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Donnerstag, 12. Juni 2014, 12:53

Foster bei Asthma - Nebenwirkungen/Alternativen??

Hallo, habe von meinem Doc FOSTER verschrieben bekommen, und Salbutamol. Anfangs wirkte es sehr gut, aber ich fühle mich zunehmend aufgedreht und hippelig. Werde es jetzt Schritt für Schritt absetzen. Es gibt ja so viele alternative Heilmethoden, die für Asthma bronchiale zur Verfügung stehen, dass ich es langsam aufgegeben habe, man verliert den Überblick ;( .. und die Geduld. Wer kann mir noch ein paar Tipps geben? Auch und gerade wegen dem "Ausschleichen" von FOSTER & Co.

Ganodolon

Moderator

Beiträge: 73

Wohnort: Talisay City, Cebu, Philippinen

Beruf: Humangenetiker/-biologe

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2

Dienstag, 17. Juni 2014, 08:47

Hallo Renate,

FOSTER enthält neben einem Kortison noch ein beta-2-Mimetikum. Diese Art von Mimetika aktivieren die beta-2-Rezeptoren in den Bronchien, die wiederum für die Dilatation (Erweiterung) der Atemwege zuständig sind. Obwohl immer behauptet wird, dass diese Mimetika nur beta-2-Rezeptoren aktivieren, verlieren sie relativ rasch ihre vermeintliche Selektivität bei höheren Dosierungen und aktivieren auch beta-1-Rezeptoren am Herz. Daraus resultieren Herzklopfen, Tachykardien, Erregtheit, Unwohlsein etc.
Wenn dann, wie in Ihrem Fall, noch ein weiteres beta-2-Mimetikum dazu gegeben wird (Salbutamol), dann liegt der Verdacht nahe, dass Ihre Symptomatik von den "Doppelpack" an beta-2-Mimetika herrührt.
beta-2-Mimetika sind eigentlich nur für die Anfallskupierung gedacht, nicht zuletzt wegen der unangenehmen Nebenwirkungen. Für die Langzeittherapie soll das Kortison zuständig sein, da seine Wirkung erst nach einigen Stunden, bestenfalls, einsetzt. Hier soll die Entzündung unterdrückt werden, die für das Gesamtbild der Erkrankung typisch ist.
Aber es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bessere Mittel als synthetische Kortisone (wie im Foster), die auf natürliche Weise Entzündungsprozesse eindämmen können.
Für die Praxis würde ich ein beta-2-Mimetikum immer bei mir in der Tasche haben, um im Falle eines Anfalls das Präparat einsetzen zu können. Für die Entzündung in den Bronchien gibt es andere, natürliche Wege, die zudem schonender sind.
Schauen Sie einmal nach unter : www.naturheilt.com/Inhalt/Entzuendung.allg.htm und www.yamedo.de/heilverfahren/homoeopathie/Entzuendungen.html
Zum Thema Asthma im Speziellen:
www.naturheilt.com/Inhalt/Bronchialasthma.htm und www.yamedo.de/blog/asthma-allergien-erfahrungsberich/
Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ganodolon« (18. Juni 2014, 07:24)


3

Dienstag, 17. Juni 2014, 17:09

Hallo Ganodolon,

vielen Dank für die hilfreichen Informationen! Auf Dauer ist das sicher nicht gut,. aber ich hatte im März eine böse Lungenentzündung - entsprechend sieht das Röntgenbild aus und das entzündete Gewebe. Werde Salbutamol erst mal weglassen und eben auch die FOSTER-Dosis langsam reduzieren. Eine Darmsanierung steht eh in Kürze an - das hängt ja auch mit den Bronchien zusammen :S

4

Sonntag, 20. Juli 2014, 18:26

Hallo,

ich hatte zwar kein Foster aber ebenfalls 12- Stundenwirksame Bronchialerweiterer- erst Formotop, das hab ich überhaupt nicht vertragen, bekam Muskelkrämpfe wo ich nicht mal wusste, dass ich da Muskeln habe, danach Serevent Diskus. Da waren zwar die Krämpfe nicht so schlimm, ich hatte aber trotzdem immer das Gefühl, dass mich dieses Medikament irgendwie "kontrolliert".

Ich habe es nach einem Jahr einfach abgesetzt, zunächst wollte ich nur ausprobieren ob ich auch ohne leben kann, das klappte wuderbar, dann hab ich es dem Lungenarzt gesagt und der meinte, die Lungenfunktion sei ok, also wär es kein Problem.

Ich mache viel Ausdauersport und ernähre mich gesund. Seit letztem Herbst habe ich einen Propolisverneble im Schlafzimmer. Meine LuFu wird eigentlich immer besser....

Mein Kortisonspray nehme ich schon weiterhin noch. Obwohl ich es gelegentlich mal "vergesse" ;)

LG Ökotante

5

Samstag, 25. Juli 2015, 17:28

Akupressur einfach, wissenschftlich und nicht gesundheitsschädlich

Hallo Renate und schönen Gruß,

erstens als Akutbehandlung einen Akupressurpunkt mit dem Finger massieren, so dass Sie sofort tief atmen können. Das ist billiger und für das Herz schonender als Foster. Mein Lieblingspunkt ist ist zwischen Nase und Oberlippe. Siehe https://www.youtube.com/watch?v=PiSq-WnMXjs Zweitens konzentrieren Sie sich dabei auf die Bauchatmung.und trainieren Sie kurz täglich, so dass Sie immer mehr von der asthmaträchtigen Brustatmung runterkommen. Fragen Sie einen guten Doktor. Viel Erfolg. LG. Richard Friedel 08151744409

Elke

Meister

Beiträge: 252

Wohnort: Oberbergischer Kreis

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6

Sonntag, 26. Juli 2015, 10:08

Hallo,

Zitat

Fragen Sie einen guten Doktor
wo gibt es sowas? :D

Gruß
Elke

mäuschen

Meister

Beiträge: 111

Wohnort: Zwenkau

Beruf: Betreuungskraft für Demenzerkrankte

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7

Montag, 27. Juli 2015, 10:13

Ich kenne auch keinen, bei den vielen Doktoren wo ich bisher war. Man kann die doch alle "durch die Pfeife rauchen".
Ich hatte viele Jahre starkes Asthma und viel Kortison bekommen. Nach meinem 3.Kind ist mein Asthma wie durch ein Wunder fast verschwunden. Nur bei einem Infekt brauche ich noch Spray, was ich nach ein paar Tagen wieder absetzen kann. Das geht nun schon 14 Jahre so gut. Dafür muß ich mich aber ständig räuspern, der Hals ist immer verschleimt. Ist bei den Ärzten nur Einbildung. In der Nacht ersticke ich manchmal bald,weil der Hals zu geht. Weiß nicht was das ist. Außer ein paar Knoten in der Schilddrüse ist nichts festgestellt worden. Hab meine Schilddrüsentabletten mit Jod wieder abgesetzt. Hatte ja auch bloß nicht geholfen.
Liebe Grüße
Andrea

8

Freitag, 16. Oktober 2015, 10:10

Logik hilft bei Asthma, Krankengeschichten nur wenig.

Man darf es nicht aus den Augen verlieren, dass die Grundursache von Asthma verborgen bleibt. Man setzt häufig ein beta-2-Mimetikum (siehe Posting von Ganodolon) ein. Dieser synthetische Gegenspieler entspannt die bei Asthma verengten Atemwege in der Lunge. Ihre Einführung im grossen Maßstab etwa Mitte des letzen Jahunderts fiel mit einer markanten Zunahme der Asthmaerkrankung zusammen, die durch Umweltfaktoren möglicherweise verursacht wurde. Durch die eigene Geschichte, meine ich, dass Asthma durch Mundatmung verursacht wird. Bei Nasenatmung begünstigt das Zusammendrücken der Lippen durch Reflex die Einatmung.. Die "steife Oberlippe" ist gegenwärtig nur eine geistige Einstellung und sprichwörtlich aber den Reflex soll man nicht vergessen. Merkwürdig ist der Empfehlung für schlappe Lippen bei der "Lippenbremse" als Kranngymnastik bei Asthma.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (16. Oktober 2015, 20:48) aus folgendem Grund: Link auf Beitrag von Ganodolon geändert


kaulli

Meister

Beiträge: 213

Wohnort: Graz/Umgebung

Beruf: Energetikerin

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9

Freitag, 16. Oktober 2015, 16:22

Man darf es nicht aus den Augen verlieren, dass die Grundursache von Asthma verborgen bleibt.
Hulda Clark fand den Spulwurm Ascaris lumbricoides als Auslöser von Asthma.

Zitat

Asthma steht in allen (100%) Fällen mit Ascarislarven (Spulwurm) in Verbindung. Wenn die Eier schlüpfen (im Magen nach Verschlucken von Schmutz), wandern die mikroskopisch kleinen Larven in die Lungen, nicht in den Darm. Stellen Sie sich den Stress der Lungen vor, wenn sie voll von kleinen Larven sind. Der Körper versucht zwar, diese Larven auszuhusten, doch in unserem falschen Bemühen um gutes Benehmen, bringen wir den Kindern bei, alles zu schlucken was sie raufhusten! Es ist unvermeidlich, dass ein wenig Auswurf runtergeschluckt wird und in den Magen gelangt. Nun richten sich die Larven im Darm ein. Einige verlassen den Magen nie, wo sie Schmerzen verursachen und den Boden für Bakterien und Viren bereiten....
siehe auch:

http://www.selbsthilfe-baklayan.com/asthma02.htm
http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/lex…s-lumbricoides/
Liebe Grüße
Kaulli

10

Freitag, 17. März 2017, 15:44

Hallo, ich nehme auch seit Jahren Foster. Was ich als Nebenwirkung bei mir festgestellt habe, ist das ich immer kurz nach der Inhalation Herzrasen bekomme. Das dauert so ca. 1 - 2 Minuten und danach ist es wieder gut. Aber leider habe ich bisher zu dem Medikament keine wirksame Alternative gefunden

11

Samstag, 18. März 2017, 11:01

Hallo Sonnenscheinchen.


Ja, etwas stimmt nicht in der heute in der Nabelschau
versunkenen Asthmawelt! Das Ei des Kolumbus wartet noch auf seine Entdeckung
und inzwischen sprudeln die Geldquellen mit so sehr nebenwirkenden Sprays und der
Akupressur mit Fummeln am Fuß https://www.youtube.com/watch?v=rhZ9wGeIxJ8
oder an der Brust


Wenn man aber das System der unheiligen Sprays und seltsamen
Akupressurpunkte verlässt und die Lippen zusammen drückt, dann wird der Atem
heilend vertieft. Man atmet scharf und laut durch die Nase ein.


Ich litt an Asthma und konnte durch lautes Einatmen
durch die Nase (siehe Das System von Atemübungen nach A.N.Strelnikova) meine Empfindlichkeit auf den Pollen oder auf
Pilzsporen im Herbst so weit senken, dass an Sprays keine Versuchung mehr
waren.


Beim Absetzen von Asthmasprays kann man nicht Begeisterung
vom Arzt erwarten. Seine Hilfe wird aber
gebraucht.

12

Mittwoch, 5. April 2017, 20:37

Ich habe recht viel ausprobiert, muss aber sagen, dass mir intensiver Sport mit Abstand am meisten geholfen hat. Ich hatte leichtes, allergisches Asthma vor einigen Jahrem, aber seitdem immer mehr Sport gemacht. Auf Dauer bemerkt man einfach, dass das nicht nur das Lungenvolumen/Funktionalität verbessert, sondern auch das Herz-Kreislaufsystem derart anregt, dass sich der Körper wieder selbst besser heilen kann und sich Energieblokaden lösen.

Ich habe auch verschiedene Schüssler Salze ausprobiert, andere hom. Mittel genommen (z.B. Luffa) und mich etwas besser ernährt. Aber seitdem ich seit zwei Jahren intensivst sportlich betätige ist das Problem praktisch ganz verschwunden.
Die Allergie ging auch stark zurück und falls sie doch mal zum Vorschein kommt, sind es nur die typischen Symptome: Augenjucken, laufende Nase, Nießzeiz etc. Aber asthmatische Luftengpässe oder Hustenanfälle bekomm ich gar nimmer :)
- Meine Tipps zur Leistungs- und Energiesteigerung: vitamin3.de/konzentration-steigern
- Momentan dabei, Probleme mit Allergie und den Nebenhöhlen komplett wegzubekommen.
- Interessiert in Sport und Fitness.

13

Freitag, 14. Juli 2017, 17:33

Lippendruck als übersehener Schlüssel zu Asthma

Entgegen der landläufigen Meinung lässt sich Asthma wegatmen. Siehe das Video https://www.youtube.com/watch?v=VkuUazf06r4 mit Frau Julia Makolkina. Beim scharfen lauten Einatmen durch die Nase als wichtiges Merkmal der Darstellung drückt sie die Lippen zusammen, was durch Reflex die Atmung vertieft. Überlegt man dies, sieht man schnell, warum die Asthmaursache und Asthmaheilung so schlecht verstanden wird. Das Zusammendrücken der Lippen wird übersehen oder wird anders verstanden.

14

Samstag, 30. September 2017, 14:59

Das war wirklich sehr informativ, danke!
Kafka: Ein Buch muss die Axt für das gefrorene Meer in uns sein.

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Samstag, 30. September 2017, 17:05

Die Fäuste zusammen als wissenschaftliche Methode bei Asthma

Hallo RiesenKAlma,
was ich empfehle, ist eine medikamentenfreie wissenschaftlich begründete Asthmabehandlung, die gut motiviert. Die Fäuste zusammenballen heißt sich zusammenreißen als Körperantwort auf eine Herausforderung. Der Asthmatiker will vielleicht einfach durch den Mund japsen und das ist schlecht, denn Nasenatmung kann dann durch Reflexe die Bronchien nie entspannen.
Also er soll stattdessen es mit Zusammenballen seiner Fäuste versuchen und nicht mit Atemübungen.
Man weiß von der Akupressur, Tuina oder Shiatsu, dass Druck an bestimmten Stellen der Hände (Hegu bei Akupressur) die Einatmung verbessert.
Bisher hat eine wissenschaftliche Begründung hier gefehlt. Das Ganze wäre im Interesse des Gesundheitssystems.

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