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Sonntag, 18. Dezember 2016, 23:41

Vitamin K2 bei Neugeborenen

Hallo an Alle und danke schon mal im Voraus für die Austauschmöglichkeit.

Ich bin neu hier und weiß nicht ob das Thema schon besprochen wurde.

In ca zwei Wochen entbinde ich in der Klinik und hab in der Literatur erfahren dass dem Neugeborenen prophylaktisch Vitamin K zur Vermeidung von eventuellem Hirnbluten verabreicht wird. Bücher:,,Die Hebammensprechstunde", "Die Kindersprechstunde"...

Es wird ergänzend gesagt, dass es keine Studien/ Beweise gibt, ob die Vit K Gabe tatsächlich Hirnblutungen vermeiden kann. Aber das nächste, was mich im Unklaren lässt, ist dass die Präparate chemisch hergestellte Formen, also aus anderen atomaren Verbindungen bestehen, also vom Chemiker als hoch toxisch eingestuft werden. (Dr.Andreas Noack, Chemiker) Man hat zusammengefasst, dass diese chemische ,,Kopie" nicht die gewünschte Wirkung haben kann.

Allgemeine schulmedizinische Anleitungen/ Beschreibungen vertiefen das Thema nicht, sondern erläutern lediglich den Ablauf der Vit K Gabe und die Wirkung. Es wird aber nicht beschrieben, welche Präparate benutzt werden.

Natürlich steht es mir als Mutter frei die Prophylaxe abzulehnen, nur möchte ich gerne wissen was ich zulasse oder ablehne.

Hat jemand Erfahrungswerte/Quellen zu diesem Thema?

Danke.

2

Montag, 19. Dezember 2016, 10:23

Viel wichtiger ist aber die Versorgung mit D3 bei Kindern.

Im Frühjahr 2016 war ich bei einen D3 Seminar, dort nannte die Referentin auch neue Zahlen mit D3 Versorgung bei einer Schwangerschaft:

- Tägliche Dosis der Mutter bei 10000 IE D3

- In den letzen 8 Wochen der Schwangerschaft 20000 IE D3 täglich
Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit - Mong Dsi.

kokosfan

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3

Montag, 19. Dezember 2016, 10:32

Hallo Franna

ich hab zwar Berichte wie diesen , wo über dieser Effekt genannt wird (weniger Gehirnblutungsneigung bei Neugebohrene) allerdings wird deine Frage da auch nicht beantwortet

in meinem K2 Buch von Kate Rheaume-Bleue sind allerdings einige Hinweise drinnen

K2 auf Menachinon 4 Basis (Mk4) wird synthetisch hergestellt (meist aus Extrakt der Tabakpflanze) da die Gewinnung aus tierischen Grundstoffen (z.B. Butter oder Eigelb) viel zu teuer wäre, diese Präperate sind aber lt. ihen Angaben (lt. Studien) auch wirksam, aber denoch wegen der geringen Halbwertszeit ungünstiger (mehrere Einnahmen tägl. notwendig)

K2 auf Menachinon 7 Basis (Mk7) werden aus natürlichen Zutaten hergestellt (Natto) und diese haben eine erheblich längere Halbwertszeit gegebnüber Mk4 Präperate (nur eine Einnahme notwendig, die Wirkung bleibt über mehrere Tage)

ihre Empfehlung geht eher in Richtung K2 (Mk7) Gelkapsel oder in flüssiger Form auf Ölbasis (bessere Aufnahme)

ich hoffe es hilft weiter

LG Manfred
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4

Montag, 19. Dezember 2016, 10:40

Hallo Bernhard,

danke für den Hinweis. Tatsächlich ist hier die Notwendigkeit von Vit K und D nicht zu trennen. Nur suche ich noch nach der Wirksamkeit chemisch/synthet. hergestellter Präparate des Vit K.(also nicht auf Pflanzenbasis)

5

Montag, 19. Dezember 2016, 10:52

Hallo Kokosfan,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich werde nach dem Buch stöbern. Wo gibt es die Studien über die Wirksamkeit der auf pflanzenbasis hergestellten Präparate Wenn nicht in dem Buch). Und wie sieht es in der Praxis aus. ,,Herr Doktor ich besorge mir selber das Präparat und Sie dürfen es dann in mein Kind träufeln?"

eine Generelle Frage: Wie ist der Normwert Vit K eines Neugeborenen? Wie ist der meßbar (Plazenta?)? Wird er nach Verabreichung auch gemessen? Oder bleibts bei einer Standardeinheit? jedes Kind wiegt unterschiedlich Es heißt wohl dass es keine Hypervitaminosen im K-Bereich gäbe aber doch spricht man von ,,Ablagerung" in der Leber bis zu Leberfunktionsstörungen wenn es überdosiert wäre. Seit wann wird die Prophylaxe angewandt und was war der ausschlaggebende Faktor? Viele Hirnblutungen bei Neugeborenen?

Die Studien, die Du erwähntest sind die transparent oder besser gefragt wer hat die finanziert?

Vielen Dank.

kokosfan

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6

Montag, 19. Dezember 2016, 11:35

Die Studien, die Du erwähntest sind die transparent oder besser gefragt wer hat die finanziert?


sie nennt im Buch zu diesem Punkt keine Quellenangabe (nur zahlreiche wissenschaftliche Studien und klinische Tests) ich vermute aus USA , die Autorin ist eine naturkundliche Ärztin aus der USA

das sind sehr spezielle Fragen, im Buch konnte ich sonst keine Hinweise zu K2 und Gehirnblutungen bei Babys finden

ich bin mir auch nicht sicher ob K2 hier Wirkungen hat (sehe ich mehr im Knochenstoffwechsel in Kombination mit Vit.D und Magnesium) ich hatte bisher eher K1 in Bezug Blutgerinnung im Hinterkopf , siehe auch hier

LG Manfred
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7

Montag, 19. Dezember 2016, 14:21

Hallo Manfred,

ja das find ich toll, denn Dr. Schweikart ist auch mir schon lange ein Begriff, auf seinen Seiten stöber ich aufgrund anderer Themen sehr gerne herum. Auch Dieser erklärt die molekulare Veränderung durch Synthetisierung und vergleicht sie mit denen auf pflanzlicher Basis.... . Leider sind meine Chemiekenntnisse sehr gering, sodass ich nicht in jedem Punkt folgen kann.

Inzwischen habe ich mit betroffenen Müttern gesprochen die genauso wie ich an ihre Recherchegrenzen stoßen. Interessanterweise ist das Buch ,,Die Kindersprechstunde" in folgendem verändert worden. Vor ca 15Jahren wurde das Thema Vit K noch ausführlicher beschrieben. Es gab sogar Rezepte zur Herstellung eines Präparates für die Hausapotheke. In der neuesten Ausgabe ist das bereits verschwunden. Könnte man schon misstrauisch hinterfragen. Vielleicht gab es aber da mehr Hausgeburten und die Beschaffung/ Herstellung der Präparate basierte nicht auf dem Kostenfaktor.

Leider habe ich das Wichtigste in meinen Überlegungen vergessen und bewege mich wohl wirklich in einem speziellen Bereich. Mein Mann also der Papa des Kindes hat eine Gerinnungsfaktorleiden der Klasse 5. Den Erbgang weiß ich nicht auswendig.

Ich muss also ein gutes Gespräch mit einem Arzt finden, um das Experimentieren an meinem Kind zu vermeiden.

Vielen herzlichen Dank für deine Beiträge. Als Anregung Dr. Andreas Noack, www.ursprunc.de, Er wird allgemein als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, wirkt aber sehr geordnet in seinen Ausführungen.

kokosfan

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8

Montag, 19. Dezember 2016, 15:54

Leider habe ich das Wichtigste in meinen Überlegungen vergessen und bewege mich wohl wirklich in einem speziellen Bereich. Mein Mann also der Papa des Kindes hat eine Gerinnungsfaktorleiden der Klasse 5. Den Erbgang weiß ich nicht auswendig.


ja, das ist schon sehr speziell

ev. kann dir Bernd weiter helfen

ich hab auch noch einen Link zu Dr. Feil (auch Kommentare lesen) daraus geht hervor das es schon ein wenig komplex ist mit der Blutgerinnung , ich halte das Dr. Feil Team für sehr kompetent

ich selbst verwende einiges in Bezug Thema Blutgerinnung, z.B. OPC Traubenkernextrakt, Dr. Feil Gewürzmischung mit Ingwer, Super K mit K1 , K2 (Mk4) K2 (Mk7) , und natürlich auch KH reduzierte Ernährung und ausreichend Bewegung

LG Manfred
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bermibs

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9

Dienstag, 20. Dezember 2016, 09:31

Hallo Franna,

an erster Stelle sollte die Versorgung mit K2 über die werdende und stillende Mutter erfolgen. Das bedeutet, dass dein K2-Spiegel in Ordnung ist. Hier kannst du unbesehen 1.000 µg einsetzen.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

10

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 19:53

Hallo Bernd,

vielen Dank für deinen Beitrag. Ich hatte gestern ein Gespräch mit der Klinik-Kinderärztin bezüglich des Vit K. Sehr ernüchternd. Es bekommen alle Neugeborenen Vit K, denn es haben alle NGs Vit K-Mangel. Auf meine Frage der Meßbarkeit sagte sie, man könne das nicht messen. Also alle gesunden NGs bekommen 2mg Konakion oral, ab drei Std nach der Geburt und dreimal wiederholt, Frühchen bekommen es i.m. Die Wirkstoffzusammensetzung kenne sie nicht. Randomisierte Gruppen gebe es auch nicht, verständlich aber trotzdem ein Mangel in der Wissenschaftlichkeit. Oder besser gesagt, trotz fehlender Meßbarkeit des Vit-K-Istzustandes beim NG und der Vormilch bei der Mutter bietet man routinemäßig 2mg an. Selten wird es abgelehnt, ihr sei kein Fall bekannt. Wenn ich Angst vor chemischen Substanzen habe, solle ich es einfach ablehnen. Ich habe betont dass es mir nicht ums einfach ablehnen oder zulassen geht, sondern um Antworten/Klarheit.

Weiterhin meint sie, dass grundsätzlich bei allen Müttern die Vormilch zu gering sei um den K-Mangel auszugleichen. Es läge an der heutigen Ernährung. Auch die Vormilch wird nicht auf K-Menge untersucht. Ich könnte jetzt behaupten dass ich für eine ausgewogene Ernährung über einen langen Zeitraum sorge, aber vielleicht behauptet das jeder von sich. In der Literatur steht dass die Lebensmittel nicht mehr auf dem Nährboden/Lebensraum wachsen wie es sein sollte. .

Ich sprach in der Apotheke über das Präparat Konakion und es stellte sich heraus, dass es wohl deutschlandweit nur dieses Präparat für NGs gebe. Molekulare Beschaffenheit konnten die mir auch nicht sagen. Ich könne mich ja mit dem Hersteller Roche in Verbindung setzen.

Ich solle mich aber nicht verrückt machen, es muss ja nicht stimmen dass chemisch hergestelltes Vit K toxisch wirkt. Hmm. lass ich mal so stehen.

An alle Mütter! Hinterfragen heißt nicht Panik machen sondern nach Antworten suchen um für sein Kind verantwortungsvoll zu entscheiden. Denn die Ärzte haben tatsächlich nicht alles auf dem Schirm.

Ich werde es beim Hersteller versuchen, aber ich weíß, dass die Hersteller nicht immer deklarationspflichtig aller Substanzen sind, solange sie einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Aber vielleicht können sie mir doch meine Fragen beantworten.

ich werde berichten :) .

bermibs

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11

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 21:03

Hallo Franna,

die Web-Seite Labor-Werte gibt für Vitamin K folgende und damit messbare Referenzwerte an:
50 - 600 ng/l im Blutserum

Bei Spektrum liegen diese Werte mit 300 - 1.000 ng/l noch höher.

Wenn du im oberen Bereich liegst, dann bekommt dein Baby auch ausreichend über die Muttermilch. Dazu dürften wahrscheinlich Supplemente notwendig sein.
Liebe Grüße
Bernd
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