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	<title>Yamedo BLOG&#187; Viren</title>
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	<description>Wirksame und Nebenwirkungsfreie Therapien aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin</description>
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		<title>Gefährliche Keime! Wirkungslose Antibiotika?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/gefaehrliche-keime-wirkungslose-antibiotika-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 14:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotikum]]></category>
		<category><![CDATA[Bakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Keime]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Antibiotika bezeichnet man allgemein Verbindungen aus biologischen und synthetischen Stoffen, die bei Infektionskrankheiten eingesetzt werden. Antibiotika sollen Keime vernichten, genauer sie werden gezielt gegen Bakterien eingesetzt. Ähnliche chemische Verbindungen werden auch gegen Infektionen durch Einzeller (Protozoen), Pilze, Viren und Würmer eingesetzt, wobei der Basiswirkstoff der Verbindung bestimmt, gegen welche der oben genannten Infekte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/antibiotika/">Antibiotika</a> bezeichnet man allgemein Verbindungen aus biologischen und synthetischen Stoffen, die bei <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/infektionen/">Infektionskrankheiten</a> eingesetzt werden. Antibiotika sollen Keime vernichten, genauer sie werden gezielt gegen Bakterien eingesetzt. Ähnliche chemische Verbindungen werden auch gegen Infektionen durch Einzeller (Protozoen), Pilze, <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/viren/">Viren</a> und Würmer eingesetzt, wobei der Basiswirkstoff der Verbindung bestimmt, gegen welche der oben genannten Infekte er eingesetzt werden kann.</p>
<p>Heute gibt es eine Vielzahl solcher Basiswirkstoffe. Antibiotika auf biologischer Basis enthalten meistens Penicillin (in ursprünglicher oder weiterentwickelter Form). Generell unterscheidet man jedoch nicht mehr zwischen biologischen und synthetischen Stoffen in der Zusammensetzung, bzw. der Entwicklung eines neuen Antibiotikums. Die beständige Weiterentwicklung ist eine Vorraussetzung für die Erhaltung der Wirksamkeit, da das Medikament der Entwicklung des Bakteriums angepasst werden muss.</p>
<p><strong>Allerdings beeinflusst nicht nur das Bakterium die Zusammensetzung des Antibiotikums. Das Antibiotikum beeinflusst in gleicher Weise den Keim, bzw. das Bakterium in seiner Entwicklung. </strong>Bakterien nehmen den Wirkstoff auf und werden durch ihn vernichtet. Einzelne Bakterien können jedoch diese Aufnahme des Arzneistoffes überleben und auf diese Weise eine Unempfindlichkeit gegen den Wirkstoff entwickeln. Dieser Prozess verläuft ähnlich bei einer <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/impfung/">Impfung</a>, durch die ein Mensch eine Unempfindlichkeit gegen einen Krankheitserreger erhält.</p>
<p>Eine solche Unempfindlichkeit des Krankheitserregers ist eine Bedrohung für den Patienten. Je öfter eine Bakterienart mit einem bestimmten Antibiotikum bekämpft wird, desto größer ist die Möglichkeit für diese Bakterienart den Umgang mit dem Wirkstoff zu erlernen. Dann müssen, damit das Antibiotikum weiterhin wirkt, seine Bestandteile verändert werden. <strong>Zu den Stoffen, die ein Bakterium beeinflussen, gehören aber nicht nur Medikamente, auch Reinigungsmittel enthalten Stoffe, die Bakterien töten sollen.</strong> Heute werden Desinfektionsmittel in immer mehr Haushalten eingesetzt (z.B. gegen Grippeviren), um den Menschen ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Aber diese Sicherheit ist trügerisch, denn die gefährlichsten Bakterien entwickeln sich dort, wo Desinfektionsmittel und Antibiotika am häufigsten verwendet werden.</p>
<p>In Krankenhäusern, besonders auf Intensivstationen muss der Patient vor Infekten geschützt werden, gleichzeitig aber hat ein Erreger dort eine besonders hohe Möglichkeit mit vielen unterschiedlichen Wirkstoffen in Kontakt zu kommen. Nach einiger Zeit haben Keime an diesen Orten die Möglichkeit gehabt eine Unempfindlichkeit gegen so viele andere Stoffe zu entwickeln, dass die bekannten Medikamente wirkungslos bleiben. Die Forschung muss ganz neue Basiswirkstoffe finden, um diese neuen unempfindlichen (superresistenten) Keime zu bekämpfen.</p>
<p>Viele Mediziner raten daher zu einem anderen Umgang mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln. Diese Stoffe müssen in einer bestimmten Stärke verwendet werden, ist der Stoff nicht stark genug hilft dies dem Keim sich zu entwickeln. Trotzdem verordnen viele Ärzte, besonders Kinderärzte, viel zu oft Antibiotika gegen Infekte, die durch Viren ausgelöst wurden. Patienten setzen häufig Antibiotika ab, sobald die Anzeichen ihrer Krankheit verschwunden sind, der Erreger aber noch nicht ganz besiegt ist. Putzmittel werden zu stark verdünnt und desinfizieren nicht mehr.</p>
<p>Auch die Antibiotika, die in der Tiermast eingesetzt werden, damit viele Tiere auf engem Raum überleben, nehmen einen großen Einfluss auf die beständige Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Keime. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fand bei der Untersuchung von Lebensmitteln bei der Hälfte der vorhandenen Bakterienarten eine Unempfindlichkeit gegen einen Basiswirkstoff der Antibiotika. Bei 30 Prozent lag sogar eine Widerstandsfähigkeit gegen zwei der Basiswirkstoffe vor.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/antibiotika-resistenzen-2011/">Antibiotika Resistenzen</a></li>
<li><a href="http://www.yamedo.de/blog/reizdarmsyndrom-moegliche-abhilfe-2011/">Antibiotika gegen Reizdarmsyndrom?</a></li>
<li><a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Antibio.htm" target="_blank">Segen und Fluch der Antibiotika</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Viren bieten möglicherweise Schutz vor schweren Krankheiten</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/viren-bieten-schutz-vor-krankheiten-201/</link>
		<comments>http://www.yamedo.de/blog/viren-bieten-schutz-vor-krankheiten-201/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 08:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heilverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Herpes]]></category>
		<category><![CDATA[Herpesinfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Ca. 85% aller Menschen sind Träger von Herpesviren, die harmlose, aber lästige Infektionen mit Lippen- oder Genitalherpes verursachen. Auch das Epstein-Barr-Virus, das das Pfeiffersche Drüsenfieber mit grippeähnlichen Symptomen auslösen kann, gehört zur Familie der Herpesviren. Nach einer möglicherweise sogar völlig symptomlos verlaufenden Erstinfektion bleibt das Herpesvirus im Ruhezustand lebenslang im menschlichen Körper, kann aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ca. 85% aller Menschen sind Träger von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/hauterkrankungen/herpes.html">Herpesviren</a>, die harmlose, aber lästige Infektionen mit Lippen- oder Genitalherpes verursachen. Auch das <a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/epstein-barr-virus/">Epstein-Barr-Virus</a>, das das <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/HNO/">Pfeiffersche Drüsenfieber</a> mit grippeähnlichen Symptomen auslösen kann, gehört zur Familie der Herpesviren.</p>
<p>Nach einer möglicherweise sogar völlig symptomlos verlaufenden Erstinfektion bleibt das Herpesvirus im Ruhezustand lebenslang im menschlichen Körper, kann aber auch reaktiviert werden und weitere Krankheitsschübe auslösen. In den USA wird bereits an einem Impfstoff gegen das Virus gearbeitet.</p>
<p>Vielleicht der vollkommen falsche Weg, wie Herbert Virgin von der Washington University School of Medicine in St. Louis in einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Nature“ bereits im Jahr 2007 feststellte. <strong>In Versuchen mit Mäusen fanden Virgin und sein Forscherteam heraus, dass eine Infektion mit Herpesviren das Immunsystem der Tiere sogar stärkte und diese deshalb sehr viel gefährlicheren Erregern effektiv Widerstand leisten konnten.</strong></p>
<p>Virgin infizierte Mäuse zunächst mit Herpesviren und danach mit Erregern der Pest und einer Form der Lebensmittelvergiftung. Die Forscher entdeckten, dass sich die gefährlichen Erreger im Körper der herpesinfizierten Tiere weitaus langsamer als in der nicht infizierten Vergleichsgruppe vermehrten. Außerdem starben die herpesinfizierten Mäuse seltener an den sonst lebensbedrohlichen <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/infektionen/">Infektionen</a>.</p>
<p>Dies geschah allerdings nicht während der akuten Herpesinfektion, sondern erst in seiner darauffolgenden Ruhephase. Der Grund dafür ist, dass das Immunsystem ruhende Infektionen durch eine erhöhte Produktion des Signalhormons Interferon Gamma kontrolliert und damit die Immunabwehr des Körpers verstärkt.</p>
<p><strong>Virgin plädiert dafür, Forschungen zu intensivieren, die die Vorteile einer ruhenden Herpesinfektion bei der Immunabwehr ausnutzen, statt das Virus mit einer Impfung auszurotten. </strong>Möglicherweise könnten auch noch weitere ruhende Infektionen ähnliche Vorteile mit sich bringen. Statt das Herpesvirus zu bekämpfen, sollte man akzeptieren, dass sich Mensch und Herpesviren in einer für beide Seiten vorteilhaften Symbiose befinden.</p>
<p>Durch eine latente Herpesinfektion profitiert der Mensch mit einer besseren Immunabwehr und das Herpesvirus mit einem Wirt, der durch sein längeres Leben die wirkungsvolle Weiterverbreitung des Virus garantiert.</p>
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		</item>
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		<title>Chronische Erschöpfung durch Retrovirus?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/erschoepfung-durch-retrovirus/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Epstein-Barr-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Symptome des &#8220;Chronischen Erschöpfungssyndroms&#8221; sind beispielsweise lang andauernde Kraftlosigkeit ohne körperliche Anstrengung, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen, Benommenheit und Schlafstörungen. Entspannung lindert die Beschwerden nicht. Die Ursachenforschung hierzu ist noch nicht abgeschlossen. Judy ­Mikovits, tätig in der Virenforschung im Whittemore Peterson Institute in USA Nevada, gelang es mit ihrem Forscherteam den Zellparasit &#8220;Xenotropic murine leukaemia virus&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Symptome des &#8220;Chronischen Erschöpfungssyndroms&#8221; sind beispielsweise lang andauernde Kraftlosigkeit ohne körperliche Anstrengung, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen, Benommenheit und Schlafstörungen. Entspannung lindert die Beschwerden nicht. Die Ursachenforschung hierzu ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p><em>Judy ­Mikovits</em>, tätig in der Virenforschung im Whittemore Peterson Institute in USA Nevada, gelang es mit ihrem Forscherteam den Zellparasit &#8220;Xenotropic murine leukaemia virus&#8221;, (XMRV) als möglichen Verursacher zu definieren. Er wurde erstmals in Prostatakrebszellen entdeckt und zählt zu den Gammaretroviren.</p>
<p>Bei zwei Dritteln der erkrankten Patienten konnte eine aktive Virusinfektion nachgewiesen werden. Die Erbinformation der Viren wurde in den Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) lokalisiert.</p>
<p>Die gesunde Kontrollgruppe war zu 3,7 Prozent (8 von 218 Studienteilnehmern) infiziert.</p>
<p>Zusätzlich wurde der Übertragungsmodus von Mensch zu Mensch über Körperflüssigkeiten festgestellt.<br />
Die Schlussfolgerungen beziehen sich parallel auf den Nachweis vieler ­XMRV-Proteine, die abgelesen und zu Viren konstruiert werden. Diese waren im Laborversuch in der Lage, andere Zellen zu infizieren.</p>
<p>Die Auswertung der Studie lässt offen, ob die Viren die Auslöser oder eine Begleiterscheinung des Syndroms durch das geschwächte Immunsystem sind. Weiterführende Tests, die Antikörper gegen XMRV nachweisen sollen, sind in Planung.</p>
<p>Fazit: Das Viren für chronische Erschöpfung verantwortlich gemacht werden ist ja nicht unbekannt. Zu diesen Viren zählt u.a. auch das EBV (<a href="http://www.yamedo.de/blog/tag/epstein-barr-virus/">Epstein-Barr-Virus</a>).</p>
<p><strong>Was tun?</strong></p>
<p>Meine Meinung ist immer noch: wenn Sie dafür sorgen, dass ihr Immunsystem auf &#8220;Zack&#8221; ist, haben Viren und andere Mikroben nur wenig Chancen. Unterlassen Sie einfach alles, was Ihr Immunsystem schwächt: hierzu gehören  vor allem schlechte Ernährung und Stress.</p>
<p>Weitere Ursachen für chronische Erschöpfung finden Sie in meinem Beitrag: <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/Erschoepfung-Muedigkeit.html">Chronisch müde &#8211; schlapp und erschöpft?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Epstein-Barr-Virus für Multiple Sklerose verantwortlich?</title>
		<link>http://www.yamedo.de/blog/ebv-virus-fuer-multiple-sklerose-verantwortlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rene Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Epstein-Barr-Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Viren]]></category>

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		<description><![CDATA[Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der vom Körper selbst gebildete Antikörper körpereigene Zellen im zentralen Nervensystem angreifen und dadurch mehr oder weniger schwere Ausfälle bestimmter Körperfunktionen herbeiführen. Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einem Medikament, das Heilung verspricht. Eine vollständige Heilung ist der Schulmedizin bisher aber nicht möglich, lediglich Symptome und Ausfallerscheinungen können (u.a. mit Cortison) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/multiple-sklerose.html">Multiple Sklerose</a> ist eine Autoimmunerkrankung, bei der vom Körper selbst gebildete Antikörper körpereigene Zellen im zentralen Nervensystem angreifen und dadurch mehr oder weniger schwere Ausfälle bestimmter Körperfunktionen herbeiführen.</p>
<p>Seit Jahrzehnten suchen Wissenschaftler nach einem Medikament, das Heilung verspricht. Eine vollständige Heilung ist der Schulmedizin bisher aber nicht möglich, lediglich Symptome und Ausfallerscheinungen können (u.a. mit Cortison) bekämpft werden. Symptome können sich aber oft ganz, manchmal aber auch nur teilweise zurückbilden.</p>
<p>Auf der Suche nach einem möglichen Auslöser der Krankheit konnten Wissenschaftler der Rockefeller Universität bereits im Jahr 2006 einen Zusammenhang der Multiplen Sklerose mit dem Epstein-Barr-Virus herstellen.</p>
<p>Studienleiter <em>Jan Lünemann</em> nahm damals an, dass die Veranlagung zu MS bei den Patienten genetisch vorhanden ist, das Epstein-Barr-Virus aber der Krankheit zum Ausbruch verhilft. Die Forschung wird bis heute weiter betrieben.</p>
<p>Auf dem 2nd European Congress of Immunology ECI 2009 hat Dr. Aloisi vom <em>Institutio Superiore di Sanita in Rom</em> neue Daten veröffentlicht, die auf den Erkenntnissen der Rockefeller Universität aufbauen und die Vermutung von Zusammenhänge zwischen dem EBV Virus und der Multiplen Sklerose verstärken.</p>
<p>Mehrere Untersuchung von MS-Patienten Ende des Jahres 2007 haben ergeben, dass im Gehirn Bereiche mit B-Lymphozyten, die mit dem EBV-Virus infiziert sind, nachgewiesen werden konnten. Bei Patienten mit Multipler-Sklerose gehen die Forscher nun davon aus, dass das Immunsystem besonders stark auf Kontakt mit dem Epstein-Barr-Virus reagiert.</p>
<p>Die gleichen Untersuchungen wurden bei anderen autoimmunkranken Patienten wiederholt und führten zu den selben Untersuchungsergebnisse. Daher hoffen die Wissenschaftler, durch genaue Kenntnisse über die Entstehung der Krankheit neue Therapiemöglichkeit für Autoimmunerkrankungen, speziell der Multiplen Sklerose zu finden.</p>
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