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Sonntag, 20. Juli 2014, 19:10

Fluorchinolone

Hallo zusammen!

Da fehlt doch ein ganz wichtiges Thema in diesem Schulmedizin- Forum....

Die guten alten Fluorchinolone, wie z.B. Ciprofloxacin, Levofloxacin und wie sie alle heißen um uns unser Leben so schwer wie möglich zu machen...

Da ich bereits in anderen Blogs, Foren und Facebook- Gruppen dazu schreibe will ich gar nicht so weit ausholen. Ich frage mich, ob man hier noch weitere Betroffene findet, Tipps zur Linderung bekommt, Andere davor warnen kann....

Nur kurz meine Geschichte:

Im Juli und September 2012 wegen sich wiederholender Divertikulitis je 20 Tage lang erst Ciprofloxacin, 500mg mo+ ab, dann Levofloxacin (man gab mir das als Notfallmedikament für eine Reise mit, wo kein Krankenhaus in der Nähe war- ich war also frei mich zu bedienen...was ich leider auch gemacht habe ohne vorher zu googeln) welches "die gleiche Wirkung hat wie Cipro", so die Sprechstundendame. Naja, wenn man es genau nimmt, ist die Wirkung von Levo wohl noch stärker als die von Cipro...

Nach ca. einem Monat fing mein LWS- Syndrom an sich zu verschlechtern, ebenso wurden meine Knie bei Belastung deutlich schmerzhafter, als das bei mir im "Normalmaß" gepasst hätte. Nach drei bis vier Monaten konnte ich mich nur noch wundern, was mit meinem Kopf los ist- alles vergessen, Arbeitsaufträge, Gesprächsinhalte, Informationen... Ich begann zu googeln und fand "Fibromyalgie". Eine Rheumatologin war nach einigen Untersuchungen gern bereit, mir dies zu bestätigen. Das empfohlene Antidepressivum hab ich GsD abgelehnt... Ich solle meinen Sport weiterhin machen, das wär das beste Mittel. Nunja, ich liebe meinen Sport, denn der bringt mich an die frische Luft und rauf auf den Berg... Leider müssen mich meine Knie auch wieder runterbringen- die Folge war ein Knorpelschaden im Kniegelenk, verursacht nicht etwa durch einen Unfall sondern durch einen einfachen Bergabstieg. Trotz zu der Zeit fast optimal trainierter Muskulatur. Weiterhin war mein Hirn nicht wirklich berechenbar. Ich hatte ab und zu Herzstolpern, eine innere Unruhe verbunden mit Versagensängsten, immer wieder Reizungen in den Hüftgelenken, eine extreme Anspannung in der Rückenfaszie und den Bändern im Beckenbereich. Lustiges Gelenkknacken und Schmerzen aus heiterem Himmel. Erschöpfung, Müdigkeit, Antreibslosigkeit, Muskelschwäche. Reizung des Sitzbeines. Hautirritationen. Sehstörungen und extrem trockene Augen. Muskelkrämpfe, insbesondere die Waden und Schienbeine. Geruchs- und Geräuschempfindlichkeiten, gestörtes Berührungsempfinden (leichte Berührung wie Schmerz). Sicher würde mir noch mehr einfallen wenn ich nur lang genug nachdenken würde. Es kommt ja auch nicht alles auf einmal und ich habe ja schon fast zwei Jahre Zeit mich am Abwechslungsreichtum von Smptomen zu "erfreuen".

Nunja, drauf gekommen auf die FC bin ich letztlich durch eine Teilnehmerin aus einem Fibromyalgieforum. Das alles passt ganz wunderbar zusammen. Ich hab vielleicht noch Glück gehabt mit meinen Nebenwirkungen so im Vergleich zu anderen. Immerhin kann ich noch gehen. Meine Achillessehne ist auch nicht gerissen... und habe auch keine psychischen Probleme. Es ist trotzdem ziemlich anstrengend und erfordert die ganze Aufmerksamkeit, sich mit Heilungsmöglichkeiten zu beschäftigen.

Meine sehen momentan so aus:

- Ernährungsumstellung möglichst giftrei und biologisch, frisch, natürlich, abwechslungsreich, antioxidant
- Nahrungsergänzungen für Gelenke und Kräftigung (Pulvermischung aus Hagebutte, Teufelskralle, Grünlippmmuschel, Kurkuma, Maca), Süßlupineneinweiß, Gewürze, Kräuter
- Vitamine D und B- Komplex nach festgestelltem Mangel
- hochdosierte Magensiumaufsättigung oral (Mg- Citrat) und transdermal (Mg- Chlorid)
- Kräutertees (z.B. kretischer Bergtee) + Ingwer
- Propolis in Tropfenform und vernebelt
- regelmäßige Behandlung und Beratung durch meine Heilpraktikerin
- möglichst gelenkschonender Sport wie Fahrradfahren, bzw. Entlastung der Gelenke durch Bandagen und Tapes (die Häufigkeit, Höhe und Weite meiner Bergtouren hat sich bedauerlicherweise stark minimiert)

Ich verzichte seit fast einen Jahr nun auf synthetische Medikamente (bis auf mein Asthmaspray).

Vielleicht ergibt sich hier ein Austausch, hat jemand noch weitere Ratschläge,....

Viele Grüße von der Ökotante.

Ok, kurz ist was anderes....

mrichter

Moderator

Beiträge: 175

Wohnort: Wien

Beruf: Werbegraphikdesigner (Design für Web und Print) und Biologe

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2

Montag, 21. Juli 2014, 00:31

Willkommen hier,
viel Erfolg mit Ihrer Heilungs - Strategie!
LG. aus Wien

Ganodolon

Moderator

Beiträge: 73

Wohnort: Talisay City, Cebu, Philippinen

Beruf: Humangenetiker/-biologe

  • Nachricht senden

3

Montag, 21. Juli 2014, 03:32

Hallo Ökotante,

Die Sache mit den Fluorchinolonen ist schlimmer als man zuerst denken mag. Denn Antibiotika sind ja "segensreich" und "helfen" gegen Infektionen. Ob der "Segensreichtum" bei Fluorchinolonen gegeben ist, wage ich zu bezweifeln - vielleicht als Reservemediaktion, wenn alle anderen Antibiotika nicht ansprechen... bestenfalls. Unter http://naturheilt.com/blog/fluorchinolon…wirkungen-2013/ stehen ein paar Argumente, warum man mit diesem Antibiotikum sehr vorsichtig sein sollte.
Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

4

Montag, 21. Juli 2014, 13:04

Hallo,

danke für das Willkommen, mrichter!

Ja, Ganodolon, den Beitrag von Herrn Gräber kenne ich bereits und kann ihn nur bestätigen. Wie gesagt glaube ich, dass ich noch fast Glück hatte mit meinen Nebenwirkunggen, im Vergleich zu anderen, mit denen ich entweder im Kontakt bin oder von denen ich gelesen habe.

Ich habe bereits vor 10 Jahren Ohrentropfen auch mit Cipro bekommen. Ich frage mich, ob hier bereits ein Grundstein gelegt wurde, denn ich wundere mich schon länger über mehr Schmerzen beim Sport als andere diese haben. Jedoch diese signifikante Verschlechterung in der Zeit seit der Tabletteneinahme ist einfach nicht von der Hand zu weisen.

Werde fortfahren mit der Supplementierung und nun auch in Absprache mit meiner HP eine Darmreinigung machen.

Das Magnesium soll eine bedeutende Rolle spielen bei der Genesung. Die transdermal hochdosierte Augfnahme empfinde ich als sehr angenehm und bemerke auch bereits einen Rückgang der extremen Rückenverspannung.

VIele Grüße!

5

Samstag, 4. Oktober 2014, 17:26

Ich hoffe, dass auch alle Ärzte das mit den Fluorchinolonen ENDLICH einmal so handhaben, wie das eigentlich vorgesehen ist. Mehr muss ich dazu nicht mehr sagen... :evil:

6

Samstag, 27. Februar 2016, 20:13

Frage zu Cipro bzw. Fibromyalgie

Hallo Ökotante,

dein Beitrag ist zwar schon länger her, aber ich schreibe jetzt trotzdem mal in, der Hoffnung, dass du das liest.

Ich habe aufgrund einer Divertikulitis, die ungewöhnlich schnell wiederkam (in 2 Monaten 3 mal) einmal 10 Tage lang Cipro bekommen und 3 Wochen später nochmal 15 Tage Cipro und Metronidazol. Seither habe ich zunehmende Probleme, vor allem Schmerzen in den Flanken bis hoch in den Rücken, diffuse Schmerzen im Bauch (Ober- und Mittelbauch). Auch habe ich Schmerzen im Lendenwirbelbereich und an ISGs die bis in die Beine ausstrahlen, auch mit Krämpfen in der Wade. Auch wiederholtes Stechen im Brustbein und Richtung Herz sind dabei. Natürlich war ich deswegen besorgt und ich habe dazu viel gelesen, um rauszufinden, was es sein könnte. Zumal meie Gastro-Enterologe sehr auf die Divertikulitis fixiert zu sein scheint und zu meinen anderen Beschwerden meinte, ich würde das Gras wachsen hören. Auch meine Hausärztin meinte es sei psychosomatisch. U.a. bin auch auf die Nebenwirkungen von Cipro gekommen sowie auf Fibromyalgie. Jetzt meine Frage an dich. Bist du einfach zu einer Rheumatologin gegangen und hast ihr von deinem Verdacht berichtet? Was für Tests hat sie gemacht und hat sie dir dann auch eine Therapie vorgeschlagen?

Es wäre für mich echt hochinteressant, dazu mehr zu erfahren!

Viele Grüße,

Maexle77

Franz-Anton

Erleuchteter

Beiträge: 540

Wohnort: San Fernando / La - Union Philippinen

Beruf: Kunsterzieher in Ruhestand

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7

Sonntag, 28. Februar 2016, 02:51

Hallo Maexle 77

Ich hatte genau die gleichen Probleme wie Dickdarnentzündung, Candidabefall, Fibromyalgie, ACA, Entzündungen an ZNS, Gürtelrose, Atemnot Sehstörungen, Nahrungsunverträglichkeiten und noch einiges mehr. Insgesamt waren es 35 Co - Infektionen und alles hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Nach dem Ausbruch meiner Neuroborreliose im Jahr 2007 konnte ich nur noch mit einer Gehhilfe mühsam mich fortbewegen. Das wahren die Spätfolgen von einen Zeckenstich aus dem Jahre 1997 und wurde im laufe der Jahre chronisch wegen Fehlbehandlug.
Ich kann dir nur raten, sicherheitshalber einen Antikörpertest auf Borellien mach zu lassen beim Hausarzt.
Nicht jeder hat Borreliose, aber bei so vielen Beschwerden sollte man in alle Richtungen ermitteln. Oft sind Ärzte mit diesen Thema überfordert und deswegen haben wir in Deutschland auch so viel chronisch Erkrankte. Seit über 6 Jahren befasse ich mich mit dieser Krankheit und habe unzählige Informationen dazu gesammelt.
Oft wird ein Zeckenstich nicht bemerkt,und es kommt zu keiner Wanderröte und erschwert die Diagnose. Im fortgeschrittenen Stadium können die Co - Erreger von der Borelliose praktisch jedes Organ befallen und das sollte man unbedingt verhindern.
Da helfen nur noch ganzheitliche Ansätze um auf Dauer wieder gesund zu werden und bleiben.
Wie ich es geschafft habe wieder Beschwerdefrei zu werden kann man in meinen Beitrag zur gesunden Ernährung, Ausleiten und Entgiften mit Kokoswasser und auf meiner Profilseite nachlesen.
Ein striktes umsetzen ist unbedingt erforderlich! Alles andere führt auf langer Sicht in eine Sackgasse.
Viele Grüße
Eugen.
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Franz-Anton« (28. Februar 2016, 04:12) aus folgendem Grund: Text ergänzt,