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301

Sonntag, 26. Februar 2017, 14:29

Einmalgabe von 300 000 IE D3


Interessante Daten zu Nierenfunktion mit sehr hohen Gaben von 300 000 D3 liefert ein Studie an Freiwiligen gesunden Menschen. So blieb die Nierenleistung - gemessen als Kreatinin - im gesamten Zeitraum unbeeinflusst. Auch eine Steigerung des Calcium wurde nicht beobachtet.


https://www.vitamindservice.de/faq/kann-…er-raketen-test

Auch bei dem früher praktizierten Vigantol-Stoss bei Neugeborenen mit 400 000 IE, danach mit 200 000 IE D3, gab es keine Probleme, geschweige denn Todesfälle.
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302

Sonntag, 26. Februar 2017, 15:16

Und was ist dann mit der Tatsache, dass bei einer Supplementierung von "Vitamin" D bei Babys mit Dosen von 100.000 I.E. in den 50-60ger Jahren, 20 Jahre später, also in den 80 zigern, die höchsten jemals gemessene Fällen von Allergien auftraten. Woraufhin einige finnische und deutsche Wissenschaftler auf die Idee kamen, statistische Untersuchungen in DL und in Finland durchzuführen. In DL wie auch in Finnland konnte diese Korrelation bestätigt werden usw...
Das Beispiel der Allergien macht es ganz deutlich, dass nach längeren Zeiträumen bei Supplementierungen (etwa 20 Jahre) erst ein wirklicher Nutzen für die allgemeine Gesundheit erkennbar ist. Solche Studien sind allerdings, wenn es um Umsatz, Gewinn und bekannter Namen eher rar gesät.
http://www.aacijournal.com/content/pdf/ ... 92-5-8.pdf
http://www.biospektrum.de/blatt/d_bs_pdf&_id=932511
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/582004/


Edit:
Hui das ging aber schnell...Wie wäre es,wenn du auch das Profil von Talisman 2 gleich mit löschst .. Danke!
Links erneut abgetippt .. müsste jetzt klappen..
MfG


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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Talisman« (26. Februar 2017, 20:38) aus folgendem Grund: tote Links entfernt


bermibs

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303

Sonntag, 26. Februar 2017, 20:13

Hallo Talisman,

bitte Links vor der Verwendung überprüfen. Deine drei sind alles tote Links. Ich habe sie deshalb gelöscht.
Liebe Grüße
Bernd
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304

Sonntag, 26. Februar 2017, 20:39

Beitrag geändert . Das hier gleich auch noch löschen.😄
MfG


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kokosfan

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305

Dienstag, 28. Februar 2017, 21:45

Einmalgabe von 300 000 IE D3

ja, scheint kein Problem zu sein (hab selbst nur bis 200.000 IE getestet)

das finde ich auch interessant

hiersind Verbesserungen bei verschiedene Erkrankungen gelistet


mfG Manfred
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306

Dienstag, 28. Februar 2017, 22:14

Manfred,

in der Dekristol Gebrauchsinformation steht auch, das nach ärztlicher Anweisung können auch einmalig 10 Weilchkapsel Dekristol 20 000 IE eingenommen werden. In Frankreich dagegen (habe gepostet) verschreiben die Ärzte alle 3 Monate gleich Ampullen mit 200 000 IE D3.

http://www.mibe.de/tl_files/dp_de/conten…formationen.pdf
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307

Freitag, 3. März 2017, 14:41

Warnung vor D, ein Spiegelbericht vom 16.05.1966,

und etwas zum schmunzeln was die Welt zu D3 vor über 50 Jahren so schrieb.


Zitat


Vitamin D, so äußerte schon im Frühjahr 1963 der Münsteraner Kinderheilkunde-Professor Hermann Mai, sei in Wahrheit eine Droge, die genau wie andere hochwirksame Medikamente nur mit ärztlicher Vorsicht angewendet werden dürfe. Mai hatte bei Tierversuchen beobachtet, daß eine Überdosis von Vitamin D zu übermäßiger Kalkablagerung an den Wänden der Blutgefäße führen kann.


Demgegenüber mißachteten westdeutsche Kinderärzte, Mütterberatungsstellen und Gesundheitsbehörden die Warnungen der Wissenschaftler. Amerikaner und Briten verabreichen das Anti-Rachitis-Vitamin stets nur in kleiner täglicher Dosis, entsprechend dem Durchschnittsbedarf des Säuglings (400 bis 600 Meßeinheiten). In der Bundesrepublik hingegen wurde bislang die sogenannte Stoß-Prophylaxe mit Vitamin D bevorzugt: Etwa alle zwei Monate erhielt das Kind je eine große Dosis des Wirkstoffs (200 000 bis 400 000 Einheiten).

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46407317.html

Nun, heute wissen wir deutlich mehr über die molekularen Zusammenhänge. Damals waren die VDR Rezeptoren unbekannt als auch die Tatsache das D3 über 3000 Gene steuert, auch die Bestimmung des D3 Spiegels war nicht möglich. Calcidiol, die zirkulierende Hauptform von Vitamin D, als auch die aktive Calcitriol waren zu damaligen Zeit nicht bekannt, die wurden erst nach 1970 von Prof. Holick entdeckt.

Heute wissen wir das bei einer Schwangerschaft nur auf eine ausreichende tägliche Zufuhr von D3 zu achten ist, die liegt bei 10 000 IE und in den letzten 8 Wochen bis 20 000 IE täglich. Danach nach der Geburt bis 1000 IE D3 täglich für das Kind.
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308

Sonntag, 5. März 2017, 18:55

Ich hoffe inständig, dass Schwangere oder Mütter mit Kleinkinder sich ihres natürlichen Instinkt erinnern!...Bevor sie sich und ihren Nachkommen solche Hormone verabreichen, bitte auch die Gegenstimmen mal in Betracht ziehen.
Alles Gute!
MfG


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bermibs

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309

Sonntag, 5. März 2017, 19:20

Hallo Talisman,

ich bitte dich, bezüglich Vitamin D3 (Hormon 1,25D) mit der Panikmache aufzuhören. Gerade starker Vitamin-D-Mangel bei den werdenden Müttern und den Babys verursacht erhebliche gesundheitliche Probleme und nicht die ausgewogene Einnahme von Vitamin-D-Supplementen.

Du erklärst damit quasi Experten wie z.B. Dr. von Helden zu Quacksalbern. Ich wage jedoch zu behaupten, dass seine Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Vitamin-D-Forschung wesentlich größer sind als deine.
Die Negativschlagzeilen kommen erfahrungsgemäß meistens von Seiten der Pharmaindustrie oder werden durch sie über "unabhängige Experten" lanciert. Das beginnt z.B. schon mit frisierten statistischen Erhebungen/Auswertungen.
Liebe Grüße
Bernd
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310

Montag, 6. März 2017, 09:59

Ich hoffe inständig, dass Schwangere oder Mütter mit Kleinkinder sich ihres natürlichen Instinkt erinnern!...Bevor sie sich und ihren Nachkommen solche Hormone verabreichen, bitte auch die Gegenstimmen mal in Betracht ziehen.





Bei ungenügenden D3 Zufuhr bei Kindern als auch durch Mangelernährung haben wir mit Rachitis zu tun, also eine Knochenverformung. Diese Krankheit hat erstmalig Dr. Daniel Whistler im Jahr 1645 genau beschrieben, wird auch als engliche Krankheit bezeichnet. Für die Gesundheit der Kinder ist also D3 bis 1000 IE nach der Geburt signifikant. Bei erwachsen ist das die Osteomalazie.




Zitat


Entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie erhalten Säuglinge im ersten Lebensjahr von der zweiten Lebenswoche an eine vorbeugende Vitamin D3-Gabe, dort in Tablettenform.

Die Ernährungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie sowie die Schweizerische Gesellschaft für Neonatologie empfehlen ab den ersten Lebenstagen eine tägliche Zufuhr von 300–500 I. E., die maximale Tagesdosis soll 1000 I. E. nicht überschreiten. Verabreicht wird sie dort in einer Tropfenlösung.



Heute wissen wir, das belegen die Knochenfunde und Untersuchungen von Mumien, das zu allen Zeiten auf der ganzen Welt Rachitis gab. Hier noch ein Bericht über einen sensationellen Fund einer rachitischen Steinzeit-Frau mit einer Orginalaufnahme:




Zitat


Junge Frau litt unter gravierendem Vitamin D-Mangel trotz eigentlich gesunden Lebensstils.


Rätselhafte Mangel-Krankheit: Forscher haben auf den Hebriden den ältesten Rachitis-Fall Englands entdeckt. Bereits in der Jungsteinzeit vor rund 5.000 Jahren litt diese Frau offenbar an den typischen, durch Vitamin D-Mangel verursachten Knochenverformungen, wie ihr Skelett belegt. Das Seltsame daran: Der Lebensstil der frühen Bauern in dieser Gegend machte es eigentlich fast unmöglich, diese Mangelkrankheit zu bekommen.


Rachitis ist eine klassische Mangelkrankheit: Bekommen Kinder im Wachstum nicht genügend Vitamin D und Sonnenlicht, dann bleiben ihre Knochen anormal weich. Als Folge verbiegen sich die Gliedmaßen und der Brustkorb wird eingezogen – es entsteht die typische Trichterbrust. Bekannt ist diese Krankheit vor allem aus Industrie-und Bergbauzentren im England des 19. Jahrhunderts, aber auch in Deutschland kam Rachitis in Städten vor. Als Gegenmittel wurde der ungeliebte, aber Vitamin-D-reiche Lebertran verabreicht.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19307-2015-09-14.html
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311

Mittwoch, 8. März 2017, 17:41

Beim stöbern auf Amazon bin ich auf folgende interessante Rezesionen über Jeff Bowles Buch gestossen, darunter eine vom Arzt :


https://www.amazon.de/Hochdosiert-wunder…iews/3981409892

Zitat



Dr. Michael Radecki
Jeff Bowles beschreibt wie er gegen die Widerstände der Medizin mit vitamin D in ungewöhnlich hohen Dosen experimentiert hat. Seine Erfolge halte ich aus meiner Erfahrung als Arzt für plausibel. Ich danke dem Autor für den Hinweis auf den Zusammenhang mit Vit. K2, den er sehr anschaulich beschreibt.


Wir Ärzte kennen diese biochemischen Zusammenhänge normalerweise gar nicht. Unsere Ausbildung umfasst nur die Erkenntnisse aus großen Studien, die bekanntermaßen nur da angestellt werden wo der große Umsatz winkt.

Vitamin D ist in Deutschland sinnvoll nur mit Rezept zu bekommen. Wir arbeiten in unserer Praxis in der Regel mit Kapseln von 20000 IE. 50 solcher Kapseln kosten in der Apotheke ca.22 €. ebenfalls gut und günstig ist Vigantol oel. Davon gibt es eine Großpackung zu 10 x10ml. - weiß kaum einer weil es selten verlangt wird.




Hier noch zu Grippebehandlung mit D3, was schon Manfred über seine Erfahrung hier berichtet hat:



Zitat


Ich kann dieses Buch nur jedem Menschen empfehlen es zu lesen. Es wirkt wahre Wunder. Meine Freundin hat sich seid 3 Wochen mit Husten im wahrsten Sinne des Wortes gequält. In dieser Zeit fand sie dieses Buch (ein Segen des Himmels). Dort stand bei Grippe, Husten usw. 50.000 bis 60.000 i.E einnehmen für die ersten 3 Tage.

Und es ist kaum zu glauben, was andere Medikamente nicht bei ihr schafften, schaffte Vitamin D3 innerhalb von 3 Tagen.

Meine Freundin ist von ihrem Husten befreit und fühle sich auch wieder fitter.



Ein anderer berichtet über seine sehr hohe Dosierung:



Zitat



Mit 64 J habe ich nach der Einnahme von 100.000 I.E. Vit. D3 Täglich ein neues Leben erfahren.
Ich fühle mich vital wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Alle Wehwehchen sind futsch. Gehe wieder dreimal die Woche zum Sport/Fitness. Die Kraft und den Willen dazu war mir vor langer Zeit abhandengekommen. Ich dachte es ist mein Alter was mich so energielos macht, nein es war Vitaminmangel und zwar D3.


Gebt Jeff den Nobelpreis, das meine ich Ernst...!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bernard« (8. März 2017, 21:26)


kokosfan

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312

Mittwoch, 8. März 2017, 20:26

Beim Stöbern auf Amazon bin ich auf folgende interessante Rezesionen über Jeff Bowles Buch gestossen, darunter eine vom Arzt :


ich kenne den Beitrag, ich war selbst bei der Rezession mit Dr. Radecki beteiligt (unter Solartirol)

Hier noch zu Grippebehandlung mit D3, was schon Manfred über seine Erfahrung hier berichtet hat:


nach meinen derzeitigen Versuchen wirkt 2-3 Tage mit 100.000 IE besser als Dosierungen mit 50.000 IE

LG Manfred
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313

Mittwoch, 8. März 2017, 21:50

Zitat

Kokosfan
ich kenne den Beitrag, ich war selbst bei der Rezession mit Dr. Radecki beteiligt




Du hast ja mehr Erfahrung !

Bei meinen Anfängen mit D3 war ich ganz allein, so wie der Freitag auf seiner Inseln. Alle Ärzte waren gegen mich und immer das gleiche das 1000 IE sind ausreichend. Da ich immer medikamentenfrei war und keine Nahrungsergänzungen einnahm, brauchte ich eine Überwindung um über 5000 IE täglich mit anderen NEM einzunehmen. Vor einigen Tagen habe ich einen Arzt über MS Behandlung mit D3 berichtet, da kamm sofort die Frage nach Anzahl der toten Patienten.



Manfred, noch zu D3 und Grippe. Was mir aber nicht ganz klar ist, wenn jemand einen D3 Spegel von etwa 70ng hat, so ist er doch gegen Grippe fast immun und zusätzliche Gaben wären somit nicht notwendig. Bei mir auch ohne D3 hatte Grippe kaum Chancen, ist somit auch individuell.

Demnächst werde ich aber mein K2 auf 300mg erhöhen, so fährt auch Bernd.
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314

Mittwoch, 8. März 2017, 22:39

Wie funktioniert Vitamin D3 ?

Eine perfekte und sehr bildhafte Beschreibung wie D3 funktioniert liefert Dr. von Helden, besonders wichtig für Anfänger



Zitat


Bei der Wirkung von Vitamin D, das in den Körper gelangt ist vergleichbar einem Großeinkauf von Teelichtern.

Sie kaufen 100 oder 1000 Stück und legen sie ins Regal. Es ist ein gefahrloser Vorrat, mehr nicht. Das entspricht dem passiven Vitamin D3. Es ist vom Gefahrenaspekt weitgehend unerheblich, wie viele Teelichter es sind.

Wenn dann ein Licht benötigt wird, nehmen Sie ein einziges heraus und zünden es an. Das ist die Aktivierung des Vitamin D3 zum "1,25-Cholecalciferol" oder auch "Calcitriol" genannt. Dieser Ablauf vollzieht sich nach einer sensorisch gesteuerten Aktivierung in der Niere unter Mitwirkung des Parathormones. Das Parathormon (PTH) ist das Feuerzeug.


Es kommt für die Beurteilung der Gefahr darauf an, wie viele Kerzen tatsächlich brennen, also aktiv sind. Im Organismus gibt es einen Calcium-Sensor, der ganz nach Höhe des Calcium-Wertes zwischen 2,2 und 2,9 mmol/Liter regulierend eingreift. Wenn das Calcium im Blut absinkt, wird das PTH erhöht, um weitere Kerzen anzuzünden. Wenn das Calcium zu hoch steigt, wird das Feuerzeug-Hormon PTH heruntergeschraubt.

Das alles funktioniert so hervorragend, dass die Bestimmung des Calcium-spiegels im Serum sogar langweilig geworden ist: der Wert ist praktisch immer in Zielbereich. Das ist auch wichtig, denn der Calcium-Spiegel ist die Elektrik des Körpers. Schon eine Bewegung an den Rand des unteren Normbereiches spüren viele als die typischen Vitamin-D-Mangel-Symptome.

Die Zufuhr von passivem Vitamin D3 auch in einer hochdosierten Menge von 200 000 oder 300 000 bedeutet noch lange nicht, dass es gleich aktiv wird. Probleme treten auf, wenn der Haushalt des Körpers gar keine Teelichter mehr hat - der Vitamin-D-Mangel. Dann kommt es zu schweren Störungen in der Steuerung.

https://www.vitamindservice.de/teelicht



Eine bessere Beschreibung gibt es nicht.



Zitat

Das Verhältnis von brennenden zu nicht-brennenden "Teelichtern" ist ungefähr 1 zu 1000.

Beispiel: der Vitamin-D-Spiegel beträgt 40 ng/ml und der Spiegel des aktiven Vitamin D 40 pg/ml. Dann beträgt der Unterschied 1: 1000 !

Vitamin-D-Mangel - das bedeutet im übertragenen Sinne, dass jemand "nicht mehr alle 40 Teelichter im Schrank hat!"

Was immer wieder als "hochdosiertes" Vitamin D angesehen wird ist nichts anderes als ein Vorrat von Vitamin D wie er in tropischen Längern bei der Mehrzahl der einwohner völlig normal ist. In Ländern am Äquator gibt es weit weniger Erkankungen wie Krebs, Autoimmunkrankheiten, Herzinfarkte.

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kokosfan

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315

Mittwoch, 8. März 2017, 23:56

Manfred, noch zu D3 und Grippe. Was mir aber nicht ganz klar ist, wenn jemand einen D3 Spegel von etwa 70ng hat, so ist er doch gegen Grippe fast immun und zusätzliche Gaben wären somit nicht notwendig.


ich kann das gar nicht so exakt sagen, da ich eigentlich bei den ersten Anzeichen eine mögliche Erkrankung meist sofort mit Vit.D stoppe (da gibt es noch keine Diagnose vom Arzt)

in den meisten Fällen sind das wohl eher normale Erkältungsinfekte, dagegen ist man auf keinen Fall immun wegen hohem Vit. D Wert, und auch nicht bei tägl. höheren Dosierungen (wie es z.B. derzeit meine Frau macht) die Infekte sind halt seltener (lt. Vitamindwiki um 65% weniger) und verlaufen dann nur mit leichten Symptomen ab, mit sofortigen hoch dosierten Vit.D Einnahmen 1-3 Tage 100.000 IE konnte ich bisher auch Infekte am Ausbruch hindern, mein letzter Versuch mit niedrigeren Dosierungen (50.000 IE) hat den Infektausbruch aber nicht verhindert, aber der Infekt ist mit nur leichten Symptomen verlaufen (ohne Fieber, etwas Schnupfen, etwas Halskratzen, leichter Husten)

es gab nur einmal eine richtige Grippe bei meinem Sohn (er hatte damals noch kein Vit.D genommen) da die Grippe wenige Tage vor einem für ihn wichtigen Java Programmiererkurs ausgebrochen war, hat er die hoch dosierte Grippetherapie getestet, und war dann nach 3 Tagen wieder fit

mfG Manfred
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nora

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316

Donnerstag, 9. März 2017, 00:55

Zitat
Das Verhältnis von brennenden zu nicht-brennenden "Teelichtern" ist ungefähr 1 zu 1000.

Beispiel: der Vitamin-D-Spiegel beträgt 40 ng/ml und der Spiegel des aktiven Vitamin D 40 pg/ml. Dann beträgt der Unterschied 1: 1000 !

Vitamin-D-Mangel - das bedeutet im übertragenen Sinne, dass jemand "nicht mehr alle 40 Teelichter im Schrank hat!"

Was immer wieder als "hochdosiertes" Vitamin D angesehen wird ist nichts anderes als ein Vorrat von Vitamin D wie er in tropischen Längern bei der Mehrzahl der einwohner völlig normal ist. In Ländern am Äquator gibt es weit weniger Erkankungen wie Krebs, Autoimmunkrankheiten, Herzinfarkte.


Dann bräuchte man sich ja eigentlich nicht an eine bestimmte Dosis zu halten, oder?

Liebe Grüße
Nora

317

Donnerstag, 9. März 2017, 08:54

Zitat

Nora
Dann bräuchte man sich ja eigentlich nicht an eine bestimmte Dosis zu halten, oder?






So ist das nicht. Vitaminmangel bedeutet das mann zu wenig Teelichter hat, deshalb ist notwendig einen gesunden Spiegel von 60 bis 80ng zu haben, es wird doch nur ein Teil davon angezündet.

Wenn sie also nur 40ng haben, so werden deutlich weniger Teelichter angezündet als wenn sie einen D3 Spiegel von 80ng haben.

Hier noch die offizielle Empfehlungen einiger Institute:

Prof Stefan Pilz........100ng
Mayo-Clinic.................80ng

Dr. Joseph Mercola....70ng

Institute of Medicine....50ng




Heute gilt 80ng als die obere sichere Grenze ohne ärztliche Konsultationen, wird auch von Dr.Feil Forschergruppe als Topwert (70-80ng) angesehen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bernard« (9. März 2017, 10:22)


kokosfan

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318

Donnerstag, 9. März 2017, 10:48

Dann bräuchte man sich ja eigentlich nicht an eine bestimmte Dosis zu halten, oder?


wenn man mal über 40 Teelichter im Schrank hat, dann bleiben diese nicht ewig dort, man verliert 20-30% im Monat wieder
(das bezieht sich auf den Winter, im Sommer kommen wieder einige dazu)

deshalb braucht es je nach Körpergewicht und natürlicher Vitamin D Aufnahme, eine bestimmte Zufuhr, damit im Vorratsschrank mindestens 40 ng/ml verbleiben (da gibt es Formeln und Berechnungsprogramme dafür)

LG Manfred
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319

Donnerstag, 9. März 2017, 12:53

Nur das der Körper keine Maschine ist. Kein lebendiger Körper gleicht dem anderen.
Die natürliche Auswirkung der Sonne/Natur auf unseren Körper kann kein künstliches Präparat ersetzen. Diese "Ersatzmittel" haben immer 2 Seiten!



Zitat

Auf natürliche Weise – also durch natürliches Vitamin D in Lebensmitteln oder durch zu viel Sonne – ist eine Vitamin-D-Überdosierung nicht möglich. Zum einen vermindert der Körper die Produktion von Vitamin D bei längerem Aufenthalt in der Sonne von selbst. Zum anderen enthalten Lebensmittel zu wenig Vitamin D, als dass dadurch im Körper ein Überschuss entstehen könnte.
Allerdings kann man Vitamin-D-Präparate schnell in zu hoher Dosierung zu sich nehmen. Bedenklich ist die langfristige Einnahme von mehr als 100 Mikrogramm (= 4.000 IE) Vitamin D pro Tag. Diese Vitamin-D-Überdosierung kann auf Dauer gesundheitsschädlich sein und zu einer Vergiftung führen. Anfangs verläuft diese noch ohne Symptome, im Laufe der Zeit kann sie dann eine erhöhte Calciumkonzentration im Blut (Calciumspiegel) verursachen: Mediziner sprechen dann von einerHyperkalzämie.
Eine langfristige (chronische) Vitamin-D-Überdosierung kann schwerwiegendere Folgenhaben: Durch die erhöhte Zufuhr von Vitamin D kann sich Calcium in Blutgefäßen und in der Niereablagern. Zusätzlich zu den Anzeichen für einer akuten Überdosierung kommt es dann zu Erkrankungen der Nieren – möglich sind Nierensteine bis hin zum Nierenversagen.
Quuelle: http://www.onmeda.de/naehrstoffe/vitamin…ung-2257-6.html
Ich finde es erschreckend, wie locker und leichtsinnig in einem Naturforum mit Empfehlungen und Dosierungen umgegangen wird. ?( Das Beispiel mit den Kerzen besorgniserregend im Bezug auf künstlichen Hormone.
Anstatt sich sinnvoll mit der Sonnen-Licht und Luft Therapie vertraut zu machen.und die natürlichen NATURGESETZE anzuwenden, werden nicht absehbare Folgen der Empfehlungen, von Laien an hilfesuchende gegeben.... :thumbdown:
MfG


„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

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320

Donnerstag, 9. März 2017, 15:02

Talisman,

deine ständige Panikmache mit obskuren Informationen zu D3 ist die unterste Schublade in einen Naturforum. Als Moderator hätte ich dich längst aus dem Forum ausgeschlossen. Vitamin D3 ist ein Naturprodukt, entstand vor 700 millionen Jahren durch die Sonne, das war die Grundlage für Stützstruktur der Tiere und des Menschen.


Durch die Sonne kann die menschliche Haut bis 10 000 IE täglich produzieren, aber nicht in unseren Breiten. Deshalb haben die Strandwachen in Miami einen Spiegel bis 65ng, die Rhesusaffen bis 60ng ohne zusätzliche D3 Einnahme.

Bevor du weiter Unsinn schreibst, beschäftige dich mit medizinischen Fachbüchern zu D3, Forschung, besuche auch internationalle D3 Kongresse und frage renommierte Ärzte dazu. Es wäre auch angebracht das du deinen D3 Spiegel bestimmen lässt. Bei einer späteren Osteoporose musst du als D3 Gegener Bisphosphonate schlucken, die sind recht gefährlich, die Einnahme muss erfolgen in aufrechter Sitz- oder Stehposition und etwa 30 Minuten so verharren, ansonsten entstehen gefährliche Reizungen der Speiseröhrenschleimhaut.
Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit - Mong Dsi.

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