Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 17. Februar 2015, 11:58

Hashimoto

Anbei ein Link (leider in englischer Sprache) über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Autoimmunerkrankungen. Gifte spielen eine große Rolle, wenn sie nicht sogar DER Verursacher schlechthin sind.

http://draxe.com/4-steps-to-heal-leaky-g…immune-disease/
similia similibus curentur

Avalonis

Moderator

Beiträge: 722

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

2

Freitag, 20. Februar 2015, 12:36

Meine Klienten, denen Hashimoto diagnostiziert wurde, und dann eine Entgiftung (mit Chlorella) gemacht haben, ist es bald besser gegangen - bishin zu Normalwerten.
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

3

Freitag, 20. Februar 2015, 22:42

Der Meinung bin ich auch. Deshalb habe ich ja meine Jüngste gedrängt, endlich zu einer Heilpraktikerin zu gehen, die genau bei der Entgiftung ansetzt und auch die komplexe Zellsymbiosetherapie anwendet.
Der erste Schritt mit der Anamnese ist getan. Ich hoffe, sie bleibt dran :whistling:
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Avalonis

Moderator

Beiträge: 722

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

4

Montag, 23. Februar 2015, 21:18

Ja, Durchhaltevermögen muss man aufbringen.
Daran scheitern viele.
Aber wenn sie nur ein wenig von dir hat, wird sie das packen :)
Liebe Grüße
Avalonis

5

Montag, 2. März 2015, 21:17

Es freut mich, dass man durch Entgiftung so viel erreichen kann!
similia similibus curentur

6

Dienstag, 3. März 2015, 21:25

Anbei noch ein Link, indem aber Gifte auch nicht besonders herausgestellt werden.

http://www.thyroidpharmacist.com/blog/wh…n-in-hashimotos
similia similibus curentur

Avalonis

Moderator

Beiträge: 722

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

7

Samstag, 7. März 2015, 16:44

Ich diskutiere nicht gegen Pharmastudien und dgl.
Ich kann nur aus meiner bescheidenen, aber vielsagenden, praktischen Erfahrung als Kinesiologin berichten.
Die Entscheidung, etwas Grundlegendes zu machen oder Symptome zu behandeln (=in meinen Augen oft zu pflegen), bleibt jedem selbst überlassen.
Liebe Grüße
Avalonis

8

Mittwoch, 18. März 2015, 20:39

Die Verfasserin dieser Übersicht empfiehlt keine "Medikamente", sondern ist vielmehr der Ansicht, das Problem läge beim Gluten und bei der Milch. Sie empfiehlt, Milch- und Getreideprodukte wegzulassen und ist sehr dafür, Vitamine und dergleichen einzunehmen sowie den Darm zu sanieren. Was mich an diesem Ansatz stört, ist dass Auswirkungen von Giften (in Pestiziden usw.) und gentechnisch veränderten Lebensmitteln außen vorgelassen werden.

Sie hat aber gesagt, dass ursprünglich angenommen wurde, dass ein einmaliger Trigger die Autoimmunerkrankung auslösen würde. Mittlerweile gibt es die Theorie, dass Erkrankte immer wieder gegen den/die Trigger exponiert werden, was die Krankheit aufrecht erhält. Das finde ich bemerkenswert, denn es trifft auf Gifte zu, die sich in unserer Nahrung befinden bzw. in unserem Körper abgelagert haben, auch wenn diese Thematik nicht zur Sprache kommt.
similia similibus curentur

9

Freitag, 3. April 2015, 11:16

Weitere Überlegungen zum Thema Schilddrüse befinden sich nun auch im Glyphosat/Roundup-Thema, da es so aussieht, als würde ein Zusammenhang bestehen.
similia similibus curentur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (3. April 2015, 15:33)


10

Donnerstag, 4. Juni 2015, 10:52

Gerade habe ich ein Buch gelesen, Suzy Cohen, Schön, Schlank und Gesund; Wie Sie trotz Hashimoto und anderer Schilddrüsenerkrankungen ein ausgeglichenes und beschwerdefreies Leben führen können. Der Originaltitel lautet Thyroid Healthy.

Im Englischen scheint sie sich einige Tipp- und sonstige Fehler zu "leisten", worauf sie immer wieder von ihren Lesern hingewiesen wird, aber in der deutschen Übersetzung hat man das Problem ja nicht, und es tut ihrer Kompetenz auch keinen Abbruch.

Suzy Cohen erklärt, dass es nicht ausreiche, bei der Schilddrüse nur den TSH und den T4-Wert zu messen, da man so nicht weiß, ob überhaupt und wie viel T3 gebildet wird und auch in die Zellen gelangt. Entzündungen im Körper und Kortisolausschüttung könnten dazu führen, dass T4 in rT3 (reversives T3) umgewandelt werden. Die Zellen seien dann für das eigentliche T3 blockiert. Darüber hinaus könnten auch einige (genetische u.a.) Störungen vorliegen, die verhindern, dass T3 in die Zellen gelangt.

Geeignete heilende Nährstoffe und Nahrungsergänzungsmittel werden besprochen sowie was man bezüglich der Ernährung vermeiden soll, da es der Schilddrüse schadet. Dazu gehören u.a. auch Agrargifte. Von Astaxanthin war auch die Rede, Moringa wurde aber nicht erwähnt (schade).

Die Theorie ist, dass sich Antigene, die u.a. über einen Leaky Gut (durchlässigen Darm) in den Blutkreislauf gelangen, an der Schilddrüse anlagern und somit das Immunsystem auf den Plan rufen.

Dadurch habe ich verstanden, dass Antigene aus Impfungen, die sich an der Schilddrüse anlagern, ebenfalls Hashimoto verursachen könnten.

Eine weitere Theorie, mit der sich andere Forscher im Zusammenhang mit idiopathischer Lungenfibrose befassten (nicht in dem Buch besprochen), beinhaltet eine Beteiligung von freien Radikalen, die sich ebenfalls im Körper ablagern. Die Therapie sieht u.a. Antixoidantien vor, aber auch kein Astaxanthin.

Zurück zu Suzy Cohen. Dank des Buchs habe ich nun viel besser verstanden, was in der Schilddrüse passieren kann. Wahrscheinlich brauchen Hashimoto-erkrankte weniger häufig die immer wieder routinemäßig verordneten T4-Hormone, sondern häufiger T4/T3 Mischpräparate oder reine T3 Präparate.

Auch das Thema Östrogendominanz wurde angesprochen und gesagt, dass in solchen Fällen Soya schade und vermieden werden solle. Gestern habe ich gesehen, dass ausgrechnet meine Selentabletten Soyaöl enthalten.

In den letzen Tagen hatte ich leider gesundheitliche Probleme, die meine Ärztin schon früher als "niedrige Herzrate" diagnostiziert hat. Ich denke nun, dass ich zu viel T4 hatte bzw., dass das T4 nicht richtig in T3 verwandelt wurde. Am letzten Wochenende ließ ich probeweise die Schilddrüsentablette weg, erst einen Tag, dann einen zweiten. Ich beobachtete, dass sich mein Herzschlag zunehmend wieder erholte. Aus diesem Grunde bin ich jetzt seit 6 Tagen ohne Tablette. Ich weiß wohl, dass man es so nicht machen soll, sondern, dass man das Medikament "ausschleichen" soll, aber ich habe erst im Juli einen Termin bei einem (hoffentlich kompetenten) Endokrinologen. Noch diesen Monat kann ich aber bei einem Kardiologen vorstellig werden, wobei ich erwarte, dass mein Herz in Ordnung ist und das ganze Chaos vielmehr von der Schilddrüse verursacht wird.

Es wäre mir durchaus lieber, sofort zu einem Endokrinologen zu gehen, was aber aus terminlichen Gründen leider nicht möglich ist. Meine HA hat die niedrige Herzfrequenz überhaupt nicht mit der SD in Zusammenhang gebracht.

Derzeit absolviere ich leichtes Laufen, um mein Herz zu trainieren. Es ist nicht gut, wie man von den Ärzten im Regen stehen gelassen wird.

Ergänzung: Gerade habe ich eine halbe SD-Tablette genommen (50µg), damit der Körper wenigstens etwas T4 hat und die SD nicht alles allein machen muss.
similia similibus curentur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Inge« (4. Juni 2015, 11:56) aus folgendem Grund: Ergänzung


Elke

Meister

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

11

Donnerstag, 4. Juni 2015, 17:38

Hallo Inge,

Du weißt hoffentlich, dass sich das Absetzen des Thyroxins u. U. erst nach einigen Wochen bemerkbar macht? Deshalb wäre ich etwas vorsichtig mit selbstversuchen bei der Dosierung, so sehr ich es auch verstehen kann, das Übel seiner gesundheitlichen Probleme finden zu wollen. Nicht dass du die SD Funktion völlig durcheinander bringst mit heute mal Thyroxin nehmen u dann ne Woche lang nichts. Mach sowas lieber mit kontrollen der SD Werte.

L.G Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 4. Juni 2015, 21:05

Hallo Inge,

gegen Östrogendominanz ist Mexican Wild Yam (Wilde Yamswurzel) hilfreich.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

13

Montag, 8. Juni 2015, 21:58

Hallo Elke,

das will ich ja, aber die zuständigen Ärzte haben keine Termine! Zu meiner Hausärztin brauche ich nicht zu gehen, denn die untersucht nicht alle Schilddrüsenwerte, sondern nur die am wenigsten aussagekräftigen. Ich nehme derzeit soviel Thyroxin ein, als hätte ich überhaupt gar keine Schilddrüse mehr. Und ständig mit einer niedrigen Herzrate herumzulaufen ist ganz gewiss kein Vergnügen. Wird im Körper nicht ausreichend T3 hergestellt - das ist das Hormon, das wir im Grunde brauchen, nicht T4, das ist nur das Lagerhormon - ist sogar die Mortalität erhöht, und es steigt die Gefahr eines Herzinfarkts.

T4 kann der Körper etwa eine Woche lang lagern, also können sich Veränderungen viel eher bemerkbar machen und nicht erst nach vielen Wochen. Womöglich war es für den Körper hilfreich, die ständige T4-Schwemme mal etwas abbauen zu können. Wird das großzügig verabreichte T4 aus irgendeinem Grund (Entzündungen, Cortisol) in rT3 umgewandelt (reversives T3), erhalten die Zellen auch nicht genug T3.

Derzeit bin ich dabei geblieben, die Tabletten zu halbieren, aber ich bin natürlich froh, wenn ich damit endlich zum Facharzt gehen kann.

Ob ich auch eine Östrogendominanz habe, weiß ich nicht. Das müsste auch der Facharzt feststellen. Derzeit achte ich darauf, Xenoöstrogene zu vermeiden. Eine Östrogendominanz kann man auch mit Sport etwas abbauen.
similia similibus curentur

14

Dienstag, 9. Juni 2015, 20:16

Das einzige was ich sicher sagen kann, ist, dass ich mich mit T4 nie wohl gefühlt habe.

Ende der 1990er klagte ich bei einem Arzt über Müdigkeit. Diagnose aus der Kristallkugel: Chronisches Müdigkeitssyndrom. Zu meiner Infektanfälligkeit wusste er nichts zu sagen. Ein Nachweis für seine tolle "Diagnose" wurde nicht erbracht. Auch meine Blutwerte wurden nicht untersucht.

Dann, Anfang der 2000er, fielen einer anderen Ärztin bei einer Routineuntersuchung schlechte Schilddrüsenwerte auf (nur TSH!). Diagnose: Hashimoto.

Daraufhin bekam ich die T4 Tabletten und konnte mich etwa ein Jahr lang vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten. Mit den Tabletten war es viel schlimmer als zuvor ohne. Eine erste Verbesserung erzielte ich mit einem Mittel aus der klassischen Homöopathie. Die Infektanfälligkeit habe ich aber erst seit dem letzten Oktober mit Astaxanthin im Griff. Weitere Maßnahmen zur Entgiftung und Ergänzung fehlender Mineralien führten zu erneuten Verbesserungen.

In dem o.g. Buch steht, dass bei Vorliegen von Entzündungen im Körper sowie hohem Kortisolausstoß T4 nicht in T3, sondern in rT3 (reversives T3) umgewandelt wird. Allerdings sind genau das die Probleme, die Hashimoto charakterisieren: Entzündungen und Nebennierenstress. Das würde bedeuten, dass mir die T4-Tabletten von Anfang an nicht geholfen haben, sondern die Aufnahme des dringend benötigten T3 eher verhindert haben.

Allerdings würde demzufolge bei Vorliegen von Entzündungen und Nebennierenstress eine solche Umwandlung von T4 in rT3 auch dann stattfinden, wenn der Patient (noch) keine Schilddrüsentabletten nimmt und sich auf das verlässt, was die Schilddrüse noch produzieren kann.

Es müsste also bei Hashimoto-Erkankten ein viel deutlicheres Augenmerk darauf gelegt werden, ob nicht eine T3 Medikation angezeigt ist - zumindest vorübergehend. Die Entzündungen müssen bekämpft werden, Stress vermieden, Mineralien und Vitamine zugeführt und der durchlässige Darm (leaky gut) in Ordnung gebracht werden.

Ausgelöst werden können diese Entzündungen, des Leaky Gut und in der Folge auch des Stresses der Nebennieren bereits alleine durch die Gifte, die auf die Felder und unsere Nahrung gesprüht werden. Im Falle von Impfungen braucht man keinen Leaky Gut. Da werden die Adjuvantien Thiomersal oder Aluminium (sofern in der entsprechenden Impfung enthalten) direkt in den Körper gespritzt, wo sie Unheil anrichten.

Diese Meinung vertritt auch Dr. Susan Blum, die ebenfalls ein Buch zu Autoimmunerkrankungen verfasst hat. Sie meint, dass Impfungen mit diesen Zusätzen nicht sicher seien.

Soweit meine derzeitigen Gedanken zu der Thematik.
similia similibus curentur

15

Mittwoch, 15. Juli 2015, 22:43

Die Kardiologin hat übrigens gesagt, dass mein Herz in Ordnung sei, sich aber die schlechte Einstellung der Schilddrüse (falsches T4 Hormon) bei der Herzrate bemerkbar machen kann. Sie meinte, die eigenmächtige Halbierung der Hormone würde mich schon nicht umhauen, zumal ich ja in einigen Woche zum Facharzt gehe. Jetzt bin ich mal gespannt.
similia similibus curentur

Elke

Meister

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

16

Freitag, 17. Juli 2015, 09:24

Hallo Inge,

ich stoße in deinem Beiträgen immer wieder auf das Wort Umwandlungsstörung. Das gibts, ja, aber das lässt sich doch dann auch im Blut anhand der FT3 u FT4 Werte sehen. Ist genügend oder gar zu viel Ft4 vorhanden, das FT3 aber zu niedrig, dann kann man von einer Umwandlungsstörung ausgehen. Ist denn dein Ft3 zu niedrig?

Eine reine T3 -mit z.B. Thybon oder auch T3/T4 Kombi-Behandlung birgt einige Risiken für das Herz. Die Auswirkungen einer Langzeitbehandlung sind leider noch nicht nachgewiesen.
Der Körper wandelt das T4 ja nicht nur in den Nieren zu T3 um. Da spielt noch die Leber und, soweit ich weiß, auch die Muskelzellen eine große Rolle.

Dass es dir mit den Thyroxintabletten schlechter ging, kann nicht daran liegen, dass die Dosierung für dich nicht stimmte oder womöglich ein Zusatzstoff dir Problme machte? Du hast ja noch deine SD und die funkt dir ja auch noch immer dazwischen. Hast du die Tabletten lang genug eingenommen und dann mal Blutwerte machen lassen?

Hashimoto ist zwar eine organspezifische Autoimmunkrankheit, aber trotzdem würde ich hier versuchen, ganzheitlich anzusetzen. Thyroxin von außen zuzuführen, mag ja bei vielen nötig sein, weil einfach das Befinden schlecht ist, aber ansonsten sollte man, wie du es ja auch schon machst, den gesamten Körper einbeziehen. Ich meine immer, desto mehr Augenmerk (bzw Behandlung) auf ein einzelnes Organ gelegt wird, desto schwächer wird es.

Ja, Umweltgifte sind hier sicher auch ein ganz großes Thema.

Viele Grüße
Elke



17

Samstag, 18. Juli 2015, 15:38

Es gibt mehrere Mechanismen im Körper, welche die ordnungsgemäße Umwandlung von T4 in fT3 generell sabotieren. Einige davon sind auch in meinem Körper vorhanden. Die entsprechenden Werte werden gerade erst jetzt erhoben, bisher hat sich die Untersuchung auf den TSH-Wert beschränkt.

Hashimoto ist eine Immunerkrankung, bei der die Nebennieren und der Darm (bakterielle Dysbiose, Leaky Gut) in Mitleidenschaft gezogen werden und an verschiedenen Stellen im Körper Entzündungen entstehen. Entzündungen, geschwächte Nebennieren und Transportprobleme hinsichtlich der Schilddrüsenhormone sind Gründe, warum T4-Schilddrüsenhormone dem Körper eher schaden als nutzen, weil der Körper sie in rT3 anstatt in fT3 verwandelt. Die Zellen sind dann für das so wichtige fT3 blockiert.

Was bei mir genau zutrifft, muss nun erst einmal abgeklärt werden. Gleichzeitig kann sich eine Verbesserung meines Zustandes eingestellt haben, weil ich seit Oktober letzten Jahres Astaxanthin als Entzündungshemmer sowie Nahrungsergänzungsmittel für den Mineralhaushalt einnehme und mit Bentonit entgifte. Daher kann es sehr wohl sein, dass die Antikörper zwischenzeitlich gesunken sind.
similia similibus curentur

Elke

Meister

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

18

Sonntag, 19. Juli 2015, 08:24

Hallo Inge,

dann drücke ich dir die Daumen, dass es weiter bergauf geht. Nur der TSH Wert ist bei dir ja auch eindeutig zu wenig. Ich bin gespannt, was dann deine Blutwerte demnächst sagen. Der Endokrinologe wird da schon die richtigen Werte bestimmen lassen.
Was für ein Astaxanthinmittel nimmst du. Ich hab mal über drei Monate das von Bärbel Drexler genommen. Bin davon aber wieder abgekommen, weil ich keine großartige Wirkung feststellen konnte. Auch meine schon seit Ewigkeiten hohen Entzündungswerte ließen sich damit nicht reduzieren

Viele Grüße
Elke

Avalonis

Moderator

Beiträge: 722

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

19

Montag, 27. Juli 2015, 19:15

Es gibt mehrere Mechanismen im Körper, welche die ordnungsgemäße Umwandlung von T4 in fT3 generell sabotieren. Einige davon sind auch in meinem Körper vorhanden. Die entsprechenden Werte werden gerade erst jetzt erhoben, bisher hat sich die Untersuchung auf den TSH-Wert beschränkt.

Hashimoto ist eine Immunerkrankung, bei der die Nebennieren und der Darm (bakterielle Dysbiose, Leaky Gut) in Mitleidenschaft gezogen werden und an verschiedenen Stellen im Körper Entzündungen entstehen. Entzündungen, geschwächte Nebennieren und Transportprobleme hinsichtlich der Schilddrüsenhormone sind Gründe, warum T4-Schilddrüsenhormone dem Körper eher schaden als nutzen, weil der Körper sie in rT3 anstatt in fT3 verwandelt. Die Zellen sind dann für das so wichtige fT3 blockiert.

Was bei mir genau zutrifft, muss nun erst einmal abgeklärt werden. Gleichzeitig kann sich eine Verbesserung meines Zustandes eingestellt haben, weil ich seit Oktober letzten Jahres Astaxanthin als Entzündungshemmer sowie Nahrungsergänzungsmittel für den Mineralhaushalt einnehme und mit Bentonit entgifte. Daher kann es sehr wohl sein, dass die Antikörper zwischenzeitlich gesunken sind.

Nach meiner Erfahrung aus der Praxis bedingen sich die Krankheiten nicht gegenseitig, sondern haben die selbe Ursache und treten deswegen gemeinsam auf.
Liebe Grüße
Avalonis

20

Sonntag, 13. September 2015, 20:56

T4 wird in rT3 anstatt in T3 verwandelt, wenn z.B. Entzündungen im Körper vorhanden sind (bei Hashimoto fast immer der Fall) oder auch bei einer zu hohen Gabe von T4-Hormonen (der Körper schützt sich dann anscheinend vor zu großen Mengen an T4 Hormon). Das passiert schnell, denn Ärzte erhöhen gerne die Dosis ihrer T4-Monotherapie, wenn der Patient über Müdigkeit und Gewichtszunahme klagt.

Die Ärzte haben mehrheitlich gelernt, dass rT3 einfach nur ein bedeutungsloses Abbauprodukt der Schilddrüse sei und nicht, dass es die Zellen blockiert und somit T4 nicht im gewünschten Umfang in T3 umgewandelt wird. Darüber hinaus gibt es noch T2 und T1. Was diese "Abbauprodukte" machen, ist noch gänzlich unbekannt.

Der rT3-Wert wird von Ärzten nie erhoben, so dass man nie prüfen kann, inwiefern T4 überhaupt in T3 umgewandelt wird oder ob Probleme bestehen. In ganz Deutschland gibt es nur ein Labor, das den rT3-Wert messen kann und zwar Ganzimmun in Mainz. Da meine Proben an ein anderes Labor geschickt wurden, wurde mein rT3-Wert nie ermittelt.

Ein weiteres Problem sind die Normwerte. Suzy Cohen führt viel strengere Werte auf, als die Labore in Deutschland verwenden (oder als z.B. in England vorgegeben wird). Den Werten Suzy Cohens zufolge wäre mein T3 unterhalb der Norm bei ausreichend T4, was durchaus ein Zeichen dafür wäre, dass bei mir zu viel rT3 entsteht. Den großzügigen Werten des deutschen Labors zufolge befindet sich mein T3-Wert am unteren Ende der Skala und ist damit "in Ordnung", obwohl es mir mit dem T4 gewiss nicht gut geht.

Auch der TSH-Wert ist "umkämpft". Neben den Normwerten gibt es Endokrinologen, die bereits bei einem TSH-Wert von unter 0,2 an eine Schilddrüsenunterfunktion denken.

Wie dem auch sei, obwohl die behandelnde Ärztin (und das Labor!) meinen, rT3 habe keinerlei Bedeutung und mein T3-Wert sei ganz prima, habe ich es geschafft, "probehalber" ein T4/T3 Kombinationspräparat zu erhalten. Damit geht es mir viel besser. Erstens bin ich tagsüber nicht mehr müde, zweitens zahlt sich meine gesunde Ernährung aus, so dass sich mein Gewicht endlich wieder reduziert.

Ich finde immer noch, dass Pestizide u.a. Gifte als Ursache für Autoimmunerkrankungen in Frage kommen. Diskutiert wird auch künstlich jodiertes Salz.
similia similibus curentur