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	<title>Yamedo BLOG&#187; Pharmakartell</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Schweinegrippe: Lobby fürs Impfen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 20:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Fachzeitschrift &#8220;Publizistik&#8221; erschien jüngst ein interessanter Artikel über neuere Untersuchungen, die den Einfluss von Lobbyisten untersuchen, die sich für eine flächendeckende Schweinegrippeimpfung stark machen. Nach dem erneuten Ausbruch der Schweinegrippe im Januar 2011 kocht das Thema auch in den Medien wieder hoch. Bereits 2009 hörte man von verschiedenen Seiten, dass die exzessive Berichterstattung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Fachzeitschrift &#8220;Publizistik&#8221; erschien jüngst ein interessanter Artikel über neuere Untersuchungen, die den Einfluss von Lobbyisten untersuchen, die sich für eine flächendeckende Schweinegrippeimpfung stark machen.</p>
<p>Nach dem erneuten Ausbruch der Schweinegrippe im Januar 2011 kocht das Thema auch in den Medien wieder hoch. <strong>Bereits 2009 hörte man von verschiedenen Seiten, dass die exzessive Berichterstattung und der laute Ruf nach einer flächendeckenden Schweinegrippe-Impfung vor allem der beharrlichen und konsequenten Arbeit der Lobbyisten der Pharmaindustrie zuzuschreiben seien.</strong> Nun gibt es dank einer neuen Studie Belege dafür, dass der Vorwurf stimmen könnte.</p>
<p>Der Nachrichtenwert der Schweinegrippe war 2009 auch deshalb so hoch, weil das journalistische Sommerloch drohte. So konnten mediale Panikmache, ungefiltert weitergegebene Pressemitteilungen und so genannte &#8220;Expertenmeinungen&#8221; ein dramatisches Bild erzeugen, das die Realität verzerrte.</p>
<p>Es darf angenommen werden, dass dieser Umstand den Lobbyisten der Pharmaindustrie in die Hände spielte. Als ein Indiz für die frühe Einflussnahme der Pharmaindustrie wertet die Redaktion der Zeitschrift die überraschend frühe und umfassende Impfempfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Zu diesem Zeitpunkt ließ der relativ milde Krankheitsverlauf nämlich keine Großepidemie erwarten.</p>
<p><strong>Interessant ist nun, wie die Wissenschaftler des Jenaer Instituts für Kommunikationswissenschaft unter der Leitung von Dr. Stefan Jarolimek zur Ansicht kamen, dass Lobbyarbeit vorlag.</strong> Man betrat methodisches Neuland, indem man nicht nur die klassischen Formen öffentlicher Kommunikation auswertete, sondern auch Quellen nicht-öffentlicher Kommunikation. Die Analyse der Pressemeldungen und Artikel, ergänzt durch Netzwerkanalysen, Interviews mit Fachjournalisten oder biografische Recherchen ergaben zwar keine direkten Beweise für den Vorwurf der Einflussnahme &#8211; aber diverse Indizien dafür, dass es sie gab.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-unter-verdacht/">Schweinegrippenimpfstoff Pandemix unter Verdacht</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/immunitat-fur-hersteller-des-schweinegrippen-impfstoffs/">Immunität für Hersteller des Schweinegrippen-Impfstoffs</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/von-der-pharmaindustrie-abgeschrieben/">Von der Pharmaindustrie abgeschrieben?</a></li>
</ul>
<p><a href="http://renegraeber.de/blog/die-grippe-luge/" target="_blank"><img src="http://www.yamedo.de/krankheiten/images/Grippe_Blog_Mainpanel_470px.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lobbyismus und Vetternwirtschaft</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/lobbyismus-und-vetternwirtschaft/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/lobbyismus-und-vetternwirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 18:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese beiden Vorwürfe machte das Wissenschafts-Magazin „Raum und Zeit” unlängst der Pharmabranche. Im ersten Fall lautet der Vorwurf, die Pharmaindustrie habe die beabsichtigten Auswirkungen des neuen Arzneimittelgesetzes geschickt vereitelt. Dieses Gesetz nämlich sollte „eine Warnung” für die Konzerne sein, meinte der ehemalige Leiter des „Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen” (IQWIG). Der wurde übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese beiden Vorwürfe machte das Wissenschafts-Magazin „Raum und Zeit” unlängst der Pharmabranche.</p>
<p>Im ersten Fall lautet der Vorwurf, die Pharmaindustrie habe die beabsichtigten Auswirkungen des neuen Arzneimittelgesetzes geschickt vereitelt. Dieses Gesetz nämlich sollte „eine Warnung” für die Konzerne sein, meinte der ehemalige Leiter des „Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen” (IQWIG). Der wurde übrigens inzwischen &#8220;abgesägt&#8221;, wie ich in &#8220;<a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/" target="_blank">Das Gesundheitsministerium &#8211; Freund der Pharmaindustrie?</a>&#8221; berichtet habe.</p>
<p>Der Gesundheitsminister, Herr Philipp Rösler von der FDP, zeigte sich damals sehr entschlossen: Mit dem Gesetz wolle man das Preismonopol der Pharmazeuten endlich zerstören.</p>
<p>Doch am Ende legen Arzneimittelhersteller auch weiterhin die Preise für ihre Produkte fest. Ein Jahr haben sie Zeit, mit den Krankenkassen zu verhandeln, um die Kosten für Medikamente gegen deren Nutzen abzuwägen. Die Bewertung erfolgt jedoch nun nicht mehr nach den wissenschaftlichen Kriterien von Gremien wie dem IQWIG: Die Pharmaindustrie setzte ihren Vorschlag durch, dass nur noch jene des Ministeriums für Gesundheit die Basis dafür sein werden.</p>
<p><strong>Darüber hinaus gibt es den Vorwurf der Vetternwirtschaft. Der bründet sich auf die Tatsache, dass die Pharmaindustrie den Anstoß gab, das „Institut für Innovation und Integration”, kurz I3G, zu gründen. </strong>Dieses Institut „koordiniert” in Zukunft die medizinische Versorgung von Patienten, die an Schizophrenie erkrankt und bei der AOK Niedersachsen versichert sind. Das I3G aber ist die Tochter einer Firma, die selbst solche speziellen Psychopharmaka erzeugt: Der Janssen-Cilag GmbH, einem Ableger des bekannten Johnson + Johnson Konzerns aus den USA!</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass sich die Pharmazeuten durch diesen Schachzug einen Vorteil verschaffen wollten. Was ihnen gelungen ist: Zumindest auf die Wahl der Medikamente, mit denen die AOK-Versicherten behandelt werden, können sie Einfluss nehmen. Die Politik indes stellt sich dem gegenüber blind: Schwarz-Gelb findet das Modell so klasse, dass es eventuell bundesweit eingeführt werden wird.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/von-der-pharmaindustrie-abgeschrieben/">Von der Pharmaindustrie abgeschrieben?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/abkassierer-pharmakonzerne-beispiel-altersblindheit-von-avastin-zu-lucentis-das-millionengeschaft/">Abkassierer Pharmaindustrie?</a></li>
<li><a href="http://renegraeber.de/blog/pharamfirmen-verdienen-auf-kosten-der-allgemeinheit/">Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Allgemeinheit</a></li>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/" target="_blank">Die Pharmaindustrie &#8211; Wie wir Patienten belogen werden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Bekanntes Krebsmedikament: Mehr Schaden als Nutzen?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/bekanntes-krebsmedikament-mehr-schaden-als-nutzen/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/bekanntes-krebsmedikament-mehr-schaden-als-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 13:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Avastin]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschiedende Arten von Krebs werden oft mit der sogenannten Chemotherapie behandelt. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bestätigte, dass eines der bekanntesten Chemotherapeutika, das Medikament Avastin bei metastasierendem Brustkrebs nicht mehr verwendet werden soll. Jüngere Studien hatten den Verdacht nahe gelegt, dass das Medikament dank gefährlicher Nebenwirkungen eher schadet als nützt. Bei anderen Krebsarten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedende Arten von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> werden oft mit der sogenannten <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/chemotherapie/">Chemotherapie </a>behandelt. <strong>Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bestätigte, dass eines der bekanntesten Chemotherapeutika, das Medikament Avastin bei metastasierendem Brustkrebs nicht mehr verwendet werden soll.</strong></p>
<p>Jüngere Studien hatten den Verdacht nahe gelegt, dass das Medikament dank gefährlicher Nebenwirkungen eher schadet als nützt. Bei anderen Krebsarten wie Lungenkrebs, Nierenkrebs, Darmkrebs oder Hirntumoren, soll das Medikament jedoch weiter angewendet werden dürfen.</p>
<p>Die FDA hatte Avastin erst 2008 die Zulassung für die Anwendung bei Brustkrebs erteilt. <strong>Damals erhielt der Hersteller Genentech die Auflage, mit weiteren Studien die Wirkung des Medikamentes zu belegen. Man konnte aber in den Folgejahren keine Studienergebnisse ermitteln, die die längere Lebensdauer von damit behandelten Patientinnen nachwiesen.</strong> CNN meldete sogar, dass neben diesen enttäuschenden Ergebnissen gravierende Nebenwirkungen bekannt wurden. Unter ihnen wurden <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Bluthochdruck.html">Bluthockdruck</a>, innere Blutungen, perforierte Organe sowie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herzkrankheiten</a> wie Herzversagen oder Herzattacken genannt. In einigen Fällen wurde über Schwellungen des Gehirns berichtet. Der Hersteller Genentech hat nun die Möglichkeit, gegen diese Entscheidung Widerspruch einzulegen.</p>
<p>Avastin ist eines der am besten verkäuflichen und teuersten Krebsmedikamente der Welt. Die Monatsdosis Avastin kostet 8000 Dollar. Für ein kaum effektives und zudem schädliches Medikament ist dies zweifellos ein horrender Preis, an dem die Pharmaindustrie gut verdient.</p>
<p><strong>Vom Markt nehmen will man Avastin vorerst nicht. Es wird nur noch in Kombination mit Paclitaxel für die Behandlung von Brustkrebs verwendet.</strong> Die so genannte E2100 Studie ergab, dass diese Kombination die Ausbreitung des Krebses um durchschnittlich fünfeinhalb Monate länger aufhielt als herkömmliche Chemotherapie.</p>
<p>In drei größeren Nachfolgestudien musste man diese Zeitangabe aber deutlich verringern. <strong>Letztendlich musste man zugeben, dass keine sichtbare Nutzwirkung gegenüber der klassischen Behandlung mit Chemotherapie erkennbar war.</strong> Damit gehört Avastin zu der länger werdenden Reihe von Krebsmedikamenten, deren Nutzen strittig geworden ist.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/abkassierer-pharmakonzerne-beispiel-altersblindheit-von-avastin-zu-lucentis-das-millionengeschaft/">Abkassierer Pharmakonzerne? Beispiel Altersblindheit: Von Avastin zu Lucentis – Das Millionengeschäft </a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Pharmaindustrie abgeschrieben?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/von-der-pharmaindustrie-abgeschrieben/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/von-der-pharmaindustrie-abgeschrieben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Chemieindustrie und ihre Untersparte, die Pharmaindustrie haben augenscheinlich mehr Macht, als man denkt. Schlimmer noch: Man wirft der schwarz-gelben Koalition vor, sich in einem bisher unbekannten Ausmaß von der Pharmaindustrie dominieren zu lassen. Das geht jedenfalls aus Unterlagen hervor, die der Berliner Zeitung (B.Z.) vorliegen. Der B.Z. zu Folge wurde die kürzlich beschlossene Abschwächung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Chemieindustrie und ihre Untersparte, die Pharmaindustrie haben augenscheinlich mehr Macht, als man denkt. Schlimmer noch: <strong>Man wirft der schwarz-gelben Koalition vor, sich in einem bisher unbekannten Ausmaß von der Pharmaindustrie dominieren zu lassen.</strong> Das geht jedenfalls aus Unterlagen hervor, die der Berliner Zeitung (B.Z.) vorliegen.</p>
<p>Der B.Z. zu Folge wurde die kürzlich beschlossene Abschwächung des Arzneimittel-Sparpakets durch konkrete Vorschläge von Seiten des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller erheblich mit formuliert. Zum Teil finden sich exakt dieselben Formulierungen.</p>
<p>Union und FDP bilden die aktuelle Bundesregierung und hatten entschieden, dass sie selbst (statt des ursprünglich geplanten Gemeinsamen Bundesausschusses) Kriterien für die Bewertung neu auf den Markt kommender Arzneimittel festlegen wollen. Diese Nutzenbewertung bestimmt dann entscheidend die Preisgestaltung. Zu strikte Bestimmungen schaden der Pharmaindustrie. Sind die Kriterien aber schwammig genug formuliert, kann man für neue Arzneimittel selbst dann hohe Preise verlangen, wenn der Nutzen eher zweifelhaft ist.</p>
<p><strong>Genau dieses Vorgehen empfahl das Papier des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller &#8211; und zwar mit ganz konkreten Vorschlägen zur Umsetzung. Da darf man schon einmal fragen wer hier eigentlich die Gesetze macht?</strong></p>
<p>Prompt wurde die amtierende Bundesregierung vom Spitzenverband der Krankenkassen in die Kritik genommen. Es ginge schließlich um eine bessere Arzneimittelversorgung der Bevölkerung und nicht um unternehmerische Interessen der Pharmaindustrie, moserte man. Statt die Kostenexplosion im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen, droht nun eine weitere Stärkung der Interessen der Pharmaindustrie. Die Bundesregierung möchte den Pharmastandort Deutschland stärken, heißt es. Ob man damit seine politische Glaubwürdigkeit stärkt, ist eine andere Sache.</p>
<p><strong>Lesen Sie dazu auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/abkassierer-pharmakonzerne-beispiel-altersblindheit-von-avastin-zu-lucentis-das-millionengeschaft/">Abkassierer Pharmakonzerne? Beispiel Altersblindheit: Von Avastin zu Lucentis – Das Millionengeschäft</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/immunitat-fur-hersteller-des-schweinegrippen-impfstoffs/">Immunität für Hersteller des Schweinegrippen-Impfstoffes</a></li>
<li><a href="http://renegraeber.de/blog/pharamfirmen-verdienen-auf-kosten-der-allgemeinheit/">Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Steuerzahler</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Fvon-der-pharmaindustrie-abgeschrieben%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Homöopathie sofort streichen!</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 12:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leads]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinskandale]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmakartell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neueste Vorschlag zur Gesundheitsreform kommt aus Berlin. Genauer gesagt von der SPD. Diese fordert, die Homöopathie sofort aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Und die CDU ist nicht abgeneigt. In einer Pressemeldung der Nachrichtenagentur dts ließt sich das so: Der SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, Karl Lauterbach, sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Man sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neueste Vorschlag zur Gesundheitsreform kommt aus Berlin. Genauer gesagt von der SPD. Diese fordert, die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/">Homöopathie</a> sofort aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen. Und die CDU ist nicht abgeneigt.</p>
<p>In einer Pressemeldung der Nachrichtenagentur dts ließt sich das so:</p>
<blockquote><p><em>Der SPD-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestags, Karl Lauterbach, sagte dem &#8220;Spiegel&#8221;: &#8220;Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen.&#8221; Hintergrund ist, dass mittlerweile mehr als die Hälfte aller gesetzlichen Krankenkassen die Leistungen von Homöopathen erstatten. Das kritisiert Lauterbach scharf: &#8220;Viele Patienten glauben, die Kassen zahlen nur das, was auch nachweisbar hilft. Deshalb adeln die Krankenkassen mit ihrem Vorgehen die Homöopathie.&#8221; Auch der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Ärzten und Krankenkassen, Rainer Hess, hält die jetzige Situation für &#8220;extrem unbefriedigend&#8221;. Es gebe nach Hunderten von medizinischen Studien bisher keinen klaren Nutzennachweis für die Homöopathie, dennoch müssen die Krankenkassen sie bezahlen. &#8220;Es hat schon viele Anläufe gegeben, die Schutzvorschrift für derartige Mittel zu streichen, aber einflussreiche Politiker haben dies immer wieder verhindert&#8221;, sagt Hess. Jürgen Windeler, der zum 1. September seinen Job als Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen antritt, äußert im &#8220;Spiegel&#8221; die Überzeugung: &#8220;Die Homöopathie ist ein spekulatives, widerlegtes Konzept.&#8221; Bis heute sei nicht erwiesen, dass die Methode einen medizinischen Nutzen habe. &#8220;Dazu muss man auch gar nicht mehr weiterforschen, die Sache ist erledigt&#8221;, sagt der künftige oberste Medizinprüfer im Land.<br />
(Quelle u.a.: </em>spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,705718,00.html)</p></blockquote>
<p>Gleich vorweg: von dem &#8220;künftigen obersten Medizinprüfer&#8221; habe ich nichts anderes erwartet. Denn der &#8220;alte oberste Medizinprüfer&#8221; wurde ja &#8220;unangenehm&#8221;. Warum? Lesen Sie mal hier: <a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/">Das Bundesgesundheitsministerium als Freund der Pharmaindustrie?</a></p>
<p>Tja. Da wird ja wieder die mir seit Jahrzehnten bekannte Diskussion losgetreten.</p>
<p>Von den Gegnern wird &#8220;Placebo!&#8221; gerufen. Von der Gegenseite: &#8220;Mir hilfts!&#8221;, oder &#8220;Wer heilt hat Recht!&#8221;.</p>
<p>Ich beteilige mich an solchen Diskussionen gar nicht mehr, denn ich habe längst entschieden: Es wirkt &#8211; jenseits des Placebos.</p>
<p>Und das es keine postiven Studien zur Homöopathie gäbe, ist schlicht und ergreifend so nicht haltbar.</p>
<p>Überhaupt: <a href="http://renegraeber.de/blog/pharmastudien-wessen-brot-ich-ess/">das mit den Studien in der Medizin: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing</a>.</p>
<p>Und so gibt es <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathie-leipzig-klinische-forschung.htm">Studien, die die Homöopathie widerlegen</a>. Und es gibt Studien, die die <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/wirkung.htm">Wirkung der Homöopathie</a> bestätigen.</p>
<p>Wenn Sie einen interessanten Artikel dazu lesen möchten, empfehle ich Ihnen auch diesen &#8220;Grundsatzartikel&#8221;: <a href="http://www.wiane.de/Homoeopathie.html" target="_blank">Homöopathie &#8211; Was Ihnen Ihr Arzt nicht erzählt</a>.</p>
<p>Und dann ist zu fragen:</p>
<p><strong>Wieviel Sparpotential brächte denn das Verbot der Homöopathie? </strong></p>
<p>Glauben die Herren und Damen in Berlin wirklich, dass der <a href="http://renegraeber.de/blog/starker-ausgabenanstieg-bei-arzneimitteln/">starke Ausgabenanstieg bei den Arzneimitteln</a> bei der Homöopathie liegt?</p>
<p>Mit Verlaub: Ich lache mich tot!</p>
<p><strong>Darf ich mal folgende Fragen stellen?</strong></p>
<p>Wie kann es sein, dass Homöopathie wegen angeblich fehlender Nachweise nicht mehr erstattet werden soll &#8211; aber trotzdem:</p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/grippeschutzimpfung/">Grippeschutzimpfungen</a> bezahlt werden, die Studien zufolge einen Placebo-Effekt haben?</p>
<p>In diesem Zusammenhang denke ich auch an die letzte Schweinegrippe-Hysterie. Lesen Sie hierzu mal: <a href="http://renegraeber.de/blog/schweinegrippe-skandal-danach/">Schweinegrippe &#8211; der Skandal danach</a>.</p>
<p>Weitere Dinge, die mir sofort einfallen:</p>
<p><a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm">Das Märchen vom bösen Cholesterin</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/krebsbehandlung-nebenwirkungsreiche-chemotherapie/">Anwendung nebenwirkungsreicher Chemotherapien</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/geschaeft-mit-wertlosen-studien/">Das Geschäft mit wertlosen und gekauften Medizinstudien</a></p>
<p>Die absolute Frechheit: <a href="http://www.naturheilt.com/medikamentenskandal/erfundene-arzneimittelstudien.html">Erfundene Arzneimittelstudien</a></p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/pfizer-verweigert-studienergebnisse/">Verweigerte Studienergebnisse von Pharmaherstellern</a> (hier am Beispiel Pfizer)</p>
<p><a href="http://naturheilt.com/blog/wurde-ihr-arzt-selbst-nehmen-was-er-ihnen-verschreibt/">Medikamente, die selbst die Ärzte nicht nehmen würden</a></p>
<p><strong>Wußten Sie, dass für die meisten Operationsverfahren KEINE Studien vorliegen, wie diese bezüglich der Homöopathie gefordert werden?</strong></p>
<p>Mit welchem Recht werden denn dann solche Operationen von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt? Doch nicht etwa nach dem Motto: “Wer heilt hat Recht!”</p>
<p>Als Beleg für den Placebo-Effekt von Operationen empfehle ich unter anderem die größte je durchgeführte Studie zu Scheinoperationen, bei denen 180 Patienten mit mittelschwerer Arthrose am Knie wirklich operiert  oder nur “schein-operiert” wurden.</p>
<p>Keiner der Patienten erfuhr je, was wirklich mit seinem Knie gemacht wurde. Noch zwei Jahre nach der “Operation”, waren nahezu alle Patienten mit dem Eingriff zufrieden und in den allermeisten Fällen froh darüber, weniger Schmerzen zu haben; (Quelle: Modeley, Bruce: A controlled trial of arthroscopic surgery for osteoarthritis of the knee; in: New England Journal of Medicine 347, 2002, S. 81-88).</p>
<p>Weitere Gedanken dazu habe ich im Beitrag: <a href="http://naturheilt.com/blog/vioxx-skandal-merck/">Der Skandal um die Vioxx-Studien</a> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Wie weit soll das noch gehen?</strong></p>
<p>Meine Meinung:</p>
<p>Da hat die Lobby bestimmter Gruppierungen in Berlin wieder ganze Arbeit geleistet!</p>
<p>Glauben Sie nicht?</p>
<p>Dann schauen Sie sich doch mal folgende Beiträge an:</p>
<ul>
<li><a href="http://renegraeber.de/blog/pharamfirmen-verdienen-auf-kosten-der-allgemeinheit/">Pharmafirmen verdienen auf Kosten der Allgemeinheit</a></li>
<li>und:  <a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/">Das Bundesgesundheitsministerium als Freund der Pharmaindustrie?</a></li>
<li>und: <a href="http://naturheilt.com/medikamentenskandal/strategien-der-pharmafirmen.html">Pharmafirmen &#8211; Scheininnovationen zur Sicherung der Gewinnmarge?</a></li>
<li>und: <a href="http://www.yamedo.de/blog/abkassierer-pharmakonzerne-beispiel-altersblindheit-von-avastin-zu-lucentis-das-millionengeschaft/">Abkassierer Pharmakonzerne?</a></li>
</ul>
<p>Sie glauben das mit der Pharmaindustrie nicht?</p>
<p>Dann schauen Sie sich diesen Bericht einmal an: <a href="http://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/">Das Pharmakartell</a>.</p>
<p><strong>Wenn Sie meine Meinung hören wollen:</strong></p>
<p>Das ist etwas faul im Staate Deutschland &#8211; und zwar gewaltig. Warum sehe ich bereits in der Praxis Vierzigjährige (!), die Cholesterinsenker, Betablocker und Protonenpumpenhemmer &#8220;brauchen&#8221; &#8211; und gegen die weiteren Folgen gleich noch Viagra und Antidepressiva? Die wöchentlichen Aspirin und Paracetamol natürlich auch&#8230;</p>
<p>Das ist durchaus kein Einzelfall.</p>
<p>Ich halte das für nicht mehr normal.</p>
<p>Und bitte kommen Sie mir nicht mit: &#8220;Unsere Lebenserwartung steigt doch!&#8221;. Eine Frage ist: Was haben denn viele von dieser Lebenserwartung? Eine andere: Warum zeigen manche Studien sogar schon wieder eine sinkende Lebenserwartung?</p>
<p>Übrigens: eigentlich müsste ich FÜR die Herausnahme der Homöopathie als Kassenleistung sein. Denn dann wäre es eine Selbstzahler-Leistung, von der &#8220;selbstverständlich&#8221; Heilpraktiker profitieren würden&#8230;</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/gegen-homoeopathie/">Kann man auch gegen Homöopathie sein?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-als-kassenleistung-2011/">Homöopathie als Kassenleistung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-bundestagsabgeordnete/">Homöopathie &#8211; was halten unsere Bundestagsabgeordneten davon?</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homooepathie-an-uni-magdeburg/">Wahlfach Homöopathie an der Uni Magdeburg</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/studie-zur-wirkung-homoeopathischer-mittel/">Interessante Studie zur Wirkung homöopathischer Mittel</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Vertrauen in die Homöopathie</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/vertrauen-in-die-homoopathie/">Nobelpreisträger gibt der Homöopathie Aufschwung</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathische-impfung/">Homöopathische Impfung &#8211; was ist davon zu halten?</a></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"><img class="size-full wp-image-281 aligncenter" src="http://www.yamedo.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/handbuch_hom_blog.jpg" alt="" width="470" height="198" /></a><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/hanbuch-der-homoeopathie.html"></a></p>
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