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	<title>Yamedo BLOG</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Neue Medikamente sind nicht immer besser</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein Medikament länger als 10 Jahre auf dem Markt ist, verliert der Hersteller das Patent und andere Firmen können ihre Version davon (meist günstiger) auf den Markt bringen. Um diesem Verlust vorzubeugen, wird gern rechtzeitig vor Ablauf der Frist ein neues Produkt herausgebracht, dass natürlich in irgendeiner Weise &#8220;verbessert&#8221; wurde. Wobei diese Verbesserung nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein <a href="http://www.yamedo.de/naturheilmittel-medikamente/">Medikament</a> länger als 10 Jahre auf dem Markt ist, verliert der Hersteller das Patent und andere Firmen können ihre Version davon (meist günstiger) auf den Markt bringen. Um diesem Verlust vorzubeugen, wird gern rechtzeitig vor Ablauf der Frist ein neues Produkt herausgebracht, dass natürlich in irgendeiner Weise &#8220;verbessert&#8221; wurde. Wobei diese Verbesserung nicht unbedingt zu Gunsten des Patienten sein muss. Oder aber eine andere Firma hat den Wirkstoff übernommen und ein neues Präperat &#8220;drumherum gebastelt&#8221;, dass Ihr Arzt Ihnen nun zum Wechsel vorschlägt.</p>
<p>Es ist jedoch mehr als ratsam, eine Umstellung von einem alten Medikament auf ein Neues genau zu überdenken. Wenn Sie das gewohnte Produkt gut vertragen und es Ihnen hilft, ist es unwahrscheinlich, dass dieses neue Medikament besser ist als das alte (bewährte) Medikament. Es könnte leider eher so sein, dass der Hausarzt (dem man vertraut), für diese „Neueinstellung“ auf das neue Präparat von der Pharmaindustrie bezahlt wird. Sehr oft gibt es auch keinen Hinweis, dass die neuen Substanzen in irgendeiner Form besser sind als vergleichbare alte Präparate.</p>
<p>Dies ist nicht nur meine persönliche Meinung – sondern das fanden die Forscher der Deutschen Medizinischen Gesellschaft in Berlin heraus, wie ich im Deutschen Ärzteblatt las (www.aerzteblatt.de/int/archive/article/122468).<br />
Sie verfolgten zwischen 2009 und 2010 39 Neueinführungen auf dem deutschen Pharmamarkt und mussten dabei feststellen, dass in den Sicherheitsstudien und Wirksamkeitsstudien diese neuen Substanzen nur mit Plazebo oder Zuckerpillen verglichen wurden &#8211; und nicht mit den schon auf dem Markt befindlichen Alternativen.</p>
<p>Zur Information: Es gibt in der Tat keine gesetzlichen Vorschriften seitens der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), nach denen ein neues Medikament gegen ein bereits auf dem Markt befindliches Produkt getestet werden müsste. Und darum finden solche Prüfungen nur in Ausnahmefällen statt. Abgesehen davon, dass die EMA auch nur mit Vorsicht zu genießen ist, da diese &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/zulassungsbehoerde-wegen-betrug-angeklagt-2012/">Europäische Zulassungsbehörde wegen Betrugs angeklagt</a>&#8221; wurde.</p>
<p>Die Scheu ist verständlich, denn es besteht die große Chance, dass das neue Präparat weniger wirksam und vielleicht sogar mit mehr Nebenwirkungen behaftet ist als das alte, etablierte Medikament. Doch trotz dieser Informationslücke pushen Pharmavertreter und Ärzte immer wieder aufs Neue die sogenannten großen „Durchbrüche“ auf dem Medikamentenmarkt, nicht zuletzt, weil eine nette, fette Belohnung seitens der Pharmaindustrie die Verschreibungswilligkeit der Ärzte ankurbelt. Ohne diese „begleitenden Maßnahmen“ blieben von den „Durchbrüchen“ höchstens nur noch „Einbrüche“ übrig.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/moderne-anti-babypillen-riskanter-als-alte/">&#8220;Moderne&#8221; Anti-Baby-Pille riskanter als alte</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/apotheker-spione-fuer-pharmaindustrie-2011/">Apotheker als Spione für die Pharmaindustrie</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die (überraschende) Ursache für Hautkrebs</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/ueberraschende-ursache-hautkrebs-2012-2/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/ueberraschende-ursache-hautkrebs-2012-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:49:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rate für Hautkrebs steigen seit Jahrzehnten, insbesondere für das gefährliche Melanom (schwarzer Hautkrebs). Die Zunahme wurde vor allem den UV-Strahlen zugeschrieben. Nun jedoch belegen Studienergebnisse aus dem &#8220;British Journal of Dermatology&#8221; (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19519827), dass die UV-Strahlen bestenfalls ein Sündenbock sind. Tatsächlich ist der steile Anstieg einer harmlosen Hautläsion zuzurechnen. Während der Forschungsperiode zwischen 1991 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rate für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/hautkrebs.html">Hautkrebs</a> steigen seit Jahrzehnten, insbesondere für das gefährliche Melanom (schwarzer Hautkrebs). Die Zunahme wurde vor allem den UV-Strahlen zugeschrieben. Nun jedoch belegen Studienergebnisse aus dem &#8220;British Journal of Dermatology&#8221; (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19519827" target="_blank">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19519827</a>), dass die UV-Strahlen bestenfalls ein Sündenbock sind. Tatsächlich ist der steile Anstieg einer harmlosen Hautläsion zuzurechnen.</p>
<p>Während der Forschungsperiode zwischen 1991 und 2004 wurden etwa 4000 Hautkrebsfälle als Melanom klassifiziert. Das wäre ein Anstieg von 9,39 auf 13,92 Fälle je 100.000 Menschen im Jahr.</p>
<p>Die Forscher bezogen dies <strong>nicht auf vermehrte Sonneneinstrahlung, sondern auf die Diagnose-Kriterien</strong>. Anscheinend wurden immer häufiger die nicht-krebsverdächtigen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Hautkrankheiten</a> als Melanome im ersten Stadium diagnostiziert. Die Forscher merkten an, dass die Verteilung der gemeldeten Läsionen nicht mit den Stellen übereinstimme, die üblicherweise der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.</p>
<p>Ihr Schluss lautete: Es bedürfe besserer Diagnosemethoden und einer Überprüfung der Behandlung von nicht krebsverdächtigen Frühstadien, um sie nicht als bösartige Melanome einzustufen. Außerdem müsse die Rolle ultravioletter Strahlung und geeigneter Schutzmaßnahmen neu bewertet werden. Die Ursachen der Melanomentstehung müssten überprüft werden.</p>
<p><strong>Trotz Negativpresse gäbe es keine Beweise, dass UV-Strahlung Hautkrebs auslöse.</strong> Es gäbe vielmehr Beweise für das Gegenteil: Verschiedene Studien der vergangenen Jahre belegten, dass die Häufigkeit von Melanomen mit höherer Sonneneinstrahlung sinke, mit Sonnenschutzmitteln aber gesteigert werde. Eine wahre Epidemie von Melanomen sei unter Büroangestellten festgestellt worden, die wenig Sonnenbestrahlung ausgesetzt seien. Erklärt wird dieses Phänomen mit der Art der UV-Exposition. UV-A-Strahlen können Fensterscheiben passieren, Vitamin-D-bildende UVB-Strahlung hingegen nicht. UVA-Strahlen dringen aber tiefer in die Haut ein und sind insgesamt schädlicher.</p>
<p>Eine Studie in &#8220;Medical Hypotheses&#8221; (<a href="http://www.medical-hypotheses.com/article/S0306-9877(08)00599-9/abstract">www.medical-hypotheses.com/article/S0306-9877(08)00599-9/abstract</a>) vermutete, das Vorkommen von Melanomen bei Büroangestellten könne wegen des Mangels an Vitamin D und UVB-Strahlung höher sein. Mit <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-d.html" target="_blank">Vitamin D</a> könne man folglich Hautkrebs verhindern. Im Blut wird das Vitamin zu Calcitrol verwandelt, einem natürlichen Krebsblocker. Mehr als 200 epidemiologische Studien haben die Krebs verhindernde Wirkung von Vitamin D bei verschiedenen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/index.html">Krebsarten</a> nachgewiesen.</p>
<p>Der logische Schluss von zahlreichen Forschern ist es, dass höhere Vitamin-D-Level im Blut mehrere Krebsarten verhindern könnten. Entgegen herkömmlicher Ansichten ist gerade die Mittagszeit die beste, um die Bildung von Vitamin D durch Sonneneinwirkung zu steigern und die Risiken für die Bildung von Melanomen zu senken. Zu dieser Tageszeit bildet man in kurzer Zeit das meiste Vitamin D. Alternativ dazu ist Vitamin D3 in Kapselform anzuraten, obwohl Sonnenlicht meiner Meinung nach vorzuziehen ist.</p>
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		<title>Doch keine chirurgische Wunderheilung bei Arterienverstopfung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/keine-chirurgische-wunderheilung-artierien-2012/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/keine-chirurgische-wunderheilung-artierien-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Arterienverstopfung]]></category>
		<category><![CDATA[Chirurgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Alternative Heilmethoden werden von zahlreichen Schulmedizinern immer noch gerne als &#8220;Hokuspokus&#8221; bezeichnet. Da werden die alternativen Mediziner als Wunderheiler und Quacksalber verhöhnt &#8211; und das ausgerechnet von Leuten, die selbst auch gerne mal Wunderheilungen aus der eigenen Küche an den Mann zu bringen versuchen. So geschehen in der Kardiologie. Das neue Zauberwort heißt dort Ballonangioplastie oder Stents. Stents [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/">Alternative Heilmethoden</a> werden von zahlreichen Schulmedizinern immer noch gerne als &#8220;Hokuspokus&#8221; bezeichnet. Da werden die alternativen Mediziner als Wunderheiler und Quacksalber verhöhnt &#8211; und das ausgerechnet von Leuten, die selbst auch gerne mal Wunderheilungen aus der eigenen Küche an den Mann zu bringen versuchen.</p>
<p>So geschehen in der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Kardiologie</a>. Das neue Zauberwort heißt dort Ballonangioplastie oder Stents. Stents sind ein netzförmiges Implantat, welches von innen wie eine Stütze das Gefäß offenhält. Immerhin haben diese Worte mit Abrakadabra eins gemeinsam: Jetzt stellt sich der Zauber doch eher als eher sehr lauer Budenzauber heraus. Patienten werden nämlich teilweise schon nach nur 30 Tagen nach dem Eingriff wieder auf dem OP-Tisch gesichtet, wobei eine Reihe von ihnen den neuerlichen Eingriff nicht überlebt. Etwa 10 Prozent der Patienten müssen nach einer Angioplastie oder der Einpflanzung eines Stents notfallmäßig versorgt werden.</p>
<p>Dazu gesellt sich noch die Tatsache, dass diese Patienten unter dem erhöhten Risiko leiden, innerhalb der nächsten 12 Monate an Herzproblemen zu sterben im Vergleich zu Patienten, die keine Notfallversorgung in Anspruch nehmen mussten.</p>
<p>Eine Übersichtsarbeit an knapp 15.500 Patienten, die durch einen solchen Eingriff in den „Genuss“ eines Krankenhausaufenthalts kamen, zeigte, dass etwa 10 Prozent diesen Eingriff weniger als 30 Tage vor der Neueinweisung ins Krankenhaus hatten machen lassen. Von diesen 10 Prozent starben 106 (= 0,68 Prozent von 15.500) Patienten im Krankenhaus. (Link zur Studie: <a href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/abstract/archinternmed.2011.569v1" target="_blank">Arch Intern Med, 2011; doi: 10.1001/archinternmed.2011.569</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Autismus-Betrug: MMR-Doktor klagt wegen Verleumdung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/autismus-betrug-mmr-doktor-klagt-wegen-verleumdung/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/autismus-betrug-mmr-doktor-klagt-wegen-verleumdung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Arzt Andrew Wakefield war in aller Munde, als es um die Frage nach der Beziehung zwischen MMR-Impfungen (Masern-Mumps-Röteln) und Autismus ging. Der ehemalige Arzt verklagt jetzt das renommierte Fachjournal Britisch Medical Journal (BMJ) und den Journalisten Brian Deer wegen „verfälschenden und diffamierenden“ Beschuldigungen. Er hat eine gerichtliche Verfügung gegen die Herausgeberin des BMJ, Fiona [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arzt Andrew Wakefield war in aller Munde, als es um die Frage nach der Beziehung zwischen MMR-Impfungen (<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kinderkrankheiten/masern.html">Masern</a>-<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kinderkrankheiten/mumps.html">Mumps</a>-<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kinderkrankheiten/roeteln.html">Röteln</a>) und Autismus ging. Der ehemalige Arzt verklagt jetzt das renommierte Fachjournal Britisch Medical Journal (BMJ) und den Journalisten Brian Deer wegen „verfälschenden und diffamierenden“ Beschuldigungen.</p>
<p>Er hat eine gerichtliche Verfügung gegen die Herausgeberin des BMJ, Fiona Godlee, und Deer erwirkt wegen der falscher Anschuldigungen, er habe Daten und Diagnosen gefälscht und manipuliert. Diese Daten waren 1998 in der Fachzeitschrift „The Lancet“ von ihm veröffentlicht worden. Hier äußerte er zum ersten Mal die Vermutung, dass es eine mögliche Beziehung zwischen der MMR-Impfung und Autismus gäbe.</p>
<p>Die Vorwürfe und Verdächtigungen wurden im Januar 2011 in der BMJ veröffentlicht, nachdem Wakefield aus der britischen Ärztekammer ausgeschlossen worden war. Grund für den Ausschluss war die Anklage wegen schwerwiegendem ärztlichen Fehlverhaltens bei der Zusammenstellung der Daten für seine Studie. Dr. Wakefield hat die Klage in Austin, Texas, eingereicht, wo er jetzt lebt. (BMJ, 2012; 344: e310).</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/neues-zum-thema-schutzimpfungen/">Neues zum Thema Schutzimpung</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fautismus-betrug-mmr-doktor-klagt-wegen-verleumdung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kanada warnt vor Handys als Krebsursache</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/kanada-warnt-vor-handys-als-krebsursache-2012/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/kanada-warnt-vor-handys-als-krebsursache-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kanada schließt sich Russland, Israel, Belgien, Deutschland, Indien und Frankreich an und warnt vor den möglichen krebserzeugenden Wirkungen von mobilen Sprechfunkgeräten, besonders bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Dabei wird davor gewarnt, dass das Anrufen und SMSen mit den Geräten möglicherweise gefährlich ist, besonders dann, wenn die Geräte für einen längeren Zeitraum benutzt werden, so die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kanada schließt sich Russland, Israel, Belgien, Deutschland, Indien und Frankreich an und warnt vor den möglichen krebserzeugenden Wirkungen von mobilen Sprechfunkgeräten, besonders bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Dabei wird davor gewarnt, dass das Anrufen und SMSen mit den Geräten möglicherweise gefährlich ist, besonders dann, wenn die Geräte für einen längeren Zeitraum benutzt werden, so die Forscher vom kanadischen Gesundheitsministerium. In der neuen Arbeit sagen die Kanadier gleichfalls, dass die Telefone „möglicherweise krebserregend für Menschen sind“.</p>
<p>Die russischen Gesundheitsbehörden hatten bereits alle Jugendlichen unter 18 Jahren vor einem Dauergebrauch von Mobiltelefonen gewarnt. Frankreich hat den Gebrauch der Telefone in Kindergärten und Grundschulen untersagt. Diese Maßnahmen und Warnhinweise sind Resultat einer Studie, die gezeigt hatte, dass das Gehirn metabolische Veränderungen nach einem 12-monatigen Gebrauch von Mobiltelefonen aufwies. Die Wissenschaftler waren jedoch nicht in der Lage, nachzuweisen, ob die Geräte direkt an der Entstehung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> beteiligt sind.</p>
<p><strong> Die Studie</strong></p>
<div style="margin: 0; margin-right: 10px; border: 2px solid #dfdfdf; padding: 0em 1em 1em 1em; background-color: #ecffe4; text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21343580" target="_blank">Effects of cell phone radiofrequency signal exposure on brain glucose metabolism.</a> Volkow ND, Tomasi D, Wang GJ, Vaska P, Fowler JS, Telang F, Alexoff D, Logan J, Wong C.,National Institute on Drug Abuse, 6001 Executive Blvd, Room 5274, Bethesda, MD 20892, USA.</p>
</div>
<p><strong>Lesen Sie auch folgende Artikel</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/kinder-absorbieren-mehr-handystrahlung-2012/">Kinder absorbieren zehnmal mehr Handystrahlung als Erwachsene</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/raymaster-gegen-elektrosmog/">Raymaster gegen Elektrosmog &#8211; alles Schein?</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fkanada-warnt-vor-handys-als-krebsursache-2012%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verfälschte Studien für schnellere Zulassung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/verfaelschte-studien-schnellere-zulassung-2012/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/verfaelschte-studien-schnellere-zulassung-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 15:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Glaube keiner Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221; spöttelt der Volksmund. Wie dicht dieses Sprichwort an der Wahrheit dran ist, musste das British Medical Journal mal wieder feststellen. Ihrer Ansicht nach  verfälschen Wissenschaftler in Großbritannien im großen Stil Studiendaten, damit bedenkliche Medikamente als sicher dargestellt werden können. Wissenschaftler verfälschen bewusst Studiendaten, damit die untersuchten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Glaube keiner Studie, die Du nicht selbst gefälscht hast&#8221; spöttelt der Volksmund. Wie dicht dieses Sprichwort an der Wahrheit dran ist, musste das British Medical Journal mal wieder feststellen. Ihrer Ansicht nach  verfälschen Wissenschaftler in Großbritannien im großen Stil Studiendaten, damit bedenkliche Medikamente als sicher dargestellt werden können.</p>
<p>Wissenschaftler verfälschen bewusst Studiendaten, damit die untersuchten Medikamente als sicher und wirksam erscheinen, obwohl sie es nicht sind. Das Ende vom Lied ist, dass Ärzte, die dieser faulen Wissenschaft glauben, ihre Patienten einem unkalkulierbaren Risiko aussetzen, wenn sie ihnen solche Medikamente verschreiben. <strong>Aber diese Vorgehensweise sei inzwischen schon so gängig geworden, dass einige Wissenschaftler und Ärzte nach einer Kontrollinstanz rufen, deren einzige Aufgabe darin bestände, diese Form der &#8220;dreckigen Wissenschaft&#8221; auszumerzen.</strong> Denn dieser &#8220;Dreck&#8221; wird für gewöhnlich produziert auf Betreiben der Auftraggeber der Studien bzw. der Hersteller der fraglichen Medikamente.</p>
<p>Eine Übersichtsarbeit über 2700 Wissenschaftler und Forscher zeigte, dass 13 Prozent (oder 351!) von ihnen zugaben, dass sie unmittelbare Erfahrungen hatten, wo Kollegen wissentlich und absichtlich die Datenlage so manipuliert hatten, dass ein Medikament als „sicher“ erschien, obwohl es unmissverständlich „gefährlich“ war. Das gleiche zeigte sich auch bei Manipulationen von Daten, die ein unwirksames Medikament in ein „hoch wirksames“ verwandelten, oder beides gleichzeitig. Das Fachmagazin „British Medical Journal“, das diese Untersuchung veröffentlichte, befürchtet, dass Großbritannien den Ruf eines Landes der „dreckigen Wissenschaften“ erlangen könnte, es sei, hier würden deutlich bessere Kontrollen eingeführt, wie sie teilweise schon in anderen Ländern Gang und Gäbe sind. (BMJ, 2012; 344: e14).</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/avandia-evidenzbasiertes-desaster-2011/">Avandia &#8211; ein evidenzbasiertes Desaster</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/medikamente-zum-krankwerden-2012/">Die besten Medikamente zum Krankwerden</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fverfaelschte-studien-schnellere-zulassung-2012%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diät-Getränke erhöhen das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/diat-getraenke-risiko-schlaganfall-herzinfarkt-2012/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/diat-getraenke-risiko-schlaganfall-herzinfarkt-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Süßstoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Leute, die täglich ihre Ration an Diät-Softdrinks zu sich nehmen, haben deutlich bessere Chancen, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Getränke, die mit künstlichen Süßstoffen aufgepeppt werden, wie Aspartam, erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt um 43 Prozent bei den Zeitgenossen, die das Zeugs jeden Tag zu sich nehmen im Vergleich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, die täglich ihre Ration an Diät-Softdrinks zu sich nehmen, haben deutlich bessere Chancen, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Getränke, die mit künstlichen Süßstoffen aufgepeppt werden, wie Aspartam, erhöhen das Risiko für einen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/apoplex-schlaganfall.html">Schlaganfall</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkt</a> um 43 Prozent bei den Zeitgenossen, die das Zeugs jeden Tag zu sich nehmen im Vergleich zu Menschen, die praktisch nie diese Art von Getränken benutzen.</p>
<p>Die Forscher der Universität von Miami behaupten, dass die Gefahr in der Häufigkeit der Einnahme liege. Menschen, die solche Lite-Getränke nur zeitweise genössen, z.B. einmal pro Monat, hätten keine solche erhöhten Risikowerte zu befürchten. Nur die, die mindestens 6 Diät-Getränke im Laufe der Woche zu sich nähmen, hätten ein erhöhtes Risiko. Die Resultate wurden aus einer Analyse von 2564 Teilnehmern in der Northern Manhattan Studie gewonnen, die von der Columbia Universität von New York City durchgeführt worden war. Ziel der Studie war, das 10-Jahres-Risiko für Schlaganfälle zu ermitteln (Quelle: J Gen Intern Med, 2012; doi: 10.1007/s11606-011-1968-2).</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong></p>
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<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/sucralose-2011/">Süßstoff Sucralose: Gefahren und Nebenwirkungen</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Mango &#8211; das neue Diät-Wunder?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 02:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die afrikanische Mango ist seit Neuestem das Wundermittel Nummer eins bei der Gewichtsabnahme in den USA. Es wird dort  sogar mit so tollen Slogans wie „das Wunder in Ihrem Medizinschränkchen“ usw. beworben. Angeblich soll dieses Nahrungsergänzungsmittel auf natürlicher Basis den Stoffwechsel des Verzehrers ankurbeln, die Gier nach Nahrungsmitteln zügeln und damit in der Lage sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die afrikanische Mango ist seit Neuestem das Wundermittel Nummer eins bei der Gewichtsabnahme in den USA. Es wird dort  sogar mit so tollen Slogans wie „das Wunder in Ihrem Medizinschränkchen“ usw. beworben. Angeblich soll dieses <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Unterschied_Nahrungsergaenzung_Arzneimittel.html" target="_blank">Nahrungsergänzungsmittel</a> auf natürlicher Basis den Stoffwechsel des Verzehrers ankurbeln, die Gier nach Nahrungsmitteln zügeln und damit in der Lage sein, die Pfunde purzeln zu lassen. Und es soll sogar in der Lage sein, den <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/cholesterinspiegel.html">Cholesterinspiegel</a> zu senken und das körperliche Energieniveau anzuheben.</p>
<p>Aber was sagt die Wissenschaft zu dieser Superfrucht?</p>
<p>Die afrikanische Mango, mit wissenschaftlichem Namen Irvingia gabonesis, ist eine fleischige westafrikanische Frucht, die häufig in der traditionellen Küche von Nigeria und Kamerun zum Einsatz kommt. Der Samen der Frucht, der „Dika-Nuss“ genannt wird, wird als Extrakt für die Herstellung des Nahrungsergänzungsmittels benutzt. Nachdem dieses Mittel in einer amerikanischen Show vorgestellt und beworben wurde (der Dr. Oz Show) begann der große Run auf die afrikanische Mango. Inzwischen schnellen Webseiten mit diesem Produkt wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden, wobei ihnen allen gemein ist, dass sie die Mango als das Universalmittel gegen &#8220;unliebsamen Pfunde&#8221; lobpreisen.</p>
<p>Aber wie sieht es mit der Realität aus? Oder versprechen die Werbung und das Marketing mal wieder &#8220;Lego-Land&#8221;, damit der Rubel rollt?</p>
<p>Im Gegensatz zu den sattsam bekannten „Abnehm-Pillen“ im Markt, gibt es tatsächlich eine Reihe von ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studien mit und über die afrikanische Mango, welche die überschäumende Begeisterung zumindest auf den ersten Blick zu rechtfertigen scheinen. Die meisten dieser Studien wurden von Judith Ngondi und ihrem Team von der Universität von Yaoundé in Kamerun durchgeführt. Eine Studie aus dem Jahr 2005, die doppelblind und randomisiert durchgeführt wurde (eine zentrale Forderung an eine Studie mit akzeptablen Design) untersuchte 40 übergewichtige Teilnehmer. Sie bekamen entweder 3 Gramm afrikanische Mango pro Tag, oder als Plazebo Haferkleie. Der Beobachtungszeitraum betrug 4 Wochen. Das Mango Supplement wurde in portionierten Dosen 1 Stunde vor den Mahlzeiten genommen. Die Teilnehmer waren gehalten, eine Diät mit wenig Fetten einzunehmen. Insgesamt bekamen die Teilnehmer 1800 Kalorien pro Tag.</p>
<p>Am Schluss der Studie konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die Verumgruppe mit dem Mango-Nahrungsergänzungsmittel durchschnittlich 5,3 Prozent ihres initialen Körpergewichts verloren hatte. Die Plazebogruppe dagegen verlor nur 1,3 Prozent, was sich als statistisch signifikant erwies. Messungen von Hüfte und Taille der Teilnehmer zeigten sich ebenfalls in der Mango-Gruppe als signifikant verringert. Zudem waren <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/blutdruckwerte.html">Blutdruck</a> und LDL (das &#8220;böse&#8221; Cholesterin) in der Verumgruppe signifikant reduziert, das HDL (das &#8220;gute&#8221; Cholesterin) dagegen deutlich erhöht. In der Plazebogruppe waren in keinem dieser Bereiche irgend welche Veränderungen zu finden. Von daher rieten die Wissenschaftler zu einem vermehrten Gebrauch der afrikanischen Mango, die offensichtlich in der Lage ist, Nahrungsmittelfette zu regulieren und das Körpergewicht zu reduzieren. (Lipids Health Dis, 2005; 4: 12). Eine andere randomisierte, doppelblinde, Plazebo kontrollierte Studie von Ngondi und ihren Kollegen benutzte eine verbesserte Form der Nahrungsergänzungsmittel: die afrikanische Mango als Pille/Tablette. Diese Studie zeigte sogar noch deutlich verbesserte Werte. (Lipids Health Dis, 2008; 7: 12).</p>
<p><strong>Was macht die Mango so besonders?</strong></p>
<p>Jetzt stellt sich natürlich die Frage: „Wie macht die afrikanische Mango das eigentlich? Wie kommen solche Traumwerte zustande?“ Ursprünglich wurde geglaubt, dass der hohe Gehalt an Ballaststoffen in den Samen für die nützlichen Effekte verantwortlich war. Ballaststoffe sind bekannt für eine besseres Sättigungsgefühl, das auch länger anhält. Von daher erschien es nur logisch, dass bei der nachgewiesen hohen Menge an Ballaststoffen bei der afrikanischen Mango eben dieser Wirkmechanismus mit im Spiel sein musste. Aufgrund des lang anhaltenden Sättigungsgefühls aßen die Teilnehmer in der Verumgruppe zusätzlich auch weniger und nahmen somit weniger Kalorien zu sich. Das Resultat: Ein Verlust an Körpergewicht.</p>
<p>Der Gehalt an Ballaststoffen erklärt auch den Effekt auf den Cholesterinspiel bzw. dessen Senkung. Die Wissenschaftler der Universität von Yaoundé erklärten, dass die Ballaststoffe der afrikanischen Mango sich wie alle löslichen Ballaststoffe an die Gallenflüssigkeit binden könnten. Dadurch wird die Gallensäure nicht rückresorbiert, sondern durch den Stuhl abgeführt. Dieser Verlust an Gallensekret zwingt den Körper dann, erneut Gallenflüssigkeit zu produzieren, wobei Cholesterin als eine Grundsubstanz für die Synthese verbraucht wird. Resultat: Senkung der Cholesterinwerte. Dies trifft in gewissem Rahmen auch für andere Blutfette zu, sofern sie an der Synthese von Gallensäuren beteiligt sind. (Lipids Health Dis, 2008; 7: 44).</p>
<p><strong>Ein Wundermittel, das keins ist – ist das das endgültige Resultat der (pseudo)wissenschaftlichen Erkenntnis?</strong></p>
<p>Natürlich, die Werbung, das Marketing, die Industrie für Nahrungsergänzungsmittel usw. nehmen die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die eben diskutierten Effekte zum Anlass, Donner und Doria zu verkünden. Aber auch hier scheint der Teufel wieder im Detail zu stecken. Denn andere Wissenschaftler, wie Dr. Tanya Edwards, gaben zu bedenken (auch in der eben erwähnten US-Show Dr. Oz), dass die Wissenschaftler von Yaoundé um Dr. Ngondi ein ziemlich dezidiertes Interesse an super-guten Resultaten für die afrikanische Mango hätten. Denn der Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel für Gewichtsabnahme ist ein Milliardengeschäft in der „Ersten Welt“. Von daher verlangt Dr. Edwards unabhängige Studien von unabhängigen Wissenschaftlern.</p>
<p>Sie berichtete über eigene, wenig überzeugende Resultate, als sie dieses Nahrungsergänzungsmittel in Studien zum Einsatz gebracht hatte. Einige Patienten zeigten tatsächlich den Gewichtsverlust von einigen Pfunden, aber das große „Wundermittel“ für die Gewichtsabnahme war im Gegensatz zu den o.g. Vorgängerstudien nicht auszumachen. Denn eine weitere Einnahme des „Wundermittels“ brachte keine zusätzlichen Wirkungen – das Gewicht stagnierte. Der wirklich große Vorteil dieses Nahrungsergänzungsmittels ist das praktische Fehlen von irgendwelchen Nebenwirkungen. Es sind vereinzelt <a href="http://www.yamedo.de/symptome/kopfschmerzen.html">Kopfschmerzen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/Schlafstoerungen-Schlafprobleme.html">Einschlafstörungen</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Blaehung-Blaehungen.html">Flatulenz</a> beobachtet worden, die aber relativ rasch verschwanden. Dennoch sollte auch dieses Nahrungsergänzungsmittel einen rigorosen „Sicherheitstest“ durchlaufen, um mehr über die langfristige Sicherheit in der Anwendung aussagen zu können.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Unter dem Strich lässt sich sagen: Wenn Sie nach einer Abnehmhilfe suchen, dann sind Sie wahrscheinlich besser dran, wenn Sie auf eine gut untersuchte Methode oder ein gut untersuchtes Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Die afrikanische Mango ist damit aber noch nicht vollkommen aus dem Rennen, denn sie scheint in diesem Bereich einiges an Potential zu besitzen. Doch auch hier glaube ich nicht an Wunder und Wundermittel. Das ist &#8220;Lego-Land&#8221; der professionellen Halbwahrheitenverbreiter.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mate-Tee hilft bei Dickdarmkrebs und Entzündungen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/mate-tee-hilft-dickdarmkrebs-entzuendungen-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 15:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Yerba Mate Tee ist ein beliebtes Getränk in Südamerika und gewinnt auch bei uns aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften immer mehr Anhänger. Man schreibt diesem Aufgußgetränk äußerliche und innerliche Verwendungsmöglichkeiten zu, so regt er beispielsweise die Verdauung an, wirkt harntreibend, stärkt den Kreislauf und kann bei Ekzemen angewendet werden. In Deutschland ist er als Arzneimittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Yerba Mate Tee ist ein beliebtes Getränk in Südamerika und gewinnt auch bei uns aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften immer mehr Anhänger. Man schreibt diesem Aufgußgetränk äußerliche und innerliche Verwendungsmöglichkeiten zu, so regt er beispielsweise die Verdauung an, wirkt harntreibend, stärkt den <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Kreislauf</a> und kann bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/ekzeme.html">Ekzemen</a> angewendet werden. In Deutschland ist er als Arzneimittel zugelassen, wird aber auch in Teegeschäften verkauft.</p>
<p>Wie es sich herausgestellt hat, scheint dieser Tee in der Lage zu sein, dem <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/darmkrebs.html">Dickdarmkrebs</a> Paroli zu bieten, so behaupten es eine Reihe von Wissenschaftlern. Der Koffein in diesem Tee vernichtet dabei die Krebszellen aus dem Dickdarm im Laborversuch und reduzierte die Intensität von Entzündungen, die der Entwicklung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> Vorschub leisten.</p>
<p>Die Wissenschaftler der Universität von Illinois sahen, wie die Dickdarmkrebszellen einen Selbstzerstörungsprozess durchliefen, als sie mit einem Chlorogensäurederivat des Tees in Kontakt kamen. Dieser Zelltod, auch Apoptose genannt, lässt die Vermutung zu, dass das Chlorogensäurederivat des Matetees auch gegen andere Krebsformen wirksam sein könnte. Darüber hinaus zeigte sich, dass es nicht nur die malignen (= bösartigen) Zellen vernichtete, sondern auch gesunde Zellen daran hinderte, zu bösartigen Krebszellen zu entarten. Die Chlorogensäure zeigte zudem noch die Fähigkeit einer natürlichen anti-entzündlichen Wirksubstanz. Das wiederum nährt die Hoffnung, dass die Anwendung der Substanz Krankheiten, wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/arthritis-gelenkentzuendung.html">Arthritis</a>, zurück bilden könnte.</p>
<p>Quelle: Mol Nutr Food Res, 2011; 55: 1509–22</p>
<p><strong>Weitere Nachrichten zum Thema Krebs und Ernährung</strong></p>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist Homöopathie giftig?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/ist-homoopathie-giftig/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 16:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[HAB]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal fällt mir nichts anderes ein, als bei bestimmten Vorkommnissen mit dem Kopf zu schütteln. Was war passiert? Ein Leser schrieb mir, dass ihm sein Apotheker von Arsenicum Album D12 als Mittel abgeraten habe, weil es (Achtung!) &#8220;giftig&#8221; sei. Was soll man da antworten? Ich bleibe mal höflich: Der Apotheker hat (fast) Recht. Denn Arsenicum album [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal fällt mir nichts anderes ein, als bei bestimmten Vorkommnissen mit dem Kopf zu schütteln.</p>
<p>Was war passiert?</p>
<p>Ein Leser schrieb mir, dass ihm sein Apotheker von Arsenicum Album D12 als Mittel abgeraten habe, weil es (Achtung!) &#8220;giftig&#8221; sei.</p>
<p>Was soll man da antworten?</p>
<p>Ich bleibe mal höflich:</p>
<p>Der Apotheker hat (fast) Recht. Denn Arsenicum album enthält Arsentrioxid, auch Arsenik genannt, der als Ausgangsstoff für die Herstellung dient.</p>
<p>Und unverdünnt ist Arsentrioxid sehr giftig.</p>
<p>Der Zusatz „D12“ jedoch verrät, dass die Substanz in einer Verdünnung vorliegt. Diese Verdünnung beträgt 1:10 hoch 12. Das heißt, dass das giftige Arsentrioxid 12 mal jeweils um den Faktor 10 verdünnt (und verschüttelt) worden ist.</p>
<p>Um ein etwas anschaulicheres Bild zu bemühen, stellt eine D12 Potenz eine Verdünnung von 1 : 1 Billion dar oder ein Tropfen des Arsentrioxids (als Ursubstanz) in 25 olympischen Schwimmbecken. Wenn man Paracelsus Glauben schenkt, dann ist alles Gift, es kommt nur auf die Konzentration an.</p>
<p>Das heißt aber im Umkehrschluss, dass das, was für uns normalerweise giftig ist, nicht mehr schädlich ist, wenn die Konzentration stimmt. In diesem Fall muss die Konzentration schwach genug sein. Ich denke, dass ein Tropfen in 25 Schwimmbecken keine unmittelbare Gefahr für Gesundheit und Leben darstellen.</p>
<p>Wenn Sie sich einmal die Trinkwasserverordnung findet man auch einen Grenzwert für Arsen: „Grenzwert von Arsen im Trinkwasser 0,01 mg pro Liter. Ab dieser Konzentration sind auch bei langfristigem Konsum keine Gesundheitsrisiken zu erwarten.“ Aber bereits eine D8 enthält eine etwas geringere Konzentration an Arsentrioxid. In einer D12 dürfte mit herkömmlichen Methoden gar nichts mehr nachzuweisen sein &#8211; jedenfalls auf molekularer Ebene.</p>
<p>Nachdem jetzt erst einmal klar sein sollte, dass das Mittel nicht giftig sein kann, bliebe noch der (implizite) Vorwurf, dass dann auch nichts wirken könne&#8230;</p>
<p>Die Konzentrationen sind so gering, dass das „Medikament“ unwirksam sein muss – der alte Vorwurf gegen die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/" target="_blank">Homöopathie</a>.</p>
<p>Aber hier heißt „unwirksam“ auch bzw. in erster Linie „keine negativen Wirkungen“ oder „nicht toxisch“. Aus pharmakologischer Sicht gesehen (sprich dem Dosis-Wirkungsverhältnis) mag das seine Berechtigung haben.</p>
<p>Aber dann sollte man als Apotheker auch wissen, dass der Tropfen im Mega-Schwimmbecken toxikologisch unbedenklich ist. Immerhin wird eine 10.000-mal höhere Konzentration an Arsen im Trinkwasser als sogar langfristig unbedenklich dargestellt. Aus dieser Sicht müsste Ihr Apotheker konsequenterweise 10.000-mal dringender vom Genuss von Trinkwasser abraten.</p>
<p>Der therapeutische Effekt bzw. Nutzen einer solchen <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/potenz-potenzieren.html" target="_blank">Potenzierung</a> steht dagegen auf einem anderen Blatt. Offensichtlich lässt der sich nicht mit dem Dosis-Wirkungsverhältnis erklären. Aber das ist eine andere Geschichte. In meinem Beitrag &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathie-leipzig-klinische-forschung.htm" target="_blank">Kritik an der Homöopathie</a>&#8221; nehme ich dazu Stellung &#8211; unter anderem auch zu diesem Punkt:</p>
<blockquote><p><strong>Beliebte Argumente der Gegner wie zum Beispiel&#8230;</strong></p></blockquote>
<blockquote dir="ltr"><p>&#8220;&#8230; dass beim Potenzieren auf beispielsweise D20 (1:10 hoch 20), kein Atom der „Wirksubstanz“ sich in der Arznei mehr nachweisen läßt. Hier kann ein Vergleich mit der „Wirksamkeit“ von einer Tablette Aspirin, verdünnt im Gesamtwasser des Atlantik, herangezogen werden.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230;sind haltlos, weil die &#8220;klassische&#8221; Chemie und Physik nicht zu einer Erklärung der Homöopathie taugt. Wenn überhaupt, dann müsste wir zum Beispiel Theoriemodelle wie die Quantentheorie zur Erklärung der Homöopathie heranziehen. Ich empfehle dazu Prof. Dr. Dr. Harald Walach: Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum Theory); Eine theoretische Basis zum Verständnis transpersonaler Phänomene unter: <a href="http://www.psychophysik.com/RE_Generalisierte_Quantentheorie_-_Harald_Walach.pdf" target="_blank">http://www.psychophysik.com/ RE_Generalisierte_Quantentheorie_-_Harald_Walach.pdf</a></p>
<p>Außerdem kann ich auch die <a title="" href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&amp;Cmd=Search&amp;Term=%22Milgrom%20LR%22%5BAuthor%5D&amp;itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVAbstractPlus" target="_blank">Publikationensliste von Lionel Milgrom</a> zu den Themen Homöopathie, Quantentheorie, Verschränkung in makroskopischen Systemen empfehlen.</p></blockquote>
<p>Ach ja &#8211; Da bliebe noch der Apotheker: Empfehlen Sie diesem doch einmal einen Blick in das <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathisches-arzneibuch-HAB.html" target="_blank">Homöopathische Arzneibuch (HAB)</a>. Dieses enthält genaue Vorschriften zur Potenzierung der Mittel, sowie zur Herstellung der verschiedenen Formen (<a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/globuli.html" target="_blank">Globuli</a>, Dilutionen, Tabletten). Außerdem legt das HAB die Qualitäts- und Identitätsnachweise von Urtinkturen und Ausgangsstoffen für homöopathische Arzneimittel fest, inklusive Angaben zur analytischen Prüfung. Dieses Buch muss meines Wissens nach in jeder Apotheke vorhanden sein&#8230;</p>
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		</item>
	</channel>
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