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	<title>Yamedo BLOG&#187; Medienkonsum</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Optimale frühkindliche Förderung durch Lern-DVDs für Säuglinge?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 21:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Lehrstellenmangel, ohne Einserabitur chancenlos, solche Schlagworte schrecken immer mehr Eltern auf und veranlassen sie, bereits ihre Neugeborenen optimal fördern zu wollen. Lern-DVDs für Babys wie „Baby Einstein“ oder „Brainy Baby“ versprechen hierbei Unterstützung. Die Konzepte stammen aus den USA, die entsprechenden DVDs sind aber mittlerweile auch in Europa zu haben. Ein Team von Psychologen um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lehrstellenmangel, ohne Einserabitur chancenlos, solche Schlagworte schrecken immer mehr Eltern auf und veranlassen sie, bereits ihre Neugeborenen optimal fördern zu wollen. Lern-DVDs für Babys wie „Baby Einstein“ oder „Brainy Baby“ versprechen hierbei Unterstützung. Die Konzepte stammen aus den USA, die entsprechenden DVDs sind aber mittlerweile auch in Europa zu haben.</p>
<p>Ein Team von Psychologen um Rebekah Richert von der University of California/Riverside hat sich nun mit diesem Thema befasst. <strong>Science@orf.at berichtet von den Ergebnissen einer Studie, in der die Wissenschaftler zu dem Schluss kommen, dass diese Videos den Kindern mehr schaden als nützen.</strong> Nachdem die Forscher den sprachlichen und geistigen Entwicklungsstand von 100 Kleinkindern geprüft hatten, wurden nur der Hälfte der Kinder sechs Wochen lang täglich Lernvideos vorgeführt.<strong> In der abschließenden Untersuchung stellte sich heraus, dass gerade die Babys dieser Gruppe einen geringeren Wortschatz hatten als die anderen Kinder.</strong></p>
<p>Schon lange ist bekannt, das Babys und Kleinkinder vor allem durch Nachahmung und in der direkten Kommunikation lernen. Das bedeutet, dass sie dann besonders gut sprechen lernen, wenn ihre Eltern oder Betreuer ihnen direkt ins Gesicht schauen und viel mit ihnen reden. Diese individuelle Interaktion können auch die bestgemeinten DVDs nicht liefern. <strong>Das abendliche Vorlesen mit innigem Körperkontakt kann eben auch im modernen Medienzeitalter durch nichts ersetzt werden. </strong></p>
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		<title>Empathie-Fähigkeit bei Studenten nimmt rasant ab</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 05:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer amerikanischen Studie der Universität Michigan hat die Empathie-Fähigkeit der Studenten in den letzten 30 Jahren bis zu 40% abgenommen. Dieses Ergebnis präsentierte Sara Konrath, Wissenschaftlerin für Sozialforschung, auf dem jährlichen Treffen der &#8220;Association for Psychological Science&#8221; in Boston. Die Studie berücksichtigte insgesamt 72 Untersuchungen zwischen 1979 und 2009, an denen über 14.000 Studenten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer amerikanischen Studie der Universität Michigan hat die Empathie-Fähigkeit der Studenten in den letzten 30 Jahren bis zu 40% abgenommen.<br />
Dieses Ergebnis präsentierte Sara Konrath, Wissenschaftlerin für Sozialforschung, auf dem jährlichen Treffen der &#8220;Association for Psychological Science&#8221; in Boston. Die Studie berücksichtigte insgesamt 72 Untersuchungen zwischen 1979 und 2009, an denen über 14.000 Studenten teilgenommen hatten. Untersucht wurden die empathischen Fähigkeiten von Studenten anhand allgemeiner Persönlichkeitstests.</p>
<p><strong>Eine besonders starke Abnahme des Einfühlungsvermögens konnten die Wissenschaftler vor allem für die Jahre nach 2000 beobachten.</strong> So stellte Sara Konrath fest, dass die Studenten insgesamt weniger bemüht seien, die Sichtweisen von Freunden einzunehmen oder nachzuvollziehen. Auch seien sie weitaus weniger um diejenigen besorgt, denen es schlechter als ihnen ginge.</p>
<p>Über die Ursachen dieser Entwicklung können die Wissenschaftler allerdings derzeit noch wenig sagen. Hier gibt es bislang lediglich Vermutungen. <strong>Insgesamt betrachtet steht die zunehmende Medieneinwirkung im Verdacht, das Einfühlungsvermögen von Menschen negativ zu beeinflussen. So sind amerikanische Studenten heute einer dreimal höheren Konzentration an Information ausgesetzt, die nichts mit ihrer Arbeit zu tun haben, als vor 30 Jahren.</strong> Vor allem die zunehmende Gewalt in visuellen Medien wie Videos und vor allem auch Video-Spielen, scheint Menschen im besonderen Maße für das Leid anderer gleichgültig zu machen.<br />
In den Blick der Wissenschaftler ist auch das neue Medien-Verhalten der jungen Menschen geraten, das sich zum Beispiel in Online-Freundschaften oder in Sozialen Netzwerken äußert. Denn dort können im Falle eines Konflikts die virtuellen Kontakte einfach abgebrochen werden. Konrath und ihr Forscherteam vermuten, dass dieses Verhaltensmuster sich auch auch auf das alltägliche Miteinander auswirkt.<br />
<strong>Zusätzlich zu diesen Einflüssen scheint allerdings auch die zunehmende Konkurrenz innerhalb unserer Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu spielen. </strong>Edward O&#8217;Brien, ein Kollege von Sara Konrath, meint hierzu, dass die heutigen Studenten so mit sich selbst und ihren Angelegenheiten beschäftigt seien, dass ihnen gar keine Zeit bliebe, sich um andere zu bekümmern. Und in einer Gesellschaft, die derart auf schnelle Erfolge gepolt sei, sind Fähigkeiten, wie das langsame, geduldige Zuhören kaum gefragt.<br />
All diese Faktoren führen nach Sara Konrath zu der Einschätzung vieler Menschen, dass die heutige Studentengeneration &#8220;als &#8216;Generation Ich&#8217; selbstsüchtig, narzistisch, wetteifernd und individualistisch&#8221; sei.</p>
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