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Beausoleil

Anfänger

  • »Beausoleil« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Wohnort: Köln

Beruf: Campaignerin foodwatch, campact, meine Landwirtschaft, mehr Demokratie u.a.

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Freitag, 29. Mai 2015, 16:40

Frage an Rene Gräber

Hallo Herr Gräber,

bei mir ist eine schwere Darmlageveränderung festgestellt worden. Quercolonptose, tiefsitzender Dickdarm, hochstehender Dünndarm, Zwerchfellhochstand. Ein Gastroenterologe, den ich kürzlich aufgesucht habe, sagte mir, das sei wahrscheinlich angeboren und damit müsste ich leben, das sei nichts schlimmes. Kommt es wirklich vor, dass es angeborene Quercolonptosen gibt, wenn ja, ist das öfter der Fall oder ist das eine genetische anatomische Besonderheit?
Danke für Ihre Antwort.

2

Sonntag, 7. Februar 2016, 13:13

Ich erinnere mich noch an eine Geschichte der Medizin, als vor ca. 100 Jahren diese Ptosen des Darms und Magens reihenweise diagnostiziert wurden und in der Folge die Patienten operiert wurden: das Ganze wurde einfach "höher genäht". Erfolg: sehr gut. Die Patienten waren mit der OP zufrieden. Leider begannen dann die ersten Kollegen an der OP zu zweifeln, dass das ja eigentlich gar keine Rolle spielen können (mit der OP). In der Folge wurde dies weiter bekannt und die Zweifel kamen auch bei den Patienten an, sodass der Erfolg der OP immer geringer wurde und diese Technik schließlich verschwand.

Die Quelle für diese "Geschichte" muss ich leider schuldig bleiben. Es war aus "Geschichte der Medizin"-Buch. Jedenfalls zeigt diese Geschichte, in welchem Ausmaß wir es bei Operationen bezüglich des Placebo-Effekts zu tun haben.

In meinem Beitrag "Aberglaube in der Medizin" habe ich dazu mehr geschrieben.

Damit habe ich aber ihre Frage nur indirekt beantwortet. Nun, ich habe von solchen Diagnosen schon gehört, aber das ist so selten, dass ich damit keine Erfahrungen habe.

Was Sie auch nicht beschreiben und was für mich viel wichtiger wäre: Welche Beschwerden haben Sie denn?

Denn nur mit dieser "Diagnose" sehe ich keinen Bedarf für eine Therapie...