Direktes Bilirubin - Verständlich Erklärt

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Als direktes Bilirubin wird die wasserlösliche Form des Bilirubins bezeichnet. Dieser Blutwert wird bestimmt, wenn der gesamte Bilirubinwert im Blut 2 mg/dl überschreitet.

 

Direktes Bilirubin entsteht durch die Umwandlung von wasserunlöslichem Bilirubin. Dieses wird beim Abbau der roten Blutkörperchen durch Phagozyten (Fresszellen) in der Leber, der Milz und dem Knochenmark gebildet. Das wasserunlösliche Bilirubin wird dann in die Leber weiter transportiert, wo es in direktes Bilirubin umgewandelt wird und übe die Galle in den Darm und von dort aus ausgeschieden wird.

Ursachen für einen erhöhten Wert von direktem Bilirubin können entweder eine Störung des Abflusses der Galle durch beispielsweise Gallensteine oder eine Lebererkrankung sein.

Direktes Billirubin kann im Blut gemessen und nachgewiesen werden, wohingegen das indirekte Bilirubin ausgerechnet werden muss: Gesamtbilirubin minus direktem Bilirubin ergibt indirektes Bilirubin.

Normwerte

Bei der Blutanalyse sollten die Werte des Gesamtbilirubins 1,1 mg/dl nicht überschreiten. Ein Grenzwert von 0,25 mg/dl gilt beim direkten Bilirubin als pathologisch, beim indirekten Bilirubin eine Konzentration von 0,8 mg/dl.

Bei den Normwerten sollte jedoch immer beachtet werden, dass dieses von Labor zu Labor variieren können. Daher sollte die Auswertung der Blutwerte auch bei der Bestimmung der Bilirubinwerte dem behandelnden Arzt überlassen werden. Dieser arbeitet meist längere Zeit mit einem Labor zusammen und kann daher Richtwerte und Grenzwerte besser beurteilen und so eine Diagnose stellen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 23.04.2013 aktualisiert