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21

Dienstag, 19. September 2017, 11:16

Natürlich sollte der Arzt erst diagnostizieren um welche Art von Depressionen es sich handelt und das wichtigste ist ja die Ursache. Antidepresiva sind, dass Letzte zu was man greifen sollte. Meine Meinung ist, dass sich viele Menschen auch nicht bewusst sind, dass ein nicht so tragender Mangel an Magnesium oder Vitamin D Depressionen auswirken kann: inutro.com/magnesium

Zitat

"Zudem äußert sich ein Magnesiummangel in akuten Erscheinungen wie Müdigkeit, Konzentrationsproblemen, depressiver Stimmung, Unruhe, Angstzuständen, Stressempfindlichkeit, Muskelkrämpfen und beeinträchtigter Schlafqualität (24)."
Zum Vitamin D und bei Mangel an Vitamin D gibt es auch genügend Studien die Auswirkung von Depressionen beweisen...

Zitat


"Von der Behandlung mit Vitamin D3 scheinen laut einer Meta-Analyse klinischer Studien lediglich Menschen mit schweren, klinisch signifikanten Depressionen zu profitieren. Es erscheint dennoch sinnvoll auch bei schwachen Depressionen zumindest aus gesundheitlichen Gründen einen Mangel auszugleichen."
Letztens habe ich über die Behauptung der ARD gelesen, nur 30% hätten einen Mangel, ja 30% haben einen schweren Mangel aber noch mehr ein Defizit was auch nicht gut ist.
Was ein Defizit auslössen kann, sind sich die meisten auch nicht bewusst, z.B. wurde erforscht, dass die meisten Menschen mit einem Selbstmordversuch deutlich häufiger einen Vitamin D Defizit haben. Also denke ich, dass das Defizit auch sehr ernst genommen werden soll.

22

Samstag, 30. September 2017, 14:58

Ich finde das kann man nicht pauschal ablehnen. Es kommt auf den Fall an
Kafka: Ein Buch muss die Axt für das gefrorene Meer in uns sein.

23

Sonntag, 1. Oktober 2017, 19:32

Auch ich hatte Depressionen

Hallo Allerseits,
Ich selber hatte auch Depression. Habe so ziehmlich alles bekommen, wie Angstzustände, Verspannungen, Schwindel, Magenprobleme, Herzprobleme, Schlappheit, konnte nicht richtig laufen usw.
Dann sollte ich auch Antidepressiva Tapletten nehmen und habe mich geweigert.
Trotz schlimme Symtome wie beschrieben habe auf eigene Kosten einen großen Vitamincheck gemacht ( Kosten 140€). Und siehe da.
Mangel an: Vitamin B12, Magnesium, Zink, Vitamin D, Kupfer und Eisen.
Als erstes habe ich sofort selber mit Injektion Vitamin B12 (1500 u, einmal in der Woche, 3 Monate lang. Ist natürlich abhängig von Krankheitgrad. Aber wichtig mit den Wikstoff Hydroxocobalaminacetat nehmen) angefangen. Obwohl ich Angst vor Spritzen habe, merkte ich da sofort eine Veränderung und freute mich schon auf die nächste Spritze. Die anderen Vitaminen habe ich mir als Kapseln besorgt. Vitamin D als Öl Tropfen.
Zusätzlich habe ich meine Ernährung komplett umgestellt. Ich esse zu 80 % basisch 20% sauer. Verzichte auf Weizen, Teigware süßes und Alkohol. Backe selber nur Dinkelvollkornbrot, mache mir zum Frühstück Müsli mit Sonnenkerne, Kübiskerne, Amarrant, Buchweizen Leinsamen mit Leinöl Omega 3 und zwei Sorten Obst. Wird eingeweicht und Pürriert.
Das ist wichtig, den der Körper braucht Aminosäuren für das zentrale Nervensystem!!!
Körperlich ging es mir immer besser.
Natürlich war ich auch in einer Psychosomatischen Reha und besuche noch weiterhin einen Psychologen.
Die Ursachen heraus zu bekommen natürlich ein langer Weg. Unter anderem lag es bei mir an der Arbeit, privates Leben und Kindheit.
Ich wollte nur sagen wenn man vorher einen Vitamincheck gemacht hat, kann man durch Ernährung Schon vieles erreichen. Geduld braucht man auch da, aber ohne Nebenwirkungen.

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

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24

Sonntag, 1. Oktober 2017, 22:01

Hallo Hans,

herzlich Willkommen im Forum! :)

Was hat Dich veranlaßt, Antidepressiva so kategorisch abzulehnen? Wars Instinkt oder schlechte Erfahrung selber oder im Freundeskreis?


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

25

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 19:46

Hallo Allerseits,
Ich selber hatte auch Depression. Habe so ziehmlich alles bekommen, wie Angstzustände, Verspannungen, Schwindel, Magenprobleme, Herzprobleme, Schlappheit, konnte nicht richtig laufen usw.
Dann sollte ich auch Antidepressiva Tapletten nehmen und habe mich geweigert.
Trotz schlimme Symtome wie beschrieben habe auf eigene Kosten einen großen Vitamincheck gemacht ( Kosten 140€). Und siehe da.
Mangel an: Vitamin B12, Magnesium, Zink, Vitamin D, Kupfer und Eisen.
Als erstes habe ich sofort selber mit Injektion Vitamin B12 (1500 u, einmal in der Woche, 3 Monate lang. Ist natürlich abhängig von Krankheitgrad. Aber wichtig mit den Wikstoff Hydroxocobalaminacetat nehmen) angefangen. Obwohl ich Angst vor Spritzen habe, merkte ich da sofort eine Veränderung und freute mich schon auf die nächste Spritze. Die anderen Vitaminen habe ich mir als Kapseln besorgt. Vitamin D als Öl Tropfen.
Zusätzlich habe ich meine Ernährung komplett umgestellt. Ich esse zu 80 % basisch 20% sauer. Verzichte auf Weizen, Teigware süßes und Alkohol. Backe selber nur Dinkelvollkornbrot, mache mir zum Frühstück Müsli mit Sonnenkerne, Kübiskerne, Amarrant, Buchweizen Leinsamen mit Leinöl Omega 3 und zwei Sorten Obst. Wird eingeweicht und Pürriert.
Das ist wichtig, den der Körper braucht Aminosäuren für das zentrale Nervensystem!!!
Körperlich ging es mir immer besser.
Natürlich war ich auch in einer Psychosomatischen Reha und besuche noch weiterhin einen Psychologen.
Die Ursachen heraus zu bekommen natürlich ein langer Weg. Unter anderem lag es bei mir an der Arbeit, privates Leben und Kindheit.
Ich wollte nur sagen wenn man vorher einen Vitamincheck gemacht hat, kann man durch Ernährung Schon vieles erreichen. Geduld braucht man auch da, aber ohne Nebenwirkungen.



Hallo Hans,
als du dann das alles erfahren hast, dein Vitamin Mangel und deine Ernährung umgestellt hast, wie lange hat dann dieser Prozess der Besserung gedauert?
LG

26

Montag, 9. Oktober 2017, 16:00

Antidepressive &Naturheilkunde bei Depressionen

Das Erste war ja die Frage nach den klassischen Antidepressiva. Und da kann ich nur dazu raten sich mal ein paar Fakten zu dem Zeug anzuschauen.

In meinem Beitrag: http://www.naturheilt.com/medikamente/antidepressiva.html habe ich ausführlich Stellung genommen.

Die nächste Frage wäre die Frage nach den Alternativen. Und da gibt eis eine ganze Menge!

Zusammengefasst findet ihr die in diesem Beitrag:

http://www.naturheilt.com/Inhalt/Depression.htm

Darüberhinaus habe ich noch eine Menge weiterer Beiträge verfasst die ebenfalls auf spezifische Themen und Lösungen eingehen, wie zum Beispiel:

Depression und Vitalstoffmenagel

Ernährung bei Depression

Bewegung gegen Depressionen

Es gibt also eine ganze Menge gut wirkender Maßnahmen!!

Eva Mst

Meister

Beiträge: 263

Wohnort: Saarland

Beruf: Rentnerin

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27

Montag, 9. Oktober 2017, 20:48

Wer sich über Möglichkeiten und Hintergründe rund um das Thema 'Antidepressiva' einen besseren Überblick verschaffen möchte, kann ja mal da reingucken:

ADFD-Forum

Zwar gehts da ganz hauptsächlich um die Problematik des Absetzens/Ausschleichens, aber es ist auch viel zu lesen über die Diagnose zum Einsetzen und dann natürlich auch die Hilfe, die AD gebracht haben (oder auch nicht?)


Eva
"Primum nil nocere" - "Zuallererst nicht schaden!"
(Hippokrates)

28

Freitag, 13. Oktober 2017, 10:32

Das sind echt gute Tipps die dabei sind :)

29

Montag, 30. Oktober 2017, 17:27

Danke euch allen für die vielen Antworten!
Ich würde auch eher davon abraten