Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

diverunner

Anfänger

  • »diverunner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Wohnort: 50259 Pulheim

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 20. November 2014, 14:02

Arthrose (Hüfte)

Hallo und einen guten Tag zusammen, über den Hund zur Homöopathie!!
Über Recherchen zu Cholesterinsenkern und ihren Nebenwirkungen lande ich zufällig auf der Seite von Rene Gräber.
Trotz meiner Vorsicht und kritischen Haltung gegenüber Internetseiten mit entsprechenden Inhalten, hat mich Herr Gräber mit seiner Kompetenz
gewinnen können. Durch weiteres Stöbern bin ich nun in diesem Forum gelandet.
Kurzum, die Cholesterinsenker Simbavastin und Atorvastatin führten zu erheblichen Beschwerden im linken Bein mit starker Gehbehinderung.
Habe sofort nach dem Buch über die "Lüge des Cholesterin" das Mittel sofort abgesetzt. Die Beschwerden gingen zurück, um aber nach kurzer Zeit sich erneut zu manivestieren. Um nun endlich einen Befund zu bekommen machte ich mich auf die Suche nach einem Orthophäden. Es dauert eine Weile einen zu finden und auch kurzfristig innerhalb von 1 Woche einen Termin zu bekommen. Das Gespäch begann recht schnell mit der Frage des Arztes:" Was glauben Sie, wieviel ich netto für Ihre Behandlung von der Kasse erstattet bekomme?" Antwort: "7,50Euro"
Eine röntgenologische Untersuchung der Hüfte ergab einen wohl genetisch bedingten Defekt des Hüftgelenks, der aber nicht operabel zu behandel sei. Gelenkspalt und Knorpel sind gut sichtbar. Eine Zyste am Gelenkspalt wurde vom Röntgenologen, sowie dem Orthophäden nicht weiter kommentiert.
Laufe wöchentlich ca.70km, zwischendurch zur Gelenksentlastung auch mit dem Fahrrad, mit dem Hund, was manchmal doch zu erheblichen Beinträchtigungen führt. Nehme nun seit ca. zwei Monaten ein Glucosaminpräparad und seit Gestern Chondroitin in Kombination. Auch ein Ergebnis durch "Yamedo".


Nun halten sich die Beschwerden tagsüber doch tatsächlich in annehmbaren Grenzen. Ein bischen Homöopathie kommt noch dazu.
Aber dann abends kann ich kaum auf einem Stuhl sitzen und bin gezwungen mich frühzeitig und sehr früh, zum Nachteil meiner Frau, hinzulegen und auszustrecken. Eine Katze zwischen den Beinen, oder auf dem Bauch ist unerträglich, da ich ständig die Seite wechseln muss, um Entlastung zu finden. Das Spiel dauert so bis kurz vor Mitternacht oder auch frührer, um dann plötzlich nicht mehr vorhanden zu sein.


Wo kommen die Schmerzen her, wenn der Knorpel noch vorhanden ist und selbst keine Schmerzen melden kann. Was bedeutet die unkommentierte Zyste am Gelenkspalt. Das sind die Fragen, die mich nun ernsthaft beschäftigen.
Meine Frau jünger als ich sollte mich doch noch eine Weile genießen können, ebenso der Hund, gerademal 17 Monate alt. ?(

Avalonis

Moderator

Beiträge: 724

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

2

Freitag, 21. November 2014, 19:24

Willkommen :)

Vermutlich bist du über diesen Artikel "gestolpert":
http://www.naturheilt.com/Inhalt/Arthrose.htm
Liebe Grüße
Avalonis

3

Samstag, 22. November 2014, 20:24

Hüftarthrose

Ganz herzlichen dank für diese Frage und die Schilderung des bisher "gelaufenen". Dieser Fall ist recht typisch für zahlreiche Schmerzpatienten.

Sie haben Recht: Knorpel selbst besitzt keine Schmerzrezeptoren. Also müssen die Schmerzen woanders herkommen. Nach meiner Erfahrung ist dies oftmals die Muskulatur und die Faszien, also ein myofaszialbedingter Schmerz. Es kommen natürlich noch unzählige andere Dinge in Frage, siehe:

http://www.yamedo.de/symptome/gelenkschmerzen.html

http://www.naturheilt.com/Inhalt/Gelenkbeschw.htm

Ich gebe zu: Beide Artikel sind nicht vollständig und vieles ist noch unerwähnt.

Hier im Forum habe ich die Fragen zu Schmerzen und wie ich in der Praxis vorgehe aber schon einmal beantwortet. Vielleicht ist dies ja schon hilfreich:

Knorpelaufbau

Dort habe ich auch die Links zum Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat gebracht.

In einer Frage zur Achillessehne zeige ich auch exemplarisch, wie eine Diagnose gefunden und eine Therapie eingeleitet werden könnte:

Wasser in der Achillessehne

Das scheint jetzt erst einmal nichts mit der Hüfte zu tun zu haben, aber das Vorgehen ist ganz ähnlich...

Ich hoffe ich konnte damit erst einmal einige Ideen vermitteln...

diverunner

Anfänger

  • »diverunner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Wohnort: 50259 Pulheim

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 25. November 2014, 13:20

Hallo Herr Gräber,
danke für die Informationen. Diese habe ich ausschließlich von Ihren Beiträgen. Ich lese mich zur Zeit regelmäßig durch Ihre Seiten.

herzliche Grüße

Ulrich Zinburg

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 052

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 23:59

Hallo Diverunner,
wie lange schon und in welcher Dosierung nimmst du Glucosamin und Chondroitin?
Ich habe mit beiden Knorpelnährstoffen im Februar 2007 in der Dosierung 1.500 mg Glucosamin und 1.200 mg Chondroitin begonnen. Blickrichtung waren meine zunehmenden Kniebeschwerden (Stechen). Erst nach ca. einem Jahr waren die Beschwerden verschwunden.
Mikronährstoffe wirken nur langsam und sind mit Medikamenten nicht vergleichbar. Dafür wirken sie nebenwirkungsfrei, ganzheitlich und nachhaltig.
Du solltest also Geduld aufbringen, zumal ja noch Knorpel vorhanden ist, der mit den Nährstoffen regeneriert werden kann.
Auf Grund meiner Spinalkanalstenose nehme ich zur Zeit noch eine erhöhte Dosis von 2.500 mg Glucosamin, 2.000 mg Chondroitin und 1.500 mg Kollagen und diverse andere Mikronährstoffe.

Schmerzen können auch durch einen starken Vitamin-D-Mangel begünstigt werden. Hier wäre eine Überprüfung des Blutspiegels 25D sinnvoll (gesund ist zwischen 40 und 90(100) ng/ml). Gegebenenfalls eine Starttherapie nach Dr. von Helden durchführen.
Eine zusätzliche Aufnahme von organischem Schwefel (MSM) (3 - 8 Gramm) wirkt ebenfalls schmerzlindernd und fördert das Knorpelwachstum.

Stichwort Cholesterin: Hier tun 2 - 4 Gramm der beiden Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA Wunder, am besten als Fischölkapseln (ein Gramm Fischöl enthält 300 mg EPA/DHA).
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

diverunner

Anfänger

  • »diverunner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Wohnort: 50259 Pulheim

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

6

Montag, 15. Dezember 2014, 15:07

Hallo bermibs,
zunächst einmal danke für Deine Informationen!
Ich nehme Glucosamin und Chondroitin seit knapp zwei Monaten und kann sagen, daß sich das Beschwerdebild stark verbessert hat. Da ich die Woche ca. 70-80km mit dem Hund zu Fuß und per Fahrrad zurücklege, bin ich sehr zufrieden. Auch des Nachts sind keine Schmerzen mehr vorhanden.
Aber es ist auch klar, daß einerseits die Einnahme fortgesetzt werden muß und weitere gesundheitsfördernde Maßnahmen zu ergreifen sind.
Es gibt auch eine Empfehlung durch Herrn Gräber eine entsprechende Gymnastik für die Faszien der Hüfte durchzuführen, da diese eventuel für die Schmerzen verantwortlich sein können.
In dem Buch "Das neue Stretching" finden sich die entsprechenden und einfach durchzuführenden Anleitungen.
Ferner setze ich jetzt nach und nach die fünf Wundermittel ein, die Rene Gräber anpreist.
Habe das Frühstück um die Variante Müsli erweitert und esse weniger Brot. Der Kaffekonsum hält sich eh mit zwei Tassen am Tag in Grenzen. Dafür gibt es zusätzlich 3 x täglich Mariendisteltee mit Pfeffermizblättern. Aber es braucht Zeit.
Meine Schwester nimmt schon seit 10 Jahren ein Glucosaminprodukt, da sie in den Finger- Fußzehengelnken und den Bandscheiben Probleme hatte und ist seit schon langer Zeit Beschwerdefrei.