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Wiola

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Donnerstag, 30. April 2015, 13:53

Vitamin K2 MK7 und Gelenkschmerzen

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kokosfan

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Donnerstag, 30. April 2015, 16:08

Hallo Wiola

Bei Vit.D Auffüllungen nimmt man eher hoch dosiertes K2 (Mk7) dazu
z.B. SuperK (Kombination K1/ K2 Mk4/ K2 Mk7)
oder mit 200mcg z.B. vom Vitaminexpress
oder 200mcg z.B. von WLS

ob das auch nach der Schwangerschaft geeignet ist, weiss ich nicht genau
einige Infos zu Vitamin K und Vitamin D findest auch auf meiner privaten Webseite

ev. kann dir auch Astaxanthin helfen (natürliche Alge, wirkt entzündungshemmend) es soll bei Karpaltunnelsyndrom lindernd wirken

mfG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

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Franz-Anton

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3

Donnerstag, 30. April 2015, 18:09

Zur Vitamin Ergänzung

Hallo Wiola

Als zusätzliche Ergänzung wäre noch täglich 2 mal am Tag 500 mg Moringa nützlich oder als Tee das baut das Immunsystem gut auf, sowie der hohe Gehalt an Folsäure wo in Moringa steckt ist gesund für jedes Baby.
Bei überhöhten Harnsäure Werten eignet sich am besten Bambusblättertee. Auch in meinen Beitrag zur gesunden Ernährung kann man das nachlesen auf meiner Seite.
Viele Grüße,
Franz-Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

bermibs

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Donnerstag, 30. April 2015, 20:51

Hallo Wiola,

während der Schwangerschaft und auch in der Stillphase kannst du orthomolekulare Mikronährstoffe zur Therapie von Erkrankungen einsetzen. Bei Einhaltung der orthomolekularen Grenzen gibt es nahezu keine Nebenwirkungen, auch nicht für das Baby.

Ein zu hoher Harnsäurespiegel (Gichtgefahr) kann man sehr gut mit erhöhten Dosen Vitamin C (3 - 5 Gramm, auch mehr möglich) und Folsäure (Vitamin B9, 1 - 3 mg) begegnen. Burgerstein gibt in seinem Handbuch bei B9 sogar 5 bis 15 mg an. Beide Mikronährstoffe kommen auch deinem Baby zu gute.

Doch jetzt zum ganz wichtigen Thema Vitamin D. Du hast extremen Mangel und gefährdest damit unbewusst die Gesundheit deines Babys. Jetzt ist es wichtig, schnellstens aus dem Mangel herauszukommen. Dazu ist am besten eine Starttherapie nach Dr. Raimund von Helden geeignet. Mit den Ausgangswerten Blutspiegel 10 ng/ml, deinem Gewicht und dem Zielspiegel von 80 ng/ml (würde ich dir dringend empfehlen - ideal ist zwischen 60 und 100 ng/ml) kannst du mit dem D-Rechner von Reinhard Melz sowohl die Starttherapie als auch die Erhaltungsdosis selbst berechnen.
Ich nehme an,dass du vom Arzt Dekristol 20.000 bekommen hast. Dann in der Startphase 4 Kapseln = 80.000 IE je Tag nehmen, bis die Startdosis erreicht wird (am letzten Tag dann den Rest). Anschließend mit der Erhaltung fortsetzen.

Vitamin K: Vitamin K ist wichtig und man sollte es vor allem in zunehmenden Alter supplementieren. Hier sind allerdings Dosen bis 1.000 µg optimal (Burgerstein). In deinem Alter sind moderate Dosen von 100 - 300 µg bei gesunder Ernährung (natürliche K-Quellen) durchaus ausreichend.
Die Kopplung an Vitamin-D-Supplementierung wird erst zwingend, wenn die Gefahr der Hyperkalzämie besteht. Das ist in der Regel ab einem Blutspiegel von ca. 150 ng/ml der Fall. Hier sind dann höhere Dosen K2 notwendig.
Auf keinen Fall die kursierende "Regel: eine SuperK je 10.000 IE" auf die Starttherapie anwenden. Vitamin K ist zwar relativ sicher, aber Burgerstein zieht bei 4.000 µg die Grenze (keine toxischen Wirkungen).

Ich selbst nehme täglich 300 µg Vitamin K2 und habe einen D-Spiegel von reichlich 70 ng/ml (61 Jahre, 6.000 IE als Erhaltungsdosis). Bei Einnahme von 1.000 mg Calcium ist mein Calciumspiegel absolut im grünen Bereich (2,46), also keine Gefahr einer Hyperkalzämie.

Mein Vorschlag: Nimm K2 in moderaten Dosen und lass dich von dieser angeblich notwendigen Zwangskopplung Vitamin D/Vitamin K nicht verrückt machen.
Liebe Grüße
Bernd
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Wiola

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Donnerstag, 30. April 2015, 22:40

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bermibs

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Donnerstag, 30. April 2015, 23:15

Hallo Wiola,

eigentlich müsste die KK den Test und die Therapie bezahlen, wenn der Wert unter 20 ng/ml ist. Das ist ja bei dir der Fall, aber vor dem Test weis man ja nicht, wo man liegt. Deshalb lassen viele Ärzte auch den ersten Test vom Patienten privat bezahlen. Du bekommst das Geld aber von deiner Kasse nicht nachträglich wieder. Ein guter Arzt begründet den ersten Test als Kassenleistung, aber das machen eben nur wenige.

René hat auch ein Buch zu Vitamin D geschrieben. Auch das kleine Buch von Dr. von Helden "Gesund in 7 Tagen" ist sehr aufschlussreich.
Er betreibt auch zwei Web-Seiten:
VitaminDelta.de
VitaminDService.de

Was ich im ersten Beitrag noch vergessen hatte. Deine Gelenkschmerzen können auch vom Vitamin-D-Mangel herrühren.

Hier noch eine Beispielberechnung für Starttherapie und Erhaltung mit dem Melz-Rechner:
- Gewicht: 65 kg
- Ausgangswert: 10 ng/ml
- Zielwert: 80 ng/ml
- Starttherapie: 640.000 IE = 8 Tage je 80.000 IE (4 Dekristol 20.000)
- Erhaltung: 6.000 IE je Tag oder 2 Dekristol je Woche (5.710 IE)

Was die meisten Ärzte empfehlen ist einfach nur lächerlich bis für die Gesundheit gefährlich. Du hast es ja selbst erlebt.
Liebe Grüße
Bernd
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Freitag, 1. Mai 2015, 07:50

Hallo Wiola. Hast du es schon mal mit MSM probiert? Das ist organischer Schwefel. Ich habe damit meine Schulterschmerzen (nach einem Sturz im Jahr 2010), welche ich 4 1/2 Jahre mit mir rumschleppe fast gänzlich in Griff bekommen. Die Ärzte haben nur die Variante Kortison, welche ich dankend abgelehnt habe. Probier es aus!

Liebe Grüsse aus der Schweiz :-)
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
*Galileo Galilei*

kokosfan

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Freitag, 1. Mai 2015, 11:26

Vitamin D wenn man stillt

Hallo Wiola

im Wiki steht , dass eine stillende Mutter bei Einnahme von 4000 IE bereits ausreichend Vit.D für die Muttermilch erzeugt (ohne Sonne)
Quelle Wiki

Zitat

Möglicherweise geht das aktuell im Blut der Mutter vorhandene Vitamin D3 wesentlich besser in die Muttermilch über (30–80 %) als das bereits hydroxylierte 25(OH)Vitamin D3 (0,5 %); ob dies so stimmt, wird noch erforscht.


bei einer Hochdosierungstherapie werden kurzfristig enorm hohe Serumwerte erreicht, bis Vitamin D im Fettgewebe gespeichert wird, es gibt da eine Studie von Hollis , bei der das gezeigt wird (Einnahme 100.000 IE) dabei werden kurzfristig 200ng/ml überschritten ! (siehe Abbildung 3) deshalb wird auch oft hoch dosiertes K2 dazu empfohlen, um mögliche Nebenwirkungen zu minimieren

weiteres wirkt die orale Einnahme anders als die Sonne selbst ,in dieser Darstellung sieht man das sehr gut, eine höher dosierte Einnahme (25000 IE) erzeugt kurzfristig einen Peak von ca. 5 auf fast 50 ng/ml , das baut sich aber innerhab von 24 Std. wieder über das Fettgewebe ab, wenn ich das aber tägl. mit 80000 IE oder mehr über mehrere Tage hintereinander mache, werde ich kurzfristig eine enorm hohe Serumkonzentration erhalten (diese Studie hat auch nur D2 verwendet, D3 wirkt noch intensiver) anders ist es bei der natürlichen Bestrahlung, auf diese reagiert der Körper träger aber anhaltender (und keine hohen Serumpeaks) weiters blockt der Körper dann mit der Zeit ab wenn die Haut braun ist.

ich würde das in deinem Fall mit moderateren Auffüllungen machen ,da es noch nicht ausreichend erforscht ist (ausser es hat jemand stichaltige Fakten) z.B. nach Prof. Holick (Vitamin D Koryphäe aus Boston) der gibt im Buch an, wöchentlich 50.000 IE (8 Wochen lang) oder nach den Angaben von Dr.Feil Forschungsteam mit 6000 IE tägl. (mit 180 mcg K2 Mk7 dazu) und dann nach mehreren Monaten Kontrollmessung machen lassen

oder überhaupt nur mit 4000 IE tägl. und zusätzlich die natürliche Sonne gezielt einsetzen (passt ja jetzt von der Jahreszeit) z.B. um die Mittagszeit (~10:00-14:00 bei Sonne) je nach Hauttyp 15-30 min., das erziehlt eine gute Wirkung.(10000-20000 IE sind möglich) was aus meiner Erfahrung sehr wichtig ist (vor allem bei hohen Dosierungen) ist eine sehr gute Magnesiumversorgung, Vitamin D braucht Magnesium bei der Umwandlung , hat man eine schlechte Mg Versorgung, bekommt man ev. verstärkt Krämpfe.

(ist meiner Frau passiert bei Einnahme 10.000 IE tägl.) mit zusätzlich Magnesiumcitrat war das kein Problem mehr.

auch hier ein Link dazu

PS: nach neuesten Studien (Hollis) sind tägliche Einnahmen besser, das gespeicherte Vitamin D im Fettgewebe spielt in vielen Bereichen angeblich keine so grosse Rolle.

mfG Manfred

Ergänzung zum Diagramm (1 M.E.D gegen orale Einnahme)
1 M.E.D. ist die Bestrahlungsdosis, die nach 24 Stunden eine gerade noch erkennbare Rötung (=Erythem) an der Haut auslöst.
sie wird bei normalen Hauttyp bei Ganzkörperbestrahlung im Zeitraum 12-13 Uhr, in 20 min. erreicht ! (mit Sonne)
Quelle
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Wiola

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9

Freitag, 1. Mai 2015, 13:07

Vielen Herzlichen Dank für Eure Hilfe und so ausführliche Nachrichten!!!!!!!!
Ganz liebe Grüße
Wiola

bermibs

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10

Freitag, 1. Mai 2015, 17:13

Hallo Wiola, Hallo Manfred,

hier muss ich widersprechen.
Bei einer Erhaltung von ca. 6.000 IE und mehr sind 4.000 IE absolut nicht ausreichend. Damit kommt man nie aus dem Mangel heraus.
Das Fettgewebe ist der entscheidende Speicher für Vitamin D. Hier werden Reserven für sonnenarme Zeiten bereitgestellt. Aber eben nur für mehrwöchige Regenzeiten und nicht für mehrmonatige Winter. Dafür ist unser Körper nicht ausgelegt.

Ich habe es bisher nicht geschrieben, um nicht Ängste zu wecken. Aber es ist nachgewiesen, dass Vitamin-D-Mangel mit embryonalen Missbildungen korreliert. Und genau deswegen ist eine rasche Auffüllung ganz dringend. Die D-Spitzen in der Starttherapie haben, wenn überhaupt, nur geringe Nebenwirkungen, schon gar keine Hyperkalzämie.
Ich sehe 40.000 IE (2 Dekristol) als Minimum in der Starttherapie an. Das verdoppelt aber diese Anlaufzeit (im Beispiel auf 16 Tage).

Hallo Wolfgang, du berufst dich immer auf amerikanische Experten. Wir haben solche auch in Deutschland und zudem mit mehr als 20-jähriger praktischer Erfahrung in der Anwendung. Dr. von Helden praktiziert diese Starttherapie schon lange und hat umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Die Praxis ist der beste Lehrmeister und nicht theoretische Abhandlungen, die lediglich mit Laborwerten untermauert werden.

In einem gebe ich dir vollkommen recht. Magnesium ist ein sehr wichtiger Cofaktor für die Verstoffwechselung von Vitamin D3 zum Hormon 1,25D. Und nicht nur hier. Es spielt bei vielen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle.
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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11

Freitag, 1. Mai 2015, 19:41

Dosierung

Bei einer Erhaltung von ca. 6.000 IE und mehr sind 4.000 IE absolut nicht ausreichend. Damit kommt man nie aus dem Mangel heraus.


Es gibt ja auch mehrere deutsche Autoren , welche die über 30 jährigen Forschungsergebnise von Prof.Holick in ihren Büchern
und Publikationen übernommen haben

Dr. Eberhard Wormer (habe das Buch)
S227 Therapie 50.000 IE pro Woche (nach 2 Monaten Kontrolle)

Dr. Nicolai Worm (habe das Buch)
S188 auch 50.000 IE pro Woche

Prof.Spitz (habe das Buch)
Berechnung langfristige Aufsättigung über mehrere Monate mit niedriger Dosierung
Berechnung kurzfristige Aufsättigung Einnahme innerhalb 2 Wochen

Dr. Feil Forschungsteam 6000 IE tägl. über mehrere Monate

selbstverständlich kann man mit 6000 IE oder auch mit deutlich weniger wenn man die Sonne stark nutzt , einen Vitamin D Mangel beheben, siehe auch das Diagramm im Buch von Dr. von Helden auf Seite 76 (habe das Buch) mit der Einnahme von 4000 IE , selbst bei Ausgangsgewicht 70 kg und ohne zusätzlich Sonne, wird ein Mangel in wenigen Monaten behoben.

Dr. von Helden macht das halt noch hoch dosierter in wenigen Tagen , er ist aber der einzige der das so kurzfristig macht ,(zumindest in meinen 7 Vit.D Büchern, ausser Jeff Bowles mit seinen Selbstversuchen) die Mangelbehebung funktioniert so oder so, die langsameren Methoden sind aber in Bezug Nebenwirkungen weniger kritisch da der Mineralienhaushalt besser mit kommt, und das Thempo mehr der Natur entspricht (Winter auf Sommer) dazu gibt es auch eine Studie aus DE , bei der man den natürlichen Anstieg monatlich zeigt.

Wie man es macht , muß jeder selbst entscheiden , vom Arzt darf man sich auf keinen Fall eine korrekte Dosierung erwarten
(hätte beim Mangel meiner Frau 8000 IE pro Woche verschrieben)

ich kann dir das auch nach Formelbasis von Dr. von Helden vorrechnen , ich hatte auch schon Kontakt zu Dr. von Helden wegen Berechnungsgrundlagen , der ist sehr kompetent , im Grunde verwende ich seine Formelbasis nur variabel verändert auf unsere persönlichen Verluste

du bist halt mehr für die schnelle Methode , ich bin mehr für die langsameren Varianten, da meine Frau selbst mit 10.000 IE tägl. schon verstärkt Probleme bekommen hat (zu wenig Magnesium) Hauptsache ist, dass man den D Mangel behebt.

Ich kann natürlich noch viele Beweise vorlegen, dass man mit 4000 IE einen Mangel beheben kann (Studien) diese müßte ich erst zusammen suchen

mfG Manfred
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kokosfan

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12

Freitag, 1. Mai 2015, 20:18

Das Fettgewebe ist der entscheidende Speicher für Vitamin D

natürlich wird Vitamin D auch im Fettgewebe gespeichert , was aus aktuellen Studien von Prof.Hollis in Frage gestellt wird, ist die Wirksamkeit von Vit.D im Fettspeicher in bestimmten Krankheitsbereichen, seine aktuellen Forschungsergebnisse zeigen eine bessere Wirkung bei täglicher Einnahme.
Link

bei einer Umfrage zu diesem Punkt von Volker Schendel (freier Journalist) an viele relevanten Vitamin D Experten, ist bisher noch kein Gegenargument gekommen

mfG Manfred
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bermibs

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Freitag, 1. Mai 2015, 21:13

Hallo Manfred,

vielleicht noch soviel zu diesem Thema:

"Wenige Monate" können unter Umständen zu lang für eine effektive Therapie sein. Deshalb praktiziert ja Dr. von Helden die hoch dosierte Starttherapie. Zwischen Forschung und Praxis besteht ab und an auch ein Unterschied in den Ergebnissen. Deshalb sind für mich die Aussagen von Dr. von Helden bedeutsamer.

Ich sollte meine Formulierung vielleicht dahingehend präzisieren: Bei einer Erhaltung von ca. 6.000 IE für einen Zielspiegel von 80 ng/ml sind 4.000 IE absolut nicht ausreichend. Damit erreicht man den Zielspiegel nie, höchstens den unteren gesunden Bereich (53 ng/ml bei 65 kg) nach langer Zeit.
Sonnenergänzung würde bedeuten, dass man sich überwiegend im Freien aufhält (bewegt) und das vorzugsweise in der Mittagszeit mit reichlich freier Körperoberfläche. Gesicht und Unterarme sind dabei bei weitem nicht ausreichend. Die erforderlichen 10 - 20 Minuten beziehen sich auf Ganzkörperbestrahlung.
Das ist bei unseren heutigen Lebensverhältnissen kaum möglich. In der Mittagszeit wird meistens in Gebäuden gearbeitet.

Dass diese 80.000 IE bei weitem nicht so brisant sind, belegt die Praxis in den 60-er Jahren. Da bekamen Neugeborene 5 mg (= 200.000 IE!!!) Vitamin D3 zur Rachitisprophylaxe gespritzt. Es gibt nicht einen Bericht über Nebenwirkungen oder Schäden.
Nur einmal zum Vergleich. Das sind beim Neugeborenen 40.000 IE je kg Körpergewicht (5 kg) und beim Erwachsenen mit 640.000 IE Starttherapie mit 65 kg Gewicht gerade einmal 9.850 IE. Und das noch gestreckt über 8 Tage.
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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Samstag, 2. Mai 2015, 00:02

Dosierung für stillende Mütter

du berufst dich immer auf amerikanische Experten. Wir haben solche auch in Deutschland und zudem mit mehr als 20-jähriger praktischer Erfahrung in der Anwendung. Dr. von Helden praktiziert diese Starttherapie schon lange und hat umfangreiche Erfahrungen gesammelt.


ich hab da noch etwas im Buch von Dr. von Helden gefunden

er zitiert eben auch die Forschungsergebnisse von Prof. Hollis (S106)
und nennt 6400 IE als optimale Einnahme , damit in der Muttermilch genügend Vitamin D vorhanden ist

weiteres kommt man mit 6000 IE auf deutlich über 80 ng/ml (ohne Sonne) bei 65 kg Gewicht
und mit 4000 IE knapp über 60 ng/ml (ohne Sonne) bei 65 kg Gewicht , das liegt dann bereits auch im Bereich Bademeister in Florida , damit liegt man schon nicht schlecht

40-60 ng/ml werden auch von vielen Vitamin D Spezialisten als optimal angesehen , in Bezug Krebs ist die Tendenz eher bei 80/ng/ml und weiter oben ist eher Therapiezone

bei 6000 IE tägl. Einnahme , ist der Mangel bereits sehr schnell behoben , es dauert lediglich sehr lange , wenn man schon sehr hoch oben ist, bis zu endgültigen Zielwert

Berechnungsbeispiel Startwert Mangel mit 10 ng/ml
Monat 1 26ng/ml erreicht (ohne Sonne) > mit zus. Sonne geht es noch schneller bis man aus dem Mangel kommt
Monat 2 38ng/ml erreicht (ohne Sonne)
Monat 3 49ng/ml erreicht (ohne Sonne)
Monat 4 58ng/ml erreicht (ohne Sonne)
Monat 5 65ng/ml erreicht (ohne Sonne)
Monat 6 71ng/ml erreicht (ohne Sonne)
es dauert dann weitere 6 Monate bis fast 90 ng/ml erreicht werden

der Mangel wird auch ohne Hochdosierungstherapie schnell behoben, da die Steigerung bei niedrigem D Spiegel deutlich schneller geht, wenn es von 71-90ng/ml langsam geht (höhere Verluste) ist eigentlich dann nicht so wichtig

ich hab auch überhaupt nichts gegen Hochdosierungen , ich verwende selbst gelegentlich hoch dosierte Grippetherapien mit 100-150.000 IE tägl. 2-3 Tage lang, allerdings nie von einem Mangel heraus, und immer mit sehr viel K2 und Magnesiumcitrat dazu

mfG Manfred
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Elke

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15

Samstag, 2. Mai 2015, 10:35

Hallo,

weiß hier jemand ob das K2 den Phosphatspiegel erhöht? Ich meine, sowas mal gelesen zu haben.

Viele Grüße
Elke

bermibs

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16

Samstag, 2. Mai 2015, 13:04

Hallo Elke,

zu Vitamin K2 und Phosphatspiegel habe ich keine negativen Aussagen gefunden. Dafür wirkt sich ein gesunder D-Spiegel positiv auf den Phosphatspiegel aus. Er wird durch Vitamin D reguliert.
Liebe Grüße
Bernd
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bermibs

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Samstag, 2. Mai 2015, 13:25

Hallo Manfred,

wir werden wohl beim Thema D nicht zusammenkommen :S

Die 6.400 IE sind Erhaltungsdosis und setzen voraus, dass ein gesunder Blutspiegel (ab 40 aufwärts bis 100 ng/ml) vorhanden ist.
Diese 100 werden durchaus in Afrika durch ausschließliche Sonnenbestrahlung erreicht und damit sind sie vom Grundsatz her ein normaler Blutspiegel und kein therapeutischer. Therapeutische Dosen gehen ja in der Regel über normale Dosen hinaus. In diesem Fall Blutspiegel über 100 bis max. 150.

Deine Beispielberechnung hast du offensichtlich mit dem Rechner von Dr. von Helden durchgeführt. In den oberen Bereichen weichen seine Werte von denen des Melz-Rechners ab. Mit gleicher Dosierung kommen beim ihm höhere Blutspiegel raus.
Meine Laborwerte decken sich aber mit dem Melz-Rechner, auch meine anfänglichen 115 ng/ml.
Dr. von Helden muss als Arzt ganz einfach eine Sicherheit in seinen Berechnungen für eventuelle Abnormitäten einbauen, was ein Privatmann wie Herr Melz nicht braucht.

Um auf dein Beispiel zu kommen - 6.000 IE und 65 kg. Das ergibt bei Dr. von Helden 91 ng/ml und bei Melz nur 80 ng/ml.
Oder anders ausgedrückt: Bei meinen 115 ng/ml habe ich 10.000 IE genommen (78 kg). Bei Melz kamen 10.400 und bei von Helden 8.000 IE raus.

Genau so sieht es mit dem Erreichen des Zielspiegels nur mit der Erhaltungsdosis aus. Dass man bei 10 ng/ml zügig aus dem tiefsten Keller rauskommt ist klar, aber zum Erreichen des endgültigen Zielspiegels brauche ich nach Melz über zwei Jahre. Das erscheint mir vollkommen logisch, weil sich der Anstieg zunehmend auf Grund dieser geringen Dosis verlangsamt.

Man sollte auch die Auswirkungen von Magnesiummangel nicht dem Vitamin D in die Schuhe schieben.

Im Endeffekt muss es jeder für sich entscheiden, wie er aus dem Keller rauskommen möchte. Die Erfahrungen von Dr. von Helden sind für mich ein wichtiger Anhaltspunkt.
Liebe Grüße
Bernd
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Elke

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:22

Hallo Bernd,

ich glaube, das stimmt so nicht ganz. Vitamin D reguliert den Phosphatspiegel zwar, ja, aber nicht nach unten.
Ich weiß, dass das aktive Vitamin D also das 1,25 oder auch Calcitriol genannt den Phosphatspiegel anhebt, sodass damit nicht nur mehr Kalzium, sondern auch mehr Phosphate über den Darm im Körper aufgenommen werden. Das ist ein Grund, warum ich bisher, obwohl der Wert durch die Nebensschilddrüsenunterfunktion
http://www.eesom.com/go/05G1VRJTSCYNB6CVGDWIHOKSZOOD85PE niedrig ist, kein Calcitriol einnehme. Gleiches wird dann ja doch auch für die Vorstufe D3 gelten.

Bei Vitamin D war mir das ja bekannt, aber bei K2 weiß ich das leider nicht.

Viele Grüße
Elke

kokosfan

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Samstag, 2. Mai 2015, 16:31

Vitamin D Dosierung

wir werden wohl beim Thema D nicht zusammenkommen :S

ist auch nicht so tragisch, es gibt ja mehrere Möglichkeiten, ich weiss zu 100% das beide Varianten funktionieren, sowohl rechnerisch als auch in der Praxis, in der Familie und im Bekanntenkreis haben es viele mit 50.000 IE pro Woche gemacht oder 7500 IE tägl. (je nach verwendetes Präparat) manche nehmen die 50.000 IE pro Woche schon 1 Jahr lang , und erreichen damit knapp über 100ng/ml (wollen das absichtlich eine Weile hoch halten)

die Berechnungen sind sowieso nur grobe Vorgaben , je nach Jahreszeit ,verwendetes Präparat, Medikamenteinnahmen, Körperfett; Mineralienversorgung usw. kommen auch unterschiedliche Ergebnise heraus , bei manchen passt die Berechnungsformel von Dr. von Helden gut, bei meiner Frau z.B. habe ich eine größere Korrektur eingebaut , im Prinzip verwende ich die Formeln von Dr. von Helden mit variablen Verlustkorrekturfaktor , den Rechner von Rainer Melz finde ich auch gut (hatte auch schon Kontakt zu ihm da er ein gutes Magnesiumcitrat hat, hab seinen Rechner auch auf meiner HP verlinkt)

wenn ich jemand nicht kenne , und dessen Mineralienversorgung auch meist durch den D Mangel nicht gut ist, bleibe ich lieber (so wie das Dr. Feil Forschungsteam und andere wie Holick usw.) bei der langsameren und besser verträglicheren Methode !

mfG Manfred
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bermibs

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Samstag, 2. Mai 2015, 18:37

Hallo Elke,

diese Erhöhung erfolgt aber nur im normalen physiologischen Rahmen. Diese Regulation bedeutet auch, dass ein zu hoher Phosphatspiegel verhindert wird, analog wie beim Parathormon.
Hier ein Zitat von vitamin-lexikon:
"Wirkorte und spezifische Aufgaben von Calcitriol
Die wichtigsten Wirkorte von Calcitriol-Derivaten (Vitamin-D-Hormone) sind Darm, Niere, Knochen, Muskeln und Nerven. Im Darm wird die Calcium- und Phosphatresorption gefördert, die Mobilisation von Calcium und Phosphat sowie die Mineralisation im Knochen. In der Niere reguliert Calcitriol die Rückresorption von Calcium und Phosphat. Durch diese Mechanismen werden Calcium- und Phosphatspiegel aufrecht erhalten und so die normale Ossifikation ermöglicht."

Oder auch von Uni Saarland (Blatt 8 ):
"Vitamin D (Calciol, Cholecalciferol - Funktionen:
erhöht Resorption von Calcium und Phosphat aus dem Darm und reguliert Calcium- und Phosphatspiegel im Blut"

Der Körper ist zwar sehr kompliziert, aber bei Vorhandensein aller Mikronährstoffe in ausreichender Konzentration, weis er in der Regel, was zu tun ist :rolleyes:
Liebe Grüße
Bernd
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