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kokosfan

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Montag, 15. Juni 2015, 18:46

Abnehmen mit Fett

Hallo

Ich versuche mal eine kurze Zusammenfassung aus meinem Buch hier einzustellen (fast fertig gelesen) solange ich es noch
im Kopf habe ;)

Ich lese gerade ein Buch über Ernährung (von dem Ernährungsexperten Dr. Bruce Fife aus der USA)

Im Buch wird ziemlich ausfühlich dargelegt, warum die Meisten Abnehmkuren nicht funktionieren, anfangs nimmt man auch ab, nach einer Weile gelangt dabei der Stoffwechsel in eine Art Notbetrieb (niedrigere Leistung vom Stoffwechsel)
das kann man mit einem genauen Thermometer feststellen (z.B. wenn man untertags nur um 36°C Körpertemperatur hat) bei optimalen Stoffwechsel im höchsten Gang, liegt die Körpertemperatur untertags um 37°C (wie bei mir derzeit) das herunter regeln vom Stoffwechsel ist eine Schutzmassnahme gegen verhungern, um dann weiterhin abzunehmen, müßte man die Kalorien weiter reduzieren, falls man das schafft (qualvoll) regelt der Körper seinen Stoffwechsel weiter hinunter , hier besteht dann die Gefahr dass der Stoffwechsel auch später nicht mehr in die volle Leistung zurück kommt.

Der Kalorienbedarf den nur der Stoffwechsel braucht, liegt im Durchschnitt um 1600 Kalorien, und bei Bewegung und Sport natürlich viel mehr (Schnitt um 2400 Kalorien) wenn man dem Körper plötzlich unter 1000 Kalorien gibt, dann schaltet der Stoffwechsel einfach einen Gang runter, und die Fettverbrennung funktioniert dann auch nicht mehr richtig.
Solche Hungerkuren sind lt. Angaben im Buch zu 95% erfolglos (Majo Clinic) viele wiegen danach dann mehr als zuvor, da der Körper nach jeder Hungerkur wieder verstärkt Fett bunkert. (Vorrat für die nächste Hungerperiode)

Je mehr man die Kalorienzufuhr unter den Grundbedarf von 1600 Kalorien reduziert , desto mehr reduziert der Körper den Stoffwechsel , Heilungsprozesse und Immunsystem verschlechtern sich dabei auch. (sehr ungesund)
Der Körper braucht für Heilprozesse weitere 500 Kalorien zusätzlich (Angabe vom Therapeuten meiner Frau) deshalb ist es natürlich sehr schlecht wenn man längere Zeit mit stark reduzierten Kalorien fastet.

Der Fehler an der ganzen Geschichte liegt daran, dass man angenommen hat, das jede Kalorie gleich ist, egal ob sie von Kohlehydraten stammt oder von Fett, physikalisch wäre es ja so (lt. Messung über Bombenkalorimeter, wenn man die Kalorie verbrennt) aber der Körper macht da einen Unterschied, und das ist der Haken an der ganzen Geschichte.

Bestimmte Enzyme und Hormone fördern z.B. mehr die Verbrennung von Fett und weniger die Verbrennung von Kohlehydraten, weiteres landen überschüssige Kohlehydrate immer im Fettspeicher, während bestimmte Fette (vor allem mittelkettige Fette wie Kokosöl) sehr wenig im Fettspeicher landen, und auch langfristig Energie zur Verfügung stellen können, solange der Körper eine Reduzierung der zugeführten Energie mit einer Reduzierung vom Stoffwechsel ausgleicht, wird man nicht viel abnehmen können.
Die Kunst ist es, den Körper im maximalen Stoffechsellevel zu Halten (maximale Verbrennung) und dabei auch Fett zu verbrennen, man hat dabei volle Aktivität und Leistung, und auch Reserven für Reparaturen.

Das meiste Fett in unserem Körper stammt nicht vom gegessenen Fett, sondern von unverbrauchten Kohlehydraten.

Fett und Eiweiss dagegen, wird hauptsächlich als Baustoff für Muskeln Knochen und Gewebe verwendet, kann aber auch zur Energieerzeugung verbrannt werden, und landet sehr wenig im Fettspeicher ! (zumindest günstige Fette)

Werden ungünstige Kohlehydrate durch günstige Fette ersetzt, produziert der Körper wenig Fett und auch der Cholesterin geht zurück (lt.Studien im Buch) man kommt in den hohen Stoffwechselgang hinein (mit hoher Immunabwehr, hoher Reparaturfähigkeit und hoher Leistungsfähigkeit) die Verbrennung (auch Fettverbrennung) funktioniert sehr gut, und man nimmt anhaltend ab, ohne zu Hungern und ohne Muskelmasse und Leistung zu verlieren.

soweit die Theorie

Ich teste das jetzt schon einige Monate, das funktioniert perfekt , ich mache etwas Kraftraining und spiele auch Tennis, meine Ausdauerleistung ist deutlich gestiegen (so um 15-20% mehr Wiederholungen in kurzer Zeit) ich verliere wesentlich schneller Gewicht als vorher mit normaler Mischkost.
Ich betreibe das aber nicht exzessiv, ich zähle keine Kalorien und komme auch nicht in den Ketonen Bereich, ich meide einfach ungünstige industriell verarbeitete Kohlehydrate, welche schnell den Blutzucker anheben, und erhöhe den Fett und Eiweisskonsum zu jeder Mahlzeit. (mehr pflanzliche, esse aber auch mehr Eier)

Die Art der Lebensmittel ist enorm wichtig, Lebensmittel die den Zuckerspiegel langsam heben und auch Vitamine und Ballaststoffe drinnen haben, sind wesentlich günstiger, als Lebensmittel die den Magen schnell passieren, und zusätzlich für die Zersetzung wertvolle Mineralien und Energie verbrauchen.

Wenn man zusätzlich Eiweiss und ausreichend günstiges Fett zu sich nimmt, geht das Abnehmen automatisch, da die Sättigung enorm lange anhält, im Buch wird das auch sehr detailiert beschrieben, warum das so ist.

z.B. ungüstige Kohlehydrate (süsser Saft, Weissbrot, Kuchen usw.) gehen schnell durch den Magen, der Zucker wird sehr schnell frei gesetzt (tlw. schon im Mund)
es wird viel Insulin frei gesetzt, dadurch wird die Fettverbrennung automatisch mehrere Stunden gestoppt, der Zuckerspiegel geht wieder schnell in den Keller und der Magen ist wieder leer da er ja schnell passiert wird, Folge ist schnell wieder Hunger.
(im Buch nennt Bruce Fife das leerer Magen Syndrom)

umgekehrt schaut es anders aus, günstige Kohlehydrate mit ausreichend Fett passieren den Magen langsam, der Zuckerspiegel steigt langsam, es wird wenig Insulin benötigt, die Fettverbrennung bleibt lange aktiv, weiteres wird eine langfristige Energie über das Kokosfett den Zellen schnell und direkt zur Verfügung gestellt, Folge ist ein sehr langes Sättigungsgefühl und viel Ausdauer, nebenbei schmeckt das Essen dann auch gut, wenn mehr Fett dabei ist.

mfG Manfred
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Montag, 15. Juni 2015, 19:44

Danke Manfred!

Franz-Anton

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Dienstag, 16. Juni 2015, 03:09

Hallo Manfred

Du hast es genau auf den Punkt gebracht mit deinem Text, danke dafür.
Dr, Georg lässt sein Kokosöl zum größten teil direkt im Ursprungsland Pressen, auch auf den Philippinen. So hat es noch eine höhere Nährstoffdichte. Bei der getrockneten Copra wo zwischen 4 - 6 Wochen mit dem Schiff unterwegs ist baut ein Teil der Qualität bereits ab, bevor es in einer Deutschen Ölmühle ankommt.
Mein Kokosöl stelle ich sofort nach der Ernte selbst her und verwende täglich eine junge Kokosnuss in einen Smoothie.
Viele Grüße
Franz-Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

kokosfan

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Donnerstag, 18. Juni 2015, 12:13

welches Kokosöl

Hallo Franz-Anton

wenn man sich die Rezessionen anschaut , dann sind beides TOP Bio Produkte
Kokosöl Ölmühle Solling
Kokosöl Dr.Goerg

wir haben beide getestet , beim Blindtest mit der gesamte Familie hatte das Kokosöl der Ölmühle Solling knapp die Nase vorn (einen Hauch intensiver) vom Laurinsäuregehalt weiss ich dass Dr.Goerg ein wenig besser ist (Differenz aber nur um 5%)

vom Preis her war das Dr. Goerg Premium Öl um 20% teurer, deshalb haben wir uns für das Öl der Ölmühle Solling entschieden, bei uns wird es mehr für die Ernährung verwendet, wenn ich ein massives Hautproblem hätte, würde ich für solche Anwendungen zum Dr. Goerg Premium Öl greifen

PS: nehme weiterhin sehr gut ab (heute wieder neuer Rekordtiefstand mit 75,4 kg) es wird massiv Bauchfett verbrannt, ich nehme an das dies auch durch die Kombination mit Hanfsamen forciert wird
(war ein Tip)

mfG Manfred
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kokosfan

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Donnerstag, 2. Juli 2015, 11:54

Ergänzungen zu Abnehmen mit Fett

Hallo

Ich hab im Buch von Dr. Bruce Fife noch einige interessante Details gefunden

lt. Studien ist Kokosöl zum Abnehmen noch besser geeignet als andere Pflanzenöle, im Schnitt konsumiert man bei Verwendung von nativem Kokosöl ca. 78,5 Kalorien tägl. weniger. (es wird besser für die Energieverbrennung im Körper verwertet, und hat selbst etwas weniger Kalorien)

Eine jahrelang geführte Vergleichsstudie welche von der Medical Association veröffentlicht wurde, bescheinigte der fettreichen Diät erhebliche Vorteile gegenüber fettarme Diäten, es wurde gegenüber den fettarmen Diäten mehr als doppelt so viel Gewichtsabnahme verzeichnet (dabei auch wesentlich mehr Körperfettabnahme, bei fettarme Diäten nimmt auch viel an Muskelmasse ab) und zugleich eindeutig bessere Gesundheitsparameter (z.B. Cholesterin, Blutglucosespiegel, Triglyceridewerte, weniger Entzündungsmarker, besserer Blutdruck, besserer Insulinspiegel und Insulinsensivität)

Dr. Bruce Fife beschreibt viele Probleme wie z.B. Cholesterinwerte, Schilddrüsenwerte, Blutzucker, Blutdruck, schlechte Immunfunktion, Entzündungen, Verstopfungen, Energiemangel, Schlaflosigkeit, Fettleibigkeit als eine Art Warnsignalleuchte (wie Öldruckkontrollleuchte beim Auto) die herkömmliche Medizin behandelt oft nur die Symptome (klebt also die Warnleuchte einfach zu)

durch eine kurzfristig herbei geführte ketogene Ernährung und dann anschliessend eine kohlehydratärmerer Ernährung , kann der Körper resetet werden, damit der Stoffwechsel wieder auf Maximalleistung arbeiten kann, dies hat dann enorme Auswirkungen auf den gesamten Körper, die Körpertemperatur steigt dann durch den guten Stoffwechsel auf 37°C an, dies hat zur Folge dass die Enzyme wieder richtig arbeiten können (funktionieren erst bei 37°C richtig) dadurch werden viele Funktionen (Hormonausschüttung usw.) wieder normalisiert, weiteres werden viele Vitamine z.B. Vit.C, dann besser aufgenommen, da eine kohlehydratreiche Ernährung dies verhindert. (KH und Vit.C konkurieren gegeneinander in den Zellen)

als weiteres Problem in der Ernährung wird vom Autor Dr.Bruce Fife ein Jodmangel angesehen, vor allem Frauen brauchen mehr Jod (wegen der Brustdrüsen) Jodmangel führt sehr häufig zu Schilddrüsenunterfunktion Brustkrebs und Kropfbildung, als Grund sieht Dr.Bruce Fife den schwindenden Nährstoffgehalt unserer derzeitigen Ernährung (oft wird auch noch sehr salzarm gegessen) weiteres fördern zuviel Sojaprodukte, Margerine und Backfett, Fluor und Brom haltige Lebensmittel und auch viele Medikamente sehr stark Schilddrüsenprobleme

als weiteren Faktor für sehr viele Probleme sieht Dr. Bruce Fife als Ursache akuten Wassermangel an, es wird viel zu wenig getrunken, und es wird viel zuviel anderes Zeug getrunken, das zusätzlich belastend auf den Körper wirkt, optimal wäre viel reines Wasser trinken (ca. 1L pro 30 kg Körpergewicht auf den Tag verteilt, je nach Aussentemperatur und Belastung sogar wesentlich mehr) es wäre auch ein zusätzlicher Faktor um erfolgreich Gewicht zu verlieren.

weitere Massnahmen die den Stoffwechsel und Schilddrüsenfunktionen verbessern
viel Verwendung von MCT Fette (z.B. natives Kokosöl)
Sauna und kurzfristige warme Bäder (um 38°C)
regelmässig Bewegung und Sport
scharfe Gerichte (z.B. mit Chillischotten oder Cayennepfeffer)
und viel Sonne (mind. 3x pro Woche der ganze Körper 20 min. bei Mittagssonne, und Beine Arme und Kopf tägl.)

Hinweise
lt. Studien (ital.Forscher) erhöht MCT Fett (z.B. natives Kokosöl) den Stoffwechsel bei Normalgewicht bis zu 48% und bei Übergewicht bis zu 65% , lt Studie von Schweizer Forschern hält der Effekt bis zu 24 Std. an !
Bei Daueranwendung ist eine Steigerung vom Stoffwechsel bis zu 70% möglich !

auch einige NEM hält Dr. Bruce Fife für sehr sinnvoll (Angabe Dosierung täglich)
z.B.
Vit.C 1000mg
Vit.D 2000 IE (Anmerkung von mir, bei unserem Klima deutlich mehr notwendig, der Autor lebt in Colorado)
Vit.E 400 IE
Magnesium 800-1200 mg
Chrom 200-500 mcg
Jod 500-1000 mcg (Hinweis, nicht bei Hashimoto und Basedowerkrankungen, bei anderen Erkrankungen immer mit Arzt absprechen)

ich hoffe es hilft jemand beim Abnehmen und auch bei anderen Problemen weiter
wer es genauer wissen möchte, die Quelle der Angaben stammt aus dem Buch "Das Keto Prinzip" von Dr. Bruce Fife (Ernährungsexperte und Naturarzt aus der USA)

mfG Manfred
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Dienstag, 7. Juli 2015, 10:37

Danke für den sehr interessanten Beitrag. Ich ernähre mich seit 4 Jahren sehr gesund und meide industriell verarbeitete Lebensmittel. Aber ich habe mich eher High Carb ernährt und lediglich 0,8 g pro kg KG aus Fetten zu mir genommen. Wie viel würdest du empfehlen? Ich bin 177 cm groß und wiege 70 kg mit ordentlich Muskulatur inzwischen. Ich betreibe 6 mal die Woche Sport: 3 mal Krafttraining nach dem Push Pull Beine Split und 3 mal Kurse.- Mein Studio in Dresden hat ein riesiges Angebot: http://www.tsc-dresden.de/leistungen/kurse
Am liebsten mach die Les Mills Kurse und Zumba.

kokosfan

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Dienstag, 7. Juli 2015, 11:51

wieviel Fett

Hallo Pati10

hier einige Links zum Dr. Feil Forschungsteam (betreuen viel Hochleistungssportler, Friederike Feil ist selbst eine Top Sportlerin)

Link
Interview mit Friederike Feil

hier wirst du staunen welcher Fettanteil hier empfohlen wird !

ich selbst beschäftige mich zuwenig lange damit um Empfehlungen abgeben zu können (sammle gerade selbst Erfahrungen) ich fühle mich jedenfalls Topfit und nehme sehr gut ab (mit wenig KH und hohem Fettanteil)

mfG Manfred
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bermibs

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8

Dienstag, 7. Juli 2015, 22:24

Hallo Pati,

mein Fettanteil ist ähnlich wie bei Manfred recht hoch. Ich kann dir aber keine Gramm-Angaben machen. Lediglich bei Kokosfett täglich zwei Esslöffel und bei Omega 3 sechs Gramm Fischöl und sporadisch Leinöl.
Beim mittäglichen Rohkostteller ist es reichlich Olivenöl und einzelne Exoten. Auf Brot und Brötchen kommt Butter mit 30 % Rapsölanteil.

Seit dem ich meinen Omega-3-Anteil wesentlich erhöht habe, ging es auch mit dem Körpergewicht ganz langsam in Richtung "Jugendgewicht" von 78 kg (183 cm). Vorher lag ich zwischen 82 und 85 kg.

Hier ein Auszug aus Burgerstein Handbuch Nährstoffe zu Omega 3:
"Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) hemmen Schlüsselenzyme, die verantwortlich sind für die Fettbildung, fördern die Fettoxidation, die Thermogenese, und schützen freie Fettsäuren vor dem Eintritt ins Fettgewebe."

Alle Fettarten sind für uns wichtig. Es sollten allerdings die richtigen Quellen sein. Bei tierisch sehe ich nur als Ausnahme Butter und Fischöl.
einfach gesättigt: Butter
mehrfach gesättigt: Kokos- und Palmfett (mittelkettige Triglyceride)
einfach ungesättigt: Olivenöl
mehrfach ungesättigt (O3 und O6): Rapsöl, Leinöl, Chiaöl, Perillaöl, Fischöl
Verhältnis O6 zu O3: höchstens 4 : 1, besser 2 : 1 (reine O6-Vertreter wie Sonnenblume, Distel meiden, da O3 als Gegenspieler äußerst wichtig)

Die Ernährung "High Carb" ist genau so wenig gut wie "High Protein". Die LOGI-Methode geht bei den drei Hauptenergieträgern von folgendem Verhältnis aus:
- Fette: 40 - 50 % (Verteilung siehe oben)
- Kohlenhydrate: 25 - 30 % (naturbelassenen, komplex)
- Proteine: 25 - 30 % (vorzugsweise pflanzliche Aminosäuren als Bausteine; je höher entwickelt desto ungünstiger sind tierische Proteine für den menschlichen Stoffwechsel)

Für mich gehen diese Relationen mit unserer Evolution konform, da wir vordergründig auf Ausdauer und weniger auf Schnellkraft ausgelegt sind. Und der Energielieferant für Ausdauer ist und bleibt nun einmal Fett. Schnell- und Spitzenkraft bedarf der schnell verfügbaren Kohlenhydrate.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

kaulli

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9

Mittwoch, 8. Juli 2015, 08:33

Ich lese gerade ein Buch über Ernährung (von dem Ernährungsexperten Dr. Bruce Fife aus der USA)
Hallo,
Dr. Bruce erörtert auch Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungen, kannst du uns dazu etwas sagen?

Ich persönlich glaube auch, dass die meisten Menschen in unseren Breiten zuwenig gute Fette essen, zumal in Industrienahrung fast nur schädliche Transfette oder tierische Fette sind.

Gibt es bei Kokosnüssen eine Erntezeit oder werden die ganzjährig geerntet? Ich hab leider ein paarmal Pech gehabt und hab eine innen schimmelige Kokosnuss erwischt. Ich glaube daran, dass ganze Nüsse, Samen, Kerne immer noch gesünder sind als das ausgepresste Öl davon.
Liebe Grüße
Kaulli

kokosfan

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10

Mittwoch, 8. Juli 2015, 12:02

NEM sinnvoll

Dr. Bruce erörtert auch Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungen, kannst du uns dazu etwas sagen?


in meinem Buch spricht Dr. Bruce Fife sich für einige NEM aus , wobei er aber auch schreibt , dass bei guter Ernährung
(z.B. nach seinem Buch) eigentlich keine NEM erforderlich sind, er geht aber davon aus dass durch schlechte Ernährung
meistens schon Probleme bestehen, und auch zuerst Mängel z.B. mit Multivitaminpräperaten ausgeglichen werden müssen, und die Beseitigung spezieller Probleme mit gezielten Einsatz von bestimmten NEM unterstützt werden sollten

einige NEM hebt er hervor (Dauereinnahme sinnvoll, mit Einschränkungen bei bestimmten Erkrankungen)
z.B. Vit.D, Magnesium, Jod

Vitamin D sollte man sich natürlich auch über die Sonne holen , von der Ernährung reicht es nicht (nur 10%) uns bei unserem Klima reicht die Sonne sowieso auch nicht aus

mfG Manfred
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kokosfan

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11

Mittwoch, 8. Juli 2015, 17:40

Öl

Alle Fettarten sind für uns wichtig. Es sollten allerdings die richtigen Quellen sein. Bei tierisch sehe ich nur als Ausnahme Butter und Fischöl.
einfach gesättigt: Butter
mehrfach gesättigt: Kokos- und Palmfett (mittelkettige Triglyceride)
einfach ungesättigt: Olivenöl
mehrfach ungesättigt (O3 und O6): Rapsöl, Leinöl, Chiaöl, Perillaöl, Fischöl
Verhältnis O6 zu O3: höchstens 4 : 1, besser 2 : 1 (reine O6-Vertreter wie Sonnenblume, Distel meiden, da O3 als Gegenspieler äußerst wichtig)


Hallo Bernd

Hanföl soll auch optimal sein (Verhältniss 3:1) und soll nebenbei sehr gut schmecken
Link
Link

hab mir mal zum Test ein Fläschen mit bestellt , da mir sowieso der geschälte Hanfsamen aus geht

mfG Manfred
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Jandero

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12

Freitag, 17. Juli 2015, 12:10

Zugegeben: die Diätform ist ein wenig ungewöhnlich! Doch ich würde das austesten wollen.

kokosfan

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13

Freitag, 17. Juli 2015, 12:55

Diätform

Zugegeben: die Diätform ist ein wenig ungewöhnlich! Doch ich würde das austesten wollen.


Hallo Jandro

Diät klingt immer so nach hungern , du kannst das ja mal antesten , einfach vor den Mahlzeiten mal einen Löffel natives Kokosöl nehmen , ich könnte fast wetten dass du dann deutlich weniger ißt weil du sehr lange gesättigt bist , ich lasse oft Mahlzeiten komplett aus weil ich so lange gesättigt bin , der Rest ergibt sich von selbst (weniger essen = weniger Kohlehydrate)

kein Hunger, mehr Leistung, besserer Stoffwechsel , bessere Blutwerte (und natürlich abnehmen)

mfG Manfred
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mary

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Samstag, 25. Juli 2015, 22:18

Hallöchen!
Hab mich jetzt mal durch alle Beiträge durchgelesen.
Muss sagen , echt sehr lehrreich und höchst interessant!!! Dacht immer ich kenne mich punkto Ernährung einwenig aus, aber wenn ich all das lese, fehlt mir noch viel an Wissen. ;)
Ein herzlichen Dank an ALLE lg. Mary

mrichter

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15

Mittwoch, 29. Juli 2015, 01:42

Wer möchte, kann hier im YouTubeVideo Dr. Bruce Five, der ja der Autor des Buchs "das Keto-Prinzip" ist, im Originalton auf Englisch hören (und sehen):

Dr. Bruce Fife - Benefits of Coconut Oil


https://www.youtube.com/watch?v=BAi2SD6wO9Q

kokosfan

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16

Samstag, 15. August 2015, 21:34

Abnehmen

Hallo

Habe in meinem Kurzurlaub ein weiteres Buch gelesen, es hat sehr viele Verknüpfungen mit dem Thema Abnehmen, es ist von Dr. med Ulrich Strunz, der Titel "warum macht die Nudel dumm ?" ist zwar etwas ungewöhnlich, wenn man das Buch liest, ist es aber gar nicht mehr so abwegig ;)

Im Prinzip geht hier auch viel um Abnehmen, Vermeidung industriell gefertigter Kohlehydrate und mehr gesundes Fett und Eiweiss , und natürlich Vitamine, Mineralien, ausreichend Schlaf, Bewegung, Stressvermeidung bzw. Abbau (z.B. Meditation)

Dr. Strunz beschreibt die industriell gefertigten Kohlehydrate als Grundübel für sehr viele Erkrankungen
darunter auch Krebs, Diabetes, Alzheimer und Demenz, Herz Kreislauferkrankungen und natürlich Übergewicht.

Kokosöl erwähnte er im Buch als sehr positiv zum Abnehmen und auch in Bezug Gehirn (Alzheimer)

die Cholesterinproblematik sieht er nicht nur in ungünstigen Fette, sondern auch durch viele kleinere Entzündungen, welche durch ungünstige Kohlehydrate hervorgerufen werden

die Ketogene Ernährung sieht er auch sehr gut geeignet gegen Krebs (auch unterstützend zur Schulmedizin mit Chemo usw.)
zusätzlich gesundes Fett und eher basische Lebensmittel (erwähnt Buttermilch und Magnesiumcitrat) weiters kann Vit.C und Vit.K
die Wirkung versch. Zytostatika enorm verstärken

er hält auch Kaffee für gesund :) (natürlich ohne Zucker)
auch Vit.C , Alpha-Liponsäure mit Carnitin und ausreichend Omega 3 sind sehr hilfreich
auch hochwertige Eiweissergänzungen hält er für sinnvoll (natürlich auch Eier, Fleisch und div. Milchprodukte)
und natürlich Vitamine und Mineralien , am besten aber vorher eine exakte Blutanalyse machen lassen

Fazit

die Ernährung ist der Schlüssel für alles (nicht nur zum Thema Abnehmen)



mfg Manfred
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17

Sonntag, 16. August 2015, 08:07


Fazit

die Ernährung ist der Schlüssel für alles (nicht nur zum Thema Abnehmen)



Entschuldigung, ich konnte jetzt nicht anders :D



Natürlich sollte man sich gesund und abwechslungsreich ernähren, man muss aber auch nicht auf alles verzichten!
Nette Grüße
Kerstin

kokosfan

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18

Sonntag, 16. August 2015, 10:22

Hallo Kerstin

sicher stirbt jeder mal

der eine mit 55 an Herzinfarkt , der andere mit 95 bei einer Gasthausschlägerei
ich wäre lieber der andere :D

weiteres geht es im Buch auch um das biologische Alter

während kohlenhydratreiche Kost das biologische Alter stark drückt, da der Körper laufend mit Reparatur
von Entzündungen und Erkrankungen überlastet wird, und dadurch dann weniger Ressourcen für Zellerneuerung hat, gibt es in Ländern mit gesunder Ernährung, kaum Herz Kreislauferkrankungen und Alzheimer , da machen die Hundertjährigen noch Wettrennen (Bestzeit 100m in 29 sec. mit 103 J.)

in den letzten 2 Büchern wurde auch genannt , dass man süchtig nach Kohlehydraten wird , und das sich das Geschmacksempfinden verändert und das es nicht einfach ist davon weg zu kommen

ich mache auch Ausnahmen (im Urlaubsquartier gab es nur Semmel zum Frühstück) aber Zuhause bin ich wieder konsequenter, da vermeide ich industriell gefertigte Kohlehydrate

mfG Manfred
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19

Montag, 17. August 2015, 20:39

Nebenwirkungen?

Hallo!

Wieviel von dem Kokosöl darf man denn nun am Tag wirklich essen?

Ich hatte das mal einige Zeit lang probiert, irgendwas von "3EL am Tag" gelesen, aber an diese hohe Dosis kam ich natürlich nie ran weil das Zeug ja doch recht teuer und kostbar ist. Auch steht da eigentlich immer nur gutes drüber wie das es zB. Gallensteine auflösen soll, Pilze bekämpfen,... Jedoch hatte ich nach einiger Zeit dann das Problem das sich in meiner rechten oberen Brust so ein Gefühl von "da ist ein fester harter Stein irgendwo drin der drückt", der übrigens auch auf Zitronensaft ansprach indem er danach morzmäßig wehtat (Bei Olivenöl wurde der Oberbauch sehr unruhig). Also war vermutlich die Galle gestopft und überbefüllt, dabei sollte Kokosöl doch eigentlich eher Gallensteine abbauen sofern man welche hat???
Ich habe dann das Kokosöl seingelassen, weil es ja heißt "bei Gallensteinen fettfreie Ernährung". Nach einigen Tagen Rettich essen wurde dann das Brustklumpen-Schmerzen Problem auch wieder besser. Und jetzt steht das Kokosöl im Kühlschrank und ich habe irgendwie etwas Angst davor...

Ich habe zudem noch das Gefühl dass Kokosöl sich noch stärker auf die Gallenverstopfung auswirkt als zb. Lein- oder Olivenöl (Da hatte ich mit Salat längere Zeit keine Probleme). Auch eine Avocado kann ich problemlos essen ohne Angst haben zumüssen gleich wieder einen Steinklumpen in der Brust zu haben...
Es heißt ja man bräuchte zum Verdauen von Kokosöl nichtmal Galleflüssigkeit weil das kein Cholesterin enthält, also müsste es zudem auch für Leute die davon sehr wenig zur Verfügung haben, wegen Steinen oder Entfernungs-OP auch verdaubar sein. Dann läuft da bei mir aber was schief???
Oder liegt es daran WOMIT man es isst? Darf man es nicht mit vielen Kohlenhydraten essen oder so?


Und ihr könnt da wirklich 3 Löffel am Tag von Essen ohne Probleme??



Auf Youtube habe ich auch einen gesehen, der meinte er hätte abends ein Drittel von einem kleinen Glas (warscheinlich 200ml) Kokosöl in den Reis getan und am nächsten Tag ginge es ihm und seiner Frau sehr belämmert, fertig, ausgelaugt.


Es besteht also durchaus die Chance, dass da irgendwas ganz und garnicht so toll ist mit dem Kokosöl! Ich empfehle daher es sehr mit Bedacht zu konsumieren.


Schönen Gruß
See Eule

kokosfan

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20

Dienstag, 18. August 2015, 10:37

Kokosöl

Hallo See Eule

mir ist jetzt keine tägl. Beschränkung beim Kokosöl bekannt

ich habe mich mal 3 Tage nur mit Kokosöl ernährt, das war überhaupt kein Problem
wenn man allerdings schon Probleme mit der Fettverdauung hat (Gallenprobleme), kann ich mir vorstellen dass
man das nicht gleich in größeren Mengen verträgt

in meinem Buch steht, dass bei Unverträglichkeit die Menge langsam gesteigert werden soll
bis man 3-4 EL ohne Probleme verträgt (z.B. 1-2 Wochen nur mal mit einem TL tägl. und dann langsam steigern)

nebenbei müßte man allgemein die Ernährung überdenken , eine fettarme Ernährung ist zumindest nach den letzten Büchern die ich gelesen habe , sehr ungesund , der Körper braucht Fett dringend als Baustoff für die Zellerneuerung

das Grundübel liegt da eher bei anderen Faktoren , z.B. zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Ballaststoffe oder man trinkt zu wenig Wasser (mindestens 2L Wasser tägl. wäre gut)

wenn man sich sehr viel von hochgradig verarbeiteten KH ernährt, fehlen diese wichtigen Faktoren , nebenbei findet kaum Fettverbrennung statt , da der Körper zuerst KH verarbeitet , und nicht gebrauchte KH wieder in Fett einlagert

für mich ist das kein Kriterium , wenn jemand hochgradige KH (gekochter Reis) und eine Unmenge von Öl (1/3 Glas) nicht verträgt , eine Fettverbrennung wird in dieser Kombination auch nicht erfolgen, manche brauchen überhaupt einige Tage lang eine starke Reduzierung der KH Zufuhr , um überhaupt in die Fettverbrennung zu kommen (um Körperfett zu verbrennen)

mfG Manfred
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