Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 2. April 2015, 09:37

Kalziumcarbonat und der Säure-Basen-Haushalt

Hallo,

ich bin auf eine tägliche Kalziumeinnahme angewiesen (Hypoparathyreoidismus)
Jetzt würde mich mal eure Meinung/Wissen zu Kalziumcarbonat interessieren. Ich las, dass eine längere Einnahme desselben den Darm zu basisch werden lässt- dadurch Amoniak nicht richtig ausgeschieden werden kann... die Leber dann mit dieser Aufgabe überlastet wird ... und es deshalb zu einer Anreicherung von Säuren u Übersäuerung des Gewebes kommen kann.

Normalerweise sagt man ja, dass Kalzium ein Basenmittel ist (wird ja auch in Basenpulver zugesetzt)

Bin ich auf einem guten Weg, wenn ich dann nur noch kalziumcitrat einnehme? Oder ist die Sache doch viel komplexer und es ist egal ob Cabonat oder Citrat?

Ich würde mich freuen, wenn mir hier jemand den Wald etwas lichten könnte und ich auch mal Bäume sehe :).

Viele Grüße
Elke

2

Donnerstag, 2. April 2015, 11:19

Hallo Elke,

a)
warum bist Du auf die Einnahme von CaCO3, das auch in der Lebensmittelindustrie als Zusatzstoff verwendet wird (> E 170) angewiesen?

b)
wer hat Dir das warum (aufgrund welcher (Mangel-) Ergebnisse so gesagt/ empfohlen?
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

3

Donnerstag, 2. April 2015, 12:32

Hallo Elke,

a)
ich habe gerade deinen letzten Input gelesen in: BactoFlor. und damit haben sich meine vorgenannten Fragen erübrigt.

b)
zu Deinem dortigen "wie den Darm wieder ins Gleichgewicht bringen?" kann ich mit einer eigenen, bei mir sehr erfolgreichen Erfahrung - gerade mit Bezug auf "ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt - antworten, werde das wahrscheinlich dann in einem Extrathread tun, ich will vorher aber noch einmal schauen, ob und wie oft hier und bei Renè schon zu dem, was ich berichten kann schon geschrieben wurde, um dies dann berücksichtigen zu können, ggf. mit Link-Verweisen versehen zu können.
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »natur-heilfaster« (2. April 2015, 13:26)


bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 2. April 2015, 23:30

Hallo Elke,

vom Grundsatz her ist organisches Kalzium (Citrat) immer besser für den Körper als anorganisches (Carbonat). Das gleiche trifft auch zum Beispiel für Magnesium zu.

Kennst du die Ursache für deinen Hypoparathyreoidismus? Wurden z.B. Teile der Schilddrüse entfernt? Der Gegenspieler für das Parathormon im Körper ist Vitamin D. Wie sieht da dein Status aus?
Wie viel Calcium nimmst du pro Tag? Das wäre neben dem Blutspiegel auch noch eine wichtige Größe.

Ich selbst nehme 1.000 mg Ca. und habe bei einem Blutspiegel 25D von gut 70 ng/ml einen Wert von 2,3. Also alles im grünen Bereich.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

5

Freitag, 3. April 2015, 12:17

Hallo,


@natur-heilfaster, danke für deine Mühe. Die Antworten auf deine Fragen hast du ja schon gefunden.Das Problem ist bei mir
nicht so einfach zu lösen, da durch den Hypopara einiges durcheinander zu kommen scheint. Ich hatte/habe ja immer noch ein wenig Hoffnung, dass die Nebenschilddrüsen doch noch wieder „anspringen“ und ihre Arbeit erledigen, aber leider bleibt das Parathormon (PTH) immer im untersten Normbereich (na ja, zumindest scheint noch ein wenig Nebenschilddrüsengewebe da zu sein :) )


@Bermibs, ja ausgelöst wurde das durch eine komplett Schilddrüsen OP vor drei Jahren, die ich schon mehr als einmal bereut habe. Aber alles hadern nutzt mir ja nichts.
Mein Kalziumspiegel liegt mit der Einnahme von tgl. ca 800mg wirksames Kalzium, 300mg Magnesium und einer 1000er Vigantolette immer schön im unteren Normbereich (2,1-2,2)
Vitamin D3 zwischen 50 und 60.

Den Kalziumspiegel sollte man als Hypopara ja im unteren Normbereich halten, weil sonst die Kalziumausscheidung im Urin zu hoch wird.
Leider ist die Nierenschwelle beim Hypoparathyreoidismus sehr niedrig (Nierensteingefahr) und man möchte den Nebenschilddrüsen ja auch noch einen Anreiz geben, wieder zu arbeiten.

Eine hinreichende Behandlung ist bei der Erkrankung ja leider noch nicht möglich, da es (noch) keinen Parathormonersatz gibt . Ich
weiß auch nicht ob ich den PTH Ersatz (Natpara), welcher zur Zeit erprobt wird, einnehmen würde/möchte, denn die Nebenwirkungen sind doch nicht so ohne.

Aber wie gesagt, ich hoffe immer noch, dass die NSD wieder anspringen. Man sagt zwar ein Jahr nach der OP ist es sicher, dass es bleibt, aber wer weiß, ich will die Hoffnung noch nicht begraben.

Hast du selbst auch Probleme mit den Nebenschilddrüsen oder warum nimmst du Kalzium ein?

Viele Grüße
Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

6

Freitag, 3. April 2015, 15:31

Hallo Elke,

ich nehme Kalzium allgemein prophylaktisch ein, hauptsächlich wegen stabiler Knochen.

Du gibst bei deinem D-Wert leider keine Maßeinheit an. Die ist aber bei D entscheidend - ng/ml oder nmol/l. Bei deinem doch eher spärlichen "Konsum" von 1.000 IE befürchte ich nmol/l. Das wären dann nur gute 20 ng/ml - viel zu wenig. Hier wären wenigstens 3.000, besser 5.000 IE angesagt. Ein guter D-Spiegel dürfte sich auch positiv auf die Nebenschilddrüse auswirken.

Um dich vor Calciumoxalatsteinen zu schützen, musst du vordergründig die Oxalsäure in deinem Körper abbauen und nicht zuerst Calcium reduzieren. Denn gerade Calcium bindet im Darm Oxalsäure und wird damit direkt ausgeschieden. Im Stoffwechsel sind Magnesium (bis 800 mg) und Vitamin B6 (bis 100 mg) entscheidende Faktoren zur Beseitigung der Oxalsäure.
Damit wird ein etwas höherer Ca-Spiegel nicht kritisch.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (4. April 2015, 15:35)


Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

7

Samstag, 4. April 2015, 09:20

Hallo Bermibs,

ja, die Maßeinheit ist hier nmol/l und ja, der Wert dürfte etwas höher sein. Meinst du es macht Sinn, die Vigantolettendosis zu verdoppeln? Ich will nicht immer gleich mit der Hammermethode anrücken. :S

Mein Problem ist, ich befürchte, dass man durch die ständige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, an anderen Stellen einen Mangel provoziert. Das Körpereigene System ist eigentlich gut ausbalanciert. Klar es gibt Zeiten, in denen man evtl nachlegen muss, aber das sollte m.E. nicht von Dauer sein. Man gibt doch so dem Körper gar keine Chance, das selbst zu regulieren. Nehme ich Kalzium, fehlt es über kurz oder lang an Magnesium.

Ich bin ja unter ständiger Kontrolle meiner Blutwerte und sehe so, wie sich die Einnahme auf die Blutwerte auswirkt. Nehme ich höher dosiertes Vitamin D, geht der PTH Wert in den Keller und regelt alle seine anderen Aufgaben nur noch unzureichend.

Du siehst, ich bin da sehr unschlüssig, was die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln anbelangt. Wäre ich jetzt nicht darauf angewiesen, würde ich das Zeug gar nicht anrühren.

Ich bin noch mit Möhren u. Kartoffeln aus dem eigenen Garten aufgewachsen, Medikamente kannte ich überhaupt nicht... womöglich liegt die Ursache meiner Abneigung dort.
Klar, ich weiß, dass die heutige Ernährung kaum noch was hergibt, aber es kann doch nicht sein, dass man als Mensch, der ein körpereignes System hat, Vitamin D aufzufüllen, dafür täglich Tabletten einnehmen muss.

Wie auch immer, Danke für deine Antwort. Ich lass den D Spiegel demnächst nochmal kontrollieren und werde mal mit dem Arzt über eine höhere Dosis sprechen. Mal sehn was er meint. Ihm reichte mein D Wert bisher immer aus. :huh:

Viele Grüße
Elke

8

Samstag, 4. April 2015, 11:29

Hallo Elke,

wie ich an anderem Ort schon ausführlich schrieb, habe ich mit dem Thema "Ausgeglichener Säure-Baselhaushalt" seit mehr als 20 J. wirklich tiefgebende eigene Erfahrungen sammeln dürfen - nach dem ich etwa 50 J. lang, manchmal schlimmstmöglich, unter einer anhaltenden Übersäuerung, manchmal über längere Zeitstrecken hinweg unter einer "Totalübersäuerung" litt, ohne dass irgendeine Untersuchung auch nur annähernd diese Ursache extrem vieler Funktionsstörungen erkennen konnte, immer nur: "o.B." oder: "Sie sind gesund"...
deshalb - auf meinen sehr langen, nur eigenen diesbezüglichen, heute sehr positiv bei mir wirkenden Erfahrungen basierend - zu:
...ich befürchte, dass man durch die ständige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, an anderen Stellen einen Mangel provoziert. Das Körpereigene System ist eigentlich gut ausbalanciert...
JA, Nahrungsergänzungsmittel können "Mist" sein/ können sich - ganzheitlich gesehen - als recht kontraproduktiv zeigen, vor allem, wenn viel davon und viele Arten davon eingenommen wird / werden.

JA, ja auch zu Deinem Satz "Das körpereigene System ist eigentlich gut ausbalanciert."

PS:
Ich habe mein Zusage, mich noch wegen der "Darmsanierung" zu melden, nicht vergessen, bitte noch um etwas Geduld.
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

9

Samstag, 4. April 2015, 16:07

Hallo Elke,

in deinen Befürchtungen kommt die allseits betriebene Angstmache gegenüber Mikronährstoffsupplementen (hochwertige, kein Schrott vom Discounter) zum Ausdruck. Auch spielt hier die fatale Gleichsetzung mit Medikamenten rein.

Du kannst dich theoretisch optimal mit fast allen Mikronährstoffen versorgen, wenn du folgendes beachtest:
- artgerechte Ernährung als Frugivore
- ausschließliche Ernährung mit naturbelassener Nahrung aus der urwüchsigen Natur so wie es Franz Konz in seinem Buch der "Ur-Medizin" beschreibt (keinerlei verarbeitete Produkte der Lebensmittelindustrie)
Je mehr du davon (auch gezwungener Maßen) abweichst, desto unausgeglichener wird dein Mikronährstoffhaushalt. Schon allein die überzüchteten und schnellwüchsigen Obst- und Gemüsearten enthalten bei weitem nicht die Mikronährstoffe wie urwüchsige Formen.

Vitamin D ist selbst mit der besten Ernährung nicht ausreichend sicherzustellen. Dazu bräuchten wir wie in Afrika bis max. Mittelmeer ganzjährig hoch stehende Sonne. Dazu käme noch täglicher Aufenthalt in der Mittagssonne. Wer macht das, wer kann das? Im Winter geht es schon gar nicht. Demzufolge ist D-Supplementierung für eine nachhaltige Gesundheit einfach Pflicht.

Der größte Fehler ist es, Mikronährstoffe wie Medikamente einzeln und isoliert einzunehmen. Der Körper braucht sie im richtigen Verbund. Die B-Vitamine bedingen sich gegenseitig, der Körper braucht zur richtigen Verstoffwechselung von Kalzium ausreichend Magnesium. Ebenso zur 1,25D-Synthese.
Die beste Ausgangsbasis ist deshalb immer ein hochwertiges Multivitamin und nicht z.B. ein einzelnes Vitamin.

Es spielt auch keine Rolle, ob ich Mikronährstoffe über die Nahrung zuführe oder sie als Nahrungsergänzung einnehme. Die einzige Bedingung ist, dass sie weitestgehend auf natürlicher Basis hergestellt sind.
Die Orthomolekulare Medizin, die ausschließlich mit Mikronährstoffsupplementen arbeitet, ist eine anerkannte alternative Medizinrichtung. Auch die Zellsymbiosetherapie, die sowohl die orthomolekulare Medizin integriert als auch mit Mikronährstoffinfusionen arbeitet, fasst immer mehr Fuß.
In der optimalen Gestaltung der Zellsymbiose mit den Mitochondrien liegt die Zukunft der Medizin und der Gesundheit, einschließlich von Mikronährstoffsupplementen. Das ist auch die beste Basis für eine gesunde Psyche.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

10

Samstag, 4. April 2015, 17:04

... - ausschließliche Ernährung mit naturbelassener Nahrung aus der urwüchsigen Natur... (keinerlei verarbeitete Produkte der Lebensmittelindustrie)... Je mehr... Abweichung, desto unausgeglichener wird... Mikronährstoffhaushalt.
Vitamin... D-Supplementierung für eine nachhaltige Gesundheit einfach Pflicht.
JA, ja zum ersten Zitat.

Zum zweiten Zitat eine dumme Frage:
Wie kommt es, daß immer mehr Menschen 100 und mehr Jahre alt werden (können) bei uns, ohne jemals etwas von "Vitamin D" gehört zu haben?
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

11

Samstag, 4. April 2015, 19:12

Hallo Natur-Heilfaster,

mal eine "dumme" Gegenfrage. Kennst du deinen aktuellen Blutspiegel bei 25D und hast du schon jemals in das simple Buch "Gesund in sieben Tagen" von Dr. Raimund von Helden reingeschaut?

Deine Frage ist mit nicht vorhandener Datenlage (Lebensweise, Sonnenaufenthalt u.a.) nicht zu beantworten. Dazu ist das Leben viel zu komplex, um es nur auf diesen einen Punkt zu reduzieren.
Es gibt jedoch Naturvölker, die das Wort "Vitamin D" auch nicht kennen aber "instinktiv" richtig entsprechend der Evolution leben, z.B. Nahrungssuche in der Natur und damit ausreichend Sonnenaufenthalt.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

12

Samstag, 4. April 2015, 19:48

mal eine "dumme" Gegenfrage. Kennst du deinen aktuellen Blutspiegel bei 25D und hast du schon jemals in das simple Buch "Gesund in sieben Tagen" von Dr. Raimund von Helden reingeschaut?
Bernd,
ich schließe ja nicht aus, dass es Menschen gibt, für die es sinnvoll ist oder sein könnte, Vitamin D-Supplements ein zu nehmen, und mit Sicherheit gibt es auch welche, die es dringend brauchen oder dringend bräuchten...

was mich manchmal stört, sind solche - immer wieder einmal hier im Forum auftauchenden - absoluten Aussagen wie "Pflicht, Vitamin D ein zu nehmen" oder "Milch ist für Kälber" oder "Im Tierreich trinken die erwachsenen Tiere auch keine Milch" oder... (also immer dann, wenn es zu solchen Verallgemeinerungen und Verabsolutierungen kommt).

Ich selbst fühle mich außer dem für mich sehr großen Dauer-Thema "Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht halten" (aufgrund einer lt. Heilpraktiker-Diagnose sog. "angeborenen leichten Niereninsuffizienz) mit meinen über 70 J. noch kerngesund (von wenigen bis heute nicht direkt störenden Kleinigkeiten abgesehen, wie - schon immer - zu hoher Billig Rubin, und - ebenfalls schon immer - etwas zu hohem Cholesterin, und, durch beide bedingt/ begünstigt, etwas Gallensteine) und habe jetzt "trotzdem" - erstmals in meinem Leben ! - die Bestimmung des Vitamin D auf meine Arzt-Checkup-Liste geschrieben, nachdem ich mir Renés Ausarbeitung dazu gekauft hatte...: bin mal gespannt, will mal sehen, melde mich dann ggf. wieder dazu...


Danke für den Hinweis auf dieses Reimund von Helden-Buch: will ich mir ebenfalls mal ansehen: habe es mir gerade für 14,80, versandkostenfrei, bestellt! :-)
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »natur-heilfaster« (4. April 2015, 20:32)


bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

13

Samstag, 4. April 2015, 20:34

Hallo Natur-Heilfaster,

Vitamin D ist die große Ausnahme unter den Mikronährstoffen, da wir nur ca. 10 % über Nahrung aufnehmen (oder wir ernähren uns wie die Eskimo ;) ) und rund ein halbes Jahr (Oktober - März) keine D-Bildung über die Haut möglich ist. Im Winter steht auch die Mittagssonne viel zu tief (unter 45 Grad). Damit ist Vitamin-D-Mangel objektiv geografisch bedingt. In unserem Entstehungsgebiet Afrika sieht es dagegen ganz anders aus, ganzjährig hoch stehende Sonne.
Vitamin D hat deshalb so große Bedeutung, da die aktive Stufe, das Hormon 1,25D, an fast allen Zellkernen über Rezeptoren andockt und die Gene steuert.
Gehe einmal in ein Pflegeheim, wo für die Bewohner Sonne ein Fremdwort ist und lass da mal den D-Wert bestimmen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Mit einer Basis-Rundumversorgung würden die Kosten bei den Krankenkassen drastisch sinken und die Lebenserwartung würde auch um einiges steigen. Ist das aber gewollt?

Kleiner Tipp zu Cholesterin und Gallensteinen: Omega 3 aus Leinöl, Rapsöl (natürlich nur kalt gepresst und nicht erhitzt) und Kaltwasserfisch tun hier Wunder (in etwa 1 - 2 Gramm EPA und DHA); Auf die Angabe von Fischölkapseln verzichte ich hier, da du offensichtlich ein Abneigung gegen Nahrungsergänzung hast ;)
Zusätzlich ist Vitamin-C-reiche Nahrung wichtig, da Vitamin C Cholesterin zu Gallensäure abbaut.
Auch Magnesiummangel wirkt sich negativ aus. Unsere Lebensmittel sind leider magnesiumarm, da unsere Böden in Deutschland magnesiumarm sind.

Bei diesen Erkenntnissen würde ich nicht auf die Idee kommen, aus Prinzip auf gesunderhaltende Mikronährstoffsupplemente zu verzichten.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

14

Samstag, 4. April 2015, 22:31

Danke! :-)
Vitamin D ist die große Ausnahme unter den Mikronährstoffen, da wir nur ca. 10 % über Nahrung aufnehmen...Vitamin D hat deshalb so große Bedeutung, da die aktive Stufe, das Hormon 1,25D, an fast allen Zellkernen über Rezeptoren andockt und die Gene steuert.
Kleiner Tipp zu Cholesterin und Gallensteinen: Omega 3 aus Leinöl, Rapsöl (natürlich nur kalt gepresst und nicht erhitzt) und Kaltwasserfisch tun hier Wunder (in etwa 1 - 2 Gramm EPA und DHA)...
Zusätzlich ist Vitamin-C-reiche Nahrung wichtig, da Vitamin C Cholesterin zu Gallensäure abbaut.
Auch Magnesiummangel wirkt sich negativ aus. Unsere Lebensmittel sind leider magnesiumarm, da unsere Böden in Deutschland magnesiumarm sind.
...werde mich etwas mehr mit Vitamin D befassen, mich auch wieder hier melden, sobald ich erstmals meine eigenen Werte kennen gelernt habe! :-)

Vitamin C nehme ich u. a. durch tgl. durch 2-3, manchmal auch mehr Zitronen zu mir (habe mal eine Zitronen-Kur gemacht: 1. Tg 1, 2. Tg 2, 3. Tg. 3, ... 12. Tag 12, 13. Tg. 11, 14. Tg. 10, ... 24 Tg. 1: über das Ziel und den Sinn können wir gerne noch sprechen, am besten dann in einem anderen Thread).

Omega 3 in Leinöl nehme ich tgl. zu mir: morgens, nach dem wiederholten Grüntee und den Obst-Smoothies: 1 Esslöffel kalt gepr. Leinöl in Bio-Quark oder Quark mit Bio-Youghurt eingerührt...
und auch mgl. einmal wchtl. frischer Hochseefisch, ggf. ersatzweise frischer, gezüchteter Lachs
(ansonsten gibt es bei mir kein wirkliches Bedürfnis nach Fisch oder Fleisch, könnte auch völlig problemlos ganz drauf verzichten).
Danke & Liebe Grüße :) ,
natur-heilfaster
"Am Kompetentesten sind wir immer dann, wenn wir von unseren eigenen Erfahrungen sprechen."
(Unbekannt)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

15

Montag, 6. April 2015, 10:33

Hallo

Zitat

in deinen Befürchtungen kommt die allseits betriebene Angstmache
gegenüber Mikronährstoffsupplementen (hochwertige, kein Schrott vom
Discounter) zum Ausdruck
Angst ja, aber nicht vor der Einnahme von Micronährstoffen allgemein und auch keine Angstmache von außen, ich glaube schon lange nicht mehr alles. :)
Es verhält sich eher so:
Ich habe mir selbst mal alle Inhaltsstoffe in meinen Nahrungsergänzungsmitteln u Medikamenten angesehen (versuche da gerade eine Liste zu erstellen, um auch anderen, die auf Kalzium und Co angewiesen sind, eine Richtlinie geben zu können) und dannach hatte ich Angst. Aspartam war da als Zusatzstoff noch das geringste Problem.
Dabei waren es noch nichtmal die Discounter-Mittel, die mich erschreckten, nein, es waren auch die hochwertigen, manche sogar verschreibungspflichtig und richtig teuer. Und da ich neben Kalzium auch Magnesium, Vitamin D und meine SD Medikamente einnehmen muss, summiert sich da für mich mancher Zusatzstoff zu einem täglichen kleinen Giftcocktail. Deshalb meine Abneigung zu allen Industriell hergestellten Mittelchen.

Da lohnt sich für jeden, der meint aus der Apotheke kauft er Qualität, mal ein Blick auf die Zutatenliste.
Da meidet man herkömmliche Zahncreme, Apfelsinen und andere Südfrüchte mit Imazalla behandelt, geht in den Bioladen Gemüse kaufen und schaufelt sich so ganz nebenbei alles das, was man eigentlich meiden möchte, mit Nahrungsergänzungsmitteln rein.

Das macht mir Angst, weil ich ja sowas nicht mal nur kurzfristig sondern mein Leben lang einnehmen muss.

L.G. Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

16

Montag, 6. April 2015, 16:29

Hallo Elke,
abgesehen von den hohen Preisen hast du natürlich mit den vielen zum Teil sinnlosen E-Zusätzen in Apothekenprodukten recht. Warum muss zum Beispiel in einem Knorpelpräparat Aspartam drin sein?
Deshalb weiche ich bei vielen Mikronährstoffen auf das Ausland aus. Da gibt es auch keine pharmafreundlichen Dosisbeschränkungen. Allerdings kann ich "Hochdosen" auch nur innerhalb der EU und nicht noch preiswerter in den USA kaufen :(
Auf die Beistoffe sollte schon jeder selbst achten und sich nicht blind auf allgemeine Firmenangaben verlassen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

17

Dienstag, 7. April 2015, 11:48

Hallo Bernd,

hast du eine Bezugsquelle für kalzium, die du nennen würdest?

ich nehme zur Zeit kalzium Citrat von Green Line.
http://www.medpex.de/calciumcitrat-kapse…0.14&fp=1&fop=3

Ich öffne die Kapseln immer. Ist zwar etwas schwierig und das Pulver dann auch in Wasser etwas schwer löslich, aber Kalzium ohne weitere Zusatzstoffe finde ich sonst nirgendwo.

@natur-heilfaster,
ich trinke auch jedes Glas Wasser (ca 2 L. am Tag) mit einem Spritzer Zitronensaft, eben weil ich auch davon las, dass das gut gegen Gallensteine helfen soll. Was bringt so eine Zitronenkur? Mal davon abgesehen ob ich so viel Zitronensaft überhaupt runter bekommen würde. :)

Viele Grüße
Elke

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 7. April 2015, 21:12

Hallo Elke,

zur Zeit verwende ich ein Kombipräparat von NOW mit Calcium und Magnesium (2:1). Beide Mineralien sind in Mischform enthalten (Carbonat, Citrat und Chelat).
Bei meiner amerikanischen Quelle ist es zur Zeit nicht verfügbar. Auch in Ungarn ist es zur Zeit nicht verfügbar.
Hier noch das Angebot von iherb für Calciumcitrat.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (8. April 2015, 21:25)


kokosfan

Erleuchteter

Beiträge: 789

Wohnort: Tirol

Beruf: Angestellter

  • Nachricht senden

19

Montag, 20. April 2015, 17:22

welches Calcium

Hallo Elke

wir verwenden nur fein gemahlenes natürliches Korallencalcium
Info zum Korallencalcium

das enthält auch schon die optimale Kombination von Magnesium (2:1) und viele andere Spurenelemente

ob das dann wirklich besser ist , als andere Formen , kann ich nicht beurteilen
meine Werte sind jedenfalls OK (Calcium 2,45 und Mag. 1.0 mmol/l)
ich mische das gerne gemeinsam mit etwas Zeolith in Smoothies oder einfach so ins Wasser

mfG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

Elke

Meister

  • »Elke« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

  • Nachricht senden

20

Samstag, 25. April 2015, 10:47

Hallo,

leider enthält das Korallenkalzium Phosphor. Schade, das wäre es sonst gewesen. Aber Phosphate sollte ich möglichst meiden weil bei mir durch die Nebenschilddrüsenunterfunktion nicht nur der Kalziumspiegel zu niedrig, sondern auch der Phosphatspiegel immer etwas zu hoch ist.

Trotzdem Danke für die Info

Viele Grüße
Elke