Kamillentee gegen Krebs?

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: Heilverfahren

Es klingt wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Wissenschaftler haben vor nicht allzu langer Zeit entdeckt, dass Kamillentee (übrigens ebenso wie Sellerie und Petersilie), eine hohe Konzentration einer Substanz beinhaltet, die die Krebszellen „erinnert“, sich selbst zu eliminieren.

Diese Schlüsselsubstanz nennt sich Apigenin und lässt sich auch in anderen Tees, vielen Früchten und Gemüsen wiederfinden. Unter dem Strich kann man die Substanz in allen pflanzlichen Nahrungsmitteln finden, die die Lebensmittel der Mittelmeerländer bestimmen, so die Wissenschaftler der Ohio State Universität. Denn sie testeten die Substanz an Brustkrebszellen und fanden heraus, dass sie einen natürlichen Zelltod (Apoptose) dieser Zellen veranlasste. Denn Krebszellen haben einen „Unsterblichkeitstatus“, der sie ins Uferlose wachsen lässt…

Apigenin geht mit 160 Proteinen Verbindungen ein und bildet somit einen Heilkomplex, der anti-entzündliche Eigenschaften besitzt. Die chemotherapeutischen Substanzen der Pharmaindustrie dagegen arbeiten nur mit einem Molekül, so die Forscher aus Ohio.

Und nur für den Fall, das manche Leser (wieder einmal) meinen, ich sei der Auffassung man könne Krebs nur mit Kamillentee behandeln: nein, das denke ich nicht. Ich denke aber, dass unsere Heilpflanzen, wesentlich mehr können, als wir Ihnen bisher zugetraut haben. Insofern bin ich für Forscher sehr dankbar, die sich die Mühen in diesem Bereich machen.

(Quelle: Ohio Universitäts Webseite)

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René Gräber - Heilpraktiker & Sportpädagoge mit eigener Praxis. Sie finden mich unter anderem auch auf Google+, facebook, Xing oder Twitter. Ich schreibe und berichte regelmäßig zu den Themen Medizin, Fitness und Gesundheit. Wenn Sie dies interessiert, dürfen Sie gerne (siehe Box hier unten), meinen persönlichen Gesundheits-Newsletter anfordern. In den ersten 5 Teilen berichte ich über meine "5 Lieblings-Wundermittel".

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9 Kommentare
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  1. Es gibt wohl kaum etwas, was zeitgemäßer als Pflanzen und ihre therapeutischen Wirkstoffe sind.
    Gerade jetzt, wo sich überall Resistenzen gegen viele Wirkstoffe bilden, haben Pflanzen wie Kamille klar die Nase vorne, da sie über Tausende von Jahren ihr genetisches Abwehrpotenzial entwickelt konnten.

  2. […] einer Substanz beinhaltet, die die Krebszellen „erinnert“, sich selbst zu eliminieren… weiterlesen (Quelle: René Gräber – 10.06.2013 – […]

  3. Hallo Rene, dass hört sich sehr vernünftig an und bestätigt auch die Empfehlungen aus den Reha Kliniken, dass bestimmte Teearten eine sehr positive Wirkung haben. Vor zweieinhalb Jahren sprach mich die Chefärztin einer Reha Klinik an, ob ich nicht Vorträge halten könnte und den gesunden Tee mitbringen kann – der Tee muss unter die Leute – !!! Gerade dort wird die Verbesserung der Lebensqualität bedacht und in den Fachzeitungen der Onkologie fand ich auch schon sehr interessante Artikel über Cistustee und Moringa. In den Vorträgen begegnen mir sehr viele Menschen mit Wissbegierde über die möglichen Wirkungsweisen aus dem Tee – und Kräutergarten. Ich würde sehr gerne noch mehr solcher Vorträge in Reha Kliniken oder auch in anderen Veranstaltungen halten. Heute durfte sich mein Engelkind, sie wird bald 3 Jahre, ihre eigenen Kräuter in unserem Teegarten für einen Hustentee aussuchen und wir haben ihn gemeinsam zubereitet. Mit einem Blättchen Stevia und ein paar Gojibeeren fand sie es ganz lustig und hat davon fast 3 Tassen getrunken und den Rest wollte sie unbedingt mit nach Hause nehmen. Eine bemerkenswerte Erfahrung.

    Antwort René Gräber:
    Ausgezeichnet! Ich versuche das auch meinen Kindern näher zu bringen, denn die finden das interessant. Aber auch für Erwachsene: es fehlt vielfach am Wissen – und vielfach wird nur noch an „Tabletten“ geglaubt.

  4. Mädesüß enthält z.B. den Grundstoff für Aspirin. Wer bei uns über Kopfschmerzen klagt, kaut einfach 2 Blättchen. Wenn ich dann höre, dass ein „Psycho – Katalog“ aufgestellt wird, wer als behandlungsbedürftig gelten soll ( danach fast jeder) und heute in der Presse lese, dass 125 Psycho – Medikamente auf den Markt geschmissen werden, ist das doch eine armselige Entwicklung. Deine Aufklärung ist außergewöhnlich gut – so Menschen wie Dich müsste es 100 mal mehr geben.

  5. Auch ich stoße zur Zeit immer häufiger auf das Phänomen, dass uraltes selbstverständliches Wissen heutzutage aufwändig wissenschaftlich und teuer in Laboren wieder aufgerollt wird. Unsere Vorfahren hatten bereits dieses Know-how auch ohne Labore. Warum glauben wir heutzutage nichts mehr? Müssen wir immer alles bis ins kleinste Detail kennen? Jede Antwort wird zig neue Fragen aufwerfen. Der Mensch ist nun mal ein super komplexes Individuum, das sich vermutlich nie komplett entschlüsseln lässt. Ist denn unser Vertrauen in althergebrachtes heute völlig dahin? Natürliche, gesunde und ausgewogene Ernährung ohne Gentechnik reicht meines Erachtens für ein gesundes Leben. Ich bin jeden Tag froh und dankbar, dass ich einen kleinen Garten besitze, in dem ich ein paar Gemüse und Kräuter selbst anbauen kann. Das Essen schmeckt auch gleich viel aromatischer und ich brauch sonst kaum noch Würze. Mit Kamille habe ich als Kind schon die entzündeten Augen meines Hundes gepflegt. Er war mir sehr dankbar.

  6. Oh ja, Cistus-Tee ist unser Alleskönner. Obwohl mein „armer“ Mann seit unserem Kennenlernen wirklich viel „mitmachen“ mußte bezüglich gesunder Lebens- und Essgewohnheiten, weiß er vieles inzwischen zu schätzen und macht es wie selbstverständlich. z.B. trinkt er sofort 1-2 l Cistustee täglich, wenn er merkt, dass es im Hals zu kratzen anfängt. Das über 4 – 5 Tage mindestens und es ist meist ausgestanden. Als Selbständiger kann er sich keine wirklichen Ausfalltage leisten.Jetzt hat er schon seine Kollegen angesteckt und ich komme kaum noch mit dem Besorgen von Cistustee in Bio-Qualität nach ;-).

  7. erstaunt war ich, als ich ‚Moringa‘ las, der Name wurde nur ganz kurz erwähnt……. dabei gebührte ihm eigentlich ein ausführlicherer Bericht.
    Vor ca. 1,5 Jahre hatte ich eine Hüft-TEP, die Schmerzen nach der Op. liessen bei mir den Gedanken zu, dass es vor der Op. nicht so schlimm war…… Nach diversen Untersuchungen wurde mir lapidar mitgeteilt, das Teil sei noch nicht richtig eingewachsen, daher diese Schmerzen. Durch Zufall hörte ich über Moringa, besorgte es mir und nahm es ein….. ich dosierte es ein wenig höher, als vorgegeben und harrte der Dinge, die da kommen sollten…. und sie kamen ! Nach ca. 14 Tagen waren die Schmerzen so sehr gedämmt, dass ich wieder richtig laufen konnte, Treppen steigen, rauf und runter ! und es eigentlich nicht fassen konnte……. was war in Moringa, dass diesen „Zauber“ bewirkte ? Egal, keine Fragen stellen, nur freuen, dass die Schmerzen inzwischen Geschichte sind.
    Jetzt habe ich mir Moringa-Samen gekauft und eingepflanzt…. zwei von fünf Samen sind angegangen und wachsen fast zusehends; von den Blättern werde ich mir Tee kochen, vorausgesetzt, die Pflänzchen wachsen weiter so munter.
    Übrigens: meine Freundin, der ich es empfohlen hatte, hat ähnliche Erfahrungen gemacht mit ihren Knieschmerzen.

  8. Kamillentee und viele Kräutertees haben eine enorme Wirkung. Leider greifen wir heute viel zu oft auf Tabletten zurück. Es muss schnell wirken und ist natürlich viel bequemer.

    Wir müssen wieder lernen auf unseren Körper zu hören, der uns sagt, was wir brauchen.
    Es gibt viele Kräuter die uns helfen können. Es gibt den Spruch: „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ – ich bin der Überzeugung, dass das stimmt.
    Ein Beispiel: Mein Schwiegervater hatte (mit 84 Jahren in Italien verstorben) eine Herzerkrankung, meine Schwägerin hat damals die Diagnose nicht richtig verstanden und sprach von Herzermüdung, Ich verstand dies als Herzschwäche und schickte eine Kräuterteemischung.
    Er hat diesen Tee nur auf ständiges Drängen seiner Frau getrunken. Wenige Monate später
    habe ich den Diagnosebericht gelesen – einseitige Herzerweiterung – ich habe einen anderen Kräutertee geschickt und siehe da, mein Schwiegervater wollte jeden Tag diesen Tee.
    Für mich heißt das, er hat gespürt was ihm gut tut.

    Stattdessen lassen wir uns viel zu oft mit Medikamenten vollpumpen und wissen nicht welche Nebenwirkungen diese langfristig haben. Medikamente werden uns in den seltensten Fällen heilen – dafür sorgt die Pharmaindustrie.

  9. […] Kamillentee gegen Krebs? […]

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