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Freitag, 27. März 2015, 14:38

"Milch ist für Kälber"... ???

Hallo zusammen, und nur kurz, vielleicht gibt es Interesse am Thema, dann gerne mehr Erfahrung von mir dazu:

"...
Ein Abnehm-Programm, ohne Frust und ohne Hunger,
vom Autor selbst zusammengestellt und erprobt
..."

Quelle:
"HK-Phoenix-Plan", Autor: Hermann Kaufmann, Naturarzt (Schweiz) | www.naturheilt.com, zur Verfügung gestellt von Renè Gräber.

In diesem Ernährungsplan steht - ziemlich absolut und verallgemeinert negativ/ ablehnend formuliert - über Milch u.a.:

"Milch ist für Kälber".

Ich formuliere dazu mal bewußt provozierend und drastisch:

DAS ist Quatsch (in dieser verallgemeinernden Form der Darstellung) !!

Ich weiß, daß es viele Menschen gibt, die mit Kuhmilch als Nahrungsmittel Probleme haben.

ABER:
es gibt auch außerordentlich viele, denen diese Milch sehr gut bekommt und sehr gut tut (als 1,5% und Vollmilch, möglichst nicht homogenisiert und nicht sterilisiert/ nicht ultra-hocherhitzt) !

Ich schreibe das jetzt sowohl als Herausforderung zum Diskutieren, speziell i.S. von praktischen Erfahrungsberichten, als auch für alle diejenigen, die diesen Inhalt auf Grund eigener Erfahrungen _nicht_ teilen können - vielleicht sogar _absolut nicht_ teilen können.

Freue mich auf Kommentare, speziell auf eigene Erfahrungen dazu!

PS:
Ich schätze René Gräbers viele Veröffentlichungen sehr, und dies soll jetzt keine Konfrontation zu ihm sein;
er hat diesen Ernährungsplan ja "nur" kostenlos zur Verfügung gestellt, und ich meine mich zu erinnern, daß er auch irgendwo dazu sagte, daß er leichte Anpassungen vorgenommen hätte (bin allerdings nicht sicher).
Ich habe gleich nach dem Studium dieser Ausarbeitung auch direkt Herrn Gräber zu diesem Punkt ein ausführliches Feedback gegeben und fragend angeregt, diesen Teilinhalt vielleicht zu überdenken/ zu überarbeiten.

Dank&Gruß

Edit: nicht sterilisiert/ nicht ultra-hocherhitzt
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »natur-heilfaster« (27. März 2015, 21:08)


kaulli

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2

Freitag, 27. März 2015, 18:27

es gibt auch außerordentlich viele, denen diese Milch sehr gut bekommt und sehr gut tut (als 1,5% und Vollmilch, möglichst nicht homogenisiert und nicht sterilisiert)
Ich kenne keine Milch ausser von Demeter, die nicht homogenisiert ist und die wird meines Wissens auch bei 80 Grad sterilisiert und enthält auch Chloroform. Wenn eine Kuh täglich fast 50 Liter Milch produzieren muss, kann sie das kaum ohne Kraftfutter und Medikamente machen.

Bisher dachte ich auch immer, ich vertrage Milchprodukte und hab meine Symptome anderen Ursachen zugeordnet, erst als ich probeweise Milch komplett weggelassen habe, hab ich den Unterschied bemerkt.
Liebe Grüße
Kaulli

3

Freitag, 27. März 2015, 21:33

Ich habe "nicht sterilisiert" nachträglich per Edit präzisiert in: "nicht sterilisiert/ nicht ultra-hocherhitzt".
Es geht bei meiner Erwähnung um die pasteurisierte Milch, die nur wenige Tage haltbar ist, weil sie noch stark lebt und nicht Langzeit-haltbar gemacht wurde, indem so ziemlich alles Leben in ihr zum Schweigen gebracht wurde.

Auf Demeter greife ich selbst kaum zurück, höchstens dann, wenn ich unterwegs bin und nichts besseres finde:

es gibt in Bio-Kaufläden z.B. Mich aus Regionen mit Kühen mit viel Auslauf und auf Weiden, mit unterschiedlichem Grünfutter und ohne Zufütterung von sog. "Kraftfutter" und ohne "Medikamente", im Winter Fütterung mir Heu und Silage, jeweils von Biohöfen, also alles reines Naturfutter...

sie kostet i.d.R. etwas mehr. Sie wird für 15-30 Sek. mit 60 bis zu 75 C pasteurisiert, was heute gesundheitsamtliche Pflicht ist, um sie in den Handel bringen zu können:
sie schmeckt m.E. wesentlich besser/ frischer als die Demeter-Milch, die interessanterweise auch immer eine etwas längere Haltbarkeit hat als die vorgenannte Flaschenmilch (warum wohl etwas länger haltbar? u.a. weil mehr Leben abgetötet wurde :-).

Danke für den Erfahrungsinput,

Gruß

Edit als PS noch:
Ich finde das mit dem Ausprobieren und beobachten, was dann geschieht, und dann daraus lernen, sehr gut!
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »natur-heilfaster« (27. März 2015, 21:49)


kaulli

Meister

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4

Freitag, 27. März 2015, 23:02

es gibt in Bio-Kaufläden z.B. Mich aus Regionen mit Kühen mit viel Auslauf und auf Weiden, mit unterschiedlichem Grünfutter und ohne Zufütterung von sog. "Kraftfutter" und ohne "Medikamente", im Winter Fütterung mir Heu und Silage, jeweils von Biohöfen, also alles reines Naturfutter...
Ich hab seit Jahren nur Bio-milchprodukte gekauft, alle waren homogenisiert und ich hab nach dem Konsum Chloroform und Medikamente getestet. Als ich Pause mit Milch machte, verschwanden auch die Schwermetalle wie Hafnium in meinem Körper.
Woher die kommen, weiß ich nicht, vielleicht aus dem Heu, das neben der Autobahn geerntet wird?

Werden denn Biomilchkühe jeden Tag auf die Weide getrieben oder bleiben die im Stall? Wieviel Liter Milch müssen denn Biomilchkühe täglich produzieren? Geht das überhaupt ohne Kraftfutter und ohne Medikamente?
Liebe Grüße
Kaulli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kaulli« (27. März 2015, 23:18)


5

Samstag, 28. März 2015, 11:02


Werden denn Biomilchkühe jeden Tag auf die Weide getrieben oder bleiben die im Stall?
In modernen Ställen, egal ob konventionell oder Bio, leben die Kühe in einem Offenstall und können selbst entscheiden, wann sie wo sein möchten ;)
Nette Grüße
Kerstin

6

Samstag, 28. März 2015, 19:52

Ich finde Bio-Milch gut. Ich halte auch nichts von von der These "Kuhmilch ist nur für Kälber".

Aber ehrlich muss man sein: Werden normale Hochleistungskühe nur mit Biofutter versorgt, bringen sie weniger Milch. Verursachen aber genauso viel Mist, Abgase (Methan insbesondere). Da ist dann die Biomilch nicht mehr so ökologisch wie konventionelle Milch.
Einmal am Tag Moringa essen und der Schnupfen ist vergessen. 8)

bermibs

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7

Samstag, 28. März 2015, 21:40

Hallo,
das Thema Milch halte ich durchaus für überdenkenswert, sowohl qualitativ als auch quantitativ:

1) In der Natur gibt es kein Lebewesen, dass im Erwachsenenalter noch Muttermilch trinkt und dann noch artfremde.
2) Die Aussage, dass Kuhmilch ein sehr guter Calciumlieferant ist, ist eine Mär. Das Calcium in hoch erhitzter Milch (Hauptmarktanteil) ist kaum bioverfügbar und das Milcheiweiß führt zu einer erhöhten Ausscheidung von Calcium über die Nieren. Deshalb sind Osteoporoseerkrankungen in der westlichen Welt mit hohem Milchkonsum wesentlich höher als in Asien/Afrika.
Für die Mikronährstoffe in Frischmilch gibt es genügend natürlichen Ersatz.
3) Übermäßiger Verzehr von tierischem Eiweiß, wozu auch Milcheiweiß zählt, führt zu körperfremden Eiweißablagerungen im Körper mit erheblichen gesundheitlichen Spätfolgen. Dabei rede ich nicht dem 100 %-igen Veganismus das Wort. 100 % gibt es nicht in der Natur. Die Grenze ziehe ich bei ca. 90 %.
4) Aus den genannten Gründen empfehlen fortschrittliche Ernährungswissenschaftler, den täglichen Milchkonsum auf einen halben Liter zu begrenzen. Ich würde die Grenze eher bei einem viertel Liter ziehen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

8

Sonntag, 29. März 2015, 07:29

Hallo,
da ich ja MS habe esse - ich gem. div. Ernährungsempfehlungen - auch von denen denen es mit der MS wesentlich besser geht oder gar nix mehr spüren davon -
gar keine Milchprodukte mehr, seid nun 12 Monaten.

Meine Blutwerte sind in Ordnung, mein Calciumwert auch.

Milchprodukteallgemein sind bei uns eh nicht so beliebt selbst die Kinder trinken/tranken kaum KABA höchstens mal nen Quark mit früchten oder Jogurt oder mal im Sommer ne Erdbeermilch.
Hab komischerweise aber nie darauf gedrängt,
Wenn ich schon mal Hefeteig süß gemacht habe, dann ersetze ich die Milch eh zu Hälfte mit Wasser also der Milchkonsum ist ziemlich gering.

Das einzige was ich an "Milch" zu mir nehme ist etwas Käse, aber wenn dann hochwertigen Bergkäse oder Parmesan und das nicht viel.

LG
ROsa

Sebastian1708

Fortgeschrittener

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9

Sonntag, 29. März 2015, 11:04

Hier mal ein interessanter Beitrag um den eigenen Milchkonsum zu überdenken.

http://www.milchlos.de/milos_0824.htm
Nobody is too busy, it's just a matter of priorities.

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10

Sonntag, 29. März 2015, 11:19

Hallo miteinander!!

Ich sag imvoraus ,euere beitrege hab ich nicht gelesen ,ist mir dann zu viel von deutschem fachliteratur,,,,, leider , aber nur damit ihr weisst, bei uns in ungarn ist das gleiche meinung von Naturheil..... und sogar von eine renomierte Klinik.auch schon was Bernd schreibt:
"1) In der Natur gibt es kein Lebewesen, dass im Erwachsenenalter noch Muttermilch trinkt und dann noch artfremde."
zbp.: meine Freundin hat Osteoporose,, und seit dem sie seit 2 jahren schon kein medika nimmt/ gegen arztliche ansage!!/ und auf alles achtet, hat bessere werte als vor 2 Jahren also bitte soviel dazu! Tatsachen ,sind tatsachen!!
Lg: Susi

11

Sonntag, 29. März 2015, 11:24

@ Kaulli:

Es gibt sie, die nur pasteurisierte Bio-Milch:
habe mir gerade mal eine Flasche aus dem Kühlschrank geholt:
"Fettarme BIO-Milch, 1,5% Fett, PASTEURISIERT, TRADITIONELL HERGESTELLT"
Sie wurde gestern angeliefert, habe sie zufällig in Tübingen gekauft, um etwas übers WE zu haben (es gibt noch viele andere Lieferanten, ich bevorzuge stets die, die direkt aus der unmittelbaren Region kommt), sie ist "nur" bis 04.04. haltbar, trägt den Absender: ... www.unserekleinemolkerei.de, und dort steht u.a.:

"... Keine Verwendung von chemisch-synthetischen Düngemitteln
· Mindestens 95% der Rohstoffe müssen in einem Bio-Produkt aus ökologischer Herkunft sein
· Fütterung der Tiere mit ökologisch und möglichst mit selbsterzeugtem Futter, wenig Zukauf
von Futtermitteln; Keine Verwendung von gentechnisch veränderten Futtermitteln
· Strenge Anforderungen an die artgerechte Tierhaltung, beispielsweise eine an die Fläche
gebundene Begrenzung des Viehbesatzes und ein weitgehender Verzicht auf Antibiotika..."

Es gibt gelegentlich aktuelle Test-Veröffentlichungen zu bekannten Marken, von unabhängigen Instituten, auch von Test.de. Gib einfach mal in eine Suchmaschine (am besten in eine, die NICHT aufzeichnet, also z.B. NICHT Google ! :-)) ein: "Biomilch Testberichte" (ohne Gänsefüßchen ;-), und du wirst viele Berichte finden, vielleicht auch über Biomilch aus Deiner Region... andernfalls schreibe einfach an die Maladresse in www.milchindustrie.de - beinhaltet auch die Biomilch-Erzeuger - und frage nach Erzeugern in Deiner Nähe, etc. und dann bei diesen nach Testergebnsisen, etc.

@ Bernd und @ all
Ich weiß um die vielen Pros und Cons bei Milch und damit auch um die m.E. notwendige differenzierte Betrachtung ...
ich weiß z.B. auch, daß es Kleinkinder gibt, die fettarme Biomilch besser vertragen als Muttermilch...
das Argument "In der Natur trinkt kein erwachsenes Tier Muttermilch" habe ich sehr, sehr oft schon gelesen und gehört: ich erachte es als ein "Totschlag-Argument" (wie vieles andere auch, was man gelegentlich so alles zum Thema Ernährung als "Argument" zu lesen bekommt, wenn es um "natürliche Ernährung" geht)...
besser finde ich das Ausprobieren und das Beobachten, wie MEIN Körper darauf reagiert, und das dann daraus LERNEN - und dies insbes. geltend, solange nicht wirklich VALIDIERTE Langzeituntersuchungen zu einer bestimmten Aussage vorliegen...

ich will hier nicht für Milch missionieren, mir war das, was dazu im "HK-Phönix-Ernährungsplan" steht, nur etwas zuviel des Guten:
Bei mir wirkt die nur pasteurisierte 1,5%-Biomilch "Wunder", schon seit Jahrzehnten: sie spielt bei mir hinsichtlich des Säure-Basen-Gleichgewichts etwa die gleichgroße Bedeutung wie die (von vielen Menschen so extrem verkannte) Kartoffel.
Das, was Rene zu seinen SELBSTVERSUCH-Experimenten mit EM-X und EM-A schreibt (ich werde gleich dazu noch einen gesonderten Thread eröffnen), das kann ich ähnlich zu Milch sagen/ belegen: bei besonderem Interesse will ich gerne mehr dazu berichten.

PS - wobei der erste Absatz jetzt auch als kleiner Spaß gemeint ist:

Ich habe noch das Melken selbst gelernt und praktiziert, auch alles, was mit Kälber ("Milch ist für Kälber gut" :-))) und Milchwirtschaft zusammen hängt, auch die Herstellung von Silage, die sehr, sehr oft im Winter, gerade auch in Biohöfen, neben Heu verfüttert wird (dieses "Mal-selbst-gemacht" war in den 50er Jahren, habe diese Branche danach total verlassen und auch heute keinerlei Verbindungen zur Milchwirtschaft, also keine besondere Motivation ein zu bringen - außer meinen eigenen Erfahrungen mit dem Nahrungsmittel Milch :-)).

Bei dem sog. "Kraftfutter" (gekauft, nicht selbst angebaut und nicht selbst zusammengestellt) ist es häufig völlig unklar, wieviel "Schrott" darin enthalten ist/ woher die Inhalte wirklich kommen: Wenn ich von einem Biomilchhof erführe, daß er gekauftes Kraftfutter zufüttert, würde ich seine Milch meiden wollen!

Ich kenne viele fitte Menschen, die mit Milch und Milchprodukten (von Kindes Beinen an!) alt geworden sind, und auch bis ins hohe Alter damit gesund geblieben sind.

Solche absoluten und verallgemeinernden Aussagen, wie in dem von Rene verteilten "HK-Phönix-Ernährungsplan", die da lauten: "Milch ich für Kälber gut" (als abschließender "Beweis" und/ oder als Verstärker für die vorher stattgefunden absolute Milch-VERNEINUNG) lassen bei mir stets etwas Zweifel an der Heilprakterkunst des Verfassers aufkommen - und das ist doch schade?

(Auch ein Heilpraktiker, der das verteilt, sollte das m.E. nicht tun, wenn er sich damit nicht wirklich identifiziert, denke ich - eine Antwort von Rene steht dazu ja noch aus: wir werden sie sicherlich noch von ihm erhalten.)

Liebe Grüße

Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »natur-heilfaster« (29. März 2015, 12:01)


12

Sonntag, 29. März 2015, 14:19


das Argument "In der Natur trinkt kein erwachsenes Tier Muttermilch" habe ich sehr, sehr oft schon gelesen und gehört: ich erachte es als ein "Totschlag-Argument" (wie vieles andere auch, was man gelegentlich so alles zum Thema Ernährung als "Argument" zu lesen bekommt, wenn es um "natürliche Ernährung" geht)...



Ich bin ganz bei dir! :thumbsup:
In der Natur ernährt sich auch kein Tier von Getreide oder kocht Kartoffeln.


Viele von diesen Argumenten stammen von extremen Veganern, die mit aller Gewalt Tiere schützen wollen. Finde ich auf der einen Seite gut, aber auf der anderen Seite geht denen alles am Ar... vorbei, was nichts mit Tieren zutun hat. ICH ernähre mich lieber so, wie das schon meine Ur, Ur, Ur, Urahnen getan haben, bevor es Getreide gab ... Obst, Nüsse, Gemüse, Käse und Fleisch (Salat finde ich widerlich :rolleyes: )
Nette Grüße
Kerstin

bermibs

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13

Sonntag, 29. März 2015, 20:49

Hallo Kerstin, Hallo Natur-Heilfaster,

das hat nichts mit "Totschlagargument" zu tun. Das hat ganz einfach etwas mit "Von der Natur lernen" zu tun.
Ich halte mich da an Hippokrates, der schon vor mehr als 2000 Jahren einen weisen und weitblickenden Ausspruch tätigte:

"Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur vom ihm lernen.“
Diese Aussage betrifft nicht nur Ärzte sondern alle Menschen.

Ich verzichte nicht auf Milch, schränke sie aber sehr stark ein.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (6. April 2015, 18:09)


14

Mittwoch, 29. November 2017, 08:48

Milch

Hallo Zusammen,

ich freue mich über ein paar Antworten. Die Kuhmilch ist bekannter Weise für den Erwachsenen nicht empfehlenswert. Hier kommen meine Fragen:

Sprechen wir nur von der industriell bearbeiteten Milch, die eher schädlich sei? Oder ,,frisch gezapft" von der Kuh? So hole ich für meine Familie Milch. -Vom Bauern-über die Melkmaschine-direkt in meine Milchkanne- . Ich erwärme Sie auf 70Grad und kühle sie runter. Was ist mit den Vitaminen die in der Milch stecken? Vit. A, B2, B12, Niacin, Folsäure.... . Ist der erwachsenen Körper nicht in der Lage die Vitamine zu verarbeiten, oder sind die Nachteile der Milch (entzündungsschubfördernd, darmwandschädigend) so stark, dass es sich nicht lohnt, die Vorteile der Milch als erwachsener Mensch zu nutzen. Was hat das Kind, was der Erwachsene nicht mehr hat, weshalb die Milch in den Hintergrund rückt?

Und noch einen Nebenfrage: Was wird der Milch in der ,,Industrie" zugesetzt. Wodurch wird sie schädlich?

Danke, Franna

Pankreas

Meister

Beiträge: 88

Wohnort: Landshut oder LA

Beruf: Schlosser ( selbstständig )

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15

Donnerstag, 30. November 2017, 06:17

Also wir verwenden schon lange Mandelmilch ungesüsst, das ist eine Alternative zur Kuhmilch. Das ganze hat angefangen mit meiner Diabetes vor einem knappen Jahr, denn Kuhmilch hat zuviel KH für mich, und meine Frau wollte dann wegen der Laktose usw. etwas anderes. Am besten ist die " ungeröstete Mandelmilch ungesüsst " gibt es im gut sortierten Supermarkt von ALPRO z.B.

16

Freitag, 1. Dezember 2017, 06:27

Mandelmilch ist eine sehr gute Lösung! Ich verwende die auch gerne, oder Hafer-Milch.

Es gibt genug pflanzliche Milch, da muss man nicht unbedingt Kuhmilch aus der Molkerei trinken.
In der Molkerei wird die Milch in ihrer Struktur verändert und ist dann nicht mehr gesund, sondern sogar schädlich.

Kuhmilch direkt vom Bauern ist viel gesünder.

17

Samstag, 9. Dezember 2017, 16:20

Oder Sojamilch mit etwas Vanille. Gerade im Zusammenspiel mit Früchten als Shake extrem lecker. :)