APM Massage nach Penzel:
Die Akupunktmassage nach Penzel

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Die Akupunktmassage nach Penzel (APM) basiert auf den chinesischen Akupunktur Techniken der traditionellen chinesischen Medizin. Ziel einer APM ist es, Beschwerden verschiedenster Art zu beeinflussen, indem der Therapeut durch die Massage versucht, Störungen in den Energiezentren und –bahnen des Organismus zu beheben.

Der Indikationskatalog der Erkrankungen ist im Wesentlichen der Gleiche wie der der chinesischen Akupunktur.

Organische Schäden, wie Verletzungen von Gewebe oder Blutgefäßen usw. können durch diese Methode nur sehr eingeschränkt behandelt werden. Sehr gute Ergebnisse jedoch erzielt die APM bei den so genannten „funktionellen“ Störungen.

Diese Abgrenzung zwischen beiden Formen zu erkennen, obliegt dem Arzt oder Heilpraktiker. Wenn diese entscheiden, dass physikalische Therapieformen zum Einsatz kommen sollten, wie Massagen, Wärmeanwendungen, Physiotherapie, Packungen usw., dann ist die APM nach Penzel das Mittel der ersten Wahl, besonders dann, wenn andere Therapieformen nicht den gewünschten Effekt gebracht haben.

Grundlage der APM Therapieform, wie auch der Akupunktur, ist die Annahme der Existenz von Meridianen, die den gesamten Organismus vernetzen, und auf denen Energieströme fortbewegt werden in einem mehr oder weniger harmonischen Fluss. Kurz gesagt, wenn die Energien auf den Meridianen ungehindert und harmonisch fließen können, dann ist der Organismus gesund. Sollten diese Flüsse blockiert sein, wodurch auch immer, dann ist dies ein Zeichen von Krankheit.

Die APM versucht nun, diese Blockaden auszuräumen. Es sind aber nicht "Gelenkblockaden" im Sinne der Chiropraktik gemeint.

Das Ergebnis einer erfolgreichen APM-Behandlung ist eine Wiederherstellung des harmonischen Energieflusses und damit der Gesundheit.

Die westliche Medizin zweifelte lange an der Existenz dieser Meridiane und der Effektivität der Akupunktur, bis dass Mitte der achtziger Jahre diese Meridiane experimentell nachgewiesen werden konnten. Damit wird heute (fast) einheitlich anerkannt, dass es in der Medizin über die biochemischen Reaktionen des Organismus hinaus auch andere Mechanismen gibt, die einen elementaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden der Patienten haben.

Medizinische Bedeutung der Meridiane

Laut Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin bilden die Meridiane eine Art Kontrollsystem, über dass der Energietransport zu allen Organen und Geweben, bis hin zu den Zellen, organisiert wird. Daher kann ein Körperorgan nur dann optimal funktionieren, wenn es über seine zugehörigen Meridiane ausreichend mit Energie versorgt wird. Unter- oder Überfunktionen spiegeln den Energiezufluss des Organs wieder.

Diese Unter- oder Überversorgung mit Energie äußert sich dann in Beschwerden, die davon abhängig sind, welches Organ betroffen ist und in welchem Maße. Zu starker und zu schwacher Energiefluss bedingen sich gegenseitig, denn jedem Organismus steht immer nur eine gewisse Menge an Energie zur Verfügung. Das heißt, wenn es an einer Stelle ein Zuviel an Energie gibt, dann muss es an einer anderen die entsprechende Menge zu wenig geben.

Symptomatik und Therapie einer energetischen Unausgeglichenheit

Eine genaue Ursache für diese Energieblockaden ist häufig nicht zu bestimmen. Der Patient merkt, dass „etwas nicht mit ihm stimmt“. Er fühlt sich grundlos unwohl, dann treten die ersten konkreten Beschwerden auf, die sich auf andere Bereiche ausbreiten und weitere Beschwerden initiieren können. Energieblockaden können isoliert auftreten oder an mehreren Stellen zugleich. Je mehr Blockaden vorhanden sind, desto mehr Beschwerden wird der Patient verspüren. Daher ist es das Ziel der APM Therapie, diese Hindernisse zu beseitigen und den harmonischen Energiefluss aller Organe wieder herzustellen.

Die APM selbst wird daher nicht unbedingt an den Körperteilen ausgeführt, wo der Patient seine Beschwerden verspürt. Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Blockaden hinter oder vor dem entsprechenden Körperteil liegen, so dass die Massage sich auf diese Bereiche konzentrieren muss. Die Dauer der Beschwerden wird auch ein Faktor sein, wie schnell die APM eine Verbesserung der Beschwerden bewirkt.

Oft sind mehrere Wiederholungen in definierten Abständen notwendig, um eine endgültige Harmonisierung zu erreichen. Zu Beginn der Therapie kommt es oft zu Zuständen, die vom Patient als „Nebenwirkung“ interpretiert werden können. Schmerzen, die durch die Massage zum Erliegen kommen, treten dann z.B. nach einer gewissen Zeit wieder auf und verschwinden dann wieder. Dies ist aber nichts anderes als ein Ansprechen auf die Therapie, wo der Körper versucht, sich auf die neuen Bedingungen einzurichten.

Dieses Phänomen hat ein Pendant in der chinesischen Kräutermedizin, besonders beim Einsatz von medizinischen Heilpilzen, und wird dort als „Heilkrise“ bezeichnet. Wichtig ist zu wissen, dass diese Phänomene nicht Resultat der Therapie sind, sondern eine Reaktion des Körpers auf die Therapie. Für den Therapeuten ist es daher wichtig zu wissen, welche Reaktionen genau der Patient erfährt und an welchen Körperteilen sie auftreten.

Wo wirkt die APM besonders gut?

In der jetzt vierzigjährigen praktischen Anwendung der APM hat sich gezeigt, dass chronische Rückenschmerzen, Migräne, Arthritis, Neuralgien, venöse, arterielle und cerebrale Durchblutungsstörungen besonders gut zu therapieren sind.

Da bei jeder Therapie immer der gesamte Organismus behandelt wird, stellen sich oft begleitende, positive Effekte ein, wo zusätzliche Störungen, wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Verdauungsstörungen usw. ebenfalls an Stärke und Häufigkeit abnehmen und oft mit dem Hauptproblem zusammen verschwinden.

Bei allen Beschwerdeformen ist eine Kooperation des Patienten gefordert, die so aussieht, dass der Patient den APM Effekt unterstützt, indem er bestimmte, vom Therapeuten vorgegebene Bewegungsübungen zuhause praktiziert. Diese Übungen ergänzen und verlängern den Therapieeffekt und helfen verhindern, dass es zu einer erneuten Energieblockade kommt.

ähnliche "energetische" Therapieverfahren: Fußreflexzonenmassage - Akupunktur - Ohrakupunktur - Shiatsu

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 24.07.2012 aktualisiert