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Montag, 2. Oktober 2017, 16:54

Ingwer, Petersilie & Co - maximale Verzehrmengen pro Tag?

Nahezu alle Pflanzen und Kräuter mit heilender Wirkung dürfen nur in bestimmten Mengen konsumiert werden, sonst schaden sie mehr als sie nutzen. Aber wieviel pro Tag bzw. Zeitraum als unbedenklich gilt - dazu finde ich relativ wenig Infos :(

Zum besseren Verständnis: Ich mich hauptsächlich von Magermilchprodukten, Rohkost (Obst, Gemüse), Nüssen, Samen, Getreideflocken. Dazu Lein- od. Kürbiskernöl. Kein Salz. Dazu sehr viele Kräuter und Gewürze, damit das auch nach was schmeckt.
Im konkreten Fall würde mich interessieren, wie es mit Ingwer, Petersilie, Dill, Kümmel u. Fenchelsamen aussieht - denn diese sollen förderlich zur Lebergeneration und/oder entzündungshemmend (bin leberkrank, latente Gelenksschmerzen) sein. UND weil sie kalorienarme Geschmacksverstärker sind, die mir schmecken.

Ingwer: Soweit ich eruieren konnte, gelten bis 3g Ingwerpulver/Tag als unbedenklich. Ich esse die Knolle roh, eben jetzt 60g gegen den Hunger oder in Obst- u. Gemüsesalaten. Ich komme teilweise auf 100g/Tag. Aktuell esse ich vermehrt Ingwer, da ich mir einbilde, dass damit meine Rückenschmerzen gelindert werden (ich soll keine Medikamente nehmen wegen der Leber). Ist dieser hohe Ingwer-Konsum schädlich? Zumind. merke ich nichts davon und ich liebe die Schärfe vom Ingwer.

Petersilie, Dill & Co: Nicht täglich, aber im Schnitt esse ich bis zu 100g/Tag an frischen Kräutern inkl. Stiele, meist Petersilie u. Dill. Ich mixe große Mengen in Smoothies oder kombiniert mit Gemüserohkost. Petersilie soll auch die Leber entgiften, ab welcher Menge wirkt sie giftig (ich esse nur die Pflanze, keine Samen)?

Kümmel gemahlen u. Fenchelsamen: Brauche ich unbedingt zum Würzen der Smoothies und Gemüsesalate. Schätze, dass ich je 50g/Monat verbrauche, pur (nicht als Tee). Anders formuliert: Bei einer großen Menge können es schon 5-10g werden. Zwar nicht täglich, aber ... Soweit mir bekannt ist, sind bis zu 3g/Tag unbedenklich?

Zimt gemahlen (Bio Ceylon): Mein Lieblingsgewürz. Keine Obstsalat ohne Ingwer und viel Zimt. 1 TL (3g) Zimt gemahlen kommt da schon rein. Ebenfalls nicht täglich, aber ... Ich befürchte, dass auch dies zu viel ist?

Kurkuma gemahlen: Das habe ich noch nicht so im Programm, aber bin mir sicher, dass bis zu 40g/Tag unbedenklich sind - natürlich in Kombination mit Öl u. Pfeffer.

Wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte - denn ich nehme vieles davon bewußt in größeren Mengen wegen der Hoffnung auf die unterstützende Wirkung für meine Leber. Und Ingwer aktuell als alternatives Schmerzmittel. Da reichen 3 Tassen Tee sicher nicht aus.

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

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2

Dienstag, 3. Oktober 2017, 15:29

Leider kann ich Dir keine Antwort geben, was die Höchstmenge pro Tag an Gewürzen betrifft. Ich weiß nur von Muskat, daß man sehr sparsam damit umgehen soll.


Aber warum Magermilchprodukte und keine aus guter Vollmilch? :?:


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

3

Dienstag, 3. Oktober 2017, 20:41

Um die 50 gram frischen Ingwer kannst du unbedenklich am Tag nehmen. Ein hoher Ingwerkonsum führt zu Sodbrennen, Blähungen und Durchfall, denn Mundraum irritieren. Ingwer ist auch Blutverdünnend (absprechen mit dem Arzt, falls man blutverdünnende Medikamente einnimmt).
Das kenne ich nur von Ingwer. Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

4

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 21:16

Danke für eure Antworten, Eva u. Gesine ;)

@ Eva
Magermilchprodukte weil sie mir gleich gut bzw. sogar besser schmecken (das Bio-Magerjoghurt mit Acidophilusbakterien ist ein Traum). Und weil generell gilt, dass man pflanzliche Fette den tierischen Fetten vorziehen soll. Auch will ich Kalorien sparen und haben die mageren Varianten - warum auch immer - mehr Eiweiß als die fettreicheren. Zudem mixe ich auch meist noch 1 TL Leinöl hinzu (wegen Omega3) - das ist mir Fett genug *g*

@ Gesine
Das wegen blutverdünnender Wirkung ist mir bekannt. Aber mein Blut ist "normal". Hoffentl. ändert sich das nicht wegen Ingwer. Wegen der Schleimhäute komme ich ins Grübeln. Ich hatte eine Gastritis, will nicht, dass die wieder kommt. In Summe werde ich beim Ingwer wohl etwas mehr acht geben müssen, damit der Schuss nicht nach hinten losgeht.

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

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5

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 22:34

Hallo Maxip,

natürlich kann nachvollziehen, daß Dir die mageren Joghurts besser schmecken, aber die Qualität ist natürlich bei Vollmilchjoghurt ganz anders! Vollmilch wird i.d.R. nicht zuerst 'zerlegt' und dann wieder zusammengemixt, wie es bei allen andren Milchsorten der Fall ist. Und der Fettgehalt? Wird immer noch von der Trockenmasse berechnet und da ist es fast unerheblich, was Vollmilch mehr an Fett als Magermilch hat.
Leinöl mach ich mir ohne weiteres auch noch zu Vollmilchjoghurt dazu, hebt auch nochmal den Geschmack!



Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)