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	<title>Yamedo BLOG&#187; Multiple Sklerose</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Venöse Insuffizienz im Gehirn bei MS entdeckt</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/venoese-insuffizienz-gehirn-multiple-sklerose-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 22:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neuesten Ergebnisse in der MS-Forschung (Multiple Sklerose) geben Hinweise auf die nicht unerhebliche Beteiligung eines abnormen Blutflusses im Gehirn. Danach weisen extra- wie auch intrakranielle Venen der MS-Kranken starke Veränderungen auf. Dies konnte jetzt mit neuesten bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden. Für die Aufsehen erregende Entdeckung zeichnen sich zwei Forschergruppen aus Italien und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuesten Ergebnisse in der MS-Forschung (<a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.htmlhttp://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a>) geben Hinweise auf die nicht unerhebliche Beteiligung eines abnormen Blutflusses im Gehirn. Danach weisen extra- wie auch intrakranielle Venen der MS-Kranken starke Veränderungen auf. Dies konnte jetzt mit neuesten bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Für die Aufsehen erregende Entdeckung zeichnen sich zwei Forschergruppen aus Italien und den USA verantwortlich und gaben ihr die Bezeichnung &#8220;Chronische zerebrospinale venöse Insuffizienz&#8221; (CCSVI). Auf dem Kongress der US-Neurolgengesellschaft (AAN) in Toronto stießen sie damit auf großes Interesse.</p>
<p>Besonders signifikant ist das merklich reduzierte Gesamtvolumen der <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Venenleiden-Venenprobleme.html">Venen</a> im Gehirn von MS-Patienten. Dieses geringe Venenvolumen verursacht eine durch Stenosen (Verengungen) bedingte, chronisch venöse Abflussstörung. Das gestörte Abfließen des Blutes ist seinerseits die Ursache für eine Perfusion des Hirnparenchyms in Begleitung eines Reflux in den zerebralen Venen. Die Folge sind erhöhte Eisenablagerungen im Gehirn. Ebenso ist der zerebrospinale Liquorfluss im Sylvius-Aquädukt gestört.</p>
<p>Mittels der MRT-Variante Susceptibility-Weihted Imaging (SWI) lassen sich zerebrale Venen darstellen. Das Forscherteam um Dr. Guy U. Poloni aus Buffalo wies damit nach, dass das Gesamtvolumen der Hirnvenen bei MS-Kranken im Schnitt um 20 Prozent geringer ist als bei Gesunden. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Arbeitsgruppe um Professor Paolo Zabonis aus Ferrara in Italien. Bei Messungen der venösen Hämodynamik fand man bei MS-Patienten eine venöse Insuffizienz mit venösem Rückstau.</p>
<p>Je ausgeprägter die venöse Insuffizienz war, umso stärker war die intrazerebrale Perfusion (Durchströmung) gestört und umso mehr Eisen war in den Läsionen. Das bestätigt auch bisherige Forschungsergebnisse, die besagen, dass hohe Eisenkonzentrationen im Gehirn einhergehen mit einem ausgeprägten Behinderungsgrad.</p>
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		<title>Arzneimittel Gilenia gegen MS vor der Zulassung?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/gilenia-gegen-ms-vor-zulassung/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 17:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Myriocin]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gilenia oder Fingolimod ist ein Medikament, das von dem Schweizer Unternehmen Novartis entwickelt wurde und für die Behandlung von Multipler Sklerose (MS) vorgesehen ist. Dabei ist die Substanz eine synthetische Nachbildung von Myriocin, das in natürlicher Form in einem Pilz, Isaria sinclarii, vorkommt, der von der traditionellen chinesischen Medizin genutzt wird. Gilenia steht kurz davor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gilenia oder Fingolimod ist ein Medikament, das von dem Schweizer Unternehmen Novartis entwickelt wurde und für die Behandlung von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multipler Sklerose</a> (MS) vorgesehen ist. Dabei ist die Substanz eine synthetische Nachbildung von Myriocin, das in natürlicher Form in einem Pilz, Isaria sinclarii, vorkommt, der von der traditionellen chinesischen Medizin genutzt wird.</p>
<p>Gilenia steht kurz davor, eine Zulassung in den USA zu erlangen, denn der FDA Beraterausschuss sprach sich vor Kurzem für eine Zulassung aus. <strong>Das Medikament bietet den MS-Patienten den großen Vorteil, dass es oral verfügbar ist, während die bislang auf dem Markt befindlichen Präparate nur als Injektion angeboten werden. </strong></p>
<p>Gilenia wird als Basismedikation bei MS empfohlen und nicht als ein Mittel der zweiten oder dritten Wahl, wenn andere Therapiemöglichkeiten unbefriedigende Ergebnisse gezeigt haben. Während die Experten kaum Sicherheitsprobleme bei dem neuen Medikament sehen, gibt es doch kritische Stimmen.</p>
<p><strong>So liegen keine Langzeitbeobachtungen vor, die umso interessanter werden angesichts der Tatsache, dass in den klinischen Studien zum Teil ernste Nebenwirkungen zu beobachten waren.</strong> So waren die Nebenwirkungsraten von Gilenia mit 8,5 Prozent deutlich höher als die 5,8 Prozent etablierter MS-Medikamente. In den klinischen Studien wurden <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/">Hauterkrankungen</a> wie Hautkrebs, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Herzkrankheiten-Herzprobleme.htm">Herzprobleme</a>, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Augen.htm">Augenprobleme</a>, herabgesetzte Lungenfunktion und <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Infektionen.htm">Infektionen</a> beobachtet, die mit der Substanz in Verbindung gebracht wurden. Während die klinischen Studien mit 1,25 mg und 5 mg durchgeführt wurden, zeigten Follow-up Studien mit 0,125 und 0,5 mg ebenfalls bessere Ergebnisse als die etablierte Interferon-Behandlung bei verringertem Nebenwirkungsspektrum.</p>
<p><strong>Von daher sehen die Experten, trotz Restrisiko, die Zulassung der Substanz als so gut wie gesichert.</strong> Die offizielle Zulassung soll im September erfolgen.</p>
<p>Diese Aussichten hatten dann auch prompt einen ersten Einfluss auf das Aktiengeschehen, bei dem die Novartis-Aktien spontan um 3,3 Prozent stiegen. Die der direkten Konkurrenz, Merck, fielen um 0,5 Prozent. Merck hat ebenfalls ein orales MS-Präparat in der Entwicklung, welches beim ersten Zulassungsantrag im November von der FDA abgelehnt wurde.</p>
<p>Man erwartet bei Novartis einen 3,5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr.</p>
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		<title>Epstein-Barr-Virus für Multiple Sklerose verantwortlich?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/ebv-virus-fuer-multiple-sklerose-verantwortlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Epstein-Barr-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der vom Körper selbst gebildete Antikörper körpereigene Zellen im zentralen Nervensystem angreifen und dadurch mehr oder weniger schwere Ausfälle bestimmter Körperfunktionen herbeiführen. Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einem Medikament, das Heilung verspricht. Eine vollständige Heilung ist der Schulmedizin bisher aber nicht möglich, lediglich Symptome und Ausfallerscheinungen können (u.a. mit Cortison) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a> ist eine Autoimmunerkrankung, bei der vom Körper selbst gebildete Antikörper körpereigene Zellen im zentralen Nervensystem angreifen und dadurch mehr oder weniger schwere Ausfälle bestimmter Körperfunktionen herbeiführen.</p>
<p>Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einem Medikament, das Heilung verspricht. Eine vollständige Heilung ist der Schulmedizin bisher aber nicht möglich, lediglich Symptome und Ausfallerscheinungen können (u.a. mit Cortison) bekämpft werden. Symptome können sich aber oft ganz, manchmal aber auch nur teilweise zurückbilden.</p>
<p>Auf der Suche nach einem möglichen Auslöser der Krankheit konnten Wissenschaftler der Rockefeller Universität bereits im Jahr 2006 einen Zusammenhang der Multiplen Sklerose mit dem Epstein-Barr-Virus herstellen.</p>
<p>Studienleiter <em>Jan Lünemann</em> nahm damals an, dass die Veranlagung zu MS bei den Patienten genetisch vorhanden ist, das Epstein-Barr-Virus aber der Krankheit zum Ausbruch verhilft. Die Forschung wird bis heute weiter betrieben.</p>
<p>Auf dem 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 hat Dr. Aloisi vom <em>Institutio Superiore di Sanita in Rom</em> neue Daten veröffentlicht, die auf den Erkenntnissen der Rockefeller Universität aufbauen und die Vermutung von Zusammenhänge zwischen dem EBV Virus und der Multiplen Sklerose verstärken.</p>
<p>Mehrere Untersuchung von MS-Patienten Ende des Jahres 2007 haben ergeben, dass im Gehirn Bereiche mit B-Lymphozyten, die mit dem EBV-Virus infiziert sind, nachgewiesen werden konnten. Bei Patienten mit Multipler-Sklerose gehen die Forscher nun davon aus, dass das Immunsystem besonders stark auf Kontakt mit dem Epstein-Barr-Virus reagiert.</p>
<p>Die gleichen Untersuchungen wurden bei anderen autoimmunkranken Patienten wiederholt und führten zu den selben Untersuchungsergebnisse. Daher hoffen die Wissenschaftler, durch genaue Kenntnisse über die Entstehung der Krankheit neue Therapiemöglichkeit für Autoimmunerkrankungen, speziell der Multiplen Sklerose zu finden.</p>
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