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mary

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1

Dienstag, 25. November 2014, 20:17

Ck Wert

Sg, Yamedo Team!
Was bedeutet ein erhöhter CK wert (294) im Blutbefund.
Besteht da ein Zusammenhang mit Vitamin D ( habe das Buch v.Hrn. Gräber gelesen). Vitamin D wert 21,3.
Mir schmerzen nämlich seit Wochen die Armmuskeln ( vorwiegend Oberarme) so sehr , als hätte ich einen Dauermuskelkater und morgens nach dem Aufstehn die Achilessehnen.
Erbitte Antwort!
Danke Lg. Mary

2

Freitag, 28. November 2014, 10:23

Creatinkinase - Schmerzen und Vitamin D

Die Creatinkinase (CK) ist ein Enzym, das bei der Energiegewinnung benötigt wird und sowohl in Muskelzellen als auch im Gehirn vorkommt. Der Gesamt-CK-Wert kann auch durch eine Skelettmuskelerkrankung erhöht sein. Solche Erkrankungen, wie z.B. dem Post-Polio-Syndrom, Muskeldystrophien oder Myositis, zeigen CK-Aktivitäten, die bei über 25.000 Einheiten pro Liter (U/l) liegen. Aber auch Training, Injektionen oder bestimmte Medikamente können den Wert erhöhen. Mehr dazu unter: http://www.yamedo.de/blutwerte/creatinkinase.html

Der Vitamin D Wert liegt mit 21 schon relativ niedrig. Das mit Vitamin D wird ja immer bekannter, weswegen ich ja auch ein kleines Buch dazu geschrieben habe, weil ich so viele Anfragen dazu bekam: http://renegraeber.de/vitamin-d-therapie.html
Kurzes Fazit zum Vitamin D: Ja, der Spiegel sollte aus meiner Sicht optimiert werden. Am besten mit Sonne. Alles relevante dazu steht ja im Buch und auf zahlreichen Artikeln die ich bereits dazu veröffentlicht habe.

Bleibt die Frage nach den Schmerzen in den Oberarmen. Diese können sich durch eine Aufsättigung mit Vitamin D bessern. Gibt es eine Garantie dafür? Nein, natürlich nicht. Sollte man das deswegen mit dem Vitamin D vergessen? Nein, natürlich nicht.

Um eine Idee zu bekommen, was das mit den Schmerzen sein könnte, biete ich einmal folgende meiner Beiträge zum lesen an:

Wasser in der Achillessehne

In diesem Beitrag hier im Forum geht es zwar um die Achillessehen, aber der Gedankengang bzgl. der Oberarmschmerzen ist ganz ähnlich.

Knorpelaufbau

Auch ein Beitrag aus diesem Forum. Wichtig scheint mir zu klären, ob sich die Schmerzen durch eine "Muskeltherapie" (wie ich das u.a. hier beschreibe http://www.schmerztherapiezentrum.com/) bessern lassen. Wenn ja: dann los. Meist ist aber eine Kombination aus Ernährung, Vitalstoffen und Muskeltherapie ratsam...

Aber als erstes sollte natürlich eine vernünftige Diagnose her.

mary

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3

Freitag, 28. November 2014, 20:28

Danke für die wertvollen Beiträge Hr. Gräber!
War beim hausarzt Blutbefund besprechen, hat mir oleovit D3 tropfen verschrieben. 1mal die woche 30 tropfen........ ob das genug ist für mich????
Lg. Mary

4

Montag, 1. Dezember 2014, 10:42

Oleovit

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sind ein Tropfen Oleovit D3 400 I.E.

Somit wären das 12.000 Einheiten täglich. Und das sehe ich als "gut" an bei diesem Vitamin D Wert.

5

Dienstag, 2. Dezember 2014, 16:25

Hallo,

das wären nach meiner Rechnung 12.000 IE. pro Woche und damit eher zu wenig. Ja stimmt, ein Tropfen dieses Öls enthält 400 IE, das hab ich eben nachgelesen.

Es gibt aber auch VitD3-Öl mit 2.500 IE pro Tropfen, das wäre dann eine gute Dosierung. Vielleicht hat sich der Arzt mit dem Produkt vertan?

LG
Marion

mary

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6

Samstag, 6. Dezember 2014, 13:44

Hallo!
Ja mein arzt hat mir tatsächlich 1 mal 30 triopfen in der woche verschrieben...........da ich diverse meinungen jetzt hier gelesen habe, und darauf vertraue, werde ich in eigenregie die menge erhöhen.
Ja das stimmt schon 1 tropfen 400 I.E. vitamin D3.
Vielen Dank allen
Lg. Mary

bermibs

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7

Samstag, 6. Dezember 2014, 16:02

Hallo Elisabe, hallo Mary,
das ist kein Versehen. Das ist Unkenntnis, Unvermögen und Ignoranz. Eine Bekannte von mir hat seit drei Jahren Lungenkrebs und ich habe ihr gesagt, sie solle mal ihren Blutspiegel 25D bestimmen lassen. Ihr Onkologe hat jedes mal abgewunken. Der Test bei der Hausärztin ergab jetzt katastrophale 16 ng/ml. Und das bei Krebs. Die Ärztin hat ihr daraufhin Vigantoletten 1000 verschrieben. Und sie soll sage und schreibe eine!!! pro Tag nehmen. Da fällt mir nichts mehr dazu ein.

Mit deinen 1.700 IE je Tag kommst du niemals aus dem Mangel heraus.

Zu einer schnellen Aufsättigung wäre eine sogenannte Starttherapie nach Dr. von Helden sinnvoll. Er setzt 80.000 - 100.000 IE je Tag an, abhängig vom Körpergewicht. Das bringt einen Anstieg des Spiegels um ca. 10 ng/ml pro Tag.
Bei einer idealen Zielstellung von 60 ng/ml wären das vier Tage Starttherapie. Zur Erhaltung sollten dann rund 5.000 IE ausreichen. Am besten dann nach drei, vier Wochen noch einmal den Spiegel prüfen lassen.

Im Internet bekommt man Doctor's Best Vitamin D3 5000, 360 Kapseln für unter 20 € (z.Z. NL). Meine letzte Quelle in GB hat leider die Preise drastisch angezogen (über 30 €). Wenn du in Österreich "Medikamente" aus den USA einführen darfst, so kannst du die gleiche Dose für unter 10 € bei eu.iherb.com kaufen. Ich darf es auf Grund von Pharmalobby-Gesetzen in Deutschland nicht. Das sind doch hoch gefährliche Medikamente. Und davor muss ich als dummer Bürger geschützt werden. Selbst hoch wichtige Mitochondrienmikronährstoffe wie Alpha-Liponsäure sind in Deutschland apothekenpflichtige Medikamente!!!

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent
LG bermibs
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mary

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8

Montag, 8. Dezember 2014, 16:12

Hallo!
Ich wiege 75kg..... und nehme 30 tropfen Oleovit D3 zu 400 I.E. täglich seit 4 tagen.
Wenn ich diese Menge beibehalte, müsste ich in einem Monat einen Stand um die 50ng/ml erreichen.lt. meiner Berechnung nach dem Buch von Hrn. Gräber.
Ja Das stimmt mein Hausarzt ist sicher etwas vorsichtig , aber er ist ja kein Heilpraktiker , nur Schulmediziner.............daher habe ich auf Eigenverantwortung die Dosis erhöht und bitte auf diesem Weg um Unterstützung..... ob ich es auch richtig mache.
Vielen Dank für alle Meinungen und Tipps!!! Lg. Mary

bermibs

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9

Montag, 8. Dezember 2014, 20:42

Hallo Mary,
der Aufsättigungszeitraum (Bolus-Therapie / Starttherapie) ist viel zu lang. Hier solltest du wenigstens mit 50.000 IE = 125 Tropfen arbeiten. Dann benötigst du nur 6 Tage für die Aufsättigung (ca. 50 ng/ml; bei 8 Tagen ca. 60 ng/ml) und kommst damit wesentlich schneller aus dem Mangel raus. Zur Erhaltung dürften dann 5.000 IE = 12 - 13 Tropfen ausreichen.
Wir sind beide in der gleichen Gewichtsklasse ;) und ich hatte im letzten Winter mit 6.000 IE ideale 74 ng/ml. Mit den 5.000 dürftest du so bei 60 ng/ml liegen.
Spätestens nach dem Winter, besser 2, 3 Wochen nach der Aufsättigung + Erhaltung den Blutspiegel einmal bestimmen lassen. 40 sind zwar gut, aber 60 aufwärts ist besser (siehe Krebsprophylaxe).

Kleine Anmerkung: Diesen Sommer hatte ich auf 4.000 IE reduziert, da ich bei der Gartenarbeit am Wochenende immer "oben ohne" war. Diese Sonnenstunden haben nicht ausgereicht, um die 2.000 IE auszugleichen! Mein D-Wert war Anfang Oktober auf 64 ng/ml zurückgegangen. Das ist auch noch gut, zeigt aber, dass der tägliche Aufenthalt in der Sommersonne notwendig wäre, um wenigstens in diesen Monaten auf Supplemente verzichten zu können. Ich sitze aber 5 Tage die Woche zur günstigsten Mittagszeit im Büro, wie viele Menschen auch :wacko:
LG bermibs
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10

Montag, 8. Dezember 2014, 21:31

Ach jetzt sehe ich das erst: verschrieben waren 12.000 Einheiten in der Woche.

Ich hatte nicht richtig gelesen, als Sie schrieben: pro Woche.

In meiner Antwort hatte ich es aber "wieder" richtig: 12.000 pro Tag.

Bermibs geht auf die entsprechenden Dosen nach Dr. Helden ein. Ich sehe bei einigen Patienten bei diesen hohen Dosen bestimmte Reaktionen und Unverträglichkeiten. Meine bisherige Vermutung: solche Patienten sind auch bei den anderen Vitalstoffen relativ schlecht aufgestellt. Im Allgemeinen komme ich in der Praxis mit Dosen von 4.000 bis 20.000 I.E. täglich gut zurecht.

mary

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11

Montag, 8. Dezember 2014, 22:12

danke Hr. Gräber..... liege ich dann richtig wenn ich für 1 monat mal diese dosis beibehalte von 12000 täglich????
Möchte ja nichts falsch machen. Erbitte Antwort. Lg. Mary
Möchte noch dazu bemerken, das sich meine oberarmschmerzen zur zeit deutlich gebessert haben.
Ob ein zusammenhang besteht kann ich nicht beurteilen.

mary

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12

Montag, 8. Dezember 2014, 22:17

Hallo Bermibs. Danke, auch ich bin nicht viel in der sonne da ich ja auch beruflich immer im haus verbringe. und jetzt bei dem nebelwetter schon garnicht. Trotzdem hab ich bisl Angst überzudosieren, weil ich ja dann niemand hab, falls ich probleme habe.
danke jedenfalls auch. liaben gruss mary

bermibs

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13

Montag, 8. Dezember 2014, 22:35

Hallo Mary,
deine Angst ist unbegründet. In den 60-iger Jahren bekamen Babys zur Rachitisprophylaxe 5 mg D3 gespritzt. Das sind sage und schreibe 200.000 IE auf 3 - 5 kg Körpergewicht. Das kannst du auch bei René im Buch nachlesen. Und es gibt nicht einen Bericht über Schäden oder Nebenwirkungen. Auf dein Gewicht umgerechnet wären das astronomische 3.000.000 IE!!!
Mit den 6 x 50.000 IE bist du weit ab von Überdosierung.

2013 hatte ich mit Vitamin D noch etwas "experimentiert" und 6 Wochen lang 30.000 IE genommen. Damit kam ich gerade einmal auf 114 ng/ml ohne Nebenwirkungen und ohne Hyperkalzämie. Die anschließenden 10.000 IE haben diesen Spiegel gehalten.

Zudem kommst du ja in der Endsumme auf den gleichen Gesamtwert. Und bei D spielt es keine Rolle, ob ich den Gesamtwert auf einmal einnehme oder auf viele Tage verteile. Der Körper ist darauf eingerichtet, auch größere Mengen sofort zu speichern. Das ergibt sich aus der nicht kontinuierlichen D-Versorgung, so dass der Körper mit schneller Speicherfähigkeit auch Durststrecken überbrücken kann.

Die Schulmedizin will uns gerne Angst bei der Verwendung von Supplementen machen und übertragen die sehr engen Spielräume bei Medikamenten auf die Mikronährstoffe. Die haben jedoch wesentlich mehr Spielraum bei der Dosierung.
LG bermibs
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14

Freitag, 12. Dezember 2014, 13:33

Ich würde meinen, dass bei derart niedrigen Vitamin D Spiegeln 12.000 I.E. eine brauchbare Dosierung sind. Wie bereits oben angedeutet: nicht jeder Patient veträgt eine "extrem" hohe Dosierung problemlos. Die 12.000 I.E. sind m.E. bei allen Patienten gut verträglich.

Ich rate generell aber auch dazu weitere Vitalstoffe im Auge zu behalten, nicht nur das Vitamin D ;)

mary

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15

Dienstag, 16. Dezember 2014, 21:57

Hallo! Nehme noch Omega-3 seefischöl 1000.... 1 kapsel täglich magnesium plus 400mg (von Abtei) darin enthalten noch B-vitamine.(1,2,3,5,6,12,Folsäure und Biotin
Soll ich mir kalcium auch noch dazu kaufen und in welcher dosis???
lg. mary

bermibs

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16

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 10:56

Hallo Mary,
die eine Kapsel Omega 3 ist zu wenig. Absolutes Minimum der beiden Säuren EPA/DHA liegt bei einem Gramm täglich. Und eine Fischölkapsel (1.000 mg) enhält gerade einmal 300 mg davon.
Meine Empfehlung geht auch ausgehend von der Bedeutung dieser Fettsäuren auf zwei Gramm. Das wären dann 6 - 7 dieser Fischölkapseln (das Doppelte bei 500 mg-Kapseln).

Die 400 mg Magnesium sind eine gute Versorgung. Bei Frauen wird eine therapeutische/orthomolekulare Obergrenze von 800 mg angegeben. Dann wäre aber die Aufteilung in mehrere Einzeldosen angeraten, da hohe Einmaldosen zu Durchfall führen können.
Die B-Vitamine sind bei Abtei von Haus aus schwach besetzt - max. 300 % von DGE-Werten. Das reicht oft nicht für eine optimale Versorgung, schon gar nicht für therapeutische Dosen.
Inhaltsstoffe: Magnesium Plus
Ausgehend von der Magnesiumobergrenze könntest du gelegentlich auch zwei nehmen.

Ein Calciumsupplementierung ist in zunehmendem Alter immer empfehlenswert. Solange noch keine Knochenprobleme vorhanden sind, sollten 1.000 mg ausreichen. Bei Osteoporose und Ähnlichem kann man bis 1.500 mg gehen. Dann wären aber auch ein idealer D-Spiegel, Magnesiumdosen im oberen Bereich und Vitamin K (500 - 1.000 µg) und einiges mehr zwingend.
Liebe Grüße
Bernd
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (1. Februar 2015, 18:08)


mary

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17

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 20:13

Hallo bermibs!
Danke für deine Antwort!
War heute in der Apotheke, wollte mir Vitamin K holen... gibts nicht, hat auch einige bestellfirmen durchgeguckt, angeblich hat keiner das vitamin k. Bin mir fast bisl blöd vorgekommen, weil sie mich gefragt hat, wieso ich das brauche. habs ihr versucht zu erklären, aber glaub verstanden hatts mi net. gg
Wo beziehst du das Vitamin K.... und muss man auch K1 K2 nehmen???
Vielleicht Weiss auch Avalonis RAt wo man das in österreich bekommt.
Lieben Gruss Mary

Avalonis

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18

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 20:55


Vielleicht Weiss auch Avalonis RAt wo man das in österreich bekommt.
Lieben Gruss Mary

Ich würde in der www.Kaiserkrone.at oder Metatron Apotheke www.metatron-apo.at nachfragen.
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

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19

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 21:59

Hallo Mary,
K1 ist die pflanzliche Form und wird im Körper in die bioverfügbare Form K2 umgewandelt. Deshalb macht es wenig Sinn, K1 aufzunehmen. Die körpereigene Produktion von K2 erfolgt durch Bakterien im Darm (E-coli u.a. - sie sind also nicht "nur Feinde" des Menschen ;) auch Gesundheitsbringer).

Ich beziehe K2 (NOW) direkt aus den USA. Da sind sie am preiswertesten und enthalten noch reichlich Alfalfa/Luzerne. 100 Kapseln a' 100 µg K2 und 300 mg Alfalfa kosten knapp 8 € (eu.iherb.com). Das Porto hält sich auch in Grenzen.
Die darf ich sogar einführen :D , da die 100 µg genau dem DGE-Wert entsprechen, also kein Medikament!!!

Noch eine Anmerkung: Bei "Blutverdünnern" wie Marcumar sind Dosen bis 1.000 µg K2 vollkommen unschädlich und haben auf die Blutgerinnung keinen Einfluss. Aber die Knochen freuen sich über diese Dosis :thumbup:
Alles andere ist nur Panikmache der Schulmedizin.
Liebe Grüße
Bernd
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Fred Ho

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20

Freitag, 19. Dezember 2014, 19:03

Mal allgemein zum Thema Vitamine:
Vitamine arbeiten im Verbund, d.h. ein isoliertes Vitamin kann seine Wirkung nicht voll entfallten. In unseren Lebensmitteln haben wir ja auch immer mehrere Vitamine drin und das ist auch gut so.
Um sich auf eine gute Wirkung von Vit. K2, D3 verlassen zu können sollte immer ein Multipräparat und am besten auch Vit.-B-Komplex im Backround genommen werden oder Mengen von gutem Obst und Gemüse. Die erhöhte Einnahme von Monovitaminen kann auch zum Mangel eines anderen Vitamins führen und das Fehlen eines Vitamins die Enzymsyntese eines anderen Vitamins negativ beeinflussen. In der Prävention ist wie bei Vielem das richtige Verhältnis ausschlaggebend, allerdings in der Therapie kann temporär eine erhöhte Monogabe auch sinnvoll sein.
Zum D3 wurde ja schon einiges hier geschrieben, dass ich mich kurzfassen Kann. Als Zielwert halte ich 80 ng/ml erstrebenswert. Wie bermibs schon schrieb, benötigt man höhere Dosen um schnell dahin zu kommen. Ich selber habe 6 Monate 20000 IE/d genommen, mit einem erreichten Blutwert von 55 ng/ml. Natürlich reagiert jeder Organismus anders und somit muß jeder für sich selber ermitteln was geht oder was geht nicht. Blutkontrolle unbedingt notwendig!
Zum Vit. K2 von NOW muß erwähnt werden, dass es sich dabei um syntetisches Mk 4 handelt (sonst in Eier, Fleisch vorhanden, was für Veganer ein Problem darstellen könnte). Die ergibigste Form ist Mk 7 aus Natto (und somit Veganerfreundlich). LifeExtension bietet Super K an (Vit. K-Komplex, 1000 µg K1, 1000 µg K2 Mk 4, 200 µg K2 Mk 7), welches natürlich teurer ist.
MK-7 ist viel länger wirksam als MK-4 und K1: Die Halbwertszeit im Serum beträgt für MK-4 nur 1 Stunde, für K1 1,5-7,5 Stunden und für MK-7 sogar 56 Stunden. Die Einnahme von MK-7 führt zu einem viel besseren und gleichmässigeren Vitamin-K-Status. MK-7 stammt aus natürlicher Quelle (Bakterien). Das in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Vitamin K1 und MK-4 wird (zumeist) synthetisch hergestellt. Aufgrund der langen Halbwertszeit und der guten Verteilung in allen betreffenden Geweben ist MK-7 in viel geringerer Dosis wirksam (rund 50 Mikrogramm pro Tag) als K1 oder MK-4.
Literatur gibt es darüber auch, kleine Auswahl:
Kaneki M, Hosoi T, Ouchi Y et al. Pleiotropic actions of vitamin K: protector of bone health and beyond? Nutrition. 2006;22(7-8):845-52.
Vermeer C, Shearer MJ, Zittermann A et al. Beyond deficiency: potential benefits of increased intakes of vitamin K for bone and
vascular health. Eur J Nutr. 2004;43(6):325-35.
Cranenburg EC, Schurgers LJ, Vermeer C. Vitamin K: the coagulation vitamin that became omnipotent. Thromb Haemost. 2007;98(1):120-5.
Hasanbasic I, Rajotte I, Blostein M. The role of gammacarboxylation in the anti-apoptotic function of gas6. J Thromb Haemost.
2005;3(12):2790-7.
Schurgers LJ, Vermeer C. Determination of phylloquinone and menaquinones in food: effect of food matrix on circulating vitamin K
concentrations. Haemostasis 2000;30:298-307.
Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

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