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Dienstag, 26. April 2016, 19:12

Shizophrenie - Psychose - Rückfall und Nasenscheidewandverkrümmung

Hallo liebe Leute,

ich habe leider letztes Jahr erneut ein Rückfall erlitten nach dem ich meine Medikamente nicht mehr genommen habe, was so viel heißt wie es ist ein enormer Druck der auf mich lastet mit der ganzen Bürokratie, Rezept Gebühren usw.
Ich habe mich jetzt dafür entschieden wie jeder andere Psychisch Kranke für 2 Jahre in ein Wohnheim zu gehen oder bei ambulant Betreutem Wohnen ein WG Zimmer anzumieten.
Um damit einen erneuten Rückfall zu vermeiden.

Ich bin raus aus der akuten Psychose und fühle mich irgendwie nicht beisamen, dieses mal hat mir die Psychose bewiesen was ich bei anderen nur vom sehen her gespürt habe. Jetzt ist es nach 4 Jahre bei mir auch passiert. Sie hat eine große Erinnerungslücke da gelassen und ich bin langsamer geworden. Ich habe teilweise viele Interessen verloren, es fällt mir sehr Schwer morgens aus dem Bett zu kommen.

Als in Behandlung war wurde mir gesagt das es nicht Demenzähnlich sei und das ich doch mehr Lachen soll.
Nun man kann eigentlich nicht gegen seinen WIllen lachen denn das Gehirn ist wie gelähmt betäubt oder ich hoffe nicht im schlimmsten Falle das die Festplatte gelöscht wurde, was mir auch so erscheint.
Meine Interessen kehren langsam zurück im Schneckentempo, ich weiss nicht ob es je so sein wird wie früher und ich weiss auch nicht wie ich weiter machen soll.

Ich bin eigentlich dadurch völlig ahnungslos und verblödet wie sich Shizophren erkrankte untereinander zu verstehen geben.

Meine Frage ist jetzt was kann ich dagegen tun und ob jemand weiss ob ich je wieder so werde wie früher denn dieser Zustand ist unerträglich.

Um eine erneuerte Psychose vorzubeugen habe ich von meiner Stiefmutter ein Buch geschenkt bekommen "Bevor die Stimmen wiederkommen" von Andreas Knuf und hatte Psychoedukatives Programm in einer Klinik die Spezielle Therapie für Shizophren Erkrankten anbieten in der Klinik in Günzburg.



Das zweite Thema ist das ich während der Psychose noch aufgehört habe durch die Nase zu atmen, zu Riechen und zu Schmecken das geht jetzt seit 6 Monate, ich war bei 2 Ärzten die mir gesagt haben das ich eine Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation) habe und mir ein Nasenspray mit Kortisol verschrieben haben. Das hat nichts gebracht. Dann bin ich erneut zum anderen Arzt der dann eine OP vorgeschlagen hat.
Jetzt wollt ich wissen was sind eure Erfahrungen und soll ich diese OP machen und wenn Ja, wie soll ich mich darauf vorbereiten? Welche Homöopathische Medikamente wären gut, was soll ich beachten und und und.

Ich danke euch für eure Erfahrungen die kann jetzt gut gebrauchen.

Lieben Gruß, Bhagat

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 052

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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Mittwoch, 27. April 2016, 20:02

Hallo Bhagat,

du kannst diese Probleme nur grundsätzlich und ganzheitlich angehen. Hierzu würde ich dir die Zellsymbiosetherapie nach Dr. Heinrich Kremer empfehlen (CST).
Mögliche Therapeuten findest du in der Liste.

Als einen ersten wichtigen Schritt solltest du kurzfristig deinen Vitamin-D-Spiegel und den Omega-3-Index bestimmen lassen. Sie sind von grundsätzlicher Art.
Du kannst es auch selbst über folgende Labore durchführen lassen:
Vitamin D
Vitamin-D-Rechner
Omega 3

Bei Vitamin D solltest du einen Spiegel um die 80 - 100 ng/ml und bei Omega 3 einen Index von 9 - 11 % anstreben.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Avalonis

Moderator

Beiträge: 724

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

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3

Mittwoch, 27. April 2016, 21:02

Hallo,

ich habe schon von Erfolgen durch Familienaufstellungen bei Schizopränie gehört. Wende dich diesbezüglich an jemanden, der sich einerseits mit deinen Problemen aus medizinischer Sicht auskennt aber auch in Familienstellen ausgebildet ist.

Entgiftung ist eine gute Sache, da die Gehirnchemie nicht unwesentich von Umweltgiften beeinträchtigt wird und sich das auf psychische Geschehen negativ auswirken kann.
Liebe Grüße
Avalonis

4

Mittwoch, 4. Mai 2016, 05:26

Danke euch für eure Antworten, sobald ich kann werde ich mich wieder darum kümmern da das Geld fehlt und für die Familienaufstellung such ich dann nach einem Therapeuten.

Da ich nicht mehr meine sensorischen fähigkeiten besitze um den ganzen Forum von Neu zu durchschauen bzw. zudurchforsten bitte ich euch doch mir Links zu schicken was ich so vor einer OP an Globuli nehmen kann damit es schnell verheilt oder andere kräuter.

Und was ich noch wissen wollte ob ich diese OP den machen soll oder soll ich noch ein anderen Arzt vorher konsultieren, so ganz trau ich dem Urteil nicht. Es hat nicht mal 10 min. gedauert inkl. Riechtest für die feststellung, wie wird das entschieden? Per Ausschlussverfahren? ?(

Ich danke euch nochmal für eure Bemühungen.
Ich kann mir im moment keinen Heilpraktiker leisten, das ist leider die bittere Wahrheit.

Elke

Meister

Beiträge: 253

Wohnort: Oberbergischer Kreis

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5

Mittwoch, 4. Mai 2016, 08:20

Hallo Bhagat,

ich selbst hatte solch eine OP an der Nase noch nicht aber meine Schwester und meine Mutter. Allerdings waren bei beiden nicht die Geruchsnerven betroffen sondern die Nase war einfach ständig dicht.
Von beiden weiß ich, dass die OP da rein gar nichts gebracht hat.
Nun heißt das ja nicht, dass es bei dir ebenso sein wird, aber eines weiß ich: wenn dir die Diagnose und OP Besprechungen nicht geheuer sind, wie du schreibst, dann hole dir doch noch eine zweite Meinung ein. Bevor man sich operieren lässt, sollte man ganz sicher sein, dass Richtige zu tun.

Viele Grüße
Elke

6

Mittwoch, 18. Mai 2016, 15:15

Atmung funktioniert nicht

Hallo, also ich habe eine Nasenscheidewandverkrümmung doch der 2 Arzt meinte es geht genug Luft durch beide Nasenlöcher und eine OP muss da nicht unbedingt besserung bringen.
Ich hab den Arzt erklärt das da keine Luft in der Lunge ankommt und er meinte es könnte Allergisch bedingt sein.
Ich hab jetzt ein Nasenspray verschrieben bekommen wieder Kortison. Weiß jetzt nicht mehr weiter wenn es nichts bringt.
Kennt das Problem jemand? Ist es eventuell durch Psychische Belastung?

Lieben Gruß Bhagat

7

Mittwoch, 1. Februar 2017, 20:27

wieder da + Shizophrenie Beitrag + Gesund Leben

Hallo liebe Leute,

ich bin nach langer Zeit wieder da und wollte von meiner Psychose berichten und wieder was für meine Gesundheit tun.


Es fühlte sich an wie wenn mich einer zusammen geschlagen hätte und dann noch durch den Dreck gewälzt hätte, was ich damit sagen will ist es war eine Schreckliche Erfahrung die letzte Psychose bei der ich auch einen Stupor hatte.

Die Zeit danach war auch nicht schön, denn ich hatte Panik ich würde Sterben, Atmen durch die Nase ging nicht - geht immernoch nicht, denken ging nicht also alles was sonst noch so mit Sinnesorganen zu tun hat und ähnliche Dinge die man so manchmal spürt aber nicht erklären kann.

Jetzt geht es mir deutlich besser, ich kann wieder entscheiden ob ich dorthin möchte oder doch lieber woanders und soweiter. Ich dachte manchmal übernimmt das Gehirn die aufgaben selbst in der Psychose, sind entscheidungen wichtig? Das ist mir erst jetzt klar geworden nach der Psychose, wenn ich nicht mehr entscheiden kann fühle ich mich nicht gut dabei.

Niemand sollte die Psychose so lange hinauszögern das das Gehirn aufhört zu arbeiten, das sagen die Ärzte bzw. Psychiater der Klinik. Für mich fühlte sich das eher so an als wäre mein Gehirn angeschwollen, wie eine entzündung usw. und nicht eher wie eine Psychische Erkrakung (vielleicht ist dieser Punkt Interessant für eine Heilungsmethode denn man kann ja keine Salbe auf das Gehirn schmieren etwa Jod oder so um die Entzündung auszuheilen aber vielleicht irre ich mich auch und es ist viel Komplexer im Gehirn, jedenfalls ist es Klar das es sich angeschwollen anfühlt das mit taubheitsgefühl vergliechen werden kann) oder wie es heißt eine Seelische Erkrankung. Das kann ich jetzt im nachhinein sagen da ich mir in der Psychose darüber noch keine Gedanken machen konnte.
Ich kann leuten nur empfehlen mit Schizophrenie die Medikamente zu nehmen bevor man so etwas bekommt wie einen Stupor.

So genau kann ich es nicht erklären aber Laienhaft schon, ein Stupor ist wenn z.B. der Körper innerhalb 1 Stunde eine Bewegung von 30 cm macht dabei aber z.B. angewurzelt stehen bleibt. Genau so fühlt sich auch das Gehirn an.

Jetzt ist der Zustand so das mein Gehirn arbeitet aber langsamer ist als wie ich es gewohnt bin, die besteleistung des Gehirns vergißt man ja nicht, die Sensoren nicht richtig funktionieren und wie gesagt auch alle Sinnesorgane nicht Schnellgenug bzw. nicht immer Aktiv mitarbeiten... aber es wird besser wenn auch nicht von Tag zu Tag aber von Monat zu Monat.

Ich bin froh wenn ihr das liest, wenn ihr mich wieder ein bisschen näher bringen könnt an die Seite. Vielleicht habt ihr noch fragen zum Verlauf der Erkrankung oder generell.

Ich habe das Bericht gelesen wo es darum geht Shizophernie eventuell durch Gluten ausgelöst? Ich probiere es mal aus wieder ohne Glutenhaltige Nahrungsmittel zu ernähren da ich ja schonmal den Verdacht hatte eine Intoleranz zu haben und mache dazu auch noch einen Allergietest auf Nahrungsmittel. Habt ihr da Vorschläge für Allergietest?

Nochmal einen Dank an Herr Gräber der mir in einem anderen Beitrag auch dazu geraten hat die Medikamente nicht abzusetzen. Das hat mich dazu bewegt Sie regelmäßig zu nehmen. Eine Heilmethode wäre mir durchaus lieber aber so muss es jetzt auch erstmal gehen.
Natürlich auch danke an Bermibs und Kokosfan und viele andere die meine Fragen beantwortet haben und mir hilfreiche Vorschläge gemacht haben. Ich versuche das alles mal langsam und Schrittweise zu machen bzw. wenn ich das Geld dazu habe.


Grüße an alle

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Rejoice2« (1. Februar 2017, 23:20) aus folgendem Grund: Deutlichere Beschreibung - Nachvollziehbar im entferntesten