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Donnerstag, 7. August 2014, 16:19

Mykotherapie - Heilpilze

Erst mal Gruß an Alle .. bin seit gestern NEU hier ! (und gleich mal in der falschen Rubrik gelandet .. Neuversuch !)

Lese Unmengen positive Ansätze zu Heilpilzen und deren Verwendung (Mykotherapie) - aber auch sehr viele "Gegner", die das Ganze total negativ in den Gesundheitlichen Müll reden (angeblich sogar mit "medizinwissendem Hintergrund") !

Natürlich sind wie auf sämtlichen Naturheilgebieten unzählige "AASGEIER" und Motten mit ihren tollen Methoden und Wundermitteln .. im Internet unterwegs .. gut getarnt .. einzig und allein .. um "Kohle" zu machen.

Meine Frage zum Thema wäre:
Gibt es erlebte positive Erfahrungen mit seriösen Verkäufern und sauberen, geprüften Produkten ?
Und dementsprechend, überhaupt Erfahrungen und positive Auswirkungen in Sachen Mykotherapie ?

Alter Esel (70) mit weit verbreiteten Problemen (Hypertonie, Diabetes Typ II, erhöhte Blutfettwerte, Polyneurpathie usw.) möchte versuchen mit Naturheilmitteln von den Schulmedizin-Bomben (Nebenwirkungen oft stärker als gewollte Wirkung) abzukommen, oder zumindest echt einzuschränken - wobei mich instinktiv gerade das Thema Heilpilze besonders anspricht !
Bin da wohl nicht ganz alleine - oder ?

Um nicht gleich ein "Buch" zu schreiben .. mal Schluss für heute .. und nochmal Gruß an Alle

Schneewolf

Beiträge: 24

Wohnort: Rotenburg

Beruf: Rentnerin (gelernte Renogehilfin)

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Freitag, 8. August 2014, 10:10

Hallo Schneewolf,
Zu dem - wie Du schreibst - alten Esel gesellt sich jetzt eine alte Eselin.
Ich habe mal eine Frage an Dich:
Was machst Du z.B. gegen Polyneuropathie, bzw. welche Behandlungen. Ein Bekannter von mir hat das ganz schlimm und keiner kann ihm helfen. Er fällt mitunter über seine eigenen Beine. Er war schon in zig Krankenhäuser, Rehas etc., aber alles ohne Erfolg.

Wäre Dir dankbar, wenn Du vielleicht hierzu mal was sagen könntest oder eine gute Behandlungsmethode kennst. Danke.
:) ^^
Die Seele eines Menschen kann danach beurteilt werden, wie er seinen
Hund behandelt

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Montag, 11. August 2014, 12:36

Sollte man vielleicht eher Rene Gräber fragen .. ich bin ja selbst ein "SUCHENDER" und kann doch niemanden mit meiner Med-Basis "beraten". Allerdings bin ich offensichtlich beim Thema Heilpilze (Mykotherapie) auf einer "für mich" (!!!) guten Spur. Nach kaum 3 Monaten sind bei all meinen Weh-Wehchen (incl. Polyneuropathie) so deutliche Besserungen eingetreten, daß ich mich so wohl fühle wie schon JAHRE nicht ! Kann aber trotzdem nicht "belehrend" auftreten - wie man weiß, reagiert doch jeder Mensch anders .. schon aufgrund verschiedener Ausgangspositionen !
Vieleicht wars doch ein Tipp-Thema zum Nachstoßen im Internet ..
freundliche Grüße
der böse "Schneewolf"

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Sonntag, 17. August 2014, 14:34

Hallo Schneewolf,

das Thema „Heilpilze“ ist natürlich umstritten, denn schon alleine die Wortwahl „Heil-Pilze“, also Pilze, die heilen können, treibt den Blutdruck von Schulmedizin und Pharmabefürwortern in ungeahnte Höhen. Deshalb ist man bei bestimmten Foren, die sich positiv mit diesem Thema beschäftigen, dazu übergegangen, aus den „Heilpilzen“ die „Vitalpilze“ zu machen. In der Wissenschaft spricht man von „medizinischen Pilzen“ - besonders im englischsprachigen Bereich, wo man durchweg von „medicinal mushrooms“ spricht.

Soweit ich die "wissenschaftliche Lage" beurteilen, kann ich alle beruhigen. Denn es scheint mehr gute wissenschaftliche Arbeiten zu geben, die die Effektivität dieser Pilze belegt als Arbeiten, die sie bezweifeln. Es gibt ja heutzutage auch immer mehr wissenschaftliche Belege, dass die Erde eine Kugelform hat und keine Scheibe ist. Auf der anderen Seite muss ich zugeben, das zum Beispiel das „Deutsche Krebsforschungszentrum“ höchst offiziell vor Heilpilzen als ein „Mittel gegen Krebs“ warnt - aber das ist ja überhaupt nichts Neues. Die warnen sowieso vor allem, was nicht Stahl, Strahl oder Chemo ist. Die Korrespodenz mit dem DKFZ kann man sich diesbezüglich auch "schenken". Was ich da teilweise für Antworten bekommen habe, möchte ich hier erst gar nicht wiedergeben.

Das britische Pendant zum den deutschen Krebsforschern – Cancer Research UK – dagegen sieht einen sehr nützlichen Anwendungsbereich der Heilpilze, auch wenn es nur um die Abfederung von chemotherapeutisch bedingten Nebenwirkungen handelt.

Wie gut die Heilpilze bei den Naturwissenschaften abschneiden, das kann man zum Beispiel in dieser recht neuen Studie nachlesen:Recent developments in mushrooms as anti-cancer therapeutics: a review.

Wie gut sie bei mir abschneiden, das können Sie bei mir hier nachlesen:

Universelles Heilmittel aus Asien: Der Reishi-Pilz

Heilpilze – Wundermittel der Natur?

Der Coriolus Pilz (Trametes versicolor): Wirkung und Studien zu diesem erstaunlichen Heilpilz

Heilpilze gegen Reizdarm und Reizmagen

Heilpilze - Heilung durch Pilze? (Mykotherapie)

Zu den Problemen des „alten Esels“ gibt es eine Reihe von Hinweisen aus der wissenschaftlichen Literatur, dass selbige durch eine gezielte Mykotherapie angegangen werden können. Das bezieht sich auf die Hypertonie, Diabetes Typ-2, Blutfettwerte und auch Polyneuropathien.

Die eigentlich problematische Frage in diesem Zusammenhang ist die Frage nach einem kompetenten Mykotherapeuten. Und jetzt wird es eng. Denn medizinische Pilze gehören auch heute in Deutschland noch in den Bereich der „Exotik“. Einen Fachmann, der sich mit gutem Gewissen als solcher „schimpfen“ kann, ist Prof. Jan Lelley. Schauen Sie mal in diese Webseiten:

http://lelley.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Ivan_Lelley

Produkte sind ebenfalls schwer zu empfehlen. Die Produkte in Deutschland, die ich kenne, werden in China angebaut – in einem Freigelände, das angeblich weit entfernt von der Zivilisation liegt und damit keiner Schadstoffbelastung ausgesetzt ist. Hier wage ich heftig zu schlucken, denn Schadstoffbelastungen sind sogar am Nord- und Südpol und im Blut von Robben und Eisbären nachgewiesen worden. Warum sollte dann der Flecken in China davon ausgenommen sein? Das mag nach Haarspalterei aussehen.

Aber Pilze allgemein und Heilpilze im Speziellen haben die Fähigkeit, Schadstoffe aus der Umwelt (Luft, Boden, Wasser) konzentriert aufzunehmen und für sich zu verwerten oder, falls diese Stoffe nicht verwertbar sind, in ihren Organellen zu speichern.

Pilze sind ökologisch die großen Entgifter, ohne die die Natur der reine Abfalleimer wäre.

Das heißt für die von uns essbaren Pilze, dass wir unter Umständen eine nette „Dröhnung“ an Schadstoffen zu uns nehmen, wenn wir belastete Pilze essen.

Von daher ist es noch wichtiger als bei Obst und Gemüse, die ja auch in der Lage sind, Schadstoffe zu akkumulieren, darauf zu achten, dass die erworbenen Heilpilze unter sterilen Bedingungen gezüchtet worden sind. Und da muss ich passen. Einen solchen Hersteller in Deutschland kenne ich nicht. Es gibt im asiatischen Raum einige Hersteller, die dies machen. Sie vertreiben jedoch ihre Produkte in MLM-Systemen (Network Marketing) - und die genießen nicht den besten Ruf - meistens zurecht. Ich kriege auch immer eine Allergie, wenn die mit ihren "tollen" Auszahlungsmodellen usw. kommen. Da tue ich jetzt natürlich wieder einigen MLM Firmen unrecht, aber generell fühle ich mich bei diesen Firmen sehr unwohl...

5

Dienstag, 3. März 2015, 10:13

Heilpilze - besser Vitalpilze

Bin neu hier, und nehme die Pilze (Ganoderma bzw. Reishi) seit Oktober 2014 zu mir.
Kann über die Wirkung noch nicht so viel berichten. Werde es aber zu gegebener Zeit machen.
Denn der Reishi bewirkt eine Scannung im Körper und bereinigt Probleme. Aber sowas dauert. Deshalb ist es noch zu kurz etwas von mir zu berichten. Denn was Jahre an Problemen anhaftet, dauert auch Monate bzw. Jahre, um als geheilt oder gebessert erklärt werden kann.

;)
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(Charlie Chaplin)

bermibs

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6

Dienstag, 3. März 2015, 10:29

Hallo Edith,

dem kann ich nur beipflichten, dass man bei alternativen und naturheilkundlichen Therapien Geduld aufbringen sollte. Viele Menschen schaffen das leider nicht.
Meine Knieprobleme (Arthrose?) verschwanden erst nach rund einem Jahr, nachdem ich meine Ernährung umgestellt hatte und Knorpelnährstoffe als Supplemente (Glucosamin, Chondroitin, Kollagen) zu mir nahm.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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Beruf: Hausfrau

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7

Dienstag, 3. März 2015, 10:49

Hallo Edith u Bernd!
Ja ,ich hab so gelernt,dass mann doppelte Zeit braucht zu heilen als Krankheit gedauert oder entstanden....soooo in etwa!! Und mein knie dauerte mehrere Jahren!!!
Also wirklich nur geduld, geduld ,u . nochmal geduld!! Es lohnt sich!!
Lg: Susi

8

Dienstag, 3. März 2015, 13:42

Knieprobleme und Bluthochdruck

Ohja, ich denke auch, dass ich noch einige Zeit Geduld haben muss. Aber kein Problem. Bin da guter Dinge.

Bin gespannt was mich hier alles erwartet. Muss mich ja erst in die verschiedenen Themen einlesen und fündig werden.
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