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Freitag, 10. März 2017, 10:28

Leckeres und zugleich gesundes Brot selbst backen?

Hallo alle miteinander,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema gesund abnehmen, ohne auch Leckereien verzichten zu müssen :P
Die größte Schwierigkeit bei mir ist es auf Brot zu verzichten. Ich muss fast zu jeder Mahlzeit Brot essen, sonst stellt es mich nicht zufrieden..Nun, ich weiß, dass zu viel Brot nicht gut ist, deswegen habe ich mich dazu entschieden zumindest gesundes Brot zu essen. Da ich nicht immer weiß, was der Bäcker in den Teig hineinmischt, dachte ich mir, dass ich mir das Brot einfach selbst backe von nun an. Dabei bin ich im Internet auf ganz interessante Methoden gestoßen. Z.B habe ich nicht gewusst, was ein Gärkörbchen ist. Mit dem Ding habe ich schon einige, krustige und vor allem leckere Brötchen selbst gemacht! :)
Meine Frage an euch: Was genau ist es im Brot, dass uns dick macht? Soll ich weniger Hefe verwenden? Oder ein anderes Mehl? Bitte um eure Antwort.

Liebe Grüße :)

2

Freitag, 10. März 2017, 12:36

Das Weizenmehl ist das Ungesunde, nimm Bio-Mehle wie Dinkel, Buchweizen oder Roggen. So mache ich das immer.

lG.
Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorenener Tag
(Charlie Chaplin)

kokosfan

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3

Freitag, 10. März 2017, 14:11

Meine Frage an euch: Was genau ist es im Brot, dass uns dick macht? Soll ich weniger Hefe verwenden? Oder ein anderes Mehl? Bitte um eure Antwort.
es sind hochgradige Kohlehydrate und auch andere ungünstige Inhaltsstoffe (z.B.Gluten) in den Fertigteigen sind auch noch viele andere chemische Sachen drinnen (oft auch Zucker)

in meinen Rezepten habe ich 2 gute Rezepte für Buchweizenbrot drinnen, da sind die Inhaltsstoffe ok, und das Brot schmeckt auch sehr gut

LG Manfred

Nachtrag: Buchweizen ist kein Getreide
Link
Mein erstes Rezept enthält auch Leinsamen, Nüsse, Kokosöl, Hanfsamen, Flohsamenschalen usw., das sind schon günstigere Inhaltsstoffe und auch insgesamt weniger Kohlehydrate
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kokosfan« (10. März 2017, 21:30)


bermibs

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4

Freitag, 10. März 2017, 18:57

Hallo Wizonko,

wie schon gesagt machen uns die Kohlenhydrate dick, vor allem die raffinierten. Dabei sind raffiniertes Weizenmehl und raffinierter Zucker die Hauptübeltäter.
Auch in selbst gemachten Brötchen sind raffinierte Kohlenhydrate enthalten, so dass auch dessen Verzehr in Maßen gehalten werden sollte. Sie sind aber trotzdem weitaus besser als Weizenbrötchen.

Zu bedenken ist auch, dass über Getreideprodukte aller Art nur Omega-6-Fettsäuren aufgenommen werden. Zum Erhalt der Gesundheit ist deshalb ein Ausgleich mit Omega-3-Fettsäuren unabdingbar. Ausreichend Omega 3 verhindert/bremst zudem ein ungesundes Übergewicht.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

kaulli

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5

Freitag, 10. März 2017, 22:44

...Was genau ist es im Brot, dass uns dick macht? Soll ich weniger Hefe verwenden? Oder ein anderes Mehl?

Die Hefe und das Gluten des Weizens, bzw. überhaupt der Weizen selber samt seinen Pestiziden und eventuell auch das Industriesalz mit Fluorid oder andere Zusätze und Zucker.

Wenn man selber Brot backt, soll es ein Natursauerteig ohne Hefe sein, damit sich das Gluten besser abbauen kann oder man nimmt überhaupt Getreide oder glutenfreie Zutaten, wie Maismehl, Reismehl, Buchweizenmehl und Körner, Nüsse und Samen mit Omega 3 Fetten, alles am besten in Bioqualität.
Liebe Grüße
Kaulli

6

Dienstag, 21. März 2017, 18:08

Fehlende Bewegung

wie schon gesagt machen uns die Kohlenhydrate dick, vor allem die raffinierten. Dabei sind raffiniertes Weizenmehl und raffinierter Zucker die Hauptübeltäter.

Was uns dick macht ist das wir uns zu wenig bewegen und dabei zuviel essen. So einfach ist das.
Wenn du 3000 Kalorien isst musst du auch 3000 Kalorien verbrennen um so zu bleiben wie du bist.

bermibs

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7

Mittwoch, 22. März 2017, 17:04

Hallo Dinog,

ganz so einfach ist es eben nicht. Und das Kalorien zählen ist eine Milchmädchenrechnung, die nur vom eigentlichen Problem der artgerechten Ernährung ablenkt. Bei optimaler Mikronährstoffversorgung kann der Körper auch mehr Kalorien aufnehmen ohne dick zu werden (Fett ablagern).
An erster Stelle steht die Ernährung und dann kommt die Bewegung.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

kokosfan

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8

Mittwoch, 22. März 2017, 23:24

Hallo

ich sehe das genauso wie Bernd

im ORF habe ich gerade einen Film darüber gesehen (dokumentierter und ärztlich begleiteter Selbstversuch) was ungünstige Ernährung bereits in 60 Tagen alles anrichten kann, dabei wurden die Gesamtkalorien gegenüber vorher mit gesunder Ernährung nicht erhöht

starke Gewichtszunahme , deutlich schlechtere Blutwerte, Hautunreinheiten usw.

und das alles in nur 60 Tagen mit ungünstiger Kost (USA)

und umgekehrt ging es auch wieder alles zurück mit gesunder Ernährung (bei gleicher Kalorienaufnahme und gleicher Bewgung)

ich selbst habe das auch so gemacht (ohne Kalorien zählen) , ungünstige Kohlehydrate stark eingeschränkt, gute Fette und Proteine dafür deutlich erhöht, ich bin derzeit bei 69-70 kg (vorher fast 85 kg) mit drastischen Kalorienreduktionen fördert man nur Stoffwechselprobleme Erkrankungen und schlechte Regeneration (auch Jojoeffekt) und die Psyche verkraftet das auch oft nicht gut

es ist nicht egal woher die Kalorien kommen

ungünstige Kohlehydrate sättigen nur kurz (Zuckerspiegel steigt schnell und fällt schnell ab > wieder Hunger) sie tragen nicht zur Regenaration und Neubildung der Zelle bei , nicht sofort verbrannte KH werden immer in Fett umgewandelt

günstige Fette und Eiweiss und auch komplexe Kohlehydrate machen lange satt (Zuckerspiegel steigt und fällt langsam > lange kein Hunger) der Körper kann damit Energie erzeugen und diese zusätzlich auch zur Regeneration und Zellerneuerung verwenden
(es wird wenig Fett abgelagert) zugleich werden auch mehr Vitamine Mineralien und Ballaststoffe zugeführt

im Prinzip geht das alles sehr einfach wenn man mal die Grundlagen kennt, und ohne Hungern und man muß auch nicht gänzlich auf etwas süsses verzichten und nimmt trotzdem ab !

mfG Manfred
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YingundYanguin

unregistriert

9

Dienstag, 24. Oktober 2017, 15:22

gesund ist relativ. wenig Kalorien heißt nicht immer gesund. Lieber in Maßen statt Massen.

10

Montag, 13. November 2017, 07:46

Wir backen zwar auch gelegentlich Brot aber eben leider viel zu selten. Hatten auch mal darüber nachgedacht, uns einen Brot-backautomaten zu kaufen aber haben es doch nicht getan, weil wir den zu selten in Anspruch nehmen würden. Was mich aber interessieren würde, sind die Automaten überhaupt zu empfehlen (wenn jemand hier einen hat - Lohnt sich denn überhaupt der Kauf eines solchen Gerätes)?

Goodmensch

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11

Mittwoch, 22. November 2017, 09:27

ich habe keinen und versteh auch den Sinn dahinter nicht sooo richtig.
Das Brot backt doch auch im Ofen ganz richtig?
Da draußen gibt es immer eine Alternative


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Pankreas

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12

Freitag, 24. November 2017, 17:54

Ich esse sehr gerne das Dinkel - Roggen Vollkorn von unserem Bäcker das schmeckt wirklich gut, da ist auch kein Weizenmehl drin. Aber wenn man zurück denkt wie unsere Oma in den 60er Jahren noch das Brot selbst gebacken hat im alten Holzofen .......... oh Mann , das war ein Brot, vor allem eine Kruste davon kann man heute nur noch träumen. Und so groß, da ist man von 1 Scheibe schon satt geworden. Ach ja,..... als Kinder haben wir immer eine Scheibe bekommen, ( noch richtig warm aus dem Ofen ) und rauf kam selbst gestampfte Butter , frischer gepresster Knoblauch aus dem Garten, Schnittlauch und Salz ! Wir Kinder haben zwar gestunken wie 10 osmanische Bauarbeiter , aber wir waren den ganzen tag satt. Irgendwie schön die alte Zeit, ich vermisse sie.