Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin - Yamedo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 23. Juni 2016, 09:52

Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes und Opticopathica Ischemica

Ich habe diese Diagnose vor Kurzem gekriegt. Empfohlen wurden mir, als Zusatz zu der bestehenden Therapie, B-Vitamine-Tabletten.
Hat jemand noch ein Paar Tipps, was ich an den NEMs zu mir nehmen sollte?

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 23. Juni 2016, 13:20

Zink ist gewöhnlich bei Diabetes angebracht, ebenso Molybdän, kommt wahrscheinlich aber auch auf die Schwere der Zuckerentgleisungen an.
Im Prinzip gibt keinen schweren oder leichteren Diabetes, sondern nur einen schlecht eingestellten.

Welche Art von Diabetes hast Du, Typ 1 oder Typ 2, was machst Du jetzt grad gegen hohen Blutzucker?



Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 048

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:17

Hallo WaldBack,

zuerst ein herzliches Willkommen hier im Forum  

Bei Diabetes sind zahlreiche Mikronährstoffe wichtig. Als erstes solltest du die Basis mit einem optimalen Vitamin-D-Blutspiegel von ca. 80 ng/ml und einem Omega-3-Index von 8 - 11 % schaffen.
Zusätzlich würde ich dir zu einer professionellen Schwermetallausleitung raten.

Die orthomolekulare Medizin empfiehlt folgende Mikronährstoffe:
- Vitamin C: 1 - 3 g
- Vitamin-B-Komplex 100
- Vitamin E: 200 - 1.500 IE
- Vitamin K2: 500 µg
- Chrom: 200 -1.000 µg
- Zink: 15 - 30 mg
- Magnesium: 400 - 600 mg
- Selen: 100 - 300 µg
- Coenzym Q10: 200 - 500 mg
- Alpha-Liponsäure: 600 - 1.200 mg
- Omega-3-Fettsäuren: 6 - 9 g Fischöl
- Bierhefe: 5 - 10 g

Bei der zweiten Problematik spielt die Durchblutung eine wichtige Rolle. Auch hier sind die Omega-3-Fettsäuren von großer Bedeutung.
Zur Verbesserung der Durchblutung sind natürliche Gerinnungshemmer wie Omega 3 gut geeignet.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 23. Juni 2016, 20:33

Mein 'Zuckerbaby' :) (Ehemann, Diabetiker Typ 1) nimmt nach seinem Schlaganfall im letzten Oktober von Dr. Wolz Thromboflow und fühlt sich wohl damit, kann auch auf Aspirin 100 und Cholesterinsenker derweil verzichten.



Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

Avalonis

Moderator

Beiträge: 719

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

  • Nachricht senden

5

Freitag, 24. Juni 2016, 08:39

Was ist Opticopathica Ischemica? Google spuckt dazu nichts aus.
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 048

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

  • Nachricht senden

6

Freitag, 24. Juni 2016, 12:53

Hallo Sabine,

das Problem hatte ich auch.
Ich vermute, dass es sich hierbei um Anteriore ischämische Optikusneuropathie handelt. Dabei spielen Durchblutungsstörungen eine Rolle.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

7

Montag, 27. Juni 2016, 12:19

Antwort

Zink ist gewöhnlich bei Diabetes angebracht, ebenso Molybdän, kommt wahrscheinlich aber auch auf die Schwere der Zuckerentgleisungen an.
Im Prinzip gibt keinen schweren oder leichteren Diabetes, sondern nur einen schlecht eingestellten.

Welche Art von Diabetes hast Du, Typ 1 oder Typ 2, was machst Du jetzt grad gegen hohen Blutzucker?



Eva
Sorry für die späte Antwort, ich konnte erst jetzt mal wieder Zeit für Forum finden. Ich habe Typ 2, bin auf Insulin, 3X täglich schnellwirkendes je 20 Einheiten, abends 25 E mit verzögerter Wirkung. Die ischematischen Veränderungen setzen sich teilweise auch durche das Alter und langjähriges Diabetesleiden zusammen. Meine Langzeit-Blutzuckerwerte lagen in letzten zwei Jaahren zwischen 6 und 8.

8

Montag, 27. Juni 2016, 12:23

Was ist Opticopathica Ischemica? Google spuckt dazu nichts aus.

Es heißt eigentlich "Opticopathia Ischemica", es war ein Tipp-Fehler von mir. ;(

9

Montag, 27. Juni 2016, 12:27

"das Problem hatte ich auch.

Ich vermute, dass es sich hierbei um Anteriore ischämische Optikusneuropathie handelt. Dabei spielen Durchblutungsstörungen eine Rolle.

Liebe Grüße

Bernd
"
Und hast es aus der Welt gesachafft?
LG, Waldemar

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

  • Nachricht senden

10

Montag, 27. Juni 2016, 14:50

Meine Langzeit-Blutzuckerwerte lagen in letzten zwei Jaahren zwischen 6 und 8.
Damit meinst Du den HbA1 C Wert?

Wie oft mißt Du den Blutzucker? Wie sind die Werte übern Tag verteilt in Bezug auf vor oder nach dem Essen, vor und nach Tätigkeiten, morgens nachm Aufwachen und abends vorm Einschlafen?


Was heißt 'langjährig', wieviele Jahre ist das jetzt?


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

11

Mittwoch, 6. Juli 2016, 16:47

Schönen Gruß an alle Mitforisten. Sorry für die lange
Abwesenheit!


1. Ja, ich meine den HbA1 C-Wert.


2. Ich gebe zu, an meisten Tagen gebe ich mich damit zufrieden, dass ich nur morgens den Blutzuckerwert messe im nüchternen
Zustand. Die Werte liegen zu 90 % im Bereich von 5.0 bis 7,0.


3. Abends messe ich den Blutzuckerwert eher selten, höchster Wert einmalig war 12.0. Sonst zwischen 7 und 8, selten 9 oder mehr.


4. Langjährig heißt 12 Jahre im diagnostizierten Zustand.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe selbst zu
den Spurenelementen, die mir hier in Forum vorgeschlagen wurden und dabei auch
das Taurin entdeckt. Taurin hat ja bekanntlich eine lindernde Wirkung bei den
Effekten der mit Diabetes verbundenen Mikroagniopathie. https://en.wikipedia.org/wiki/Taurine#Physiological_functions
Ich habe mich weiter umgeschaut unter verschiedenen
Nahrungsergänzungsmitteln, die Taurin enthalten. Goji Beeren (Lycium Barbarum) erscheinen
mir recht sinnvoll. Gerade die Goji Beeren enthalten viel Taurin, das protektiv
sein soll bei diabetischen Augenerkrankungen. Goji Beeren enthalten auch Zeaxanthin
das eine schützende Wirkung im Auge aufweist.


https://www.inutro.com/goji-beeren


„In einem Tiermodell
des erhöhten Augeninnendrucks (okuläre Hypertension), der mit der Zeit zu einem
Schaden der Netzhaut und Glaukombildung führt, äußerten Lycium barbarum
Polysaccharide eine protektive Wirkung indem sie sowohl Schäden an den
Nervenzellen des Auges, als auch an den umgebenden Blutgefäßen minderten (21).



Die diabetische
Retinopathie ist eine Augenerkrankung, die durch den erhöhten Blutzucker und
Bluthochdruck bei Diabetikern vorkommt. Die Aminosäure Taurin, welche in Goji
Beeren enthalten ist, wirkt entzündungshemmend und dadurch protektiv gegen die
Entwicklung der Retinopathie in Zellkulturtests und Tiermodellen (22-24). Auch
hier fehlen klinische Daten.“



Hört sich zumindest so an, als ob man es mal probieren
könnte, ob es was bringt ist eine andere Sache.

12

Sonntag, 20. November 2016, 00:20

Hallo zusammen,
mein Vater ist Diabetiker, wohnt aber in einem anderen Land.
Und ich interessiere mich ob er MSM gegen den Schmerzen einnehmen darf?

nora

Meister

Beiträge: 136

Wohnort: Brixen ( Südtirol )

Beruf: Friseuse

  • Nachricht senden

13

Sonntag, 20. November 2016, 01:38

Hallo Golden Fork,

habe das hier gefunden,

Zitat

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sind nicht bekannt. MSM hat eine leicht blutverdünnende Wirkung, was zu berücksichtigen ist, wenn Antikoagulantien eingenommen werden. MSM kann ausgezeichnet mit anderen Nahrungsergänzungsmittel oder Kräutern kombiniert werden.


LG
Nora

14

Donnerstag, 22. Dezember 2016, 23:02

Zink und Vitamin B1.
Vitamin B1 Mangel führt oftmals zu Heißhunger auf Süßigkeiten - welche ja für Diabetes alles andere als förderlich sind.
Kann dir momentan keine Studie dazu verlinken, aber habe es selbst an mir festgestellt. Ein Anzeichen für Vitamin B1 Mangel ist übrigens wenn man sehr rissige Haut an den Finderspitzen hat.
- Meine Tipps zur Leistungs- und Energiesteigerung: vitamin3.de/konzentration-steigern
- Momentan dabei, Probleme mit Allergie und den Nebenhöhlen komplett wegzubekommen.
- Interessiert in Sport und Fitness.

Ähnliche Themen