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41

Samstag, 22. August 2015, 22:19

Da erzählst du mir nichts Neues, ich habe eine Woche steifgefrohren und handlungsunfähig auf kaltem Schokoriegelentzug im Bett gelegen und vorher aus Unwissenheit noch auf Leute herabgeschaut die dauerhaft Alkohol oder andere Suchtmittel nehmen. -__-


Das Heißhunger auf ein Stück Schokoladentorte da nicht zählt ist schon klar ;-)
Ich meinte eher, dass, wenn sich jemand nur von naturbelassenen Sachen ernährt, sich dieser Geschmacks-Lust-Sinn doch (nach einer Weile) eigentlich wieder funktionieren müsste. Wenn man Babys verschiedene, unbehandelte Sachen in reichlicher Menge vorstellt, essen sie angeblich nur das was sie brauchen und hören dann auch auf zu essen obwohl noch viel übrigt ist, laut Studien zufolge.

kokosfan

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42

Sonntag, 23. August 2015, 09:50

Zuckersucht

Hallo Seeeule

hier habe ich etwas von Rene Gräber zum Thema Zucker
Link

und auch einen Link zur Zuckersucht
Link

es ist schade dass deine Verdauung kein Fett verträgt, das Heisshungergefühl ist mit ausreichend Fett so gut wie weg, und auch im Bereich Candida kann z.B. Kokosöl sehr hilfreich sein (vor allem wegen der Caprylsäure)
Link

bei meiner Frau gab es Pilzerkrankungen vor allem nach Antibiotika, ich denke es ist neben dem zu hohen Zuckerkonsum, auch für solche Probleme mit verantwortlich

ev. hilft dir der Beitrag von Dr. Volker Schmiedel weiter (hab ein sehr gutes Buch von ihm gelesen, das auch tlw. sehr kritische Aussagen zur Schulmedizin enthält)

ich hoffe du bekommst das Problem mit der Fettverdauung in den Griff, neben der Ernährungsumstellung (weniger KH, mehr Obst und Gemüse und viel Ballaststoffe) ist Bewegung sehr wichtig , ev. versuchst es auch mal mit purer Kokosnuss, die Kokosnuss enthält zusätzlich sehr viele Balaststoffe

mfG Manfred
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bermibs

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43

Sonntag, 23. August 2015, 11:52

Hallo Seeeule,

Ich meinte eher, dass, wenn sich jemand nur von naturbelassenen Sachen ernährt, sich dieser Geschmacks-Lust-Sinn doch (nach einer Weile) eigentlich wieder funktionieren müsste.

Das ist wie ein Entzug und dauert sehr, sehr lang. Ob sich der Körper je wieder voll und ganz auf die evolutionsbestimmte Nahrung einstellen kann, wage ich zu bezweifeln. Siehe zum Beispiel erfolgreicher Alkoholentzug - man bleibt sein Leben lang latent gefährdet.

Eine 100 %-ige Umstellung der Ernährung in diese Richtung ist unter den heutigen Gegebenheiten sowieso nicht mehr möglich. Der Weg kann nur sein, dem sich weitestgehend anzunähern. Und da schließe ich gelegentliche "Sünden" nicht aus (mal ein Glas Wein oder Bier, auch ein Stück Kuchen :D ).
Die Grundrichtung sollte stimmen und die "Sünden" sollten nicht dominieren. Das Genießen von "Sünden" ist auch so ein Punkt der Manipulation. Wenn man die Zusammenhänge kennt, kann man damit auch vernünftig ohne vollständigen Verzicht umgehen.

Noch etwas zum Stichwort Fett:
Versuch doch erst einmal mit den ganz wichtigen Omega-3-Fettsäuren zu beginnen (Fischöl, Leinöl, Rapsöl). Damit sollte der gesamte Fettstoffwechsel wieder in Ordnung kommen. Danach kannst du ja Schritt für Schritt die anderen Fette einbinden (Olivenöl, Butter, Kokosfett).
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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44

Sonntag, 23. August 2015, 13:27

Omega 3 Fettsäure

ich verwende hier neben Olivenöl viel dieses Hanföl, das hat ein sehr gutes Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis (3:1) und schmeckt auch hervorragend, und den geschälten Hanfsamen verwende ich auch sehr viel (schmeckt super über Salat oder in Joghurt mit Früchten und in Smoothies)

der ungeschälte Hanfsamen schmeckt auch gut , und enthält sehr viel Ballaststoffe (verwenden wir zum knabbern)

meine Frau macht auch eine sehr gutes Salatdressing mit Ölivenöl, Hanföl, Kokosöl , Mandelstifte , geschälten Hanfsamen , Knoblauch, etwas Essig und etwas süssaurer Cilisauce

mfG Manfred
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kokosfan

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45

Dienstag, 25. August 2015, 10:34

pflanziches Omega 3 besser ?

Noch etwas zum Stichwort Fett:
Versuch doch erst einmal mit den ganz wichtigen Omega-3-Fettsäuren zu beginnen (Fischöl, Leinöl, Rapsöl).


Hallo Bernd

Ich hab da eine kurze Zwischenfrage zum Thema Omega 3 , wäre pflanzliches Omega 3 nicht besser ? (z.B. etwas Leinöl tägl. und ev. auch Leinsamen in meine Smoothies wegen zus. Ballaststoffe)
mich hat da ein Bericht ein wenig verunsichert wegen dem Fischöl ?(

danke

mfG Manfred
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bermibs

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46

Dienstag, 25. August 2015, 22:28

Hallo Manfred,

wir brauchen sowohl die kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren wie die Alpha-Linolensäure (ALA) als auch die langkettigen wie EPA und DHA. ALA kommt ja vorzugsweise im Pflanzenbereich vor - Leinöl, Rapsöl, Walnussöl, Hanföl u.a. und die langkettigen im tierischen Bereich wie Kaltwasserfische, Krill u.a.

Unser Körper kann selbst aus ALA die beiden Säuren EPA und im zweiten Schritt DHA synthetisieren. Diese Fähigkeit lässt aber im Alter nach, so dass eine direkte Zufuhr sinnvoll ist. Neben der Qualität richte ich mich auch nach dem Preis und verzichte deshalb auf Krillöl.

Der Bericht (Link) ist mir zu tendenziös da offensichtlich von einer Vollveganerin geschrieben. Diese Ernährung hat mit artgerecht nichts zu tun, da die Evolution durchaus einen geringen tierischen Anteil vorgesehen hat, so unter anderem Fische. Das die zunehmende Bevölkerungszahl bei der Bereitstellung von Fischöl eine Umweltbelastung darstellt, ist eine ganz andere Frage.
Die angeblich negativen Studien mit Fischöl sehe ich doch sehr kritisch, da auch hier die sonstige Ernährung ausgeblendet wird (Kohlenhydrate-Getreide, Fleisch u.s.w.). Zudem fehlen auch Dosisangaben. Eine oder zwei 500 mg-Fischölkapseln je Tag wären witzlos.

Da halte ich mich schon eher an fundierte orthomolekulare Handbücher wie Burgerstein und Gröber, die mit zahlreichen Studien und Quellenangaben aufwarten.
Omega 3 ist schon allein deshalb so wichtig, da die Membranen der Mitochondrien größtenteils daraus bestehen.
Liebe Grüße
Bernd
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (26. August 2015, 21:41)


47

Dienstag, 25. August 2015, 23:53

Zuckersucht

Danke für die Antworten! Leider hat er da mit Flohsamen und Artischockenpillen auch keine Heilung für das Galleproblem gefunden sondern nur eine wenn auch gut funktionierende Symptombehandlung=Abhängigkeit.

Ich habe schon das Gefühl Leinöl besser zu vertragen als Kokosöl. Aber trotzdem gibts da noch immer noch helle Schleimexkremente von. :-(
Kokosöl hat bei mir keinen Effekt auf die Pilze. Aber vielleicht sind Candida auch nur ein Nebeneffekt wenn die Galle nicht genug Saft ausschüttet, können die im Darm vielleicht besser florieren, wenn sie die Galleflüssigkeit sonst getötet hätte!?


"Zucker ist Opium"
Dabei ist Zucker die einzige Droge bei der der Rausch erst eintritt, wenn man sie nicht nimmt!!
Ich war jedenfalls nach Tag 2 ohne Schokoriegel kaum mehr bewegungsfähig, hirntot, "!berauscht!", sogar zu plemplem um noch Heißhunger oder Lust auf Schokolade zu haben, Gang zum Klo war !Schwerstarbeit! und hab gefrohren wien Schneider - Reptilienhirn: Essen,Trinken,Klo ging grad noch so. Leider kann man sich nicht einfach nen Monat lang hinlegen und warten bis Entzug vorbei ist wie vielleicht bei nem ottonormal Alkoholiker, nicht weils so unangenehm ist, es ließe sich wegen der Hirnlosigkeit schon ertragen, die Zeit vergeht auch sehr schnell nur mit Löcher in die Luft gucken; aber einfach weil man ja auch ab und an neue Nahrung beschaffen muss, sich um Dinge kümmern etc.
Nach ner Woche hab ich deshalb probiert mit Milch zu entziehen, 1L am Tag hielt einen so halbwegs am vor sich hinvegetieren. Dosis wurde langsam runtergeschraubt. Nach einem Monat Darmprobleme wegen Milch bekommen und deswegen jeden morgen Apfel oder Feige essen (natürlich weiterhin Kartoffeln, Vollkorngetreide, Möhren gegessen was aber nicht viel brachte). Nach einem halben Jahr war ich endlich wieder so weit, dass meine Leber wieder aus Vollkorn/Hafer/Kartoffeln allein ohne Obst oder Milch den Tagesbedarf an Zucker decken kann - wenn ich davon mal nen Tag lang zu wenig gegessen habe lag ich ebenfalls wieder in der Ecke. Dafür vertrag ich jetzt aber kein Vollkornbrot mehr und dachte das ich wieder Obst essen kann wenn das Vollkorn weggelassen wird. Obst macht bei mir auch wieder kalte Hände(=>leicht. Unterzuckerung), Organe produzieren wieder mehr Schleim und ich merke diese superlecker (Drogen)Suchtwirkung wenn ich das esse - habe aber trotzdem seit dem 2. Tag Entzug keinerlei "Heißhunger auf Schokolade" - schon "man könnt mal was Essen" aber Schoko/Zuckerkram reizt mich eigentlich nurnoch wenn ich nichts gegessen habe und ein Normalesser rennt gerade mit was lecker riechendem, Kuchen oder so an mir vorbei. Kokosöl hingegen wegen der Leckerheit ein "ich könnt schon wieder davon naschen"und bin ganz oft zum Ölpott gerannt.
Zuviel Obst macht akut Darmentleerung aber immerhin bekomme ich jetzt aber vom Obst keine Schmerzen mehr oder Pickel wie beim normalen Zuckerprodukt!

Ich weiß auch garnicht ob ich jetzt wieder Obst essen sollte. Auch bin ich jetzt auf weißen Reis umgestiegen weil ich von Vollkornsachen nurnoch Blähungen kriege... Das ist beides vielleicht nicht so toll aber was soll ich denn noch Essen?
Und dann brauch ich doch sicher die Äpfel um Gallensteine weich zu machen...


Bezüglich der Ursprungs-Geschmacksnatur:
Hierzulande gibts natürlich nicht jeden Tag Obst und Co. wenn man von den Naturgegebenheiten hersieht. Aber die "Urmenschen" die ja aus eher tropischen Ländern kommen sollten hatten doch reichlich an Süßkram wachsen. Bananen, Kokosnüsse, Ananas, Mangos, etc. Wenn die Fructose so schlecht für unsere Bauchspeicheldrüse und für die Sucht ist sowie immer eine leichte Unterzuckerung auslöst weil der Zucker zu schnell ins Blut geht und dann runtergeregelt werden muss (Zuviel Insulinausschüttung), müssten doch eigentlich die Tropenbewohner der Reihe nach an Diabetes umkippen oder nicht!? Zum anderen hört man oft das strenge Rohköstler (das beinhaltet auch Obst!) von so manchem wieder gesund geworden seien...
Also könnte es schon in irgendeiner Art von der Natur aus vorgesehen sein, dass sich der Mensch zu einem großen Teil von Früchten ernähren kann/soll!? Sagen die sich da alle "Ne , das ist uns zu lecker, wir essen lieber so ein paar Blätter von Staude X" oder haben die eventuell garkeinen Geschmackssinn der ihnen sagt das die süßen Früchte besonders gut sind?



Schönen Gruß

See Eule

bermibs

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48

Mittwoch, 26. August 2015, 10:38

Hallo SeeEule,

Kleiner Einwurf:
Von artgerechter Ernährung kann man im medizinischen Sinne nicht abhängig werden ;)
Der Körper braucht ganz einfach täglich die notwendigen Mikro- und Makronährstoffe, um gesund zu bleiben. Dazu zählen auch Ballaststoffe und unter gegebenen Umständen auch Supplemente, sofern man die temporär benötigten Mikronährstoffe nicht in ausreichendem Umfang über naturbelassene Nahrung zuführen kann.
Liebe Grüße
Bernd
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kokosfan

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49

Mittwoch, 26. August 2015, 23:50

Omega 3

Neben der Qualität richte ich mich auch nach dem Preis und verzichte deshalb auf Krillöl.


danke

werde es dann auch mal mit Omega 3 Fischölkapseln versuchen
ich teste jetzt mal die Kapseln vom Vitaminexpress , die scheinen auf den ersten Blick brauchbar zu sein (Rezessionen ok, guter EPA und DHA Gehalt) vom Preis her wirst du sicherlich günstigere kennen ;)

mfG Manfred
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50

Montag, 31. August 2015, 09:48

Bernd, du schreibst immer wieder, dass Fleisch nur minimal in unsere Ernährung gehört, aber was ist mit unseren Vorfahren -ja, ich mag die Neandertaler :D - die sich überwiegend mit Fleisch ernährt haben, zwar auch Salat, Samen, Nüsse, etc und das auch noch gegart, aber trotzdem überwiegend Fleisch. Immerhin haben sie trotzdem 200.000 Jahre überlebt und sind erst vor 30.000 Jahren ausgestorben.
Wie kann das sein, wenn Fleisch und gegarte Nahrung doch "böse" ist?

Mein Instinkt zieht Fleisch auf jeden Fall jeglicher Art von Getreide vor und gekochte Sachen ziehe ich auch Rohkost vor, einfach weil sie leichter verdaulich ist.
Nette Grüße
Kerstin

bermibs

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51

Montag, 31. August 2015, 21:07

Hallo Kerstin,

wir haben zwar gemeinsame Vorfahren, aber unsere Evolution ging seit ca. 1,2 Millionen Jahren getrennte Wege. Der Ursprung des Homo sapiens ist Afrika und der Neandertaler hat sich vorrangig in Europa entwickelt. Damit musste er sich ganz anderen Ernährungsgegebenheiten anpassen, die auch einen Großteil Jagd auf Tiere beinhaltete. Voraussetzung dafür waren große zusammenhängende Waldflächen, da der Neandertaler auf Grund seiner Statur nur aus dem Hinterhalt jagen konnte (keine Ausdauerjagd). Mit dem Wegbrechen der großen Waldflächen durch Klimaveränderung (nach Eiszeit) war das Ende der Neandertaler wegen fehlender Anpassungsfähigkeit besiegelt. Das nur als Anmerkung.

Unsere Ernährungsevolution vollzog in Afrika unter ganz anderen Voraussetzungen. Sie war eindeutig vegan dominiert und auch über Millionen Jahre naturbelassen wie bei allen Lebewesen. Erhitzen hat nichts mit Natur zu tun. Und "leichter verdauen" ist auch ein Irrtum, da der Körper die Nahrung (artgerechte) selbst erschließen kann (muss) und dadurch auch eine kontinuierliche Energieversorgung stattfindet. Die Blutzucker- und Insulinsprünge wie heutzutage gab es zu diesen Zeiten nicht, auch keine Nahrung auf Getreidebasis ;)

Das, was wir uns in unserem Leben angeeignet haben, ist ein ganz anderes Ding. Vorlieben werden durch vorgesetzte Nahrung anerzogen. Dem kann man sich fast nicht entziehen. Hinzu kommt die umfassende Manipulation durch die Lebensmittelindustrie.
Natürliche Instinkte sind dem Menschen fast vollständig verloren gegangen.
Deine innere Abneigung gegen Getreide wäre so ein natürlicher Instinkt ;)
Liebe Grüße
Bernd
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52

Montag, 7. September 2015, 21:06

Bei mir scheint sich schon etwas verändert zu haben nach 9 Monaten Zuckerabstinenz:
Hatte letzte Woche auf einer Veranstaltung unter halbwegs Normalessern mal ein kleines Tässchen Müsli mit Getreideflocken, Cornflakes, paar Nüssen und Reismilch (ohne zusätzlichen Zuckerzusatz aber immerhin noch vegan und weizenfrei). Das war mir doch tatsächlich viel zu süß obwohl ich vorher jahrelang solche Sachen nur so reingeschaufelt habe! "Zu Süß" kannte ich noch nie!
Ich erkannte zwar so einen Geschmack der mir irgendwann mal geschmeckt hatte, aber es war irgendwie nicht mehr "mein" Geschmack. Hingegen Bananen, Äpfel, Birnen, Obst das esse ich sehr sehr gerne und das kommt mir obwohl die Banane schon sehr süß ist nicht so "zu süß" vor wie diese Miniration Müsli.

Und wenn man tagelang so ziemlich ausschließlich Obst und bisschen Gemüse isst, weil man für Hirse, Reis und Co. gleich wieder einen Kocher bräuchte den man nicht dabei hat, hat man eigentlich auch garkeine große Lust/Hunger mehr auf Getreide. Aber im Normalbetrieb ist ein Getreideanteil eben billiger als den ganzen Tag nur mit Äpfeln, Bananen, Süßkartoffeln und Gemüse allein versuchen satt zu werden :-/

Manches wird beim Kochen sogar eher schwerverdaulich: Brokkoli und Blumenkohl bläht nach dem Kochen, roh macht es im Gegensatz zu allen "normalen" Erwartungen garkeine Probleme! Dazu sei außerdem noch angemerkt, dass Leute irgendwie immer so komisch kucken, wenn man mit nem dicken Fastfood Blumenkohl al a "mein Chickenburger" in der Hand durch die Straßen geht und den auch so isst.... :-P

kokosfan

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53

Montag, 21. September 2015, 09:14

Rückmeldung Abnehmfortschritt

Hallo

derzeitiges Gewicht um 73,5 kg

das Gewicht geht jetzt etwas langsamer, aber doch stetig weiter nach unten, ich konnte das in der Urlaubszeit auch nicht konsequent
weiter führen, da aber mein Körperfettanteil lt. meiner Waage bereits unter 20% liegt (was für 52J eigentlich schon ganz gut ist) wird es vermutlich jetzt auch automatisch langsamer gehen, als noch bei über 80 kg

zum Kokosöl , Hanföl, Olivenöl habe ich noch etwas Leinöl tägl. dazu genommen (schmeckt mir aber nicht besonders) und auch etwas Fischöl (Omega 3 Kapseln)

Zucker habe ich mir inzwischen komplett abgewöhnt (mir schmeckt der Kaffee inzwischen auch ohne Zucker) und ich versuche vor allem am Abend wenig KH zu essen , was aber durch die Schichtarbeit nur bedingt möglich ist

mfG Manfred
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54

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 19:54

Im ersten Monat Zuckerfrei ging auch mein Gewicht von 70 auf 62 runter, da hatte ich auch viel Kokosöl gegessen.
Dazu kam noch, das ich jeden Tag Milch trank. Also weiß ich nicht genau, vielleicht macht das Kokosöl wirklich die gewichtsabnahme oder mein Darm konnte einfach nichts mehr aufnehmen weil die Seuchenmilch heutzutage nur allergien auslöst und die Nährstoffverwertung behindert???? Ich habe aber trotzdem noch viel gegessen, also auf jedenfall nicht weniger als vorher von den Kalorien/Masse her.
Inzwischen bin ich wieder etwas schwerer geworden, aber ich kann ja auch kein Kokosöl mehr essen...

Also hat Kokosöl wirklich irgendeine super Gewichtsreduktions Funktion?? WIe funktioniert das denn?

kokosfan

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55

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:12

Hallo seeeule

Also hat Kokosöl wirklich irgendeine super Gewichtsreduktions Funktion?? WIe funktioniert das denn?


Kokosöl hat einige Eigenschaften , welche andere Öle nicht haben , deshalb funktioniert es besonders gut mit Kokosöl
(zumindest wenn man Fett verträgt und richtig verstoffwechseln kann)

ich glaub ich hab das in meinen Beiträgen schon geschrieben , warum das funktioniert

aber ich fasse es nochmal in Kurzform zusammen

der Körper kann Kökosöl besonders gut direkt als Energie nutzen , es gelangt wenig in den Fettspeicher
(es braucht auch keine Zersetzung durch Galle und Magensäfte)
Kokosöl regt auch den Stoffwechsel an

schnelle Energie für die Zellen erzeugt ein anhaltendes Sättgungsgefühl , man isst dadurch in längeren Abständen (also insgesamt auch etwas weniger Kohlehydrate) ein besserer Stoffwechsel verbrennt mehr (mehr Aktivität)

etwas weniger Essen bei mehr Aktivität bewirkt eine stetige Gewichtsreduktion , zumindest solange viel Fettreserven da sind

mfG Manfred
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56

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 10:51

Rückmeldung

Hallo

es geht jetzt zwar in den letzten Monaten langsamer aber doch stetig weiter nach unten, ich habe jetzt den Normalgewichtsbereich erreicht :) (derzeit 72,7 kg bei 172 cm)

ich meide weiterhin industriell verarbeitete KH fast gänzlich (Brot,Nudeln,Pizza usw.) und nehme dafür mehr pflanzliche Öle dazu (Kokosöl,Olivenöl,Hanföl)

mfG Manfred
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57

Montag, 14. Dezember 2015, 17:04

Hallo

ich halte derzeit meine 72 kg sehr gut , obwohl ich gelegentliche Ausnahmen (z.B.Brot) gemacht habe, beim Brot fällt es mir am schwersten darauf zu verzichten

deshalb hab ich mal geschaut ob es nicht auch ein relativ "gesundes Brot" gibt , dabei ist mir dieses Brot aufgefallen

Zutaten

135g Sonnenblumenkerne (könnte ich ev. durch Hanf ersetzen)
90g Leinsamen, gehackt
65g Haselnüsse, Mandeln und/oder Walnüsse
145g geschrotete Haferkörner (oder Haferflocken), wenn nötig: auf glutenfreie achten
2 EL Chia Samen
4 EL Flohsamenschalen (3 EL, wenn sie pulverisiert sind) sehr wichtige Zutat!
1 TL Meersalz
3 EL Kokosöl, Ghee oder anderes Öl
350ml (warmes) Wasser
Brotgewürze, wenn es etwas herzhafter sein soll (Kümmel, Anis, Fenchel, Koriandersamen, Schabzigerklee)


glutenfreier Hafer, Nüsse, Leinsamen, Kokosöl usw. , das passt eigentlich gut in meine derzeitige Ernährung hinein

was meint ihr dazu ?

mfG Manfred
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58

Montag, 11. Januar 2016, 21:43

Das ist wirklich was neues :d

kokosfan

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59

Dienstag, 12. Januar 2016, 14:12

Das ist wirklich was neues :d


wir haben das Brot jetzt mehrmals gebacken, ich hab das Grundrezept nur wenig geändert , statt Chiasamen habe ich Hanfsamen genommen (geschält) und statt Hafer auch Buchweizen oder Dinkel , das schmeckt uns noch besser als mit Hafer, und ergibt eine kompaktere Konsistenz (mit Hafer war es etwas brüchig)

wir mögen es alle sehr , aussen knusprig, innen saftig, und es schmeckt auch nicht nach Kuchen, und es sättigt hervorragend

mfG Manfred

PS: zur Abwechslung verwende ich auch viel ein neues Müsli von Dr.Feil , wenig KH , eiweissreich, balaststoffreich , und das Beste es schmeckt traumhaft !

Zutaten: Sesamkerne (ungeschält), Sonnenblumenkerne, Goldleinsaat (aufgebrochen), Honig, Amaranth-Pops*, Sonnenblumeneiweiß (8 %)*, Yacon-Wurzel-Flakes (2 %)*, Himbeeren. (*aus kontrolliert biologischem Anbau).
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mary

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Dienstag, 12. Januar 2016, 19:17

Hallo Manfred!
Kannst du vielleicht auch kurz die Zubereitung deines Brotes beschreiben. Hat es Ruhezeiten vor dem Backen??? etc etc.... bitte danke lg. mary