Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sebastian1708

Anfänger

  • »Sebastian1708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Wohnort: Zerbst

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

1

Montag, 16. Februar 2015, 20:23

Dr. Leonard Coldwell

Hier mal ein interessanter Link. Hat jemand von euch schon mal von Herrn Coldwell gehört oder gelesen? Finde diesen Ansatz der Therapie recht interessant. Wie ist eure Meinung?



https://kulturstudio.wordpress.com/2015/…wochen-heilbar/
Nobody is too busy, it's just a matter of priorities.

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

2

Montag, 16. Februar 2015, 21:56

Hallo Sebastian,

meine Meinung fällt positiv aus, da Dr. Coldwell voll auf Natur setzt: Entgiftung, Entsäuerung, basische Ernährung (auch fettreich) u.a.
Einsatz von Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie und Mikronährstoffen.
Also durchweg "meine Linie" :thumbsup:
Was mir beim schnellen Überfliegen gefehlt hat, ist die entscheidende Zellsymbiose in der Krebsprophylaxe und -therapie als i-Tüpfelchen. Aber wie gesagt, ich habe nur mal schnell reingeschaut.
Der Grundansatz ich jedenfalls nach meiner Auffassung 100 %-ig richtig.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Sebastian1708

Anfänger

  • »Sebastian1708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Wohnort: Zerbst

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

3

Montag, 16. Februar 2015, 22:18

Hallo Bernd, hast du zum Thema basische Ernährung eine Buchempfehlung oder Ähnliches?

Setzt du selber auch auf eine basische Ernährung? Und was kannst du noch zum Thema Zellsymbiose und Krebsprophylaxe sagen?

Liebe Grüße

Sebastian
Nobody is too busy, it's just a matter of priorities.

Beiträge: 92

Wohnort: Budapest, Ungarn

Beruf: Hausfrau

  • Nachricht senden

4

Montag, 16. Februar 2015, 22:40

Hallo Jungs! ich hab auch gesehn, denke ehnlich wie Bernd. Bei uns gibts noch ein spezielles, dazu noch besseres sauerstoff " zufur" , mir fehlen sorry die richtigen fachausdrükken!!Ein speziall ungarisches, ein O 2 Wasser so zu sagen. Bei Euch gibts leider noch nicht, aber schon in Amerika, und anderen laendern. kommt naechstes Jahr nach Room zu Weltaustellung,, die Krebsliga ist schon mehr als interessiert... u u u ..wenn meine informationen richtig sind wird Dieses Jahr schon ein Bad in Berlin geben das erste. In moment hab ich kein bessere link gefunden wenn jemand interesse dann hier besser in Deutsch: http://www.balaton-zeitung.info/kaqun
grüsse Susi

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 17. Februar 2015, 09:35

Hallo Sebastian, Hallo Susi,

ich halte sehr viel von der basischen Ernährung und praktiziere sie auch weitgehenst. Nur mit dieser Ernährung können wir langfristig unsere Gesundheit erhalten.
Deshalb ordne ich ja die Menschen, so wie auch Dr. Schnitzer, zu den Frugivoren und nicht wie landläufig behauptet bei den Ominivoren ein. Meine Kurzformel ist: Überwiegend vegan (ca. 90 %) und maximal naturbelassen.

Spezielle Bücher zur basischen Ernährung habe ich nicht. Dafür das Standardwerk der orthomolekularen Medizin Burgerstein Handbuch Nährstoffe und Essbare Wildpflanzen Europas .

Die Zellsymbiosetherapie/Mitochondrientherapie setzt an der "Wurzel" allen menschlichen Daseins und der Gesundheit an - der Symbiose zwischen den Zellen und den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen ("des Lebens"!). Nur aus diesem Verständnis heraus ist überhaupt nachhaltige Gesundheit möglich. Und diese Erkenntnisse legen auch die eigentlichen Ursachen für Krebs als Stoffwechselstörung (und nicht als Gendefekt - Schulmedizin) offen.
Einfach gesagt: Der Körper/die Zelle ist durch vielfältige Störungen nicht mehr in der Lage von der zeitweiligen Zuckervergärung als anaerobe Energiegewinnung ohne Bildung freier Radikale (zum Beispiel während der Zellteilung zum Eigenschutz vor freien Radikalen) zur standardmäßigen aeroben Energiegewinnung über die Mitochondrien mit normaler Bildung und Beseitigung freier Radikale zurückzukehren. Wenn dann noch das Signal zur schnellen Zellteilung erfolgt, wird eine Krebszelle geboren. Diese Zelle ist nicht körperfremd, da zeitweilige Zuckervergärung nicht körperfremd ist. Genauso sind anerobe, sich schnell teilende Zellen für die Wundheilung unabdingbar und damit auch nicht körperfremd. Nur intakte, aktive Mitochondrien sind in der Lage, diesen gestörten Prozess durch Apoptose zu stoppen.

Und die Störfaktoren sind sehr zahlreich:
- Belastung mit Giften, Schadstoffen, Schwermetallen u.a. - Karzinogene sind Substanzen, die die Funktion der Mitochondrien stark beeinträchtigen bzw. diese zerstören. Dazu gehören auch viele Medikamente, wie Statine, Schmerzmittel, Antibiotika und selbst Chemotherapeutika.
- Übersäuerung des Körpers - sie begünstigt Entzündungen, verschlechtert die Sauerstoffversorgung der Mitochondrien, begünstigt Krebswachstum, da diese Zellen ein saures Milieu lieben und selbst schaffen.
Jede Sauerstofftherapie ist hier von Vorteil, ob als Ozontherapie, Oxyvenierung, Sauerstoff-Merhrschritt-Therapie oder auch die von Susi genannte Möglichkeit.
Sauerstoff wirkt ja zweigleisig: Optimale Energiegewinnung in den Mitochondrien und selektive Oxidation im sauren Milieu.
- oxidativer und/oder nitrosativer Stress; Hier wirkt sich auch physischer/psychischer Dauerstress in Form von nitrosativem Stress negativ aus.
- Chronischer Mangel an Mikronährstoffen und pflanzlichen Sekundärstoffen. Hier wird insbesondere das für die Krebsprophylaxe äußerst wichtige Vitamin D sträflichst vernachlässigt.
- ein aus den Fugen geratenes Immunsystem durch vielfältige äußere Einflüsse (auch Impfungen!!!) und "moderne" Ernährung
- Störung der phtonenenergetischen Steuerung der Mitochondrien durch fehlende Ersatz-Signalstoffe aus dem Bereich der sekundären Pflanzenstoffe (z.B. Polyphenole); Zum Beispiel können mit diesen Stoffen wie Curcumin, Quercetin, Resveratrol/OPC u.a. abgeschaltete Mitochondrien wieder aktiviert werden, wenn die körpereigene Steuerung gestört ist. Und diese aktivierten Mitochondrien lösen dann die Apoptose in den Krebszellen aus.

Und genau diese Störfelder werden in der Zellsymbiosetherapie komplex behandelt. Und das ausschließlich mit natürlichen Mitteln. Höchstens bei der Entgiftung/Ausleitung werden synthetische Chelatbildner verwendet, wobei es hier auch mit der Alpha-Liponsäure ein natürliches Mittel gibt, das als wichtiges Glied der Atmungskette problemlos in jede Zelle (auch Gehirn!) eindringen und Gifte/Schwermetalle binden kann.
Prophylaxe heist ganz einfach diese genannten Störfelder in Ernährung und Lebensweise weitestgehend zu vermeiden.

Hier noch eine Leseprobe zum Buch von Dr. Bodo Kuklinski: Mitochondrientherapie - die Alternative
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (18. Februar 2015, 13:53)


Beiträge: 92

Wohnort: Budapest, Ungarn

Beruf: Hausfrau

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 17. Februar 2015, 11:38

Danke Bernd!

Sebastian1708

Anfänger

  • »Sebastian1708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Wohnort: Zerbst

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 17. Februar 2015, 20:48

Hallo Bernd, vielen Dank für diesen sehr ausführlichen Kommentar. Sehr interessant, was du da geschrieben hast. Du sagtes, dass du dich überwiegend vegan und naturbelassen ernährst. Wie muss man sich das vorstellen? Könntest du eventuell mal einen Tag als Bsp deiner Ernährung ( Essen, Trinken, Supplemente etc. ) hier posten? das würde mich echt mal interessieren.

Und dann frag ich gleich mal noch was. Dr. Coldwell spricht in dem Video von einem idealen pH Wert. Damit meint er dann den Wert des Blutes, oder? Und lässt dieser sich nur durch das Labor bestimmen, oder gibt es da auch andere Möglichkeiten?


Liebe Grüße
Sebastian
Nobody is too busy, it's just a matter of priorities.

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:27

Hallo Sebastian,

mit einem "Speiseplan" kann ich leider nicht behilflich sein, da ich keinen habe. Ich wähle aus dem verfügbaren Angebot das für mich akzeptabelste aus. In der Mittagsküche gehe ich meistens zum Salatbuffet, da das vegtarische Menü viel zu nudellastig (raffinierte Kohlenhydrate) ist. Schwein ist zu 99 % ganz passé. Ab und an Geflügelfilet und reichlich Meeresfisch (ein bis zwei mal die Woche). Für Zwischendurch stehen meistens zwei Äpfel, Paprika, Tomaten, Banane u.a. auf dem Plan.
Zu Hause esse ich zum Früstück und Abendbrot meistens Vollkorn (Roggen, Dinkel) mit einer Scheibe Käse und zwei Scheiben Bio-Geflügelsalami mit Palmfett. Bei den Milchprodukten (Pudding, Jogurt) bin ich auf Soja, Mandel und Hafer umgestiegen.
Ergänzend nehme ich noch zwei Esslöffel Kokosfett, Chlorellaalgen, bittere Aprikosenkerne, Fischöl und eine Reihe an Mikronährstoffen/pflanzlichen Sekundärstoffen als Supplemente.
Im Sommer gibt es dann noch Frisches von den eigenen Beeten und der Gartenwildnis ;-)

Damit werde ich die 90 % noch nicht erreichen, aber der Weg und das Ziel sind klar. Zumal ich auf meine Frau Rücksicht nehme, da sie meinen Weg nicht mitgehen will. Auch Süßem in Form von Schokolade bin ich ab und zu nicht abgeneigt ;-)

Den pH-Wert des Körpers kann man auch annähernd genau selbst überprüfen. Dazu benötigt man entsprechende Teststreifen, die mindestens im 0,5-Bereich, besser 0,2-Bereich anzeigen. Der Test gliedert sich in drei Stufen:
1. einfacher Speicheltest
2. Zitronen-Speicheltest; hier wird die Zeit gemessen, bis der Körper im Mund wieder einen normalen pH-Wert erreicht hat
3. Urintest
Meine Ärztin macht in der Regel auch nur den Urintest.

Hier ein paar Links von Renè:
pH-Wert-Bestimmung
Säure-Basen-Haushalt
Übersäuerung
Sowie vom Vitalstoff-Journal:
Speichel- und Zitronentest
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Sebastian1708

Anfänger

  • »Sebastian1708« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 21

Wohnort: Zerbst

Beruf: Physiotherapeut

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 18. Februar 2015, 18:47

Bernd,

vielen Dank für diesen Einblick. Werde dann demnächst auch mal meinen pH-Wert kontrollieren und anfangen meine Ernährung umzustellen.

Vielen Dank
Nobody is too busy, it's just a matter of priorities.