Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung

4. November 2010 | Von | Kategorie: Heilverfahren

Luc Montagnier ist ein französischer Virologe, der 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Er denkt, dass die Homöopathie, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, durchaus auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage steht. Homöopathen begrüßten seine Stellungnahme. Dagegen schüttelten zahlreiche Schulmediziner mit dem Kopf.

Montagnier erhielt den Nobelpreis für den Nachweis der Verbindung zwischen AIDS und HIV. Bei seinen Forschungen erkannte er, dass Lösungen, die die DNA krankheitsverursachender Viren und Bakterien enthalten, niederfrequente Radiowellen aussenden können. Diese Radiowellen beeinflussen die sie umgebenden Wassermoleküle. Diese ordnen sich in Nanostrukturen. Die Lösungen behalten diese Eigenschaft auch dann bei, wenn sie sehr stark verdünnt werden oder der gelöste Stoff überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Das liegt seiner Meinung nach daran, dass auch die Wassermoleküle niederfrequente Radiowellen ausstrahlen. Deshalb meint Montagnier, dass Wasser eine Art Erinnerung an die Stoffe besitzt, die ihn ihm gelöst waren.

Viele Wissenschaftler lehnen diese These generell ab. Ihrer Meinung nach ist Wasser nicht in der Lage, Informationen zu speichern oder zu übermitteln. Darauf beruht aber ein Erklärungsansatz der Homöopathie. Hier werden Lösungen stark „potenziert“ wie es Homöopathen nennen. Teilweise wird soweit potenziert, dass keinerlei Moleküle der Ausgangssubstanz mehr vorhanden sind.

Meine Meinung dazu ist nach wie vor die Gleiche: Die „Wasserspeichertheorie“ ist nur ein Theoriemodell das mit unserem derzeitigen Wissen versucht die Wirkung der Homöopathie zu erklären. Egal ob diese Theorie stimmt oder nicht: sie ist nur ein theoretisches Modell. Ob Homöopathie nun wirkt oder nicht, hat mit diesem theoretischem Modell nichts zu tun.

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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6 Kommentare
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  1. Bekannt ist, dass Materie ein sich selbstregulierendes System darstellt. Für diese Systeme gilt: Signal trifft auf sich selbst regulierdendes System – Folge Hexagons- Bienenwaben etc.

    Bei Bestrahlung z. B. mit Radiowellen sind diese Erscheinungen aber bei Wasser als Interferenzfelder und nicht als chemische Verbindungen aufzufassen. Wenn man diese als Volumenhologramme definiert, hat man auch einen „Wasserspeicher“.

    Siehe: http://www.iap.tu-darmstadt.de/lto/pro/gloss-dt.html

    http://www.golem.de/0403/30558.html

    http://www.uni-muenster.de/Physik.AP/Purwins/Welcome-de.html

  2. […] Nobelpreisträger gibt Homöopathie Aufschwung […]

  3. Ich liebe die Schizophrenie, mit der Sie sich einerseits an jeden vermeindlichen Strohalm zur wissenschaftlichen Belegbarkeit klammer und andererseits wohl doch noch genügend Menschenverstand besitzen um sich dann im letzten Absatz davon zu distanzieren.

    Weiter so!

  4. Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen. (Jakob von Uexküll, deutsch-schwedischer Biologe, 1864 -1944)

    Ich bin eher als Techniker (Messknecht) und weniger als Wissenschaftler einzuordnen und suche aber dennoch nach Lösungen, die mit meinen messttechnischen und physikalischen Kenntnissen in Einklang zu bringen sind.

    Hier ein Versuch:

    informationenergymedicine-academy.com/informationsubertragung_radionik_cyril_smith/

    Besuchen Sie doch mal meine WEB-Seite, gerne werde ich Verbesserungsvorschläge akzeptieren, sofern diese in Einklang mit der etablierten Geologie und Physik zu bringen sind.

    Zur Zeit beschäftige ich mich mit Magnetismus im Wasser, der vermutlich bei der Homöopathie (paramagnetische „Jonen“ etc.) eine entscheidende Rolle spielt. Mit destilliertem Wasser soll Die Homöopathie ja nicht funktionieren. Genaueres siehe hier: bibliothek.fzk.de/zb/berichte/FZKA6916.pdf

    Zusammenfassung auf Seite 10 – Das bringt uns sicher weiter

  5. […] Luc Montagnier ist ein französischer Virologe, der 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Er denkt, dass die Homöopathie, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, durchaus auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage steht. Homöopathen begrüßten seine Stellungnahme. Dagegen schüttelten zahlreiche Schulmediziner mit dem Kopf. (http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis) […]

  6. […] Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung […]

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