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	<title>Yamedo BLOG&#187; krebs</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Durchbrüche in der Krebsmedizin – Näher betrachtet</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 12:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schulmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulmedizin rettet Leben, keine Frage. Dafür darf sie sich gern mal feiern &#8211; und das tun sie auch gern und oft. Nur wenn ich den Eindruck habe, dass wir für dumm verkauft werden, schaue ich doch mal genauer hin. Es ist nun fast drei Jahre her, dass die ASCO (American Society for Clinical Oncology) 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schulmedizin rettet Leben, keine Frage. Dafür darf sie sich gern mal feiern &#8211; und das tun sie auch gern und oft. Nur wenn ich den Eindruck habe, dass wir für dumm verkauft werden, schaue ich doch mal genauer hin.</p>
<p>Es ist nun fast drei Jahre her, dass die ASCO (American Society for Clinical Oncology) 12 der wichtigsten Fortschritte in der Behandlung und Prävention von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebserkrankungen</a> vorstellte. Diese Erfolge wurden dann auch von der Presse als imposante Beispiele ärztlicher Kunst aufgenommen.</p>
<p>Aber dann kam auch schon sofort der Rückzieher: Bei etwa 1,4 Millionen Amerikanern wurde im Jahr 2008 eine Krebserkrankung diagnostiziert. Im gleichen Jahr sind eine halbe Millionen Menschen an Krebs verstorben. Ich bin jedoch überzeugt, dass diese Katastrophen-Statistik nur deshalb veröffentlicht wurde, um die Dringlichkeit des medizinischen Fortschritts zu unterstreichen und nicht etwa, um zu dokumentieren, dass man weit davon entfernt ist, auch nur ansatzweise den Krebserkrankungen beizukommen.</p>
<p>Aber wenn man diese beiden Veröffentlichungen nebeneinander sieht, erscheint es doch eigenartig, dass man bei 500.000 Krebstoten in einem Jahr noch stolz ist auf Fortschritte, die diese Unzahl an Toten zuließ. Oder sollte es vielleicht bei dieser fortschrittlichen Angelegenheit vielleicht gar nicht um die Patienten gehen? Dienen die hier nur dazu, Argumente zu erfinden und Belege zu fabrizieren?</p>
<p><strong>Schauen wir mal die 12 „Fortschritte“ der Krebsmedizin genauer an.</strong></p>
<p>Es waren 21 Krebsexperten, die die Auswahl trafen. Und es wurden nur Studien berücksichtigt, „die signifikant (<em>Lieblingswort der Schulmedizin</em>) die Art und Weise änderten, wie Krebserkrankungen verstanden werden (<em>die Erkrankungen sprechen einen Krebsdialekt, den niemand versteht</em>) oder die einen wichtigen Einfluss auf die Patientenfürsorge hatten.“</p>
<p>Und hier sind die krebssprache-verstehenden, patientenfürsorglichen Errungenschaften der Schulmedizin:</p>
<p>Erbitux für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/lungenkrebs.html">Lungenkrebs</a>: Ein Chemotherapeutikum, dass alleine oder in Kombination mit anderen Chemotherapeutika gegeben wird. Man zitiert eine (1!) Studie, die zeigen konnte, dass eine Kombinationstherapie mit Standardchemotherapeutika die Überlebensrate bis zu (!) 21 Prozent erhöhen konnte, aber nur bei Patienten, deren Tumore ein Molekül aufwiesen, das epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor oder EGFR heißt.</p>
<p>Prima! Eine Studie hat was zeigen können, bei einem superselektiven Patientenklientel und das nur bis zu, nicht um 21 Prozent. Geht man der Substanz einmal auf den Grund, dann wird man merken, dass Erbitux keine Substanz ist, sondern ein Handelsname. Der generische Name lautet Cetuximab und wird von Bristol-Myers und Merck vertrieben. Die Substanz scheint so hilfreich zu sein, dass in den Informationen für Fachpersonal auf Drugs.com folgender Warnhinweis gleich zu Beginn zu lesen ist (aus dem Englischen übersetzt): &#8220;<em>Schwerwiegende und teilweise tödliche Reaktionen sind bei Patienten unter einer Erbitux-Therapie vorgekommen. Viele der Reaktionen erfolgten gleich nach der ersten Verabreichung. Falls Sie Symptome entwickeln, wie plötzliche Beschwerden beim Atmen oder <a href="http://www.yamedo.de/symptome/atemnot-luftnot.html">Atemnot</a>, Heiserkeit, Lungenpfeifen, Ausschläge, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/juckreiz.html">Juckreiz</a>, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/fieber.html">Fieber</a>, schwerer <a href="http://www.yamedo.de/symptome/schwindel.html">Schwindel</a>, Ohnmacht, Schwellungen von Mund, Gesicht, Lippen oder Zunge, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/brustschmerzen.html">Brustschmerzen</a> oder Beklemmungen, Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen, dann ist sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen.</em></p>
<p><em>Das Risiko eines <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkts</a> oder eines plötzlichen Herztods sind erhöht bei Patienten, die Erbitux erhalten in Verbindung mit einer Strahlenbehandlung zur Behandlung von bestimmten Krebsarten von Kopf und Nacken bzw. Hals. Es ist wichtig, den behandelnden Arzt zu informieren über Probleme in den Blutgefäßen, Herzinsuffizienz oder unregelmäßigen Herzrhythmus. Labortests, inklusive Elektrolyte des Bluts, sollten durchgeführt werden während einer Behandlung mit Erbitux und eine geraume Zeit nach abgeschlossener Behandlung</em>.&#8221;<br />
Könnte es sein, dass der Warnhinweis mindestens genau so beeindruckend ist, wie das positive „bis-zu“ Ergebnis einer einzigen Studie bei einem kleinen Teil der Probanden? Während der Warnhinweis keiner statistischen Verrenkungen bedurfte, um glaubhaft zu wirken, müssen die Krebsexperten in ihrer Hitliste der besten Erfolge eine Menge Artistik an den Tag legen. Und nicht vergessen: Der Handelsname muss her, denn es geht mal wiederum ums Geschäft. Da sind generische Namen eher lästig.</p>
<p>Gemzar für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/bauchspeicheldruesenkrebs.html">Pankreaskrebs</a> (generisch: Gemcitabine): Es gibt zwar keinen expliziten Warnhinweis eingangs der Patienteninformation, aber die Liste der Nebenwirkungen und Dos-and-Donts ist ellenlang. Auch hier wird wieder eine (1!) „große“ Studie bemüht, die Effekte hat zeigen können.</p>
<p>Treanda für chronische lymphozytische <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Leukämie</a> (generisch: Bendamustine): Treanda gibt es in den USA erst seit März 2008, in Europa dagegen schon seit 30 Jahren. Es war mal wieder eine einzige Studie, die den Amerikanern zeigen konnte, dass die Europäer Recht hatten, denn die Substanz eliminierte den Krebs bei 30 Prozent der Patienten. Nebenwirkungen: Die Liste ist deutlich länger als die der Wirkungen.</p>
<p>Avastin für metastatischen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> (Bevacizumab): Der Warnhinweis in der Drugs.com Patienteninformation gleich zu Anfang der Beschreibung ist fast beispiellos. Wenn man diesem Hinweis Glauben schenkt, dann ist die Substanz eher geeignet, tödlichen Schaden anzurichten als Überlebensraten zu verdoppeln. Ich selbst habe Avastin schon mal unter die Lupe genommen: &#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/bekanntes-krebsmedikament-mehr-schaden-als-nutzen/" target="_blank">Bekanntes Krebsmedikament &#8211; mehr Schaden als Nutzen?</a>&#8221;<br />
An dieser Stelle nenn ich nur einfach die weiteren Preisträger, ohne auf sie im Einzelnen näher einzugehen, denn das Muster der Lobhudelei ist immer das Gleiche: Es gab eine Studie, die den Herren in Weiß gefallen hatte, weil die Ergebnisse den Leuten ganz gut in den Kram passte. Die Nebenwirkungen und Warnhinweise in Drugs.com sprechen eine andere, dafür aber deutliche Sprache, dass es mit den Fortschritten nicht sonderlich viel auf sich hat:</p>
<ul>
<li>Langzeit-Hormontherapie bei Brustkrebs</li>
<li>Zometa bei Brustkrebs</li>
<li>PEGyliertes Interferon für Melanome</li>
<li>Zielgerichtetes Erbitux für <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/darmkrebs.html">Darmkrebs</a> (eine besonders zynische Beschreibung des Präparats. Sein Vorteil besteht darin, dass die Patienten, die mit KRAS-Mutationen für eine Behandlung mit dem Präparat nicht in Frage kommen, nicht unnötigerweise an den Nebenwirkungen leiden! Das Präparat ist also ein voller Erfolg, weil man es nicht einsetzen kann.)</li>
<li>Die Erkenntnis, dass die Anti-Baby-Pille das Risiko von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/eierstockkrebs.html">Eierstockkrebs</a> senkt.</li>
<li>HPV Impfseren senken möglicherweise Krebsformen im Mundbereich.</li>
<li>Zu wenig Onkologen in der Zukunft (Man ist sich des Schwachsinns der gefeierten Erfolge doch bewusst, konstatiert man immerhin, dass die Krebsrate sich in 10 Jahren um 55 Prozent erhöhen wird. Da die Nachrückgeneration von neuen Onkologen zu dürftig ausfällt, entsteht ein Onkologenmangel. Unglaubliche Fortschritte im Verbund mit unglaublichen Erkrankungsraten. Das nennt man auf schulmedizinisch: „Erfolg“.)</li>
<li>Fürsorge für Kinderkrebsüberlebende: Auch hier tobt der Zynismus der Schulmedizin. Man feiert die gestiegene Überlebensrate krebskranker Kinder, nur um dann festzustellen, dass diese Kinder in ein paar Jahrzehnten ein 10-fach höheres Risiko haben, an Herzerkrankungen zu sterben. So konstatiert man die Nebenwirkungen der Krebstherapie, die offensichtlich so gewaltig zu sein scheinen, dass sie noch Jahrzehnte später Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen haben.</li>
</ul>
<p>Dies also sind die 12 wichtigsten Errungenschaften in der Behandlung und Prävention von Krebserkrankungen aus dem Jahr 2008&#8230; einen Moment mal&#8230; Prävention? Die Verabreichung von Anti-Baby-Pillen als Prävention anzusehen, halte ich für einen weiteren sehr fragwürdigen Beleg. Das gleiche gilt für die <a href="http://www.yamedo.de/blog/impfung-gegen-gebaermutterhalskrebs/">Gebärmutterhalskrebsimpfung</a>. Diese Empfehlung richt verdächtig nach Werbung für eine Durchimpfung der gesamten Bevölkerung gemäß „tödliches H1N1 Virus“ mit epidemischen Ausmaßen, die nie stattgefunden haben.</p>
<p>Beide Formen der hier gefeierten „Prävention“ sind ein Schuss ins Blaue, denn keiner scheint zu wissen, auf welcher Basis die präventive Wirksamkeit beruht. Wenn man allerdings immer nur mit einer Studie argumentiert, dann ist es so gut wie unmöglich, die Mechanismen, die eine effektive Prävention ausmachen, zu erkennen.</p>
<p>Aber Prävention scheint hier wieder einmal dann in den Vordergrund gestellt zu werden, wenn damit eine Produktabnahme, also ein Verkauf von Medikamenten verbunden ist. Na, dann können die Pharmahersteller doch froh sein, dass sie Medikamente verkaufen dürfen, die die Patienten langfristig krank machen, und die dann damit der Pharmaindustrie auch langfristig als (leidende) Kunden erhalten bleiben.</p>
<p>Wenn das nicht zynisch ist, dann muss eine neue Definition von Zynismus her!</p>
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		<title>Klinische Relevanz der Homöopathie geht weit über Placebowirkung hinaus</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/klinische-relevanz-homoeopathie-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 09:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritiker haben die Homöopathie immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;Streit um homöopathischen Bockmist&#8220;. Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker haben die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> immer als nichts anderes als einen Placebo-Effekt abgetan. Zu lesen auch in meinem Artikel: &#8220;<a title="Der Chefkritiker vom Dienst: Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann" href="http://www.yamedo.de/blog/chefkritiker-nicht-ernst-nehmen-2011/">Warum man Ernst nicht ernst nehmen kann</a>&#8220;. Da fallen auch mal herte Worte und Beleidigungen &#8211; wenn einem gar nichts mehr einfällt &#8211; wie beim &#8220;<a title="Streit um “homöopathischen Bockmist”" href="http://www.yamedo.de/blog/streit-um-homoeopathischen-bockmist-2011/">Streit um homöopathischen Bockmist</a>&#8220;.</p>
<p>Glücklicherweise werden inzwischen die Stimmen lauter, die einen Nachweis der Homöopathie erbringen, können. Neben der noch jungen Wissenschaft der Nanotechnologie (wie ich in &#8220;<a title="Nanowissenschaften und Homöopathie" href="http://www.yamedo.de/blog/nanowissenschaften-homoeopathie-2011/">Nanowissenschaften und Homöopathie</a>&#8221; berichten konnte) weist nun <a href="http://www.biomedcentral.com/1471-2407/11/19" target="_blank">eine neue Studie</a> darauf hin, dass die Kritik am reinen &#8220;Plazeboeffekt&#8221; überholt ist.</p>
<p>Die klassische Homöopathie hat klare Vorteile für Patienten mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a>, sagen Forscher und Experten. Die in einem Vergleich herausgestellten, &#8220;klinisch relevanten und statistisch signifikanten&#8221;, Ergebnisse sprechen eine Sprache für sich.</p>
<p>Die in der Studie getesteten Mittel hatten einen dramatischen Effekt auf die Lebensqualität von 259 Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen mussten.<br />
Diese Verbesserungen wurden verglichen mit 380 anderen Krebspatienten,die keine homöopathische Mittel bekamen.</p>
<p>Positive Veränderungen stellten sich ein:</p>
<ul>
<li>Im Bereich Müdigkeit</li>
<li>Im Bereich Angst und Depression</li>
</ul>
<p>Die Wirkung der homöopathischen Mittel hielt länger als 12 Monate an, dies kann durchaus als Riesenschritt in der Begleitung von Krebspatienten benannt werden.</p>
<p>Die Forscher der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Deutschland begleiteten beide Gruppen so nah und intensiv wie möglich, um die Gesundheitsprofile der Patienten schnell und zeitnah vergleichen zu können.</p>
<p><strong>Weiterlesen:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung" href="http://www.yamedo.de/blog/informationen-zur-homoeopathischen-grundlagenforschung-2011/">Informationen zur homöopathischen Grundlagenforschung</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die alten Ägypter hatten Herzleiden, jedoch keinen Krebs</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/aegypter-hatten-herzleiden-keinen-krebs-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/aegypter-hatten-herzleiden-keinen-krebs-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 10:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arteriosklerose]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein wenig neugierig auf die Welt und ihre Geschichte ist, möchte auch gern wissen, wie die Menschen in anderen Zeitaltern gelebt haben. Wie war es mit der Hygiene mit Mittelalter? Welche Krankheiten hatte man in der Antike? Und ich bin nicht der Einzige, den soetwas interessiert, denn dafür gibt es die medizinisch-historische Forschung. Forscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein wenig neugierig auf die Welt und ihre Geschichte ist, möchte auch gern wissen, wie die Menschen in anderen Zeitaltern gelebt haben. Wie war es mit der Hygiene mit Mittelalter? Welche Krankheiten hatte man in der Antike? Und ich bin nicht der Einzige, den soetwas interessiert, denn dafür gibt es die medizinisch-historische Forschung. Forscher aus Kalifornien und Ägypten haben die heute erhältlichen technischen Gerätschaften genutzt, um mal in ägyptische Mumien &#8220;hineinzuschauen&#8221;.</p>
<p>Die computertomografische Untersuchung von 52 ägyptischen Mumien im Antikenmuseum in Kairo brachte eine Überraschung: Ein unerwartet hoher Anteil der alten Ägypter litt an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arteriosklerose-arterienverkalkung.html">Arterienverkalkung</a>.</p>
<p>Eine Pharaonentochter, die vor rund 3.500 Jahren verstorbene Prinzessin Ahmose-Meryet-Amun, war extrem betroffen. Fast alle ihrer in der Computertomografie sichtbaren Arterien wiesen sklerotische Veränderungen auf. An zwei von ihren drei Hauptkoronararterien ließ sich Arteriosklerose diagnostizieren. Heutzutage wäre sie aufgrund der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/arterielle-verschlusskrankheit.html">arteriellen Verschlußkrankheit</a> (AVK) eine klare Kandidatin für eine Bypass-Operation. Es ist möglich, dass ihr Tod im Alter von etwa vierzig Jahren infolge eines <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarktes</a> eintrat.</p>
<p>Von den 52 untersuchten Mumien besaßen 44 noch erhaltene Arterien. Von diesen 44 Mumien litten zu Lebzeiten 20 an Arterienverkalkung. Bei drei Mumien lag eine Verkalkung der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herzkranzgefäße</a> vor. Während die von Arteriosklerose betroffenen Mumien mit durchschnittlich 45 Jahren verstorben waren, betrug das Sterbealter der Mumien ohne Gefäßverkalkungen nur 34,5 Jahre. Selbst wenn die durchschnittliche Lebenserwartung damals deutlich unter der heutigen lag, erstaunt es die Forscher, dass bei den alten Ägyptern bereits in einem Alter von Mitte Vierzig Arteriosklerose so häufig auftrat. <strong>Arteriosklerose gilt heute zum einen als Erkrankung vorwiegend älterer Menschen, zum anderen als Zivilisationskrankheit.</strong></p>
<p>Da es sich bei Mumien um einst recht wohlhabende Menschen handelt, kann davon ausgegangen werden, dass sie sich abwechslungsreich ernährt haben. Neben Getreideprodukten, darunter Brot und auch Bier, dürfte es sich dabei vorrangig um Obst und Gemüse sowie gelegentlich Fleisch und Fisch gehandelt haben. Die Ernährung war also fettarm und eine Arteriosklerose nicht begünstigend. Als Prinzessin war Ahmose-Meryet-Amun wahrscheinlich auch häufiger aktiv.</p>
<p><strong>Warum trotz einer gesunden Ernährung Arteriosklerose im alten Ägypten so häufig auftrat, wird nun lebhaft diskutiert.</strong> Gregory Thomas, Universität von Kalifornien in Irvine, und Adel Allam, sein Kolleg von der Al Azhar Universität in Kairo, stellen hierzu drei Theorien in den Raum:</p>
<ul>
<li>Erstens könnte eine genetische Veranlagung der alten Ägypter für die Entwicklung einer Arteriosklerose bestanden haben. Wie bekannt ist, sind auch heute Personen genetisch dafür prädestiniert.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zweitens könnten damals häufigere Parasiteninfektionen verantwortlich gewesen sein, welche im Körper chronische Entzündungen auslösten, die ihrerseits Arteriosklerose begünstigten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Drittens ist im Fall der besonders stark betroffenen Prinzessin Ahmose-Meryet-Amun ihr privilegierter Status heranzuziehen, der ihr regelmäßigen Zugang zu fettreichen Luxus-Lebensmitteln wie Butter, Käse sowie deutlich mehr Fleisch ließ. Das Konservieren von Nahrung mit Salz bedeutete einen weiteren Risikofaktor.</li>
</ul>
<p><strong>Verkalkung &#8211; aber keine Krebserkrankungen</strong></p>
<p>Untersuchungen an Mumien ergaben noch einen auffälligen Befund: Die alten Ägypter erkrankten nicht an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a>. Unter letztendlich mehreren Hundert untersuchten Mumien wies lediglich eine Krebsanzeichen auf. Professor R. David von der Universität Manchester folgert daraus, dass Krebs eine Zivilisationskrankheit ist, verursacht von Luftverschmutzung, industriell bearbeiteten Lebensmitteln und modernem Lebensstil. Nach seiner Überzeugung existiert in einer natürlichen Umgebung nichts Krebserregendes.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wird das Naturheilmittel Cannabis als Hilfe gegen Krebs unterdrückt?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/cannabis-naturheilmittel-krebs-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/cannabis-naturheilmittel-krebs-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Cannabis]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Studie der Zeitschrift Nature Reviews-Cancer von 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein Wirkstoff im Cannabis das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. behindern kann. Anzeichen für diese Wirkung wurden schon in den 70er Jahren entdeckt &#8211; doch irgendwie ist diese Entdeckung bis heute nicht so publik geworden. Die „Nebenwirkung“ von Cannabis In den Studien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Cannabis-Pflanze.jpg"><img class="size-medium wp-image-1062 alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 8px 12px;" title="Cannabis Pflanze" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Cannabis-Pflanze-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a>In einer Studie der Zeitschrift Nature Reviews-Cancer von 2003 wurde bekannt gegeben, dass ein Wirkstoff im Cannabis das Wachstum von Krebszellen verhindern bzw. behindern kann. Anzeichen für diese Wirkung wurden schon in den 70er Jahren entdeckt &#8211; doch irgendwie ist diese Entdeckung bis heute nicht so publik geworden.</p>
<p><strong>Die „Nebenwirkung“ von Cannabis</strong></p>
<p>In den <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14570037" target="_blank">Studien aus Madrid von Manuel Guzmán</a> wurde heraus gefunden, dass die aktiven Bestandteile des Cannabis das Wachstum von Krebszellen unterdrücken können. Zudem unterbinden sie das Wachstum von Blutgefäßen in den Tumoren, was wiederum deren Versorgung verschlechtert. <strong></strong>Diese Gefäßneubildung wird auch &#8220;Angiogenese&#8221; genannt &#8211; und die spielt im Krebsgeschehen eine bedeutende Rolle. In meinem Beitrag: <a href="http://naturheilt.com/blog/angiogenese-oder-essen-gegen-krebs/">Angiogenese, oder: Wie esse ich gegen Krebs?</a> gehe ich ausführlicher darauf ein.</p>
<p><strong>Bei Cannabis scheint es so zu sein, dass das Wachstum gestoppt wird, indem die aktiven Komponenten so genannte &#8220;Schlüsselpositionen&#8221; zwischen den Übertragungswegen der Zellen bilden und dann die Verbindung zu Krebszellen auflösen.</strong></p>
<p>Nach Dr. Ethan Russo kann das Cannabis somit eine natürliche Funktion als Wachstumshemmer einnehmen, der den entarteten Krebszellen normalerweise fehlt. Der enthaltene Wirkstoff THC kann somit Gliome, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Melanome</a> und andere Zelltypen zum Abstoßen verleiten. Zudem sendet er Signale an das Gehirn, welche bewirken, dass die Tumorzellen nicht mehr mit Blut versorgt werden. Cannabis bezeihungsweise der daraus extrahierte Stoff Cannabidiol könnte somit ein sehr wirksames Krebs-Bekämpfungsmittel sein, da es zudem vom Körper gut vertragen wird und nicht die bekannten Nebenwirkung der chemischen Therapien aufweist.</p>
<p><strong>Die Erkenntnisse werden unterdrückt</strong></p>
<p>Dass Cannabis solch positive Wirkungen bei der Krebsbekämpfung haben kann, ist bereits seit 1974 bekannt. Im Medical College in Virginia fanden Forscher damals heraus, dass <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/lungenkrebs.html">Lungenkrebs</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Leukämie</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/brustkrebs.html">Brustkrebs</a> bei Mäusen durch THC verlangsamt werden kann. Besonders ironisch ist die Tatsache, dass diese Studie von der amerikanischen Gesundheitsbehörde in Auftrag gegeben wurde, um die schädliche Wirkung von Cannabis auf das Immunsystem beweisen zu können.</p>
<p>Im selben Jahr berichtete lediglich die Washington Post über diese Studie, doch großes Aufsehen schien die Meldung nicht zu machen. Erst 2001 erschien ein sehr fundierter Artikel in einer texanischen Zeitung &#8211; doch auch da gab es kein Aufsehen in den Medien.</p>
<p>Die o.g. Studie aus Madrid von 2003 bekam bisher ebenfalls kaum Beachtung. Anscheinend wollen die Medien ungern, das Marihuana in der Öffentlichkeit als etwas Positives dargestellt wird. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Droge. Eine Legalisierung und die damit verbundenen Gefahren sind vor allem der &#8220;Wirtschaftselite&#8221; wohl zu hoch. Denn auf &#8220;legale&#8221; Rauschmittel wie Alkohol und Zigaretten werden schließlich Steuern erhoben, die für Einnahmen sorgen. Und wer kauft der Pharmaindustrie noch teuere Medikamente ab, wenn es so einfach gehen könnte?</p>
<p>Für mich wären die Hinweise in dieser Studie Grund genug weiter zu suchen. Nur wer gibt Geld für etwas, dass man möglicherweise nicht patentieren kann?</p>
<p><object width="425" height="349" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/EkwzATvc-A0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="349" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/EkwzATvc-A0?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<item>
		<title>Opioide nicht so wirksam wie gedacht</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/opioide-nicht-so-wirksam-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Opioide]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[Opioide wurden bisher als wirksame Schmerzmittel auch bei Nicht-Tumorpatienten eingesetzt. Jetzt hat sich jedoch herausgestellt, dass sie nicht unbedingt Vorteile gegenüber anderen Schmerzmitteln haben. Bei einer Langzeitbehandlung sind die Nebenwirkungen sogar höher einzuschätzen als die schmerzstillende Wirkung. Diese Erkenntnis ergab eine aufwendige wissenschaftliche Auswertung, die aus der die S3-Leitlinie hervor ging. Prof. Dr. Christoph Stein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opioide wurden bisher als wirksame <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Chronische-Schmerzen.html">Schmerzmittel</a> auch bei Nicht-Tumorpatienten eingesetzt. Jetzt hat sich jedoch herausgestellt, dass sie nicht unbedingt Vorteile gegenüber anderen Schmerzmitteln haben. Bei einer Langzeitbehandlung sind die Nebenwirkungen sogar höher einzuschätzen als die schmerzstillende Wirkung. Diese Erkenntnis ergab eine aufwendige wissenschaftliche Auswertung, die aus der die S3-Leitlinie hervor ging.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Christoph Stein der Freien Universität Berlin erklärt, dass Opioide bei chronischen Schmerzen keine gravierende Wirkung zeigen.</strong> Bei einer langen Anwendungsdauer könnten sogar Nebenwirkungen wie Suchtprobleme oder Aufmerksamkeitsstörungen auftreten. Dieser negative Aspekt sollte unbedingt beachtet werden. Zudem solle die Behandlung mit Physiotherapie oder Problemlösestrategien begleitet werden.</p>
<p>Prof. Rolf-Detlef Treede, der Präsident der DGSS berichte über die S3-Leitlinie, dass Opioide bei nicht-tumorbedingten Schmerzen kaum Linderung verschaffen. Sie werden normalerweise nach Operationen oder bei Patienten mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> eingesetzt, können bei <a href="http://www.yamedo.de/symptome/gelenkschmerzen.html">Gelenkschmerzen</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/rueckenschmerzen.html">Rückenschmerzen</a> jedoch nicht auffallend gut helfen. Bei einer längeren Anwendung verringert sich die Wirkung sogar.</p>
<p>Die ausführliche wissenschaftliche Auswertung bezüglich der Wirksamkeit von Opioiden verschafft erstmals Klarheit und wichtige Erkenntnisse. Die DGSS beauftragte dazu ein Team aus 35 Experten, welches anerkannte Studien aus über 960 veröffentlichten Quellen auswertete. Dabei wurden Opioide und NSAIDs untersucht. Anschließend gab das Team Behandlungsempfehlungen für Patienten mit nicht-tumorbedingte Schmerzen ab. Durch diese Behandlungsleitlinie sollen solche Patienten mit den richtigen Schmerzmittel versorgt werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/">Homöopathie und Gehirntumore</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Helicobacter &#8211; Vielleicht ist das Bakterium im Magen ja doch nützlich?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/helicobacter-bakterium-im-magen-nuetzlich-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/helicobacter-bakterium-im-magen-nuetzlich-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Helicobacter pylori]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Magengeschwüre]]></category>
		<category><![CDATA[Magenkrebs]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder zweite Mensch auf der Welt ist bereits mit dem Magenbakterium Helicobacter infiziert. Die in der Magenschleimhaut angesiedelten Keime können durch eine Schmierinfektion übertragen werden und verbreiten sich daher bevorzugt in Regionen mit geringen hygienischen Standards. Was als nicht spürbare Einnistung beginnt, entwickelt sich zu einer chronischen Entzündung, die lange Zeit wegen der Schmerzunempfindlichkeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder zweite Mensch auf der Welt ist bereits mit dem Magenbakterium <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/magenerkrankungen/helicobacter-infektionen.html">Helicobacter</a> infiziert. Die in der Magenschleimhaut angesiedelten Keime können durch eine Schmierinfektion übertragen werden und verbreiten sich daher bevorzugt in Regionen mit geringen hygienischen Standards.</p>
<p>Was als nicht spürbare Einnistung beginnt, entwickelt sich zu einer chronischen Entzündung, die lange Zeit wegen der Schmerzunempfindlichkeit des <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/Magen_Darm_Stoerungen.html">Magens</a> ebenfalls unbemerkt bleiben kann. Der anhaltende Entzündungszustand ruft jedoch bei etwa jedem fünften Infizierten <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/magenerkrankungen/magenulcus-magengeschwuer.html">Magengeschwüre</a> hervor. Durch die jahrelange Zerstörung des Magengewebes und die Schwächung der körpereigenen Abwehrmechanismen können schließlich <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Karzinome</a> entstehen.</p>
<p>Viele der früher gemeinhin auf Stress oder falsche Ernährung zurückgeführte <a href="http://www.yamedo.de/naturheilmittel-medikamente/magenschmerzen-magengeschwuer-gastritis-medikamente.html">Magengeschwüre</a> schätzen Experten heute als Folge einer Infektion mit Helicobacter pylori ein.<br />
Zwar gibt es inzwischen eine bewährte Behandlungsmethode mit Antibiotika, diese Symptombekämpfung hindert jedoch die weitere Verbreitung der Bakterien nicht. Auch kann das bereits zerstörte Gewebe nicht repariert werden, eine höhere Anfälligkeit für innere Blutungen und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/magenkrebs.html">Magenkrebserkrankungen</a> ist die Folge. Daher suchen Mediziner seit geraumer Zeit nach einem wirksamen Impfstoff.</p>
<p>Forscher des Berliner Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie und der Charité fanden heraus, dass ein Schluckimpfstoff aus Salmonellen, die auch im Einsatz gegen Typhus Erfolge erzielen, mit weiteren Zusätzen vor der Ansteckung mit Helicobacter schützen kann. Getestet wurde der Wirkstoff bisher an einigen menschlichen Probanden und zeigte bei der Mehrheit heilende Wirkung.</p>
<p><strong>Jedoch teilt nicht die gesamte Fachwelt die Auffassung, dass die Bakterien durch Impfungen komplett zerstört werden sollten.</strong> Professor Martin Blaser von der New York University School of Medicine äußerte in der Zeitschrift &#8220;Spektrum der Wissenschaft&#8221; seine Bedenken gegen die Ausrottung der Keime. Denn die Bakterien, die nachweislich die Magensäure reduzieren, können sich auch vorteilhaft auswirken und eine Schutzfunktion gegen andere Beschwerden und Krankheiten erfüllen. Vor allem <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/magenerkrankungen/sodbrennen.html">Sodbrennen</a> und <a href="http://www.yamedo.de/symptome/sodbrennen.html">Speiseröhrenkrebs</a> steigen in den westlichen Industrieländern im gleichen Maße an, in dem erfreulicherweise die Folgeerkrankungen der Helicobacter-Infektion seit Jahren abnehmen.</p>
<p>Martin Blaser schlägt daher vor, einige bestimmte Arten der Bakterien zu erhalten und ihre säureregulierende Funktion nutzbar zu machen. Dieser Ansatz wird allerdings nur von einer Minderheit geteilt, während die Forschung sich weiterhin hauptsächlich auf die Perfektion des Impfstoffes konzentriert.</p>
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		<item>
		<title>Grillen &#8211; aber richtig und gesund</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/grillen-aber-richtig-und-gesund-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 15:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Marinade]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Grillen können unerwünschte gefährliche Stoffe gebildet und beim Verspeisen des Grillgutes aufgenommen werden. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich der Gehalt dieser Stoffe begrenzen. Grillen gehört in der warmen Jahreszeit zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Ganz besonders beliebt ist hierbei das Grillen mit dem Holzkohlengrill, mit dem das Fleisch und die Wurst den typischen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Grillen können unerwünschte gefährliche Stoffe gebildet und beim Verspeisen des Grillgutes aufgenommen werden. Mit einigen einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich der Gehalt dieser Stoffe begrenzen.</p>
<p>Grillen gehört in der warmen Jahreszeit zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen. Ganz besonders beliebt ist hierbei das Grillen mit dem Holzkohlengrill, mit dem das Fleisch und die Wurst den typischen und gewünschten rauchigen Geschmack bekommen. Besonders gut sichtbar wird der Rauch, wenn Fleischsaft oder Fett in die Glut tropft. Der Rauch ist eine Mischung aus feinen festen Bestandteilen und Gas. Die in dem Rauch enthaltenen Stoffe werden teilweise aus PAK (Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe) gebildet.</p>
<p>Bei den PAK handelt es sich um eine Gruppe organischer Verbindungen, die bei fast allen Verbrennungsprozessen, bei denen organische Stoffe beteiligt sind, entstehen. PAK sind auch im Rauch von Hausbrandöfen oder Zigaretten enthalten. PAK sind mitverantwortlich für die Gesundheitsgefährdung, die von dem Ruß in Dieselabgasen ausgeht und sie sind der Bestandteil von teerhaltigem Asphalt, der diesen beim Ausbau zu teurem Sondermüll macht.</p>
<p>Neben den PAK , von denen einige <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> erzeugend sind, enthält der Rauch, der beim Verbrennen des Fetts im Grill entsteht, auch HAA (Heterocyclische Aromatische Amine) und Acrylamid.</p>
<p>Der Gehalt an PAK und HAA im Grillgut ist von mehreren Faktoren abhängig. Ihr Anteil auf dem Fleisch ist umso höher, je stärker es gegrillt wurde. Ein dunkles Stück Grillfleisch enthält also mehr PAK und HAA als ein helles. Vergleicht man den Gehalt an Benzo-a-pyren, einem krebserregenden PAK, in einem gegrillten Steak mit dem im Zigarettenrauch, so ist das Ergebnis erstaunlich. Ein Steak von etwa 250 Gramm Gewicht enthält nach dem Grillen etwa so viel Benzo-a-pyren wie der Rauch von zehn Zigaretten, also einer halben Schachtel. Der Gehalt an gefährlichen Stoffen steigt außerdem mit dem Fettanteil und er erhöht sich auch bei Verwendung ölhaltiger Marinaden oder beim Übergießen mit kohlenhydrathaltigen Flüssigkeiten wie Bier. Der HAA- und PAK-Anteil wird daneben durch gepökeltes oder geräuchertes Grillfleisch stark heraufgesetzt.</p>
<p>Diese giftigen Substanzen sind jedoch nicht für den Grillgeschmack verantwortlich. Hierfür sorgt die beim Grillen auftretende Reaktion aus Kohlenhydraten und Eiweißstoffen, die sogenannte Maillard- Reaktion. <strong>Für ein gesundes und schmackhaftes Grillen sollte daher angestrebt werden, dass die Maillard- Reaktion abläuft, aber die Entstehung von PAK und HAA beschränkt wird. </strong></p>
<p>Hierzu sollte der Rost möglichst hoch über der Glut angebracht werden. Wenn sich an dem Fleisch verbrannte Stellen gebildet haben, dann sollten diese vor dem Verzehr abgekratzt werden. Um zu verhindern, dass Fett in die Glut tropft, kann eine Alufolie auf den Rost gelegt oder Aluschalen verwendet werden. Auf das Grillen von gepökeltem oder geräuchertem Fleisch oder Würsten sollte gänzlich verzichtet werden. Unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen wird der echte Grillgeschmack erhalten, ohne das Grillgut mit giftigen Stoffen zu belasten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/klonfleisch-auf-dem-teller-2011/">Klonfleisch auf dem Teller</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/food-inc-was-essen-wir-wirklich-2011/">Food Inc. &#8211; was essen wir wirklich?</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie und Gehirntumore</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 14:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle wissen, dass Homöopathie in den Augen der Schulmedizin keine evidenzbasierte Existenzberechtigung hat. Na gut, wenn man damit einen Schnupfen unter Kontrolle bekommt, dann kann man ja nicht meckern. Aber wenn es um Krebserkrankungen geht, dann hört der Spaß endgültig auf. Hier hat die Homöopathie nichts zu suchen &#8211; oder doch? Inzwischen gehen etliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle wissen, dass <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> in den Augen der Schulmedizin keine evidenzbasierte Existenzberechtigung hat. Na gut, wenn man damit einen Schnupfen unter Kontrolle bekommt, dann kann man ja nicht meckern. Aber wenn es um Krebserkrankungen geht, dann hört der Spaß endgültig auf. Hier hat die <a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf">Homöopathie</a> nichts zu suchen &#8211; oder doch?</p>
<p>Inzwischen gehen etliche an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> erkrankte Patienten zu einem Alternativmediziner, besonders wenn es sich um nicht operative oder nicht behandelbare Tumore handelt. Das sind also Erkrankungsformen, wo die evidenzbasierte Schulmedizin ihr evidenzbasiertes Handtuch werfen muss: “Tja, da können wir leider nichts mehr machen”. Nicht selten werden schulmedizinische und alternative Behandlungen gleichzeitig angewandt. Das können Behandlungen mit hoch dosierten Vitaminen sein &#8211; oder eben die Homöopathie.</p>
<p>Eine Studie dazu wurde Mitte Dezember letzten Jahres in dem Medical Journal of the American Academy of Neurology veröffentlicht. Laut dieser Studie wandten sich etwa 40 Prozent der Patienten mit Gehirntumoren alternativen Heilmethoden zu, inklusive Homöopathie, Vitaminen und psychologischer Therapie. Oliver Heese, Arzt, Neurochirurg und Autor dieser Studie, durchgeführt in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf bemerkte, dass diese Formen der alternativen Behandlung weitestgehend übersehen und unterschätzt werden. <strong>Weiter müssten die Ärzte endlich einsehen, dass es an der Zeit ist, die Wünsche der Patienten nach alternativen Behandlungsformen zu akzeptieren und eine Diskussion der Möglichkeiten einer solchen Behandlung anzubieten.</strong> Eine Beratung wäre äußerst schätzenswert, besonders um Behandlungen, die zweifelhaft, teuer oder möglicherweise schädlich sind, zu vermeiden.</p>
<p>Die Studie beinhaltete 621 Patienten mit Stadium II bis IV Gehirntumoren. Die Patienten füllten einen Fragebogen aus über die Inanspruchnahme von alternativen Therapieformen. <strong>Als alternative Therapie wurden Methoden oder Substanzen definiert, die nicht in der täglichen Routine der klinischen Praxis eingesetzt wurden und die nicht wissenschaftlich bewertet worden waren.</strong></p>
<p>Jüngere Leute, Frauen und solche mit einem höheren Bildungsstand zeigten eine höhere Bereitschaft, alternative Therapien in Anspruch zu nehmen als ältere Leute, Männer und solche mit einem niedrigen Bildungsgrad. Dr. Heese bemerkte dazu, dass die meisten Patienten sich nicht deswegen an die alternative Medizin wenden, weil sie mit der konventionellen Form unzufrieden wären, sondern weil sie etwas Nützliches zusätzlich zu der normalen Behandlung hinzufügen wollen.</p>
<p>In der Liste der Gründe für einen Einsatz von Alternativmethoden wurden als Antwort meistens “die Unterstützung der konventionellen Behandlung” angegeben. Weitere Gründe dafür waren “Stärkung der körperlichen Widerstandskräfte” und “etwas selbst zur Behandlung beitragen”. Der am wenigsten angegebene Grund war “weil ich vor der konventionellen Behandlung Angst habe” und “weil die Ärzte zu wenig Zeit haben”.</p>
<p>Von denen, die alternative Behandlungsformen in Anspruch nahmen, benutzten 39 Prozent Homöopathie, 31 Prozent Vitamin Nahrungsergänzungsmittel und 29 Prozent verschiedene psychologische Methoden.</p>
<p><strong>Die Studie gibt natürlich keine Antwort auf die Frage nach der Effektivität der alternativen Behandlungen.</strong> Die Studie lässt aber erkennen, dass es sich um Fälle handelt, wo die Schulmedizin keine Antwort mehr weiß. Die Tatsache, dass ausgerechnet die Patienten mit einem höheren Bildungsniveau Hoffnungen in die Alternativmedizin setzen, zeigt, dass hier nicht die ganz Dummen auf Hokuspokus hereinfallen. Nun gut, Bildung ersetzt nicht medizinisches Wissen. Aber medizinisches Wissen ist nicht gleichbedeutend mit Allwissenheit.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-aufschwung-nobelpreis/">Nobelpreisträger gibt Homöopathie Aufschwung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/akupunktur-kein-reines-placebo/">Akupunktur ist mehr als reines Placebo</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf" target="_blank">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fhomoeopathie-und-gehirntumore-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Protonen Therapie &#8211; nur teuer oder eine echte Alternative?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/protonen-therapie-teuer-oder-alternative-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/protonen-therapie-teuer-oder-alternative-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Protonentherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den Bemühungen, Krankheiten zu behandeln, wird in der modernen Schulmedizin die Technik und die Physik ebenso herangezogen wie die Pharmakologie. So werden Patienten mit einem Krebsleiden pharmakologisch mit sogenannten Zytostatika (Chemotherapie) behandelt. Dies sind Medikamente, die einen zellgiftigen Effekt aufweisen, der in der Krebszelle ausgeprägter ist bzw. sein soll als in normalen, gesunden Zellen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Bemühungen, Krankheiten zu behandeln, wird in der modernen Schulmedizin die Technik und die Physik ebenso herangezogen wie die Pharmakologie. So werden Patienten mit einem <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebsleiden</a> pharmakologisch mit sogenannten Zytostatika (<a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/chemotherapie/">Chemotherapie</a>) behandelt. Dies sind Medikamente, die einen zellgiftigen Effekt aufweisen, der in der Krebszelle ausgeprägter ist bzw. sein soll als in normalen, gesunden Zellen. Auf diese Weise sollen nur die abnormalen Krebszellen zerstört werden und die noch gesunden Zellen geschont.</p>
<p>Bei der Strahlenmedizin werden ionisierende Strahlen eingesetzt. Ziel ist hier, den <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/karzinoide-neuroendokrine-tumore.html">Tumor</a> so zu bestrahlen, dass die DNA in dessen Zellkern zerstört wird. Die Strahlen treffen dabei auf den DNA-Strang direkt und “zerschießen” ihn. <strong>Gleichzeitig bewirken diese Strahlen auch eine Anreicherung von freien Radikalen durch Ionisation im Zellinneren, was ebenfalls eine Zerstörung der DNA zur Folge hat. </strong></p>
<p>Da die meisten Tumore allerdings im Körperinneren liegen, steht der Therapeut vor dem Problem, die Strahlung konzentriert auf den Tumor und nicht auf das Gewebe davor, daneben und dahinter zu richten. Denn gesundes Gewebe zu bestrahlen würde dieses schädigen und kann auch Ursache werden für die Entstehung einer neuen Krebserkrankung.</p>
<p>Die etablierte Strahlentherapie mit Photonenstrahlung bringt genau dieses Problem: Die Energie von Röntgenstrahlen ist kurz unter der Haut am höchsten. Mit zunehmender Entfernung nimmt auch die Energie ab, so dass die Bereiche vor einem Tumor immer mit therapiert werden, was zu den sattsam bekannten Nebenwirkungen der Strahlentherapie führt. Weiter hört die Strahlentherapie nicht auf, wenn der Tumor erreicht worden ist. Die Strahlung erreicht auch Areale hinter dem Tumor und schädigt diese ebenfalls. Hier wird quasi der Teufel mit dem Belzebub vertrieben, der diese Form der Therapie zu einem Balanceakt macht. Zuviel Strahlung würde zwar den Tumor günstig beeinflussen, aber das umliegende Gewebe würde das Schicksal des Tumors teilen und ebenfalls untergehen.</p>
<p><strong>Um so wenig gesundes Gewebe wie nur eben möglich der Bestrahlung auszusetzen, geht man in der Praxis so vor, dass ein Tumor aus verschiedenen Richtungen bestrahlt wird. </strong>Die sich überschneidenden Röntgenstrahlen treffen sich genau im Tumor und ergänzen sich in ihrer Wirkung im Zielgewebe. Das gesunde Gewebe wird von nur einem Strahl getroffen. Sollte ein Tumor vor einem sogenannten “Risikoorgan” liegen, also Herz, Lunge etc., dann steht der Therapeut vor dem Problem, dass eine Strahlentherapie, die ja bei dem Tumor nicht Halt macht, auch das Risikoorgan “mittherapieren” würde, eine Eigenschaft, die absolut unerwünscht, da gefährlich ist.</p>
<p><strong>Die Vorteile der Protonen Therapie</strong></p>
<p>Bei der Protonentherapie werden keine Photonen, sondern Protonen “verschossen”, die mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers auf etwa zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Das sind etwa 180.000 km/s. Danach sind sie in der Lage, knapp 40 cm in den Körper einzudringen.</p>
<p>Nach Eindringen in den Körper wird zu Beginn nur sehr wenig Energie abgegeben, im Gegensatz zu den Röntgenstrahlen, die hier ihren höchsten Energieverlust erfahren. Mit zunehmendem Eindringen in den Körper werden die Protonen abgebremst. Je stärker dieses Abbremsen erfolgt, also je geringer die Geschwindigkeit der Partikel wird, desto mehr Energie geben sie an die Umgebung ab. Am Ende der Strahlungsroute ist die Energieabgabe am höchsten. Dieser Gradient sieht fast wie ein seitenverkehrtes Spiegelbild des Gradienten der Röntgenstrahlen aus.</p>
<p>Der wichtige Unterschied allerdings liegt am Ende der Strahlungsroute. Beim Protonenstrahl kommt es zu einem senkrechten Abfall der Energieabgabe. Dies bedeutet, dass das dahinterliegende Gewebe keinerlei Strahlung mehr abbekommt. Das heißt, dass ein Protonenstrahl in einem nur sehr begrenzten Bereich eine therapeutisch signifikante Energieabgabe leistet, dem sogenannten Bragg-Peak.</p>
<p>Der Nachteil ist, dass ein Tumor mehrmals “beschossen” werden muss, damit alle Bereiche der abnormalen Zellen bestrichen werden. Dies wird durch die Veränderung der Partikelgeschwindigkeit erzielt, die die Tiefendosis verändert in Abhängigkeit von eben dieser Geschwindigkeit. <strong>Da der Energieabfall nach dem Bragg-Peak so scharf ist, eignet sich diese Strahlungsmethode auch für die Anwendung bei Tumoren, die vor Risikogewebe bzw. -organen liegen.</strong> Wie man sich den Unterschied zwischen Photonen- und Protoneneinsatz vorzustellen hat, kann man sich in einem Kurzvideo veranschaulichen:</p>
<p><object width="480" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yd76FIL9NjE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/v/yd76FIL9NjE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Praktisch liegt der Vorteil einer Protonen Therapie in der Möglichkeit, die Strahlendosis zu erhöhen, ohne dass das gesunde Gewebe übermäßig in Mitleidenschaft gezogen wird. Laut Befürworter der Protonen Therapie wird das Nebenwirkungsspektrum bis zu 75 Prozent reduziert.</p>
<p><strong>Wo liegt der Haken?</strong></p>
<p>Nicht jeder scheint glücklich zu sein, dass man jetzt das medizinische &#8220;Ei des Kolumbus&#8221; gefunden zu haben scheint. Da gibt es die alten Nörgler, die diese Vorgehensweise mit “Kanonen auf Spatzen schießen” vergleichen und vor allem den Preis bemäkeln. Interessant ist natürlich in diesem Zusammenhang, dass eine Krebserkrankung plötzlich als Spatz gilt, wo sie sonst als lebensbedrohliche Erkrankung gehandelt wird. Auch das Argument, dass eine Protonenbestrahlung Krebs auslösen kann, ist mit Sicherheit richtig, aber unterscheidet sich nicht zu den alten, lieb gewonnenen Verfahren der Röntgenbestrahlung. Auch wenn die Protonen deutlich selektiver zu wirken scheinen, bieten sie keinen Freibrief für einen unbedenklichen und unbegrenzten Einsatz.</p>
<p>Bleibt der Preis: Das Rinecker Proton Therapy Center in München öffnete seine Tore im März 2009. Die Behandlungskosten hier wurden 2006 mit 18.000 Euro veranschlagt, was etwa viermal so viel ist wie eine konventionelle Strahlentherapie. <strong>Die Befürworter der Protonentherapie argumentieren hier, dass die wegfallenden Nebenwirkungen auch notwendige Nachbehandlungen gegen diese sonst üblichen Nebenwirkungen umgingen und damit zu Einsparungen in diesem Bereich führten. </strong>Außerdem sei die Behandlungsdauer deutlich kürzer und der Therapieerfolg deutlich höher.</p>
<p>Die neuesten Studien zu diesem Thema, besonders der Verträglichkeit beim Einsatz gegen eine Reihe von Krebsformen in den USA und Frankreich scheint den Protonliebhabern Recht zu geben. Was allerdings bislang noch aussteht sind Vergleichsstudien zu den alten Bestrahlungsformen und vor allem zu der neuen, modifizierten IMRT. Diese “intensitätsmodifizierte Radiotherapie” soll angeblich das Maß der Nebenwirkungen der Photonentherapie deutlich herabsetzen. Einige Studien dazu scheinen dies zu bestätigen.</p>
<p>Es steht aber noch die Frage im Raum, welche der beiden Behandlungsformen die Bessere ist in Bezug auf die Nebenwirkungs- und Heilungsrate. Die preiswertere bzw. billigere Methode ist auch hier die IMRT mit etwa 4000 Euro pro Behandlung. Und jetzt die gute Nachricht für die Protonenfreunde: Laut Webseite des Rinecker Proton Therapy Centers wird die Protonen Therapie inzwischen von einer <a href="http://www.rptc.de/de/infobereich/information-fuer-patienten/kostenuebernahme.html" target="_blank">Reihe von Krankenkassen</a> übernommen. Sogar die AOK ist teilweise dabei vertreten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Krebs scheint für die Medizin und die Medizingerätehersteller ein überaus lohnendes Geschäft zu sein. Jedoch ist der Aufbau eines Teilchenbeschleunigers aufwändig und von physikalisch-technischem Know-how gekennzeichnet. Dies und die Instandhaltungskosten einer solchen Anlage mögen einen höheren Preis rechtfertigen. Ob die 18.000 Euro dann wirklich angemessen sind, entzieht sich meiner Beurteilungsfähigkeit.</p>
<p><strong>Es erhebt sich bei diesen Summen jedoch die Frage, ob ein frühzeitiges finanzielles “Investieren” in die eigene Gesundheit in Form einer effektiven Prophylaxe nicht mehr Sinn macht und letztendlich preis”werter” ist.</strong> Das Geld ist zwar weg, aber die Gesundheit bleibt langfristig erhalten und man spart sich Ängste, Sorgen, Zeit und Ungemach. Also ich sitz lieber im Strandsessel als auf einem Behandlungsstuhl eines Onkologen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/strahlenschaeden-strahlentherapie-bestrahlungen.html">Homöopathie bei Strahlenschäden und Wunden nach Strahlentherapie</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/mammografie-untersuchungen-fragwurdig/">Mammografie-Untersuchungen fragwürdig</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die Stammzellforschung steht vor einem Scherbenhaufen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/stammzellforschung-steht-vor-scherbenhaufen-201/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 23:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellenforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stammzellforschung steht vor großen Problemen bei der Reprogrammierung von Stammzellen. Die Zellen weisen in den Anfangsstadien untypische Mutationen auf und entwickeln sich nicht wie gewollt in die verschiedenen Gewebe. Dabei sollte dieses Verfahren eine Alternative für die embryonale Stammzellforschung werden. Der Unterschied zur embryonalen Stammzellforschung Bisher ist es Forschern erfolgreich gelungen Stammzellen aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stammzellforschung steht vor großen Problemen bei der Reprogrammierung von Stammzellen. Die Zellen weisen in den Anfangsstadien untypische Mutationen auf und entwickeln sich nicht wie gewollt in die verschiedenen Gewebe. Dabei sollte dieses Verfahren eine Alternative für die embryonale Stammzellforschung werden.</p>
<p><strong>Der Unterschied zur embryonalen Stammzellforschung</strong></p>
<p>Bisher ist es Forschern erfolgreich gelungen Stammzellen aus der Blastozyste eines Embryos zu isolieren und diese wachsen zu lassen. Da dieses Verfahren jedoch umstritten ist, bemühte sich die Wissenschaft, Stammzellen aus gewöhnlichem menschlichen Gewebe wie zum Beispiel Blut- oder Hautzellen zu gewinnen. Durch ein spezielles Verfahren, welches sowohl mit der Zugabe von Genen als auch ohne arbeitet, sollen die Zellen in ihren Ursprungszustand versetzt werden. Solche Zellen werden auch iPS-Zellen (induced pluripotent stem cells) genannt. Bei diesem Vorgang stehen die Forscher jedoch vor erheblichen Problemen.</p>
<p><strong>iPS Zellen mutieren</strong></p>
<p>Jeanne Lorings Labor in La Jolla, sowie das Forscherteam um Joseph Ecker berichten nun, dass die iPS-Zellen gefährliche Mutationen aufweisen. Diese sollen sogar <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> auslösend sein und häufig bereits bei der Reprogrammierung auftreten.</p>
<p>Das Problem wird hier in den iPS-Zellen selbst vermutet. Normalerweise schützt die Zelle alle Gene, welche nicht abgelesen werden sollen, durch molekulare Kappen. Bei den iPS-Zellen scheint dies nicht einwandfrei zu funktionieren. Die Zelle scheint noch Informationen ihres Ursprungsgewebes zu tragen und gibt die Informationen somit falsch weiter.</p>
<p>Doch auch die embryonalen Stammzellen zeigten bei Untersuchungen gravierende Gendoppelungen auf. Die Forscher zweifeln nun daran, ob diese Zellen sich überhaupt für medizinische Zwecke eignen werden.</p>
<p><strong>Weiter forschen</strong></p>
<p>Auch wenn dieses Problem bisher nicht gelöst werden kann, so sind die Forscher zuversichtlich. Nun muss ein Weg gefunden werden, die Gene der Stammzellen stabilisieren zu können. Reprogrammierte Stammzellen müssen demnach öfter erneuert werden, da sie ein kürzeres Verfallsdatum aufweisen als gedacht. Die Forscher müssen nun genauer hinschauen und alle Faktoren für eine erfolgreiche Reprogrammierung erneut durchgehen. Schließlich hat es zehn Jahre gedauert, bis die embryonalen Stammzellen erfolgreich beim Menschen eingesetzt werden konnten.</p>
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