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	<title>Yamedo BLOG&#187; Schmerzmittel</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Populäres Schmerzmittel so tödlich wie Vioxx?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Diclofenac]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Fachjournal &#8220;PLoS Medicine&#8221; berichtet, dass eines der weltweit am meisten verkauften Schmerzmittel Herzprobleme verursachen könnte.  Wir erinnern uns: Ein ähnlicher Fall lag beim Medikament Vioxx vor (&#8220;Schmerzmittel &#8211; wirksam, aber riskant&#8220;). Dessen Auswirkungen auf das Herz und das Risiko des Herzinfarktes wurden lange nicht erkannt. Daher starben mindestens 60.000 Personen, bevor es vom Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fachjournal &#8220;PLoS Medicine&#8221; berichtet, dass eines der weltweit am meisten verkauften Schmerzmittel Herzprobleme verursachen könnte.  Wir erinnern uns: Ein ähnlicher Fall lag beim Medikament Vioxx vor (&#8220;<a href="http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-wirksam-aber-riskant-2011/">Schmerzmittel &#8211; wirksam, aber riskant</a>&#8220;). Dessen Auswirkungen auf das <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/">Herz</a> und das Risiko des <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinsuffizienz-herzschwaeche.html">Herzinfarktes</a> wurden lange nicht erkannt. Daher starben mindestens 60.000 Personen, bevor es vom Markt genommen wurde.</p>
<p>Wissenschaftler der Hull York Medical School fanden nun ein Medikament mit ähnlichen Auswirkungen. Die Rede ist vom oft in rezeptfreien und in rezeptpflichtigen Medikamenten enthaltenen Entzündungshemmer Diclofenac. Bekannte Beispiele sind Cataflam und Voltaren. Die Wahrscheinlichkeit, an schweren Herzproblemen zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt bei Verwendung laut der Studie um 40 Prozent. Damit ist das Risiko nur fünf Prozent niedriger als das, welches von Vioxx ausgeht.</p>
<p>Im vergangenen Jahr wurde Diclofenac fast sechs Millionen Mal verschrieben. Somit war es das am meisten verschriebene NSAID (nichtsteroidale, entzündungshemmende Droge) im Vereinigten Königreich. Genauso oft wurde es allerdings auch rezeptfrei in Apotheken verkauft. Daher könnte es für mehrere Tausend Tote jedes Jahr verantwortlich sein. Auch das neue NSAID Arcoxia (Etoricoxib) hat, wie wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, ein ähnliches Herzrisiko wie Vioxx.</p>
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		<title>Fehlgeburt nach Schmerzmitteln</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/fehlgeburt-nach-schmerzmitteln-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten, ist für viele Frauen eines der schönsten Erlebnisse. Leider endet nicht jeder positive Test mit einer Geburt. Eine Fehlgeburt kann ein äußerst traumatisches Erlebnis für das betroffene Paar sein, besonders dann, wenn eine Frau mehrere Fehlgeburten verkraften muss. In vielen Fällen bleibt die Ursache für die Fehlgeburt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand zu halten, ist für viele Frauen eines der schönsten Erlebnisse. Leider endet nicht jeder positive Test mit einer Geburt.</p>
<p>Eine Fehlgeburt kann ein äußerst traumatisches Erlebnis für das betroffene Paar sein, besonders dann, wenn eine Frau mehrere Fehlgeburten verkraften muss. In vielen Fällen bleibt die Ursache für die Fehlgeburt unklar: Häufig sind embryonale Schäden für den Abort verantwortlich, auch eine Muttermundschäwche oder aufsteigende Infektionen können eine Fehlgeburt auslösen. Neue Studien haben nun erwiesen, dass auch bestimmte <a href="http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/">Schmerzmittel</a> das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen können.</p>
<p>Generell sollten Schwangere mit der Einnahme von Medikamenten vorsichtig sein. Keinesfalls sollten Tabletten ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, zudem sollte man bei moderaten Schmerzen wie <a href="http://www.yamedo.de/symptome/kopfschmerzen.html">Kopfschmerzen</a> immer erst versuchen, diese durch Ruhe und Flüssigkeitszufuhr zu lindern.</p>
<p>Eine Studie der Universität Montreal hat nun gezeigt, dass Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen im Verdacht stehen, unter Umständen Fehlgeburten auszulösen. Im Rahmen dieser Studie wurden problemlose Schwangerschaftsverläufe mit solchen, die in einer Fehlgeburt endeten, miteinander verglichen. Untersucht wurden 4700 Schwangere mit Fehlgeburten sowie 47.000 Frauen mit problemlosen Schwangerschaften. Bisher galt die Meinung, dass bis zur 20. Schwangerschaftswoche problemlos Schmerzmittel eingenommen werden könnten. Die Studie kommt allerdings zu ganz anderen Ergebnissen:</p>
<p>Von den Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten, hatten 352 Schmerzmittel innerhalb der ersten 20 Schwangerschaftswochen verschrieben bekommen, das entsprach 7,5 Prozent. Bei den Frauen ohne Fehlgeburt hatten 1213 (2,6 Prozent) ein entsprechendes Rezept erhalten. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Einnahme von Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen das Risko eines Aborts begünstigen kann. Diese Schmerzmittel sollten also keinesfalls ohne ärztliche Absprache in Sachen Risikoabwägung eingenommen werden.</p>
<p>Bei moderaten Schmerzen gilt Paracetamol als Mittel der Wahl. Starke Schmerzen in der Schwangerschaft, die auch unter Paracetamol nicht besser werden, sollten generell ärztlich abgeklärt werden.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/eisenversorgung-in-der-schwangerschaft/">Eisenversorgung in der Schwangerschaft</a></li>
</ul>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.yamedo.de%2Fblog%2Ffehlgeburt-nach-schmerzmitteln-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Opioide nicht so wirksam wie gedacht</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/opioide-nicht-so-wirksam-2011/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/opioide-nicht-so-wirksam-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 11:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Opioide]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Tumor]]></category>

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		<description><![CDATA[Opioide wurden bisher als wirksame Schmerzmittel auch bei Nicht-Tumorpatienten eingesetzt. Jetzt hat sich jedoch herausgestellt, dass sie nicht unbedingt Vorteile gegenüber anderen Schmerzmitteln haben. Bei einer Langzeitbehandlung sind die Nebenwirkungen sogar höher einzuschätzen als die schmerzstillende Wirkung. Diese Erkenntnis ergab eine aufwendige wissenschaftliche Auswertung, die aus der die S3-Leitlinie hervor ging. Prof. Dr. Christoph Stein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Opioide wurden bisher als wirksame <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Chronische-Schmerzen.html">Schmerzmittel</a> auch bei Nicht-Tumorpatienten eingesetzt. Jetzt hat sich jedoch herausgestellt, dass sie nicht unbedingt Vorteile gegenüber anderen Schmerzmitteln haben. Bei einer Langzeitbehandlung sind die Nebenwirkungen sogar höher einzuschätzen als die schmerzstillende Wirkung. Diese Erkenntnis ergab eine aufwendige wissenschaftliche Auswertung, die aus der die S3-Leitlinie hervor ging.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Christoph Stein der Freien Universität Berlin erklärt, dass Opioide bei chronischen Schmerzen keine gravierende Wirkung zeigen.</strong> Bei einer langen Anwendungsdauer könnten sogar Nebenwirkungen wie Suchtprobleme oder Aufmerksamkeitsstörungen auftreten. Dieser negative Aspekt sollte unbedingt beachtet werden. Zudem solle die Behandlung mit Physiotherapie oder Problemlösestrategien begleitet werden.</p>
<p>Prof. Rolf-Detlef Treede, der Präsident der DGSS berichte über die S3-Leitlinie, dass Opioide bei nicht-tumorbedingten Schmerzen kaum Linderung verschaffen. Sie werden normalerweise nach Operationen oder bei Patienten mit <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/">Krebs</a> eingesetzt, können bei <a href="http://www.yamedo.de/symptome/gelenkschmerzen.html">Gelenkschmerzen</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/rueckenschmerzen.html">Rückenschmerzen</a> jedoch nicht auffallend gut helfen. Bei einer längeren Anwendung verringert sich die Wirkung sogar.</p>
<p>Die ausführliche wissenschaftliche Auswertung bezüglich der Wirksamkeit von Opioiden verschafft erstmals Klarheit und wichtige Erkenntnisse. Die DGSS beauftragte dazu ein Team aus 35 Experten, welches anerkannte Studien aus über 960 veröffentlichten Quellen auswertete. Dabei wurden Opioide und NSAIDs untersucht. Anschließend gab das Team Behandlungsempfehlungen für Patienten mit nicht-tumorbedingte Schmerzen ab. Durch diese Behandlungsleitlinie sollen solche Patienten mit den richtigen Schmerzmittel versorgt werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-und-gehirntumore-2011/">Homöopathie und Gehirntumore</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Meditation lindert Schmerzen so gut wie Medikamente</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/meditation-lindert-schmerzen-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 14:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muss nicht immer gleich die chemische Keule sein: Forscher haben herausgefunden, dass man Schmerzen durch Meditation wirksam Herr werden kann. Nur wenige kurze Sitzungen sind nötig, um ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Bereits länger bekannte Vorteile von Meditation wie eine verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration stellen den Ausgangspunkt für die neue Methode dar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss nicht immer gleich die chemische Keule sein: Forscher haben herausgefunden, dass man <a href="http://www.yamedo.de/symptome/schmerzen.html">Schmerzen</a> durch <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/yoga/">Meditation</a> wirksam Herr werden kann. Nur wenige kurze Sitzungen sind nötig, um ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Bereits länger bekannte Vorteile von Meditation wie eine verbesserte Aufmerksamkeit und Konzentration stellen den Ausgangspunkt für die neue Methode dar. Der Fokus der durch Meditation erhöhten Aufmerksamkeit wird gezielt auf das <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/atemtherapie.html">Atmen</a> gelegt.</p>
<p>15 Teilnehmern wurden in einem Experiment ein Hitzereiz von knapp 50 Grad Celsius zugefügt. Sie bewerteten die Stärke des Reizes und hielten ihre Einschätzung schriftlich fest, während gleichzeitig auch ihre Hirnströme gemessen wurden. Im nächsten Durchgang wurden den Teilnehmern die gleichen Reize erneut zugefügt. Diesmal allerdings bekamen sie vorher eine etwa eineinhalbstündige Einweisung in Meditationstechniken und wurden dazu angehalten, die sog. Achtsamkeits-Meditation anzuwenden.</p>
<p><strong>Das Ergebnis des Experimentes war, dass die Teilnehmer die Hitzereitze als weniger intensiv und auch als weniger unangenehm empfunden haben.</strong> Sie erreichten Werte, die man unter dem Einfluss von manchen <a href="http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/">Schmerzmitteln</a> nicht erzielen könnte, sie übertrafen sogar die Wirksamkeit von Morphium. Dass Meditation das Schmerzempfinden heruntersetzen kann ist in den vergangenen Jahren in einigen Studien belegt worden.</p>
<p>Um der Frage nachzugehen, wo genau die betroffenen Hirnareale sitzen, wurden die Gehirnströme aufgezeichnet und ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass nicht nur Gehirnregionen betroffen sind, die Ort und Intensität von Schmerzen verarbeiten. Vielmehr wurden auch Aktivitätsänderungen in etlichen anderen Regionen festgestellt, unter anderem auch in Regionen, die für die Sinneseindrücke zuständig sind. Die Vermutung liegt nahe, dass gerade die Vielzahl der Orte die Meditation so effektiv macht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schmerzmittel wirksam, aber riskant</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-wirksam-aber-riskant-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 07:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Menschen sind Schmerzmittel nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. Hüftschmerzen, Rückenschmerzen und Knieschmerzen sind für fast 25 Prozent der Erwachsenen ein Dauerzustand, der einen langfristigen Schmerzmitteleinsatz scheinbar notwendig macht. Dabei kommen Medikamente zum Einsatz, die oft zur Klasse der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) gehören. Als solche haben sie kein ausgesprochenes Suchtpotential, sind wirksam und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Menschen sind Schmerzmittel nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/hueftschmerzen.html">Hüftschmerzen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/rueckenschmerzen.html">Rückenschmerzen</a> und <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/knie/">Knieschmerzen</a> sind für fast 25 Prozent der Erwachsenen ein Dauerzustand, der einen langfristigen Schmerzmitteleinsatz scheinbar notwendig macht.</p>
<p>Dabei kommen Medikamente zum Einsatz, die oft zur Klasse der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) gehören. Als solche haben sie kein ausgesprochenes Suchtpotential, sind wirksam und sicher&#8230;</p>
<p>Sicher?</p>
<p>Wenn man sich zum Beispiel einmal die Liste an Nebenwirkungen auf <a href="http://www.drugs.com/">Drugs.com</a> für Ibuprofen anschaut, dann sind berechtigte Zweifel an der &#8220;Sicherheit&#8221; der Substanz(en) angebracht:</p>
<blockquote><p><em>„Constipation; diarrhea; dizziness; gas; headache; heartburn; nausea; stomach pain or upset. Seek medical attention right away if any of these SEVERE side effects occur when using Ibuprofen:</em><em> Severe allergic reactions (rash; hives; itching; trouble breathing; tightness in the chest; swelling of the mouth, face, lips, or tongue); bloody or black, tarry stools; change in the amount of urine produced; chest pain; confusion; dark urine; depression; fainting; fast or irregular heartbeat; fever, chills, or persistent sore throat; mental or mood changes; numbness of an arm or leg; one-sided weakness; red, swollen, blistered, or peeling skin; ringing in the ears; seizures; severe headache or dizziness; severe or persistent stomach pain or nausea; severe vomiting; shortness of breath; stiff neck; sudden or unexplained weight gain; swelling of hands, legs, or feet; unusual bruising or bleeding; unusual joint or muscle pain; unusual tiredness or weakness; vision or speech changes; vomit that looks like coffee grounds; yellowing of the skin or eyes.“</em></p></blockquote>
<p>Schweizer Mediziner warnen jetzt, dass diese angeblich so gut vertragenen und sicheren Medikamente vielleicht doch ein Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und sonstige Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen können.</p>
<p>In einer <a href="http://www.bmj.com/content/342/bmj.c7086" target="_blank">Übersichtsarbeit im Britisch Medical Journal</a> wurden Schmerzmittel auf ihre Sicherheit und Verträglichkeit untersucht . Hier wurden sieben schmerzlindernde Wirkstoffe unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass das Risiko bei allen, einen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/herzinfarkt.html">Herzinfarkt</a> zu erleiden oder <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/apoplex-schlaganfall.html">Schlaganfall</a> oder eine andere <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/kreislauferkrankungen/">Herz-Kreislauf-Erkrankung</a> mit Todesfolge, deutlich erhöht ist.</p>
<p>Das Team des Berner Epidemiologen Peter Jüni initiierte eine Meta-Analyse von 31 Studien, die zusammen mehr als 116.000 Patienten enthielten. Diese Patienten waren regelmäßige Konsumenten von Schmerzmitteln. Die Schmerzmittel waren Naproxen (Mobilat), Ibuprofen (Dolormin), Diclofenac (Voltaren), Celecoxib (Celebrex) und Etoricoxib (Arcoxia). Zwei Wirkstoffe, die nicht mehr auf dem Markt sind, nämlich Rofecoxib (<a href="http://naturheilt.com/blog/vioxx-skandal-merck/">Vioxx</a>) und Lumiracoxib (Prexige), wurden ebenfalls in die Auswertung mit einbezogen.</p>
<p>Die Schweizer Forscher konnten in ihrer <a href="http://www.drugs.com/sfx/ibuprofen-side-effects.html" target="_blank">Auswertung</a> zeigen, dass ein regelmäßiger Gebrauch von Ibuprofen das Risiko für einen Schlaganfall verdreifachte.</p>
<p>Diclofenac zeigte ein ähnlich hohes Risiko.</p>
<p>Vioxx verdoppelte das Risiko für einen Herzinfarkt, ebenso Lumiracoxib (Prexige), das 2007 aufgrund von schweren Nebenwirkungen vom Markt genommen wurde.</p>
<p>Diclofenac und Etoricoxib zeigten sogar ein vierfach erhöhtes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben. Naproxen entpuppte sich als der von allen „sicherste“ Schmerzmittelkandidat. Allerdings zeichnet die Substanz sich durch besonders intensive <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/darmerkrankungen/index.html">Magen-Darm-Trakt</a> Nebenwirkungen aus.</p>
<p>Wo sonst NSAR als sicher und ungefährlich galten, kam diese Traumvorstellung zu einem jähen Ende, als Vioxx 2004 vom Markt genommen werden musste. Begründung: Tödliche Nebenwirkungen (gehäufte Schlaganfälle und Herzinfarkte). Prexige, ein Diclofenac Abkömmling, folgte auf dem Fuße. Hier waren schwere Leberschäden mit Todesfolge bzw. der Notwendigkeit einer Lebertransplantation berichtet worden.</p>
<p>Dies lässt somit die Sicherheitsfrage der anderen Schmerzmittel gerader dieser Klasse in einem anderen Licht erscheinen. <strong>Denn alle diese Substanzen greifen den Schutz der Gefäße an, so dass Langzeitfolgen nur logisch erscheinen.</strong> Mit entscheidend ist hier neben der Einnahmedauer auch die Höhe der Dosierungen. Was aber genau die deletären Folgen zeitigt, welcher Mechanismus die negativen Langzeiteffekte bedingt, ist bis heute unklar.</p>
<p>Wer also unter Dauerschmerz leidet, wird sicherlich mit den Ergebnissen dieser Studie nicht gut schlafen können. <strong>Peter Jüni rät dann auch, <em>Bewegung als alternative Schmerztherapie</em> anzusetzen</strong>.</p>
<p>Leserkommentar: „Und wenn ich mich vor Schmerzen nicht mehr bewegen kann?“ Aber vielleicht kann man sich ja unter Schmerzmittelwirkung besser bewegen, mehr Bewegung in den Alltag einflechten und durch dieses Vorgehen langsam den Tablettenkonsum abbauen?</p>
<p>Gerade in der Schmerztherapie gibt es genug Alternativen zur chemischen Keule. <a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/akupunktur/">Akupunktur</a> wäre eine davon, die sogar teilweise von der Schulmedizin als wirksam anerkannt wird.</p>
<p>Paracetamol als Schmerzmittel aus einer anderen Substanzklasse erhöht zwar nicht das Risiko von Schlaganfällen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dafür schädigt es die <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/lebererkrankungen/">Leber</a> in der Langzeittherapie.</p>
<p><strong>Lesen Sie auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/">Schmerzmittel &#8211; problematischer als gedacht</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/homoeopathie-migraene.html">Homöopathie und Migräne</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schmerzmittel &#8211; problematischer als gedacht</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/schmerzmittel-problematischer-als-gedacht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 12:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medikamente]]></category>
		<category><![CDATA[ASS]]></category>
		<category><![CDATA[Ibuprofen]]></category>
		<category><![CDATA[Paracetamol]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen der landläufigen Meinung existieren keine Schmerzmittel, welche überhaupt keine Nebenwirkungen implizieren. Vielmehr wirkt sich eine Schmertablette ganz unterschiedlich auf das Individuum aus, welches diese eingenommen hat. Diese Tatsache bezieht sich auch auf rezeptfreie Schmerzmittel, weshalb diese auch nur mit Vorsicht zu genießen sind. Ein Beispiel hierfür ist ASS, die sogenannte Acetylsalicylsäure, welche auch schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen der landläufigen Meinung existieren keine Schmerzmittel, welche überhaupt keine Nebenwirkungen implizieren. Vielmehr wirkt sich eine Schmertablette ganz unterschiedlich auf das Individuum aus, welches diese eingenommen hat. Diese Tatsache bezieht sich auch auf rezeptfreie Schmerzmittel, weshalb diese auch nur mit Vorsicht zu genießen sind.</p>
<p>Ein Beispiel hierfür ist <strong>ASS</strong>, die sogenannte <strong>Acetylsalicylsäure</strong>, welche auch schon mal Form einer gar nicht schlecht schmeckenden Kautablette verabreicht wird. die mehr an einen sauren Drops erinnert, denn an eine Schmerztablette. Aber ASS kann insbesondere bei einer häufigen Einnahme, Magen-Darm-Blutungen verursachen. Die Magen-Darm-Blutungen kosten in den USA jährlich über 15000 Menschen das Leben. Des weiteren existieren Studien, welche belegen, dass die langfristige Einnahme dieses Mittels das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Frauen erhöht.</p>
<p>Auch ehemals rezeptfreie Schmerzmittel werden nun teilweise verschreibungspflichtig, da Studien die Gefährlichkeit dieser Mittel nachweisen. So ist <strong>Paracetamol</strong>, ein weitverbreitetes Schmerzmittel, seit kurzem in größeren Mengen verschreibungspflichtig. Grund hierfür lieferte die Erkenntnis, dass Paracetetamol in höheren Dosen eine starke Leberschädigung nach sich ziehen kann.</p>
<p>Ein weiterer bekannter Wirkstoff, welcher als Schmerzmittel in unserer heutigen Gesellschaft oftmals eingesetzt wird, ist jener des <strong>Ibuprofen</strong>. Neben der Wirkung gegen Kopfschmerzen kann es kurzfristig allerdings zu Magen Darm Beschwerden kommen. Als langfristige Schäden der Einnahme dieses Schmerzmittels wurden Leber und Nierenschäden bekannt, welche in der Regel als irreversibel zu bezeichnen sind.</p>
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