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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 10:05

Rheuma und MTX

Hallo zusammen,

ich habe seti 2010 Rheuma. Festgestellt wurde es tatsächlich aber erst 2012, da mir die anderen beiden Jahre kein Arzt richtig Glauben schenken wollte ?(

Zuerst wurde ich mit Azathioprin behandelt, welches ich aber nicht vertragen habe und immer ausgebrochen habe. Danach bekam ich MMF. Das hat aber bei mir diverse andere Nebenwirkungen ausgelöst und ich habe dem Arzt gesagt, das ich dieses Medikament auch nicht weiternehme. Ich sah keinen Sinn darin, die eine Baustelle zu reparieren und diverse neue zu eröffnen. Ausserdem musste ich zwischenzeitlich noch zu einer Untersuchung beim Nephrologen, der stark von diesem Medikament abriet. Ab dann bekam ich Quensyl und Prednisolon, welches ich auch gut vertrage und auch keine Rheumaschübe oder Schmerzen mehr habe.Nun habe ich eine 2. Meinung bei einem anderen Rheumatologen eingeholt, der das Sjögren Syndrom mit Begleitvaskulitis diagnostiziert hat. Das ist eine Rheumaart, die die Speichelldrüsen betrifft. Dafür hat man mir nun zum Quensyl und Prednisolon MTX verschrieben. Die soll ich einmal wöchentlich spritzen. Nachdem ich den Beipackzettel gelesen habe, hab ich die Spritzen erstmal eine Woche beiseite gelegt und musste mir klar werden, ob ich überhaupt bereit bin, mir das zu spritzen. Ich habe mich am Sonntag dann dafür entschieden und bin quasi in einen Dauerschlaf von 48 Stunden gefallen..... Das Zeug hat mich so aus den Socken gehauen. Zum Glück blieben andere Nebenwirkungen wie Erbrechen aus. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, das dieses Medikament auf Dauer nicht gut sein kann.

Ich bin ausserdem seit ca 8 Monaten bei einer Heilpraktikerin in Behandlung. Sie versorgt mich mit Omega3, Selen, Zink und Teufelskralle. Da auch Haare stark ausfallen hat sie mir noch Silicea empfohlen.

Ich bin nun auf der Suche nach Tipps und Ratschlägen , wie ich diese Rheumaerkrankung besser therapieren kann ohne starke Medikamente und hoffe hier evtl ein bisschen fündig zu werden

Franz-Anton

Erleuchteter

Beiträge: 537

Wohnort: San Fernando / La - Union Philippinen

Beruf: Kunsterzieher in Ruhestand

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2

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 11:42

Hallo Melanie

Bei Rheuma helfen auf langer Sicht nur ganzheitliche Ansätze. Auch ist eine Ernährungsumstellung unbedingt erforderlich und sollte leicht überbasisch sein bei einen Ph-Wert im Urin tagsüber etwa 7,5 um Entzündungen einzudämmen. Eine Artgerechte Ernährung mit reichlich frischen Blattgemüse und frisches Obst ist von großen Vorteil, so wie Kaltwasserfische sind reich an Omega 3 Fettsäuren. Als Beilagen Reis, Süsskartoffeln, Natives Olivenöl oder Kokosöl verwende ich nur für meine Rohkostsalate.
Täglich trinke ich das Wasser einer jungen Kokosnuss. Es reinigt das Blut und die Organe, und wirkt entgiftend. In Deutschland ist das Wasser in den Kokosnüssen oft nicht mehr frisch, und das von Dr. Georg ist eine gute Alternative.
Zum Frühstück glutenfreies Müßli aus Amarant, Buchweizen, Inkakorn mit Mandelmilch und Frischobst und gehackte Walnüsse.
Was sollte man vermeiden! Fleisch und Wurstwaren jeder Art, Alkohol, Coffein, Zucker, Brot und Kuchen, Glutamat und sämtliche Zusätze, alle Getreidesorten mit Gluten, Hülsenfrüchte, Kuhmilchprodukte jeder Art wegen der Lactose und Gluten. Diese Können Allergien und Neurodermitis auslösen. Besser sind Produkte aus Schaf oder Ziegenmilch.
Auch das Zubereiten der Nahrung spielt eine große Rolle. Generell sollte kein Öl mehr erhitzt werden. Bei Temperaturen von über 120 Grad entstehen toxische Reaktionen die Entzündungen begünstigen so wie Krebs erregen können.
Besser ist nur alles mit Wasserdampf garen für einige Minuten.Damit die Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten bleiben. Die Tägliche Trinkmenge sollte zwischen 3 - 4 Liter betragen. Regelmäßig Ausleiten und Entgiften ist auch von großen Vorteil. Mehr dazu kann man unter meinen Beitrag zur gesunden Ernährung unter Rubrik Ernährung und Diäten sowie auf meiner Profilseite nachlesen
Viele Grüße
Eugen
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Franz-Anton« (29. Oktober 2015, 12:22) aus folgendem Grund: Text ergänzt


3

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 12:32

Vielen Dank dafür.
Werde mir das alles heute Nachmittag nochmal mit Ruhe durchlesen und versuchen, alles davon umzusetzten, was aber sicherlich gar nicht so einfach wird .
Auf jeden Fall schon mal vielen, vielen Dank!

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 039

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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4

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 22:31

Hallo Melanie,

Eugen hat ja schon sehr viel genannt. Neben basischer Ernährung wäre auch eine grundlegende Entgiftung/Ausleitung von Schwermetallen sehr wichtig. Das solltest du mit deiner Heilpraktikerin in Angriff nehmen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein idealer Vitamin-D-Spiegel von ca. 80 ng/ml.
Neben Vitamin D ist auch das schon genannte Omega 3 ein wichtiger Entzündungshemmer (2 - 5 Gramm EPA/DHA = 6 - 15 Gramm Fischöl).
Ein weiterer natürlicher Entzündungshemmer sowie effektives Schmerzmittel ist Palmitoylethanolamid (PEA).

Rheuma gehört ja zu den Autoimmunerkrankungen, die ganzheitlich behandelt werden sollten. Hier eignet sich die Zellsymbiosetherapie (CST) nach Dr. Heinrich Kremer. Frage doch einmal deine Heilpraktikerin, ob sie sich damit auskennt. Hier eine Liste mit möglichen Therapeuten.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)