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Mittwoch, 15. April 2015, 17:57

Hautausschlag/Ekzem beim Kleinkind

Hallo zusammen,

meine Tochter - 20 Monate alt - leidet unter Hautausschlag. Sie ist eigentlich gesund und putzmunter, hat jedoch Ekzem an den Handgelenken und hin und wieder (meist, wenn wir zur Familie meines Mannes nach Frankreich fahren, und diesmal auch bei Oma & Opa in Deutschland) Ausschlag an den Beinen bis hin zum ganzen Körper.

Ein Heilpraktiker meines Vertrauens, den ich schon öfters um Rat gefragt habe, ist sich sicher, dass es keine Nahrungsmittelallergie ist. Im letzten Sommer waren ziemlich eindeutig Sonnencremes am Ausschlag beteiligt, Weintrauben scheinen ihr auch nicht gutzutun (wobei es m.E. nicht die Trauben an sich sind, sondern eher das, was sich trotz Waschens noch auf der Schale befindet, selbst bei Bio-Trauben) und in Frankreich (zumindest an einem Ort, an den wir regelmäßig fahren) ist es, so vermute ich jedenfalls, das Wasser, das ihr nicht bekommt. Bei meinen Eltern in Deutschland hatte sie bisher noch nie größere Probleme, umso bestürzter und ratloser bin ich, seit ich letzte Nacht gemerkt habe, dass ihre Beine und auch ein Teil des Bauches von Ausschlag überzogen sind und sie sich kratzt.

Von ihrer Kinderärztin habe ich bereits Cremes (Zink-Lebertran und Rose comp. von Wala) und Silicea-Kügelchen bekommen, die nach dem letzten schweren Ausschlag während des Frankreichurlaubs im Winter geholfen hatten. Seitdem hatte sie - bis auf die Handgelenke - keine weiteren Beschwerden mehr. Ich gehe davon aus, dass sich ihr Zustand spätestens nächste Woche, wenn wir wieder nach Hause kommen, verbessern wird, aber ich möchte ihr natürlich sofort helfen und gleichzeitig auch langfristig dafür sorgen, dass dieses Ekzem endlich für immer verschwindet.

Meine Frage deshalb ans Forum: Hat irgendjemand Erfahrung mit solchen Ausschlägen/Ekzemen und kann mir irgendetwas raten, was kurz- und langfristig hilft und meine Tochter von ihrem Ekzem befreit?
Meine Schwiegermutter hat vor rund 30 Jahren bei ihrem jüngsten Sohn (sprich meinem Schwager), der als Baby Ekzem am ganzen Körper hatte, "argile verte", also grüne Mineralerde, innerlich verwendet. Es soll schon beim ersten Mal eine Verbesserung eingetreten sein. Ich habe schon recht viel recherchiert, finde aber nur wenig bis keine Informationen zur innerlichen Anwendung von grüner Mineralerde bei (Klein-)Kindern. Kann mir irgendjemand dazu eine objektive dritte Meinung geben?

Ich freue mich auf Euer "Input" und danke schon einmal allen im Voraus!

Liebe Grüße
Cornelia

bermibs

Moderator

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Mittwoch, 15. April 2015, 21:55

Hallo Cornelia,

ich selbst verwende die grüne Mineralerde/Heilerde von Melasan, auch die Heilerde von Luvos. Unser Stoffwechsel/Verdauung benötigt Erde. Das gilt auch für Kleinkinder/Säuglinge. Zu Urzeiten gab es keinen Reinlichkeitswahnsinn. Da war an Früchten und Pflanzen, die frisch gesammelt und verzehrt wurden, immer auch ein geringer Anteil Erde dabei. Das ist bei allen höher entwickelten Lebewesen der Fall. Nahrung schruppen ist eine "Unsitte" des Menschen geworden. Das gilt natürlich nur für naturbelassene Nahrung (Bio) und nicht für chemisch behandelte Pflanzen und Früchte.
Du kannst also unbedenklich kleinere Mengen grüner Mineralerde dem Essen (Brei u.ä.) beimischen. Bei mir sind es pro Tag bei knapp 80 kg 10 Gramm. Das kannst du ja auf das Gewicht deiner Tochter runterrechnen. Und wenn es etwas mehr ist, ist es auch kein Problem. Zum Beispiel nimmt man bei Durchfall das Doppelte bis Dreifache pro Tag.

Wie sieht es mit der Impferei bei deiner Tochter aus? Impfungen sollte man bei derartigen Problemen auf keinen Fall außer Betracht lassen. Wie ist der aktuelle Vitamin-D-Status?
Insgesamt würde ich dir einen Arzt/Heilpraktiker empfehlen, der die Zellsymbiosetherapie (CST) nach Dr. Heinrich Kremer durchführt. Sie ist für mich die komplexeste und ganzheitlichste Therapie überhaupt zur Zeit. Auf Grund dieser Komplexität ist sie auch sehr kostenintensiv und die KK halten sich fein säuberlich raus (Erfahrungsmedizin, nicht evidenzbasiert!!!).


Mögliche Therapeuten findest die in dieser Liste
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Franz-Anton

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Beruf: Kunsterzieher in Ruhestand

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3

Donnerstag, 16. April 2015, 07:39

Hautekzem beim Kleinkind

Hallo Cornelia,
Gehe mal auf meine Seite (Profil), da findest du meinen Beitrag zur gesunden Ernährung und wie man selber aus Kokosöl und Papaya ein hochwertiges Hautpflegemittel herstellen kann. Vielleicht hilft es dir weiter.
Viele Grüße,
Franz-Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (18. April 2015, 11:57) aus folgendem Grund: Links eingefügt


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Donnerstag, 16. April 2015, 21:17

Vielen Dank für Eure Infos, Bernd und Franz-Anton.
Morgen sollte die grüne Mineralerde von Argiletz eintreffen, die ich bestellt habe. Mal schauen, ob sie hilft. Mein Mann sagte, seine Mutter habe immer ein bisschen von der Erde in Wasser verrührt, es über Nacht stehen lassen und seinem Bruder dann morgens das Fläschchen mit dem Wasser (ohne den Satz) zubereitet.
Wir haben auch in anderthalb Wochen einen Termin beim Osteopathen.
Zu deinen Fragen bezüglich Impfungen und Vitamin-D-Status, Bernd, kann ich Folgendes sagen: Meine Tochter hat drei Mal die Fünffach-Impfung bekommen, ein wenig später als im schweizerischen Impfplan vorgesehen, mit 5, 7 und 9 Monaten in etwa. So hatten wir es auch mit unserem Sohn (4 1/2) gehalten. Da ja eigentlich mittlerweile bereits weitere Impfungen angestanden hätten, beschäftige ich mich seit einiger Zeit detaillierter mit dem Thema und bin zu dem Schluss gekommen, dass es weitere Impfungen nicht geben wird - auch in Anbetracht ihrer Ausschläge.
Ihren Vitamin-D-Status kenne ich nicht genau, aber sie hat den ganzen Winter über täglich 500 I.E. bekommen. Ganz schlecht dürfte er damit eigentlich nicht sein.
Ansonsten habe ich sie bis 15 Monate gestillt, ich achte auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung (Bio wo immer nur geht, so gut wie keine Kuhmilchprodukte, wenig Fleisch ...) und nach einem schlafmäßig schrecklichen letzten Jahr haben wir unsere Wohnung weitestgehend von E-Smog befreit (nicht unbedingt leicht in einem Mehrfamilienhaus ...). Wie gesagt, sie hat zu Hause bis auf die Handgelenke keine Beschwerden mehr, aber was nun hier bei meinen Eltern und auch in Frankreich diese Rückschläge auslöst, weiß ich beim besten Willen nicht ... Anstatt Leitungswasser trinken wir hier Kangenwasser bzw. das "Clean Water" aus der Maschine. Könnte es daran liegen? Allerdings hat ihr das beim letzten Besuch im vergangenen September keine Probleme bereitet. Ich stehe echt vor einem Rätsel und fühle mich einfach nur besch...., wenn ich sie wickle und sie, sobald die Hose aus ist, anfängt, sich die Beine aufzukratzen.

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 048

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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5

Donnerstag, 16. April 2015, 22:26

Hallo Cornelia,

schon in Anbetracht der vielen Impfungen im ersten Jahr wäre die CST auf jeden Fall sinnvoll, vor allem die Entgiftung/Ausleitung. Auch Darmprobleme (Störungen der Darmflora) können Auslöser für derartige Erkrankungen sein.
Wie ich sehe, wohnst du in der Schweiz. Meine Liste mit CST-Therapeuten umfasst aber nur Deutschland. Du kannst aber selbst danach googlen, indem du das Stichwort "Cellsymbiosistherapie" (englische Fassung von Zellsymbiosetherapie) eingibst. Damit habe ich auch gesucht.
Hier schon ein paar Adressen:
http://www.heil-verzeichnis.ch/therapien…stherapie-2038/
http://www.symptome.ch/wiki/Zellsymbiose-Therapie
http://www.reiki.ch/reiki_artikel/188/C..

Die Vitamin-D-Dosis ist abhängig vom Körpergewicht und dem zu haltenden Blutspiegel. Bei dieser Erkrankung würde ich wenigstens 60, besser 70 - 80 ng/ml anstreben. Für die Starttherapie ist aber der aktuelle Spiegel erforderlich.
Auf der Seite von Reinhard Melz kannst du die Werte selbst berechnen.
Mit den 500 IE und einem Zielspiegel von 70 ng/ml dürfte deine Tochter nur 6 kg wiegen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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Freitag, 17. April 2015, 09:59

Danke, Bernd, für die weiteren Infos. Ich werde mich auf jeden Fall über die Zellsymbiosetherapie informieren. Wir wohnen relativ grenznah und haben gute Freunde in Lörrach, ich kann also auch mit der deutschen Liste etwas anfangen.
Ich gebe zu, dass ich im Nachhinein bereue, überhaupt geimpft zu haben. Aber es könnte weitaus schlimmer sein, hätte ich alles "genommen", was man mir angeboten/empfohlen hatte (6-fach, Meningokokken, Pneumokokken, MMR ....). Einmal hatte die Assistentin die Spritze schon in der Hand, als sie mit den Worten "Sie kommen zum Impfen?" ins Sprechzimmer kam, wovon nie die Rede gewesen war. Ich war nur zur Kontrolluntersuchung gekommen ...
Ob die Ausschläge nun wirklich mit den Impfungen in Zusammenhang stehen, weiss ich nicht, denn sie hatte sie auch vorher schon. Sie hatte auch sehr starken Milchschorf (bzw. Knopfgneis), von dem immer noch Reste übrig sind. Anfangs habe ich mir keine großen Gedanken gemacht, weil auch ihr Bruder bis ca. 8 Monate Hautprobleme hatte, die dann aber recht plötzlich verschwunden sind. Leider war das bei ihr nicht der Fall und wir "doktern" immer noch herum ...
Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!
Cornelia