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Sonntag, 30. Oktober 2016, 20:47

Baldrian als Alternative zu Schlafmitteln?

Schönen guten Abend,

seit 8 Monaten bin ich wegen Depressionen in psychiatrischer und psychologischer Behandlung. Neben den Depressionen plagen mich auch Angstzustände und Schlafstöhrungen. Anfänglich habe ich neben dem normalen Psychopharmaka auch Schlaf- und Beruhigungsmittel zu mir genommen. Diese wurden dann abgesetzt, weil meine Einschlafprobleme besser wurden. Nun ist es so, dass ich seit ein paar Wochen wieder stundenlang wach liege und auch wieder Angstattacken habe. Allerdings möchte ich die Beruhigungsmittel nicht zu mir nehmen, weil mich diese nahezu weggehauen haben. Nun habe ich auf dieser Informationsseite gelesen, dass man auch mit Baldrian (eventuell auch hochdosiert) behandeln kann. Gibt es hierzu Erfahrungen von Betroffenen?

Lieben Gruß

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

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2

Sonntag, 30. Oktober 2016, 21:56

Ich bin zur Zeit in einer schwierigen Lebensphase, meine Aufgaben im familiären Bereich 'fressen' an mir, was natürlich auch zu Schlafstörungen führt. Nachts werde ich bisweilen geweckt und dann wieder zum Schlaf zu kommen, war ein arges Problem.

Um all das etwas mehr ertragen zu können, nehme ich keinerlei schulmedizinische Produkte, habe mir selber und mithilfe eines Homöopathen einige Mittel rausgesucht und die helfen mir, über den Tag und auch über die Nacht zu kommen:


Baldrian hochdosiert übern Tag verteilt, und wenn es auf die Schlafenszeit zugeht, nochmal dazu. Pflanzliche Schlafmittel, ebenso ziemlich hoch dosiert etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen, und dann nochmal unmittelbar bevor ich zu Bett gehe. Dazu ein halbsythetischen Schlafmittel, das die Bildung von Melatonin anregt und damit kann ich dann einigermaßen einschlafen, nicht ohne vorher noch zu lesen, das lenkt mich von den Problemen des Tages etwas ab.

Meinen Kaffeekonsum habe ich etwas eingeschränkt, wobei aber die 'Erste Hilfe' am Morgen nach wie vor nötig ist, auch des Genusses wegen. Wenn am Tag mich Nervosität, Ungeduld und Unleidlichkeit überkommt, nehme ich Homöopathie (ein Komplexmittel) und speziell gegen tiefe Niedergeschlagenheit mit Neigung zu krankhafter Melancholie auch ein homöo. Komplexmittel. auch das hilft recht zuverlässig.

Morgen werde ich mir mal genau das Herz abhören lassen, ich fürchte das schlägt auch nicht mehr kräftig und ruhig genug, um ohne Mittel auszukommen, da verlasse ich mich ebenso auf Naturheilmittel und Homöopathie.
Diese Mittel suche ich mir selber aus, weil meine neue Hausärztin die nicht verschreibt und der alte Homöopath nicht mehr praktiziert.


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

3

Freitag, 4. November 2016, 14:04

Hallo ihr beiden,

wenn ich solche Phasen habe (nicht in diesem Ausmaß) trinke ich Schlaf- und Nerventee von dm, da ist Hopfen und Baldrian drin. Wenn es schlimmer wird und ich nervös und ängstlich werde, helfen mir auch Neurexan-Tabletten, da ist Passionsblume, Hafer, Kaffee und das Zinksalz der Baldriansäure enthalten.

LG und alles Gute euch beiden,
Manu

4

Freitag, 4. November 2016, 19:32

Beruhigungstabletten

Servus!
Baldrian ist natürlich nicht schlecht und auch hilfreich - auf jeden Fall sehr viel besser als irgendeine Pharmakeule.
Allerdings hilft dir das nicht komplett über starke Schlafprobleme hinweg, sondern wirkt erst einmal beruhigend.
Meistens wirkt eine Kombination aus viel Bewegung tagsüber (intensiver Sport), eine ausreichende Menge an Tryptophan und Baldrian sehr gut. L Tryptophan hat sich in vielen Studien als häufig effizient rausgestellt. Auf meinem Bloghabe ich noch ein wenig mehr dazu geschrieben.

Ebenso ist Magnesium abends manchmal hilfreich. Meistens aber eher auf körperlicher Ebene, zur Lösung von Verspannungs- /Krampferscheinungen
- Meine Tipps zur Leistungs- und Energiesteigerung: vitamin3.de/konzentration-steigern
- Momentan dabei, Probleme mit Allergie und den Nebenhöhlen komplett wegzubekommen.
- Interessiert in Sport und Fitness.