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1

Montag, 25. April 2016, 13:49

Was hilft bei chronischemTinnitus?

Hallo,

ich habe seit gut 3 Jahren einen stressbedingten Tinnitus, den ich im Laufe der letzten Monate mit viel Sport (Fitness, Biken), sehr gesunder basischer Ernährung (keine Milch, kaum Fleisch, kein Kaffee, wenig Zucker, kaum Brot, dafür viel Obst und Gemüse, grüne Smoothies) und Nahrungsergänzungsmitteln (natürliches Vitamin C 1g, OPC 140mg, Gerstengras, Q10 300mg, Vitamin D3 + K2, Sangomeereskoralle 2,5g, grünem Tee, L-Arginin 3g) und Entspannung (Akkupunktur, Massagen, Therme, Spaziergänge, viel Schlafen) fast komplett in den Hintergrund verdrängen konnte. Nur Abends wenn man ruhig im Bett liegt war er überhaupt noch hörbar. Ein gefühlter Rückgang um 90% des sehr lästigen hochfrequenzen Rauschens!!

Aufgrund einer sehr stressigen Phase ist das laute Rauschen nun wieder zurückgekehrt, aber eben so störend, das er auch im Alltag allgegenwärtig ist. Die Aufmerksamkeit ist natürlich wieder darauf gerichtet. Ich werde weiterhin die oben beschriebenen Dinge tun, da sie sehr gut geholfen haben, suche jetzt nach weiteren erfolgreichen Erfahrungen. Cortison und HES-Infusionen haben bei mir übrigens überhaupt nicht geholfen, hatte aber auch keine Nebenwirkungen.

Frage: Hat jemand schon Erfahrungen mit Storchenschnabel Urtinktur, die man vor und hinter das Ohr reibt?

Für weitere erfolgreiche Tipps bei Tinnitus bin ich sehr offen.


Viele Grüße

Avalonis

Moderator

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2

Montag, 25. April 2016, 15:39

Meine Klienten, die Tinnitus haben/hatten, haben eine merkliche Verbesserung durch eine Entgiftung mit Chlorella erfahren.
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

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3

Montag, 25. April 2016, 20:14

Hallo Marco,

zuerst ein herzliches Willkommen hier im Forum  

Du nimmst ja schon eine breite Palette an Supplementen. Kennst du deinen aktuellen Vitamin-D-Blutspiegel? Er sollte wenigstens so um die 80 ng/ml liegen.
Was ich ganz vermisse, sind die ebenfalls sehr wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Hier mangelt es ebenfalls in allen Lebenslagen. Omega 3 ist unter anderem für die Zellatmung und eine gute Durchblutung (natürlicher Gerinnungshemmer) wichtig. Der Index sollte bei 8 - 11 % liegen.
Zusätzlich wäre auch noch Ginkgo möglich, allerdings ist die Chance bei fortgeschrittenem Tinnitus eher gering.
Hier noch ein paar Empfehlungen von heilkraeuter.de.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

kokosfan

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4

Montag, 25. April 2016, 22:04

Für weitere erfolgreiche Tipps bei Tinnitus bin ich sehr offen


Hallo Marco

ich kenne zumindest Berichte das spezielle Laser helfen können , ich verwende selbst einen Handlaser für kleinere Sportblessuren
und meine Frau ist bei einem Laserspezialisten sehr erfolgreich in Behandlung (allerdings verwendet dieser ein sehr stakes Gerät)

in Bezug Tinnitus habe ich es allerdings noch nicht selbst verwendet , ev. googelst mal danach
z.B. nach Tinnitool (kostet halt um 450€, mein Handlaser war da deutlich günstger)
hier einige Links dazu
Link
Link

Vitamin D kann auch hilfreich sein (machst ja schon aber ev. zu wenig)
Link

mfG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

5

Dienstag, 26. April 2016, 10:53

Hallo,

@Avalonis: Ja, ich nehme seit gut 2 Monaten Bio Chlorella Pulver 5g in meine Smoothies und hatte auch in den letzten Wochen die größten Erfolge bzgl. Geräuschrückgang, evtl. ist es wirklich darauf zurückzuführen... Von daher kann ich Deine Erfahrung mit Chlorella mal "vorsichtig" bestätigen!! Ich hatte es aber gar nicht deswegen genommen, sondern aufgrund der sehr hohen Chlorophllanteile für eine gesunde Blutbildung und der sehr basischen Wirkung auf den Körper. Wie hoch haben Deine Klienten das Pulver dosiert? täglich 10g ... 15g ?

@Bermibs: Ja, ich habe vor 1 Jahr meinen 25(OH) Vitamin D3 -Spiegel messen lassen... 16ng/ml !!! Daraufhin mit Dekristol 20.000 und Vitamin K2 nach Raimund von Helden auf 60ng/ml erhöht. Das könnte ich nochmal nachmessen lassen. Danke für den Hinweis. Omega3 Fettsäuren versuche ich mit Walnüssen und Bio-Leinöl hoch zu halten,

Danke für eure Hinweise, ich hatte gar nicht so schnell mit Rückmeldungen gerechnet!

Avalonis

Moderator

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Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

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6

Dienstag, 26. April 2016, 16:38

Hallo,

ich teste die Menge kinesiologisch aus, dass es zu keinen "Nebenwirkungen" kommt. Es bewegt sich zwischen 3x35 und 3x25 Presslinge pro Tag am Anfang und reduziert sich dann laufend.
Liebe Grüße
Avalonis

7

Dienstag, 26. April 2016, 19:21

Hallo,
also wenn ich das richtig berechne, dann nimmst Du 3 x täglich ca. 30 Chlorella-Pressling a 400mg ein?
400mg x 30 x 3 = 36.000mg = 36g
Das wäre in der Tat eine ganze Menge! Diesen Wert hast Du dann schrittweise über Wochen gesteigert, um den Körper daran zu gewöhnen? In wie fern äußern die Klienten eine Besserung des Tinnitus? Startet man "sanft" mit einigen Gramm und arbeitet sich hoch, oder ist eine hohe Dosis von Anfang an empfehlenswert? Z.B. 20g über den Tag verteilt im Smoothie? Nach welcher Einnahmezeit zeigen sich die Besserungen?

Avalonis

Moderator

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8

Mittwoch, 27. April 2016, 08:13

Nein, der Körper braucht nicht daran gewöhnt zu werden. Ich habe keine Ahnung, woher diese Mär kommt.
Jeder einzelne Pressling mobilisiert eine wesentlich größere Menge an Giftstoffen im Körper als er selbst in der Lage ist aufzunhemen. Daher ist es wichtig, gerade am Anfang, aussreichend hoch zu dosieren. Die ganzen Nebenwirkungen und Erstverschlimmerungen sind eine Rückvergiftung durch zu geringe Dosen. Dann kommen Aussagen zustande "ich bin allergisch auf Chlorelle" und lauter so ein Blödsinn.

Es wird hoch angefangen (wie hoch, meldet der Körper über den kinesiologischen Muskeltest) und dann, weil ja die Gifte weniger werden, langsam runter gefahren. Wie schnell und in welchen Mengen erfährt man ebenfalls über den kinesiologischen Muskeltest.

Besserungen haben sich bei meinen Klienten zwischen 12 Stunden und 9 Monaten gezeigt. Je nachdem, wie belastet jemand ist, wo die Belastungen im Körper liegen und wie schnell jemand die Gifte auslösen kann. Das ist ganz individuell.

Die optimale Einnahme liegt pro Dosis 1/2 bis 1 Stunde vor den Mahlzeiten. Presslinge einfach mit Wasser einnehmen.
Man kann immer mehr nehmen, das schadet nicht, ein zu wenig kann sich in Übelkeit, Kopfschmerzen oder sonstigem Unwohlsein bemerkbar machen.
Besonders, wenn man Meeresfisch oder andere mit Quecksilber belastete Nahrungsmittel zu sich nimmt, ist es klug, zusätzlich 5-10 Presslinge vor dem Essen zu nehmen. Dass das darin enthaltene Quecksilber gleich wieder ausgeschieden wird und sich nicht im Körper ablagern kann.

Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

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Beruf: Ruheständler ;o)

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9

Mittwoch, 27. April 2016, 19:49

Hallo Marco,

in Eigenregie kannst du beide Tests über folgende Online-Labore durchführen:
- Vitamin D: www.cerascreen.de sowie D-Rechner www.melz.eu/index.php/formeln
- Omega 3: www.omegametrix.eu
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Tgr

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10

Mittwoch, 27. April 2016, 22:47

Was hilft bei chronischem Tinnitus?

Bei mir meldete sich nach einem stressigen Tag auch mal der Tinnitus. Ich wusste nichts Besseres, als meine QuiGong- Kugeln in den Händen zu drehen - linke Hand für rechtes Ohr und umgekehrt. Nach 5 Min. hörte der Tinnitus auf. Das passierte später noch ein paar mal. Dann habe ich nicht erst die Kugeln geholt, sondern nur sofort die Handbewegungen gemacht. Es half auch. Nun kommt es nicht mehr vor. Sicher muss man gleich reagieren, ehe sich die Ablagerungen in den Blutgefäßen festsetzen und der Tinnitus chronisch wird. (Wer ihn lange genug gepflegt hat, kommt vielleicht damit nicht mehr hin. Aber Probieren kostet ja nichts. Ich wäre neugierig, ob es jemand anderem auch hilft. Liebe Grüße Uwe (Tgr)

11

Freitag, 10. Juni 2016, 21:01

Lavylites bei Tinnitus

Sabine erwähnt in ihrem Beitrag die Lavylites-Produkte.

Ich habe dazu einen Beitrag verfasst: http://www.naturheilt.com/medikamente/lavylites.html

Lavylites halte ich für ein "Sensationsprodukt". Dazu muss ich sagen, dass ich keine Anwender kenne, die von diesen Produkten profitiert haben. Man könnte sagen: die Geheilten durch diese Produkte kommen auch nicht zu mir in die Praxis - klar. Aber auch "sonst" höre ich nichts dazu...
Skepsis ist meiner Meinung nach angebracht.

Zum Tinnitus-Problem würde ich auf meinen Beitrag dazu verweisen wollen: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Tinnitus-Ohrensausen.htm

12

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 14:11

Ich habe vor ca. einem halben Jahr
ebenfalls Tinnitus gehabt, mein Arzt meinte ich soll es mal mit
Ginkgo probieren. Habe dann im Internet recherchiert und viele
eindrücke von den unterschiedlichen Seiten erhalten. Am besten habe
mir die gesamten Informationen auf der Seite
http://www.ginkgo-ratgeber.info gefallen. Da ich dort vieles über
die Wirkung des Ginkgos erfahren habe. Nun ja, ich habe mir dann
tatsächlich solche Tabletten bestellt. Die Beschwerden gingen nach
ca. 2 Wochen allmählich zurück. Nehme es immer in
regelmäßigen Abstände zur Prävention ein. Bis jetzt sind die
Probleme zum Glück nicht mehr aufgetaucht. Ich denke, dass es auf
jeden Fall einen Versuch wert wäre. Viel Glück :)