<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Yamedo BLOG&#187; Homöopathie</title>
	<atom:link href="http://www.yamedo.de/blog/tag/homoopathie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.yamedo.de/blog</link>
	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 14:06:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Klinische Relevanz der Homöopathie geht weit über Placebowirkung hinaus</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/klinische-relevanz-homoeopathie-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/klinische-relevanz-homoeopathie-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 09:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=1141</guid>
		<description><![CDATA[Kritiker haben die Homöopathie immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;Streit um homöopathischen Bockmist&#8220;. Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker haben die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;<a title="Der Chefkritiker vom Dienst: Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann" href="http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/">Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann</a>&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;<a title="Streit um “homöopathischen Bockmist”" href="http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/">Streit um homöopathischen Bockmist</a>&#8220;.</p>
<p>Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen Nachweis der Homöopathie erbringen, können. Neben der noch jungen Wissenschaft der Nanotechnologie (wie ich in &#8220;<a title="Nanowissenschaften und Homöopathie" href="http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/">Nanowissenschaften und Homöopathie</a>&#8221; berichten konnte) weist nun <a href="http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19" target="_blank">eine neue Studie</a> darauf hin, dass die Kritik am reinen &#8220;Plazeboeffekt&#8221; überholt ist.</p>
<p>Die klassische Homöopathie hat klare Vorteile für Patienten mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a>, sagen Forscher und Experten. Die in einem Vergleich herausgestellten, &#8220;klinisch relevanten und statistisch signifikanten&#8221;, Ergebnisse sprechen eine Sprache für sich.</p>
<p>Die in der Studie getesteten Mittel hatten einen dramatischen Effekt auf die Lebensqualität von 259 Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen mussten.<br />
Diese Verbesserungen wurden verglichen mit 380 anderen Krebspatienten,die keine homöopathische Mittel bekamen.</p>
<p>Positive Veränderungen stellten sich ein:</p>
<ul>
<li>Im Bereich Müdigkeit</li>
<li>Im Bereich Angst und Depression</li>
</ul>
<p>Die Wirkung der homöopathischen Mittel hielt länger als 12 Monate an, dies kann durchaus als Riesenschritt in der Begleitung von Krebspatienten benannt werden.</p>
<p>Die Forscher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Deutschland begleiteten beide Gruppen so nah und intensiv wie möglich, um die Gesundheitsprofile der Patienten schnell und zeitnah vergleichen zu können.</p>
<p><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung" href="http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/">Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fklinische-relevanz-homoeopathie-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/klinische-relevanz-homoeopathie-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Chefkritiker vom Dienst: Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 14:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=1080</guid>
		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, sie sind ein Homöopathiekritiker. Dann sagen Sie: Homöopathie ist wenn alles so weit verdünnt wird, dass man nichts mehr nachweisen kann. Wenn man dieses verdünnte &#8220;Nichts&#8221; bei Kranken und Erkrankungen zum Einsatz bringt, und sich dann aber doch ein therapeutischer Effekt einstellt, dann ist das entweder ein Wunder, ein Zufall oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, sie sind ein Homöopathiekritiker. Dann sagen Sie:</p>
<p><em>Homöopathie ist wenn alles so weit verdünnt wird, dass man nichts mehr nachweisen kann.</em></p>
<p>Wenn man dieses verdünnte &#8220;Nichts&#8221; bei Kranken und Erkrankungen zum Einsatz bringt, und sich dann aber doch ein therapeutischer Effekt einstellt, dann ist das entweder ein Wunder, ein Zufall oder ein Placeboeffekt. Ganz klar, kann passieren. Wenn aber in der Praxis der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> die therapeutischen Effekte sich einfach mal weigern, aufzuhören, wenn sich ein Wunder nach dem anderen einstellt, wenn die Effekte deutlicher ausgeprägt sind als die zu erwartenden Placeboeffekte, also ganz offensichtlich ein <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm">Wirkung</a> festzustellen ist &#8211; nun, dann &#8230; ja dann ist es an der Zeit, wegzusehen, den Kopf in den wissenschaftlichen Sand zu stecken und den Ignoranten zu markieren.</p>
<p><em>Sie meinen, so etwas kann es gar nicht geben? Und schon gar nicht in leitender Position in der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/">alternativen Medizin</a>?</em></p>
<p><strong>Wenn der Bock zum Gärtner wird</strong></p>
<p>Ein Kritiker der alternativen und komplementären Medizin, vor allem der Homöopathie, ist ein gewisser deutscher Professor Ernst, der den bislang einzigen Lehrstuhl für „Alternative Medizin“ weltweit inne hat und an der Universität von Exeter in Großbritannien lehrt. Dabei ist es schon merkwürdig, warum man hier den Bock zum Gärtner gemacht zu haben scheint: Der Mann lässt kaum eine Gelegenheit aus, um alles, was nicht Schulmedizin ist, zu „kritisieren“.</p>
<p>Ein Artikel der <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/science/medicine/article7047382.ece" target="_blank">„Times“</a> vom März 2010 bringt einige Verdikte des deutschen Professors über die verschiedenen Disziplinen der alternativen Medizin. Demnach zeigt die Homöopathie keinerlei „Evidenz“, dass sie wirklich wirksam sei, sondern bestenfalls mit Placebo mithalten könne. Weiter gehts mit der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/akupunktur/">Akupunktur</a>, die zeige nur Wirksamkeit bei einigen selektierten Erkrankungen wie <a href="http://www.yamedo.de/symptome/uebelkeit.html">Übelkeit</a>, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/erbrechen.html">Erbrechen</a>, Schmerzzuständen bei Osteoarthritis (Entzündung zuerst des Knochens und dann des Gelenks) &#8211; und mehr nicht.</p>
<p>Dem <a href="http://www.yamedo.de/naturheilmittel-medikamente/johanniskraut.html">Johanniskraut</a> wird von ihm eine gute Wirksamkeit bei leichter bis mittelschwerer Depression zugestanden. Das ist aber nicht sonderlich überraschend, denn für diesen Tatbestand gibt es erdrückende Beweise per Studien. Diese in Frage zu stellen, hieße, dass man gleich die Gravitation in Frage stellen kann, so eindeutig ist die Wirksamkeit des Johanniskrauts. Die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/Chiropraktik.html">Chiropraktiker</a> und ihre Therapie werden ebenfalls mit dem Siegel der Scharlatanerie bedacht. Ihre Methoden sind für den Professor sogar potentiell schädlich. Die Iridologie hat für ihn nur bewiesen, dass die Untersuchung der Iris des Auges für eine Diagnosestellung Humbug ist (Quelle laut Times ist das Centre for Complementary Medicine, Exeter).</p>
<p><strong>Es war einmal … so fangen Märchen an.<br />
</strong></p>
<p>Mit wem haben wir es denn da eigentlich genau zu tun, diesem Professor Ernst? Angaben über den wissenschaftlichen Werdegang des &#8220;ernsten&#8221; Professors sind alles andere als klar. Wo selbiger wissenschaftliches, evidenzbasiertes Vorgehen in der Forschung fordert, ist er selber nicht bereit, evidenzbasierte Aussagen über seine Ausbildung und Erfahrung zu machen. Dies wurde deutlich in einem <a href="http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/300410102802_hn168april10.pdf" target="_blank">Interview</a>, dass er den „Homöopathische Nachrichten“ des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) im April 2010 gab. In diesem Interview vertritt er die Meinung, dass ein Forscher in der Komplementärmedizin ein gewisses Maß an Kenntnissen mitbringen sollte.</p>
<p>Dass er aber in Sachen Homöopathie keinen Abschluss hat, erklärt er damit, dass er die Voraussetzungen habe, aber die nicht nach dem „Titel“ gefragt habe. Er gibt dann auch zu, dass er keinerlei Kurse in Homöopathie besucht habe. In der nächsten Antwort kommt dann der überraschende Schwenk (oder ist es ein Schwank?), dass er Homöopathie, Phytotherapie, Massage, manuelle Medizin, Akupunktur und <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/autogenetraining-schultz.html">autogenes Training</a> gelernt habe.</p>
<p>Da ist es schon interessant zu erfahren: Wie kann man etwas lernen, ohne einen Kurs zu besuchen? Nun gut, es gibt sehr gute homöopathische Literatur. Genau genommen könnte man sich auch alles anlesen.</p>
<p>Dann bliebe aber immer noch die Praxis. Aber da wird es dann noch &#8220;märchenhafter&#8221;: Auf die Frage nach eigenen Erfahrungen mit Homöopathie und anderen Verfahren kam von ihm die Antwort, dass er in einem Münchner Krankenhaus für Naturheilwesen gearbeitet habe. Aber Professor Ernst kann sich nicht mehr erinnern, wie lange er dort gewirkt hatte.</p>
<p>Das ist schon wirklich putzig. Deutschland ist ein Land, in dem es kaum etwas gibt, was nicht einer gewissen staatlichen Kontrolle unterliegt. <strong>Unser Professor will uns hier in diesem Interview weis machen, dass er ohne Kurs, Zertifikat oder Prüfung in Sachen Homöopathie, eben diese Homöopathie praktiziert hat? </strong>Das nenn ich dann doch mal „evidenzblasierte Medizin“!</p>
<p>Hier wird mehr als evident, dass man Herrn Ernst nicht wirklich ernst nehmen kann. Aber wie gesagt: Man kann auch durch lesen zu einem Experten auf einem Gebiet werden &#8211; und das meine ich durchaus ernst.</p>
<p><strong>Die Unwissenschaft eines alter-naiven Schulmediziners</strong></p>
<p>Der Ausbildungswerdegang von Herrn Ernst in Sachen alternative Medizin verrät ein weiteres Detail (laut o.g. Interview): Er ist nicht nur kein Homöopath, er ist auch kein &#8220;klassischer&#8221; Wissenschaftler. Denn seine Ausbildung als Arzt beinhaltet in keiner Weise eine Ausbildung zum Wissenschaftler. Es gibt zwar interessierte Gerüchte, dass man als Arzt ja auch die ganze Wissenschaft mit der Medizin einverleibt bekommt. Dennoch muss man sich dann fragen, wie man als „wissenschaftlicher“ Arzt ohne Biochemie und Ernährungskunde auskommen kann? Denn diese Disziplinen werden in der Ausbildung zum Mediziner nicht oder nur streifschussartig abgehandelt. Ebenso Fächer wie Statistik oder Sozialforschung. Während des Medizinstudiums: Fehlanzeige. Muss ja auch für einen Arzt gar nicht sein. Der soll sich ja eigentlich um Kranke, beziehungsweise um die Gesundheit der Patienten kümmern&#8230;</p>
<p>Eine nähere Beschreibung zu diesen Fragen der Wissenschaft in der Medizin habe ich übrigens im Report: „<a href="http://renegraeber.de/blog/unsere-schulmedizin-die-einzig-wahre-wissenschaft/">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a>“ diskutiert.</p>
<p>Prinzipiell sehe ich einige &#8220;methodologische Schwächen&#8221; in der Medizinwissenschaft. <strong>Die Medizin (im allgemeinen jedenfalls) ist aber nicht bereit, diese Schwäche zuzugeben</strong>.</p>
<p>Da ist es kein kein Wunder, wenn man bei Herrn Ernst auch weniger wissenschaftlich qualifizierte Statements zu hören bekommt, bzw. er einen Diskussionsstil führt, der mit den Gepflogenheiten der Wissenschaft nichts zu tun hat. Nicht zuletzt war es ein Kommentar des DZVhÄ zu dem gegebenen Interview, der diesen Sachverhalt unterstreicht:</p>
<p><em>„Verblüfft hat uns die erste Antwort von Prof. Ernst auf unsere Interview-Anfrage: ´Ich habe gerade die Fragen gelesen. Falls Sie Antworten zu derart spezifischen Fragen haben wollen, bitte ich um Nennung der jeweiligen Publikationen, auf die Sie sich beziehen.´ Dem führenden Forscher sind also wesentliche Arbeiten, die in seinem eigenen Arbeitsgebiet in den letzten Jahren erschienen sind, offenbar nicht geläufig. Wir haben ihm die Quellen dann gerne genannt, darunter eine Zeitschrift, in deren wissenschaftlichen Beirat niemand anders als Professor Edzard Ernst sitzt.“</em></p>
<p>So lässt sich wissenschaftliche Kompetenz doch deutlich darstellen. Und so verwundert es auch nicht, wenn andere „Schoten“ aus dem Interview herausplatzen:</p>
<p><em>„<strong>DZVhÄ:</strong> Was halten Sie von der Doppelblindprüfung von Möllinger et al. mit verschiedenen Arzneimitteln gegeneinander, mit spezifischem Ergebnis? – Gibt es Gründe, warum hier ein signifikanter Unterschied herauskam, im Gegensatz zu Prüfungen gegen Placebo?</em><br />
<em><strong>Edzard Ernst:</strong> Homöopathische Arzneimitteleprüfungen sind keine klinischen Studien zur Überprüfung einer klinischen Wirksamkeit am Patienten. Für die Frage, ob Homöopathika Kranken mehr als Placebos helfen, sind sie daher nicht bedeutsam.“</em></p>
<p>Aha: Wenn man wissenschaftliche Studien zu <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/materia-medica/">homöopathischen Produkten</a> durchführt, dann ist das laut Herrn Ernst keine Wissenschaft. Unter gleichen Bedingungen und Protokoll wird es erst dann zur Wissenschaft, wenn man ein pharmazeutisches Produkt testet. Richtig: Denn ein Auto wird nur dann ein Auto, wenn der richtige Fahrer drin sitzt. Das hört sich verdächtig nach einer alternativen Wissenschaftstheorie eigener Bauart an. Aber warum braucht Prof. Ernst ein solch neues Vehikel namens Wissenschaftstheorie? Damit die ihm das beweist, was er bewiesen haben möchte? Und was wäre das?</p>
<p><strong>Homöopathie muss unwirksam sein!</strong></p>
<p>Was also ging der „Erfindung“ einer neuen kaum Ernst-zunehmenden Wissenschaftstheorie voraus? Die Studien, die Möllinger und Walchach durchgeführt hatten, kamen zu dem Schluss, dass gesunde Probanden bei Einnahme homöopathischer Medikamente genau die Krankheitssymptome zeigten, die laut Theorie der Homöopathie eintreten müssen. Dazu waren die Beobachtungen auch noch hoch signifikant. Die Studien waren randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studien, so wie es die evidenzblasierten Marktschreier der Schulmedizin immer verlangen. Zudem wussten die Teilnehmer nicht, mit welchen Symptomen sie konfrontiert werden würden.</p>
<p>Die möglichen Symptome, die in Frage kamen, betrugen mehrere Tausende, von denen einige wenige in Abhängigkeit vom gegebenen Präparat auftreten mussten. Möllinger und Kollegen bewiesen somit die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/aehnlichkeitsprinzip.html">Ähnlichkeitsregel der Homöopathie</a>. Aufgrund der Sorgfalt dieser durchgeführten Studien kommt die Placebo-Theorie für die Homöopathie seitens des Professors kräftig ins Wanken.</p>
<p>Da es nun jedoch äußerst schwierig geworden ist, diesen vermaledeiten Studien einen methodischen Fehler zu unterstellen, deren Ergebnisse ihm aber nicht in seinen Placebo-Kram passen, werden sie einfach ignoriert bzw. aufgrund der untersuchten Stoffe als nicht-wissenschaftlich und damit als nicht klinisch relevant umdefiniert. Nun wundert es niemanden mehr, warum ein <a href="http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=10604" target="_blank">Artikel</a> von Claus Fritsche in Psychophysik.com die Zwischenüberschrift „Zwischen Ignoranz und Starrsinn“ beinhaltet.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Verbogener kann Wissenschaft kaum noch gehandhabt werden</strong></p>
<p>Aber auch anderen Kollegen des Professors ist dieser Starrsinn bzw. diese Ignoranz schon aufgefallen: <em>„Professor Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart, äußerte sich in einer in der <a href="http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E5B1EA84E9695444F89A47A666C42AEF0~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed" target="_blank">FAZ veröffentlichten Buchrezension</a> ähnlich: ´Auffällig ist die Ignoranz [der Autoren] gegenüber methodischen und sachlichen Einwänden, die führende Forscher auf dem Gebiet der Komplementärmedizin gegen den selektiven Blick dieser beiden ,Experten’ haben. Konträre Ansichten werden nicht erwähnt.´“</em></p>
<p>Damit aber nicht genug. Morley et al. veröffentlichten schon 2001 eine Fallstudie mit dem Titel: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11246938" target="_blank">„A case study of misrepresentation of the scientific literature: recent reviews of chiropractic.“</a><br />
Hier dokumentieren sie, dass Ernst et al. und deren Publikationen über die Chiropraktik wiederholt falsche Referenzen benutzen, irreführende Schlüsse und Behauptungen gebrauchen, höchst selektives Material bestimmter Autoren benutzen, relevante Literatur außer Acht lassen, inkorrektes Zitieren von veröffentlichten Arbeiten und falsche Angaben zu den Inhalten anderer Arbeiten machen.</p>
<p>Sie bemerken weiter, dass eine kritische Analyse der Ernst´schen Veröffentlichungen grob fahrlässige Fehldeutungen innerhalb der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu Tage brachte. Dieser Tatbestand stellt die Integrität der Peer-View Kontrolle in Frage und kommt eigentlich einem bewussten akademischen Fehlverhalten gleich.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Herr Ernst ist nicht erst seit gestern auf die wissenschaftsfeindliche Schiene der Schulmedizin aufgesprungen. Dahinter scheint schon fast ein System zu stecken. Fast reflexartig werden Studien zu „Lieblingsthemen“ ignoriert und als Placebo-Effekt eingestuft. Da muss man schon die Frage stellen ob Herr Ernst überhaupt einen Blick auf die Arbeiten geworfen hat?</p>
<p><em>Dies erinnert mich an einen Witz:</em></p>
<p>Die typisch die Antwort eines Chefarztes, Abteilung Innere Medizin, dem schwere Nebenwirkungen eines von ihm verordneten Präparats gemeldet wurden: „Auf meiner Station gibt es keine Nebenwirkungen“.</p>
<p>Dieser unfreiwillige Kalauer &#8211; auf Herrn Ernst übersetzt &#8211; müsste dann heißen: „Bei meinen Forschungsergebnissen gibt es keine homöopathischen Wirkungen“.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/">Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fchefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nanowissenschaften und Homöopathie</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 13:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=1066</guid>
		<description><![CDATA[Homöopathie polarisiert. Ihre ungezählten Anhänger schwören darauf seit nunmehr fast 200 Jahren. Den wissenschaftlich eindeutigen Beweis über ihre Wirksamkeit, um auch konventionell behandelnde Schulmediziner von ihr zu überzeugen, blieb die Homöopathie bisher jedoch schuldig. Dies macht sie angreifbar für ihre zahlreichen Kritiker. Hauptangriffsziel stellen bei kritischen Betrachtungen der Homöopathie ihre Potenzierungen dar. Die Heilmittel werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> polarisiert. Ihre ungezählten Anhänger schwören darauf seit nunmehr fast 200 Jahren. Den wissenschaftlich eindeutigen Beweis über ihre <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm">Wirksamkeit</a>, um auch konventionell behandelnde Schulmediziner von ihr zu überzeugen, blieb die Homöopathie bisher jedoch schuldig. Dies macht sie angreifbar für ihre zahlreichen Kritiker.</p>
<p>Hauptangriffsziel stellen bei kritischen Betrachtungen der Homöopathie ihre <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/potenz-potenzieren.html">Potenzierungen</a> dar. Die Heilmittel werden in stufenweisen Herstellungsprozessen durch Verreiben oder Verschütteln immer stärker verdünnt. Rein rechnerisch können jedoch die höheren Potenzen gar nicht mehr in jeder Tablette, jedem <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/globuli.html">Globulus</a> oder Tropfen Moleküle des Heilstoffes enthalten, sondern bestehen nur noch aus dem Trägermaterial. Nach gängiger medizinischer Lehrmeinung sind sie damit wirkungslos. Tatsächlich erreichte homöopathische Erfolge werden mit Placebo-Effekten auf eine Stufe gestellt.</p>
<p>Eine Gruppe indischer Forscher vom renommierten <a href="http://www.iitb.ac.in/" target="_blank">ITT</a> &#8211; dem Indian Institute of Technology &#8211; hat nun im Peer-Review-Journal &#8220;Homeopathy&#8221; einen hochinteressanten Artikel veröffentlicht. In einer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20970092" target="_blank">Arbeit</a> untersuchten die indischen Forscher sechs Metalle, die homöopathische Heilmittel darstellen: Gold, Silber, Platin, Kupfer, Zink und Zinn. Dabei konzentrierten sie sich auf die Potenzstufen C 6, C 30 und C 200. Mit dem Transmissionselektronenmikroskop sowie einer Feinbereichsbeugung stießen sie auf die eindeutige Existenz von aus der Ausgangssubstanz stammenden Nanopartikeln mit ihren Aggregaten. <strong>Der Nachweis des Vorhandenseins des Ausgangsstoffs auch in hohen Potenzen war damit gelungen!</strong></p>
<p>Die Unterschiede in Form und Größe zwischen den einzelnen Stufen der Potenzen waren dabei unwesentlich. Mit einem weiteren Verfahren &#8211; der Autoemissionsspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma &#8211; waren sie in der Lage, auch die Konzentration der Ursprungssubstanz zu messen. Das Resultat verblüffte, als sich herausstellte, dass mit Potenzstufe C 6 ein Konzentrationsplateau erreicht wurde, welches sich bis zur Stufe C 200 kaum noch veränderte. Der Konzentrationsbereich belief sich dabei auf einen Bereich zwischen 80 und 7000 pg/ml.</p>
<p>Es darf mit Spannung darauf gewartet werden, wie die traditionellen Kritiker auf diesen wissenschaftlichen Nachweis reagieren werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/">Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/bund-veroeffentlicht-datenbank-mit-nano-produkten/">BUND veröffentlicht Datenbank mit Nano-Produkten</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/zytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen/">Zytotoxische Effekte von ultraverdünnten Arzneimitteln auf Brustkrebszellen</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fnanowissenschaften-homoeopathie-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 14:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[homöopathische Grundlagenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=1030</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Naturwissenschaftler sich mal der Frage nach der Wirksamkeit der Homöopathie annehmen, dann ist es immer wieder verwunderlich, warum diese zu vollkommen anderen Ergebnissen kommen als ihre Kollegen aus der Medizin. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Forschungsweise eine komplett andere zu sein scheint als in der Medizin. Die Medizin verlässt sich vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Naturwissenschaftler sich mal der Frage nach der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm">Wirksamkeit der Homöopathie</a> annehmen, dann ist es immer wieder verwunderlich, warum diese zu vollkommen anderen Ergebnissen kommen als ihre Kollegen aus der Medizin.</p>
<p>Ein Grund dafür könnte sein, dass die Forschungsweise eine komplett andere zu sein scheint als in der Medizin.</p>
<p>Die Medizin verlässt sich vor allem auf Plazebo kontrollierte statistische Verfahren. Plazebo (angeblich ohne Wirkung) &#8211; kontrolliert (hört sich gut an) und &#8220;statistisch&#8221; (hört sich noch besser an). Jedenfalls werden in der &#8220;Medizin-Wissenschaft&#8221; gerne mal  Korrelationen (Hinweise auf Zusammenhänge) gerne zu &#8220;Beweisen&#8221; umgedeutet.</p>
<p>In den Naturwissenschaften werden solche Verfahren bestenfalls eingesetzt, um Vorauswahlen zu treffen; nämlich: in welche Richtung man weiter forschen sollte und in welcher Richtung es offensichtlich wenig Sinn hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Eine nähere Beschreibung zu diesen Fragen der Wissenschaft in der Medizin habe ich übrigens im Report:  „<a href="http://renegraeber.de/blog/unsere-schulmedizin-die-einzig-wahre-wissenschaft/">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a>“ diskutiert.</p>
<p>Prinzipiell sehe ich einige &#8220;methodologische Schwächen&#8221; in der Medizinwissenschaft. <strong>Die Medizin (im allgemeinen jedenfalls) ist aber nicht bereit, diese Schwäche zuzugeben</strong>.</p>
<p>Und so kommen wir einmal zur Homöopathie. Die Homöopathie ist ja ein komplett eigenständiges Heilverfahren mit Medikamenten. Allerdings mit anderen Medikamenten als diese in der Schulmedizin verordnet werden. In der Homöopathie werden die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/materia-medica/">homöopathischen Mittel</a> &#8220;Homöopathika&#8221; genannt. Entscheidend dabei ist, dass die  Ursubstanzen (siehe auch <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/urtinktur.html">Urtinktur</a>) &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/potenz-potenzieren.html">potenziert</a>&#8221; werden, sodass die Homöopathika nachher in verschiedenen &#8220;Potenzen&#8221; vorliegen. Diese Potenzen erhält man dann entweder in Tablettenform, als Tropfen oder als <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/globuli.html">Globuli</a> (die kleinen runden Kügelchen).</p>
<p><strong>Zurück zur Forschung</strong></p>
<p>Die Forschung steht bei der <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> vor dem Dilemma, dass sie unter den verschiedensten Bedingungen zu verschiedenen Ergebnissen in Sachen Wirksamkeit und Effektivität kommt.</p>
<p>Wenn man nun das alte (nicht immer falsche) Dogma der Pharmakologie (=Lehre von den Arzneimitteln) nimmt, dass mit abnehmender Konzentration eines Wirkstoffs auch dessen Wirkung abnimmt, dann ist eigentlich sonnenklar, dass ein homöopathisches Präparat nicht wirksam sein kann, weil es keine nachweisbaren Wirkstoffe mehr enthält.</p>
<p>Denn die Potenzierung in der Homöopathie ist pharmakologisch gesehen nichts anderes als eine Folge von Verdünnungen.Wie gesagt: &#8220;pharmakologisch gesehen&#8221;.</p>
<p>Da stehen dann die Studien, die den homöopathischen Präparaten eine günstige klinische Wirkung bescheinigen, störend im Wege. Und wenn man mit der Wissenschaftlichkeit und Wissen am Ende ist, dann werden diese Ergebnisse tunlichst ignoriert und/oder lächerlich gemacht. Von daher wird man in jeder einigermaßen „seriösen“ populärwissenschaftlichen Veröffentlichung ganz zu Anfang und dann auch noch am Ende den Hinweis zu sehen bekommen, dass Homöopathie eine Glaubensfrage, alles Plazebo, Scharlatanerie etc. ist.</p>
<p>Von so einem Standpunkt aus betrachtet ist es durchaus verständlich, wenn sich einige Menschen dazu hinreißen lassen von &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/">homöopathischem Bockmist</a>&#8221; zu sprechen oder gar die <a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/">Homöopathie zu verbieten</a>.</p>
<p>Selbst wenn man beweisen könnte, dass das Dosis-Wirkungs-Prinzip der Pharmakologie in vielen Fällen richtig ist, so halte ich es dennoch für &#8220;begrenzt&#8221; anzunehmen, dass das die einzige pharmakologische Grundregel sein soll, die im Universum Geltung hat. Nur weil ich mir eine Sache momentan nicht erklären kann, kann ich nicht daraus schließen, dass es diese nicht gibt.</p>
<p>Ein Naturwissenschaftler wird sich nicht so billig zufrieden geben. Für einen unvoreingenommen Wissenschaftler stellt sich die Frage: <strong>Warum wirkt etwas, was nach bisherigem Wissen nicht wirken dürfte?</strong></p>
<p>Aber: Es kommt ja noch schlimmer. Wenn man sich die Studien zu den homöopathischen Mitteln einmal anschaut, dann schneiden viele gut durchgeführte Studien in ihren Ergebnissen mindestens so gut ab, wie die Studien, bei denen Präparate der Pharmaindustrie zum Einsatz kamen. Einige schnitten sogar besser ab.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich arbeite derzeit an einer umfassenden Übersicht. Wenn Sie das interessiert, sollten Sie unbedingt meinen kostenlosen Newsletter von Yamedo anfordern. (Das Formular dazu finden Sie rechts in der Spalte &#8211; Eine große grüne Box mit der Überschrift Newsletter <img src='http://www.yamedo.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu den Studien: Wie auch immer, allen Studien gemeinsam war, dass dabei gleichzeitig die Nebenwirkungsrate „statistisch signifikant“ niedriger lag als bei den Pharma-Studien. Klar doch&#8230; wenn nix drinne is, dann kann dat ja auch nich nebenwirken&#8230; Denn, alter pharmakologischer Leitspruch: „Ohne Nebenwirkung &#8211; keine Wirkung“.</p>
<p>Leider passt dies dann wieder nicht zu den beobachteten guten bzw. besseren Wirkungen der homöopathischen Präparate bei gleichzeitiger Nebenwirkungsarmut. Also so kommen wir wirklich nicht weiter.</p>
<p><strong>Einen Hoffnungsschimmer bietet uns das Plazebo-Prinzip. </strong></p>
<p>Homöopathie ist wirksam wie ein Plazebo, das ja bekanntlich auch irgendwie seine Wirksamkeit hat. Aber hier beißt die Unlogik gleich zweimal zu: Immerhin scheint dieses Argument der Schulmedizin recht und billig genug zu sein, zuzugeben, dass es etwas gibt, wo nix drinne is, das aber trotzdem wirkt. Plazebo also soll wirksam sein, ohne Wirkstoff zu enthalten: Das wird anerkannt. Die Homöopathie enthält nichts und hier plötzlich, unvermuteter Weise kann es keine Wirkung haben. Wie soll man diesen Widerspruch der Schulmedizin auflösen?</p>
<p>Unlogik Nr. 2 sind die real existierenden Studien, von denen ich oben gesprochen habe, die wissenschaftlich evidenzbasiert, klinisch relevant durchgezogen worden sind und die eine bessere Wirkung als die Plazebo-Referenz-Gruppe gezeigt haben. Hoppla, hatte ich schon wieder vergessen&#8230; das wird ja von der Schulmedizin ignoriert, weil es nicht in die gängige Wissenschaftsideologie der &#8220;Hardcore&#8221;-Gegner passt. Homöopathie – das Zeugs heilt ja, pfui Spinne! Aber, wie geht dies von statten?</p>
<p><strong>Über die verkorkste Psyche von Wasserlinsen</strong></p>
<p>Ein gewisser <a href="http://www.kikom.unibe.ch/content/ueber_uns/e7940/e7971/index_ger.html">Dr. Stephan Baumgartner</a>, Biophysiker seines Zeichens, hatte eine verrückte Idee in seinen Bemühungen, etwas mehr Grundlagenforschung über die Homöopathie zu betreiben. Denn: Herr Baumgartner wollte den „Grund“ für die Wirkung erfahren und die Bedeutung von möglichen Plazeboeffekten. Da Plazeboeffekte in einem gewissen Rahmen schon eine klinische Bedeutung haben, musste ein Testobjekt her, von dem man keinen Plazeboeffekt erwarten konnte: Wasserlinsen.</p>
<p>Diese Pflanzen werden routinemäßig in standardisierten Untersuchungen zur Ermittlung von Wasserqualität genutzt. Also untersuchte die Forschergruppe um Dr. Baumgartner ob diese Wasserlinsen, die durch höhere Konzentrationen an Arsen im Wachstum gehindert werden, nachfolgend durch eine homöopathische Behandlung wieder „geheilt“ werden können und sie wieder wachsen. Auch diese Untersuchung wurde im Rahmen einer randomisierten, doppelblinden, Plazebo kontrollierten Versuchsreihe durchgeführt. Ergebnis: Die eingesetzten homöopathischen Potenzen von Arsen veranlasste die Wasserlinsen zu einem erneuten Wachstum.</p>
<p><em><strong>Dieser Effekt wurde sogar bei Potenzen beobachtet, bei denen rechnerisch kaum noch ein Molekül Arsen in der Lösung hätte sein können. </strong></em></p>
<p>Das war der Beweis? Wenn es sich hier um ein neues Produkt der Pharmaindustrie gehandelt hätte, dann wäre ich mir sicher, dass es morgen zur behördlichen Zulassung gebracht worden wäre und gleichzeitig die Medien einen neuen &#8220;<em>medizinischen Durchbruch</em>&#8221; zu verkünden hätten. Die Forscher hier aber trauten dem Braten nicht und untersuchten erst einmal durch Kontrollexperimente die Stabilität des Untersuchungssystems. Damit sollte ausgeschlossen werden, dass äußere Einflüsse das Ergebnis verfälscht hatten.</p>
<p>Da eine solche Konstellation ausgeschlossen werden konnte, schlossen die Forscher: „Wir ziehen daraus den Schluss, dass wir hier mit großer Wahrscheinlichkeit Effekte beobachteten, welche nur durch spezifische Eigenschaften der potenzierten Substanzen zu erklären sind. Mit anderen Worten: offenbar wurden durch den Potenzierungsprozess bestimmte Eigenschaften der Ausgangssubstanz Arsen an die höheren Verdünnungsstufen weitergegeben, welche dann bei der Anwendung auf die Wasserlinsen zu einer Wachstumssteigerung führten.“</p>
<p>&#8220;Heiligs Blechle&#8221; (wie die Schwaben sagen) &#8211; wenn sich die Wasserlinsen das nicht mal nur eingebildet haben…</p>
<p><strong>Immer noch keine Erklärung</strong></p>
<p>Aber unsere Forscher rennen immer noch nicht zur Zulassungsstelle und zu den Medien, denn sie sind ehrlich genug, zu sagen, dass es für diese Beobachtung keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Auch nach diesem erfolgreichen Experiment weiß niemand, wie dieser positive Effekt zustande kommt. Die Mechanismen liegen nach wie vor im Dunkeln.</p>
<p>Verschärfend kommt noch dazu, dass sich bei Parallel-Untersuchungen an Hefe dieser positive Effekt nicht hat reproduzieren lassen. Oder in den Worten der Schulmedizin: Die Hefe war nicht so verrückt, sich von so einem Unsinn beeindrucken zu lassen. Aber, auch wenn die Hefe streikte, dies macht den Effekt auf die Wasserlinsen nicht ungeschehen. (Esoteriker würde an dieser Stelle sofort einwerfen: Wasserlinsen sind Lebewesen mit Seele, Hefen nicht&#8230;) Aber solche Aussagen würde nur wieder Skeptiker auf den Plan rufen nach dem Motto: Die spinnen alle! Ein unvoreingenommener Wissenschaftler würde das erst einmal versuchen zu prüfen&#8230; &#8211; und womöglich zur Erkenntnis kommen, dass die <a href="http://renegraeber.de/blog/seele-wiegt-21-gramm/">menschliche Seele 21 Gramm wiegt</a>.</p>
<p>Offensichtlich gibt es hier Dinge, von denen wir noch so wenig wissen, dass sie sich als Widersprüche manifestieren. Und es sind gerade diese Widersprüche, die das Forschungsgeschehen weiter treiben (statt widersprüchliche Ergebnisse einfach zu ignorieren). Da gibt es z.B. das ungeklärte Phänomen, dass bei Untersuchungen von homöopathischen Präparaten Ergebnisse im eigenen Labor leichter zu reproduzieren sind als in anderen Labors.</p>
<p>Gerade die Sache mit der Reproduzierbarkeit ist ein sehr ernstes Kriterium in der Naturwissenschaft (ein weiterer Unterschied zur Schulmedizin und ihrer Statistikmauschelei). Auch hier wissen die Forscher nicht, auf welchen Mechanismen dieser Effekt beruht. So vermutet man, dass die Wirkung von homöopathischen Präparaten an Konditionen geknüpft ist, die weitestgehend noch unbekannt sind.</p>
<p>Dr. Baumgartner schildert dies in einem anschaulichen Vergleich: „Ich vergleiche manchmal die derzeitige Situation der homöopathischen Grundlagenforschung mit derjenigen der Erforschung des Elektromagnetismus vor rund 300 Jahren: solange man nicht wusste, dass elektrostatische Ladungen durch Erdung neutralisiert werden können und dass somit die Luftfeuchtigkeit oder die Schuhsohlen des Experimentators den Ausgang von Experimenten beeinflussen können, waren elektrostatische Experimente schlecht reproduzierbar.“</p>
<p><strong>Aber eine Hypothese muss es geben</strong></p>
<p>Laut Dr. Baumgartner gibt es lokale und nichtlokale Theorien zum Wirkmechanismus. Bei der lokalen Hypothese geht man davon aus, dass der unbekannte Wirkmechanismus in irgend einer Weise im Medikament fixiert sein muss. Man veranschaulicht diese Theorie mit einem Vergleich mit einem Buch oder einer CD, in denen Informationen gespeichert sind, die an den zu behandelnden Organismus weitergegeben werden, der dann auf diese Informationen reagiert. Aber wo liegt der Informationsträger? Man vermutet hier die Struktur der Wassermoleküle in Bewegung und/oder Anordnung. Möglich wären auch elektromagnetische Felder.</p>
<p>Die nichtlokalen Hypothesen vermuten, dass homöopathische Medikamente bestenfalls einen „Verweis auf eine immaterielle Struktur oder Prozess enthalten.“ Dies könnte sich auf das Verhältnis von Arzt und Patient beziehen z.B. Diese Vorstellungen laufen allerdings teilweise wieder in die Richtung einer Erklärung mit Plazeboeffekten hinaus. Dem widerspricht das Wasserlinsen-Experiment, bei dem es kaum eine Arzt-Patient-Wechselwirkung gegeben haben kann (es sei, die Wasserlinsen verstehen die Forscher ganz genau). Die Plazebo-Hypothese bezeichnet Dr. Baumgartner als „ist nicht mit dem derzeitigen Stand der Forschung in Übereinstimmung zu bringen“.</p>
<p><strong>Tolle Forschung und keiner schaut hin</strong></p>
<p>Ob man es wahr haben will oder nicht, es scheint in der homöopathischen Grundlagenforschung mehr zu passieren, als man gewahr wird und als man glaubt. Aber die Medien halten sich dahingehend bedeckt. Im Gegenteil. Wie schon weiter oben erwähnt, versuchen nicht wenige &#8220;Wissenschaftler&#8221; bei jeder sich passenden Gelegenheit die Homöopathie als Hirngespinst und Schwachsinn darzustellen.</p>
<p>Allerdings werden dann schon mal todbringende Präparate wie Vioxx, <a href="http://www.yamedo.de/blog/avandia-evidenzbasiertes-desaster-2011/">Avandia</a> erst mal mit Pomp und Trara als &#8220;neue medizinische Durchbrüche&#8221; gefeiert und später mit einer &#8220;Fußnote&#8221; verschämt verabschiedet, als deren wahre Natur zum Vorschein kam.</p>
<p>Die homöopathische Grundlagenforschung dagegen hat keine finanzstarke Interessenslobby, wenn sie denn überhaupt eine Lobby hat. Die wenigen, relativ kleinen Herstellerfirmen, haben zum Teil um ihr überleben zu kämpfen.</p>
<p>Wenig Lobby, (relativ) wenig Geld. Damit gibt es auch keine publizistische Vermarktung der Ergebnisse. Und die Presse ist im Prinzip nur an reißerischen Ergebnissen interessiert, die sich gut verkaufen lassen. Aber so funktioniert Homöopathie halt nicht.</p>
<p>Die Homöopathie ist eine Therapieform, die nicht besonders „fotogen“ ist und daher von der Presse nur dann beachtet wird, wenn man sich über sie lustig machen kann.Vor allem wenn sich &#8220;Forscher&#8221; darüber auslassen oder anprangern, dass Homöopathie nur in den sogenannten &#8220;Bunten Blättern&#8221; (auch als Regenbogenpresse oder &#8220;Frauenzeitschriften&#8221; betitelt) Beachtung fände.</p>
<p>Wenn hier von Schwachsinn die Rede sein muss, dann von der schwachsinnigen Vorstellung, dass Wissenschaft von einem verrückten Genie betrieben wird, der Essen und Trinken und sich selbst vergisst und am nächsten Tag den Stein der Weisen findet. Wissenschaft erfolgt viel unauffälliger und unspektakulärer = medienunwirksamer. Wissenschaft hat auch im Bereich der homöopathischen Grundlagenforschung etwas mit „Wissen“ zu tun. Und das lässt sich nicht über Nacht generieren.</p>
<p>Der Lichblick ist allerdings: Homöopathie – kaum Lobby, kaum Geld, wenig Presse. Dies scheint eine günstige Voraussetzung zu sein für ehrliche Forschungsergebnisse.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/">Homöopathie als flächendeckende Kassenleistung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=417" target="_blank">Interview mit Dr. Stephan Baumgartner zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Finformationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>34</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Streit um &#8220;homöopathischen Bockmist&#8221;</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 13:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=977</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeitschrift &#8220;Das Magazin&#8221; darf weiterhin behaupten, dass die Homöopathie Bockmist, Scharlatanerie und eine moderne Form des Aberglaubens sei. Die von der Zeitschrift aufgestellte Behauptung, es gäbe keine Studie, in der die Wirksamkeit von Methoden der Homöopathie belegt würde, ist jedoch nach der Auffassung des Presserates unrichtig. Der Schweizerische Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitschrift &#8220;Das Magazin&#8221; darf weiterhin behaupten, dass die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> Bockmist, Scharlatanerie und eine moderne Form des Aberglaubens sei. Die von der Zeitschrift aufgestellte Behauptung, es gäbe keine Studie, in der die Wirksamkeit von Methoden der Homöopathie belegt würde, ist jedoch nach der Auffassung des Presserates unrichtig.</p>
<p>Der Schweizerische Verein Homöopathischer Ärztinnen und Ärzte hatte sich bei dem Presserat über &#8220;Das Magazin&#8221; beschwert, weil der Chefredakteur des Blattes, Finn Canonica, sich in einem Editorial sehr pointiert und mit falschen Behauptungen gegen homöopathische Verfahren geäußert hatte. Die Beschwerde des Vereins wurde vom Presserat gutgeheißen.</p>
<p>Finn Canoncia hatte die Homöopathie in seinem Artikel als &#8220;Bockmist&#8221;, &#8220;Aberglauben&#8221; und &#8220;Scharlatanerie&#8221; bezeichnet. Solche Bezeichnungen fallen nach Auffassung des Presserates unter die Kommentarfreiheit und sind für den Leser als wertende Meinung des Autors erkennbar. Sie wurden daher als zulässig eingestuft.</p>
<p>Der Chefredakteur hatte aber auch noch die Behauptung aufgestellt, dass es keine einzige Studie gäbe, die einen Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie liefere. Eine solche Behauptung hält der Presserat sachlich für falsch. Sie fällt nicht mehr unter die Kommentarfreiheit, da sie die Wahrheitspflicht durch falsche Tatsachenbehauptungen verletzt.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/">Homöopathie als flächendeckende Kassenleistung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/studie-zur-wirkung-homoeopathischer-mittel/">Interessante Studie zur Wirkung homöopathischer Mittel</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"><img class="size-full wp-image-281 aligncenter" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/handbuch_hom_blog.jpg" alt="" width="470" height="198" /></a><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"></a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fstreit-um-homoeopathischen-bockmist-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie als flächendeckende Kassenleistung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 11:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=943</guid>
		<description><![CDATA[Homöopathische Therapien bieten derzeit in Deutschland nur etwa hundert Krankenkassen an, dabei auch nur in Selektivverträgen. Dagegen hat sich gezeigt, dass die Behandlung durch Homöopathie nicht viel kostenaufwendiger ist, den Erkrankten aber eine gute Alternative zur herkömmlichen Behandlungsmethoden bietet. Die Möglichkeit der Auswahl ist auch das, was FDP-Chef Guido Westerwelle verlangt. Dieser machte vor kurzem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathische Therapien</a> bieten derzeit in Deutschland nur etwa hundert Krankenkassen an, dabei auch nur in Selektivverträgen. Dagegen hat sich gezeigt, dass die Behandlung durch Homöopathie nicht viel kostenaufwendiger ist, den Erkrankten aber eine gute Alternative zur herkömmlichen Behandlungsmethoden bietet.</p>
<p>Die Möglichkeit der Auswahl ist auch das, was FDP-Chef Guido Westerwelle verlangt. Dieser machte vor kurzem in Peking von sich reden, als er eine flächendeckende Kassenleistung im Bereich der Homöopathie forderte, damit Deutschland nicht weiter in die Zweiklassen-Medizin verfällt, bei der sich nur reiche Menschen eine individuelle Therapie leisten können. Guido Westerwelle bezog sich dabei auf mehrere renommierte Forschungsarbeiten. Er betonte, dass die neuesten Versorgungsforschungen zeigen, dass gerade chronisch Erkrankte von homöopathischen Therapien profitieren. Dabei sind die Kosten nicht höher als bei einer konventionellen Behandlung.</p>
<p>Damit stellt sich der FDP-Chef ganz klar gegen die Forderung von Prof. Dr. Karl Lauterbach von der SPD, der von einem Verbot für die Krankenkassen sprach (<a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/">Homöopathie sofort streichen!</a>), sobald es um die Erstattung der Gelder für homöopathische Therapien und Behandlungen geht. Schon im vergangenen Jahr wurde von einer Sanierung des deutschen Gesundheitswesens mittels der Homöopathie gesprochen, die nicht restlos überzeugte.</p>
<p>Bereits 2008 veranstaltete die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Fachgespräch zur Komplementär- oder Alternativmedizin und engagierte sich für einen fairen und gleichberechtigten Umgang mit CAM-Therapien. In der Schweiz wurde 2009 die Komplementärmedizin in die Schweizer Verfassung aufgenommen, woraufhin Biggi Bender von Bündnis 90/Die Grünen erklärte, die Aufnahme sollte auch für Deutschland ein Anreiz und Ansporn sein, sich mit unterschiedlichen, homöopathischen Behandlungsmethoden auseinanderzusetzen und diese als gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-bundestagsabgeordnete/">Homöopathie &#8211; was halten unsere Bundestagsabgeordneten davon?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homooepathie-an-uni-magdeburg/">Wahlfach Homöopathie an der Uni Magdeburg</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/studie-zur-wirkung-homoeopathischer-mittel/">Interessante Studie zur Wirkung homöopathischer Mittel</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathische-impfung/">Homöopathische Impfung &#8211; was ist davon zu halten?</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"><img class="size-full wp-image-281 aligncenter" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/handbuch_hom_blog.jpg" alt="" width="470" height="198" /></a><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"></a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fhomoeopathie-als-kassenleistung-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie und Gehirntumore</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 14:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=848</guid>
		<description><![CDATA[Wir alle wissen, dass Homöopathie in den Augen der Schulmedizin keine evidenzbasierte Existenzberechtigung hat. Na gut, wenn man damit einen Schnupfen unter Kontrolle bekommt, dann kann man ja nicht meckern. Aber wenn es um Krebserkrankungen geht, dann hört der Spaß endgültig auf. Hier hat die Homöopathie nichts zu suchen &#8211; oder doch? Inzwischen gehen etliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wissen, dass <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> in den Augen der Schulmedizin keine evidenzbasierte Existenzberechtigung hat. Na gut, wenn man damit einen Schnupfen unter Kontrolle bekommt, dann kann man ja nicht meckern. Aber wenn es um Krebserkrankungen geht, dann hört der Spaß endgültig auf. Hier hat die <a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf">Homöopathie</a> nichts zu suchen &#8211; oder doch?</p>
<p>Inzwischen gehen etliche an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> erkrankte Patienten zu einem Alternativmediziner, besonders wenn es sich um nicht operative oder nicht behandelbare Tumore handelt. Das sind also Erkrankungsformen, wo die evidenzbasierte Schulmedizin ihr evidenzbasiertes Handtuch werfen muss: “Tja, da können wir leider nichts mehr machen”. Nicht selten werden schulmedizinische und alternative Behandlungen gleichzeitig angewandt. Das können Behandlungen mit hoch dosierten Vitaminen sein &#8211; oder eben die Homöopathie.</p>
<p>Eine Studie dazu wurde Mitte Dezember letzten Jahres in dem Medical Journal of the American Academy of Neurology veröffentlicht. Laut dieser Studie wandten sich etwa 40 Prozent der Patienten mit Gehirntumoren alternativen Heilmethoden zu, inklusive Homöopathie, Vitaminen und psychologischer Therapie. Oliver Heese, Arzt, Neurochirurg und Autor dieser Studie, durchgeführt in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf bemerkte, dass diese Formen der alternativen Behandlung weitestgehend übersehen und unterschätzt werden. <strong>Weiter müssten die Ärzte endlich einsehen, dass es an der Zeit ist, die Wünsche der Patienten nach alternativen Behandlungsformen zu akzeptieren und eine Diskussion der Möglichkeiten einer solchen Behandlung anzubieten.</strong> Eine Beratung wäre äußerst schätzenswert, besonders um Behandlungen, die zweifelhaft, teuer oder möglicherweise schädlich sind, zu vermeiden.</p>
<p>Die Studie beinhaltete 621 Patienten mit Stadium II bis IV Gehirntumoren. Die Patienten füllten einen Fragebogen aus über die Inanspruchnahme von alternativen Therapieformen. <strong>Als alternative Therapie wurden Methoden oder Substanzen definiert, die nicht in der täglichen Routine der klinischen Praxis eingesetzt wurden und die nicht wissenschaftlich bewertet worden waren.</strong></p>
<p>Jüngere Leute, Frauen und solche mit einem höheren Bildungsstand zeigten eine höhere Bereitschaft, alternative Therapien in Anspruch zu nehmen als ältere Leute, Männer und solche mit einem niedrigen Bildungsgrad. Dr. Heese bemerkte dazu, dass die meisten Patienten sich nicht deswegen an die alternative Medizin wenden, weil sie mit der konventionellen Form unzufrieden wären, sondern weil sie etwas Nützliches zusätzlich zu der normalen Behandlung hinzufügen wollen.</p>
<p>In der Liste der Gründe für einen Einsatz von Alternativmethoden wurden als Antwort meistens “die Unterstützung der konventionellen Behandlung” angegeben. Weitere Gründe dafür waren “Stärkung der körperlichen Widerstandskräfte” und “etwas selbst zur Behandlung beitragen”. Der am wenigsten angegebene Grund war “weil ich vor der konventionellen Behandlung Angst habe” und “weil die Ärzte zu wenig Zeit haben”.</p>
<p>Von denen, die alternative Behandlungsformen in Anspruch nahmen, benutzten 39 Prozent Homöopathie, 31 Prozent Vitamin Nahrungsergänzungsmittel und 29 Prozent verschiedene psychologische Methoden.</p>
<p><strong>Die Studie gibt natürlich keine Antwort auf die Frage nach der Effektivität der alternativen Behandlungen.</strong> Die Studie lässt aber erkennen, dass es sich um Fälle handelt, wo die Schulmedizin keine Antwort mehr weiß. Die Tatsache, dass ausgerechnet die Patienten mit einem höheren Bildungsniveau Hoffnungen in die Alternativmedizin setzen, zeigt, dass hier nicht die ganz Dummen auf Hokuspokus hereinfallen. Nun gut, Bildung ersetzt nicht medizinisches Wissen. Aber medizinisches Wissen ist nicht gleichbedeutend mit Allwissenheit.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis/">Nobelpreisträger gibt Homöopathie Aufschwung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/akupunktur-kein-reines-placebo/">Akupunktur ist mehr als reines Placebo</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf" target="_blank">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fhomoeopathie-und-gehirntumore-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zytotoxische Effekte von ultraverdünnten Arzneimitteln auf Brustkrebszellen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/zytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/zytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=688</guid>
		<description><![CDATA[Eine interessante Studie zum Thema Krebs erreicht uns aus den Forschungslabors der Universität von Texas, USA. Hier untersuchten Wissenschaftler homöopathische Formulierungen in ultra-verdünnter Form und deren Einfluss auf Krebszellkulturen in vitro, also außerhalb des menschlichen Körpers, in der Petrischale. Diese in vitro Untersuchung ist umso interessanter als psychologische Momente, wie ein Placebo-Effekt, keinen Einfluss nehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante Studie zum Thema <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> erreicht uns aus den Forschungslabors der Universität von Texas, USA. Hier untersuchten Wissenschaftler homöopathische Formulierungen in ultra-verdünnter Form und deren Einfluss auf Krebszellkulturen in vitro, also außerhalb des menschlichen Körpers, in der Petrischale.</p>
<p><strong>Diese in vitro Untersuchung ist umso interessanter als psychologische Momente, wie ein Placebo-Effekt, keinen Einfluss nehmen können, da die Untersuchung auf dem Labortisch stattfindet und nicht bei Patienten. </strong>Sollten diese ultraverdünnten, homöopathischen Medikamente einen Effekt auf die mit ihnen behandelten Zellkulturen haben, dann kann man dies nur mit einer Effektivität des Medikaments erklären.</p>
<p>Die Wissenschaftler untersuchten vier in Indien übliche Medikationen bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebserkrankungen</a>: Carcinosin, Phytolacca, Conium und Thuja. Diese wurden bei zwei humanen Adenokarzinomzellkulturen und einer Krebszellkultur von humanen Epithelzellen der Brust untersucht.</p>
<p><strong>Alle vier Medikamente zeigten einen ausgeprägten zytotoxischen Effekt gegenüber den zwei Formen der Brustkrebskulturen. Sie verursachten einen Zellzyklusarrest und Apoptose (natürlicher Zelltod) der betroffenen Krebszellen.</strong> Diese Effekte wurden begleitet von veränderten Ausschüttungen von Zellzyklusregulatorproteinen. Das Eintreten einer Apoptose wurde sichergestellt durch das Auftreten von aktivierter Caspase 7 und Abnahme von PARP (Poly [ADP-ribose] polymerase) in den betroffenen Zellen. PARP ist an Reparaturmechanismen der DNA beteiligt und ist verantwortlich für den ATP-Haushalt der Zelle. Eine Abnahme von PARP führt zu einer Abnahme von ATP in der Zelle und damit zu deren Untergang.</p>
<p><strong>Die Forscher schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die homöopathischen Medikamente in vitro biologische Aktivitäten ausübten</strong>. Weitere Studien müssen noch betrieben werden, die weitere Krebszellkulturen mit anderen Krebsformen impliziert. Andere Studien mit Tiermodellen sind notwendig, um in vivo Aussagen über die klinische Effektivität dieser Medikamente machen zu können.</p>
<p><strong>Für die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> Diskussion, ob wirksam oder nicht, kann man festhalten, dass hier biologische Aktivitäten beobachtet werden konnten, die unter keinerlei Einfluss von Placebo- oder anderen Psycho-Faktoren standen, sondern im Petri-Schälchen stattfanden</strong>. Wären diese homöopathischen Formulierung vollkommen wirkungslos gewesen, dann dürfte man keinerlei Wirksamkeiten beobachten. Apoptosis und Zellzyklusarrest der Zellkulturen wären ebenso unbeeinflusst geblieben.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20043074" target="_blank">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20043074</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fzytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/zytotoxische-effekte-von-ultraverdunnten-arzneimitteln-auf-brustkrebszellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 07:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=576</guid>
		<description><![CDATA[Luc Montagnier ist ein französischer Virologe, der 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Er denkt, dass die Homöopathie, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, durchaus auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage steht. Homöopathen begrüßten seine Stellungnahme. Dagegen schüttelten zahlreiche Schulmediziner mit dem Kopf. Montagnier erhielt den Nobelpreis für den Nachweis der Verbindung zwischen AIDS und HIV. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Luc Montagnier ist ein französischer Virologe, der 2008 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Er denkt, dass die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a>, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, durchaus auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage steht. Homöopathen begrüßten seine Stellungnahme. Dagegen schüttelten zahlreiche Schulmediziner mit dem Kopf.</p>
<p><strong>Montagnier erhielt den Nobelpreis für den Nachweis der Verbindung zwischen AIDS und HIV.</strong> Bei seinen Forschungen erkannte er, dass Lösungen, die die DNA krankheitsverursachender Viren und Bakterien enthalten, niederfrequente Radiowellen aussenden können. Diese Radiowellen beeinflussen die sie umgebenden Wassermoleküle. Diese ordnen sich in Nanostrukturen. Die Lösungen behalten diese Eigenschaft auch dann bei, wenn sie sehr stark verdünnt werden oder der gelöste Stoff überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Das liegt seiner Meinung nach daran, dass auch die Wassermoleküle niederfrequente Radiowellen ausstrahlen. <strong>Deshalb meint Montagnier, dass Wasser eine Art Erinnerung an die Stoffe besitzt, die ihn ihm gelöst waren.</strong></p>
<p>Viele Wissenschaftler lehnen diese These generell ab. Ihrer Meinung nach ist Wasser nicht in der Lage, Informationen zu speichern oder zu übermitteln. Darauf beruht aber ein Erklärungsansatz der Homöopathie. Hier werden Lösungen stark „potenziert“ wie es Homöopathen nennen. Teilweise wird soweit potenziert, dass keinerlei Moleküle der Ausgangssubstanz mehr vorhanden sind.</p>
<p><strong>Meine Meinung dazu ist nach wie vor die Gleiche: </strong>Die „Wasserspeichertheorie“ ist nur ein Theoriemodell das mit unserem derzeitigen Wissen versucht die Wirkung der Homöopathie zu erklären. Egal ob diese Theorie stimmt oder nicht: sie ist nur ein theoretisches Modell. Ob Homöopathie nun wirkt oder nicht, hat mit diesem theoretischem Modell nichts zu tun.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/">Homöopathie sofort streichen!</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathische-impfung/">Homöopathische Impfung &#8211; was ist davon zu halten?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/">Homöopathie als Kassenleistung</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fhomoeopathie-aufschwung-nobelpreis%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akupunktur ist mehr als reines Placebo</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/akupunktur-kein-reines-placebo/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/akupunktur-kein-reines-placebo/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 09:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Akupunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.yamedo.de/blog/?p=526</guid>
		<description><![CDATA[Viel wird diskutiert, oft nur spekuliert, ob medizinische Verfahren, die nicht in der Schulmedizin angesiedelt sind, überhaupt wirksam sind. So ist in jüngster Zeit besonders die Homöopathie ins Fadenkreuz dieser Diskussion gelangt. Aber auch die Akupunktur wird von der Schulmedizin nicht unbedingt mit offenen Armen akzeptiert. Auch hier wird viel zu häufig die Wirksamkeit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel wird diskutiert, oft nur spekuliert, ob medizinische Verfahren, die nicht in der Schulmedizin angesiedelt sind, überhaupt wirksam sind. So ist in jüngster Zeit besonders die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> ins Fadenkreuz dieser Diskussion gelangt. Aber auch die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/akupunktur/">Akupunktur</a> wird von der Schulmedizin nicht unbedingt mit offenen Armen akzeptiert. Auch hier wird viel zu häufig die Wirksamkeit in Frage gestellt.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Homöopathie bringt die Studienlandschaft für die Akupunktur widersprüchliche Ergebnisse bezüglich der Wirksamkeit und Effektivität. Dabei waren die Studien nicht immer von gleich guter Qualität. <strong>Unter dem Strich aber lässt sich sagen, dass die Mehrheit der Studien zu dem Schluss kam, dass Wirkungen nachzuweisen waren, „egal wo genadelt wird“. </strong>Die Frage ist aber, ob diese Wirkungen therapeutisch ausreichend sind, um Schmerzen z.B. zu lindern und damit nebenwirkungsträchtige Schmerzmedikamente zu ersetzen.</p>
<p>Die GerAc Studie (German Acupuncture Trials) ging dieser Fragestellung 2007 nach. Sie versuchte zu ermitteln, ob Akupunktur bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/rueckenschmerzen.html">Kreuzschmerz</a> eine schmerzlindernde Wirkung hat. Gleichzeitig wurde die Akupunktur verglichen mit der Sham Akupunktur (oberflächliches Nadeln an Nicht-Akupunktur-Stellen) und einer konventionellen Behandlung. <strong>Die konventionelle Behandlung bestand aus einer Kombination aus Medikamenten, Physiotherapie und Übungen. </strong></p>
<p>Die Studie wurde in 340 niedergelassenen Praxen durchgeführt und beinhaltete 1162 Patienten zwischen 18 und 86 Jahren. Alle Patienten hatten eine Vorgeschichte mit chronischen Kreuzschmerzen von mindestens acht Jahren. Nach sechs Monaten wurden die Resultate verglichen. Es zeigte sich, dass fast 48 Prozent in der Akupunktur-Gruppe eine deutliche Verbesserung der Schmerzen zeigte, über 44 Prozent in der Sham-Gruppe, aber nur knapp 28 Prozent in der Schulmedizin-Gruppe.</p>
<p><strong>Die Autoren schließen daraus, dass für diese Form der Rückenschmerzen die Akupunktur bislang die beste Form der Behandlung darstellt. </strong></p>
<p>Inzwischen scheint man aber auch den Grund für diese beeindruckende Wirksamkeit entdeckt zu haben: Wissenschaftler von der Universität Rochester in New York konnten zeigen, dass an den genadelten Stellen ATP (Adenosintriphosphat, zuständig für Erregungszustände von Zellen = Energielieferant) vermehrt ausgeschüttet wird, was schnell zu Adenosin abgebaut wird.</p>
<p>Adenosin hat potente analgetische (schmerzstillende) Wirksamkeit, indem es an spezifische Rezeptoren anbindet, die an der Schmerzempfindung beteiligt sind. <strong>Wichtige Voraussetzung für diesen Effekt ist das Drehen der Nadeln nach dem Einstich.</strong> Die Wirkdauer liegt bei 90 Minuten, kann aber auf das doppelte verlängert werden, wenn der enzymatische Abbau von Adenosin gedrosselt wird.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/warum-akupunktur-wirkt/">Warum Akupunktur wirkt</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fakupunktur-kein-reines-placebo%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.yamedo.de/blog/akupunktur-kein-reines-placebo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

