheit/">Morgellons – Die sog. Faserkrankheit gibt uns Rätsel auf</a></li>
<li><a href="../morgellons-therapie-erfahrungen/">Morgellons: Ratschläge und Erfahrungen zur Therapie der Faserkrankheit</a></li>
<li><a href="../morgellons-ungewoehnliche-symptome/">Ausführungen über die Morgellons-Krankheit</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/morgellons-quellen-zur-erforschung/">Morgellons: Quellen zur Erforschung der Morgellons-Krankheit</a></li>
</ul>
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		<title>Gefährliche Antikörpertherapie?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/antikoerpertherapie/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/antikoerpertherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamentenskandale]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Antikörpertherapien werden in den vergangenen Jahren gezielt bei Tumorbehandlungen, Blutkrebs aber auch bei Auto-Immunkrankheiten wie Multiple Sklerose und Rheuma eingesetzt. Doch selbst bei erfolgreichem Ausgang der Therapie können Nebenwirkungen eintreten wie die Schwächung der Herzmuskulatur, hoher Blutdruck, Darmblutungen, Schüttelfrost oder Fieber.
Wie sich ein klinisch nicht hinreichend getesteter Wirkstoff auswirken kann, zeigten im Frühjahr 2006 die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antikörpertherapien werden in den vergangenen Jahren gezielt bei Tumorbehandlungen, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Blutkrebs</a> aber auch bei Auto-Immunkrankheiten wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/">Rheuma</a> eingesetzt. Doch selbst bei erfolgreichem Ausgang der Therapie können Nebenwirkungen eintreten wie die Schwächung der Herzmuskulatur, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Bluthochdruck.html">hoher Blutdruck</a>, Darmblutungen, Schüttelfrost oder Fieber.</p>
<p>Wie sich ein klinisch nicht hinreichend getesteter Wirkstoff auswirken kann, zeigten im Frühjahr 2006 die Vorfälle der Phase 1, in deren Verlauf sechs Männer in einer britischen Klinik die lebensbedrohlichen Nebenwirkungen eines Antikörpers am eigenen Leib zu spüren bekamen.</p>
<p>Es handelt sich um den bis heute umstrittenen monoklonalen Antikörper mit der Bezeichnung TGN 1412, der von der damaligen deutschen Firma Tegenero entwickelt und von dem Hersteller Boehringer Ingelheim produziert wurde. Die vorangegangenen Tierversuche hatten keine Auffälligkeiten gezeigt. Deswegen entschloss man sich im Zuge der Phase 1, die Wirkung von TGN 1412 am Menschen zu erproben.</p>
<p>Der Ausgang der im Londoner Northwick Park Hospital durchgeführten Testreihe glich einer Katastrophe. Bereits nach wenigen Minuten schwollen den Probanden Hälse und Köpfe an, Nieren und Leber versagten, so dass sie auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Ein Patient litt unter Gedächtnisverlust, einem Mann mussten die schwarz angelaufenen Finger und Zehen amputiert werden.</p>
<p>Mindestens zwei der ehemaligen Versuchspersonen leiden heute an Folgeschäden wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/morbus-hodgkin-lymphdruesenkrebs.html">Lymphdrüsenkrebs</a>, Konzentrationsstörungen und Autoimmunleiden.</p>
<p>Dabei hätten im Zuge einer Sofortmaßnahme die Probanden damals mit hochdosiertem Cortison behandelt werden können, diese mögliche rettende Maßnahme scheiterte an der Unerfahrenheit des Ärzteteams, welches das Präparat TGN 1412 injiziert hatte und die dramatischen Folgen zu diesem Zeitpunkt nicht einschätzen konnte. Die Protokolle ergaben, dass von Entwicklern, Herstellern und Versuchleitern keine Fehler begangen wurden – eine umso beunruhigendere Tatsache angesichts zukünftiger Versuchsphasen für Antikörper.</p>
<p>Der Anwalt von vier der sechs Opfer, Gene Matthews, handelte zwar Entschädigungssummen für seine Mandanten aus, dies ändert jedoch nichts daran, dass die Probanden bis an ihr Lebensende krank sein werden.</p>
<p>Da Antikörper grundsätzlich Fremdsubstanzen sind, auf die der Organismus mit Unverträglichkeitsreaktionen reagiert, ist eine Antikörpertherapie immer mit Nebenwirkungen verbunden – das Beispiel aus London zeigt nur die Spitze des Eisberges.</p>
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		<title>Morgellons: Quellen zur Erforschung der Morgellons-Krankheit</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/morgellons-quellen-zur-erforschung/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/morgellons-quellen-zur-erforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Faserkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hauterkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Morgellons]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag von Gregor Weiße
Zum bisherigen Beitrag Morgellons: Ratschläge und Erfahrungen zur Therapie der Faserkrankheit
Leider wurden uns bisher keine weiteren Krankengeschichten eingesandt, was ich bedauerlich finde. Ich stehe noch in loser Verbindung mit ca. 12 Betroffenen und habe fast den Eindruck, dass viele nicht wagen, ihre Geschichte einzusenden, obwohl ich ihnen versichere, dass ihr Name [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ein Beitrag von Gregor Weiße</h4>
<p>Zum bisherigen Beitrag <a href="../morgellons-therapie-erfahrungen/">Morgellons: Ratschläge und Erfahrungen zur Therapie der Faserkrankheit</a></p>
<p>Leider wurden uns bisher keine weiteren Krankengeschichten eingesandt, was ich bedauerlich finde. Ich stehe noch in loser Verbindung mit ca. 12 Betroffenen und habe fast den Eindruck, dass viele nicht wagen, ihre Geschichte einzusenden, obwohl ich ihnen versichere, dass ihr Name nicht bekannt gegeben wird.</p>
<p>Über das Mittel MMS (Natriumchlorit) von Jim Humble gehen die Meinungen weiterhin stark auseinander. Kranke, die dieses Mittel ausprobiert haben, berichten zum Teil gute Erfolge. Andere wieder hatten schwere Nebenwirkungen und raten von der Einnahme ab. Ich selbst habe keine Erfahrungen damit. Wenn aber behauptet wird, dass man damit Malaria und selbst HIV in kurzer Zeit heilen kann, dann denke ich, dass hier Skepsis geboten ist. Im Internet läuft eine heiße Diskussion über das Mittel, zu dem der Autor, Jim Humble sogar ein Buch geschrieben hat.</p>
<p>Noch eine Bemerkung zum Mangel an Vitiman  B12:  Bei der Untersuchung auf Morgellons ist nach Meinung der US Ärzte der Vitamin B12-Status wichtig. Von mir selber weiß ich, dass ich einen wahrscheinlich angeborenen Mangel an diesem Vitamin habe, denn ich habe auch eine Enzymschwäche, die auf eine Erbanlage zurückgeht. Beides hängt zusammen. Ein guter Freund, dessen Schwester Biochemikerin ist schenkte mir das Büchlein von Thomas Klein „Volkskrankheit Vitamin-B12-Mangel“ das über wirkliche Ursachen und falsche Theorien aufklärt. Vielfach wird den Menschen, die an einem Mangel leiden (wenn er denn überhaupt erkannt wird!) Cyano-Cobalamin verabreicht. Der Autor rät dazu, sich mit Methyl.-Cobalamin zu versorgen, das eine bessere Wirkung hat. Ich kann das bestätigen! Das Büchlein ist interessant geschrieben und da der Preis niedrig ist, lohnt sich die Anschaffung.</p>
<p>Zum Blog:</p>
<p>Leider gibt es zumindest in unserem Land inzwischen keine neuen Erkenntnisse zur Krankheit. (Es wird auch, soweit bekannt ist, gar nicht daran geforscht). Auch bei den amerikanischen Forschern gehen die Meinungen nach wie vor stark auseinander und ich denke, es bleibt uns nichs weiter übrig als alle bisher bekannten Erkenntnisse und Hypothesen denjenigen Lesern zur Verfügung zu stellen, deren Englisch-Kenntnisse ein bisschen verblasst sind oder die einfach aus Zeitgründen nicht alles lesen können. Es ist eine Art Service, den ich damit liefern möchte. Ich betone hiermit nochmals, dass ich selbst an keiner Theorie fest hänge, schon deswegen, weil ich gar keine Fachkenntnisse besitze.</p>
<p>Nicht nur Blogschreiber, sondern auch Ärzte und Biologen, die ernsthafte Forschung leisten sind Angriffen von Meinungsgegnern ausgesetzt. Das ist nun einmal so und manchmal wehren sich die Wissenschaftler auch. Wie zum Beispiel Professor <em>Vitaly Citovsky</em> (Biochemie und Zellbiologie), der bereits im Februar 2007 in der Webseite von „Morgellons Watch“ die folgende Stellungnahme veröffentlichte:</p>
<p><em><strong>„Quellen zur Erforschung der Morgellons-Krankheit, skeptische Analyse und Diskussion“</strong></em></p>
<blockquote><p>Veröffentlicht von Michael unter „Science“ am:  27.02.07</p>
<p><strong>Klarstellung durch Vitaly Citovsky</strong></p>
<p>Professor Citovsky bat mich, die folgende Notiz in diese Webseite zu stellen:</p>
<p>„Ich würde gern die Beteiligung meiner Forschungsgruppe an den Studien über Morgellons erläutern. Wir sind Biochemiker sowie Zell- und Molekularbiologen, die fundamentale und verschiedene biologische Abläufe untersuchen wie z.B. genetische Transformation, den inter-zellulären Transport und die Umformung von Chromatin, wobei wir als experimentelle Systeme Pflanzen benutzen. Weil nun einer unserer Modell-Organismen, das Agrobacterium, in der Lage ist nicht nur Pflanzen genetisch zu transformieren sondern auch andere eukaryotische Spezies, menschliche Zellen eingeschlossen, wurden wir von Dr. Stricker und der MRF (Morgellons Reseach Foundation) angesprochen und gebeten, die potentielle Präsenz von Agrobacterium in der Biopsie von Morgellons-Patienten zu untersuchen. Eine begrenzte Anzahl von anonymen Proben wurden von Dr. Stricker zur Verfügung gestellt und mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) auf die Präsenz verschiedener Familien von Agrobacterium-Genen getestet. Die Kontrollreaktionen enthielten von uns zur Verfügung gestellte Proben von gesunden Spendern. Nur bei den Morgellons-Kranken, nicht aber bei den gesunden Teilnehmern, fiel der Test positiv aus. Aus dieser Beobachtung allein läßt sich noch nicht schließen, dass das Agrobakterium die Morgellons-Krankheit verursacht oder dass die Krankheit ansteckend ist. Sie ermutigt jedoch zu weiteren Studien, mit denen 1. die statistische Bedeutung unserer Daten festzustellen wäre, 2. ob das Agrobakterium nicht nur extrazellulär präsent ist, sondern auch eine genetische Transformation des infizierten Gewebes verursacht und 3. ob eine Infektion von Labortieren mit dem Agrobakterium mindestens einige Symptome der Morgellonskrankheit auslösen kann oder nicht. Dies sind die unmittelbaren Ziele, die entweder verfolgt werden oder nicht, denn das ist ganz von der Verfügbarkeit finanzieller Mittel abhängig, die im Augenblick für die Morgellons-Krankheit überhaupt nicht vorhanden sind.“</p>
<p>Vitaly Citovsky, Ph. D.<br />
Professor für Biochemie und Zellbiologie</p></blockquote>
<p>Wir werden der Erwähnung dieser kleinen Studie vom Februar 2007 weitere Meinungen und Forschungsergebnisse gegenüber stellen,  so dass Fachleute hier ihre eigenen Schlüsse ziehen können.</p>
<p>Selbst als Laie kann man aus diesem Text sehen, dass zum ersten Mal ein Bakterium in Verdacht gerät, Auslöser der Krankheit zu sein. Dies wird zwischen den Forschern weiterhin diskutiert. Bestätigt ist aber noch nichts.</p>
<p>Weitere Texte folgen. Bitte senden Sie uns doch Ihre Krankenberichte. Sie sind für alle anderen Betroffenen oft hilfreich.</p>
<p>Bis dahin<br />
Ihr Gregor Weiße</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zur Morgellons-Krankheit:</strong><a href="../morgellons-faserkrankheit/"></a></p>
<ul>
<li><a href="../morgellons-faserkrankheit/">Morgellons – Die sog. Faserkrankheit gibt uns Rätsel auf</a></li>
<li><a href="../morgellons-therapie-erfahrungen/">Morgellons: Ratschläge und Erfahrungen zur Therapie der Faserkrankheit</a></li>
<li><a href="../morgellons-ungewoehnliche-symptome/">Ausführungen über die Morgellons-Krankheit</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Autoimmunerkrankung: Eine Fehlprogrammierung des Immunsystems</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/autoimmunerkrankung-fehlprogrammierung-des-immunsystems/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/autoimmunerkrankung-fehlprogrammierung-des-immunsystems/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Cortison]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Alfons Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkelfeldmikroskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Enderlein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefäßentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kollagenosen]]></category>
		<category><![CDATA[Sjögren Syndrom]]></category>

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		<description><![CDATA[Autoimmunerkrankung: Eine Fehlprogrammierung des Immunsystems
Ein Beitrag von Georg Paulos, Heilpraktiker
Historischer Überblick
Unser Immunsystem hat sich über viele Jahrtausende bis heute entwickelt. Da der menschliche Organismus ständigen Angriffen von Bakterien, Viren und anderen Organismen ausgesetzt ist, konnte es sich bis auf den heutigen Stand entwickeln.
Unser Abwehrsystem hat seit Urzeiten eine Vielzahl von Trainings durchlaufen. Dabei hat es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #000000;"><strong>Autoimmunerkrankung: Eine Fehlprogrammierung des Immunsystems</strong></span></h2>
<h3><em><strong><strong>Ein Beitrag von Georg Paulos, Heilpraktiker</strong></strong></em></h3>
<p><strong>Historischer Überblick</strong></p>
<p>Unser Immunsystem hat sich über viele Jahrtausende bis heute entwickelt. Da der menschliche Organismus ständigen Angriffen von Bakterien, Viren und anderen Organismen ausgesetzt ist, konnte es sich bis auf den heutigen Stand entwickeln.</p>
<p>Unser Abwehrsystem hat seit Urzeiten eine Vielzahl von Trainings durchlaufen. Dabei hat es gelernt körpereigenes von körperfremdem Eiweiß zu unterscheiden. Speziell geschulte Abwehrzellen tasten gezielt die Proteinstruktur der Zelloberfläche von fremden Zellen ab, um diese bei Bedarf zu eliminieren. Diese Antigen- Antikörperfunktion ist das Ergebnis von Schulung seit Urzeiten.</p>
<p><strong>Wie kann ein Immunsystem das dermaßen über die Jahrtausende perfektioniert wurde sich plötzlich gegen körpereigene Gewebe richten und diese angreifen ?<br />
</strong><br />
Dazu muß man erkennen, daß die Krankheiten sich in den letzten 50 Jahren verändert haben. Zahlreiche Krankheitserreger sind resistent geworden gegen Antibiotika. Sicherlich sind viele Infektionskrankheiten in Europa ausgerottet worden, doch parallel dazu sind eine Menge neuer entstanden. Heute findet man immer häufiger Immunschwächen, Allergien und Autoimmunerkrankungen. im Gegensatz zu früheren Jahren.</p>
<p><strong>Was bewirkt ein Antibiotikum?</strong></p>
<p>Durch antibiotische Mittel werden üblicherweise Krankheitskeime zerstört. Die Entdeckung des Penicillins war damals die Entwicklung des Jahrhunderts. Eine Menge von Infektionskrankheiten konnte besiegt werden. Aber eine antibiotische Behandlung hinterläßt Spuren, bzw. Zelltrümmer, welche später andere, neue Krankheiten erzeugen!</p>
<p>Das Antibiotikum zerreißt während der Behandlung die Zellmembran des Krankheitserregers. Die Krankheit scheint zunächst gebannt. Doch in Wirklichkeit ist diese verlagert worden auf tiefere Schichten im Organismus. Denn nach dem Zerreißen der Zellmembran bleiben die Stränge der DNA erhalten. Es bilden sich Gen-Trümmer welche als eigenständiger Organismus überleben. Die ursprüngliche Krankheit wandert auf eine tiefere Ebene. Diese Gen-Trümmer werden zu intrazellularen Erregern.</p>
<p><strong>Intrazellulare Mikroorganismen</strong></p>
<p>Als Robert Koch vor 100 Jahren seine Untersuchungen über Bakterien der Öffentlichkeit präsentierte wurde er verhöhnt. Die gleiche Situation herrscht heute immer noch in Bezug auf die Forschungen von Prof.Dr. Enderlein und Dr. Wilhelm von Bremer. Sie sind die Pioniere in der Erforschung von intrazellulären Erregern. Untersuchungsmethoden wie die Dunkelfeldmikroskopie haben sich in der biologischen Medizin heute fest etabliert.</p>
<p>Ausgedehnte Untersuchungen bezüglich intrazellularer Erreger hatte bis Anfang der 90er Jahre der Arzt und Krebsforscher Dr. Alfons Weber getätigt. Mit seinen Arbeiten hatte er die Forschungen von Prof. Enderlein und Dr. von Brehmer umfassend bestätigt. Heute wissen wir, daß zahlreiche Immunerkrankungen ursächlich mit intrazellularen Erregern zu tun haben.</p>
<p><strong>Ursachenforschung:</strong></p>
<p>Die Ätiologie der Collagenosen ist von der Schulmedizin bisher unerforscht. Man geht allerdings davon aus, daß  Viren als ursächliche Faktoren in Frage kommen. Wobei Forscher wie Dr. Weber hier die intrazellularen Erreger als Ursache der Fehlsteuerung sehen:</p>
<p>Es kommt zur Apoptose (Zelltod) von Zellen, welche intrazellulär durch Mikroorganismen belastet sind, so daß deren Kernbestandteile (Antigene) freigesetzt werden.</p>
<p>Dies gilt insbesondere dann, wenn die Phagozytose (Fresszellaktivität) der Makrophagen (Fresszellen) gestört ist, wie es für  die  Mehrzahl der Collagenose-Patienten beschrieben ist. Diese  werden durch das fehlgesteuerte Immunsystem als fremd erkannt, und es werden Antikörper gegen sie gebildet, sogenannte Autoantikörper.<br />
Autoantigene und Autoantikörper bilden Immunkomplexe. Diese können vom mononukleären phagozytären System (Makrophagen) nicht beseitigt werden und lagern sich an den verschiedensten Orten (etwa an der Gefäßwand, oder den Gelenken) ab.</p>
<p>Es kommt zur Komplementaktivierung, Thrombozytenaktivierung und einer Gefäßentzündung, bzw. einer Gelenkentzündung. Daraus entstehen ein Gefäßverschluss und später die Organläsion, bzw. Gelenkschädigung. Die Kernbestandteile werden jedoch auch auf der Oberfläche der verschiedenen Zellen präsentiert (etwa von Keratinozyten). Das fehlregulierte Immunsystem reagiert darauf, und es kommt zur polyklonalen B-Zell-Aktivierung und zur Produktion von weiteren Autoantikörpern, was dann zur Zerstörung der Zellen führt (s. Schmetterlingserythem).</p>
<p><strong>Einige Fallbeispiele:<br />
</strong><br />
Eine Patientin hat seit Jahren chronische Bronchitis. Der Husten ist immer trocken. Die Atmung ist erschwert, so daß sie schnell aus der Puste ist. Was hat sie über die Jahre an Behandlung bekommen ? Die verschiedensten Antibiotika, Schleimlöser und codeinhaltige Hustenmittel. Was passiert jetzt ?  Nun, jetzt entwickelt sich daraus ein typisches Asthma bronchiale. Dieses Asthma wird nun typischerweise mit cortisonhaltigen Mitteln behandelt.</p>
<p>Ganz wunderbar sagen Sie ? Ja geht denn das Asthma dadurch weg ? Oder wird es wieder nur verschleiert ? Sie können sicher über die Prognose sein: Das Asthma geht mit Cortison nicht weg ! Ebenso wenig wie die chronische Bronchitis durch Antibiotika geheilt wurde. Mit dem Cortison entstehen leider wieder neue und ernstere gesundheitliche Probleme.</p>
<p>Die richtige Behandlung hier: Endobioselenkung nach Prof. Enderlein und Enzyme.</p>
<p>Durch die von Enderlein entwickelten intelligenten Bakterienpräparate werden die schädlichen Mikroorganismen abgebaut. Dadurch wird eine restitutio ad integrum möglich.</p>
<p><strong>Ein anderer Fall:</strong></p>
<p>Ein Jugendlicher hat seit vielen Jahren vereiterte Mandeln. Hierfür hat er ein Dutzend mal Doxycyclin bekommen. Danach entwickelte er als junger Mann öfters eine Mittelohrentzündung. Diese heilt aber mit Antibiotika ebenfalls nicht aus. Denn nun sind die Streptokokken resistent geworden. Die Mittelohrentzündung ist chronisch geworden. Taubheit droht auf dem einen Ohr. Als allerletzte Waffe setzt der Arzt Vancomycin ein, weil alles Andere keine Wirkung hat. Mehr schlecht als recht wird die Entzündung gebremst, heilt aber nicht vollständig aus. Schwerhörigkeit auf einem Ohr ist die Folge. Nun hat er scheinbar Ruhe.</p>
<p>Weit gefehlt: Denn nun wird sich in einigen Jahren, vielleicht in zehn, oder fünfzehn, oder auch in fümf Jahren ein Sjögren Syndrom entwickeln, oder auch eine rheumatoide Arthritis, oder aber ein chronisch rheumatisches Fieber, in jedem Fall eine Collagenose. Jetzt steckt der Patient in einem richtigen Teufelskreislauf:</p>
<p>Die meisten seiner Gelenke sind betroffen, seine Schleinhäute Mund und Augen trocknen aus und schließlich werden noch seine Nieren angegriffen. Er scheidet nun massiv Eiweiß über die Nieren aus. Mit viel Glück wurden seine Herzklappen noch nicht angegriffen, weil er jetzt jeden Tag Cortison schlucken muß.</p>
<p>Die Entzündungswerte gehen herunter sagte der Arzt. Aber heilt die Krankheit jetzt mit diesen Mitteln aus? Oder ist sie bereits seit langem verschleppt, unterdrückt und auf eine tiefere Ebene transportiert worden?<br />
Ohne Zweifel: Heilung ist hier bei Weitem nicht in Sicht, sondern nur noch mehr Leiden. Die richtige Behandlung?</p>
<p>Dunkelfeld-Diagnostik &amp; anschließende Endobioselenkung mit Enderlein Mitteln. Bereits die Mandel-und Mittelohrentzündung wäre mit dem richtigen Bakterienpräparat erfolgreich behandelt worden, ohne daß sich Schwerhörigkeit entwickelt hätte. Es hätte sich auch KEIN Sjögren Syndrom entwickelt und auch keine rheumatoide Arthritis. Jetzt da dieser junge Mann ein Sjögren Syndrom entwickelt hat, würde man hier mit der biologischen Medizin hochdosiert Enzyme verwenden um die Gelenksentzündungen zu beherrschen und parallel mit diversen Bakterienpräparaten im Organismus vordringen um die Ursachen dieser chronischen Entzündungen zu bekämpfen. Eine schrittweise Herabsetzung des Cortisons und dessen Ausschleichung ist hier unerläßlich.</p>
<p><strong>Dunkelfeld Mikroskopie Aufnahmen von belastetem Blut:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-307" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Dunkelfeld1.jpg" alt="Streptokokken-Trümmer intrazellulär" width="150" height="109" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Streptokokken-Trümmer intrazellulär</p></div>
<div id="attachment_308" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-308" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Dunkelfeld2.jpg" alt="Aspergillus Pilze im Blut intra-&amp; extrazellulär" width="150" height="112" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Aspergillus Pilze im Blut intra-&amp; extrazellulär</p></div>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-309" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/Dunkelfeld3.jpg" alt="Stechapfelform der Zellen - degenerierte Erythrozyten" width="150" height="112" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Stechapfelform der Zellen - degenerierte Erythrozyten</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Laboruntersuchungen:</p>
<p>Um die Diagnose einer Autoimmunerkrankung wie chronisches rheumatisches Fieber, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/sjoegren-syndrom.html">Sjögren Syndrom</a>,<br />
oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/chronische-polyarthritis.html">rheumatoide Arthritis</a> zu sichern sollten zusätzlich folgende Laborwerte untersucht werden:</p>
<p>ASL Titer: Der sogenannte Antistreptolysin Titer<br />
AntiDNase: Anti-Streptokokken-Desoxyribonuklease B<br />
sowie: ANA-ANF &#8211; Antinukleäre Antikörper &amp; Antinukleäre Faktoren</p>
<p>Hat man einen, oder mehrere dieser Parameter erhöht, so handelt es sich mit Sicherheit um<br />
eine bereits fortgeschrittene Autoimmunerkrankung.</p>
<p>Bei Fragen bitte Email senden:<br />
Georg.Paulos@gmail.com</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hunde können Krebs riechen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/hunde-koennen-krebs-riechen/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/hunde-koennen-krebs-riechen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wissenschaftler Michael McCulloch und Kollegen von der Pine Street Klink (Kalifornien) haben nachgewiesen, dass Hunde Krebs am Atem des Menschen erschnüffeln können.
Die Forscher haben 83 Gesunde, 31 an Brustkrebs und 55 an Lungenkrebs erkrankte Patienten in ein Plastikrohr pusten lassen. In 88 bis 97 Prozent konnten die Hunde – drei Labradore und zwei portugiesische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wissenschaftler Michael McCulloch und Kollegen von der Pine Street Klink (Kalifornien) haben nachgewiesen, dass Hunde <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> am Atem des Menschen erschnüffeln können.</p>
<p>Die Forscher haben 83 Gesunde, 31 an Brustkrebs und 55 an Lungenkrebs erkrankte Patienten in ein Plastikrohr pusten lassen. In 88 bis 97 Prozent konnten die Hunde – drei Labradore und zwei portugiesische Wasserhunde – die Krebspatienten aufspüren. Bei ähnlichen Tests in Fällen von Blasenkrebs, bei denen die Forscher die Hunde an Urinproben der Erkrankten schnüffeln ließen, wurde eine Trefferquote von 41 Prozent erzielt.</p>
<p>Der systematische Einsatz von Hunde bei der Krebsdiagnostik sei jedoch problematisch, sagt Lungenfacharzt Felix Herd (Uniklinik Heidelberg). Ein Hund sei schließlich ein Lebewesen und keine geeichte Maschine, wirklich verwertbare Aussagen ließen sich auf die Art und Weise nicht erzielen.</p>
<p>Jürgen Lösch vom Deutschen Krebsforschungzentrum in Heidelberg kritisiert zudem, dass die Anzahl der Testtiere zu gering sei, um aus den Ergebnissen Schlüsse ziehen zu können. Man wisse zudem nicht, auf was genau die Tiere angesprochen hätten. Aber der Ansatz, dass Krebs sich durch einen speziellen Geruch verrate, lohne sich, weiter verfolgt zu werden.</p>
<p>Weitere Studien können aber zum Einsatz sog. &#8220;elektronischer Nasen&#8221; führen – ähnlich wie Messgeräte die mittels Sensoren zur Messung von Schadstoffen in der Luft eingesetzt werden. Eine derartige elektronische Nase wurde bereits erfolgreich bei der Lungenkrebs-Diagnostik eingesetzt, wie eine Untersuchung aus dem Jahre 2005 zeigte.</p>
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		<title>PSA Test &#8211; Fehlalarm beim Prostata-Krebs-Test</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 19:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[PSA]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem PSA-Test sollen schon seit längerem über sog. Krebs-Antikörper Prostata-spezifische Tumore nachgewiesen werden. Genau dieser PSA Test steht aber schon seit einigen Jahren im Verdacht, falsch positive Ergebnisse zu produzieren: Patienten erhalten die Diagnose Prostatakrebs, obwohl gar kein Krebs da ist.
Die Häufigkeit mit der das passiert, ist jetzt in Finnland untersucht worden. Eine Arbeitsgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem PSA-Test sollen schon seit längerem über sog. Krebs-Antikörper Prostata-spezifische Tumore nachgewiesen werden. Genau dieser PSA Test steht aber schon seit einigen Jahren im Verdacht, falsch positive Ergebnisse zu produzieren: Patienten erhalten die Diagnose <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/prostatakrebs.html">Prostatakrebs</a>, obwohl gar kein <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> da ist.</p>
<p>Die Häufigkeit mit der das passiert, ist jetzt in Finnland untersucht worden. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von <em>Tuomas Kilpelainen </em>veröffentlichte im <em>British Journal of Cancer</em> die Ergebnisse ihrer Untersuchungen.</p>
<p>Das Team von Dr. Kilpelainen hat Männer mehrfach im Abstand von etwa einem Jahr getestet. Insgesamt wurde während des gesamten Untersuchungs-Zeitraumes von vier Jahren bei 12,5% aller Probanden mindestens einmal irrtümlich Prostata-Krebs diagnostiziert.</p>
<p>Auch stellte sich heraus, dass ein falsch positives Ergebnis sich höchstwahrscheinlich wiederholen wird.</p>
<p>Der PSA-Grenzwert, mit dem die Wissenschaftler arbeiteten, war sogar <strong>höher</strong> angesetzt, als in der Praxis üblich. Das kann bedeuten, dass die Testmethode im medizinischen Alltag noch weit mehr falsch positive Diagnosen hervorbringt, als die finnischen Ärzte jetzt im experimentellen Ansatz nachgewiesen haben. Überflüssige Behandlungen mit all ihren Nebenwirkungen sind die unangenehmen Folgen für die Patienten.</p>
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		<title>Zitronensaft zur Wundversorgung?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wundversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronensaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitronensaft zur Wundversorgung?
Bekannt geworden ist diese nicht alltägliche Praxis, mit Zitronensaft Wunden zu versorgen, durch den per sämtlichen Medien verbreiteten Wegberg-Prozess. In diesem Prozess ist der ehemalige Chefarzt Dr. Arnold Pier von der St. Antonius Klinik in Wegberg am Niederrhein wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt.
Er hat u.a. die Wunde einer 80-jährigen Patientin nach einer Darmoperation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitronensaft zur Wundversorgung?</p>
<p>Bekannt geworden ist diese nicht alltägliche Praxis, mit Zitronensaft Wunden zu versorgen, durch den per sämtlichen Medien verbreiteten Wegberg-Prozess. In diesem Prozess ist der ehemalige Chefarzt Dr. Arnold Pier von der St. Antonius Klinik in Wegberg am Niederrhein wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt.</p>
<p>Er hat u.a. die Wunde einer 80-jährigen Patientin nach einer Darmoperation mit Zitronensaft versorgt. Diese Patientin ist gestorben. Nun versucht dieser Prozess zu klären, ob die <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Wundheilung.htm" target="_blank">Wundversorgung</a> mittels Zitronensaft ursächlich für den Tod der Patientin war.</p>
<p>Herr Dr. Pier sagte während des Prozesses aus, er habe eine handelsübliche Zitrone benutzt und diese mit bloßen Händen angefasst. Die Zitrone habe er mit einem Messer zerteilt, die Hälften ausgepresst und den Saft mit einer Spritze aufgezogen. Mit diesem Saft habe er einen Papierstreifen durchtränkt und in die Wunde der Patientin gelegt.</p>
<p>Ein sachverständiger Gutachter, Herr Professor Sebastian Lemmen aus Aachen, sagte im Verhandlungstermin aus, dass es keine klinischen Daten oder Erfahrungswerte bezüglich des Zitronensaftes gibt. Er würde auch niemanden kennen, der Zitronensaft als Wundheilungsmittel einsetze. Dies wäre unüblich und nicht erforscht.</p>
<p>Gängige Mittel zur Wundheilung würden steril von der Industrie hergestellt. Eine mit bloßer Hand angefasste Zitrone sei aber nicht steril. Selbst wenn Zitronensaft antibakterielle Wirkungen entfalten würde, so könnten doch Pilze und Viren in die Wunde gelangen und Entzündungen hervorrufen. Herr Professor Lemmen verglich die Zitronensäure mit Salzsäure. Bei Behandlung von Operationswunden mit Zitronensaft sei mit Gewebeschäden zu rechnen.</p>
<p>Der von der Verteidigung benannte Gutachter, der Chemiker Peter Philippsen, ist hingegen der Meinung, dass Zitronensaft auch nach vier Wochen noch steril sei. Er berichtete von Experimenten mit Zitronensaft und bakterienverseuchter Blumenerde; 99,9 Prozent der Bakterien hätten den Zitronensaft nicht überlebt. Nach seiner Meinung ist Zitronensaft zur Wundheilung ungefährlich und stünde in keinem Vergleich zur Salzsäure. Zitronensaft hätte keine ätzenden Eigenschaften.</p>
<p>Zwischenzeitlich wurde Dr. Pier zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.</p>
<p>Zitronensaft als Hausmittel hat eine lange Tradition. Eingesetzt als Mittel gegen Halsschmerzen und Erkältungskrankheiten, Sonnenallergie und einigen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Hauterkrankungen</a> ist die Zitrone sicherlich hilfreich. Die Zitrone hat entzündungshemmende, desinfizierende und reinigende Wirkungen.</p>
<p>Ob dies jedoch für große offene Wunden gilt, ist nicht hinreichend erforscht.</p>
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		<title>Behördenwillkür beim Treppenlifteinbau</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/behoerdenwillkur-beim-treppenlifteinbau/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Treppenlifte]]></category>
		<category><![CDATA[Wie Bitte?]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahre 1998 ereignete sich ein besonders krasser Fall von Behördenwillkür in Verbindung mit dem Einbau eines Treppenlifts im Privathaus eines Gehbehinderten. Die Behördenposse fand bundesweites Aufsehen und wurde im ZDF-Jahresrückblick &#8220;Menschen 98&#8243; vorgestellt.
Insgesamt fast 1000 D-Mark musste der Rentner Gerhard R. an überflüssigen Gebühren für seinen neu eingebauten Treppenlift bezahlen. Darunter fielen die Rechnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 1998 ereignete sich ein besonders krasser Fall von Behördenwillkür in Verbindung mit dem Einbau eines Treppenlifts im Privathaus eines Gehbehinderten. Die Behördenposse fand bundesweites Aufsehen und wurde im ZDF-Jahresrückblick &#8220;Menschen 98&#8243; vorgestellt.</p>
<p>Insgesamt fast 1000 D-Mark musste der Rentner Gerhard R. an überflüssigen Gebühren für seinen neu eingebauten <a href="http://www.yamedo.de/barrierefreies-wohnen/treppenlifte/">Treppenlift</a> bezahlen. Darunter fielen die Rechnung für ein Bauschild, die gebührenpflichtige Abnahme des Aufzugs durch den TÜV und die Kosten für einen Lehrgang zum Fahrstuhlführer, die sich im Nachhinein als überflüssig herausstellte. Diese Erkenntnis kam den Verantwortlichen jedoch erst, als der Rentner zu einer Nachschulung geladen wurde.</p>
<p>Waren die Behörden beim Erheben der Gebühren schnell zur Stelle, ließen sie sich mit der Entscheidung über den Antrag auf Bezuschussung des Einbaus länger Zeit. Die Baufirma hatte den Lift schneller eingebaut, als die Pflegekasse den Antrag bearbeitet. Dem Rentner entgingen durch die Fertigstellung des Einbaus vor Antragsentscheid 5000 D-Mark Förderungsgeld.</p>
<p>Mehr zu rechtlichen Grundlagen beim Einbau von Treppenliften im Beitrag: <a href="http://www.yamedo.de/barrierefreies-wohnen/treppenlifte/treppenlift-genehmigung.html">Treppenlift Genehmigung und Tipps zum Einbau</a></p>
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		<title>Homöopathie &#8211; Was halten unsere Bundestagsabgeordneten davon?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-bundestagsabgeordnete/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November 2009 führte der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) eine Befragung unter 622 Abgeordneten des Deutschen Bundestages durch. Zentraler Gegenstand der Untersuchung war die Frage nach eigenen positiven Erfahrungen der Politiker mit homöopathischer Behandlung.
58 Prozent der Abgeordneten gaben an, über solch positive Berührungspunkte mit der Homöopathie zu verfügen. Eine Betrachtung der befragten Politiker nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2009 führte der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) eine Befragung unter 622 Abgeordneten des Deutschen Bundestages durch. Zentraler Gegenstand der Untersuchung war die Frage nach eigenen positiven Erfahrungen der Politiker mit homöopathischer Behandlung.</p>
<p>58 Prozent der Abgeordneten gaben an, über solch positive Berührungspunkte mit der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> zu verfügen. Eine Betrachtung der befragten Politiker nach ihrer Parteizugehörigkeit zeigt, dass rund 80 Prozent der Linken über positive Erfahrungen berichten. Dagegen sind es bei den Grünen etwas mehr als 50 Prozent sowie jeweils ein Drittel der SPD- sowie CDU/CSU-Abgeordneten, die Erfolge durch homöopathische Behandlung angeben.</p>
<p>Etwa zwei Drittel jener Befragten mit positiven Erfahrungen bekundeten zudem Interesse an zusätzlichen Informationen zur Homöopathie in Deutschland sowie speziellen Angeboten des DZVhÄ. Besonders stark ist dieses Interesse bei den Grünen ausgeprägt, gefolgt von der SPD, der FDP, den Linken und schlussendlich der CDU/CSU.</p>
<p>Insgesamt lehnen jedoch sieben Prozent der befragten Bundestagsmitglieder die Homöopathie generell ab.</p>
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		<title>Zahnarzt aus Kiel-Altenholz zahlt irrtümlich zuviel bezahlten Betrag nicht zurück</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/zahnarzt-aus-kiel-altenholz-zahlt-irrtumlich-zuviel-bezahlten-betrag-nicht-zuruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 12:22:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wie Bitte?]]></category>
		<category><![CDATA[Willkür]]></category>

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		<description><![CDATA[Daran dass die Gesundheitskosten unaufhörlich steigen, daran haben sich Patienten gewöhnt. Und das es beim Zahnarzt auch was aus eigener Tasche kostet auch.
So auch Frau Christel Michel aus Altenholz. Aber auf das, was nach dem zahlen der Rechnung passierte, war Frau Michel nicht vorbereitet.
Was war passiert?
Als sich eine Krone in ihrem Mund lockerte, ging Christel Michel zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daran dass die Gesundheitskosten unaufhörlich steigen, daran haben sich Patienten gewöhnt. Und das es beim Zahnarzt auch was aus eigener Tasche kostet auch.</p>
<p>So auch Frau Christel Michel aus Altenholz. Aber auf das, was nach dem zahlen der Rechnung passierte, war Frau Michel nicht vorbereitet.</p>
<p><strong>Was war passiert?</strong></p>
<p>Als sich eine Krone in ihrem Mund lockerte, ging Christel Michel zu einem Zahnarzt in der Gemeinde Altenholz-Stift in der Nähe von Kiel, in die sie gerade erst gezogen war.</p>
<p>Für die Behandlung erhielt die Rentnerin eine Privatrechnung in Höhe von 18,75 Euro. Zu Recht, denn diese Leistung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Beim Ausfüllen des Überweisungsträgers jedoch vergaß Christel Michel das Komma, so dass ihre Bank 1875 Euro an den Zahnarzt überwies.</p>
<p>Laut Angaben der Kieler Nachrichten bat die Rentnerin die Zahnarztpraxis in Altenholz-Stift, den irrtümlich zu viel bezahlten Betrag wieder zurückzuerstatten. Vergeblich. Auch eine Mahnung durch einen Anwalt blieb erfolglos.</p>
<p>Erst nach einem gerichtlichen Mahnbescheid reagierte der Zahnarzt: Er legte ohne jede Begründung Widerspruch ein. Die Rentnerin wartet seitdem weiter auf ihr Geld. Jetzt will sie Klage einreichen.</p>
<p>Lautet Angaben der Anwaltspraxis ist bis heute kein Geld erstattet worden. Eine Nachfrage von Yamedo in der Zahnarztpraxis mit der Möglichkeit einer Gegendarstellung oder Pressemitteilung ergab: &#8220;Kein Kommentar&#8221;.</p>
<p>Aktualisierung 12. Februar 2010:</p>
<p>Laut Angaben der Kieler Nachrichten hat die Zahnärztekammer den Betrag an Frau Michel zurückertstattet. Die Zahnärztekammer übernimmt das Klageverfahren gegen den betreffenden Zahnarzt.</p>
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