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Mittwoch, 13. April 2016, 09:29

Was sagen Bluttests/Blutbilder wirklich aus ?

Hallo !

Meine Frage habe ich bereits in der Überschrift formuliert.
Haben schuldmedizinische Bluttests überhaupt eine Aussagekraft ?
Was soll ich mit den Blutwerten anfangen ? Sie stellen doch nur eine Momentaufnahme dar.
Beispiel Kalzium: Bei einem Ungleichgewicht von Ca/Mg wird einfach Kalzium aus den Knochen gezogen, sodaß die Werte zwar normal aussehen mögen, aber trotzdem ein Mangel vorliegt. Der Schein trügt also.

Danke Euch für Eure Antworten.

LG

2

Donnerstag, 12. Mai 2016, 18:02

Ich glaube es geht in erster Linie darum, Krankheiten früh genug zu erkennen. Man kann auch die Anzahl der Blutplättchen messen. Das sagt viel über den Zustand einer Person aus, da sich diese nicht von einem Tag auf den anderen ändern können. Das ist ja schließlich beim Blutspenden eines der Kriterien, ob man spenden darf oder nicht.

kokosfan

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3

Freitag, 13. Mai 2016, 12:56

Beispiel Kalzium: Bei einem Ungleichgewicht von Ca/Mg wird einfach Kalzium aus den Knochen gezogen, sodaß die Werte zwar normal aussehen mögen, aber trotzdem ein Mangel vorliegt. Der Schein trügt also.


Hallo opasam

ja, einzelne Werte sind sicher oft trügerisch

bei Calcium wäre der Parathormonwert und der Vitamin D Wert aussagekräftiger , ob das Calcium von den Knochen kommt
(bei guten Vitamin D Werten > 40 ng/ml eher nicht lt. Studien)

bei meiner Frau waren die Magnesiumwerte auch noch ganz knapp im Normbereich (untere Grenze) trotzdem hatte sie einen massiven Magnesiummangel (dauernd Krämpfe und Muskelprobleme) die Ärzte haben aufgrund der bestehenden Werte nicht in diese Richtung reagiert , im Gegenteil sogar sehr heikle Medikamente verschrieben, dabei hätte es nur mehr Magnesium gebraucht da Diabetiker Magnesium verstärkt über den Urin ausscheiden (mußten wir selbst heraus finden)

beim Cholesterin ist es ähnlich , der LDL ist bei mir immer etwas zu hoch (esse sehr fettreich und wenig KH) dafür ist der HDL und die Triglyceridwert immer sehr gut, mir würde nicht im Traum einfallen hier mit Cholesterinsenkern meine Gesundheit zu ruinieren (das bleibt so wie es ist)

je nach Lebensweise gibt es halt auch Abweichungen von der Norm, manche Werte muß man im Verbund sehen, und oft ist trotzdem ein Mangel da obwohl der Wert im "Normbereich" liegt

mfG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

Pankreas

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4

Dienstag, 14. November 2017, 08:28

Ein regelmäßiges Blutbild finde ich schon wichtig, denn man kann doch einen gewissen allgemeinzustand seines Körpers

erkennen. Sicherlich sind auch diese Werte nicht 100%ig , aber immer noch genauer als z.B. meine BZ messerei jeden Tag.

Vor allem ist es gut zu wissen wie man sich medikamentös bzw. homöopathisch einzustellen hat / soll !

Ich hatte z.B. bei meinem letzten Blutbild einen zu niedrigen Vitamin D Wert, und nehme seit dem dieses Lavita.

Ob es was bewirkt sehe ich bei meinem nächsten Blutgezapfe Ende Nov.

bermibs

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5

Dienstag, 14. November 2017, 21:48

Hallo Robert,

Vitamin D ist insgesamt und auch speziell bei Diabetes sehr wichtig. Wie hoch ist den dein aktueller Wert? Ich empfehle in der Regel einen Zielspiegel um die 80 ng/ml (bis 100).

Mit Lavita allein wirst du diesen Spiegel nicht erreichen. Hier benötigst du sicherlich spezielle D-Präparate. Die Tagesdosis enthält gerade einmal 10 µg = 400 IE. Um z.B. 80 ng/ml bei 80 kg Körpergewicht zu halten, benötigt man täglich ca. 7.000 IE !!!
Lavita ist in meinen Augen viel zu schwach dosiert und damit im Endeffekt nur Abzockerei. Ich benutze das Multivitamin Life Force Multiple von Source Naturals. Da sind z.B. 2.000 IE Vitamin D enthalten.

Zum Berechnen deines Bedarfs kannst du den Rechner von Melz verwenden. Weitere Infos findest du hier.

So wichtig wie Vitamin D ist auch Omega 3. Hier solltest du einmal deinen Omega-3-Index bestimmen lassen. Das Labor des Entwicklers Prof. Dr. von Schacky ist in deiner Nähe.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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6

Mittwoch, 15. November 2017, 00:32

Hallo Robert,

hier ein paar Tips bei Diabetes: Was tun bei Diabetes?

Zimt

Liebe Grüße

Nora

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nora« (15. November 2017, 00:42)


Pankreas

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7

Mittwoch, 29. November 2017, 20:28

Mein Bluttestergebnis ist da, da kann man aber schon mit der Zunge schnalzen, als Diabetiker einen astreinen HbA1c Wert von 5,0 hingelegt, ich glaube so etwas nennt man auch Punktlandung ! :thumbsup: Lipase ist noch etwas hoch, und der Harnstoff, aber ich fange jetzt mit Chlorella an, mal schauen ob man damit nicht noch das eine oder andere Giftzeugs rausholt aus meinem alternden Körper.

Pankreas

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8

Mittwoch, 29. November 2017, 20:33


Vitamin D ist insgesamt und auch speziell bei Diabetes sehr wichtig. Wie hoch ist den dein aktueller Wert? Ich empfehle in der Regel einen Zielspiegel um die 80 ng/ml (bis 100).

Mit Lavita allein wirst du diesen Spiegel nicht erreichen. Hier benötigst du sicherlich spezielle D-Präparate. Die Tagesdosis enthält gerade einmal 10 µg = 400 IE. Um z.B. 80 ng/ml bei 80 kg Körpergewicht zu halten, benötigt man täglich ca. 7.000 IE !!!
Lavita ist in meinen Augen viel zu schwach dosiert und damit im Endeffekt nur Abzockerei. Ich benutze das Multivitamin Life Force Multiple von Source Naturals. Da sind z.B. 2.000 IE Vitamin D enthalten.

Zum Berechnen deines Bedarfs kannst du den Rechner von Melz verwenden. Weitere Infos findest du hier.

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Bernd


Hi Bernd

nach meinem aktuellen Blutbild vom 28.11. habe ich einen Vitamin D ,25 Hydroxy Wert von 46,2 also sehr gut so wie ich das sehe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (29. November 2017, 20:52) aus folgendem Grund: Zitat und Beitrag getrennt


bermibs

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9

Mittwoch, 29. November 2017, 20:56

Hallo Robert,

sind das 46,2 ng/ml (unterer guter Bereich - ab 40) oder 46,2 nmol/l? Bei nmol/l wären es nur 18 ng/ml und damit viel zu wenig. Der Umrechnungsfaktor ist 2,5.

Anstreben solltest du einen Wert um 80 ng/ml.
Liebe Grüße
Bernd
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10

Mittwoch, 29. November 2017, 21:34

Hi Bernd

also da steht folgendes in der Zeile:

Vitamin D, 25 -Hydroxy- ug/l >30,0 Mein Wert 46,2

bei meiner vorletzten Blutmessung Anfang Sept. hatte ich noch 21,0 und da war es als zu niedrig gekennzeichnet.

P.S. das kleine u da bei der ug/l Angabe ist das Zeichen für Mü ich finde das nur auf meiner Tastatur nicht.

bermibs

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11

Mittwoch, 29. November 2017, 22:04

Hallo Robert,

µg/l ist mit ng/ml identisch. Damit hast du tatsächlich einen Wert über der unteren Grenze von 40. Allerdings sind die 80 weit besser.

Das "µ" erreichst du über "AltGr"+"m" oder "Alt"+"230" auf dem Ziffernblock.
Liebe Grüße
Bernd
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12

Donnerstag, 30. November 2017, 06:05

Guten Morgen Bernd

klar, ich werde auf alle Fälle das Vitamin D Präparat weiter nehmen, denn als Diabetiker hat man da etwas mehr nötig.

Fange jetzt am Wochenende mit Chlorella an, ich warte deswegen bis zum Wochenende weil es laut Beschreibung auch abführend wirken kann, und da hätte ich gerne ein WC in greifbarer Nähe. :rolleyes:

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Donnerstag, 30. November 2017, 10:59

Ich habe da auch mal eine Frage. Es wurde ein großes Blutbild bei mir gemacht. Was erkennt man an einem großen Blutbild??
Als ich dann beim Arzt anrief wurde mir gesagt es sei alles in Ordnung.
Ich hatte ca. 30 Jahre kein Blut untersuchen lassen, es ging mir ja immer gut:)
Darüber waren die aber in der Praxis ganz empört....
Wegen einer Nebenhöhlenentzündung, die nicht weichen will hat man mir Blut abgenommen.
Danke für Eure hilfreichen Antworten!
LG von July

bermibs

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14

Donnerstag, 30. November 2017, 20:00

Hallo July,

das große Blutbild enthält eine bestimmte Auswahl von Blutwerten. Es ist immer ratsam, sich eine Kopie des Laborberichtes geben zu lassen, um selbst einmal die Werte vergleichen zu können.
Bei fünf Ärzten bekommst du zum gleichen Blutbild fünf verschiedene Bewertungen/Aussagen ;)
Auf diese Kopie hast du einen Rechtsanspruch, also nicht abweisen lassen.

Ich lasse mir schon seit Anfang der 90er Jahre die Berichte geben und kann damit meine konkreten Werte verfolgen und einordnen.
Liebe Grüße
Bernd
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Pankreas

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Samstag, 2. Dezember 2017, 08:01

Möchte mal meine Erfahrungen berichten

Da ich ja meine Diabetes zu einer Art Hobby erkoren habe , oder besser gesagt ich befasse mich sehr intensiv damit habe im Laufe eines Jahres , also seit meiner Diagnose sehr viel interessantes gelesen , und durch Gespräche mit anderen Diabetikern erfahren. Ich wollte mal ein Resümee ziehen und meine eignen Erkenntnisse in einem Bericht zusammenfassen. Es war bestimmt nicht einfach sich anfangs mit dieser Krankheit und ihren Umgang damit auseinander zu setzen , aber um so mehr man darüber erfuhr um so interessanter wurde das ganze. Als erstes wurde mir sehr schnell klar, das es für mich nur zwei Möglichkeiten gab, 1. Ernährungsumstellung , Gewichtsreduzierung oder weiter Fressen und Saufen und Insulin spritzen wie ein Junkie ! Ich erinnerte mich daran wie meine Mutter lebte, Gesund und homöopathisch also ohne Chemie. Bei der Diagnose im Januar 2017 wurde ich von einer Sekunde zur nächsten ein anderer Mensch, der ich immer noch bin, also ohne Rückfall in´s alte Fahrwasser. Ich habe mich sehr viel mit der Anatomie und den Organen befasst und zum Teil unglaubliches erfahren, das mir auf meinem Weg der Besserung sehr hilfreich war und ist. Ich habe zum ersten die Gesamtproblematik erkundet in dem ich die Ursache für die Diabetes gesucht habe, hier bin ich eindeutig bei der Lebensmittelindustrie und der Zuckerlobby fündig geworden, oder wie man das ganze auch nennen kann Geschäftemacherei auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung ! Aber nun zu meinen Recherchen und Ergebnissen , ….... Anfangs war ich immer auf dem Holzweg da ich ja meinte Diabetes sei eine Sache die nur was mit der Bauchspeicheldrüse zu tun hat, schnell erkannte ich aber die wirklichen Probleme dieser Krankheit. Meiner Meinung nach gibt es nur die eine Art und Weise seinem Körper etwas gutes zu tun, in dem man sein Leben umkrempelt,

und dafür ist es nie zu spät. Mein logischer Menschenverstand hat mich zu folgender Überzeugung gebracht, jedes Organ das noch nicht tot ist, kann man durch Pflege und Schonung wieder in eine gesündere teilweise auch bis zur völligen Genesung zurücksetzen, sofern es natürlich krankheitsbedingt möglich ist. Jeder Diabetiker kennt die Ursache für seine Krankheit, durch Kohlehydrate Zucker ungesundes Essen usw. steigt der Blutzucker, die Bauchspeicheldrüse wird angeregt Insulin zu produzieren um den Blutzucker zu senken, und das Insulin....... steht ausgesperrt vor der Tür und darf nicht rein. Soweit des Grundprinzip der Erkrankung ! Wie schon erwähnt gibt es speziell bei Typ 2 Diabetikern zwei alternativen wie oben bereits erwähnt, wobei Insulin für mich nicht in Frage kommt. Nochmal zurück zum Thema logischer Menschenverstand, …... Blutzucker im Keller halten, damit die Bauchspeicheldrüse bei der Insulinproduktion entlastet wird. Durch homöopathische Mittel die angegriffenen Organe unterstützen um bei der Heilung zu helfen. In meinen Augen ist das Insulin gespritze nur ein Schönspritzen der Blutzuckerwerte, denn es verleitet einem an der Lebensweise nichts zu ändern, eben das erwähnte weiter Fressen und Saufen. Hier kann auch bei den Organen keine Besserung eintreten wenn man sie weiter mit ungesunder Ernährung füttert, und genau das ist des Pudels Kern ! Ich bin davon überzeugt das man durch eine radikale Umstellung seiner Lebensweise seine Diabetes soweit bekämpfen kann das man von einer erreichbaren Prediabetes sprechen kann. Als abschließende Worte möchte ich Erwähnen das ich selbst bereits auf einem sehr guten Weg bin, und sich meine Werte durchaus für einen Diabetiker sehen lassen können.

P.S. Sorry, ich glaube die Schrift ist etwas zu groß , ich will aber nicht nochmal alles schreiben !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (2. Dezember 2017, 12:03) aus folgendem Grund: Schrift angepasst