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Naturi

Anfänger

  • »Naturi« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Wohnort: Steiermark

Beruf: Freier Mitarbeiter bei Mutter Erde

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1

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 17:10

Welches Material für Wasserleitungen im Haus

Hallo, :)

wir müssen ein paar Wasserleitungen im Haus erneuern.
Die Frage, welches Material da am sinnvollsten ist, knnten wir leider bis jetzt nicht klären.
Sie scheinen alle irgendwelche Giftstoffe ins Wasser ab zu geben.
Aber was ist das sinnvollste, das am wenigsten schädliche? :?:

Kann mir da jemand helfen? Oder einen Tipp geben, wo ich mich da weiter erkundigen kann?

MfG aus der Steiermark - Naturi

mrichter

Moderator

Beiträge: 175

Wohnort: Wien

Beruf: Werbegraphikdesigner (Design für Web und Print) und Biologe

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2

Sonntag, 19. Oktober 2014, 00:53

Kupfer ist zwar nicht schlecht, weil gut haltbar, es gibt aber etwas Kupfer an das Wasser ab (vor allem in den ersten Jahren). Vorteil: Wenig Verkeimung; am besten erst etwas fließen lassen (um an weniger kupferhaltiges Wasser zu kommen). Ein wenig Kupfer braucht jeder. Nur zu viel natürlich nicht. Mal das Wasser analysieren lassen: Bei uns (Kupferleitungen) hält sich die Menge des Kupfers im Wasser deutlich in Grenzen. (Zitat: "Allerdings hat sich gezeigt, dass die Kupfervergiftungen ausschließlich bei der Nutzung privater und extrem saurer Trinkwasserbrunnen aufgetreten sind." - Bei saurem Wasser also Kupfer meiden. Quelle: http://www.umweltlexikon-online.de/RUBwa…rviceseite1.php)

Am meisten empfohlen wird:
Edelstahl Rostfrei mit Qualitätssiegel. Gibt keine Schwermetalle ab.
Allerdings können dann Amaturen und Boiler eher korrodieren, falls sie aus weniger edlen Metallen bestehen. Diese sollten also am besten aus dem gleichen Material sein.
Quelle:
http://www.immoclick24.de/sanitaertechni…rleitungen.html

Vermeiden:
Verzinkter Stahl – anfällig für Korrosion und Kalk.
In Kombination mit Kupferrohren reagieren die Materialien miteinander, sodass sich Schwermetalle lösen können. Bei weichem Wasser (< 14° dH) korrodiert die Verzinkung so schnell, dass die Lebensdauer des Rohrs unter zehn Jahre sinken kann. (Quelle wie oben)

Bei Plastik (manche empfehlen auch das) ist in der Diskussion, ob es schneller verkeimt.
Und ob da Weichmacher ins Wasser geraten könnten?

3

Sonntag, 2. November 2014, 21:48

Vielen Dank Marcel für die Einschätzung! Ich sehe das ganz ähnlich.

Zu Plastik vielleicht noch: Hartplastik gibt kaum Weichmacher ab.

Letztlich ist das Problem aber bei allen Materialien ähnlich. Deshalb rate ich immer dazu, vor der Nutzung von Trinkwasser, das Wasser ablaufen zu lassen. Vor allem am Morgen!