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Montag, 6. März 2017, 16:08

Vitamin K2

K2 Dosierung in Japan


Vitamin K2 ist ein essentieller Nährstoff, wird für die Aktivierung der Vitamin-K-abhängigen Enzyme im Körper benötigt, wichtig für den Knochenstoffwechsel und die Knochenmasse. In Europa wird K2 recht stiefmütterlich behandelt, mein HA hatte dazu sogar keine Infos. Ganz anders in Japan mit dem hohen Konsum an Sojaprodukten (Natto), so haben die japanische Frauen weniger Knochenfrakturen und generell eine bessere Knochengesundheit als Frauen in Ländern wo Natto unbekannt ist. Studien belegen auch einen positiven Effekt Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen von K2.


In einer Arbeit von Sato T, "Vitamin K2 and Bone Quality" in Vitam Trace Elem, 2013, wird von einer Osteoporose Behandlung mit sehr hohen Dosen von K2 berichten, es geht bis 45 000mg K2 bei täglichen Gaben. Darüber berichtet auch René Gräber in einen längeren Beitrag zu K2:




Zitat


Es ist daher nicht verwunderlich, wenn in Japan zur Behandlung der Osteoporose nicht grenzwertige 60 oder 95 µg, sondern über 45.000 µg pro Tag den Patienten verabreicht werden. Es steht zu erwarten, dass solche Dosierungen unter Umständen auch bei der Behandlung von Krebserkrankungen zum Einsatz kommen werden, wenn sich der „Verdacht“ auf eine durchschlagende Wirksamkeit auch in den Randgebieten der Schulmedizin breitgemacht hat.

Wie es aber den Anschein hat, spielt das Vitamin K eine deutlich größere Rolle für den Organismus als zum Beispiel das Vitamin C.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: ALLE Vitamine sind wichtig für den Menschen (und auch Tiere). Es gibt hier kein „nicht so notwendig“ und „besonders notwendig“. Was die Vitamine aber unterscheidet, das ist ihre Funktionsvielfalt. Beim Vitamin D haben wir eine Fülle von Funktionen, die in den hormonellen Bereich hineinreichen. Und eine ähnlich große Fülle scheint es auch für das Vitamin K zu geben.


http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-k.html


Noch ein Aspekt zur Entkalkung von K2, hier ein Auszug von der Rotterdam Studie



Zitat


Irreversibel scheint Arterienverkalkung also nicht zu sein. Natürlich aber ist es besser vorzubeugen. Eine holländische Studie belegt, dass eine genügend hohe Vitamin-K2-Zufuhr über die Nahrung das Risiko von Arterienverkalkung um 52% und die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen um 57% senkt. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer starken Verkalkung der Herzarterien, einem niedrigen Spiegel an aktiviertem MGP und einem Mangel an Vitamin K2. Das ist auch einleuchtend, denn ist kein Vitamin K2 da, um den "Shuttle" MGP zu aktivieren, verkalken unsere Arterien. Dauert dieser Vorgang lange Jahre, dann ist der Herzinfarkt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr weit.


http://www.davoi.ch/de/wissen/osteoporos…ine/vitamin-k2/
Bescheidenheit ist der Anfang der Sitte, Recht und Unrecht unterscheiden ist der Anfang der Weisheit - Mong Dsi.

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Dienstag, 7. März 2017, 09:24

Dr. Joseph Mercola über K2


Interessant und mit Fakten belegt, darunter das viele Arzneistoffe verringern die Vitamin-K2-Aufnahme. Mercola beschreibt das Vitamin D fungiert als Wächter der Kalzium in den Körper gelangen lässt und Vitamin K2 ist der Verkehrspolizist, der dem Kalzium den Weg weist. Ja, eine einfache und sehr bildhafte Beschreibung der sehr komplizierten Vorgänge.




Zitat


Die Forscher fanden im Blutverdünner Warfarin, in Statinen und Pflanzenölen einen gemeinsamen Mechanismus, der die Vitamin-K-abhängigen Prozesse hemmt.7 Warfarin soll durch einen antagonistischen Effekt auf Vitamin K die Blutgerinnung hemmen. Sogar Lebensmittel mit Vitamin K können die Wirksamkeit von Warfarin beeinträchtigen. Weitere Erkenntnisse waren folgende:

Statine, die den Cholesterinspiegel senken, haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Vitamin-K2-Aufnahme und hemmen CoQ1010 – beides ist wichtig für ein gesundes Herz-Kreislauf-System.

Die Einnahme von Breitbandantibiotika kann das Mikrobiom im Darm verändern und dadurch die Fähigkeit des Darms, Vitamin K2 zu bilden, einschränken. Damit assoziierte Arzneimittelklassen sind z. B. Cephalosporine und Salicylate.


In der Schwangerschaft eingenommene Medikamente gegen Tuberkulose oder Krampfanfälle erhöhen das Risiko des Ungeborenen, einen Vitamin-K-Mangel zu erleiden.





Interessant die Aussage von Dr. Hogne Vik, medizinischer Direktor bei NattoPharma und Experte für Vitamin K2:



Zitat


Wir konnten nicht nur nachweisen, dass unsere Ernährung jämmerlich wenig Vitamin K2 liefert. Immer mehr weist zudem darauf hin, dass Arzneimittel das Problem des unzureichenden Vitamin-K2-Spiegels noch verschlimmern, was möglicherweise gefährliche Konsequenzen für die Gesundheit hat.

Eines der grösten Gefahren ist die Ablagerung von Kalzium im Arteriensystem. Die Plaquebildung an den Innenwänden der Arterien führt dazu dass kleine Stückchen abbrechen und sich zu Blutgerinnseln ausbilden, das ist die Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle:



Zitat

Diese Plaques verkalken mit fortschreitender arteriosklerotischer Krankheit, die möglicherweise künftige schwere Herz-Kreislauf-Probleme ankündigt. Eine Metaanalyse von 30 Studien mit mehr als 218 000 Probanden stellte einen Zusammenhang zwischen Arterienverkalkung und einem um 300 bis 400 Prozent höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Zwischenfälle (z. B. Herzinfarkte) oder Tod fest.


http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-g…rschaetzt-.html
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nora

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Dienstag, 7. März 2017, 21:57

Zitat



Irreversibel scheint Arterienverkalkung also nicht zu sein. Natürlich aber ist es besser vorzubeugen. Eine holländische Studie belegt, dass eine genügend hohe Vitamin-K2-Zufuhr über die Nahrung das Risiko von Arterienverkalkung um 52% und die Sterblichkeitsrate bei Herzerkrankungen um 57% senkt. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen einer starken Verkalkung der Herzarterien, einem niedrigen Spiegel an aktiviertem MGP und einem Mangel an Vitamin K2. Das ist auch einleuchtend, denn ist kein Vitamin K2 da, um den "Shuttle" MGP zu aktivieren, verkalken unsere Arterien. Dauert dieser Vorgang lange Jahre, dann ist der Herzinfarkt mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr weit.


Vitamin K2 macht Verkalkung rückgängig

In einer anderen Studie konnte sogar gezeigt werden, dass Vitamin K2 in der Lage ist, eine bereits vorhandene Verkalkung wieder umzukehren. In dieser Studie wurde Ratten Warfarin verabreicht, um eine Verkalkung der Arterien herbeizuführen. Warfarin ist ein Vitamin-K-Antagonist, hat also eine dem Vitamin K gegensätzliche Wirkung. Es hemmt die Blutgerinnung und befindet sich – besonders in den USA – in den sog. Antikoagulantien. Diese Medikamente werden im Volksmund auch als "Blutverdünner" bezeichnet. Zu ihren bekannten Nebenwirkungen gehören sowohl Arteriosklerose als auch Osteoporose – einfach deshalb, weil Antikoagulantien das Vitamin K daran hindern, den Calcium-Spiegel zu regulieren.

In besagter Studie nun erhielt ein Teil der inzwischen mit Arteriosklerose geschlagenen Ratten Vitamin-K2-haltiges Futter, während der andere Teil weiterhin mit normaler Nahrung gefüttert wurde. Vitamin K2 führte bei diesem Versuch zu einer 50%igen Reduktion der Arterienverkalkung im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Liebe Grüße
Nora

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Mittwoch, 8. März 2017, 09:32

Aktivator X

Ja, schon der Zahnarztes Dr. Weston Andrew Valleau Price (1870 bis 1948 ) hat durch Untersuchungen von Karies und chronischen Erkrankungen einen Zusammenhang zu K2 erkannt. dass der modernen Nahrung wie Weißmehl, raffiniertem Zucker, Pflanzenfetten, Dosenkonserven etwas fehlen muss was für diese Krankheiten verantwortlich ist. Der Arzt hat vermutet das es sich um ein fettlöslichen Faktor handeln muss, er nannte deshalb Aktivator X, der wurde aber erst 2007 entdeckt. Dazu der Beitrag von Dr. Josef Pies:



Zitat


Jahrzehntelang wurde vergeblich versucht, diesen Aktivator X zu identifizieren, bis dies 2007 endlich gelang (Masterjohn 2009). Auch wenn Price den Zusammenhang noch nicht erkennen konnte, bemerkte er schon damals, dass die moderne Ernährungn icht nur zu schlechten Zähnen, sondern auch zu einer Zunahme von Herzerkrankungen führte. Heute liegt der Zusammenhang auf der Hand:

Ein Mangel an Vitamin K 2, dem Aktivator X von Price, führt zur Entkalkung von Zähnen und Knochen und zu einer Verkalkung von Blutgefäßen, z.B. solchen, die das Herz mit Sauerstoff versorgen. Als Folge davon faulen die Zähne, die Knochen brechen und die Adern verstopfen.


https://www.vakverlag.de/leseproben/978-3-86731-102-1.pdf
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (8. März 2017, 14:17) aus folgendem Grund: "8" mit Klammer ")" immer mit Leerzeichen schreiben "8 )", sonst wird 8) Smiley 8) daraus.


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Freitag, 17. März 2017, 09:07

K2 mit 500 mcg,

das Produkt mit ungewohnt so hoher Dosierung (wichtig und notwendig bei Osteoporose) wird von WLS vertrieben.



https://www.wlsproducts.de/vitamine/vitaminen/vitamink/wls-mk7-vitamin-k2-pure-superhochdosiert-500

.
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Dienstag, 2. Mai 2017, 20:15

Interview mit Dr Kate Rheaume-Bleue,

Buchautorin über K2. Hier noch wenig bekannte Aspekte über K2

1) Hoher K2 Spiegel senkt das Risiko von Prostatakrebs und Lungenkrebs (vor allem bei Männern);
2) Vitamin K2 verursacht den Tod von Krebszellen (Leukämie und andere).

3) Vitamin K2 hemmt das Wachstum von Leberkrebs-Patienten in Remission;

4) Patienten die regelmäßig Vitamin K2, nehmen, haben weniger Krebs Rückfälle

5) Vitamin K2 hemmt die Aktivität der nuclear Factor-Kappa B, die eine wichtige Rolle in den Krebszellen haben.

https://jarek-kefir.org/2016/11/01/potezna-rola-witaminy-k2-w-zdrowieniu-bez-niej-witamina-d3-staje-sie-toksyczna/
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Freitag, 12. Mai 2017, 21:12

Sehenswerte Infos zu K2


Ein umfangreiche Publikation mit Links zu PUBMED, es geht um Osteoporose, Arterienverkalkung und Todesrate. In Studien die mit täglichen Gaben von 360mcg K2 gemacht wurden, zeigten sich sehr deutliche positive Resultate als mit 180mcg. Somit ist die gängige Dosis von 200mcg besonders für ältere Menschen unzureichend, bei Amazon gibt es schon K2 Produkte mit 600mcg.


In Studien die über den Einfluss von K2 bei der Blutgeringung gemacht wurden, zeigte sich keine erhöhte Gefahr selbst bei 45000mcg täglich. Bei Ratten haben extrem hohe Dosen von 250 mg (250 000 Mcg K2) auf 1 kg Körpergewicht keinen negativen Effekt auf Blut gezeigt.


Interessant, auch sehr hohe Gaben von K2 (MK-4) mit täglich 45000mcg über ein ganzes Jahr haben keine Elastizität der Arterien hervorgebracht, somit ist MK4 wirkungslos.

Nur MK-7, 8, 9 haben eine Wirkung. Interessant sind auch die Schlussfolgerungen die in 10 Punkten dargelegt wurden. Besonders bei der Einnahme von Statinen ist ratsam eine tägliche K2 Dosis von 300 bis 500mcg, bei Osteoporose bis 360mcg und je nach schwere der Arterienverkalkung bis 1080mcg K2 täglich.


http://nestarenie.ru/vitamin-k-sokrashhaet-smertnost-v-dva-raza.html
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nora

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8

Freitag, 12. Mai 2017, 23:33

Hallo Bernard,

ich vermute das ist Russisch : http://nestarenie.ru/vitamin-k-sokrashha…v-dva-raza.html,

ich versteh kein Russisch, und ich bin sicher nicht die Einzige.


Liebe Grüße
Nora

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Samstag, 13. Mai 2017, 08:41

Hallo Nora,

slawische Sprachen daruter Russisch behersche ich bis sehr perfekt. Eine Übersetzung ist für mich zu Aufwendig, habe nur einige Aspekte der Dosierung erwähnt da zu jeder Info ein Link zu PUBMED besteht. Dort sind alle Studien in englischen Sprache.

Wichtig wäre noch zu erwähnen, das eine Tägliche Einnahme von Vitamin K2 (MK-7) bis 300 Mikrogramm pro Tag reduziert das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Entkalkung der Aorta und reduziert das Risiko der gesamten Mortalität durch einen Rückgang der Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit. Je höher die Dosis desto besser (PUBMED /19179058/15514282).
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