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1

Montag, 26. Januar 2015, 09:32

Haut / Akne / psychisch oder physisch

Hallo zusammen,

ich habe ein relativ schlechtes Hautbild, keine richtige Akne (nicht mehr), aber immer Pickel (auch tief sitzende) und Mitesser.
Ich bin 26 Jahre und habe dieses Problem seit dem ich ca. 15J. bin.
Vorab muss ich sagen, als ich die Pille genommen habe (16-21J.) hatte ich, soweit ich mich erinnere kaum Probleme. Die Pille nehme ich aber seit ca. 5J. nicht mehr, verzichte ganz auf hormonelle Dinge. Ich will mich aber nicht damit zufrieden geben, dass es ausschließlich mit Hormonen zu tun hat. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, da mein Frauenarzt meinte, dass meine Werte in Ordnung sind.

Ich habe schon etliches ausprobiert. TCM, klassische Schulmedizin (die hammer Mittel habe ich mir nie verschreiben lassen), Heilpraktiker, Homöopath etc.

Ich ernähre mich vegetarisch, fast vegan und versuche mich hauptsächlich biologisch zu ernähren.
Als Nahrungsergänzung verwende ich b-Vitamine, Zink, Kieselsäure und Vitamin C.
Zur zeit führe ich regelmäßig Darmspülungen mit Kaffee durch und nehme zusätzlich Heilerde, Kurkuma und Flohsamenschalen.
Eine Entgiftung habe ich auch schon durchgeführt.

Eins kommt noch hinzu: Ich habe seit ca. 6Monaten einen neuen Freund, ich kann es nicht ausstehen, wenn mir irgendwer (selbst meine Eltern) ins Gesicht fasst, außer bei meinem Freund, da war es ok für mich. Mein Hautbild hat sich in den 5Monaten schon was verbessert, jedoch ist er jetzt seit 1Monat weg (Weltreise) und seit dem habe ich das Gefühl das es was schlechter wird mit meinem Hautbild. (Bei vorherigen Freunden mochte ich das anfassen im Gesicht auch nicht).
Daher kommt die Frage nach dem psychischen, dem komme ich aber noch nicht ganz auf die Schliche....

Ich hoffe, dass ich hier ein wenig austausch finde und das evtl. jemand dieses Problem kennt.

Ich danke euch schon mal sehr!

Liebste Grüße,
Annie :rolleyes:

2

Montag, 26. Januar 2015, 14:39

Hallo Annie,

ich kann dich gut verstehen, mein Hautbild ist und war auch nie das Beste und ich versuche mein Möglichstes mit Heilerde, Aleppo Seife und Dr. Hauschka Waschmittel. ;( Besonderes letzteres ist (trotz hohem Preis) Gold wert!

Allerdings bemerke ich, genauso wie du, eine Verschlimmerung sobald sich mein Stresslevel über einen gewissen Zeitraum erhöht. Aktuell hatte ich gerade Semesterprüfungen und die stressigen Wochen und die ganze Lernerei haben ihre Spuren hinterlassen, mein Gesicht und der Rücken - alles voller Stresspusteln! :(
Da meine Mitbewohnerin zur Prüfungszeit immer ganz ähnlich reagiert, vermute ich da einen ganz engen Zusammenhang zwischen Stress und Hautbild.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Je mehr Stress ich habe desto häufiger fasse ich mir unbewusst an den Kopf oder ins Gesicht und da Hände auch ein relativ guten Keimherd abgeben, schätze ich mal das das die Sache zusätzlich verschlimmert.

Viele Grüße
Johnann

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 048

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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3

Montag, 26. Januar 2015, 16:18

Hallo Annie,

bei deiner Hautgeschichte dürften sehr viele Faktoren mitspielen, die man hier im Forum gar nicht alle erfassen kann.

Ich möchte einmal einige anreisen.
Ernährung:
Du schreibst von vegetarischer, fast veganer Ernährung. Das ist grundsätzlich der richtige Ansatzpunkt. 100 % entspricht nicht unserer Natur und ist auch nicht optimal. Wie schaut aber der Anteil von raffinierten Kohlenhydraten (vegan!) auf deinem Speisezettel aus? Zucker und Weißmehl sind pures Gift für die Haut.
Wie schaut es mit pflanzlichem Fett, insbesondere den ganz wichtigen Omega-3-Fettsäuren aus? Eine gesunde Haut braucht sehr viel davon.

Mikronährstoffe:
Viel Mikronährstoffe liegen bei uns im Argen, meistens durch schlechte Ernährung aber auch geografisch bedingt. Hier ist Vitamin D zu nennen, dass im Winter absolut auf dem Nullpunkt ist. Hast du mal deinen Blutspiegel bestimmen lassen?
Du nimmst ja schon einige Mikronährstoffe. Du gibst leider keine Dosierungen an. Die wären aber wichtig für eine Einschätzung. Vitamin D und Omega 3 sind zum Beispiel gute Entzündungshemmer.
Hier eine orthomolekulare Übersicht zur [Link zu Akne bei Wunsch per PN].

Stress:
Stress ist ein entscheidender Faktor für Entzündungsprozesse, da psychischer aber auch körperlicher Dauerstress zu Nitrostress in den Zellen und Mitochondrien führt. Hast du dich schon einmal auf nitrosativen Stress Testen lassen? Den kann man ganz einfach am Stickstoffmonoxidgehalt (NO) in der Ausatemluft bestimmen. Solche Geräte haben z.B. Pulmologen und ein Test kostet privat ca. 20 €.
Der Referenzwert liegt zwischen 10 - 15 ppb. Über 20 beginnt schon Nitrostress. Unsere liebe Schulmedizin setzt natürlich die Grenze noch höher, auf 25.
Ich lasse in nächster Zeit auch so einen Test machen, allerdings mit gegenteiligem Hintergrund - zu wenig NO, da ich zuviel Gegenspieler in Form von B12 schlucke 8o

Weiterhin sehe ich Handlungsbedarf bei der Gift- und Schadstoffbelastung, bei der Regulierung des Immunsystems u.e.m. Meines Erachtens wäre hier eine komplexe und ganzheitliche Herangehensweise in Form einer Zellsymbiosetherapie/Mitochondrientherapie sinnvoll, die alle Störfelder in dieser Symbiose beseitigt. Allerdings setzt das voraus, dass du so eine Therapie auch selbst bezahlen kannst. Unsere lieben KK halten sich hier fein säuberlich raus. Schließlich kommt ja kein gewinnträchtiges Medikament zum Einsatz :thumbdown:
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (31. Januar 2015, 22:41)


4

Mittwoch, 28. Januar 2015, 10:21

Hallo Annie,

ich kann dich gut verstehen, mein Hautbild ist und war auch nie das Beste und ich versuche mein Möglichstes mit Heilerde, Aleppo Seife und Dr. Hauschka Waschmittel. ;( Besonderes letzteres ist (trotz hohem Preis) Gold wert!

Allerdings bemerke ich, genauso wie du, eine Verschlimmerung sobald sich mein Stresslevel über einen gewissen Zeitraum erhöht. Aktuell hatte ich gerade Semesterprüfungen und die stressigen Wochen und die ganze Lernerei haben ihre Spuren hinterlassen, mein Gesicht und der Rücken - alles voller Stresspusteln! :(
Da meine Mitbewohnerin zur Prüfungszeit immer ganz ähnlich reagiert, vermute ich da einen ganz engen Zusammenhang zwischen Stress und Hautbild.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Je mehr Stress ich habe desto häufiger fasse ich mir unbewusst an den Kopf oder ins Gesicht und da Hände auch ein relativ guten Keimherd abgeben, schätze ich mal das das die Sache zusätzlich verschlimmert.

Viele Grüße
Johnann
Hi Johann,

mit Dr. Hauschka Produkten bin ich bis jetzt nicht so gut klar gekommen. Ich bin zu der Ansicht gekommen, dass man seine Haut nicht überpflegen sollte. Aber es freut mich, dass es Dir hilft :)

Ja, stressbedingt auf jeden Fall! Nur wollte ich mit meinem letzten Absatz auf etwas anderes hinauszielen, eher so auf die tiefere-psychologische Ebene.

Liebe Grüße,
Annie

5

Mittwoch, 28. Januar 2015, 10:32

Hallo Bernd.

also ich muss sagen, dass ich mit Zucker und Weißmehl keine Probleme habe, kaum zu glauben, aber das wirkt sich nicht auf meine Haut aus....Aber ich muss dazu sagen, dass ich mich sehr bewusst ernähre und auf solche Dinge größtenteils verzichte. Wie gesagt, eine biologische Ernährung.

Zu dem Mikronährstoffen: Also Vitamin D habe ich zu hause, habe mich aber noch nicht getraut etwas zu nehmen, da fettlöslich, ich habe mir aber schon einige Informationen zu diesem Thema eingeholt und werde es wohl doch mal die nächste Zeit ausprobieren.

Omega3 habe ich wieder angefangen zu nehmen. Von der Mitochondrientherapie und vom Nitrostress habe ich zuvor noch nichts gehört, dies wäre noch einmal ein Punkt an den man rangehen kann. Mein Problem dahinter ist, dass ich schon so viel geld in Dinge gesteckt habe, die nichts bringen, dass ich dagegen eine leichte Abneigung entwickelt habe. Ich setze vor allem auf Therapien etc. die ich selber anwenden kann, sodass ich von nichts und niemanden abhängig bin. Hoffe Du verstehst mich :)


Also würdest Du mir schlussfolgernd zu diesen drei Dingen raten: Vitamin D + Nitrostresstest + Mitochondrientherapie.


Liebe Grüße,
Annie
bei deiner Hautgeschichte dürften sehr viele Faktoren mitspielen, die man hier im Forum gar nicht alle erfassen kann.
...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (28. Januar 2015, 13:36) aus folgendem Grund: Zitat eingekürzt (doppelt)


bermibs

Moderator

Beiträge: 1 048

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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6

Mittwoch, 28. Januar 2015, 14:19

Hallo Annie,

das ist das Prinzip unseres Gesundheitsunwesens, Schulmedizin und ihre Medikamente werden milliardenschwer bezahlt aber so gut wie keine Alternativbehandlung. Das ruft natürlich auch schwarze Schafe auf den Plan, so zum Beispiel ein Dr. Hittich mit seinen vollkommen überteuerten Produkten. Aber auch unsere Apotheken gehören mehr oder weniger zu den Abzockern, da hier Medikamente, die der Patient selbst bezahlen muss, auch vollkommen überteuert sind (z. B. Vitamin-D-Präparate, Dona als Knorpelnährstoff u.v.a.).
Deshalb bin ich bei vielen Mikronährstoffpräparaten auf das Ausland, vornehmlich USA, ausgewichen.
Hier hilft nur eins. Zuerst nach den Behandlungen bzw. Mikronährstoffen suchen, die dich interessieren. Und erst danach Anbieter und ihre Preise. Bei Mikronährstoffen am besten immer auf Preis pro Gramm Wirkstoff umrechnen. Dann kannst du leichter vergleichen.

Die Zellsymbiosetherapie ist nicht gerade preiswert, da sie sehr komplex ist. Aus diesem Grund wird sie auch nicht auf der Seite der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr (GfBK) aufgeführt, obwohl sie nach meiner Auffassung die Alternative bei einer Krebstherapie ist.
Es gibt aber das Buch von Dr. Bodo Kuklinski Mitochondrientherapie - die Alternative, dass die Selbstanwendung zum größten Teil ermöglicht.
Nitrostresstest und Therapie dazu sind auch Bestandteil dieses Buches.

also ich muss sagen, dass ich mit Zucker und Weißmehl keine Probleme habe

Das ist leider ein Trugschluss. Nachzulesen auch im Link zu Akne. Das ist ja das Dilemma, dass die Auswirkungen von Zucker und Weißmehl schleichend sind und nicht sofort wie bei einem Gift zu Tage treten.
Man kann es extrem ausdrücken: Unsere falsche Ernährung ist eine sehr langsam schleichende Vergiftung!

Also Vitamin D habe ich zu hause ... und werde es wohl doch mal die nächste Zeit ausprobieren.

Das ist kein guter Ausgangspunkt. Hier sollten zuerst Laborwerte zum Blutspiegel her. D kann man auf Grund der Fettlöslichkeit überdosieren, sehe aber die Gefahr bei dir wegen deiner Übervorsichtigkeit ;) nicht.
Mit dem Laborwert, deinem Gewicht, deinem Wunschwert (wenigsten 60 ng/ml :whistling: ) und den I.E. je Kapsel/Tablette deines Präparates könnte ich dir mit dem D-Rechner von Dr. von Helden die Hochdosis für die Starttherapie und die Erhaltungsdosis berechnen. Wenn du 10 € übrig hast, kannst du dich auch selbst auf Vitamin-D-Service und dem D-Rechner einloggen.
Und du wirst erstaunt sein, was da für Dosen rauskommen. Probieren hilft hier nicht weiter.

Bei den von mir genannten Mikronährstoffen möchte ich noch einmal auf Omega 3 zurückkommen. Du gibst auch hier leider keine Mengen an und eine Fischölkapsel wäre absolut nicht ausreichend. Es sollten schon 6 Gramm hochwertiges Fischöl sein. Das entspricht in etwa 2 Gramm EPA/DHA. Therapeutisch werden bis zu 4 Gramm eingesetzt.

Ich melde mich noch einmal per PN wegen dem Buch von Dr. Kuklinski.
Liebe Grüße
Bernd

P.S.:
Ich habe dein Zitat in deiner Antwort gekürzt, da es doppelt und mein kompletter Beitrag war.
Bitte nach Möglichkeit nur einzelne Textpassagen zitieren, auf die du direkt Bezug nehmen möchtest. :rolleyes:
Sonst wird das Thema etwas unübersichtlich.
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (31. Januar 2015, 22:43)