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	<title>Yamedo BLOG&#187; Medikamentenskandale</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Gefährliche Antikörpertherapie?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamentenskandale]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Antikörpertherapien werden in den vergangenen Jahren gezielt bei Tumorbehandlungen, Blutkrebs aber auch bei Auto-Immunkrankheiten wie Multiple Sklerose und Rheuma eingesetzt. Doch selbst bei erfolgreichem Ausgang der Therapie können Nebenwirkungen eintreten wie die Schwächung der Herzmuskulatur, hoher Blutdruck, Darmblutungen, Schüttelfrost oder Fieber. Wie sich ein klinisch nicht hinreichend getesteter Wirkstoff auswirken kann, zeigten im Frühjahr 2006 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Antikörpertherapien werden in den vergangenen Jahren gezielt bei Tumorbehandlungen, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/leukaemie-blutkrebs.html">Blutkrebs</a> aber auch bei Auto-Immunkrankheiten wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/rheuma/">Rheuma</a> eingesetzt. Doch selbst bei erfolgreichem Ausgang der Therapie können Nebenwirkungen eintreten wie die Schwächung der Herzmuskulatur, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Bluthochdruck.html">hoher Blutdruck</a>, Darmblutungen, Schüttelfrost oder Fieber.</p>
<p>Wie sich ein klinisch nicht hinreichend getesteter Wirkstoff auswirken kann, zeigten im Frühjahr 2006 die Vorfälle der Phase 1, in deren Verlauf sechs Männer in einer britischen Klinik die lebensbedrohlichen Nebenwirkungen eines Antikörpers am eigenen Leib zu spüren bekamen.</p>
<p>Es handelt sich um den bis heute umstrittenen monoklonalen Antikörper mit der Bezeichnung TGN 1412, der von der damaligen deutschen Firma Tegenero entwickelt und von dem Hersteller Boehringer Ingelheim produziert wurde. Die vorangegangenen Tierversuche hatten keine Auffälligkeiten gezeigt. Deswegen entschloss man sich im Zuge der Phase 1, die Wirkung von TGN 1412 am Menschen zu erproben.</p>
<p>Der Ausgang der im Londoner Northwick Park Hospital durchgeführten Testreihe glich einer Katastrophe. Bereits nach wenigen Minuten schwollen den Probanden Hälse und Köpfe an, Nieren und Leber versagten, so dass sie auf die Intensivstation verlegt werden mussten. Ein Patient litt unter Gedächtnisverlust, einem Mann mussten die schwarz angelaufenen Finger und Zehen amputiert werden.</p>
<p>Mindestens zwei der ehemaligen Versuchspersonen leiden heute an Folgeschäden wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/morbus-hodgkin-lymphdruesenkrebs.html">Lymphdrüsenkrebs</a>, Konzentrationsstörungen und Autoimmunleiden.</p>
<p>Dabei hätten im Zuge einer Sofortmaßnahme die Probanden damals mit hochdosiertem Cortison behandelt werden können, diese mögliche rettende Maßnahme scheiterte an der Unerfahrenheit des Ärzteteams, welches das Präparat TGN 1412 injiziert hatte und die dramatischen Folgen zu diesem Zeitpunkt nicht einschätzen konnte. Die Protokolle ergaben, dass von Entwicklern, Herstellern und Versuchleitern keine Fehler begangen wurden – eine umso beunruhigendere Tatsache angesichts zukünftiger Versuchsphasen für Antikörper.</p>
<p>Der Anwalt von vier der sechs Opfer, Gene Matthews, handelte zwar Entschädigungssummen für seine Mandanten aus, dies ändert jedoch nichts daran, dass die Probanden bis an ihr Lebensende krank sein werden.</p>
<p>Da Antikörper grundsätzlich Fremdsubstanzen sind, auf die der Organismus mit Unverträglichkeitsreaktionen reagiert, ist eine Antikörpertherapie immer mit Nebenwirkungen verbunden – das Beispiel aus London zeigt nur die Spitze des Eisberges.</p>
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		<title>Abkassierer Pharmakonzerne? Beispiel Altersblindheit: Von Avastin zu Lucentis &#8211; Das Millionengeschäft</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 19:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamentenskandale]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gesundheitssystem stöhnt und ächzt. Dabei erfreuen sich vor allem die Pharmaunternehmen blendender Gesundheit. Krankenkassen und auch Mediziner werfen den Pharmakonzernen vor, Preise willkürlich festzusetzen und billigere Behandlungsalternativen zu boykottieren: Gewinngier versus Volksgesundheit? Staatliche Höchtspreisbegrenzungen und Zwangszulassungen könnten den Konzernen Einhalt gebieten und die Kostenexplosion stoppen. Doch das Gesundheitsministerium hält sich zurück. Besonders dreist scheint das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gesundheitssystem stöhnt und ächzt. Dabei erfreuen sich vor allem die Pharmaunternehmen blendender Gesundheit.</p>
<p>Krankenkassen und auch Mediziner werfen den Pharmakonzernen vor, Preise willkürlich festzusetzen und billigere Behandlungsalternativen zu boykottieren: Gewinngier versus Volksgesundheit?</p>
<p>Staatliche Höchtspreisbegrenzungen und Zwangszulassungen könnten den Konzernen Einhalt gebieten und die Kostenexplosion stoppen. Doch das Gesundheitsministerium hält sich zurück. Besonders dreist scheint das Vorgehen der Arzneimittelmultis bei der Vermarktung der Medikamente Avastin und Lucentis.</p>
<p>Beide Arzneimittel sind bis auf eine minimale Molekülveränderung identisch. Das ältere Avastin ist für die Krebstherapie zugelassen und kostet pro Einheit 65 Euro. Das fast identische neuere Lucentin ist für die Behandlung von Altersblindheit zugelassen und kostet &#8211; 1300 Euro pro Behandlung!</p>
<p>Weil beide gleich wirken, riskieren Ärzte Zulassung und Versicherungsschutz, wenn Sie mit die Altersblindheit mit dem billigeren Avastin behnadeln. Für den Lucentis-Hersteller Novartis ist das eindeutig illegal. Juristisch gesehen stimmt das auch, weil die passende Zulassung fehlt.</p>
<p>Diese Zulassung will Avastin-Hersteller Roche aber nicht beantragen. Vielleicht, weil Roche zu über 30 % Novartis gehört und man sich nicht gegenseitig das Geschäft kaputtmachen will?</p>
<p>Weitere Beispiele der Höchstpreispolitik erleben Ärzte in der Rheuma- und Krebstherapie. Da darf ein neues Medikament schon mal an die 10.000 Euro kosten.</p>
<p>Die Pharmaindustrie rechtfertigt die horrenden Preise mit hohem Forschungsaufwand. Der Fall Lucentis straft sie Lügen. Ein altes Medikament leicht zu verändern, neu zu verpacken und dann für das 200fache des Normalpreises zu verkaufen?</p>
<p>Wie nennt man das umgangssprachlich doch gleich?</p>
<p>In diesem Zusammenhang hört man dann auch Begriffe wie: Nepp, Betrug, Abzocke.</p>
<p>Der Staat könnte mit Preisdiktat und Zwangszulassung auf den Wucher der Pharmakonzerne reagieren. Klingt hart, ist aber fast in ganz Europa angewandte Gesetzespraxis &#8211; nur bei uns nicht.</p>
<p>In anderen Ländern reagieren die Behörden auf solche &#8220;Abzockmethoden&#8221; der Pharmaunternehmen.</p>
<p>Dass die Pharmamultis vor Gesundheit strotzen, ist mit einem krankenden deutschen Gesundheitssystem teuer erkauft.</p>
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		<title>Verallgemeinerung mit tödlichen Folgen</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/verallgemeinerung-mit-toedlichen-folgen/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 18:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Herzrhythmusstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamentenskandale]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen verhängnisvollen Trugschluss zogen Mediziner in den 80er-Jahren. Die Testphase für den neuen Wirkstoff Flecainid, der bei Herzrhythmusstörungen angewandt wird, war abgeschlossen. Die gro0 angelegte Studie verlief durchaus Erfolg versprechend. Die Art von Herzrhythmusstörungen, für die das Medikament entwickelt wurde, konnte tatsächlich gemildert werden. Aber eben auch nur diese Art! Daraus zu folgern, dass Flecainid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen verhängnisvollen Trugschluss zogen Mediziner in den 80er-Jahren. Die Testphase für den neuen Wirkstoff Flecainid, der bei Herzrhythmusstörungen angewandt wird, war abgeschlossen. Die gro0 angelegte Studie verlief durchaus Erfolg versprechend.</p>
<p>Die Art von Herzrhythmusstörungen, für die das Medikament entwickelt wurde, konnte tatsächlich gemildert werden. Aber eben auch nur diese Art!</p>
<p>Daraus zu folgern, dass Flecainid grundsätzlich eine positive Wirkung bei Herzrhythnmusstörungen zeige, war eine unglaubliche Nachlässigkeit. Denn dieses Arzneimittel kann in anderen Fällen gerade erst ein Auslöser für Rhythmusstörungen sein.</p>
<p>Einige Patienten mussten diese grobe Verallgemeinerung sogar mit dem Leben bezahlen. Inzwischen wurde daraus gelernt, dass Flecainid nicht vorbehaltlos an Herzpatienten verschrieben werden darf, aber bei genauerer Analyse der Studienergebnisse, hätte diese Tatsache von vorne herein ans Licht kommen müssen.</p>
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