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Franz-Anton

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1

Montag, 19. September 2016, 15:31

Behindert durch extrem Vegane Ernährung

Über zwei Jahre haben junge Eltern ( extrem Veganer ) ihr inzwischen vier Jahre altes Kind ebenso ernährt. Nachdem das Kind mit bereits vier Jahren immer noch nicht laufen konnte, haben diese Eltern einen Kinderarzt aufgesucht. Nach einer gründlichen Untersuchung wurde das Kind in eine Spezial Klinik gebracht und noch versucht zu retten was möglich war.
Diagnose : Akuter Vitamin B 12 und Eiweißmangel. Teilweise war das ZNS geschädigt sowie Gedächtnisausfall und schlechte Zähne. Die Folgen, das Kind ist heute in einen Behinderten Tagesstätte untergebracht und die ganze Zukunft verbaut. Ebenso kann das gleiche auch durch nur extremer Rohkost entstehen.

Deswegen warne ich auch dringend vor solchen Errnährungsvarianten! Diese sind zu 100% nicht machbar und auch Experten warnen dringend davon. Vegan oder Roh vegan sollte man nur zu 80 % und auch öfters mal etwas Kaltwasserfisch wie Lachs, Makrele, Hering, Heilbutt, oder Scholle verzehren, sowie eins biss zweimal die Woche ein gekochtes Bio Ei.
Auch etwas frischer Schafskäse gelegentlich rundet das Ernährungsprogramm neben Obst und Gemüse. Kartoffeln und Reis mit ab.

Streift man durch das Internet oder geht in eine Buchhandlung wird man regelrecht von der großen Anzahl schöner Rohkost oder Veganer Kochbücher erschlagen: In den meisten und noch dazu überteuerten wird oft das Ausleiten und der Schutz vor einer Rückvergiftung völlig außer Betracht gelassen.
In vielen Veganer Rezeptbüchern wird viel zu lange gebraten oder Erhitzt nach Anleitung. In so einer Art von Ernährung ist alles tot -gekocht und praktisch wertlos!
Auch bietet ein junger bekannter Veganer in Deutschland in seinen schön umrahmten Kochbücher immer von einer selben Firma Rohkost -. Vegan vorgefertigte Produkte als Zutaten mit an. Deswegen Finger weg von solchen Rezeptbüchern. Zutaten sind wo weitgehend empfohlen werden sind sehr überteuert und vorgefertigt!
Mit meiner Ernährungsvariante: plus ganzheitlichen Ansätzen wird alles aus frischen Zutaten hergestellt und ohne Schleichwerbung.

Aber das kann man alles in meinen zahlreichen Beiträgen, sowie auf meiner Profilseite nachlesen.
Viele Grüße
Eugen.
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

Eva Mst

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2

Montag, 19. September 2016, 17:27

Jede extrem einseitige Lebensweise ist ungesund, das sagte bereits meine Mutter vor Jahrzehnten, als Atkinsdiät große Mode war. Nur Fett und Eiweiß, keinerlei Kohlehydrate - das lehnte sie kategorisch ab, auch wenn sie damals schon nach einer Diät gesucht hat, die sie etwas von den Pfunden bringen könnte.

Extrem vegan und dann auch noch totgekocht - das sind dann keine guten Lebensmittel mehr sondern nur noch wertlose Nahrungsmittel und von ausgewogen kann da gewiß nicht mehr die Rede sein.

Potztausend - die Erstnahrung, nämlich Muttermilch, ist nun alles andre als vegan, wie kann man das vergessen?


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

3

Montag, 19. September 2016, 18:42

5% aller Enzymbausteine sind bis heute analysiert. Die analytisch schwer Erfassbaren(deshalb wohl weniger wichtig?) werden nicht mit unter die Essentiellen eingestuft. Unsere Nahrung=Gesundheit besteht nicht nur aus ein paar Elementen.Welche besser nicht hochdosiert(weil nicht ohne Konsequenzen) über ein längeres Zeitfenster supplementiert werden sollten. Es kommt auf die natürliche Balance der 70-80 Elemente an.
Nur ein ursprüngliches Verhältnis kann eine gesunde Ernährung garantiert. Damit ein gesundes Immunsystem, der IQ,die Emotionen, Gesundheit-Krankheitsbalance bestehen kann.
Ist in einer SMS auch nur eine Zahl falsch, ein Zahlendreher, wird sie den Empfänger nie erreichen.
Einer der Blickwinkel auf die Ernährung. Eine Zahl einer Zahlenkombination die die SMS zum gewünschten Empfänger sendet. Aber nur dann, wenn die Zahlenfolge stimmt.

Nochmal, die Natur lässt sich nicht austricksen, mit äußerst bequemen Einzelsupplementierungen.

Die Natur lässt nur denjenigen gesund erhalten, die von der Natur aus für eine Vegetarische Kost bestimmt sind. Andere werden von einer fleischlosen Kost erkranken.
Vegan ist ein guter Vorsatz, denn diese Menschen sind tiefer in die Materie der gesunden Lebensmittel eingetaucht,(keine einseitige denkweise auf ein paar isolierte Vitamine(die übrigens nur kurzlebig und nur einmalig verwendbar),Mineralien etc) als es wohl alle anderen handhaben. Für diese Ernährungsform kommen die langlebigeren Naturbestandteile in größeren Mengen in Frage, somit die für heutige Umwelt-Verhältnisse(siehe auch oben 5%, essentielle Bestandteile usw.) gesündere (weil alle Elemente noch in ihrer ganz nat. Balance enthalten)Variante.(siehe Körperfunktionen,Chemie, Elemente,Enzyme usw.)
Nahrung kann so einfach sein,IST(!) wenn endlich alle Blickwinkel mit einfließen. Solange jeder nur s-ein Teilbereich in Bücher, in den Medien usw. darstellt, kann keine richtige Zahlenkombination eingegeben werden..die SMS wird den Empfänger nie erreichen.
Die Zähne faulen weiter, die Haare lichten aus, ergrauen, Degenerationen, Wohlstands-Krankheiten,Schmerzen, psychische Auffälligkeiten,Lustlosigkeit..............
Es ist so einfach, wenn die Haare ergrauen, weiß ich, dass 3 Natur-Nahrungsbestandteile zu kurz gekommen sind.(Stress anders händeln.Wäre viel zu kompliziert alle Blickwinkel auf dieser Plattform aufzuzählen)
Was bekommen Krebspatienten(P), oder manisch Depressive(L) in hochdossierter Form? (Weil wirklich ERKRANKT!) Darf ich hier nicht schreiben, aber es sind wichtige Nahrungsbestandteile die in der üblichen Ernährung fehlen.Wenn die Gehirnleistung nachlässt, was ist ein wichtiges Element? Die alten Ägypter wussten das schon längst.Ich trage selbst Schmuck nach diesen Regeln....
Wenn meine Augenleistung nachlässt, nehme ich mir aus der Natur das entsprechende zur richtigen Zeit zu mir.(Handhabe ich Saisonaabhängig) Aber niemals würde ich hochdosiert z.B. Vitamin A in künstlicher Form aus dem Supermarkt, der Apo, oder Internet einnehmen. Das füllt anderen die Taschen, weil meine abnehmen, meine Augenkraft bei dieser Denkweise übrigens auch...Ein paar Beispiele von vielen.Die glaube ich ohne Hintergrundwissen gar nicht ankommen werden. Aber dennoch der Versuch der wichtigsten Blickwinkel.
MfG


„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )


bermibs

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4

Montag, 19. September 2016, 21:45

Vollvegan ist eine rein menschliche Erfindung und hat nichts mit Natur und Evolution zu tun. Bei jeder Ernährungsart (Typ) sind immer in geringer Menge auch andere Arten vorhanden. Auch Fleischfresser haben einen geringen Anteil an pflanzlicher Nahrung.

Von unserer Evolution her sind wir Frugivoren und keine Omnivoren, benötigen aber auch einen gewissen Anteil an tierischer Nahrung. Ich gehe von ca. 10 % aus, da unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, ca. 3 % haben. Dabei ist aber Säugetierfleisch das ungünstigste für unseren Stoffwechsel. Besser sind Weichtiere, Fische, Vögel und Eier.
Im pflanzlichen Bereich gibt es aber auch gute Protein-/Aminosäurenquellen, so dass tierisches Eiweiß nur ergänzen sollte.

Bei der Verteilung der Energieträger halte ich mich an die LOGI-Methode. Hier liegt der Schwerpunkt bei den Fetten (40 - 50 %) als Energielieferant so wie auch in unserer Entwicklungsgeschichte. In unserer modernen Zeit haben die Kohlenhydrate diesen Platz mit drastischen gesundheitlichen Folgen übernommen. Sie sollten aber wie Proteine nur mit 25 - 30 % vertreten sein.
Dabei sind raffinierte Kohlenhydrate außen vor.

Die Problematik Vitamin B12 wird immer heiß diskutiert. Dabei wird übersehen, dass die tierischen Quellen für uns nur Ersatz sind. In der Entwicklungsgeschichte waren die Oberflächenbakterien auf Früchten die eigentlichen Lieferanten. Die werden aber durch Chemie und Abwaschen weitestgehend beseitigt. Hier wäre ein Ausgleich nur durch Supplemente möglich.
Pflanzenfresser nehmen diese Oberflächenbakterien auf und speichern das daraus gewonnene B12. Und wir greifen auf diese Speicher als Ersatz zurück.

Rohkost ist pure Evolution. Wir sind keineswegs auf erhitzte Nahrung angewiesen, auch nicht in Teilen. Unsere Verdauung ist für komplexe Erschließung von naturbelassener Nahrung ausgelegt und nicht für vorverdaute (erhitzte) oder raffinierte.
Alles was wir in Rohform nicht genießen/verdauen können, gehört nicht zur evolutionsgemäßen Nahrung. Dazu gehört zum Beispiel Fleisch von Säugetieren.
Für mich ist die Anwendung des Feuers durch den Menschen technisch eine Meisterleistung aber ernährungmäßig ein Verhängnis.
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Avalonis

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5

Dienstag, 20. September 2016, 09:50

Unglaublich, das arme Kind!
Wurden die Eltern bestraft?
Liebe Grüße
Avalonis

Franz-Anton

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6

Dienstag, 20. September 2016, 14:49

Hallo Avalonis

Leider wurden die Eltern nicht bestraft. Es war ja laut Befragung keine vorsätzliche Straftat. nachgewiesen.
Ich kenne den Fall persönlich aus meinen weiteren Bekanntenkreis. Statt meine Ratschläge zu befolgen haben diese Eltern sich nur nach dem Kochbuch eines besessenen Veganer orientiert. Dieser Vegan Guro war auch schon öfters in Deutschen Fernsehen aufgetreten und hat da seine Köchkünste vorgestellt. Das schlimmste war ein mal in einer Koch Show, gebratene Vegane Hamburger mit normalen Weizenbrötchen.Und sowas soll angeblich gesund sein. Dazu fällt mir nichts mehr ein!
Viele Grüße
Eugen
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Avalonis

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7

Dienstag, 20. September 2016, 15:34

Un-glaub-lich :thumbdown:
Liebe Grüße
Avalonis

8

Dienstag, 20. September 2016, 19:45

Eine vegane Ernährung käme für mich auch nicht in Betracht, dazu mag ich Eier, Ziegenmilchprodukte, Schnecken, Honig usw. viel zu sehr. Aber dennoch würde ich diese Ernährung nicht für jeden Menschen verteufeln wollen. Der Ansatz dahinter ist mehr Wert, als künstlich und isolierte Stoffe zu schlucken.
Weizenmehl mal genossen, in geringeren Mengen schadet niemanden. Wenn ansonsten alle Nährstoffe ( über langlebige Nahrungsbestandteile) z. B.zu anderen Mahlzeiten eingenommen werden. Die für mich wichtigen und optimal verwertbaren Kohlenhydrate unverarbeitet eingenommen, kann den Genuss eines Weizenbröchens locker verkraften.
Er wird wohl kaum den Zusehern suggeriert haben, dass er Weizenbröchen in der täglichen Nahrung gut heißt?
Bitte immer alle Blickwinkel auf eine wichtige Sache, wie die Ernährung mit einfließen lassen, sonst wird eine gute Sache zur schlechten und gerät in Vergessenheit oder verschwindet für mehrere Generationen.Die Geschichte ist voll mit vergessenen wertvollen Gedankengut. Ab und an mal kramt die Industrie wichtige Errungenschaften der Generationen vor uns aus. Aber wohl eher aus geschäftlichen Interesse.
Die Eltern dieses Kindes haben aus voller Überzeugung, für Ihr Kind das Richtige zu tun, gehandelt. Ich denke sie sind genug bestraft, lebenslänglich. Leider gab man Ihnen wohl ein nur ein Teilaspek auf die vegane Ernährung mit an die Hand. (Halbwissen/Halbwahrheit) Sich ganzheitlich zu einer Sache zu informieren, ist die Aufgabe eines jeden selbst! Das schafft weder ein Forum, eine Sendung/Vortrag, Heilpraktiker /Arzt noch ein Rezeptbuch.
Die Ernährung sind nicht nur die Lebensmittelgruppen, es ist soviel mehr.
MfG


„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“( Matthaeus 7:6)

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Franz-Anton

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9

Mittwoch, 21. September 2016, 15:12

Hallo Talisman

Jedes Getreide in Form von Brötchen, Brot, Kuchen ist schwer zu verdauen und schadet langfristig der Gesundheit. Durch die hohen Backtemperaturen sind alle Inhaltsstoffe zerstört. Es ist praktisch alles tot und hat absolut keinen Nährwert mehr. Hefe, Sauerteig, und andere Backtriebmittel blähen den Magen auf und fördern das Wachstum von Pilzen sowie Parasiten im Darm. Besonders dunkles Brot ist gefährlich und fördert Darmkrebs.
Viele Bäcker bewerben ihre Produkte mit hochwertigen Demeter Getreide, aber am Ende ist es genauso tot gebacken und wertlos wie das vom Discounter.
Seitdem ich sowas von meinen täglichen Speiseplan gestrichen habe geht es mir hervorragend. Wird man leichtsinnig und ist da und hin mal wieder ein Brötchen, gerät man schell wieder in alte Gewohnheiten und sowas mach keinen Sinn.
Buchweizen, Amarant, Quinoa ( Inkakorn) oder Hirse ist eine gesunde Alternative und wahre Energiespender gegenüber Getreide.
viele Grüße
Eugen
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10

Mittwoch, 21. September 2016, 16:32

Na wer in alte Muster zurückfällt, der hat die Ernährung in all ihren nützlichen Facetten noch nicht richtig verinnerlicht bzw. verstanden.
Ich esse zum Beispiel selten Brot. Wenn, dann nur einen geringen Anteil. Die Sorten die für mich verwertbar sind, egal was der breiten Masse an allg. gültigen Regeln auf ein bestimmtes Korn erzählt wird. Weizennudeln oder Brötchen vielleicht einmal im Jahr.
Dafür die für mich gut verwertbaren Körner/Getreide, eingeweicht. Ein Teil manchmal auf kleiner Flamme etwas weicher angedickt.
Viele gesunde Menschen vertragen in der Regel ab und an Weizen, ohne Schaden zu nehmen.(je nach Typ) Dafür reichen um gesund zu bleiben, ein paar Löffel vollkommen aus.
Bitte die Ernährung in all ihren Facetten sehen. Wer, wann, was....und und und.
Alternativen können nur dann gesund sein, wenn der jeweiligen Mensch diese auch optimal verwerten kann. Alles andere belastet den Körper. Übertragen auf jede Lebensmittelgruppe.
Dann kommt noch dazu, dass der Körper nicht jeden Tag gleich gut die zugeführten Nährstoffe aufnimmt. (siehe Facetten.. was, wann..)
MfG


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,,Was du verstehst, setzt du für dich um. Was du nicht verstehst, gibst du als Ratschlag an andere weiter."( Alte Weisheit )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Talisman« (21. September 2016, 17:56)


11

Samstag, 24. September 2016, 22:34


Von unserer Evolution her sind wir Frugivoren und keine Omnivoren, benötigen aber auch einen gewissen Anteil an tierischer Nahrung.

Unsere Vorfahren in Europa waren die Neandertaler, die 250.000 Jahre mit überwiegendem Fleischkonsum überlebt haben.

Uns mit Affen zu vergleichen, ist eben sowenig hilfreich, wie Hunde mit Wölfen zu vergleichen. Wir sind grundverschieden!
Nette Grüße
Kerstin

bermibs

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12

Sonntag, 25. September 2016, 09:31

Hallo Kerstin,

ganz so einfach ist es nicht.
Wir haben zwar die gleichen Wurzeln/Vorfahren wie die Neandertaler, unser Entwicklungsweg hat sich aber vor ca. 2 Mill. Jahren getrennt. Sie sind also nicht unsere direkten Vorfahren sondern eine Parallelentwicklung.
Vermutlich sind sie über Gibraltar nach Europa eingewandert und haben sich dann über große Zeiträume an dieses Leben angepasst. Unsere Heimat war zu dieser Zeit noch lange Afrika.

Genetisch sind deshalb die Schimpansen unsere nächsten Verwandten. Und sie haben einen tierischen Anteil von ca. 3 % in ihrer Nahrung und nicht um die 50 % (Allesfresser), aber auch nicht 0 % wie menschengemachter, unnatürlicher Vollveganismus.
Entscheidend sich die richtigen Relationen und die liegen für mich bei ca. 10 - 15 % für tierische Nahrung.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

13

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 03:30

Sehr traurig. Ich hoffe, dass das anderen Leuten eine Lehre ist!

14

Dienstag, 18. Oktober 2016, 08:19

Vegane Fertigprodukte

Ich hab als Kind immer Stress bekommen, weil ich mein Gemüse und Obst, das ich roh zu mir nahm, vorher nicht gewaschen habe. Als frühkindlicher Fleischverachter war das also eine natürliche Form der B12 Zufuhr.

Der ganze Vegan-Hype vermarktet mit den FeelGood- Grinsegesichtern ist eh nur eine Modeerscheinung. Nächstes Jahr ist meditatives Sandschaufeln auf Bali im Trend

Wenn ich im Bioladen die Masse an veganen Fertigprodukten sehe, genauso tot verarbeitet wie die Produkte im Supermarkt nur eben Bio, bekomme ich schon von den ganzen Plastikverpackungen eine Krise.

Vegetarisch mit ein paar Würmen und Käfern wäre wahrscheinlich relativ natürlich :)

15

Sonntag, 23. Oktober 2016, 20:05

Ich hab als Kind immer Stress bekommen, weil ich mein Gemüse und Obst, das ich roh zu mir nahm, vorher nicht gewaschen habe. Als frühkindlicher Fleischverachter war das also eine natürliche Form der B12 Zufuhr.
So sieht es aus! Und jetzt hat man auch stärkere Abwehrkräfte. Ich habe auch immer aus dem Garten meiner Oma genascht (unabgewaschen). Jetzt habe ich ein starkes Immunsystem. Natürliches und verwertbares Vitamin-B12 haftet an Pilzen. Für mich ideal, da ich gerne Pilze sammle und esse.

Zitat

Der ganze Vegan-Hype vermarktet mit den FeelGood- Grinsegesichtern ist eh nur eine Modeerscheinung.
Das denke ich nicht. Der vegan Hype wird weiter zunehmen. Bestes Beispiel sind die Fleischkonzerne, die vegane Produkte in ihr Sortiment aufnehmen. Kaufland hat jetzt eine eigene Veggie Marke rausgebracht. Die vegane Pizza bei Lidl läuft ohne Ende usw.

Das mit den Verpackungen kotzt mich auch dermaßen an. Am schlimmsten sind die Leute die Bananen in Plastiktüten einpacken.

16

Sonntag, 30. Oktober 2016, 21:06

Krass.. Das ist ja mal wirklich was neues für mich
Reden ist Silber, Ausreden sind Gold!

17

Freitag, 4. November 2016, 19:22

Hi!

Prinzipiell kann eine unkoordinierte rein Vegane Ernährung schon starke Probleme verursachen, vor allem im Kindesalter.
Allerdings: Man braucht wohl kaum zu erwähnen, dass Tiere und Tierprodukte heutzutage sicherlich größtenteils nicht mehr gesund sind.
Sie enthalten aber dennoch einen anderen Vitamin, Mineral und Aminosäuremix als vegane Produkte.

Wer sich also mit veganer Ernährung nicht Top auskennt, kann Schaden anrichten. Man muss ja nicht nur versuchen, Vitamine wie B12 in ausreichender Menge Vegan zuzuführen, sondern auch schauen, dass einige Aminosäuren, die Tierprodukt-Esser quasi immer zu sich nehmen, auch noch reinkommen. Veganer haben zum Beispiel häufig wenig Taurin im Körper. Das ist eine quasi Aminosäure.
- Meine Tipps zur Leistungs- und Energiesteigerung: vitamin3.de/konzentration-steigern
- Momentan dabei, Probleme mit Allergie und den Nebenhöhlen komplett wegzubekommen.
- Interessiert in Sport und Fitness.

kaulli

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18

Montag, 7. November 2016, 08:03

Über zwei Jahre haben junge Eltern ( extrem Veganer ) ihr inzwischen vier Jahre altes Kind ebenso ernährt.
Schade, dass du dazu keinen Link hereingestellt hast, ich find den Artikel nicht mehr, aber soweit ich mich erinnern kann, war die Mutter extrem magersüchtig, es gab also fast gar nichts zum essen, das sollte man auch dazusagen.

Ich find vegane Ernährung für Kinder auch nicht geeignet, aber wie Kinder heute üblicherweise ernährt werden,auch nicht, jeden Tag Fleisch, Wurst, Butter, Käse, Joghurt, Milch.... und dazu viel Zucker und Weißmehl, auch nicht.

Ich sehe es ähnlich wie bermibs, wenig Fleisch und das nicht von Säugetieren, das wäre artgerecht.

Paleo, die Steinzeiternährung wird oft als Ausrede gesehen, ungezügelt Fleisch essen zu dürfen, obwohl der Ansatz von Paleo ja gar nicht so weit von vegan entfernt ist. Es geht bei Paleo auch um das Meiden von Milchprodukten und Produkten aus Massentierhaltung, Meiden von Fertigprodukten (Wurst, Fertigpizza) und zusätzlich eben auch Getreide (Mehl) Zucker und Hülsenfrüchte, letzteres halte ich für einen Fehler.
Liebe Grüße
Kaulli

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19

Donnerstag, 24. November 2016, 09:46

Ich finde, dass viele Ernährungen viel zu dogmatisch betrachten. Das ist ja fast schon wie eine Religion oder manchmal sogar schlimmer. Statt sich Sachen zu verbieten, verteufeln etc. sollt man vielleicht einen viel bewussteren Umgang und Blick auf Essen lenken.
Das wäre meiner Ansicht nach hilfreicher, als ein Regelwerk.

20

Freitag, 20. Januar 2017, 22:43

Wow, was für ein Albtraum. Ich bin selbst Veganerin und habe noch keinen Plan, wie ich es am Besten mache, wenn ich ein Kind habe. Natürlich stille ich so lang wie möglich und nehme Vitamin B12 zum mir, damit alle wichtigen Nährstoffe in der Milch sind. Aber dann? Ich habe eigentlich die Hoffnung auf Krippe und Kindergarten - schließlich bekommen sie dort alles zu essen. Dann kann es sich die tierischen Nährstoffe dort holen und zu Hause gibt es vegan. Und mit fortschreitendem Alter kann es allein entscheiden, wie es sich in Zukunft ernähren möchte. Habe mich wie gesagt noch nicht entschieden, wie ich es machen werde, kann es mir so aber vorstellen.